Dieses Blog durchsuchen

Wird geladen...

Mittwoch, 14. Dezember 2011

"Führungsbegabte Familien": Besondere Gene oder besondere Zugänge?

Die neue völkische Bewegung brauche den Adel, versicherte der spätere Nazi-“Rassenpapst“ Hans F. K. Günther der Deutschen Adels-Gesellschaft (DAG) in den 1920er Jahren. Jeder „germanische Staat“, so führte er aus, benötige eine "sicher gelagerte, tragende Schicht führungsbegabter Familien", aus denen der Staat ‚nach den Gesetzen von Vererbung und Auslese immer wieder führungsbegabte Menschen‘ erwarten dürfe. Der "neue Adel" dem die Zukunft gehören würde, sei nach den Regeln der modernen Eugenik erst noch zu schaffen. Erheblich schärfer als bei Günther wurde das Konzept des nordischen Neuadels wenig später von Richard Walter Darré formuliert: "Neuadel aus Blut und Boden“ (Buchtitel, 1930).
Adolf Hitler sprach vom "aristokratischen Grundgedanken der Natur."
(Nach Stephan Malinowski: Vom König zum Führer, 2003; siehe auf diesem Blog http://guttmensch.blogspot.com/2011/02/bayreuther-klungel.html)


Jochen Klepper nannte es ein „Bündnis von Adel und Pöbel“: Als Adolf Hitler am
30.01.1933 von Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt wurde, waren von 11 Ministern der neuen Regierung 5 adelig: Vizekanzler Franz v. Papen, Reichswehr- / Reichskriegsmin. Werner v. Blomberg, Reichsfinanzmin.Graf Schwerin v. Krosigk, Reichsverkehrsmin. Freiherr v. Eltz-Rübenach u. Reichsaußenmin. Konstantin Freiherr v. Neurath.

Wetteifern um die Gunst der Nationalsozialisten
Beispiele (von der Webseite "Verfolgte Schüler"):

10.02.1933
Berlin, Reichskanzler Hitlers 1.Sportpalastrede vor jubelnden Pg’s wie dem konservativen Wahlhelfer Prinz August Wilhelm v. Preußen, Kaiser-Sohn u. NSDAP-Ehrenmitglied
30.03.1933
Josias Erbprinz zu Waldeck-Pyrmont (NSDAP 1929, SS 1930, MdR 1933, NSDAP-Verbindungsstab, Akademie für Dt. Recht, SS-Obergruppenführer, Polizei-General Fulda/Werra) an Reichsführer SS H. Himmler: „Heute vormittag erschien bei mir mein Vetter (Friedrich-Christian) Prinz zu Schaumburg-Lippe in Uniform eines SS-Sturmbannführers. Er erzählte mir, daß er seit zwei Tagen Adjutant des Ministers Goebbels sei u. daß Herr Dr. Goebbels ihm erklärt habe, er sei sofort SS-Sturmbannführer... Ich mache darauf aufmerksam, daß mein Vetter von außerordentl. schlechtem Charakter ist. Die Vorgänge sind dem RF SS seit 1929 bekannt. Ich möchte daher abraten, denselben, falls er einen ordnungsmäßig ausgefüllten Aufnahmeschein einreichen sollte, aufzunehmen...“ (Josias z. W.-P. wird am 14.8.1947 im Buchenwald-Prozeß zu lebensl. Haft verurteilt, als Küster des ev. Gefängnispfarrers in Landsberg wird er bereits 1950 amnestiert)
http://www.verfolgte-schueler.org/verfolgte-schueler.pdf


Über Sohn Wittekind, Fürst zu Waldeck und Pyrmont (gefunden auf dem Blog "Siebenschlaefer"):
Inzwischen hat Sprößling Wittekind, Jahrgang 1936, schon seinerseits die 70 überschritten. Mit dem Titel des „Fürsten“ übernahm er von seinem Vater den Sinn für die rechte Traditionspflege. Hessens Ministerpräsident Roland Koch wußte das 2001 durch die Verleihung eines Verdienstordens zu würdigen. Unter Wittekinds mehr oder weniger heimlichen Schirmherrschaft konnten in Arolsen noch um 1990 die regelmäßigen „Kameradschaftstreffen“ diverser SS-Einheiten und Wehrmachtsverbände stattfinden. Sein Ruhestand ist gesichert. Das Land Hessen, das sein marodes Barockschloß für veranschlagte 20 Millionen Euro sanieren läßt, räumte ihm dort ein Wohnrecht auf Lebenszeit ein. Sein Vermögen – auf 3.000 Hektar Land- und Waldbesitz fußend – wurde vor rund 20 Jahren auf 65 Millionen Mark geschätzt.
Damals empfing er eine Journalistin der Frankfurter Rundschau. Anne Riedel erkundigte sich auch, wie Wittekind mit seinen berühmten Paten umgehe. „Überhaupt nicht.“ Sich von ihnen zu distanzieren oder zu lösen, halte er für überflüssig. „Die haben sich von mir gelöst. Als ich Neun war, waren die tot.“ Nur von daher spricht Wittekind von einem „Fehlgriff“ bei der Auswahl seiner Paten – sie konnten sich nicht mehr um ihn kümmern. Die Paten hießen Heinrich Himmler und Adolf Hitler.

http://siebenschlaefer.blogger.de/stories/2082098/

 
"The SS was a magnet for aristocrats."


Die Theorie von den „führungsstarken Familien“ aus Adel und „Neuadel“ war abgeleitet aus der Eugenik-Lehre Francis Galtons, der über seinen Apostel Karl Pearson in Deutschland starken Einfluss hatte. (Thilo Sarrazin darf sich den fragwürdigen „Tabubruch“ zuschreiben, Galtons Lehre für den deutschsprachigen Raum, in dem sie nach der Nazi-Zeit aus guten Gründen verpönt war, wieder „ausgegraben“ zu haben.)
Galton gründete seine Eugenik-Lehre maßgeblich auf die Beobachtung, dass prominente Männer überdurchschnittlich häufig aus Familien stammen, die andere prominente Männer hervorgebracht hatten. Besonders hervorgehobene Beispiele: amerikanische Präsidenten und die Familie Darwin (er war selbst ein Vetter Charles Darwins). Dies wertete er als Beweis, dass "Genius" - die Begabung, führende und herausragende Rollen in der Gesellschaft zu  übernehmen - auf wenige Menschen beschränkt und so gut wie ausschließlich durch besonders hervorragende Gene bedingt sei.

 
Stichworte bei Galton/ Pearson sind „worthy“ und „noteworthy“; zum Beispiel:
„Galton passes on to a conception that he had broached many years earlier, associations of the well-born – the „Eugenes“ - for mutual aid; the “worthies“ are to become a caste, with a juste pride in their common worthiness ..“
Aus: Karl Pearson, The Life, Letters and Labours of Francis Galton. Volume 3 - Part A: Correlation, Personal Identification and Eugenics. Cambridge University Press, New York. This edition published 1930. This digitally printed version 2011. Seiten 351/ 352. Online http://galton.org/pearson/index.html
Die „Wertvollen“ sollten demnach einen Stolz auf ihre Besonderheit entwickeln, sich gegenseitig unterstützen und eine eigene Kaste bilden.

  
Nun war die Vorstellung von der angeborenen Überlegenheit ja nichts Neues: Aus dem Glauben, Gott oder Götter hätten bestimmte „Blutlinien“ zur Vorherrschaft über andere bestimmt, leiteten europäischer Adel ebenso wie obere Kasten in Indien und anderswo seit Jahrtausenden ihre Privilegien ab. „Gottesgnadentum“ war die Grundlage der absolutistischen Monarchie, deren Prototyp bis zur Französischen Revolution die französischen Könige verkörperten.

 
 
Knackpunkt der Lehre Galtons war, dass die aus Gottes Willen abgeleiteten Vorrechte privilegierter Abstammung – die in Zeiten der Säkularisierung und der Abschaffung des Gottesgnadentums nicht mehr so recht zogen - nun auf die neue Religion übertragen wurden; eine Religion, die ohne Gott auskam und für sich in Anspruch nahm, auf den Erkenntnissen Darwins zu beruhen. Zudem hatte Galtons Eugenik-Lehre den Charme, dass nun zusätzlich zum Adel auch Kreise des Bürgertums – wie eben die Familien Darwin und Galton – besondere Auserwähltheit in Anspruch nehmen konnten, und dass man dem Volk mit der Perspektive, ab und zu auch einen besonders Begabten und Auserlesenen aus einer armen, aber anständigen Familie zum Kreis der Wertvollen beisteuern zu dürfen, das Gefühl geben konnte, nicht außen vor zu sein.

 
Dass Galton die Eugenik tatsächlich als neue, säkulare Religion etablieren wollte (und sich dabei auf den Religionsbegriff von John Stuart Mill bezog, der auch“Rassen-Günther“ als Inspiration für seine das Nazi-Regime überdauernde Idee von den „bäuerlichen Freisassen“ diente), wurde bereits an anderer Stelle aufgezeigt. (http://guttmensch.blogspot.com/2011/07/gegen-das-ideal-der-gleichartigkeit.html)


___________


Bei der Erstellung der Ahnenreihen berühmter Männer bekam Galton übrigens Unterstützung von dem in Deutschland geborenen Londoner Zoologen Albert Günther, auch Gunther geschrieben. - Eine Sammlung hinterlassener „Gunther Papers“gibt es im Archiv des „Natural History Museum“ in London.
http://www.nationalarchives.gov.uk/a2a/records.aspx?cat=060-lgunther&cid=-1#-1

Bemerkenswert in der Liste der „Gunther Papers“ ist u.a. der Hinweis auf Briefe von John Anderson, dem schwedischen Forschungsreisenden, der mit Francis Galton zusammen 1851 Südwestafrika (das spätere Namibia) bereist hatte. Es wäre interessant zu wissen, ob Albert Günther mit Hans F. K. Günther, dem Nazi-“Rassenpapst“, verwandt war – nicht weil ich ein Gen vermuten würde, das für Eugenik-Ideologie anfällig macht, sondern weil eine solche Beziehung „Rassen-Günthers“ in das Umfeld Francis Galtons hinein mit erklären könnte, warum er in den 1950er Jahren weiterhin als Autorität für „Rassenkunde“ wirken konnte und z.B. durch den Pioneer Fund unterstützt wurde. Der Einfluss der von ihm (Hans F. K. Günther) propagierten „nordischen Bewegung“ auf Neonazis und die „neue Rechte“ ist nicht zu unterschätzen.
Auch eine Suche nach möglichen Verbindungen beider Günthers, etwa über John Anderson, zu Hermann Görings schwedischem „Schwippschwager“ Ernst Almquist und dessen eugenisch-rassistischem Herrenclub „Manhem Samfundet“ könnte interessant sein.
(Über Almquist und die "Manhem Samfundet" siehe auch http://guttmensch.blogspot.com/2011/04/ein-arzt-der-nazizeit-erlautert-die.html; Ergänzungen am Ende des Posts. Siehe auch Stichworte "Günther" und "Almquist" auf diesem Blog.)


Diese Art von Familien- und Netzwerkforschung würde allerdings wohl kaum vom Galton-Institut unterstützt werden.
 
 
 
 
Links: Hans Friedrich Karl Günther (1891-1968), deutscher Eugeniker und Nazi-"Rassenpapst"
Rechts: Albert Carl Ludwig Gotthilf Günther (1830-1914), deutsch-britischer Zoologe und Eugeniker; arbeitete eng mit dem Eugenik-Begründer Francis Galton zusammen
(Bilder aus den jeweiligen Wikpedia-Einträgen)

__________



Rettung vor der egalitären Diktatur der Mittelmäßigkeit:
Hochbegabte Guttenbergs



"Es gibt unauffällige Familien, in denen plötzlich Hochbegabte auftauchen. In anderen gibt es Generationen von Hochbegabten. Man denke an Stammbäume von (nur einigen, die mir gerade einfallen) Familien wie Barbarossa, Bach, Wagner, Mann, Guttenberg und der deutschen Wirtschaftsdynastien." - Dietrich Franz in einem Leserkommentar auf dem Blog "Laut gegen Nazis",vom 05.01.2011

"Verantwortung im Familienunternehmen getragen"
http://www.youtube.com/watch?v=bZ9ACUU8biw&feature=related

 
"Ein promovierter Adliger mit einer ebenso adligen, attraktiven Frau als Hoffnungsfigur einer betont sozialen Volkspartei ist in der Heimat des Egalitären eigentlich unmöglich. Wird solches als List der Geschichte möglich, gibt es der Figur ein Profil und eine Authentizität, welche in der Politik fast erodiert war." - Ulf Porschardt, Welt am Sonntag, 31.05.09, Leitartikel
http://www.welt.de/wams_print/article3835677/Der-einsame-Kampf-des-Wirtschaftsministers.html

 
"Bei denen, die etwas zu verlieren haben, wächst das Unbehagen. Sie ahnen, dass es populär werden könnte, ihnen möglichst viel von dem zu nehmen, was sie sich unter Mühen und Entbehrung geschaffen haben." - Ulf Porschardt, Die Welt, 18.04.09




„Wenn ich mich um einen Job bewerbe und auf der Liste steht Meier, Müller, Schmidt oder von Bismarck, bin ich ziemlich sicher, dass ich den Job bekomme.“ FAZ, 08.07.2007
Gottfried A. Graf von Bismarck-Schönhausen (1962−2007), Cousin von Stephanie zu Guttenberg

Gefunden auf http://dishwasher.blogsport.de/2011/02/28/aufgeschnappt-8/

__________




"Hätten wir doch nur mehr davon":
Zuschreibungen und Selbst-Zuschreibungen (abstammungsbedingter) besonderer Begabung


 
“… Arnulf Baring (aus jener Linie deutscher Vorfahren der bekannten brit. Barings-Bank-Bankiersfamilie - die 02.95 nach riskanten Devisenspekulationen spektakulär Bankrott ging - zu denen auch Wehrmacht-Oberstabsrichter u. späterer Landessozialgericht Celle Senatspräs. Dr. Eberhard Baring gehört) erfüllte die politischen Kriterien nationalsozialistischer Begabtenförderung …  (Er) studiert (später) Jura in Hamburg/Berlin, 1952 SPD, 1958 Promotion,   1962-64 WDR-Redakteur, 1969-98 FU Berlin Professur Politikwissenschaft/Zeitgeschichte,  1976-79 Bundespräsidialamt, 1983 SPD-Parteiausschluß, PEN-Deutschland, 1993-94 Fellow St. Antony's College Oxford, Zitat A. Baring: "Der Hitler hat ja in einem Maße dieses Land in Bewegung gebracht, was man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Er hat in den 30er Jahren den Leuten einen Elan vermittelt ... der vollkommen von uns gewichen ist."

Fundstelle: Verfolgte Schüler - Menschenrechte,  Staat, Kirchen, Medien;  
http://www.heinrich-schwenker.italodito.it/dateien/pdf10050.pdf

“Im Lande der Leisetreter und der politischen Korrektheit wird jeder, der Klartext redet, gleich niedergemacht. Erbärmlich.” Arnulf Baring (Historiker und Politikwissenschaftler), 2009
Hätten wir doch mehr Menschen wie Arnulf Baring im öffentlichen seichten Politik- und Medienbetrieb.”Ein Kommentator auf “Junge Freiheit”
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M50e750aa9b2.0.html

Ein Mitglied der fuer besonders fuehrungsbegabt gehaltenen Bankiers-Familie Baring war u.a. auch Evelyn Baring, der auf Gewalt setzende Gouverneur in Kenia in den 1950er Jahren; siehe z.B. http://zettelmaus.blogspot.com/2011/10/gefangnisabsolvent-eine-afrikanische.html

Evelyn Baring war ueberzeugt von der Ueberlegenheit der angelsaechsischen "Rasse" ("... believed with great conviction in the superiority of the Anglo-Saxon race"); http://en.wikipedia.org/wiki/Evelyn_Baring,_1st_Earl_of_Cromer

His Excellency Sir Evelyn Baring
"What began as a military operation turned into an eight-year campaign of terror against Kenya’s largest ethnic group, the Kikuyu. British soldiers herded nearly one million of them into detention camps and "emergency villages," where they endured forced labor, starvation, torture, and disease. At least 100,000 died. When the British left Kenya in 1963, they destroyed all official files relating to their crimes. The Kikuyu story was effectively buried until assistant professor of history Caroline Elkins provided a thorough historical documentation of the capital crimes in her new book, Imperial Reckoning: The Untold Story of Britain’s Gulag in Kenya."
http://harvardmagazine.com/2005/03/10-downing-streets-gulag.html
  
  • Niemand kann etwas fuer seine Familie. Jeder Mensch entwickelt seine eigenen Perspektiven, ob er oder sie Familientraditionen fortfuehrt, dagegen rebelliert oder sich aus Mustern von entweder Uebernahme oder Opposition weitgehend loesen kann. Nur: Menschen sind psychologisch so geeicht, dass die meisten es sehr gern glauben, wenn ihnen Mitglieder ihrer eigenen Gruppe, Ideologen oder Schmeichler bescheinigen, dass sie besser sind als andere – zum Beispiel aufgrund ihrer Abstammungslinie.  Deshalb kann Stolz auf die eigene Abstammung, z.B. auf adelige oder grossbuergerliche Herkunft oder Zugehoerigkeit zu einer als ueberlegen propagierten “Rasse”, ein emotional wirksamer Grund sein, an Ideologien wie Eugenik/ Rassenhygiene zu glauben.

