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Donnerstag, 4. August 2011

Hass verbreiten und nichts dafür können: Henry Ford und sein Pamphlet "Der Internationale Jude"

Empört verwahrte sich „Fjordman“ dagegen, dass sein Pamphlet „The Eurabia Code“ von Kritikern mit den „Protokollen der Weisen von Zion“ verglichen wurde. Die "Protokolle" sind eine antisemitischen Fälschung der 1920er Jahre, auf die sich der einflussreiche Autokönig Henry Ford in seinem hassverbreitenden Pamphlet der „Der Internationale Jude“ bezog.

Anm. 07.08.2011: Zu den Texten des prominenten "Counterjihad"-Bloggers Fjordman (jetzt bekannt mit seinem bürgerlichen Namen Peder Jensen), die seitenweise von dem Norwegen-Attentäter Anders Breivik zitiert wurden, siehe auch http://guttmensch.blogspot.com/2011/07/weihnachtslekture-vom-fordman.html. Darin auch ein Ausschnitt, aus dem hervorgeht, dass die Forderung nach "Redefreiheit" gleichgesetzt wird mit der Forderung, in europäischen Ländern jegliche Gesetze gegen "hate speech", also gegen Hasspredigen, abzuschaffen. Zum Einfluss dieser Bloggerszene auf die politische Mitte siehe auch die letzten Abschnitte des Posts http://guttmensch.blogspot.com/2011/07/muss-man-jede-debatte-fuhren.html). Über das Herunterspielen der Verwendung von "Fjordman"-Texten im Pamphlet des Attentäters siehe auch http://guttmensch.blogspot.com/2011/07/zum-recht-auf-information-am-beispiel.html
Zitat von Manfred Bleskin, Breiviks Beschwörung einer "islamisch-marxistischen
Verschwörung" klinge der "jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung" der Nazis
nicht unähnlich siehe http://guttmensch.blogspot.com/2011/07/eine-karikatur-aus-dem-pamphlet-des.html. - Zu Henry Ford und der Diskreditierung von "Toleranz" (gegen Juden) als "Toleranzduselei" siehe http://guttmensch.blogspot.com/2011/07/henry-fords-polemik-gegen.html .


Eine Sammlung von antisemitischen Artikeln, die unter dem Namen Henry Fords in der von ihm gegründeten Zeitschrift „Dearborn Independent“ erschien, wurde in deutscher Übersetzung unter dem Titel „Der Internationale Jude“ herausgegeben. Die 1937 erschienene 33. (!) Auflage ist im Internet veröffentlicht (http://www.archive.org/stream/DerInternationaleJude/FordHenry-DerInternationaleJude1937553S._djvu.txt).
 Vollbild anzeigen
Bild links: Henry Ford erhält den Nazi-Adlerorden (1938); Quelle http://mona-lisa.org/hintergrund.htm;
Bild rechts: Titelseite des Buches "Der Internationale Jude", Quelle: http://fsigeschichte.blogsport.de/2007/04/12/antisemitismusstreit-um-henry-ford-bau/

Hier werde ich einige Auszüge zusammenstellen, die mir durch ihre Ähnlichkeit mit Argumentationen, die muslimische Einwanderer unter einen „Generalverdacht“ vielfacher Schädlichkeit stellen, besonders aufgefallen sind. Nicht einbeziehen werde ich Behauptungen Fords, die sich direkt auf die sogenannten „Protokolle“ stützen. Ford meinte über die "Protokolle", die tatsächlich eine antisemitische Fälschung waren, sie seien "so rein tatsachenmäßig wie eine statistische Tabelle". Dabei nutzte er die gefälschten, von ihm für echt gehaltenenen „Protokolle“ vor allem zur Bestätigung seiner eigenen, vorgefassten Überzeugungen. Charakteristische Äußerungen Fords ordne ich in zwölf Kategorien, die seine Argumentation gegen „die Juden“, in ähnlicher Weise kennzeichnen wie heutige Argumentationen im Stil des "Counterjihad", die pauschal gegen „die Muslime“ gerichtet sind.

Die „X“ sind bei Henry Ford die Juden. Man kann die gleichen Kategorien aber auch auf eine Reihe von Aussagen aus unserer Zeit anwenden, die aus dem „Counterjihad“ kommen, sich pauschal gegen Menschen aus Ländern mit muslimischer Tradition wenden und sich in letzter Zeit zunehmend in Richtung „Mitte der Gesellschaft ausgebreitet haben.


1. Man darf ja nichts sagen. Es gibt eine Meinungskontrolle zugunsten der X. Ich durchbreche das Redeverbot, lasse mir nicht den Mund verbieten und spreche Klartext.

„Der Kampf mit dem `Dearborn Independent` ist ein weiterer Beweis für die Beherrschung der Presse durch die Juden.“

„Die Wirkung hiervon ist bei uns ein Redeverbot gewesen, das wenige Parallelen in unserer Geschichte hat. Auf einem Festmahl brauchte kürzlich ein Redner das Wort ‘Jude‘ mit Bezug auf die Geschäfte einiger jüdischer Bankiers. Ein jüdischer Gast sprang auf und wollte wissen, ob der Redner es für ‚amerikanisch‘ halte, eine Rasse auf solche Weise zu kennzeichnen. Der Redner antwortete: ‚Jawohl‘ und erntete dafür den Beifall der Zuhörer. In jenem Landesteil waren die Zungen der Geschäftsleute jahrelang durch das ungeschriebene Gesetz gebunden gewesen, daß Juden niemals als Juden gekennzeichnet werden dürfen.“


2. Die X verschlechtern die Qualität unserer Bevölkerung, leben auf unsere Kosten und machen unsere gesunde Wirtschaft kaputt.

