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Mittwoch, 16. September 2015

Das Aufflammen der Eugenik in der Flüchtlingskrise

Aus einem aktuellen Dialog auf ZEIT ONLINE zu einem Kommentar von Thilo Sarrazin, der sich zum Thema Flüchtlinge „zu Wort gemeldet“ hatte http://www.zeit.de/kultur/2015-09/fremdenhass-facebook-fluechtlinge-sarrazin?commentstart=233&cid=5238251#cid-5238251


Bezugskommentar (Ausschnitt)
Nun war Eugenik aber schon vorher in UK, Belgien, Frankreich und Kanada weit verbreitet. Selbst in dem doch sonst so unverdaechtigen Schweden liefen die letzten Eugenikprogramme erst 1975 aus (!). In diese Richtung liefen historisch so einige, darunter auch Leute wie Winston Churchill, T Roosevelt, George B Shaw oder Linus Pauling. Waren das jetzt auch einfach tumbe stramme rechte?


Meine Antwort
(Teil 1)

Die schwedischen Eugenikprogramme (Zwangssterilisierung „Minderwertiger“) gelten heute als Schandfleck der Sozialdemokratie; die schwedischen Sozialdemokraten haben sich davon distanziert.
Sarrazin jedoch preist in „Deutschland schafft sich ab“ den maßgeblichen Promoter des Sterilisationsprogramms, Gunnar Myrdal, für dessen eugenische Ideologie:
„Der schwedische Soziologe Gunnar Myrdal hat sich am Beispiel seines Heimatlandes bereits in den 1930er Jahren intensiv damit auseinandergesetzt, dass eine entwickelte westliche Gesellschaft in der Summe die Tendenz hat, weniger fruchtbar zu sein, als es für die Nachhaltigkeit ihres Fortbestandes notwendig wäre, und er hat sich auch damit auseinandergesetzt, dass es darüber hinaus nicht gleichgültig ist, wer die Kinder bekommt.“
Zitiert auf
http://guttmensch.blogspot.com/2013/02/zwangssterilisationen-wohltat-oder-ns.html

(Teil 2)

Die Eugenik-Ideologie wird nicht dadurch besser, dass es sie auch in anderen Ländern gab. Die Verbindungen zwischen der internationalen Eugenik-Bewegung und der „Rassenhygiene“ in Deutschland waren sehr viel enger, als man es etwa in der Schule oder durch die Medien normalerweise erfährt.
Gerade die schwedischen Eugeniker hatten sehr enge Verbindungen mit den Nazi-Rassenideologen. Nach 1933 unterstützten die Schweden Herman Nilsson-Ehle, Herman Lundborg and Torsten Sjögren Nazi-Interessen beim Internationalen Verband eugenischer Institutionen, der selbst alles andere war als ein Club von Menschenrechtlern.
“The Swedish eugenics network may have been relatively small but it was nevertheless historically significant because of its intimate ties with that part of the German eugenics movement that would shape Nazi biopolitics. Leading members of the Swedish network had close contacts with, among others, Erwin Baur, Fritz Lenz, Ernst Rüdin and Hans Günther … after 1933 the Swedes Herman Nilsson-Ehle, Herman Lundborg and Torsten Sjögren would support Nazi interests in international organizations such as the International Federation of Eugenic Organisations.”
Aus: Selling eugenics: the case of Sweden, von Maria Björkman and Sven Widmalm
Zitiert auf http://guttmensch.blogspot.com/2014/01/prost-neujahr.html

(Teil 3)

Im Nazi-Terror entfaltete die Eugenik-Ideologie eine unvorstellbar furchtbare Wirkung, als sie sich mit dem antisemitischen Antibolschewismus verband. Die Menschenfeindlichkeit trägt sie schon im Kern. Dass Churchill und Roosevelt zusammen mit Stalin den militärischen Sieg über die Nazis herbeiführten, bedeutet nicht, dass die von ihnen und in ihren Ländern vertretene Eugenik-Ideologie eine gute war.
Hitler-Berater Ernst Sedgwick Hanfstaengl, den Roosevelt persönlich kannte, war in den USA, auch bei seiner Alma Mater, der Harvard-Universität, nicht allein mit seiner Bewunderung für Nazi-Maßnahmen zur Erhaltung der „Reinheit der Rasse“.
http://guttmensch.blogspot.co.ke/2013/05/harvard-und-der-holocaust_27.html
Die britische Eugenikerin Marie Stopes schickte Hitler noch im August 1939 einen Band von ihr verfasster Liebesgedichte.
http://guttmensch.blogspot.co.ke/2011/07/liebe-ist-das-grote-aber-nur-wenn.html
Der Begriff Rassenhygiene war in Deutschland in persönlicher Abstimmung mit dem Eugenik-Begründer Francis Galton von Alfred Ploetz als Synonym für Eugenik eingeführt worden. Sarrazin bezieht sich in "Deutschland schafft sich ab" ausdrücklich positiv auf Galton und argumentiert mit den Begriffen "eugenisch" und "dysgenisch".
http://guttmensch.blogspot.co.ke/2011/03/eugenik-sozialdarwinismus-biopolitik.html