Eine interessante Auseinandersetzung mit Teilen der eigenen Familiengeschichte findet sich auf der Webseite der Familie von Trotha; siehe Biographie Lothar von Trotha, des fuer Greueltaten an Herero und Nama verantwortlichen
Gouverneurs von Deutsch-Suedwest-Afrika. (Siehe auch Stichwort “Herero” auf diesem Blog; z.B. http://guttmensch.blogspot.com/2011/03/francis-galton-seine-forschung-in.html)http://trotha.de/biographien/general-lothar-von-trotha

  • "Der Generalleutnant (Lothar von Trotha) wusste, was er tat, und er war auch tief davon überzeugt, das Richtige zu tun. Er war Sozialdarwinist und glaubte, dass nur der Stärkere überleben könne. In den Windhuker Nachrichten beschwor er die Thesen Darwins und erklärte, jede Regierung, die Land in Besitz nehme, müsse einmal das Herrenbewusstsein der Einwohner gewaltsam brechen (19). Von Trotha betrachtete die Rebellion als einen "Rassenkampf", der von den Deutschen nur zu gewinnen sei, wenn sie die Herero mit "roher Gewalt" bekämpften (20)."
    http://www.gfbv.de/report.php?id=12
 
Siehe dazu auch die relativierende Darstellung des Rechtsanwalts Wolf-Thilo von Trotha, der sich kritisch ueber die Umbenennung einer nach Lothar von Trotha benannten Strasse aeusserte.  
http://www.gerhardfrey.de/-/Trotha-Interview.html
 
Eine Biografie von Thilo von Trotha, einem engen Mitarbeiter von Alfred Rosenberg (siehe auch Stichwort “Rosenberg” auf diesem Blog), Mitherausgeber von Rosenberg-Werken wie “Blut und Ehre” und Propagierer des heute wieder populaer werdenden “Nordischen Gedankens”, findet sich auf der Familien-Webseite nicht.
 

Mehr zu Thilo von Trotha (1904 – 1938) z.B
http://de.wikipedia.org/wiki/Thilo_von_Trotha_(B%C3%BCrokrat)
__________
 

Elitestudiengang und Elitenetzwerk
verschaffen Zugang zu "hochrangigen Wirtschafts- und Wissenschaftsvertretern" wie z.B. Kurt Viermetz http://www.elitenetzwerk.bayern.de/621.0.html

Zu Werdegang und Familie von Kurt Viermetz
(vermuteten fruehe Foerderer und Mentoren familienbedingte besondere Fuehrungsbegabung und gaben ihm auch deshalb besondere Moeglichkeiten und Chancen ?): 
http://guttmensch.blogspot.com/2011/12/lebensborn-und-gnadentod-zwei.html(siehe Ergaenzung am Ende des Posts)


Eliten unter sich:
    „Die USA werden von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben.“ Dr. Arend Oetker, damaliger Vorstandsvorsitzender der Atlantik-Brücke in der Berliner Zeitung vom 17. April 2002
    Wikipedia, Eintrag zu "Atlantik-Brücke",
     
     
     
    Weiterer Auszug aus diesem Wikipedia-Eintrag:
    "Der ... Soziologe und Volkswirt Rudolf Stumberger ... erkennt Tendenzen der Re-Feudalisierung, d. h. dass neben den offiziellen Strukturen, eben den demokratischen Strukturen, die inoffiziellen Strukturen selbsternannter Eliten zunehmend wieder an Gewicht gewinnen. ...
    Young Leader Karl-Theodor zu Guttenberg ... geriet stark in die Kritik, weil er mit der Ausarbeitung des Gesetzentwurfs zur Zwangsverwaltung maroder Banken die britische Wirtschaftsgroßkanzlei Linklaters beauftragt hatte, welche enge Geschäftsbeziehungen zu internationalen Großbanken, insbesondere Goldman Sachs, unterhält. ... Abermals machte Guttenberg negative Schlagzeilen als Hauptdarsteller in der Plagiatsaffäre um seine Dissertation, die letztendlich im Rückritt als Bundesverteidigungsminister gipfelte. Young Leader Silvana Koch-Mehrin wurde in einem ähnlichen Verfahren der Doktortitel aberkannt. Mit dem damaligen Bundespräsident Christian Wulff und Bild-Chefredakteur Kai Diekmann waren zwei weitere Young Leader der Atlantik-Brücke Hauptbeteilligte an einer der großen Politaffären der deutschen Nachkriegszeit ..."
     
     
    "Wenn Sie wissen wollen ob Sie zu den genetisch Hoeherwertigen (Superiors) gehoeren, schauen Sie auf Ihre Abstammungslinie und auf Ihr Bankkonto." - Nach Allan Chase; (s. u., Suchworte "blood-line" und "bank balance")
     
 _______


"Promising Families"

Charles Galton Darwin
Eugenics Society life fellow, vice-president 1939, director 1939, president 1953–1959, committee 1960. Grandson of Charles Darwin, son of George Howard Darwin. Chairman of Promising Families. Advisory editor (along with Josef Mengele’s mentor Von Verschuer) of the racist journal Mankind Quarterly. C. G. Darwin’s mother was a member of the Eugenics Society, as well as many of his aunts and uncles. Mankind Quarterly still exists. It’s now online. Here are some quotes from C.G. Darwin’s 1953 radio essay:
..the policy of paying most attention to the inferior types is the most inefficient way possible of achieving perfectibility of the human race… this preoccupation with the weaker members is part of the present menacing trend of political thought which insists on absolute equality.
[In] social democracy… the well-to-do are rather more likely than others to possess hereditary ability… but the more prosperous members of the community are not producing their share of the next generation… The whole thing is a catastrophe which it is now almost too late to prevent…
http://inbredscience.byethost31.com/euvolution/euvolution.html



_____________



"Der deutsche Adel gehört zu Adolf Hitler"
Aus dem Angebot eines Antiquariats auf “Abebooks”

Bookseller: Antiquariat Claus Rietzschel (München, Germany)
Price: US$ 1350.46

Aus der Buchbeschreibung:

"Zentralverlag GmbH Berlin 1934 [1.Auflage] aus dem Inhalt: Vorwort von Prinz zu Schaumburg-Lippe / Der Adel ist tot - es lebe der Adel von Bernhard Graf zu Solms-Laubach / Rasse und Adel von Erhard Graf von Wedel / Titel, Stellung von Hans Joachim Graf Reischach / Adel verpflichtet von Karl Elstermann von Elster / Das Gebot der Stunde von Manfred Freiherr von Killinger / Adel muß politisch sein, oder er wird nicht sein von Freiherr von Elz-Rübenach / Der deutsche Adel gehört zu Adolf Hitler von Prof. Dr. Achim von Arnim / Adel und Volksgemeinschaft von Heinz (Hanns) Günther von Obernitz / Adel und Nationalsozialismus von Wolf-Heinrich Graf Helldorf / Schluß von Prinz zu Schaumburg-Lippe ...

 *** EXTREM SELTENER TITEL, noch vor dem sog.'Röhm-Putsch' im Frühjahr 1934 in kleinster Auflage erschienen! Hier im ORIGINAL-EINBAND mit grossem,ganzseiteigen HK auf Deckeltitel [bitte beachten Sie unsere Geschäftsbedingung: NS-Literatur wird nur unter strikter Beachtung der einschlägigen Paragraphen angeboten und abgegeben!]."
 
_______________



Bemerkenswerte Zitate von Galton, Spencer, Malthus und anderen finden sich auf einer Webseite mit Auszügen aus “The Legacy of Malthus: The Social Costs of the New Scientific Racism” von Allan Chase und aus anderen Büchern. http://www.earthemperor.com/2009/01/03/the-legacy-of-malthus-the-social-costs-of-the-new-scientific-racism-by-allan-chase/

Hier eine Auswahl dieser Zitate, zusammengestellt und kommentiert von Daniel Kemp im Januar 2009 (aus Zeitgründen ohne Übersetzung). Ich stimme Daniel Kemp nicht in Allem zu und finde es bedauerlich, dass er mit Jargon wie "Bourgeois kettle" seiner Arbeit einen tendenziösen Stempel aufdrückt. Aber er hat, mit nachprüfbaren Quellenangaben, wichtige Referenzen zusammengestellt. Und seine Zuspitzungen haben z.T. etwas Erfrischendes; zum Beispiel, wenn er trocken anmerkt:  




"Als jemand, der mit 22 Jahren ein komfortables Vermögen geerbt hat, kann Francis Galton ... kaum dafür getadelt werden, wenn er Nepotismus mit biologischer Erblichkeit verwechselte.”


(Nepotismus, auch Vetternwirtschaft, siehe z.B. Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Nepotismus )




[Francis] Galton’s (1869) thesis is summed up in his statement, “to give the more suitable races or strains of blood a better chance of prevailing speedily over the less suitable . . . the word eugenics would sufficiently express the idea” (p. 24). [2]

“[F]rom the Greek word for “wellborn,” Galton coined the word “eugenic,” meaning pertaining to racial improvement by boosting the birth rate of the wellborn to the levels where they speedilyprevailed over the less suitable strains or socially less wellborn classes.”[7]

The heir, at twenty-two, to a comfortable fortune, Francis Galton (1822-1911) could hardly be blamed for confusing nepotism with biological heredity. Galton’s first and most famous book, Hereditary Genius (1869), was an actuarial study of prominent men in government, religion, commerce, and the arts which proved, with redundant statistics and dozens of quaint notions about human development, what every adult has always known. To wit, that the children of bankers and generals and cabinet ministers are statistically much more likely to find their way into the professions and the corridors of political and economic power than are the children of charwomen, peasants, and ditch diggers.
Galton also created the word for the opposite of “eugenic.” The word was “kakogenic,”derived from the Greek word kakos, meaning “bad.” “Kakogenic” (or“cacogenic” or its much more commonly used synonym, “dysgenic”) means “of low birth and tending towards, or productive of, racial degeneration.”



With these two words, Galton now brought into being the cult of eugenics, which today is recognized as having approximately the same relationship to the legitimate biological science of genetics that astrology bears to astronomy, or numerology to mathematics. “He had in view,” wrote Karl Pearson, Galton’s foremost interpreter, “eugenics not only as a science, not only as an art, but also as a national creed, amounting, indeed, to a religious faith.”
 
To the palpably class-conscious Francis Galton, only the breeding successes of the eugenics movement could prevent the superior hereditary qualities of the“race” from being overwhelmed by the rising tides of equally white, equally Anglo-Saxon, equally Protestant Englishmen of inferior hereditary and bank balances. As the high priest and theologian of this Victorian racist cult, Galton even established its very “scientific” scale of racial values. [8]
 
Galton wanted eugenics to become a religion and it did. Eugenics is a religion with dogmas that claims to be a science. You can use eugenics to convince people in the world that they’re born “inferior” and there isn’t anything they can do about their “inferiority.”
Since breeding up was so vital, [Francis] Galton concluded that “enthusiasm to improve the race is so noble in its aim that it might well give rise to a sense of religious obligation.” Eugenics was and is, after all, a religion. [10]

“Why bother with the facts of biology when you already have the dogmas of eugenics?”[11]

[Charles B.] Davenport was not only the scientific spokesman of the American eugenics movement but, also, its spiritual head. It was in 1916, five years after the publication of his Heredity in Relation to Eugenics, that Davenport composed his credo of eugenics. It was unveiled in an address—”Eugenics as a Religion”—Davenport delivered at the ceremonies marking the fiftieth anniversary of the Battle Creek (Michigan) Sanitarium. As Davenport told the gathered celebrants, he had written this creed in response to the fact that“Francis Galton, founder of the eugenics movement, once expressed the anticipation that some day, when eugenics had come into its own, it would be accepted as a religion.” What Galton anticipated, Davenport delivered. [12]
As a religion, eugenics was to provide the moral and spiritual motivation to encourage increased fecundity in families of Anglo-Saxon, noble, wellborn, affluent (Galton always equated fat bank balances with the noblest of all human qualities), and thus superior human breeding stock. [13]
The principal benefactress of the American eugenics movement, Mrs. E. H. Harriman, contributed generously to help met the dollar costs of the Congress. She delivered her checks to the chairman of its Finance Committee, Madison Grant. [22]
The power of truly bad ideas survives their originators for lifetimes without end. [23]
Adolf Hitler was influenced by American people like Madison Grant, active treasurer of the Second (1921) and Third (1932) International Congress of Eugenics, and Grant’s protégé Lothrop Stoddard, the Harvard law school graduate with a Harvard Ph.D. in history.
There was, however, one of [Madison] Grant’s Nordic claims that cannot be ignored so readily, since it was taken up by no less a maker of history than Grant’s fellow Teutonist and Defender of the Great Race—Adolf Hitler.
 
In the revised edition of The Passing of the Great Race (1918, pp. 184-86), Grant claimed that because of the staggering losses of the Thirty Years’ War, which bore, of course, most heavily on the big, blond fighting man, at the end of the war most German states contained a greatly lessened proportion of Nordic blood… This change of race in Germany has gone so far that it has been computed [Grant neglected to say by whom] that out of the 70,000,000 inhabitants of the German Empire, only 9,000,000 are purely Teutonic in coloration, stature, and skull characteristics. . . .



In 1925, Hitler, whose closest advisers were avid readers of Madison Grant and Lothrop Stoddard (and whose Nazi-era scientific advisers and leaders were long-time personal and professional friends who had arranged for the German editions of their books years before the Third Reich), wrote in Mein Kampf, in his discussions of Race and State:
Unfortunately, our German nationality is no longer based on a racially uniform nucleus. .. the blood-poisoning which affected our national body, especially since the Thirty Years’ War, led not only to a decomposition of our blood but also of our soul… even today we still have in our Germanic national body great stocks of Nordic-Germanic people who remain inblended, in whom we see the most valuable treasures for the future.
 
… as Grant made plain in hundreds of these letters and in his published writings, no cause was dearer to the heart of Madison Grant than the total annihilation of the Jews. [26]
People who believed in eugenics believed in what Hitler was doing. What Hitler was doing, according to eugenicists, was “fearless” and “heroic” applications of biology and eugenics.

The fact that 1934 was also the year of the great blood purge of June, in which the nakedly brutal treatment of Christian and Jewish adults and children demonstrated to the world the true nature of [Adolf] Hitler’s branch of the Nordic movement, in no way diminished the enthusiasm or the collaboration of American eugenicists such as [Henry F.] Osborn and [Lothrop] Stoddard.

(In) 1940, … Stoddard paid a long visit to his admired Nordic state on the eve of its plunging into war against his native America. The climax of this pilgrimage, described in Chapter 17 of the book Stoddard wrote about it, Into the Darkness, was his visit with Adolf Hitler himself. [27] … During his visit to Nazi Germany he had met with many Nazi raceologists, such as his old admirer Hans Günther, Eugen Fischer, Fritz Lenz, and Paul Schultz-Maumburg, as well as with official spokesmen such as Reichsministers Wilhelm Frick and Walter Darré. Through the kind assistance of these ranking Nazis, Stoddard was invited to join the judges on the bench of the Eugenics High Court of Appeals. 
Stoddard said, for example (p. 189), that “the purity of the racial strains must be preserved.” And, Stoddard explained, “this is the Nazi doctrine best described as racialism” (Stoddard’s italics). So that, once the Jews and other inferior stocks were annihilated, the Nazi state would be able to concern itself with “improvements within the racial stock, that are recognized everywhere as constituting the modern science of eugenics, or race-betterment” (Stoddard’s italics). [28]
Benito Mussolini was another person liked by eugenicists. The historic function of fascism and that of scientific racism were one and the same: to keep what [Thomas] Malthus had contemptuously termed the “lower and middling classes of people” from ever aspiring to rise above their stations at birth.
No sooner did Mussolini’s Black Shirts start rounding up, torturing, and killing his non-fascist domestic opponents than he became the darling of the [Henry F.] Osborns, the [Charles B.] Davenports, and the [Madison] Grants. No visit to Europe was complete without a visit to Il Duce, who went out of his way to discuss eugenics and other race problems with Osborn, [Jon A.] Mjöen, [Charles B.] Davenport, and all other eugenics leaders whom his scientific adviser, Corrado Gini, could steer his way. In return, these foreign eugenicists made speeches and wrote articles in praise of the new Caesar. [29]
Most of …(the) scientific precursors of IQ test scores as scientific measurements of inherited individual and racial traits and characteristics have long since been forgotten. But some of them, notably craniometry, persisted well into the IQ testing phase of scientific racism. [33]
What you basically are trying to do with this “pseudoscientific” stuff is convince people that they are born “inferior” and there isn’t anything they can do about their “inferiority.”
The whole“it’s in your genes” goes back to the “bad blood” belief that, “according to the eugenicists, consisted of a hereditary endowment made up primarily of the unit character of pauperism—in the eugenic literature the major geneticdefect of the poor—as well as the unit characters for insanity, epilepsy, criminalism, immorality, low Binet-Simon IQ test scores, graft (at least, wrote [Charles B.] Davenport, in the Irish), nomadism, shiftlessness, pellagra, laziness, feeblemindedness, asthenia (general physical weakness), lack of ambition, and general paralysis of the insane.” [35]
It was also a major postulate of eugenics that inferior heredity was, as well, a human genetic endowment in which the blood of an individual was lacking in any of the unit characters (genes) that were supposed to provide the body with inborn immunity or resistance to tuberculosis, pellagra, infant diarrhea, dysentery, measles, malaria, cholera, pneumonia, influenza, and all of the other deficiency and infectious or parasitic diseases associated with poverty.
Most of our better psychiatrists and nonmedical behavioral scientists have long since rejected the notion that there even exists any single discrete biological or mental trait than can properly be labeled as “intelligence.” For example, the psychologist John Ertl, director of the Center of Cybernetic Studies at the University of Ottawa and developer of a neural-efficiency analyzer that combines electroencephalographs and computers to measure brain functions, was quoted as declaring: “Intelligence is a concept equivalent to truth and beauty. I don’t really know what it is, but I do know what it is not. It’s not the score of an I.Q. test, and it is not what our equipment measures.” Dr. Ertl said this after his brain-wave measurements had proven that large numbers of children who had been labeled as retarded on the basis of their IQ test scores were, actually, quite bright.