„Werner Sombart sagt in ´Die Juden und das Wirtschaftsleben‘:‚Wenn sich die Verhältnisse in Amerika so weiter entwickeln wie im letzten Menschenalter, wenn die Zuwanderungsziffern und die Zuwachsraten der verschiedenen Nationalitäten dieselben bleiben, so erscheinen die Vereinigten Staaten nach 50 oder 100 Jahren in unserer Phantasie ganz deutlich als ein Land, das nur noch von Slawen, Negern und Juden bewohnt sein wird und in dem die Juden natürlich die wirtschaftliche Hegemonie an sich gerissen haben‘. Sombart ist ein judenfreundlicher Gelehrter.“

„Unter den hervorstechenden geistigen und sittlichen Zügen sind zu erwähnen: Abscheu gegen harte und anstrengende körperliche Arbeit, ein starker Familiensinn und Stammesliebe; ein ausgeprägter religiöser Instinkt; der Mut des Propheten und Märtyrers eher als der des Kultur-Vorkämpfers und Soldaten; hervorragende Befähigung, in widrigen Verhältnissen sich zu behaupten zusammen mit der Eigenschaft, die rassische Gemeinbürgschaft zu bewahren; Fähigkeit zur persönlichen und sozialen Ausnutzung; …`Die Neue Internationale Enzyklopädie`.“

„Die jüdische Wertphilosophie ist nicht, Werte zu schaffen, sondern Geld zu erraffen…“


3. Die X bringen uns Kriminalität und Terror und wollen uns unterwerfen

„Der Neuyorker Kahal wurde 1908 infolge der Feststellung des damaligen Polizeipräsidenten eingerichtet, wonach die 600 000 Köpfe starke jüdische Bevölkerung die Hälfte aller Verbrecher der Stadt stellte.“

„Führer der Kehillah verurteilten öffentlich den Magistratsbeamten Cornell und fordern seine Anklage, weil er die Judenschaft von Neuyork-Ost wegen der Zunahme der jüdischen jugendlichen Verbrecher kritisiert hatte. Polizeipräsident Bingham wurde wegen seiner Kritik des russisch-polnischen Verbrechertums in Neuyork amtsentsetzt.“

„Der jüdische Umsturz in Rußland wurde von Neuyork aus vorbereitet und ausgerüstet. Die gegenwärtige Regierung Rußlands wurde fast vollzählig aus dem unteren Ostteil Neuyorks hinübergeschickt.“

„Die „Chicago Tribüne" … brachte am 19. Juni 1920 auf der ersten Seite in der ersten Spalte eine Kabelmeldung von ihrem Spezial- Korrespondenten John Clayton unter der Überschrift: `Trotzky führt die jüdischen Radikalen zur Weltherrschaft. Bolschewismus nur ein Werkzeug für einen Plan.´“

„… sei hier der Berichterstatter des Londoner „Globe", George Pitter- Wilson, angeführt. Dieser schrieb schon im April 1919: ,Bolschewismus bedeutet die Enteignung aller christlichen Nationen, so daß überhaupt kein Kapital in christlichen Händen bleiben wird und daß alle Juden zusammen die Herrschaft der Welt nach ihrem Belieben ausüben werden.´“


4. Die amtlichen Statistiken sind nicht gut genug zur Darstellung der X-Frage; die X müssen statistisch separat erfasst werden.

"Der Versuch, mit wissenschaftlicher Genauigkeit die rassische Zusammensetzung in den Vereinigten Staaten zu erfassen, ist gescheitert."

".... sollte das statistische Büro versuchen, die Juden nach ihrer Rassenzugehörigkeit festzustellen, so würden morgen schon in hundert größeren Städten Massen-versammlungen dagegen protestieren."
 
Das Statistische Amt ersuchte ... den Kongreß um die Ermächtigung, die Bevölkerung sowohl nach Rasse wie nach Geburtsland zu bestimmen. 1909 kam die Sache in einem Senatsausschuß zur Verhandlung. … Der jüdische Wille setzte sich durch, denn in den Vereinigten Staaten gibt es keine Statistik über Juden.“

„Wer wußte, daß, wenn die Regierung der Vereinigten Staaten irgend etwas über die Judenfrage erfahren will, sie sich an Statistiker wenden muß, die ihr Material von den Juden erhalten!“


5. Es gibt eine Verschwörung zur Masseneinwanderung der X. Die Öffentlichkeit ist beunruhigt. Die Regierung steht unter dem Einfluss der X.

„Die augenblickliche Zunahme der jüdischen Einwanderung beunruhigt die öffentliche Aufmerksamkeit, Zum ersten Male in der Geschichte der Vereinigten Staaten nimmt das ganze Volk Stellung zu dieser Frage, Berichte aus Europa melden ungeheure Ansamm-lungen von Juden an bestimmten Punkten, Große Barackenlager wurden dort aufgestellt. Eine Anzahl geübter Leute ging auf Befehl geheimer jüdischer Gesellschaften aus den Vereinigten Staaten dorthin, um die „Paßangelegenheiten zu regeln". Die Einwanderung in die Vereinigten Staaten wurde ein besonderes jüdisches Geschäft ... Es ist wie die Umgruppierung eines Mülionenheeres, das nun nach Amerika übergeführt wird, nachdem es in Europa seine Schuldigkeit getan hat. ... Wie drüben die Paßangelegenheiten „geregelt" wurden, so ist auch hier der Einzug schon „geregelt". Angestellte geheimer jüdischer Gesellschaften treten ihnen an Stelle amerikanischer Staatsbeamter entgegen, und die einwandemden Juden sehen eine jüdische Oberaufsicht so mächtig und umfangreich wie in Rußland.“


6. Wer sich als X von den schlechten X-Elementen nicht ausdrücklich in Wort und Tat distanziert, muss mit Misstrauen behandelt werden.

„Es ist ein unglücklicher Umstand, daß alle amerikanischen und englischen Juden eine Zeitlang einen Zustand der Unruhe ertragen müssen, den jedermann ihnen gern ersparen möchte, der aber unvermeidlich scheint, bis die ganze Wahrheit gesagt ist und bis die Masse der Juden diejenigen von sich abgeschüttelt hat, die jetzt noch ihre tiefste Ehrerbietung empfangen.“


7. Die X wollen sich nicht integrieren. Sie bleiben unter sich und leben in einer Parallelwelt.

„Das Ghetto ist kein amerikanisches Werk, sondern eigener Einfuhrartikel der Juden. Sie haben sich als eine scharf unterscheidbare Gemeinschaft abgesondert. Hierüber sagt die ,Jüdische Enzyklopädie` folgendes: „Die gesellschaftliche Organisation der Juden in Amerika unterscheidet sich in der Hauptsache wenig von der in anderen Ländem; ohne irgendwelchen Zwang ziehen es die Juden vor, in enger Nachbarschaft miteinander zu wohnen. Diese Eigenart besteht noch immer."