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 Visualisiert mit interaktiver Landkarte

In Deutschland z.B.:
2.733.109 aus der Türkei, 3 von den Marschall Inseln ...

http://i100.independent.co.uk/article/this-great-map-lets-you-explore-the-history-of-migration-for-every-country-in-the-world--b1xiciWtpBe


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Fremdenfeindlichkeit: Nur jeder sechste Brandanschlag wird aufgeklärt
61 Flüchtlingsunterkünfte wurden dieses Jahr in Deutschland angezündet. Die Täter stammen oft aus der Mitte der Gesellschaft – und halten ihr Verhalten für salonfähig.
17. September 2015, 18:42 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, fa

… Der Leiter des zuständigen Operativen Abwehrzentrums (OAZ) in Leipzig, Bernd Merbitz, begründete die geringe Aufklärungsquote mit dem großen Kreis möglicher Täter. "Wir haben es mit der ganzen Breite der Bevölkerung zu tun. Es ist nicht immer der klassische Rechtsextremist, der schon viele Vorstrafen hat", sagte Merbitz dem ARD-Magazin Panorama. Viele Täter seien vor der Tat strafrechtlich nicht aufgefallen.


Auch Maren Brandenburger, Leiterin des Landesamts für Verfassungsschutz in Niedersachsen, sagt, fremdenfeindliches Denken scheine insgesamt als Bodensatz in der Gesellschaft vorhanden zu sein. "Da verüben junge Leute Taten und wähnen sich dabei in der Sicherheit einer Gemeinschaft, innerhalb derer dieses Denken salonfähig ist."  
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-09/fremdenfeindlichkeit-brandanschlaege-asylbewerber-aufklaerung?commentstart=49&page=1#comments


Ich habe mich bisher im ZON zurück gehalten und versucht, sachlich zu bleiben. Aber das, was sich hier teilweise tummelt, ist wirklich Pack.
In ihrem Hass verlieren sie jedes Maß.
Die sind nicht mehr in die demokratische Gesellschaft zurückzuholen.


Meine Antwort
in 3 Teilen BloggerMagga #22  —  18.09.2015 

Ich verstehe Ihre Reaktion, aber wie Frau Brandenburger sagte, fremdenfeindliches (Ressentiment-geladenes) Denken scheint insgesamt als Bodensatz in der Gesellschaft vorhanden zu sein. Die als "Pack" Bezeichneten werden durch solche Etikettierung nur noch aggressiver.
Ein zugrunde liegendes Problem sehe ich darin, dass rechtsextremistische Hetze eben auch durch großes Entgegenkommen der Medien gegenüber dem Rechtspopulismus (Sarrazin ist nur ein Beispiel) salonfähig gemacht wird. Ein Beispiel dafür ist u.a., dass Sarrazin das Hasswort "Kopftuchschlampe" durch die moderatere, im Kern aber dasselbe ausdrückende Form "Kopftuchmädchen" aufgewertet und eine als salonfähig akzeptierte Version des Hasswortes eingeführt hat. (In mehr Detail dargestellt auf http://guttmensch.blogspo...).
Zurück zu dem Zitat von Brandenburger (s. Artikel). Sie sagte weiter: "Da verüben junge Leute Taten und wähnen sich dabei in der Sicherheit einer Gemeinschaft, innerhalb derer dieses Denken salonfähig ist."