[John] Ertl is also fearful that, like Binet’s well-intentioned IQ tests, his own neural efficiency tests will be used not to help children who can be helped, but to hurt children who do not deserve to be misbranded by the willful abuse of his work. “There is no question,” he said, “but that poor nutrition affects the neural efficiency score just as it affects the IQ test score, just as does prenatal and postnatal brain and other organ damage caused by infectious diseases. But mass screening with brain wave techniques will probably not be preceded by mass medical and neurological examinations—any more than mass IQ testing has, up until now, been preceded or accompanies by mass clinical screening for anemia, eye and ear acuities, and neurological damage in the same children.” [39]
In our own times, a famous study begun in Riverside, California, over a decade ago by the University of California sociologist Jane E. Mercer has revealed that 75 percent of the Mexican-American and black-American children classified as being mentally retarded solely on the basis of their IQ test scores—and who were subsequently placed in psychologically deforming school classes for the mentally retarded as a result—were of perfectly normal mentality. According to Dr. Mercer, these pseudo-retardates would never have been mislabeled as“mentally retarded” if their adaptive behavior and other equally significant behavioral and sociocultural variables had been taken into account in their diagnoses. [40]

[Alfred] Binet himself railed against those who had, as had [Lewis M.] Terman and [Henry H.] Goddard after Binet’s death in 1911, “given their moral support to the deplorable verdict that the intelligence of an individual is a fixed quantity.” Such statements caused Binet to “protest” against “this brutal pessimism” about the inborn mental potential of most human beings, since he felt that “a child’s mind is like a field for which an expert farmer has advised a change in the method of cultivating, with the result that in place of desert land, we now have a harvest.” [44]
You don’t have to bother with all this pseudoscientific stuff to find out if you’re “superior.” You can just do two things: 1. Check to see if you come from a “superior blood-line.” A “superior blood-line” is selective breeding of “superior” people... 2. Check your bank balance. If you have a lot of money in the bank then you just might be a “superior” person. ...
The goal of the “superiors” is to profit 100% off the “inferiors.” If scientific racism tells the “inferiors” that they’re born “inferior” and there is nothing that can be done about their “inferiority” then why bother spending money on the “inferiors”? So if an “inferior” is injured on the job, born with a disability, or starving, then all you have to say is that it’s nature’s way of showing how “inferior” they are. “To [Herbert] Spencer, the Malthusian par excellence, the sufferings of the poor were nature’s mechanism for assuring the survival of the fittest—just as the wealth of the rich was nature’s means of assuring the propagation of superior types.” [50] So then the rich get richer, and the poor get poorer.
Scientific racism supplanted Scripture as the fount of “scientific” rationales for do-nothingism in terms of the promotion of the general welfare of the greatest numbers of the people of the rapidly industrializing nations of Europe and, shortly, North America. [52]
Historically, such vetoes of new programs, and cutbacks in our ongoing governmental programs to improve the basic qualities of human life and to widen the opportunities to develop our human genetic endowments, always add up to a continuation of the misguided compulsions to preserve the social biology of what the father of scientific racism, Thomas Malthus, had called the “necessary stimulus to industry”—poverty. [53]
Every child, every mother, every adult who dies for lack of a sufficient supply of doctors in this nation, is and will continue for decades to be a victim of the new scientific racism. [54]
The White House … announced that Mr. Nixon had vetoed a bill that would have set up a three-year $225-million program to train family doctors. —The New York Times, December 27, 1970 [55]
To Spencer, the Malthusian par excellence, the sufferings of the poor were nature’s mechanism for assuring the survival of the fittest—just as the wealth of the rich was nature’s means of assuring the propagation of superior types. Thus, whereas [Jeremy] Bentham and his followers called for living wages and free education and factory safety, and public sewage, clean-water, and other environmental hygienic improvements for the growing populations of urban poor, to Spencer “the whole effort of nature is to get rid of such, to clear the world of them, and make room for better.” It was not overcrowded slum living that produced tuberculosis and other infectious diseases; it was the innate lack of the human will to survive. Therefore Spencer could write, of the victims of slum living and mine and mill accidents: “If they are sufficiently complete to live, they do live, and it is well they should live. If they are not sufficiently complete to live, they die, and it is best they should die.” [56] 

“Two nations: between whom there is no intercourse and no sympathy; who are as ignorant of each other’s habits, thoughts, and feelings, as if they were dwellers in different zones, or inhabitants of different planets; who are formed by a different breeding, are fed by a different food, are ordered by different manners, and are not governed by the same laws.”

“You speak of . . .” said Egremont, hesitatingly.

“THE RICH AND THE POOR.” —BENJAMIN DISRAELI, in Sybil (1845) [57]



The historic function of fascism and that of scientific racism were one and the same: to keep what [Thomas] Malthus had contemptuously termed the “lower and middling classes of people”from ever aspiring to rise above their stations at birth. [60] 
[Michael] Lewis observed that, in 1973, [Cyril] Burt’s 1934 “view cannot be supported by the data.” In the interim, of course, scores of major studies, such as those of [Otto] Klineberg, [Harold M.] Skeels, Skodak, [Benjamin] Pasamanick, [Cecil Mary] Drillien, Butler, [Dale B.] Harris, [Rick] Heber, and many other scientists, had shown that there is far more to a child’s IQ test scores than the genes that he inherits. “Why then,” Lewis asked in 1973, “should this view of intelligence hold such a dominant position in the thinking of contemporary scientists and public alike?”
It is a question whose answer demands wide public attention: If we cannot make the claim that IQ differences at least in infancy are genetically determined, then we must base them on differences in cultural learning. But these differences, for the sake of the division of labor, are exactly what the IQ tests are intended to produce. The hierarchy of labor is maintained by the genetic myth. The hierarchy produces the test differences and the test differences are used to maintain the hierarchy.
Thus, IQ scores have come to replace the caste system or feudal systems which previously had the function of stratifying society. Wherein these latter systems were supported by evoking the Almighty, the present system evokes Mother Nature.[61]
 
As Science reported from a scientific meeting in Colorado in 1970, Dr. Roger Revelle, head of the Harvard Center for Population Studies, had to warn scientists newly bitten by the population explosion bug “that the only examples of sustained population decline up to now have followed, not preceded, sustained economic growth.” [62]
… India has the population that it does because of the infant and adult death rates there. “. . . [A] couple must bear 6.3 children to be 95 percent certain that one son will be alive at the father’s 65th birthday. The average number of births in India per couple is 6.5 which tends to support the increasing body of opinion that parents will continue to bear children until reasonably sure of the survival of at least one son.” [64]

It is the combined reality of desire for adult sons and high child mortality that poses the crux of the population dilemma. Paradoxically, the best way to lower the population growth rate may be to keep children alive [italics added].[65]
  
The demographic transition, writes Princeton demographer Ansley J. Coale, is “the central event in the recent history of the human population. It begins with a decline in the death rate, precipitated by advances in medicine (particularly in public health), nutrition or both. Some years later the birth rate also declines, primarily because of changes in the perceived value of having children.” Before the demographic transition, “the birth rate is constant but the death rate varies; afterward, the death rate is constant but the birth rate fluctuates.”
 

Historically, the demographic transition, as in Western Europe and the United States, has always followed such life-enhancing developments as the Agricultural Revolution; the Industrial Revolution; the contiguous births of germ theory and immunology; the nineteenth- and twentieth-century enactments of social laws providing free education, vaccinations, and medical care; and enforced statutes mandating minimum wages, maximum working hours, and healthier standards of human housing.





Nearly half a century before Professor Coale wrote the above definition of the demographic transition (in the September 1974 Scientific American), the anthropologist Franz Boas, writing in the February 1927 Current History, observed that “. . . the well-to-do have, ordinarily, a low birth rate and a low mortality. Among the poor, the reverse is true.” As of now, it is the poorest states of this republic and the most impoverished nations of this planet that have the highest death rates and the highest birth rates. Among the more affluent states and nations, “the reverse is true.” See also Sir Dugald Baird’s 1946 table, “Mortality and Live Birth Rates in England and Wales, 1841-1939,” on page 429. [66]

Historically, such vetoes of new programs, and cutbacks in our ongoing governmental programs to improve the basic qualities of human life and to widen the opportunities to develop our human genetic endowments, always add up to a continuation of the misguided compulsions to preserve the social biology of what the father of scientific racism, Thomas Malthus, had called the “necessary stimulus to industry”—poverty. [68]
… (Not) people pollute. No, the things pushed on people pollute. So electric vehicles are less polluting than gas or diesel vehicles, but an example in the book is:

The sudden abandonment of cheap, electrified, and infinitely safer trolleys, trolley-buses, and commuter trains between 1932—when General Motors Corporation, during the Great Depression, “became involved in the operation of bus and rail passenger services”—and 1950 forced millions of Americans previously served by mass transit systems to buy their own cars in order to get to and from work daily.
By 1949, a Chicago Federal Jury convicted General Motors of having criminally conspired with Standard Oil of California, Firestone Tire and others to replace electric transportation with gas- or diesel-powered buses and to monopolize the sale of buses and related products to local transportation companies throughout the country. The courts imposed a sanction of $5,000 on General Motors. In addition, the jury convicted H. C. Grossman, the man who was then treasurer of General Motors. Grossman had played a key role in the motorization campaigns and had served as a director of Pacific Electric Railway when that company undertook the dismantlement of the $100 million Pacific Electric system. The court fined Grossman the magnanimous sum of $1. [69]
 


The thesis of [Dwight J.] Ingle’s book is fully in the orthodox eugenics tradition: Ingle proposes that with or without the consent of the nation’s achievers of low IQ test scores, the time has come for this nation to protect itself against the menace of “genetic enslavement” by sterilizing them. [70] 
To insure the non-survival of the unfittest, therefore, [William G.] Sumner violently opposed any laws and actions designed to protect the poor from slum living conditions, from dangerous working conditions, and from the perils of not having enough money to pay for medical and hospital care when ill or injured. To insure the survival of the rich, whom Sumner designed as the fittest by the sole virtue of their wealth, Sumner was equally opposed to the Interstate Commerce Act and all other legislation that proposed to regulate the railroads the nineteenth-century Robber Barons built with federal money and operated under the Vanderbilt slogan: “The public be damned.” [71] 
Dr. [Paul] Ehrlich said, “. . . We might, for instance, institute a system which would make positive action necessary before reproduction is possible. This might be the addition of a temporary sterilant to staple food, or to the water supply. An antidote would have to be taken to permit reproduction.” And of course, if need be, the antidote would be doled out by Big Brother in ratios small enough to “produce the desired constance of population size.” [73]
. . . genocide as the ultimate instrument for protecting the genes of the supermen from the “dysgenic” threats posed by the “inferior” races. [74]
Thomas Malthus said, “Instead of recommending cleanliness to the poor, we should encourage contrary habits. . . . we should . . . crowd more people into the houses, and court the return of the plague.” [75] . . . But above all, we should reprobate specific remedies for ravaging diseases; and those benevolent, but mistaken men, who have thought they were doing a service to mankind by projecting schemes for the total extirpation of particular disorders. If by these and similar means the annual mortality were increased from 1 in 36 or 40, to 1 in 18 or 20, we might possibly every one of us marry at the age of puberty, and yet few be absolutely starved.—PROFESSOR THOMAS MALTHUS, in An Essay on the Principle of Population, Book IV, Chapter 5 (second edition, 1803) [77] 
Something else that was interesting in The Legacy of Malthus book was with this guy Dr. William Vogt. “[Vogt] wrote (p. 47), “for all practical purposes, large areas of the earth now occupied by backward populations will have to be written off the credit side of the ledger.” Vogt explained, in vivid prose, just how this could be done. The remedy was simple. It was called death.
 

Of Chile, for example, Vogt wrote (p. 186) that “one of the greatest national assets of Chile, perhaps the greatest asset, is its high death rate.” Of China, an ocean away from Chile, Vogt said (pp. 214-15) that “the greatest tragedy that China could suffer, at the present time, would be a reduction in her death rate.” Therefore the United Nations “should not ship food to keep alive ten million Indians and Chinese this year, so that fifty million may die five years hence” (pp. 281-82).” [78]
[William] Vogt’s Road to Survival, published almost immediately after Our Plundered Planet, was an instant best seller, the selection of major book clubs, and was hailed as a masterpiece by literary critics from coast to coast. - Dr. William Vogt is the former national director of the Planned Parenthood Federation of America.



Lawrence Lader, in his highly authorized biography of [Hugh] Moore, Breeding Ourselves to Death, echoed this appraisal: “‘Moore was the first businessman willing to stand up and be counted on this issue, the first to stick his head out,’ commented Dr. William Vogt, former national director of the Planned Parenthood Federation of America and author of the influential bookThe Road to Survival, which first stirred Moore’s interest in population.” [80]
 
Daniel Kemp
  
Footnotes: (gekürzt; Seitenangaben bei Daniel Kemp, siehe Link oben)
1. Ian T. Taylor, In the Minds of Men : Darwin and the New World Order (Toronto : TFE Publishing, c1984), 405 ; 2.-4. ; 9; 46-47 Ibid.,… 
5. Allan Chase, The Legacy of Malthus : The Social Costs of the New Scientific Racism(New York : Knopf : distributed by Random House, 1977, c1976), 378 ;
6.-8. ; 11. -44., 51. – 57.,  61. - 62. ; 65. - 75. ; 78. - 80. Ibid., …
48. Carroll Quigley, Tragedy and Hope : A History of the World in Our Time(New York : Macmillan ; Collier-Macmillan, 1966), 51; 49. ; 59. Ibid., …
63. Zbigniew Brzezinski, Between Two Ages : America’s Role in the Technetronic Era (New York : Viking Press, c1970), 76
76. John Bryden, Deadly Allies : Canada’s Secret War, 1937-1947 (Toronto : McClelland and Stewart, c1989), 265

____________________



Führungsbegabung


"So häufig wie die Führungsrolle auch als scheinbar gottgegebene Fähigkeit beschworen wird, muss man sagen, dass Führungspersönlichkeiten nicht geboren werden. Die zahlreichen Voraussetzungen dafür werden erlernt und durch Erfahrung bestärkt."


http://www.frontline-consulting.de/glossar/management-kommunikation/F/Fuehrungsbegabung.html

Kommentare:

  1. Faszination der „natürlichen“ Anlagen

    Elisabeth Hobl-Jahn, Peter Malina, Elke Renner: MenschenHaltung / Biologismus – Sozialrassismus;
    schulheft 124/2006, StudienVerlag; http://www.schulheft.at/fileadmin/1PDF/schulheft-124.pdf

    “Auch die Faszination der „natürlichen“ Anlagen, die einen Menschen befähigen, „erfolgreich“ zu sein, ist ungebrochen. Die Kurzbiographie eines jungen und offensichtlich erfolgreichen Steuerrechtsexperten wird beispielsweise in der„Presse“ vom 16. September 2006 unter dem Titel „Der Bonus der Gene“ präsentiert. Was darunter gemeint sein soll, ist schon im ersten Satz gesagt: „In seiner Familie gibt es acht aktive Juristen. Drei in der Elterngeneration und fünf in der eigenen. Sein Onkel ist der berühmte Finanz-und Steuerrechtler Werner Doralt, der 1992 auch im Gespräch für das Amt des Rechnungshofpräsidenten war“... Der so Angesprochenen teilte diese Erklärung seines Erfolgs aus offensichtlich besserem Wissen und in realistischer Einschätzung der Macht seiner Gene und der Bedeutung sozialer Netzwerke so freilich nicht. „Augenzwinkernd“ meinte er zur journalistischen Wertschätzung seiner Gene, es sei ihm seine Verwandtschaft immer von Vorteil gewesen – „vor allem in New York, wo meine amerikanischen Kollegen [ … ] glaubten, die vielen Doralt-Bücher in meinem Regal seien alle von mir selbst geschrieben“ …”

    Ähnliches fiel mir vor einiger Zeit auch bei einem Fernsehgespräch von Frank Elstner mit der beliebten Schauspielerin Christiane Hörbiger auf. Hörbiger wies dabei, mit Charme und gehörig Schleichwerbung, auf einen Film hin, bei dem ihr Sohn Sascha Bigler Regie geführt hatte. Prompt kam von Elstner eine Bemerkung über die besonderen Gene und Begabungen der Familie Hörbiger. Zugleich zeigte ja gerade die Situation selbst, wie Prominenz neue Prominenz hervorbringt.