„Errichtung von Bet Dins, das sind jüdische Gerichte in öffentlichen Gerichtsgebäuden. - Die Berichte melden, daß dies an mehreren Orten gelungen ist.“


8. Die X werden immer mehr. Sie sorgen dafür, dass sich immer mehr Pöbel breit macht.

„Die Einwanderung der kulturlosen russischen Juden stellte in dem jüdischen Plan ein so wichtiges Moment dar, daß sie sich nicht darum kümmerten, welcher Pöbel sich in den Vereinigten Staaten breit machte. Für sie existierte hier nur eine Sorge, nämlich, daß die jüdische Flut nicht eingedämmt wurde.“

„1913 war die jüdische Macht darauf gerichtet zu verhindern, daß die Vereinigten Staaten das Einwanderungsgesetz dahin abänderten, sich vor unerwünschten Ausländern zu schützen; namentlich wurde auf Beseitigung der Bestimmung gedrängt, daß die Einwanderer nachzuweisen haben, daß sie lesen und schreiben können.“


9. Die X wollen, dass sich an den Schulen und im öffentlichen, kulturellen und religiösen Leben alles nach ihnen richtet. Sie wollen uns Theateraufführungen verbieten und sind ständig beleidigt.

„Eine oft wiederholte Forderung ist es, das Lesen von Bibelstellen, sogar das Vaterunser, in öffentlichen Schulen zu verbieten. Die Juden wollen an Sonntagen ihre Läden offenhalten. Jüdische Schüler ersuchen um Beseitigung der Bibel und christliche Lieder aus den Schulen. Dagegen erhalten in Neuyork 200 000 jüdische Kinder einen rein jüdisch-religiösen Unterricht. Der Schulrat von Chicago empfiehlt, Weihnachten aus den Listen der Feiertage für die Schulen zu streichen. Bei öffentlichen Speisungen von Schulkindern sollten koschere Nahrungsmittel geliefert werden.“

„Allein 360 Synagogen stehen im Ostviertel.“

„Es ist aber eine amerikanische Angelegenheit, daß die Städte, die unsere Jugend aus den Schulbüchern als Geburtsorte der Freiheit und als Hochburgen des Amerikanismus anzusehen gelehrt wird, finanziell und politisch semitische Städte und Rekrutierungsbezirke des Weltbolschewismus werden.“

"Wie der B'nai B'rith darauf gekommen ist, seine Macht für die Beseitigung von Shakespeares „Kaufmann von Venedig" aus der Schul- und Universitätsliteratur einzusetzen, läßt sich nicht sagen. Er hat seinen Zweck großenteils erreicht."

„Beseitigung aller Bücher von Schulen und Universitäten, die von Juden als anstößig bezeichnet werden. - Bezüglich des Kaufmanns von Venedig" und Lambs „Erzählungen aus Shakespeare" ist dies fast im ganzen Lande erreicht worden. Gegenwärtig werden in einer Anzahl von Städten die öffentlichen Büchereien von Büchem gesäubert, welche von Juden handeln, wie sie sind. Alle Schriften, die Judenlob enthalten, dürfen bleiben.“

„Verbot des Ausdruckes „christlich" oder der Wendung ‚Staat, Religion und Nationalität‘ in allen öffentiichen Bekanntmachungen als Beeinträchtigung der jüdischen Rechte und Herabsetzung der Juden.“


10. Der wahre Verfolgte ist der Nicht-X.

„So geht es weiter, endlos. Niemand kümmert sich um jüdische Bräuche. Sie haben ihren eigenen Kalender, eigene Feiertage, ihre eigenen Riten; sondern sich freiwillig in Ghettos ab, befolgen eigene Speisegesetze, schlachten Vieh auf eigene Art, die kein Mensch von Gefühl billigen kann. Alles dies können sie ohne jede Belästigung tun, ohne die leiseste Frage der Berechtigung dazu. Der Verfolgte ist jetzt ausschließlich der NichtJude. Er hat zu tun, was der Jude will; tut er es nicht, so „verletzt er jüdische Rechte'.“


11. Ich schüre keinen Hass, sondern übe sachliche Kritik. Wenn aber andere, die weniger kontrolliert sind, Hass empfinden, dann hat das mit den Eigenschaften der X und mit ihrem Kampf gegen unsere Kultur zu tun. Die X missbrauchen den Vorwurf des "Rassenhasses".

"Es wäre sonderbar, wenn die Juden nicht sehen sollten, daß die niedrigste Art des Antisemitismus gerade auf dieser Furcht beruht, die sie mit Wissen und Willen ihrer Umgebung einimpfen. Daraus ersteht Judenhaß schlimmster Art. Furcht einflößen wird der normalsittliche Mensch mehr als alles andere vermeiden; nur eine niedrige Rasse kann daran Gefallen finden und Nutzen daraus ziehen."

"Juda hat den Kampf eröffnet. Niemand fürchtet ihn, wenn er offen geführt wird. Deshalb müssen unsere Studenten und geistigen Führer wissen, daß der Kampf um den Bestand des Geistesgutes der Rasse geht, welche fast die gesamte Kultur vor unseren Augen geschaffen hat und die das Zeug hat, auch die Kultur der Zukunft zu schaffen. Ebenso müssen sie wissen, daß die angreiferische Macht das Judentum ist. Das ist alles, was not tut. Aber gerade hiergegen protestieren die Juden. Das ist „Rassenhaß" - heißt es. Wieso? Nun, weil die jüdische Idee kläglich versagen muß, wenn sie nicht unter einer nichtjüdischen Maske anschleicht. Angelsächsische Ideen scheuen nicht das Tageslicht!"


12. Was ich über die X behaupte, ist wahr, solange mir niemand das Gegenteil beweisen kann. Dabei weiß ich, dass ich Recht habe, und erkenne keinen Gegenbeweis an.