#22.1  —  18.09.2015
Reaktion auf rechtsextremistisch motivierte Anschläge kann widersprüchlich sein, wie schon 2011 zu beobachten war:
Nach den Anschlägen des Norwegen-Attentäters Anders Breivik schrieb ein FAZ-Autor am 25.07.2011: "Die Staaten müssen damit rechnen, dass mit der Zahl der Menschen auf der Welt der Wahnsinn nicht seltener, sondern häufiger alle Dämme bricht." (Druckausgabe, Seite 1, zit. auf http://guttmensch.blogspo...).
Also ein demografischer Erklärungsansatz für das Attentat? Nun ist Norwegen eines der am wenigsten dicht besiedelten Länder in Europa, und Europa droht, laut gern zitierter demografischer Demagogie, die „Schrumpfvergreisung“. Besagtem Artikel zufolge erschien das Attentat zwar als Tat eines isolierten, unbeeinflusst handelnden Verrückten, aber implizit gleichzeitig als eine irgendwie doch verständliche Reaktion auf Veränderungen der Bevölkerungsstruktur.
Reaktionen bei Akteuren der „islamkritischen“ Bloggerszene gingen bis hin zu klar ausgedrücktem Verständnis, ja Bewunderung für den Attentäter:
"Wenn's ein ,Rechter' war, dann geht's aber ab ... Denn, das heisst dann, dass sie sich (die Rechten) dieses Musel-Gesocks da in Norge nicht gefallen lassen. Dann wars das, was ich eigentlich in Deutschland erwartet hätte ;)".
Aus einer "geleakten" Skype-Kommunikation der Führung des "islamkritischen" Blogs PI (Politically Incorrect); s. SPIEGEL vom 26.9.2011;
http://www.spiegel.de/spi...
#22.2  —  18.09.2015
Nachgebetete Phrasen von „Politically Incorrect“ (PI) und ähnlichen „islamkritischen“ Webseiten sind auch in seriösen Foren, wie dem ZON Kommentarbereich, täglich Brot.
Was soll man erwarten, wenn durchaus einflussreiche Politiker Ressentiment-schürenden Webseiten wie PI (s. Vorkommentar) auch noch Interviews geben?
Zum Beispiel (November 2014): Eine Knesset-Abgeordnete, heute Mitglied der israelischen Regierung, entblödete sich nicht, dem Anspruch von PI, „Pro Israel“ zu sein, den Anstrich von Glaubwürdigkeit zu verleihen.
„Die Fraktionsvorsitzende der Bayit Yehudi Partei, MK Ayelet Shaked (MK: „Member of Knesset“) gewährte PI ein Exklusivinterview zu den gemeinsamen drängenden Fragen Israels, Europas und Deutschlands“
http://www.pi-news.net/20...

Kommentare:

  1. a.b.surd
    #5.3 — 13.09.2015

    Rausch?

    Der durchschnittliche jetzt "besorgte Bürger" sollte das, was viele Deutsche an Hilfsbereitschaft den notleidenden Flüchtlingen zukommen lassen, nicht als Rausch abqualifizieren, ohne sich klar zu machen, dass er selbst im größten Rausch (oder ist es schon ein Delirium?) lebt und bisher gelebt hat: nämlich in dem Glauben, dass man unbehelligt die Welt (mit) ausbeuten kann, unbehelligt (mit) für Armut auf dieser Welt sorgen und sich durch Waffenlieferung an Kriegen beteiligen kann, ohne dass das irgendwelche Folgen hat.

    DAS ist dumm und naiv - nicht die jetzt zu beobachtende Welle der Hilfsbereitschaft.

    http://www.zeit.de/2015/37/gastfreundschaft-fluechtlinge-naechstenliebe?commentstart=601&cid=5240764#cid-5240764

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  2. Fremdenfeindlichkeit
    Nur jeder sechste Brandanschlag wird aufgeklärt

    61 Flüchtlingsunterkünfte wurden dieses Jahr in Deutschland angezündet. Die Täter stammen oft aus der Mitte der Gesellschaft – und halten ihr Verhalten für salonfähig.
    17. September 2015, 18:42 Uhr/ Quelle: ZEIT ONLINE, fa/

    ... Auch Maren Brandenburger, Leiterin des Landesamts für Verfassungsschutz in Niedersachsen, sagt, fremdenfeindliches Denken scheine insgesamt als Bodensatz in der Gesellschaft vorhanden zu sein. "Da verüben junge Leute Taten und wähnen sich dabei in der Sicherheit einer Gemeinschaft, innerhalb derer dieses Denken salonfähig ist."