    Was ist besonderer Begabung zuzuschreiben, was dem Wahrgenommen-Werden?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Berühmtheit in der Familie hilft der Berühmtheit der Mitglieder:
      Die Söhne von Hanns Hörbiger, einem berühmter Fabulierer, begründeten eine Schauspieler-Dynastie

      Die Welteislehre (auch Glazialkosmogonie oder kurz WEL) ist eine im Jahr 1913 veröffentlichte These des österreichischen Ingenieurs Hanns Hörbiger (1860–1931)[1], nach der die meisten Körper des Weltalls aus Eis bestehen. [...]
      In einem Traum sah er sich im Weltall und betrachtete ein hin und her schwingendes silbernes Pendel, das immer größer wurde, bis es schließlich zerbrach. Er habe so die Erkenntnis gewonnen, dass Newton sich geirrt habe und die Gravitation der Sonne in dreifacher Neptunentfernung nicht mehr wirksam sei.
      Aus diesen Eingebungen entwickelte er seine Eiswelttheorie. Die gesamte Schöpfung ist demnach gekennzeichnet von einem immerwährenden Kampf zwischen den gegensätzlichen Elementen Feuer und Eis, einem Kampf zwischen „Neptunismus“ und „Plutonismus“. Das Sonnensystem sei gleichsam aus der kosmischen Vereinigung einer glühenden „Sonnenmutter“ mit einem „Eisriesen“ entstanden. [...]
      Anhänger der Lehre stürmten sogar astronomische Vorlesungen, forderten die Absetzung der klassischen Astronomie und skandierten „Wir wollen Hörbiger!“. Einige Industrielle und Geschäftsleute verlangten von Arbeitssuchenden, vor der Einstellung eine Erklärung mit dem Inhalt „Ich schwöre, dass ich die Welteislehre anerkenne“ zu unterschreiben.[2] [...]
      Hörbiger [...] sah sich als [...] Genie, das gegen ignorante Universitätsprofessoren anzukämpfen hatte. [...]
      Im Dritten Reich erfuhr die Theorie eine regelrechte politische Aufwertung. Führende Nationalsozialisten, darunter Heinrich Himmler, waren Anhänger der Welteislehre. Auch Adolf Hitler war von der Lehre beeindruckt.[3] Ab 1937 erlangte die Welteislehre daher im Zweig Wetterkunde der SS-Forschungsgemeinschaft Ahnenerbe Einfluss. Dabei sollte insbesondere eine Wirkung des ewigen Welteises auf das Germanentum nachgewiesen werden. [...]
      Seine zwei Söhne, Attila und Paul Hörbiger, begründeten die Schauspielerdynastie der Hörbigers [...]

      http://de.wikipedia.org/wiki/Welteislehre

      Löschen
    2. "Jedermann" ist nicht für jedermann - Rollen, die in der Famiie bleiben

      Attila Hörbiger war der Sohn von Hanns Hörbiger, der Bruder von Paul Hörbiger, ab 1935 der Ehemann von Paula Wessely und der Vater von Elisabeth Orth, Christiane Hörbiger und Maresa Hörbiger, der Großvater von Cornelius Obonya, dem Sohn von Elisabeth Orth, sowie der Großonkel von Mavie Hörbiger und Christian Tramitz. [...]
      1935 bis 1937 und 1947 bis 1951 verkörperte er den „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen. [...]
      Am 6. April 1974 spielte er bei der Burgtheater-Premiere von Nathan der Weise den Nathan, seine jüngste Tochter Maresa die Recha
      Nach dem Anschluss Österreichs wurde Hörbiger unter der Mitgliedsnummer 6.295.909 NSDAP-Mitglied. Zusammen mit seiner zweiten Ehefrau Paula Wessely spielte er in Heimkehr, einem anti-polnischen und anti-semitischen[2] Propagandafilm von Gustav Ucicky aus dem Jahr 1941. Wegen der ausgeprägten propagandistischen Intention im Interesse der NS-Machthaber ist das Machwerk nach dem Ende des Dritten Reiches als Vorbehaltsfilm eingestuft worden. Schon davor drehte das Paar den Propagandafilm „Ernte“ für das austrofaschistische Regime. [...]
      Er liegt in Wien in einem ehrenhalber gewidmeten Grab auf dem Grinzinger Friedhof (Gruppe 6, Reihe 3, Nummer 3) an der Seite seiner Frau begraben. Sein Enkelsohn Cornelius Obonya spielt seit 2013 die Rolle des Jedermann bei den Salzburger Festspielen.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Attila_H%c3%b6rbiger

      Löschen
    3. Gottbegnadet

      Attila Hörbiger, Paul Hörbiger und Paula Wessely standen auf der 1944 erstellten „Gottbegnadeten“-Liste; Kategorie Film.

      Aus Wikipedia:

      Die Gottbegnadeten-Liste war eine 1944, in der Endphase des Zweiten Weltkrieges, vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Joseph Goebbels und Adolf Hitler zusammengestellte, 36 Seiten umfassende Liste, in der 1041 Künstler aufgeführt waren, die dem NS-Regime wichtig erschienen. Der Name beruht auf dem Aktentitel der Liste und ist folglich der offizielle, vom Reichsministerium verwendete Ausdruck. […]
      Auf Anordnung Hitlers wurden erwünschte Künstler wie Schriftsteller, Bildhauer, Architekten, Maler, Sänger, Musiker und Schauspieler im Oktober 1939 als unabkömmlich vom Fronteinsatz freigestellt, um sich hauptsächlich der NS-Propaganda widmen zu können. Dies galt aber nur bis auf Widerruf und wurde daher von Zeit zu Zeit überprüft.
      Ernst Lothar von Knorr erstellte 1941 in seiner Rolle als Musikreferent des Oberkommandos des Heeres zusammen mit dem General und späteren Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 Eduard Wagner eine weitere Liste, die von Hitler unterschrieben wurde und eine Freistellung von 360 Musikern bedeutete. Ebenso setzte Knorr verschiedene Musikschaffende als Lehrkräfte an den Heeresmusikschulen ein, wodurch sie vom aktiven Kriegsdienst freigestellt waren. 1941 erstellte auch Hans Severus Ziegler eine eigene Liste für den „Hochbegnadeten Nachwuchs“. […]
      Bei der Erstellung der Listen benannte Goebbels vor allem Schauspieler, die er für seine Propagandafilme benötigte. Dies waren insgesamt 280 Schauspieler, 227 Schauspielerinnen, 78 Filmautoren, 18 Filmautorinnen und 35 Filmregisseure. […]
      Die vom Kriegseinsatz ausgenommenen Kulturschaffenden erhielten ein Anschreiben mit dem Inhalt, dass der „Herr Reichsminister Sie in seiner Eigenschaft als Präsident der Reichskulturkammer auf Grund Ihrer künstlerischen Leistung vom Wehrmacht- und Arbeitseinsatz freigestellt hat. […] Diese Freistellung, die in Würdigung Ihrer besonderen künstlerischen Fähigkeiten ausgesprochen wurde, geschah unter der selbstverständlichen Voraussetzung, daß Sie sich vorbehaltlos einer umfassenden künstlerischen Betreuung zur Verfügung stellen. […] Ich bitte, dieses Schreiben im Sinne der Maßnahmen des totalen Kriegseinsatzes als Ihre Dienstverpflichtung für die von mir geleitete Künstler-Kriegseinsatzstelle aufzufassen.“
      Als die Niederlage des Deutschen Reiches voraussehbar war, sollten auch die letzten Reserven mobilisiert werden. Aus einem Schreiben des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda vom 30. November 1944 geht hervor, dass die vom Kriegsdienst freigestellten Künstler und sogar die auf den Sonderlisten genannten „Unersetzlichen Künstler“, wie Wilhelm Furtwängler, zum Volkssturm herangezogen werden sollten.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Gottbegnadeten-Liste

      Löschen
  2. Die Popularität des Genieglaubens – Beispiel Klaus Kinski

    Pola Kinski über ihren Vater, der sie als Kind und junges Mädchen, wie sie in ihren Erinnerungen schreibt, missbraucht hatte:

    “Man hat ihn immer als irres Genie bezeichnet. Ich glaube, er konnte sich das erlauben, weil er diesen Status hatte. … Der war ein ganz banaler, normaler Typ. Bis auf diese Geschichte und einige andere, die auch nicht normal sind. …. Alle sehen ihn wie einen Gott. Aber er war ziemlich klein.”

    In einem Interview mit Stephan Maus, Stern, Nr. 3, 10.1.2013

    AntwortenLöschen
  3. Noch zum Thema “Geniegedanke

    “Zuletzt ging das Trump-Casino in Atlantic City in Konkurs. Er (Trump) sagte der NBC, dass er mit dem Tagesgeschäft nichts zu tun habe. Gefragt, warum er dann von dem Casino eine jährliche Zwei-Millionen-Dollar-Apanage bekomme, sagte er: “Because I’m a fucking genius”, weil ich ein verdammtes Genie bin.”

    Gefunden in
    Eva C. Schweitzer: Tea Party – Die weiße Wut. Was Amerikas Neue Rechte so gefährlich macht.
    DTV, 2012, S. 120
    (Kapitel “Sarah Palin, Donald Trump und die Verschwörungstheorien”, Abschnitt “Ein verdammtes Genie auf der härtesten Insel der Welt”

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Donald Trump hatte alles verspielt - aber was macht das schon, wenn man ein verdammtes Genie ist?

      Aus einem Artikel in der ZEIT vom 21.12.1990 :

      Das Spiel ist aus: Amerikas Finanzwelt steht vor einer fundamentalen Krise - Von Christian Tenbrock

      Zehn Jahre spielten sie das Spiel gemeinsam, Geld schien bedeutungslos. New Yorks Banken waren zur Stelle, wenn Amerikas bekanntester Immobilien-Mogul Donald Trump um immer neue Kredite für immer hochfliegendere Projekte bat. Der Name reichte, um die Kassen zu öffnen; nach Sicherheiten wurde selten gefragt. War Trump nicht die strahlendste Verkörperung der amerikanischen Saga vom schnellen Dollar und unbestrittene Nummer eins im Deal um protzige Wolkenkratzer, Kasinos und Hotels?
      Er war es nicht. Donald steht am Rand der Pleite, sein mit zwei Milliarden Dollar verschuldetes Imperium bröckelt. Jene Banken, die Trumps Monopoly finanzierten, können sich jetzt ihre Wunden lecken. Erst warfen sie dem Multimillionär das Geld hinterher, nun werden sie das meiste davon wohl nicht wiedersehen. ..."

      http://www.zeit.de/1990/52/das-spiel-ist-aus

      Löschen
  4. Die Sieger. Wodurch Genies, Phantasten und Verbrecher berühmt geworden sind.
    Wolf Schneider, 1993

    (Interessant, da der Geniegedanke sich ja aus der Beobachtung Galtons ableitet, dass beruehmte Menschen ueberdurchschnittlich haeufig aus beruehmten Familien hervorgehen. Daraus schloss er auf die Erblichkeit des “Genius” (“Hereditary Genius”) – wobei hin und wieder auch einmal aus einer unauffaelligen, aber anstaendigen Familie durch eine besonders glueckliche Kombination von Genen, als grosser Wurf des Schicksals, ein Genie hervorgehen koennte. Eine “geniale” Erklaerung, da man damit weitreichende generationenuebergreifende Privilegien rechtfertigen, gleichzeitig aber auch Ansprueche und Sehnsuechte des einfachen Volkes beschwichtigen konnte. Auf dieses Standardwerk des Eugenik-Begruenders Galton bezieht sich auch Thilo Sarrazin in DSSA.)

    Aus Kurzbeschreibung und Produktbeschreibung des Buches von Wolf Schneider auf Amazon

    “Von den Siegern im Wettlauf nach dem Ruhm handelt dieses Buch: von Genies wie Mozart, Glücksrittern wie Kolumbus, Hochstaplern wie Casanova, Staatsmännern wie Churchill oder Wissenschaftler wie Marie Curie. Wie wurden sie zu Siegern? Wer beurteilt Sieger und Genies? Ein Panorama der faszinierendsten Gestalten der Geschichte.Wolf Schneider, geboren 1925, ist seit über 20 Jahren Reporter für GEO und mehr als 50 Jahren Journalist …
    Wer legt fest, welche Namen in die Geschichte eingehen, und welche der Vergessenheit anheim fallen? Diese Fragen beschäftigen Wolf Schneider in seinem Sachbuch Die Sieger. Er geht auf sehr spannende und zugleich unterhaltsame Weise dem Problem nach, was Menschen wie Einstein, Newton, Kolumbus oder Napoleon hatten, was der Masse ihrer Mitmenschen fehlte. Kurz: Was macht den einen zum Genie, und den anderen zu einer völlig unbekannten Figur im Weltengetriebe.
    Sehr witzig beschreibt Schneider, dass häufig Glück und Zufall bei großen Entdeckern mit im Spiel waren. Hätte der amerikanische Physiker Elisha Gray nur zwei Stunden früher auf dem Patentamt vorgesprochen, so wäre heute sein Name in den Geschichtsbüchern als Erfinder des Telefons vermerkt anstatt der von Alexander Graham Bell. Wer glaubt, dass Genies großartige Menschen mit Herzensgüte, lauterem Charakter und ähnlich hervorragenden Eigenschaften sind, irrt gewaltig. Vielmehr trifft man nur allzu oft bei den Großen dieser Welt auf kranke Menschen, die jahrelang dahinsiechen. Marcel Proust war 16 Jahre mit schwerem Asthma an sein Bett gefesselt und hat in dieser Zeit sein Lebenswerk geschrieben. Es sind Exzentriker, wie Salvador Dalí oder Richard Wagner, denen es gelingt, sich in Szene zu setzen. Oder aber einfach nur Scheusale, die ihre Umwelt tyrannisieren, um ihr Talent rücksichtslos ausleben zu können. Johann Sebastian Bach war in seiner Umgebung bekannt als ein pedantischer, rechthaberischer, geiziger und jähzorniger Provinz-Organist. …
    Fazit am Ende der Lektüre: "Die größten Veränderungen auf der Welt sind von Halbwahnsinnigen bewirkt worden", schrieb Johann Gottfried Herder anno 1794! “

    Vielleicht ein etwas zu schlichtes Fazit, auf der Linie der gaengigen Vorstellung, Genie und Wahnsinn laegen nah beieinander. Daran ist sicherlich einiges Wahre; nah beieinander liegt aber auch das Geniale und das Gewoehnliche – wenn unterschiedliche Zugaenge, Gelegenheiten und Zufaelle den Ausschlag geben.

    AntwortenLöschen
  5. Bei der Arbeit an einem anderen Post ("Lebensborn und Gnadentod") war mir u.a. aufgefallen, wie selten der Name Viermetz ist, und weiter, dass es in der Presse nur sehr spärliche und darüber hinaus widersprüchliche Informationen zum familiären Hintergrund des Bankmanagers Kurt Viermetz gibt. Kurt Viermetz hat eine Karriere auf höchstem Niveau bei J. P. Morgan hinter sich.

    Wie so oft bei atemberaubenden Manager-Karrieren liegt die Wahrnehmung besonderer Genialität im Auge des Betrachters.

    Es spricht einiges dafür, dass bei dieser Karriere der Name “Viermetz” nicht ganz unwichtig war, und dass Förderer bei einem mutmaßlichen Verwandten, möglicherweise sogar Sohn der “Lebensborn”-Funktionärin Inge Viermetz die Annahme genetisch bedingter Genialität mit zugrunde legten.