„Solange das Judentum nicht beweisen kann, daß das Eindringen des jüdischen Geistes in die Arbeiterbewegung diese geistig, sittlich, wirtschaftlich und politisch gehoben hat, bleibt die Anklage bestehen, daß sein Einfluß ein fremdgeistiger, zerstörerischer und volksverräterischer ist.“

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An den Spuren des Vokabulars aus seinem Buch in der Nazi-Terminologie (z.B. "Weltjudentum", "Alljuda") und an anderen Kriterien, wie der positiven Erwähnung Henry Fords in einer frühen Auflage von "Mein Kampf" lässt sich der Einfluss seines Pamphlets teilweise nachvollziehen. Selbst beeinflusst wurde Ford nicht nur von den gefälschten "Protokollen der Weisen von Zion", sondern u.a. auch von einem in den 1920er Jahren in Deutschland und in den USA erschienen Pamphlet des Duos Alfred Rosenberg (Rassenideologe und spätere Nazi-Größe; Gründer der "Nordischen Gesellschaft"*) und Otto von Kursell (Zeichner und Karrikaturist). Auch darin wird der Bolschewismus als das Resultat einer jüdischen Weltverschwörung dargestellt; der Kampf gegen den Bolschewismus erscheint als Rassenkampf.  Die amerikanische Ausgabe liegt mir vor (antiquarisch besorgt, war erheblich preisgünstiger als die ebenfalls erhältliche deutsche Version), und ich werde an anderer Stelle Karrikaturen daraus vorstellen. Das rassistische Denken, bis hin zum Einfluss der "Negriszenz"-Theorie, drückt sich in den Porträt-Karrikaturen aus. 

* "Nordische Gesellschaft" siehe auch http://guttmensch.blogspot.com/2011/07/gegen-das-ideal-der-gleichartigkeit.html


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"@58 Icetrucker66 (17. Jul 2011 13:03)
Grundsätzlich nix bei DENENkaufen. Mach ich schon lange so. Und die Umgebung briefen. Jederder bei DENEN kauft, ist ein Veräter."

Kommentaruf einem Diskussionsforum der Webseite "Politically Incorrect"http://www.pi-news.net/2011/07/ich-habe-kreuzberg-tief-nachdenklich-verlassen/


Mit DENEN sind hier Einwanderer aus Ländern mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit gemeint.
Wissen Menschen, die so etwas schreiben, überhaupt, welche Geschichte das "Deutsche, kauft nicht bei ...." hat? Oder wissen sie es, und es geht gerade um das Provozieren?

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"Amerika in den 1920er Jahren war ein Wespennest der Fremdenfeindlichkeit, rassistischen Vorurteils und religiöser Intoleranz... Jahrelang hatte Ford, über die Seiten des Dearborn Independent, einen Krieg der Worte gegen die Juden geführt ... Marshall stellte sicher, dass Fords Entschuldigung nicht an Sapiro (einen von Ford mit antisemitischen Tiraden verunglimpften jüdischen Gewerkschaftsführer; Anm. Blogger), sondern an das jüdische Volk gerichtet wurde. Obwohl die amerikanische Gesetzgebung zu der Zeit Hassrede (hate speech) nicht als Tatbestand anerkannte, brachte Marshall Ford dazu, eine öffentliche Erklärung zu unterzeichnen, die sich auf diesen Tatbestand bezog. ... Ungewollt ermöglichte Marshall es Ford dadurch, sich vor der Verantwortung für den Schaden zu drücken, den seine Zeitschrift für Sapiro, Juden und den nationalen Zusammenhalt angerichtet hatte."
Aus einem von der American Bar Foundation bereitgestellten Dokument, derzeit nur über Google zugänglich: 
http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:http://www.americanbarfoundation.org/uploads/cms/documents/vwabstract.doc
"America in the 1920s was a wasp’s nest of xenophobia, racial prejudice, and religious
intolerance.  During that time, three leaders emerged whose lives would
intersect in a single moment, in a highly publicized court trial that galvanized
the attention of the country.  One, Henry Ford, was one of the world’s
wealthiest individuals; his ingenuity was widely regarded as uniquely American. 
Yet Ford’s baser instincts also resonated with longstanding American prejudices.
 The other two were Jewish lawyers who lived and worked in separate social and
professional worlds.  Based in New York City, Louis Marshall was famous for his
work in immigration and civil rights.  As president of the American Jewish
Committee, he represented the pinnacle of German Jewish acculturation; he was
the consummate insider who used influence and institutions to advance the cause
of Jewish equality.  In contrast, Aaron Sapiro was a Californian and an outsider
who identified with the poor and disadvantaged because he grew up both.  He won
accolades for his passionate leadership organizing farmers’ cooperatives in the
U.S. and Canada.  For years, through the pages of the Dearborn Independent, Ford
had been waging a war of words on Jews. The only thing Marshall and Sapiro had
in common was getting drawn into that war, which bruised their lives and cast
cold, bright light on the limits of Jewish inclusion in American society. ...

Marshall made sure that Ford’s apology was directed not to Sapiro but to the Jewish people.  Thus, though American law did not then recognize hate speech as such, Marshall got Ford to sign a public statement that did.
This victory, though historic, had limits.  Marshall hoped to contain the spread
of Ford’s antisemitic publications, but no one could hold Ford to his promise to
do so after Marshall died in 1929.  The articles were published as a pamphlet
entitled The International Jew that was widely reprinted around the world during
the 1920s and 1930s and is now available on the Internet.  Marshall unwittingly
enabled Ford to duck responsibility for the damage his newspaper inflicted on
Sapiro, Jews, and the nation’s social fabric."

Aus: Henry Ford’s War:  Law, Antisemitism, and Speech in the Tribal 1920s,  by Victoria Saker Woeste. In press, Stanford University Press (anticipated publication date: Winter 2012)


"... one of the big promulgators of anti-Semitism in America was Henry Ford, who spent a lot of his own money to get the Protocols translated into English and distributed in America as widely as possible.The Protocols became the second biggest selling book in the United States in the 1920s and 1930s (after the Bible).
The Ford Motor Company's plant in Dearborn, Michigan, had a sign posted in its
parking lot:
  "JEWS ARE TRAITORS TO AMERICA AND SHOULD NOT BE TRUSTED BY GENTILES. JEWS  TEACH COMMUNISM, JEWS TEACH ATHEISM, JEWS DESTROY CHRISTIANITY, JEWS CONTROL THE PRESS, JEWS PRODUCE FILTHY MOVIES, JEWS CONTROL MONEY."
Henry Ford was not the only one. There were others.There were several conservative Christian political parties which were strongly anti-Semitic for example, William Pelley's "Silver Shirts." An anti-Semitic newspaper, Gerald B. Winrod's The Defender had 110,000 subscribers.These American anti-Semites were fledgling fascists. Under the guise of patriotism, they championed the idea that Jews were the underlying cause of the economic woes of America ― such as the stock market crash of 1929 ― because it was the Jews who controlled business and banking. This kind of anti-Semitism rivaled that of Europe in the same period, but unlike Europe never took hold with the same fatal consequences.
But all this Jew-hatred did set the stage for the appeasement of Hitler when he took hold of power in Germany. It also was one of the primary reasons why America did not do more to save the Jews once they began to flee the Holocaust  ..."
Rabbi Ken Spiro, History Crash Course #59, The Face of Antisemitism, 2011;
http://www.aish.com/jl/h/cc/48959126.html



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Was bedeutet "Generalverdacht" in der Praxis?