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-09/fremdenfeindlichkeit-brandanschlaege-asylbewerber-aufklaerung

    Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte werden bisher nicht offiziell statistisch erfasst. Der Rechercheverbund hatte jedoch bei den zuständigen Behörden angefragt und jene Fälle gesammelt, in denen Polizei und Staatsanwaltschaft von einer Brandstiftung ausgehen und zu möglichen fremdenfeindlichen Motiven ermitteln.


    Das BKA selbst wertet zwar die Angriffe aus und gibt auf Anfrage Daten heraus. Allerdings weist es Brandstiftungen nicht separat aus. Im gesamten Jahr 2014 verzeichnete das BKA 28 rechtsmotivierte Gewaltdelikte gegen Asylunterkünfte.

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  3. Claus Kleber zeigt Gefühle
    Über einen Busfahrer, der zugestiegene Flüchtlinge willkommen geheißen hatte

    Gefühle haben eigentlich keinen Platz im heute-journal. Doch es geht auch anders. Das stellte Claus Kleber im ZDF unter Beweis bei einer rührenden Meldung über Flüchtlinge – und das Netz machte „whoom“.

    http://www.migazin.de/2015/08/14/ueber-einen-busfahrer-der-zugestiegene-fluechtlinge-willkommen-geheissen-hatte/

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    1. Willkommensgruß an Flüchtlinge rührt Claus Kleber zu Tränen - heute-journal | ZDF
      Published on 13 Aug 2015

      ZDF-Anchorman Claus Kleber zeigt Emotionen, als er im heute-journal die kleine Geschichte von Sven Latteyer erzählt. Der Busfahrer aus Erlangen hieß Flüchtlinge an Bord seines Busses willkommen.

      https://www.youtube.com/watch?v=5VRaFswFgk0

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  4. Anti-Muslim Protests Scheduled Nationwide: 'Global Rally For Humanity' Calls On Demonstrations In Front Of Mosques Across US Cities

    By Michael Kaplan
    September 30 2015

    An anti-Islam group has called on "patriots" to hold demonstrations in front of mosques across the country in October. Responding to the call, protests organized under the name "Global Rally For Humanity" have already been scheduled for Oct. 9 and 10 in at least 20 locations, including Charleston, South Carolina; Atlanta; Dearborn, Michigan; and Phoenix, Imagine 2050 reported Tuesday. Some of the organizers have encouraged demonstrators to leave their weapons at home, while others have encouraged participants to utilize their right to bear arms, the website said.

    “As this invasion of Muslim colonization continues unchecked on American soil, we can only expect the same suffering now endured by EUROPE [caps sic],” a Facebook page for a protest in Dearborn, a city outside of Detroit with a large Muslim population, said. “Now is the time to act. Now is the time to save our Republic.”

    The protests are planned to coincide with an Oct. 10 rally in Washington D.C. that is expected to be headlined by the controversial Nation of Islam leader Louis Farrakhan. None of the protests, however, are planned to take place outside Nation of Islam sites. Others reference the Iran nuclear deal, or the U.S. government’s announcement that it will resettle some 100,000 Syrian refugees, as an impetus for the nationwide rallies.

    http://www.ibtimes.com/anti-muslim-protests-scheduled-nationwide-global-rally-humanity-calls-demonstrations-2120625

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  5. ... "Ich sag immer, die AfD, das ist die NPD in freundlich"

    Afd-Wählerin, Heute Show vom 6.02.2015
    https://www.youtube.com/watch?v=yWIMwtBxxEo

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  6. alliance1979
    #1.26 — 13.10.2015

    ... es mag für Pegida und/oder AFD Anhänger häufig schwer zu verstehen sein, aber Einnahmen und Ausgaben müssen saldiert werden.

    Angenommen Sie sind ein Asylbewerber, der in Ihrer Welt dem bösen Staat auf der Tasche liegt. Nehmen wir weiterhin an, das dieser böse Asylbewerber 100 € vom Staat im Monat bekommt.

    Dann sagen Pegida/AFD "Realisten" der Asylbewerber kostet 100 €.
    Dabei vergessen diese Realisten ein paar Kleinigkeiten. Diese 100 € wird der Asylbewerber ausgeben. Etwa im Supermarkt oder beim Burger King um die Ecke.

    Der Staat bekommt damit einen Teil seiner Ausgaben in Form der Mehrwertsteuer wieder zurück. Dazu kommt, das der Supermarkt und das Burgerunternehmen mehr Einnahmen haben als vorher. Der Staat bekommt also auch mehr Geld in Form von Umsatz/Gewerbesteuer. Das sichert Arbeitsplatze und schafft bei gesteigerte Nachfrage sogar neue Jobs.