    AntwortenLöschen
  6. “Da gibt es in Berlin einen Herrn Göring ...“, sagte Herr Tengelmann zu Herrn Thyssen

    „One day the son of the directors of my coal mining companies, a certain Herr Tengelmann, came to me. „Listen to me“, he said, „there exists in Berlin a Herr Goering. He is trying very hard to do some good for the German people, but he is finding little encouragement on the part of German industrialists. Wouldn’t you like to make his acquaintance?“ In consequence of this suggestion I met Goering in due course. ...
    As for Hitler, I saw im again in Munich, at a meeting concerning the Young Plan. ... On one occasion, Hitler, Hess and Röhm slept at my late father’s house. That was about the extent of our acquaintance.
    But I did in fact bring about the connection between Hitler and the entire body of Rhenish-Westphalian industrialists. It is common knowledge that on January 27th, 1932 – almost a year before he seized power – Adolf Hitler made a speech lasting about two and a half hours before the Industry Club of Düsseldorf. The speech made a deep impression on the assembled industrialists, and in consequence of this a number of large contributions flowed from the resources of heavy industry into the treasuries of the National Socialist party.
    The preliminaries to this „historic“ speech are worth noting. ... (T)he committee of the Industry Club had given permission to a Social Democrat to make a speech, with the result that the members became excited, and many threatened to resign. ... I said there was only one way of making good this mistake, and that was to invite a National Socialist to address the assembly as well. ...
    I had certainly not immediately thought of Adolf Hitler, but rather of Gregor Strasser, as the man to make the speech. ... He was an educated man, a pharmacist by profession; and generally people took him seriously...
    But shortly after this I accidentally met Adolf Hitler in Berlin. When I mentioned to him the projected address before the Düsseldorf Industry Club, he said, „I think it would be better if I came myself“. ...
    I have personally given altogether one million marks to the National Socialist party. Not more. ... In any case, Hitler had other sources of money besides me. In Munich, for instance, there was Herr Bruckmann, the well-known printer; and in Berlin there was Carl Bechstein, the world-renowned piano manufacturer, who also contributed large sums. Aside from this, Hitler did not receive many subsidies from individual industrialists.
    It was during the last years preceding the Nazi seizure of power that the big corporations began to make their contributions. But they did not give directly to Hitler; they gave them to Dr. Alfred Hugenberg, who placed about one-fifth of the donated amounts at the disposal of the National Socialist party. ...
    The fact that I never became specially intimate with Hitler is probably due to the hostility of Rudolf Hess and Josef Goebbels, the propaganda minister. Although Hess knew that I had rescued the party from a great embarrassment arising from the purchase of the Brown House in Munich, both these men worked against me. Belonging to the Left Wing of the party, they were suspicious of me as the representative of heavy industry; and I know, too, that quite a number of other people resented Hitler’s intercourse with heavy industry.“

    Aus:
    „I Paid Hitler“, by Fritz Thyssen, Hodder & Stoughton Ltd., London, 1941; Seiten 131-134

    Das Buch ist seinerzeit, soweit ich feststellen kann, nur in der englischen Uebersetzung erschienen und niemals in deutscher Sprache, sei es im Original oder in einer Rueck-Uebersetzung, veroeffentlicht worden. Es beruht auf Gespraechen Fritz Thyssens mit einem Ghostwriter, offenbar ohne dass Thyssen die Veroeffentlichung letztlich autorisiert haette.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Korrektur eines Tippfehlers:
      "... the son of one of the directors of my coal mining companies .."
      (versehentlich ausgelassen wurde "one of")

      Besagter Herr Tengelmann, der an Fritz Thyssen mit dem Vorschlag herantrat, Hermann Goering kennen zu lernen, war also der Sohn eines der Direktoren der Zechen, die zum Thyssen-Imperium gehoerten.

      Der Vater duerfte Wilhelm Tengelmann gewesen sein, von dem es in dem Buch “Grossbuerger und Unternehmer: Die Wirtschaftselite des 20. Jahrhunderts” (hrsg. von Dieter Ziegler, erschienen bei Vandenhoeck und Ruprecht, 2000) heisst:
      “Der prominenteste politische ‘Newcomer’ des Jahres 1938 ist Wilhelm Tengelmann, seit 1934 Vorstandvorsitzender der Hibernia. Obwohl auch er als ehemaliger Direktor der Zeche Monopol als durchaus qualifiziert gelten kann, hatte Tengelmann seinen Aufstieg in die Wirtschaftselite nur ueber den Umweg der neuen politischen Elite geschafft. Tengelmann war seit 1930 NSDAP-Mitglied, wurde im Maerz 1933 zunaechst Landrat in Unna und stieg im Oktober 1939 zum Beauftragten fuer Wirtschaftsfragen des preussischen Ministerpraesidenten auf.”

      (Da ich gerade keine deutsche Tastatur zur Verfuegung habe, habe ich beim Abschreiben aus Zeitgruenden die Umlaute mit “ae” usw. umschrieben, wie z. T. auch an anderen Stellen auf diesem Blog.)

      Löschen
    2. Nochmal Korrektur und Ergaenzung:

      Dem Lebensalter nach duerfte Wilhelm Tengelmann der von Thyssen gemeinte Sohn gewesen sein; nicht der Vater. Der Vater war dann Ernst Tengelmann. Dessen Vater wiederum hiess offenbar ebenfalls Wilhelm (Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus, Band 17, S. 151), von ihm ist hier aber nicht die Rede. Fritz Thyssen erwaehnte, der Sohn einer seiner Direktoren habe ihn angesprochen. Wilhelm T. war im Direktorium der Zeche Monopol; das hatte mich zunaechst auf ihn gebracht. Aber sein Vater Ernst T. war Grubendirektor der Zeche Herkules; also passt auch auf ihn die Bezeichnung “one of the directors of my coal mining companies”. Mit Goering in Kontakt gebracht wurde Thyssen nach eigenen Angaben (bzw. nach Niederschrift seines Ghostwriters) von einem Sohn des Grubendirektors Tengelmann. Wahrscheinlich war das Wilhelm, aber auch sein juengerer Bruder Walter kaeme in Betracht.

      Ueber Ernst Tengelmann (1870 – 1954) schreibt Wikipedia:
      “… Neben Carl Hold und Gustav Knepper gehörte er zu den einflussreichsten Größen im Ruhrbergbau der 1930er Jahre. … (Ernst) Tengelmann war ab 1930 Mitglied der NSDAP. Ebenso arbeiteten seine Söhne Walter und Wilhelm aktiv für die Partei. Er sagte beim Geheimtreffen vom 20. Februar 1933 mit Hitler diesem auch finanzielle Unterstützung zu. …”
      Ueber Wilhelm Tengelmann (1901 – 1949):
      “Wilhelm Tengelmann war der Sohn des Unternehmers Ernst Tengelmann, sein Buder war der Bergwerksdirektor Walter Tengelmann (1898−1981). … Nach mehreren bergbaubezogenen Tätigkeiten gehörte er ab September 1931 dem Direktorium der Bergwerks AG in Gelsenkirchen und dem Direktorium der Zeche Monopol in Kamen an. … (Als) Landrat im Kreis Unna … lief er am 12. April 1933 im Kreis Unna 489 KPD-Funktionäre festnehmen, die teils in das neu geschaffene KZ Schönhausen verbracht wurden und während ihrer Schutzhaft schwersten Misshandlungen ausgesetzt waren. Bis Ende August 1933 wurden fast 1000 Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschafter und Juden im Kreis Unna verhaftet und in das KZ Schönhausen überstellt. … Nach Kriegsende wurde Tengelmann von den Alliierten vernommen, er selbst wurde juristisch nicht belangt. Tengelmann konnte seine Unternehmerkarriere fortsetzen …”
      Ueber das Geheimtreffen vom 20. Februar 1933:
      “Das Geheimtreffen vom 20. Februar 1933 war eine Zusammenkunft Adolf Hitlers nach der Machtübernahme mit 27 Industriellen in Hermann Görings Amtssitz im Reichstagspräsidentenpalais zur Finanzierung des Wahlkampfes der NSDAP bei den halbfreien Reichstagswahlen vom 5. März 1933. Auf diesem Treffen wurde … ein Wahlfonds von drei Millionen Reichsmark für die NSDAP und die Kampffront Schwarz-Weiß-Rot beschlossen, von denen ca. 2 Millionen nachweisbar als Zahlung eingegangen sind. 75 % der Summe ging an die NSDAP.
      … (Hitler) … bekannte sich in einer eineinhalbstündigen frei gehaltenen Rede zum Privateigentum, pries die Überlegenheit der Diktatur über die Demokratie und behauptete, die NSDAP ware die einzige Rettung vor der kommunistischen Gefahr. Die Grundlage der NSDAP sei die völkische Idee und der Gedanke der Wehrhaftigkeit. Das Leben sei ein fortgesetzter Kampf, den nur ein wehrhaftes Volk bestehen könne und nur eine wehrhafte Nation könne eine blühende Wirtschaft haben. …
      Nach Hitlers Rede sprach Krupp den Dank der Beteiligten aus und hob besonders das Bekenntnis zum Privateigentum und zur Wehrhaftigkeit hervor. Danach verließ Hitler das Treffen. Göring hielt eine kurze Rede, in der er darauf hinwies, dass die Kassen der NSDAP leer seien, und bat die anwesenden Herren um Abhilfe. Das Kabinett habe einstimmig beschlossen den Wahlkampf nicht aus öffentlichen Mitteln zu finanzieren. Dann verließ Göring die Versammlung und Hjalmar Schacht ergriff das Wort. Schacht forderte, drei Millionen Reichsmark aufzubringen. …”

      Löschen
    3. Noch zur Entstehungsgeschichte des Buches ("I paid Hitler")

      aus dem Wikipedia Eintrag (deutsch) zu "Fritz Thyssen":

      "In Südfrankreich diktierte er 1940 dem Journalisten Emery Reves das Buch I Paid Hitler (deutsch: „Ich habe Hitler finanziert“), eine Abrechnung mit Hitler und seiner eigenen Rolle bei Hitlers Aufstieg. Noch bevor er alle Diktate redigiert hatte, marschierten deutsche Truppen in Frankreich ein. Emery Reves veröffentlichte das Buch im November 1941 in London, ohne Thyssens Freigabe. Nach dem Krieg distanzierte sich Thyssen von dem Werk, das nun gegen ihn verwendet wurde. Er setzte durch, dass niemals eine deutsche Ausgabe erschien. Reeves schrieb in seinem Vorwort 1941: „Gegen Ende Mai [1940] hatten wir die Arbeit fast beendet. Über die Hälfte des Buches war fertiggestellt, überarbeitet und von Thyssen für die Veröffentlichung freigegeben worden.“[10]. Reves erklärte, dass er die unfertigen Passagen nicht geglättet oder korrigiert habe."

      Löschen
    4. "Schon 1933 hatte Göring den Posten des deutschen Italien-Botschafters mit dem Industriellen Fritz Thyssen besetzen wollen."

      http://edoc.hu-berlin.de/oa/reports/reIvzcOtKVGw/PDF/24HfoNLiZ61hU.pdf

      Löschen
    5. "The Brown House
      By 1930, party headquarters at Schellingstrasse 50 were too small (with the number of workers increasing from four in 1925 to 50 that year). In April 1930, Elizabeth Stefanie Barlow offered the Barlow Palace (built in 1828) for purchase to Franz Xaver Schwarz, party treasurer.
      A sales contract was signed on May 26, with the purchase price of 805,864 marks. Funds for renovation of party headquarters were provided by industrialist Fritz Thyssen. The house was converted from an urban villa to an office building by the architect Paul Troost. He and Adolf Hitler also re-decorated it in a heavy, anti-modern style. It opened on 1 January 1931. Adolf Hitler kept a life-size portrait of Henry Ford next to his desk in the Brown House since Ford and Adolf Hitler admired each other's achievements."

      Aus
      http://www.holocaustresearchproject.org/nazioccupation/munich.html

      Löschen
  7. Widersprüchliche Biografie

    Über den Autor des Beitrags “Adel und Nationalsozialismus” in dem 1934 erschienenen Buch “Der deutsche Adel gehört zu Adolf Hitler” (s. Post), Wolf-Heinrich Graf von Helldorf

    Aus Wikipedia:

    “Wolf-Heinrich Graf von Helldorf, auch … Helldorff [geschrieben] … war für die NSDAP ab 1933 Reichstagsabgeordneter und Polizeipräsident von Potsdam, später von Berlin. … Er knüpfte ab 1938 Kontakte zu Widerstandskreisen und wurde 1944 hingerichtet.
    … 1932 war Helldorf … Fraktionsvorsitzender [der NSDAP im preußischen Landtag].
    Bereits 1931 war er der SA beigetreten und fungierte als SA-Führer in Berlin. Er organisierte bereits lange vor der Machtübertragung am 12. September 1931 antijüdische Krawalle in Berlin. Im darauf folgenden Strafverfahren kam Helldorf, der von Roland Freisler verteidigt wurde, mit einer geringen Strafe davon.
    1933 wurde ihm die SS-Führung von Berlin-Brandenburg anvertraut. In dieser Funktion gab er angeblich die Parole heraus, dass für jeden getöteten Nationalsozialisten jeweils zehn Marxisten zu sterben hätten. … Im März 1933 wurde er zum Polizeipräsidenten von Potsdam ernannt und ab Juli 1935 übernahm er dieselbe Funktion in Berlin. …
    Es wurde kolportiert, Helldorf habe sich bei Erik Jan Hanussen, dem bekannten jüdischen Hellseher, verschuldet und sei von ihm abhängig. Auch als Polizeipräsident machte Helldorf durch Spielschulden, Luxuskäufe, unbezahlte Rechnungen und Mietschulden von sich reden … Mehrfach erhielt Helldorf zur Entschuldung zinslose „Darlehen“ … aus Parteikassen …
    Helldorf erließ im Juli 1938 „Richtlinien für die Behandlung von Judenangelegenheiten … Goebbels schrieb darüber: „Helldorff [sic!] überreicht mir eine Aufstellung der in Berlin gegen die Juden getroffenen Maßnahmen. Die sind nun wirklich rigoros und umfassend. Auf diese Weise treiben wir die Juden in absehbarer Zeit aus Berlin heraus.“ Ab 1938 erpresste er von emigrationswilligen Berliner Juden die sogenannte Helldorf-Spende, bevor er ihnen ihren zuvor konfiszierten Reisepass aushändigen ließ.
    … Zeitzeugen bestätigen, sie hätten bei Helldorf erfolgreich für jüdische Freunde interveniert. Allerdings gibt es Anhaltspunkte, dass Helldorf dafür Geld empfangen hat.
    Helldorf hatte über seinen Untergebenen Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg, mit dem er befreundet war, Kontakte zu hohen Wehrmachtsoffizieren. … Angesichts der drohenden Kriegsgefahr knüpfte er 1938 Kontakte zu Ludwig Beck und Erwin von Witzleben. Helldorf gab später Geheimberichte des Sicherheitsdienstes an Hans von Dohnanyi weiter, in denen die Massenerschießungen in Polen dargestellt waren. Auch zu Friedrich Fromm und Friedrich Olbricht hatte er Verbindung. Mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg traf er sich im Jahre 1944 mehrfach.
    Die Verschwörer überschätzten allerdings die Möglichkeit, über Helldorf den Polizeiapparat nutzen oder auch nur neutralisieren zu können. Helldorfs zögerliche Haltung beim Staatsstreich kann dahin gedeutet werden, als wollte er sich nach beiden Seiten absichern. Allerdings muss offen bleiben, ob denn seinen Anordnungen überhaupt Folge geleistet worden wäre.
    Wegen seiner Teilnahme an der Verschwörung vom 20. Juli 1944 wurde Helldorf vom Volksgerichtshof unter Roland Freisler zum Tode verurteilt. Die Reaktion auf Helldorfs „Verrat“ war überaus heftig. Goebbels klagte wiederholt über den Undank des Verräters, den er gefördert und dem er aus einem Geheimfonds ein Gut von 500 Morgen Land geschenkt habe. Heinrich Himmler zählte 1944 bei seiner Rede vor den Gauleitern Helldorf an erster Stelle unter den Verschwörern auf. „… Ausgerechnet Herr Helldorf, den früher Dr. Goebbels und ich, glaube ich, bestimmt zweimal, wenn nicht dreimal entschuldet haben. …“
    Auch Hitler klagte, er habe dem Grafen vier- oder fünfmal die Schulden bezahlt, selten weniger als 100.000 Mark. Hitler ordnete hasserfüllt an, dass Helldorf drei Hinrichtungen ansehen und danach in Plötzensee erhängt werden solle. …
    In der Literatur über den deutschen Widerstand wird der Name Helldorf kaum erwähnt.”

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Gottfried Graf von Bismarck-Schoenhausen

      Eine aehnlich widerspruechliche Gestalt – in Bezug auf die Unterstuetzung des Nazi Regimes einerseits und den Kontakt mit Akteuren des Widerstands andererseits – ist Gottfried von Bismarck-Schoenhausen (1901 - 1949), der zum Freundeskreis Heinrich Himmlers gehoerte. Er ist Grossvater von Stephanie zu Guttenberg.
      - Siehe z.B. Wikipedia (englisch) und Inforapid

      Aus Wikipedia (in dem am 27.2.2013 aktualisierten Eintrag zu Gottfried Graf von Bismarck-Schoenhausen):

      “From 1942, however, Bismarck had been opposed to the continuation of World War II, and had made contact with other members of the German aristocracy who were working against the Nazi regime, such as the Berlin police chief Wolf-Heinrich Graf von Helldorf, Colonel Claus Graf von Stauffenberg, and General Friedrich Olbricht with the aim of starting negotiations with the western Allies.”

      Die Erwartung der Attentaeter und informierter Zaungaeste des Widerstands (wie Helldorf und Bismarck-Schoenhausen) richtete sich darauf, dass nach der Beseitigung Hitlers der Weg frei waere, um Verhandlungen mit den westlichen Alliierten zu fuehren. Neben Ueberzeugungsgruenden duerfte fuer “Zaungaeste” auch eine Rolle gespielt haben, dass die Erwartung, die westlichen Alliierten wuerden die Widerstandsbewegung durch politische Signale unterstuetzen und ihr damit zum Erfolg verhelfen, zunaechst nicht ganz unbegruendet war.