Beispiele aus dem Alltag:

"In den letzten Monaten riefen mich unabhängig voneinander zwei langjährige, links-liberale Freunde an und verlangten, ich solle mich bitte endlich einmal eindeutig von familiärer Gewalt und Terrorismus distanzieren. Aus dem Nichts heraus nehmen mich Menschen zu frauenfeindlichen Versen im Koran und zum Kopftuch ins Kreuzverhör. Auf einer Gartenparty kommt eine Buchlektorin aus dem Staunen nicht heraus, als ich ihr von meinem kleinen Gnadenhof für Schafe und Hühner erzähle: Das sei aber ungewöhnlich, denn »die Orientalen« liebten doch keine Tiere. ...
Im Internet gibt es Dutzende von Foren, die sich allein der Warnung vor dem Islam widmen. Sie nennen uns »Musels«, schimpfen mich »Moscheebraut«, auch »Moslem-Heuchelbraut« oder »Halal Hilal«. ...
In der Bibliothek des philosophischen Instituts stand ein fünfbändiges Werk zur Bedeutung des Verbs »sein« in sämtlichen bekannten Sprachen. Solch feine Differenzierungen lernten wir. Heute bin ich damit beschäftigt, falsche Koranzitate abzuwehren und mich vom Terrorismus zu distanzieren."

Hilal Sezgin, "Deutschland schafft mich ab"
http://www.zeit.de/2010/36/Muslimifizierung/seite-3


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Zur Entstehungsgeschichte der "Protokolle der Weisen von Zion" siehe z.B. auch
http://deseselsluegen.wordpress.com/2012/11/25/die-protokolle-von-zion/

Kommentare:

  1. Ford (und andere) als Spender für den Aufstieg der NSDAP

    "Ohne massive Geldspenden hätte also die NSDAP niemals den Lauf der Weltgeschichte dermaßen beeinflussen können, wie sie es später tat. Hitler wäre ein belächelter Eiferer unter vielen geblieben, eine verkrachte Existenz mit Größenwahn.
    Deshalb ist es gerechtfertigt, daß man den Spuren des Geldes folgt und fragt: … Gab es einen Augenblick, wo man ihn durch Entzug von Spenden hätte stoppen können? ...
    Der Schriftsteller Dietrich Eckart … , jener Mann, der nach Hitlers eigenem Bekunden die größte Bedeutung für seinen Lebensweg hatte, weiht den jungen Revolutionär nicht nur in schwarzmagische Riten ein, sondern öffnet ihm auch finanziell immer wieder Türen. Zu seinen frühesten Gönnern gehört das Ehepaar Edwin und Helene Bechstein, Miteigentümer der berühmten Pianofabrik C. Bechstein. Helene Bechstein nimmt den jungen Hitler unter ihre Fittiche … Immer wieder gibt sie ihm Geld; einmal die stolze Summe von 45.000 Mark … Sie überlässt ihm auch wertvolle Kunstgegenstände, die Hitler als Sicherheit einsetzt, wenn er Kredite braucht. Eckart leiht Hitler ebenfalls Geld, beispielsweise, als dieser im Herbst 1922 zwei Lastkraftwagen kauft. ...
    (Bild links: Sie alle ermöglichten Hitlers Aufstieg zur Macht mit der Leistung oder Vermittlung teils erheblichen Geldspenden … John Pierpont Morgan, amerikanischer Bankier; adlige Exil-Russen, welche das Zarenreich … wiederherstellen wollten; Dr. Max Erwin von Scheubner-Richter; Kurt Lüdecke; Benito Mussolini; Emil Kirdorf; John D. Rockefeller; Frankreich; Stahlbaron Fritz Thyssen; Henry Ford, US-Autokönig; Dietrich Eckart)
    Hitler erkennt bald, dass er eine Propagandawaffe benötigt. So nutzt er Ende 1920/Anfang 1921 die Gelegenheit und kauft die in finanzielle Schräglage geratene Zeitung Der Völkische Beobachter. Eckart ist es, der die zwei dafür notwendigen Kredite von knapp 120.000 Mark auftreibt. Mit der Zeitung beginnen die Finanzkrisen aber erst richtig, und Eckart muß immer wieder einspringen … Auch an die Leser wird appelliert, mit Spenden ihr Blatt am Leben zu erhalten.
    Im Mai 1922 erhält der junge, noch weitgehend unbekannte Hitler die erste Gelegenheit, außerhalb Bayerns vor den Reichen und Mächtigen zu reden. Dem National-Club von Berlin gehören Bankiers, Großgrundbesitzer, Offiziere und Professoren an. Hitler ist erfolgreich: Ernst von Borsig, Besitzer einer Lokomotivfabrik, wird ihn künftig unterstützen und bei anderen Industriellen für ihn Werbung machen. Dieser Umstand wird übrigens auf den Seiten von borsig in der Biographie von Ernst von Borsig diskret verschwiegen. Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass der älteste Sohn Karl ein glühender Nazihasser und der jüngste Sohn Ernst, Beteiligter am Widerstand gegen Hitler im Kreisauer Kreis war.
    Der Geschäftsführer einer Münchner Malzkaffeefirma, Hermann Aust, arrangiert daraufhin mehrere Treffen Hitlers mit bayerischen Industriellen. Diese sind beeindruckt und zücken die Geldbörse. Ein Vorarlberger Freund von Dietrich Eckart namens Gansser reist 1923 in die Schweiz und geht die dortigen gut situierten Bürger um Spenden für Hitler an. Hitler wird zu Vorträgen eingeladen und reist mit einem Gesamthonorar von 33.000 Schweizer Franken … nach Hause.
    Dietrich Eckart legt auch den Grundstein für einen weiteren Auslandskontakt, der die begehrten Fremdwährungen einbringt. 1919 lernt er Warren C. Anderson kennen, der als Europa-Präsident des amerikanischen Autoproduzenten Ford arbeitet. Konzernchef Henry Fords Abneigung gegen die Juden ist weit herum bekannt; sie geht soweit, daß er sogar ein Buch mit dem Titel "The International Jew" schreibt, in welchem er den Juden die Schuld an der Misere in Wirtschaft und Politik gibt. Eckart nutzt seinen Kontaktmann zu Ford, und tatsächlich überweist der Autoindustrielle bald darauf Gelder an Hitler und seine Partei."