    Und das ist noch der leicht zu verstehende Teil. Das Geld zirkuliert nämlich fröhlich weiter im "System". Das alles ist letztendlich das, was wir Wachstum nennen.

    Die Summe aller Einnahmen = die Summe aller Ausgaben. Volkswirtschaft für Anfänger. Kosten entstehen nur einzelnen "Wirtschaftssubjekten" (etwa dem Staat), Volkswirtschaftlich betrachtet gibt es aber streng genommen keine Kosten. Denn wie schon erwähnt sind die Einnahmen des einen, die Ausgaben des anderen. ...

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-10/dresden-pegida-galgen-attrappe-demonstration

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  7. S0T
    #12.1 — 20.10.2015

    Die größte Ironie ist, das Pegida glaubt, die deutsche Kultur zu verteidigen. Indem sie sich aber gegen den deutschen Humanismus der Aufklärung wendet, jeden "Gutmenschen" und "Moralisten" verdammt, tut sie genau das Gegenteil, sie wendet sich gegen jede deutsche Kultur. Das einzige, was Pegida zu verteidigen scheint, ist das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Ich glaube ein wirklicher Deutscher muss Humanist und Verfassungspatriot sein. Alles was die Rechten geschafft haben, ist, deutschen Fortschritt zu zerstören.

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-10/akif-pirincci-pegida-demonstration-fremdenfeindlichkeit-ermittlungen-staatsanwaltschaft-dresden?page=3#comments

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  8. Flüchtlinge
    Wie deutsche Bürokratie den Familiennachzug verzögert
    20. Dezember 2015

    Krieg in Syrien
    Deutsche Bürokratie verzögert Familiennachzug - bis es zu spät ist

    Der Syrer Adnan Ghnema will seine Familie legal nach Deutschland holen. Während er auf die nötigen Dokumente wartet, kommt seine Frau bei einem Bombenangriff ums Leben.

    Von Inga Rahmsdorf

    Als Adnan Ghnema sein Visum für die Türkei in den Händen hält, kann er zum ersten Mal seit Langem wieder lachen. Es ist ein Visum für das Land, das der 31-jährige Syrer vor fünf Monaten mit einem Schlauchboot über das Meer verlassen hat. Ein Visum, das ihm nun erlaubt, von München nach Ankara zu fliegen und seine zwei kleinen Kinder wiederzusehen. Nach Monaten der Ungewissheit. Man könnte mit Ghnema lachen, wenn dieser Augenblick nicht auch die Absurditäten und Abgründe deutscher Asylpolitik so deutlich vor Augen führen würde. ...

    http://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlinge-wenn-wirklich-jeder-tag-zaehlt-1.2791019

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  9. Mir ist ein Fall zu Ohren gekommen.
    2 Brüder aus Aleppo in Syrien beantragten zur selben Zeit Asyl. Beide haben exakt dieselben Vorraussetzungen. Dem Einem wird Asyl bewilligt, der Andere hat eine, von Geburt an, verkrüppelte rechte Hand. Er soll abgeschoben werden.
    Kann es sein, dass die Bundesregierung nur die Funktionierenden auspickt??

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  10. "Merkel bejubeln, an Mohammed glauben: Wie viel Islam gehört zu Deutschland?"

    Manipulativer Titel einer Sendung von "Hart aber Fair".

    http://www.welt.de/vermischtes/article146983855/Islamverbandsvertreter-redet-sich-um-Kopf-und-Kragen.html

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  11. 1950

    Der Bamberger Flüchtlingsausschuss wehrt sich in einer Petition gegen die Unterbringung von Juden zusammen mit deutschen Heimatvertriebenen, "da es den Heimatvertriebenen nicht zugemutet werden kann, mit Elementen unter einem Dach zu wohnen, die zu hohem Prozentsatz kriminell sind, keiner geregelten Arbeit nachgehen und denen weder an einer sittlichen Einordnung noch an einer Respektierung der staatlichen Autorität liege".
    Dazu der römisch-katholische Bamberger Oberbürgermeister, der sonst von "Gottesfurcht und Nächstenliebe" spricht: Die Juden seien die "Hauptwanzenträger", die "in einem der großen noch nicht verwendeten Stallgebäude unterzubringen" seien (zit. nach Königseder/Wetzel ...).

    http://www.theologe.de/theologe4.htm

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