      Löschen
    2. Dem Aufbau einer deutschen „Wehrwirtschaft“ unter dem Nazi-Regime hatten wohl die meisten der späteren Akteure und abwartenden Beobachter des Widerstands positiv gegenüber gestanden und sich sogar aktiv dafür eingesetzt. Der US Offizier Wedemeyer, 1936 Gast an der neu eröffneten deutschen Kriegsakademie und persönlich mit mehreren der späteren Akteure des Widerstands bekannt, schrieb begeistert über das dort gelehrte Konzept der “Wehrwirtschaft”. Er war später einer der härtesten Kritiker der Politik des „unconditional surrender“, der Forderung nach der bedingungslosen Kapitulation. Auch auf Wedemeyer und seinen vermuteten Einfluss auf Verhandlungsmöglichkeiten haben die Beteiligten am Widerstand höchstwahrscheinlich gesetzt. Aber als sie die Kräfte, die sie zuvor mit herbeigerufen hatten, nicht mehr kontrollieren konnten, zeigte sich, dass sie die Einflussmöglichkeiten früherer Freunde bei den westlichen Alliierten überschätzt hatten. Die erhofften Signale, dass es ohne Hitler noch zu einem Verhandlungsfrieden kommen könnte – für einen Erfolg des Widerstands womöglich noch unverzichtbarer als der physische Tod des Diktators - blieben aus.

      Löschen
    3. Meinen Kommentar “Merkzettel: Dynastie Bismarck, Heiratspolitik und Wehrwirtschaft” habe ich hier gelöscht und in den Post über die Mission Hoyos auf meinem anderen Blog “Friedensforschung mit der Maus” übernommen.

      Löschen
    4. “Wie verhält sich England?” – Entscheidende Frage für Haltungen gegenüber der Widerstandsbewegung im deutschen Generalstab

      Aus
      GER VAN ROON: HERMANN KAISER UND DER DEUTSCHE WIDERSTAND, Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte, IFZ, München, 1976 (3)

      Ein fortwährendes Gesprächsthema war die Reaktion des Auslands auf einen Staatsstreich. Mehrere Generäle, an die man herangetreten war, fragten danach. Goerdeler hoffte mit Hilfe seines schwedischen Freundes Jakob Wallenberg eine positive Zusicherung von englischer Seite zu erhalten, obwohl Wallenberg selbst das als zwecklos bezeichnet hatte. Waldersee sollte nach Stockholm fahren. Kaiser war skeptisch: „Es wird Enttäuschungen geben. Es wird sich zeigen, wer Realpolitiker ist, Goerdeler oder Kaiser. Jetzt zu spät, Nachricht zu erwarten." Kurz danach wurde die Stellungnahme Englands wieder erörtert. Kaiser notierte: „Wie verhält sich England bei geändertem politischen System: 1. Fortsetzung der Bombenangriffe? 2. auch dann noch bedingungslose Kapitulation?" Bitter fügte er hinzu: „Vor 6 Wochen waren die Fragen noch leichter zu lösen. England hat förmlich auf Wandlung System gewartet, aber die blieb aus." Als dann im Juli bekannt wurde, daß die Alliierten entschlossen waren, Deutschland zu besetzen, schien jeder Vermittlungs-versuch „überholt". Hier zeigen sich die Konsequenzen der alliierten Kriegspropaganda für die tragische und isolierte Position der deutschen Widerstandsbewegung.

      http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1976_3_3_van%20roon.pdf

      Löschen
    5. Steigbügelhalter, Widerstandskämpfer oder von beidem etwas?
      Stahlhelm Landesführer Werner Schrader

      Aus
      NS-Spurensuche
      Wolfenbüttel 33 - Das erste Jahr der Diktatur
      Zerbrechender Stahlhelm

      In Wolfenbüttel regte sich innerhalb des Stahlhelms, der rechtsnationalen Veteranenorganisation des Ersten Weltkrieges, der die nationalsozialistische "Nationale Revolution" unterstützte, um seinen Landesführer Werner Schrader leiser Widerstand gegen das "Überrennen" der Organisation durch die Nationalsozialisten. Er wollte im Gegensatz zu seinem Bundesführer Seldte den Stahlhelm als eigenständige Organisation erhalten.

      Schrader, einer der bürgerlichen Steigbügelhalter der Nazis, geriet in dessen gefährliches Visier, als er versuchte, sich ihnen durch mindestens zwei Maßnahmen in den Weg zu stellen. Seine Opposition wird nach Ansicht des Autors in einigen Darstellungen fälschlicherweise als antifaschistischer Widerstand gegen die Nationalsozialisten bewertet, zumal er 1944 beim Staatsstreich der Offiziere um Stauffenberg eine Nebenrolle innehatte und sich der Verhaftung durch Selbstmord entzog. [..]

      Christina Wötzel, Autorin der Wolfenbütteler Chronik bis 1933, schreibt zwar, Schrader habe "vergleichsweise frühzeitig" vor den Nationalsozialisten gewarnt, erwähnt aber wie die anderen Autoren nicht, wovor genau er gewarnt habe.

      Reinmar Fürst verfälscht nicht nur das Bild Schraders, sondern auch gleich die Geschichte des deutschen Widerstandes, indem er den 20. Juli 1944 zum hellsten - und gleichzeitig schwärzesten - Tag der deutschen Geschichte ernennt. Offenbar ohne ernsthafte Berücksichtigung anderer Widerstandsgruppen, z. B. der Geschwister-Scholl-Gruppe, Rote Kapelle, Georg Elser, schreibt er: "Zum erstenmal seit der Machtübernahme des national-sozialistischen Regimes erhob ein Häuflein tapferer Männer sichtbar die Fackel des Widerstandes." In diese historisch falschen Aussage setzte er den Helden Werner Schrader, der bei ihm schon 1931 Widerstand leistete: "...widersetzte er sich 1931 dem Anschluß an die Harzburger Front, dem Zweckbündnis mit der NSDAP; bot er 1933 dem Justizminister die Hilfe des Stahlhelm gegen die Ausschreitungen der SA an.“ [..]

      Und noch eine Geschichtsklitterung: Dem Schönreden des einstigen Führers des reaktionären und teilweise rechtsradikalen Stahlhelms zum hehren Widerstandskämpfer setzt 1996 aus Anlaß des Tages der Niedersachsen in Wolfenbüttel der Historiker und Leiter des Braunschweigischen Landesmuseums, Gerd Biegel, die Krone auf, indem er in seinem Aufsatz zum Thema "Wolfenbüttel und das Land Braunschweig" Schraders Widerstandsleistung zum 20. Juli 1944 besonders hervorhebt, seine Vergangenheit aber vollkommen ausläßt und nicht einmal den Begriff "Stahlhelm" erwähnt.

      http://www.ns-spurensuche.de/index.php?id=4&topic=15&key=6

      Löschen
  8. Ein Rueckblick auf die wundersamen Erwartungen, die sich 2009 mit dem Namen zu Guttenberg verbanden

    Aus: Adel und Elite - Der Stauffenberg-Effekt. Von Johan Schloemann, 18.02.2009

    "Selbstbewusste Bescheidenheit des Edelmannes":
    Wirtschaftsminister zu Guttenberg und Hitler-Attentäter Stauffenberg beleben den Glauben an die genetische Überlegenheit des Adels neu. Die Elitenforschung hat gezeigt, dass solche Rekrutierungen für höhere Aufgaben - nach einer größeren Durchlässigkeit für Proletarier, Kleinbürger, Bildungsaufsteiger in der ersten Nachkriegszeit - in den letzten Jahrzehnten eher wieder zugenommen haben.
    Nein, neu ist etwas anderes. Es sind die Hoffnungen, die jetzt der adligen Tatkraft entgegengebracht werden, sowie der Habitus, mit dem die jungen Wohlgeborenen ebenjene Hoffnungen des Publikums bedienen.
    In der allgemeinen Guttenberg-Rezeption wird die Adelsherkunft ganz bereitwillig in Kontrast gesetzt zu den blassen, prinzipienlosen Eliten des Karrierismus und Berufpolitikertums, zu jenen also, die uns vor der Wirtschaftskrise nicht haben bewahren können. Michael Glos, der Müllerssohn ohne einen Großonkel im Widerstand, hat gar vom ersten Tag an keine Lust auf seine Aufgabe als Minister gehabt! Dagegen gerät jetzt beim Nachfolger die Verwandtschaft zum Argument für die Qualifikation.
    Der Adel wird offenbar nicht mehr intuitiv mit Militarismus, Abschottung und dekadenter Degeneration assoziiert; vielmehr wird seine alte Erzählung von den vererbten Eigenschaften, von Selbstdisziplin, Traditionsverpflichtung und ehrbarem Leistungsethos, in Zeiten der Desorientierung, so scheint es, vom Volke wieder sehnsüchtig aufgenommen.

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/adel-und-elite-der-stauffenberg-effekt-1.470327

    AntwortenLöschen
  9. Verführerische Vergöttlichung

    Aus: Prinz-Philip-Bewegung – Wikipedia

    “Die Prinz-Philip-Bewegung (französisch Mouvement du prince Philip, englisch Prince Philip Movement) ist ein Cargo-Kult, der von dem Yaohnanen-Stamm auf der zu Vanuatu gehörenden Insel Tanna betrieben wird.

    Der Kult verehrt Prinz Philip, den Prinzgemahl der britischen Königin Elisabeth II., als eine Gottheit. Die Ursprünge der Prinz-Philip-Bewegung liegen in den ersten Aufeinandertreffen der melanesischen Bevölkerung mit europäischen Siedlern, denen als Vertreter einer höher entwickelten Kultur übersinnliche Kräfte nachgesagt wurden. Die Begegnung mit den Siedlern führte zu einer Vermischung alter Mythen über hellhäutige Naturgeister mit den neuen Erfahrungen. So verbreitete sich während der Stationierung US-amerikanischer Soldaten während des Zweiten Weltkriegs auf der Insel Tanna die John-Frum-Bewegung. Diesem Kult zufolge soll es sich bei dem Amerikaner namens „John Frum“ um den Sohn des Berggeistes Karapanemum handeln, der nach Tanna zurückgekehrt sei, um sein Volk in eine bessere Zukunft zu führen.

    In den späten 1950er Jahren oder den frühen 1960er Jahren entwickelte sich, ausgehend von der John-Frum-Bewegung, eine zweite Bewegung, die den britischen Prinzgemahl in den Mittelpunkt rückte. Die im Süden Tannas ansässigen Yaohnanen glauben, dass Prinz Philip in Wirklichkeit der Bruder von John Frum sei. Ihren Mythen zufolge habe einst der Sohn des Berggeistes Tanna verlassen, um jenseits des Meeres eine mächtige Frau zu ehelichen. Nach Kontakten mit den britischen Kolonialherren kamen die Yaohnanen zu der Überzeugung, dass diese Frau Elisabeth II. sein müsse, weshalb sie in Prinz Philip den lange zurückerwarteten Geist sahen. Dieser Glaube verstärkte sich 1974, als das Königspaar Vanuatu besuchte. Jack Naiva, der Häuptling des rund 400 Mitglieder umfassenden Stamms der Yaohnanen, zählte zu den Einheimischen, die in Einbäumen die königliche Yacht HMY Britannia begrüßten und dabei Prinz Philip in seiner weißen Marineuniform zu Gesicht bekamen.

    1978 informierte der Resident Commissioner, der höchste Repräsentant des Vereinigten Königreiches im Kondominium der Neuen Hebriden, Prinz Philip über die Existenz des Kults und übermittelte die Bitte der Yaohnanen, ihnen ein Foto des Prinzen zuzusenden. Prinz Philip folgte der Bitte und schickte eine signierte Fotografie sowie mehrere Tonpfeifen als Geschenke. Als Dank übersandten die Anhänger der Prinz-Philip-Bewegung ihrem Gott eine traditionelle Waffe, eine Nal-Nal-Keule, die zur Schweinejagd verwendet wird. Prinz Philip bedankte sich wiederum 1980 für dieses Geschenk mit einer Fotografie, auf der er die Waffe in seinen Händen hält. Diese Fotografie entstand ausschließlich für die Anhänger der Bewegung und wurde nie offiziell vom Buckingham Palace veröffentlicht. Ein weiteres Foto wurde den Yaohnanen im Jahr 2000 zugesandt. …
    1981 wurde die Prinz-Philip-Bewegung erstmals von dem Anthropologen Monty Lindstrom in einer wissenschaftlichen Arbeit beschrieben. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde dieser Kult um 2006 herum bekannt, als verschiedene britische Zeitungen über die Prinz-Philip-Bewegung berichteten. Im Frühjahr 2007 wurden schließlich im Rahmen einer Fernsehdokumentation fünf Stammesangehörige von Tanna bei ihrem Besuch in Großbritannien porträtiert. Neben ihrer Konfrontation mit der westlichen Alltagswelt stand auch ein von den Melanesiern freudig erwartetes Treffen mit Prinz Philip auf dem Besuchsprogramm. Es kam tatsächlich abseits der Fernsehkamera zu einer Begegnung von Prinz Philip mit seinen Anhängern; bei dieser Gelegenheit entstanden neue Fotos. Die vom britischen Sender Channel 4 produzierte Dokumentation Meet the Natives wurde im deutschsprachigen Raum im Sommer 2009 unter dem Titel Besuch aus der Südsee ausgestrahlt.”

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Merkzettel: Kastendenken und Cargo-Kult

      Die uralte Neigung, menschengemachten Verhältnissen und Gewohnheiten mit magischen Deutungen einen höheren Sinn zu geben, überlebt im pseuso-wissenschaftlichen Gewand.

      Kastendenken und die Vorstellung vom Gottesgnadentum der Herrscher überleben im darwinistisch inspirierten Geniegedanken (Galton, “Hereditary Genius”).

      Formen von “Cargo-Kult” (Aufladung von Technologie und deren Produkten mit magischer Bedeutung) sind keineswegs auf Südsee-Inseln beschränkt, sondern universell menschlich. Darwinistisch inspirierter, “moderner” Cargo-Kult zeigt sich z.B. in der Vorstellung, technologische Überlegenheit, insbesondere auch Überlegenheit in der Waffentechnologie, sei Ausdruck der größeren “Lebenshöhe” eines Volkes. Damit verbunden ist die unterschwellige, z.T. aber auch ganz explizit (z.B. von Sarrazin-Ideengeber Volkmar Weiss) zum Ausdruck gebrachte Vorstellung, die menschliche Evolution sei so zu gestalten, dass die Erfindung, Wartung und Bedienung von Maschinen an besten gewährleistet sei. In anderen Worten: Nicht die Maschinen hätten den Menschen zu dienen, sondern die Menschen den Maschinen.

      Löschen
    2. Link zu einem guten Uebersichtsartikel ueber "Cargo Kult"/ "Prinz Philip Kult"

      http://www.vice.com/de/read/travel-die-pazifische-insel-auf-der-prinz-philip-ein-gott-ist

      Löschen
  10. Beginn einer Erfolgsgeschichte (Beispiel)

    „Was dachte Caspar Graf von Oeyhnausen-Sierstorpff über die Kliniken seiner Klinikgruppe:

    'Ich hatte Gott sei Dank einen sehr guten Freund bei der BfA in Berlin und habe ihn für ein Wochenende nach Bad Driburg eingeladen …'

    '... mit finanzieller Unterstützung der Banken und zu günstigen Zinsen ...'“

    Aus: Westfalen-Blatt 2.10.2006, zitiert in Cosmos 28 – April 2009

    http://blog.graefliche-kliniken.de/fileadmin/user_upload/blog_kliniken/Caspar/COS.pdf

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Graf von Oeynhausen-Sierstorpff:
      Traum von mondäner Rennstrecke in Ostwestfalen
      Handelsblatt - Rubrik "Köpfe"
      26.08.2012

      Ein Graf baut ein „Drive Resort“ im beschaulichen Ostwestfalen. Die Anwohner fürchten den Lärm, Naturschützer sorgen sich um die Umwelt. Ende August soll verhandelt werden. Doch ob ein Urteil fällt, bleibt fraglich. [...]

      Düsseldorf
      Mit der Verwirklichung des Lebenstraums ist das so eine Sache – es macht den Träumenden hartnäckig und leidenschaftlich. Es kann aber auch blind für die Realität machen. In diese Gefahr begibt sich Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff.

      Seit 2007 kämpft der Graf für seine Rennstrecke im idyllischen Bad Driburg. Er sah sich schon in die Fußstapfen seines Vorbilds, Lord March treten.[...] Der englische Lord eröffnete eine Rennstrecke bei Goodwood und erlangte dort mit seinem „Festival of Speed“ Weltruhm.
      Graf Oeynhausen-Sierstorpff will mit dem mondänen „Bilster Berg Drive Resort“ zahlungs-kräftige Hobbyrennfahrer (wie er selbst einer ist) und Autohersteller für exklusive Testfahrten locken.
      Mit der Rennstrecke würde der Graf sein Imperium um eine vierte Säule erweitern.
      Eine eigene Mineralwasserquelle, ein Nobelhotel und mehrere Privat-Kliniken bescheren dem Spross eines alten Adelsgeschlechts jährlich rund 80 Millionen Euro an Umsatz. Die Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff (UGOS)ist mit 1300 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in Bad Driburg. [...]