    Aus
    Wer finanzierte Hitler und die NSDAP?
    Mit Inhalten aus dem Buch "Der finanzierte Aufstieg des Adolf H." von Wolfgang Zdral

    http://sauber.50webs.com/kapital/

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    1. Kurt Lüdecke
      aus Wikipedia

      Kurt Georg Wilhelm Lüdecke (*... 1890 in Berlin; † 1960 in Prien am Chiemsee) war ein deutscher Kaufmann. Er wurde vor allem bekannt als politischer Abenteurer und Geschäftemacher, der zeitweise eine wichtige Rolle im Umfeld Adolf Hitlers spielte....
      Lüdecke ... war der jüngste von drei Söhnen von Albert Lüdecke, dem Direktor einer chemischen Fabrik in Oranienburg, und seiner Ehefrau Elsie.
      Nach dem Schulbesuch erlernte Lüdecke den Verkäuferberuf. Im Anschluss an den Militärdienst beim 2. Bayerischen Infanterie-Regiment verließ er Deutschland und begann ein jahrelanges rastloses Reiseleben, das ihn zunächst kreuz und quer durch Europa und die Vereinigten Staaten führte. In den Jahren bis zum Ersten Weltkrieg konnte er als noch sehr junger Mann auf nicht vollständig geklärte Weise ein erhebliches Vermögen anhäufen. Indizien sprechen dafür, dass er sich auf homosexuelle Kontakte mit vermögenden Männern einließ und diese anschließend durch die Drohung, ihre Beziehungen öffentlich zu machen, um erhebliche Geldsummen erpresste.
      Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges kehrte Lüdecke nach Deutschland zurück. Nur bedingt kriegsverwendungfähig, arbeitete er in einem psychiatrischen Hospital in Heidelberg. Dort begann er, sich für die „Rassenfrage“ zu interessieren, nachdem er Vorlesungen von Alfred von Domaszewski gehört hatte.
      Später kehrte Lüdecke in die Vereinigten Staaten zurück. Dort war er in einem von Henry Ford finanzierten Nachrichtensammelbüro tätig. Im August 1922 hörte er mit Begeisterung eine Hitler-Rede. In der Folge gelangte er in das Umfeld Hitlers, der ihn einerseits als Vermittler von Geldmitteln und Kontakten ins Ausland sowie als beziehungsreichen Spitzel gern in Anspruch nahm, ihm andererseits aber erhebliches Misstrauen entgegenbrachte. ...
      Nach dem gescheiterten Hitlerputsch von 1923 besuchte Lüdecke Hitler in der Festungshaft in Landsberg und engagierte sich bis 1925 noch im völkischen Block beziehungsweise in der neugegründeten NSDAP. In den folgenden Jahren ging Lüdecke wieder auf Distanz zur NSDAP, um sein Glück abermals im Ausland zu versuchen.
      1932 kehrte Lüdecke zum wiederholten Male nach Deutschland zurück, wo er abermals mit Hitler und der NSDAP-Führung in Kontakt kam. Im Frühjahr 1933 regte er die Gründung des Außenpolitischen Amtes der NSDAP unter Alfred Rosenberg an. ...
      Aus nicht vollständig geklärten Gründen wurde er im Mai 1933 auf Befehl Hermann Görings verhaftet, jedoch bald wieder auf Weisung Hitlers freigelassen ...
      Im Laufe des Jahres 1934 emigrierte Lüdecke in die Vereinigten Staaten. ...
      Lüdecke hielt sich zur Zeit des Röhm-Putsches, bei dem sein Anwalt Alexander Glaser umgebracht wurde, wieder in den Vereinigten Staaten auf. Offenbar enttäuscht von den Ereignissen, veröffentlichte er 1937 ein Gregor Strasser und Ernst Röhm gewidmetes Buch über seine Erlebnisse mit Hitler mit dem Titel I Knew Hitler: The Story of a Nazi Who Escaped the Blood Purge. Das Manuskript – etwa von der Qualität der Gespräche mit Hitler von Hermann Rauschning und Carl Friedrich Goerdelers X-Files – hatte er zuvor eventuell der deutschen Botschaft in den Vereinigten Staaten zum Kauf angeboten, die jedoch ablehnte. Demnach hatte er privat eine SA-Abteilung ausgerüstet, der Partei 100.000 Goldmark gespendet, war zusammen mit Siegfried und Winifred Wagner in die Vereinigten Staaten gereist, wo er mit deren Hilfe Henry Ford getroffen hatte, um ihn zu Spenden zu bewegen. Lüdecke hatte nach eigenen Angaben die Verbindung zwischen NSDAP und Mussolini hergestellt. Letzterer spendete demnach der Partei über Lüdecke Geld. Das Buch hatte erhebliche Wirkung auf die Alliierten und ging selbst in das sowjetische Standardwerk „Geschichte der Diplomatie“ von W. P. Potjomkin ein. ..

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    2. Merkzettel

      Pruefen, ob Ernst von Borsig daran beteiligt war, Hitler fuer Propagandazwecke mit der Regisseurin Leni Riefenstahl zusammen zu bringen. Diese hatte, wenn ich mich richtig erinnere, u.a. einen Film zum Thema Eisenbahn gemacht, bevor sie zur Werbefilmerin fuer den Nazi-Staat wurde.

      Magga

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  2. Merkzettel

    Neues Wort gefunden: "Aequidistanz".
    Damit wird kritisiert, wenn Vergleiche zwischen "Islamkritik" und Antisemitismus vorgenommen werden; es sei unzulaessig, diese Phaenomene aus der gleichen Distanz heraus zu betrachten.

    Bei Gelegenheit Fundstelle heraus suchen und aehnliche Aussagen finden/ kommentieren.

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    1. ... dabei war sogar die Bezeichnung "Orientalen", die heute gern auf Muslime angewendet wird (s. oben im Post, Erfahrungsbericht von Hilal Sezgin) im NS eine gelaeufige, abwertend gemeinte Bezeichnung fuer Juden.

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  3. "Only critical not a hater"

    New York City Cabbie Insists On Right To Wear Nazi Armband
    Sam Frizell @Sam_Frizell
    May 17, 2014

    Self-proclaimed National Socialist cab driver Gabriel Diaz claims he doesn't hate Jews, but demands the right to wear a swastika on his arm.
    “I don’t hate Jews. I’m critical of them, but I don’t hate them. That doesn’t mean that I’m anti-Semitic. That don’t make me a hater,” Diaz said.

    http://time.com/103817/nyc-taxi-driver-nazi/

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  4. Artikel, die von Henry Ford über den Dearborn Independent verbreitet wurden, trugen zur Agitation gegen die angeblich von Juden dominierte Weimarer Republik wesentlich bei - und sind heute noch Futter für antisemitische Webseiten.

    "Henry Ford's Dearborn Independent carried this article on July 9, 1921: 'It is a most significant fact that, as in Washington, the most constant and privileged visitors to the White House were Jews, so in Berlin the only private telephone wire to the Kaiser was owned by Walter Rathenau (who later wrote the constitution of the post‑war Jew‑controlled Weimar 'Republic'). Not even the Crown Prince could reach the Kaiser except through the ordinary telephone connections... "

    http://israelect.com/reference/WillieMartin/The%20Jewish%20Bankers%20[A].htm

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  5. "Keine Äquidistanz"

    Es wird oft gefordert, man müsse die Religionen mit verschiedenen Maßstäben messen; es dürfe z.B. im Dialog des Christentums mit anderen Religionen keine "Äquidistanz" zu Judentum und Islam geben.

    Beispiel:

    Aus
    Hören lernen – Sind Christen bereit für den Dialog mit Juden und Muslimen?
    Markus Heitkämper | 01.11.2011

    " ... Damit ist für mich die große Problematik bezeichnet, die in dem scheinbar so harmlosen Wörtchen „und“ beschlossen liegt: „Sind Christen bereit für den Dialog mit Juden und Muslimen?“
    Der Frage nach den Bedingungen eines Dialogs mit dem Islam kann ich jetzt nur noch in aller gebotenen Kürze nachgehen [...]
    Folgende Hinweise halte ich aber für unerlässlich, hat doch immerhin der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Deutschland in diesem Jahr erstmals die Buber-Rosenzweig-Medaille an einen muslimischen Gelehrten verliehen, an den Orientalisten und Publizisten Navid Kermani:
    1.) Es kann für Christen im Blick auf ihre Positionierung zu Judentum und Islam keine Äquidistanz geben. [...]"

    http://www.jcrelations.net/H__ren_lernen_____Sind_Christen_bereit_f__r_den_Dialog_mit_Juden_und_Muslimen.3602.0.html

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    1. Die Forderung, keine "Äquidistanz" zuzulassen, erschwert eine vergleichende Sicht auf die Heiligen Schriften der Religionen.

      Nicht nur der Koran, sondern auch Bibel und Talmud enthalten Passagen, die aus heutiger Sicht haarsträubend sind. Die Ablehnung der „Äquidistanz“ führt dazu, dass Hass und Gewaltaufrufe in Heiligen Schriften nur mit dem Islam assoziiert werden, obwohl sie auch in anderen Schriften der Weltreligionen vorkommen.

      Dadurch kann begünstigt werden, dass nicht erkannt wird, wenn Zitate übler Stellen aus dem Koran als Rechtfertigung für Hassrede gegen Muslime dienen.

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  6. Was im Antisemitismus "jüdische Rabulistik" heißt, ist in der sogenannten Islamkritik "Taquiyya". Das Denkmuster (Unterstellung einer typischen Neigung zum Verdrehen) ist genau dasselbe.

    Beispiel:
    "Dass Aiman Mazyek (Foto), Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), in schönster Taqiyyamanier gerne Tatsachen und Kausalitäten verdreht ist hinlänglich bekannt."

    http://www.pi-news.net/2015/06/mazyek-muslimen-wurde-schaden-zugefuegt/

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  7. ... New Yorks Polizeipräsident Bingham behauptete 1907, von 2000 Photos in seiner Verbrecherkartei zeigten 1200 russisch-jüdische Einwanderer. 1908 ergänzte er, 50 Prozent aller Missetäter in New York seien russischjüdische Einbrecher, Straßenräuber und Zuhälter. Es war leicht nachzuweisen, daß 1907 von den 2848 Verurteilten in New York nur 460, also 16,14 Prozent, jüdisch waren, und Bingham widerrief.
    Es stimmte auch nicht, daß eine jüdische Kriminalität erst seit dem Eintreffen der Osteuropäer existierte. Dafür gab es einen zwei Zentner schweren Gegenbeweis: die deutschgebürtige Ma Mandelbaum, die in der Clinton Street Nr. 79 seit Jahrzehnten das größte Hehler-Unternehmen der USA betrieb. Sie beschäftigte bis zu 100 Diebe und Einbrecher, meistens Iren, aber auch Juden, und dehnte ihren Hehler-Handel bis nach Frankreich aus.
    Juden in der Unterwelt: die Gang des Lepke Buchhalter.
    Beteiligt waren die korrupte Polizei und "Tammany Hall", die noch korruptere demokratische Partei-Organisation von New York, die sich an "Schutz"-Abgaben von 500 Spielhöllen bereicherten. Ma Mandelbaum bezahlte eigene Anwälte. um allen gerichtlichen Problemen gewachsen zu sein. 1884 floh sie nach Kanada.
    In der faulen politischen Szene von New York brauchte sich kein Jude der Lower East Side wegen ihrer Kriminellen zu schämen. Aber einer ihrer Rabbiner, Judah I Magnes, hielt es für unerträglich, daß ein Mann wie Abe Greental den Ruf errang, die geschickteste Taschendieb-Organisation Amerikas zu führen.
    Eine jüdische Gang fing ahnungslose junge Einwanderinnen in Wards Island ab und schleppte sie in Bordelle, die Rosie Hertz unterhielt. Als 1912 nach der Ermordung des Spielhöllen-Besitzers Herman Rosenthal herauskam, wie sehr die New Yorker Polizei mit jüdischen "Schutzgeld"-Erpressern bei der Ausplünderung von Saloons und Bordellen zusammenarbeitete, griff Magnes zur Selbsthilfe. Unterstützt durch Schiff und den gerade gewählten, noch nicht korrumpierten New Yorker Bürgermeister Gaynor, schloß ein jüdisches Vigilanten-Komitee die Lasterhöhlen und verhaftete Leute wie Joseph ("Yosky" Toblinsky, dessen "Schwarze Hand" 290 Pferde vergiftet hatte, deren arme Besitzer keine Schutzgebühren bezahlen konnten.
    Als Gaynor 1913 starb, blieb Magnes nichts anderes übrig, als vor der Tatsache zu kapitulieren, daß auch eine kleine Minderheit von Juden den bis heute undurchdringlichen Dschungel der amerikanischen Verbrecherwelt bereicherte und bereichert....