      Die Betreiber kalkulierten anfangs mit einem Monatsumsatz von einer halben Million Euro.
      Aber der Graf übersah im Stile eines alten Adeligen einen wesentlichen Faktor: das Volk. Und das könnte ihn und seine Investoren nun 34 Millionen Euro kosten könnten.
      Kurz nach Beginn der Bauarbeiten klagten fünf Anwohner aufgrund der drohenden Lärmbelastung. Die Bauherren legten daraufhin ein Gutachten vor, demzufolge keine unzulässigen Belastungen zu erwarten seien. Als Anwohner und Bürgerinitiative aber erfuhren, dass der Gutachter Edelbert Scheffert heißt, wurden sie misstrauisch. Der Berliner Schallexperte ist nämlich ein Bekannter des Grafen – und Hobby-Rennfahrer. Die Kläger gaben beim Tüv eine Plausibilitätsprüfung in Auftrag. Das Ergebnis: Im Gutachten scheint vieles nicht plausibel.

      Löschen
  11. "Führungsbegabte Familien" und Kommunalpolitik

    Aus
    abgeordnetenwatch.de
    16.06.2011

    "Nicht selten haben sich Kommunalpolitiker in ihren Stadt- und Gemeinderäten schon seit Jahrzehnten eingerichtet, Söhne erben das Mandat ihres Vaters, und der örtliche Bauunternehmer entscheidet als Ratsmitglied ganz selbstverständlich darüber mit, wer den Bauauftrag für die neue Turnhalle oder den Rathausanbau erhält. Es gibt viele Fragen, die man als Bürger gerne stellen möchte. Aus diesem Grund startet abgeordnetenwatch.de heute erstmals auch auf kommunaler Ebene."

    http://blog.abgeordnetenwatch.de/2011/06/16/offentlichkeit-unerwunscht-wie-sich-kommunalpolitiker-gegen-burgerfragen-auf-abgeordnetenwatch-de-wehren/

    AntwortenLöschen
  12. "Vorstandsmitglieder
    Unser Vorstand im aktuellen rotarischen Jahr 2012/13
    Dem Vorstand gehören im rotarischen Jahr 2012/2013 an:
    Präsident: Nikolaus von Verschuer
    1. Sekretär: Wolf von Trotha"

    Rotary Club Frankfurt/Main-Friedensbrücke

    http://www.rotary1820.org/frankfurt_am_main_friedensbruecke/02_vorstand/index.php

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Clubs, Familienstiftung, Ritterschaftsrat

      Gefunden auf "Linguee"

      Nikolaus von Verschuer ist Präsidiumsmitglied des bekannten Union International Clubs mit 500 Mitgliedern aus den Führungsetagen der Frankfurter Wirtschaft.
      Nikolaus is Board Member of the well-known Union International Club with its 500 members coming from the senior managerial level of Frankfurt's economy. hplaw.comhplaw.com

      [...] Rotary Clubs Frankfurt am Main Friedensbrücke, Vorsitzender der Freiherr v. Verschuer´schen Familienstiftung sowie Mitglied im Ritterschaftsrat (Aufsichtsrat) der Hessischen Ritterschaft in Kaufungen.
      [...] Rotary Club Frankfurt on the Main Friedensbrücke, Chairman of the Baron von Verschuer Family Foundation and member of the Board of Directors of the Hessian Knighthood in Kaufungen. hplaw.comhplaw.com

      Löschen
    2. Aus
      Neues Adels-Portefeuille
      http://home.foni.net/~adelsforschung2/portefeuille09.htm

      Verschuer, Familie v., Adelslexikoneintrag aus dem (Benelux-) Herzogtum Limburg (Zeitraum 1590-1990)

      Verschuer, O. Freiherr v., Doktor, Aufsatz aus seiner Feder über den Wert biologischer Familienkunde aus dem Jahre 1925

      Verschuer, Otmar Freiherr v., Rassenforscher, Bericht über seine Berufskarriere im Dritten Reich

      Löschen
  13. Aus Wikipedia

    Otmar Freiherr von Verschuer [1896 – 1969 ...] war ein deutscher Mediziner, Humangenetiker und Zwillingsforscher [... und ein führender] Rassenhygieniker der NS-Zeit.[...]

    [In...] der Zeitschrift Der Erbarzt, die bis 1939 als Beilage zum Deutschen Ärzteblatt erschien [...] schrieb er unter anderem im Januar 1940 im Leitartikel:
    „Die mit uns geführten vereinten Völker erkennen mehr und mehr, daß die Judenfrage eine Rassenfrage ist, und daß sie deshalb eine Lösung finden muß, wie sie von uns zunächst für Deutschland eingeleitet wurde.“
    – Benno Müller-Hill: Das Blut von Auschwitz und das Schweigen der Gelehrten. S. 193

    1940 trat Verschuer der NSDAP bei und wurde Mitherausgeber des Lehrbuchs Grundriß der menschlichen Erblichkeitslehre und Rassenhygiene, des sog. Baur/Fischer/Lenz. Verschuer war als Nachfolger von Eugen Fischer von Oktober 1942 bis 1948 Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik, außerdem Fachmann für Biologie der Forschungsabteilung Judenfrage des Amtes Rosenberg.[...]
    Assistent Verschuers in den 1940er Jahren war Josef Mengele. […] Mengele infizierte im KZ Auschwitz-Birkenau […] Menschen „verschiedener geographischer Herkunft“ mit Krankheitserregern und sandte die Proben an Verschuer nach Berlin. [...]

    Im Jahre 1946 wurde Verschuer von einer Spruchkammer in Frankfurt a. M. [...] als „Mitläufer“ eingestuft [...]
    Verschuer gehörte 1949 zu den Gründern der Mainzer Akademie der Wissenschaften. Ab 1951 war er […] Lehrstuhlinhaber des neu gegründeten Instituts für Humangenetik an der Universität Münster, zeitweise auch Dekan der Medizinischen Fakultät. 1965 wurde er emeritiert.
    [Daneben war er…] seit 1952 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Anthropologie.[...]
    Noch 1958 konnte Verschuer ungehindert rassenbiologische Ideen in einer „Untersuchung zum Vagantenproblem“ seines Fachkollegen Hermann Arnold verbreiten: „Sippenwandern“ und „Unstetigkeit“ halte den untersuchten Personenkreis „von geregelter Arbeit ab“, was eine „psychische Erbeigenschaft“ sei.
    Seine letzten Veröffentlichungen waren im Jahr 1964 der Aufsatz: Das ehemalige Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik. Bericht über die wissenschaftliche Forschung 1927–1945 sowie 1966 das Buch: Eugenik. Kommende Generationen in der Sicht der Genetik im kirchlichen Luther-Verlag in Witten (Ruhr) [...].

    Mitgliedschaften und Ehrungen [...]

    1934: Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, Halle
    1940: Mitglied American Eugenics Society, New York
    1943: Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften
    1949: Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
    1949: Korrespondierendes Mitglied der American Society of Human Genetics
    1953: Ehrenmitglied der italienischen Gesellschaft für Genetik
    1953: Mitglied des wissenschaftlichen Beirats für Bevölkerungsstudien
    1955: Ehrenmitglied der Anthropologischen Gesellschaft, Wien
    1956: Ehrenmitglied der japanischen Gesellschaft für Humangenetik
    1959: Korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien

    Schriften [u.a.]

    Erbbiologische Erkenntnisse zur Begründung der deutschen Bevölkerungs- und Rassenpolitik. In: Eugen Gerstenmaier (Hrsg.): Kirche, Volk und Staat. Stimmen aus der Deutschen Evangelischen Kirche zur Oxforder Weltkirchenkonferenz. Furche-Verlag, Berlin 1937, S. 63-75

    Eugen Fischer. Der Altmeister der Anthropologie, der Pionier der Humangenetik, der Begründer der Anthropobiologie. In: Hans Schwerte und Wilhelm Spengler (Hrsg.): Forscher und Wissenschaftler im heutigen Europa. Erforscher des Lebens: Mediziner, Biologen, Anthropologen. (= Gestalter unserer Zeit.). Stalling, 1955, S. 317–324


    Quellen [u.a.]

    Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Fischer, 2005

    Irmgard Pinn und Michael Nebelung: Vom „klassischen” zum aktuellen Rassismus in Deutschland. Das Menschenbild der Bevölkerungstheorie und Bevölkerungspolitik. Duisburg 1991

    Hans Hesse: "[...] der Fall Karin Magnussen", WeltOnline 31. August 2001

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Im Januar 1940 schrieb er:
      „Die mit uns geführten vereinten Völker erkennen mehr und mehr, daß die Judenfrage eine Rassenfrage ist, und daß sie deshalb eine Lösung finden muß, wie sie von uns zunächst für Deutschland eingeleitet wurde."

      Und 1940 wurde er Mitglied der American Eugenics Society?

      Das gibt zu denken.

      Löschen
    2. Siehe auch Zusammenarbeit mit Charles Galton Darwin als beratender Mitherausgeber der eugenischen Zeitschrift "Mankind Quarterly" (Abschnitt "Promising Families" im Post).

      Otmar Freiherr von Verschuer war in dieser Funktion ein Vorgänger von Thilo Sarrazins Ideengeber Volkmar Weiss.

      Löschen
  14. Aetsch, ich bin Milliardaer und du nicht ...

    20/05/2013 11:15 | By MSN editors, MSN TV
    Lord Alan Sugar and Donald Trump: reality TV feuds

    "Donald Trump and Lord Alan Sugar have become known for their Twitter spats and, sure enough, they've been at it again.
    Their latest argument began when Donald Trump boasted about being wealthier than Lord Sugar. He tweeted: "Sugar is nowhere near being a billionaire - and I know, he works for me!"
    Lord Sugar furiously responded: "You ignorant ego crazed liar. You don't have the money you say you have. You've been bust 4 times. Work for you - bare face lie."
    A Twitter user pointed out that Trump should be more respectful to Sugar as he's titled, but the American posted: "I've always heard that 'titles' can be easily bought - is this so?""

    http://tv.uk.msn.com/features/lord-alan-sugar-and-donald-trump-reality-tv-feuds

    AntwortenLöschen
  15. Kurt Viermetz, der erste Deutsche in der Führung einer US-Großbank

    ZEIT ONLINE
    06.11.2003

    "Momente der Entscheidung Jupiter der Wall Street
    JP Morgan will das Investmentbanking unbedingt allein aufbauen, eine Fusion oder Übernahme kommt nicht infrage. Hatte nicht auch der alte Pierpont das Können besessen, ganz allein die Nummer eins zu werden? Auch der bis heute kaum bekannte Plan, die beiden Houses of Morgan wieder zusammenzubringen, scheitert am Ego beider Seiten. „Man konnte einfach nicht mehr zusammenkommen“, sagt Kurt Viermetz, der von 1990 bis 1998 Vice Chairman bei JP Morgan war – und damit der erste Deutsche in der Führung einer US-Großbank. „Beide Seiten waren viel zu sehr von sich überzeugt.“
    So gehen in den Neunzigern auch die beiden großen Boomphasen des Jahrzehnts an der mit sich selbst beschäftigten Bank vorbei. Im September 2000 fusioniert das Geldhaus mit der amerikanischen Privatkundenbank Chase Manhattan."

    AntwortenLöschen
  16. Deutsches Geschlechterbuch

    Das Deutsche Geschlechterbuch ist das Pendant zum Genealogischen Handbuch des Adels und unterscheidet sich von diesem nur durch die betrachtete Bevölkerungsgruppe, hier die nichtadeligen (also bürgerlichen und bäuerlichen) Familien.

    Das Ziel des Deutschen Geschlechterbuchs ist es, die Familienforschung durch Veröffentlichung der Stammliste und des Familienwappens zu erleichtern. Viele der verschiedenen Bände sind geordnet nach Herkunftsregionen des ehemaligen Deutschen Reichs - z.B. „Westfälisches“ oder „Schlesisches“ Geschlechterbuch -, so dass eine Recherche hierbei über die Abstammung der Vorfahren aus einer bestimmten Region vorgenommen werden kann.

    Das „Hamburgische Geschlechterbuch“ mit seinen siebzehn Bänden (2007) als Teil des Deutschen Geschlechterbuchs ist ein in sich geschlossenes genealogisches Werk, wie es zu keiner anderen Stadt vorliegt. Es soll in erster Linie Familien der Oberschicht der Stadtrepublik (sogenannte Hanseaten) abbilden.

    Das Deutsche Geschlechterbuch erschien von 1889 bis 1943 unter dem Titel Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien und brachte es in dieser Zeit auf 119 Bände, die der Genealoge Bernhard Koerner im C. A. Starke Verlag von 1898 bis zum Jahr 1943 in Görlitz herausgab. Koerner versah die Bände mit in zunehmendem Maße völkisch und antisemitisch geprägten Vorworten, in denen er die Vorstellung einer angeblich ursprünglichen germanischen Rasse des deutschen Bürgertums vertrat.

    Mehr als 4.000 Familien sind behandelt. Nach einer Unterbrechung von 12 Jahren wurde die Reihe ab 1956 mit dem Band 120 unter dem Namen „Deutsches Geschlechterbuch“ fortgeführt. Im Jahr 2007 erschien Band 219.

    Die vergriffenen 119 Bände des Genealogischen Handbuchs sind seit Mitte Dezember 2007 vollständig digitalisiert und liegen jetzt in 16 CD-ROMs vor.

    Aus Wikipedia
    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Geschlechterbuch

    AntwortenLöschen
  17. "Kaisers Nachfahren beförderten Hitlers Aufstieg – aber wie stark?
    Der Sündenfall des Hauses Hohenzollern
    Die Verstrickungen zwischen ehemaliger Kaiser-Familie und Nazi-Regime ist zentral für die Entschädigungsbehörden. Um genau diese Verstrickung in das braune Regime geht es auch in der Beurteilung des Amts für offene Vermögensfragen, das eine Entschädigung für Nachkriegsenteignungen der Dynastie bejaht."
    "Der "Tag von Potsdam". Tausende säumten die Straßen als Reichskanzler Adolf Hitler nach Potsdam kam. Ganz nah dran war Kronprinz Wilhelm von Preußen."

    21.02.2014 MAZ online
    http://www.maz-online.de/Brandenburg/Der-Suendenfall-des-Hauses-Hohenzollern

    AntwortenLöschen
  18. Politische Elite
    Die Familie de Maizière, eine deutsche Dynastie
    DIE WELT 06.03.11

    Die de Maizières dienten Hitler, der DDR und der Bundesrepublik. Sie alle prägten deutsche Politik. Ohne Makel ging dies nicht. Von Uwe Müller

    [...] Kein Wunder, dass der Übergang von zu Guttenberg auf de Maizière als Zäsur beschrieben worden ist. Und überhaupt keine Frage, dass mit dem neuen Ressortchef das glamouröse Element aus dem Bendlerblock am Berliner Reichpietschufer weichen und dort wieder eine gewisse Biederkeit einziehen wird. Doch jenseits der Inszenierung des Amtes verbindet die gegensätzlichen Typen weit mehr, als es zunächst den Anschein hat. Beide haben ein gemeinsames Fundament - beide entstammen einer politischen Dynastie.
    Angehörige solcher Familienverbände, die über Generationen hinweg Macht und Einfluss hatten, unterliegen ganz eigenen Regeln. Das Bewusstsein, zur Elite zu gehören, ist ihnen früh eingeimpft worden. Und sie sind von einer Selbstsicherheit getragen, die ihresgleichen sucht. "Regieren muss man auch können", postuliert etwa de Maizière. Sein Leitmotiv trägt er mit einer Überzeugung vor, die auf Zuhörer bisweilen schneidend arrogant wirkt. [...]

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article12712012/Die-Familie-de-Maiziere-eine-deutsche-Dynastie.html

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Phil77 • vor 3 Jahren

      Ich mag dieses "deutsche" System nicht, in dem Berufe innerhalb von Familien an die nächste Generation weiter gegeben werden. Unheimlich. Dort zementieren sich Strukturen, die Jahrzehnte halten und nicht wieder aufzulösen sind.
      Die Hauptfrage lautet jedoch: Was qualifiziert das einzelne Familienmitglied für den Politikerjob? Das Argument, "Opa hat das auch gemacht"?

      http://www.welt.de/politik/deutschland/article12712012/Die-Familie-de-Maiziere-eine-deutsche-Dynastie.html#disqus_thread

      Löschen
    2. Marc T > Phil77 • vor 3 Jahren

      In der Politik muss man Mehrheiten beschaffen können für Gesetze! Seit die Kommunisten von einigen Vollidioten/Faulenzern gewählt werden wird das eher noch schwieriger in Deutschland Gesetze zu verabschieden. Von daher braucht es gewisse Verbindungen, sonst geht nämlich gar nichts mehr in unserem Staate. Und das wäre dann für alle ziemlich übel!

      http://www.welt.de/politik/deutschland/article12712012/Die-Familie-de-Maiziere-eine-deutsche-Dynastie.html#disqus_thread

      Löschen
    3. "Seit die Kommunisten von einigen Vollidioten/Faulenzern gewählt werden wird das eher noch schwieriger in Deutschland Gesetze zu verabschieden."

      Hm, das klingt aber sehr nach einer flüchtig bearbeiteten Google-Übersetzung aus dem Englischen/ Amerikanischen.
      Könnte es sich um einen Textbaustein handeln, den eine fleißige, aber etwas schlampige Werbeagentur auf verschiedenen Diskussionsforen in verschiedenen Sprachen in ihren bestellten Kommentaren verwendet?