    DER SPIEGEL
    04.02.1974
    Juden in Amerika
    Jürgen Thorwald

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41784403.html

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    1. Von einer antisemitischen Webseite, gefunden mit Suchwort "Rosie Hertz"

      “Between 1870 and 1939 Jews played a conspicuous role in white slavery, as the prostitution of that era was called. Not only was this participation conspicuous, but it was, for the Jews, historically unprecedented, geographically widespread, and ­­in an age of pandemic anti-Semitism ­­fraught with collective political dangers.”

      –Edward J. Bristow, PROSTITUTION AND PREJUDICE, The Jewish Fight Against White Slavery 1870-1939 – the book’s jacket ...

      Two major centers of sex slave exporting were the industrial towns of Czernowitz and Lemberg. In 1892 a very famous mass trial of 27 procurers was held in the latter. All 27 defendants were Galician Jews.

      As Bristow notes the trial received so much attention that it marked a turning point in the use of the issue by the anti-Semites. A major device of the procurers was a Jewish ceremony referred to as the stillah chuppah. This included a religious wedding ceremony which had no civil validity. Thus, the soon-to-be abducted female would be misled into believing that she was married with the rights of a wife only to discover later that her legal rights were nil. Innumerable Jewesses found themselves tossed into brothels by this device.

      The Jewish sex slave trade was international in scope. When the mass exodus of Jews out of Czarist Russia began in the 1880s the Jewish pimps and procurers soon found greener pastures in South America. ...

      As in Argentina, the “New York” pimps and procurers had a self-help and self- promotion organization the “Independent Benevolent Association”.

      Two of its founders were Martin Engel and Max Hochstim. The Jewish sex slave trade was so infuriating to real Americans that in 1910 Congress passed the Mann Act which made it a felony to procure for prostitution across state lines. The Mann Act had been preceded in 1907 by a famous essay by G. K. Turner “Daughters of the Poor” in McClure’s Magazine (No. 34, 1908). ...

      . Writes Bristow:

      “Nothing was more disturbing to the Jewish opponents of white slavery than the state of affairs at Constantinople on the eve of the First World War. The existence of a thriving community of Jewish traffickers and brothel keepers was confirmed over and over again by pained observers from the B’nai B’rith, … ICA, Hilfsverein der Deutschen Juden (Relief Organization of German Jews), Jüdischer Frauenbund (League of Jewish Women) and other interested organisations ...

      http://www.dailystormer.com/prostitution-and-prejudice-the-jewish-role-in-vice/

      Jüdische Organisationen waren demnach entsetzt über diese Situation und darüber, wie sie dem grassierenden Antisemitismus Futter gab.

      Noch heute nutzen Quellen wie besagte Webseite die damaligen Vorwürfe zum "Rechtfertigen" von Antisemitismus.

      Erinnert an "islamkritische" Hetzkampagnen jüngerer Zeit.

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    2. Der zitierte Autor Bristow ist kein Antisemit, sondern stellt dar, wie die Situation von Antisemiten missbraucht wurde.
      Von besagter antisemitischer Webseite (dort kritisch angemerkt):

      In Bristow’s own words (referring to the political effect of Jewish anti-white slavery activism):

      “Did the work do anything to deny the issue to the anti-Semites ? After the war the argument that trafficking in Christian women was inherent in Jewish genes was resorted to even more insistently than before. In the relatively innocent years before 1914 one can understand how Montefiore, Maretsky, Pappenheim, and the others could place hope in a reasoned response. Their ‘rationalist fallacy’ was a product of their times. As difficult as the situation was, they had no way of knowing what was to come.”

      http://www.dailystormer.com/prostitution-and-prejudice-the-jewish-role-in-vice/

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  8. Spricht Trump über Muslime wie Ford über Juden?

    "Oh, you can't use the word Muslim"

    The Republican nominee also said that his call to ban people from the United States from “any nation that has been compromised by terrorism” was an expansion on his infamous Muslim ban of December, 2015. “I actually don’t think it’s a rollback. In fact, you could say it’s an expansion,” said Trump. He added: “I’m looking now at territory. People were so upset when I used the word Muslim. Oh, you can’t use the word Muslim. Remember this. And I’m okay with that, because I’m talking territory instead of Muslim.”

    https://www.theguardian.com/us-news/2016/jul/24/donald-trump-eu-was-formed-to-beat-the-us-at-making-money

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  9. Annetta Antona war die Reporterin, die von dem Henry-Ford-Porträt in Hitlers Arbeitszimmer im "Braunen Haus" in München berichtete. Sie interviewte Hitler am 28.12.1931.

    Laut
    The American Axis
    Henry Ford, Charles Lindbergh and the Rise of the Third Reich
    von Max Wallace

    http://1.droppdf.com/files/vKqfy/the-american-axis-henry-ford-charles-lin-max-wallace.pdf

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