      Löschen
    4. Wenn Kommunisten von Vollidioten/Faulenzern gewählt werden

      original:

      "... when morons elect communists ..."

      https://www.facebook.com/theconservative.news/posts/317210115096807?stream_ref=5

      Löschen
    5. "morons elected obama" - Google Search

      About 711 results (0.33 seconds)


      MANY MORONS ELECTED OBAMA - WATCH THIS! - Angry ...
      angrywhitedude.com/2008/11/many-morons-elected-obama-watch-this/

      Nov 17, 2008 - I just saw this over at Ace of Spades and wanted to share it
      here. Here is another video showing the absolute imbeciles who put Obama in
      the ...

      https://www.google.com/?gws_rd=ssl#q=%22morons+elected+obama%22

      Löschen
  19. William Vogt (s. Post)

    From Wikipedia, the free encyclopedia

    William Vogt (May 15, 1902 – July 11, 1968) was an ecologist and ornithologist, with a strong interest in population control. He was the author of best-seller Road to Survival (1948), National Director of the Planned Parenthood Federation of America and secretary of the Conservation Foundation.

    William Vogt was born in Mineola, New York. After graduating with honors in 1925 from St. Stephens (now Bard) College, he was, among other things, an early opponent of marshland drainage for mosquito control and later assumed a series of positions that gave him the opportunity to further pursue his interests in birds and the environment.

    In 1942, he was made Associate Director of the Division of Science and Education of the Office of the Coordinator in Inter-American Affairs. Later he served as Chief of the Conservation Section of the Pan American Union, he was given the opportunity to study the relationship between climate, population and resources, in various Latin American countries. These experiences formed the background to the perspective he later elaborated on in his Road to Survival, a book motivated by his strong belief that then-current trends in fertility and economic growth were rapidly destroying the environment and undermining the quality of life of future generations. Vogt’s most significant contribution was to link environmental and perceived overpopulation problems, warning in no uncertain terms that current trends would deliver future wars, hunger, disease and civilizational collapse.

    Road to Survival was an influential best seller. It had a big impact on a Malthusian revival in the 1950s and 60s. After its publication he dedicated many activities to the cause of overpopulation. From 1951 to 1962, he served as a National Director of the Planned Parenthood Federation of America. In 1964, he became the Secretary of the Conservation Foundation. He served as a representative of the International Union for the Conservation of Nature and Natural Resources to the United Nations until his death. "Upon his death on July 11, 1968, he was remembered for the provocative questions he had dared to ask and for tackling a subject matter that remained shrouded in controversy."[1]

    http://en.wikipedia.org/wiki/William_Vogt

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ”If I were reincarnated I would wish to be returned to earth
      as a killer virus to lower human population levels.”
      – Prince Philip, Duke of Edinburgh,
      patron of the World Wildlife Fund

      http://www.klimatupplysningen.se/2013/06/12/de-grona-rotterna/

      Löschen
  20. 'Posh' British actors spark concern over elitism

    AFP
    By Alfons Luna
    12 hours ago

    London (AFP) - The backgrounds of Oscar hopefuls Benedict Cumberbatch and Eddie Redmayne have fuelled a running controversy ahead of Sunday's awards ceremony over whether acting is becoming an elitist profession in Britain.
    Several industry legends have weighed in on the debate.
    Michael Gambon, famous for playing wizard Dumbledore in the Harry Potter film series, sees no problem in the trend.
    "The more Old Etonians the better, I think!" he said, referring to the prestigious alma mater of Prince Harry and Prince William that costs over £34,000 (46,000 euros, $52,000) a year to attend, well over the British average yearly salary.
    "It's to do with being actors and wanting to do it. It's nothing to do with where they come from," Gambon told Radio Times.
    Redmayne, nominated for Best Actor for his performance as astrophysicist Stephen Hawking in "The Theory of Everything", was a classmate of Prince William at Eton.
    "The Avengers" villain Tom Hiddleston is a fellow alumnus, along with "Homeland" star Damien Lewis, Dominic West of "The Wire", and 19 British prime ministers including David Cameron.
    The school has lavish drama facilities, including a 400-seat theatre with an orchestra pit and revolving stage, and puts on over 20 productions a year -- some of which go on to be staged at the Edinburgh Fringe arts festival.
    Some have expressed concern that connections and wealthy parents tip the balance in favour of the privileged, especially when it comes to costly drama schools and living through months of auditions and unpaid work. ...

    https://celebrity.yahoo.com/news/posh-british-actors-spark-concern-over-elitism-051723148.html

    AntwortenLöschen
  21. ... Mr Barthold von Ribbentrop, former head of securities sales and trading at Deutsche Bank ...
    http://www.cst.dk/mulinco/corpus_collection/MLCC/ENGLISH.NWS/data/nen2ab

    AntwortenLöschen
  22. Gustav Schickedanz (2010), die Biografie des Quelle-Gründers Schickedanz (1895–1977) erschien im Jahr nachdem das einst prosperierende Versandunternehmen in Konkurs ging. Das Buch ist eines der im Zentrum für Angewandte Geschichte (ZAG) der Universität Erlangen-Nürnberg von Lehrstuhlinhaber Gregor Schöllgen erarbeiteten Auftragswerke, denen von zahlreichen Historikerinnen und Historikern Apologetik und mangelnde Wissenschaftlichkeit attestiert wurde.

    http://www.zeitgeschichte-online.de/thema/interessengeleitete-wissenschaftsgeschichte

    AntwortenLöschen
  23. "in Relation zum Lebensraum"

    Dankesrede zum Preis “Vermittlungen” zum 60. Jubiläum der Evangelischen Akademie Villigst
    2. Oktober 2010 von Michael Blume
    Zur Meldung: Preis der evangelischen Akademie Villigst geht an Dr. Michael Blume

    "...Der Beifall für Thilo Sarrazin etwa durch Necla Kelek oder Henryk Broder ist daher so überraschend nicht - denn nicht nur in der Europäischen Union, auch in der Türkei, in Israel, den USA fehlt es den säkularen Milieus inzwischen an Gemeinschaften, Familien und Kindern, kehren die tot gesagten Religionen in neuen, manchmal auch extremen Formen zurück. ..."

    Aus einem Leserkommentar:

    "... Für mich beziehen sich die Begriffe eugenisch/dysgenisch auf die generationenübergreifende Entwicklung von Populationen in Relation zum Lebensraum. ..."

    AntwortenLöschen
  24. Wilhelm Karl von Isenburg

    (Weitergeleitet von Wilhelm Prinz von Isenburg und Büdingen)

    Wilhelm Karl Hermann Prinz von Isenburg (* 16. Januar 1903 in Darmstadt; † 23. November 1956 in Mülheim an der Ruhr) war ein deutscher Genealoge und NS-Sippenforscher. ...
    Nach dem Abitur studierte von Isenburg Geschichte mit besonderem Schwerpunktfach der Genealogie ... Schon 1928 veröffentlichte er seine Schrift Genealogie als Lehrfach. Zugleich Einführung in ihre Probleme.
    Genealogie war ihm aber nicht nur eine Hilfswissenschaft, sondern Sammelbegriff erbbiologischer und geistesverwandter Disziplinen. Beruflich wandte von Isenburg sich zunächst der biologischen Seite zu und arbeitete ab 1929 als genealogischer Assistent am Pathopsychologischen Institut der Universität Bonn. Seit 1933 fungierte er, der auch Mitglied der Deutschen Adelsgenossenschaft ohne Landesabteilungszuordnung war, dort als Privatdozent für Erbforschung. 1936 wechselte er zur Reichsstelle für Sippenforschung des Reichsministeriums des Innern nach Berlin und war schließlich seit 1937 beamteter außerordentlicher Professor für Sippen- und Familienforschung in München.
    Er war ab dem 1. Juli 1933 Mitglied des Nationalsozialistischen Lehrerbunds, außerdem gehörte er in den Folgejahren als SA-Standartenführer der Obersten SA-Führung an.
    Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er 1946 des Amts enthoben und im Folgejahr wieder eingesetzt. Nur hieß sein Fachgebiet seit 1946 Historische Genealogie. 1947 wurde er aus Gesundheitsgründen pensioniert.
    1932 veröffentlichte er ein Werk über die Ahnen der deutschen Kaiser und Könige, 1934 lieferte er eine erneute Einführung in die Familienkunde, 1936 bis 1937 die Stammtafeln zur Geschichte der europäischen Staaten, die 1953 unter der Neubearbeitung von Frank Freytag von Loringhoven erneut aufgelegt wurden. Dazwischen erschienen Werke der NS-Sippenforschung, so 1933 Das Problem der Rassenreinheit, 1938 die Sippenkunde und 1943 die Sippen- und Familienforschung.
    Daneben war er Verfasser einiger Artikel des Großen Brockhaus. ...

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Karl_von_Isenburg

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Helene Elisabeth Prinzessin von Isenburg ... war nach dem Zweiten Weltkrieg erste Präsidentin des Vereins Stille Hilfe für Kriegsgefangene und Internierte. ...
      Am 30. April 1930 heiratete sie Wilhelm Prinz von Isenburg und Büdingen (1903–1956), der 1937 Professor für Sippen- und Familienforschung in München wurde und die Rassenideologie des Nationalsozialismus vertrat. Sie selbst wurde von der NSDAP als „politisch zuverlässig“ eingestuft. ...
      Bereits kurz nach Kriegsende bildete sich eine Vielzahl von Gruppierungen und Vereinen (z. B. die "Arbeitsgemeinschaft zur Rettung der Landsberger Häftlinge" oder der "Arbeitsausschuss für Wahrheit und Gerechtigkeit"), die alle das Ziel hatten, verhaftete und internierte NS-Kriegsverbrecher und SS-Funktionsträger in der Haft zu unterstützen, sei es durch Interventionen bei den alliierten Besatzungsbehörden oder durch juristische Hilfe. Gleichzeitig unterstützten diese Organisationen die Familien der Inhaftierten. Daneben leisteten sie aber auch Fluchthilfe über die von Bischof Alois Hudal organisierte so genannte Rattenlinie über Südtirol und Rom vor allem nach Südamerika, aber auch in den Nahen Osten (Syrien, Ägypten).
      Bereits seit 1946 war Helene Elisabeth Prinzessin von Isenburg bei mehreren Gruppierungen aktiv. Ihre Kontakte zum Hochadel, zu konservativ-großbürgerlichen Kreisen und ihre enge Bindung an die Katholische Kirche ließen sie rasch zur Integrationsfigur werden. ...
      Am 7. Oktober 1951 wurde schließlich die Stille Hilfe für Kriegsgefangene und Internierte e. V. formell gegründet und am 15. November 1951 als gemeinnütziger Verein ins Vereinsregister im oberbayerischen Wolfratshausen eingetragen. Zur ersten Präsidentin wurde Helene Elisabeth Prinzessin von Isenburg gewählt.
      Dem Gründungsvorstand gehörten neben der Präsidentin u. a. Weihbischof Neuhäusler, Landesbischof Wurm, der Münchener Rechtsanwalt Rudolf Aschenauer als juristischer Betreuer sowie mehrere hochrangige frühere NS-Funktionäre an. ...

      https://de.wikipedia.org/wiki/Helene_Elisabeth_von_Isenburg

      Löschen
  25. „Bündnis von Adel und Pöbel“ (Jochen Klepper ueber die 1933 gebildete Regierung; s. Post).
    Dabei: Reichsfinanzminister Graf Schwerin v. Krosigk

    Aus Wikipedia:

    Johann Ludwig (Lutz) Graf Schwerin von Krosigk, geboren als Johann Ludwig von Krosigk (* 22. August 1887 in Rathmannsdorf/Anhalt; † 4. März 1977 in Essen) war ab 1932 Reichsminister der Finanzen, nach dem 2. Mai 1945 Leitender Minister in der geschäftsführenden Regierung Dönitz und dort zugleich Reichsminister des Auswärtigen. Graf Schwerin von Krosigk wurde 1949 als Kriegsverbrecher verurteilt, 1951 aus der Haft entlassen und war dann als Publizist tätig. ...
    ... Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Halle (Saale), Lausanne und Oxford ...
    Unter von Krosigk wurde die Rüstungsfinanzierung über Wechsel der Scheingesellschaft Metallurgische Forschungsgesellschaft mbH (Mefo-Wechsel), ein Wechselreitersystem, das unter seinem Vorgänger vom damaligen Reichsbankpräsidenten Hjalmar Schacht entworfen worden war, erheblich ausgebaut und perfektioniert. Auf diese Weise trat die mit der enormen Geldschöpfung notwendig verbundene Inflation erst um Jahre verzögert, in ganzem Umfang sogar erst 1945 ein. Insgesamt wurden von 1934 bis zum 31. März 1938 Mefo-Wechsel in Höhe von zwölf Mrd. Reichsmark ausgegeben. Sie finanzierten ca. 45 % der bis dahin aufgelaufenen Rüstungsausgaben. ...
    1939 brachte Krosigk eine Anforderung von 450.000 Reichsmark für seine Ministerwohnung in den Reichshaushalt ein, die standesgemäß sein sollte. Akribisch verwendete er seine Fachkenntnisse dafür, den Raub an den Juden durch Gesetze und Vorschriften zu untermauern.
    In Hitlers politischem Testament wurde Krosigk als Finanzminister bestätigt. Im Mai 1945 war er „Leitender Minister“ der sogenannten „Geschäftsführenden Reichsregierung“ des Deutschen Reichs, de facto ohne jede wirkliche Macht, und, auch wenn er später diesen Zusammenhang zurückwies, unter dem Reichspräsidenten Karl Dönitz de facto Reichsaußenminister bis zur Inhaftierung der geschäftsführenden Regierung durch die Alliierten am 23. Mai 1945. Er war neben Arbeitsminister Franz Seldte der einzige Minister, der von Hitlers Machtergreifung am 30. Januar 1933 bis zu Hitlers Tod am 30. April 1945 ununterbrochen Reichsminister war. ...
    Eine Enkelin ist die AfD-Europaabgeordnete Beatrix von Storch.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Ludwig_Graf_Schwerin_von_Krosigk

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Mefo-Wechsel, benannt nach der Metallurgischen Forschungsgesellschaft mbH (Mefo), waren ein Finanzierungsinstrument in Form eines Wechselkredites. Staatliche Ausgaben konnten mit ihnen finanziert werden, ohne auf Bankkredite zurückgreifen zu müssen. Die Mefo wurde im Juli 1933 mit einem Grundkapital von einer Million Reichsmark gegründet und diente einzig dem Zweck zu verschleiern, dass das Deutsche Reich sich verschuldete, um die Rüstung zu finanzieren. Die Wechsel wurden vom damaligen Reichsbankpräsidenten Hjalmar Schacht entworfen und dienten neben der Finanzierung der Aufrüstung der Wehrmacht für den Zweiten Weltkrieg auch der staatlichen Arbeitsbeschaffung. ...
      Als die Reichsbank 1939 dem Reichskanzler Adolf Hitler unterstellt wurde, wurde ihr die Verpflichtung auferlegt, dem Reich Kredite in jeder gewünschten Höhe zu geben. Damit wurde die Finanzierung per Mefo-Wechsel unnötig. ...
      Über die Aufgabe der Mefo-Wechsel äußerte sich der Reichsfinanzminister Graf Schwerin von Krosigk in einem Brief vom 1. September 1938 an Adolf Hitler:
      „Seit der Machtuebernahme ist bewusst der Weg beschritten worden, die grossen einmaligen Ausgaben der ersten Arbeitsbeschaffung und der Aufruestung durch Aufnahme von Krediten zu finanzieren. Soweit sich dies nicht durch die normale Inanspruchnahme des Geld- und Kapitalmarktes, d.h. des jaehrlichen Zuwachses an Ersparnissen in Deutschland, ermoeglichen liess, erfolgte die Finanzierung durch Wechsel (Arbeits- und Mefowechsel), die bei der Reichsbank diskontiert werden, also durch Geldschoepfung.“ ...
      Das Reich finanzierte die Staatsausgaben für die Aufrüstung, indem es nicht in Banknoten bezahlte, sondern Wechsel annahm, die von der Rüstungsindustrie ausgestellt wurden. Allerdings akzeptierte nicht das Reich selbst die Wechsel, sondern eine eigens zu diesem Zweck gegründete Scheinfirma namens Metallurgische Forschungsgesellschaft mbH. ... Sie galten als Handelswechsel und mussten im Reichshaushalt und im Reichsschuldbuch nicht ausgewiesen werden. Da es sich bei den Gesellschaftern der Metallurgischen Forschungsgesellschaft mbH um angesehene Vertreter der deutschen Industrie handelte, konnte die Reichsbank nach dem Reichsbankgesetz die Wechsel der Rüstungsindustrie zum Zwecke der Refinanzierung der Metallurgischen Forschungsgesellschaft mbH diskontieren.
      Die durch das Reichsbankgesetz vorgesehene Begrenzung der Staatsverschuldung wurde durch die Mefo-Wechsel umgangen. Erst lange nach dem Ausgabestopp wurden sie als Mefo-Wechsel bekannt.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Mefo-Wechsel

      Löschen
    2. Die Rechtsanwältin Beatrix von Storch (*27. Mai 1971 in Lübeck), geb. Herzogin von Oldenburg, steuert mit ihrem Ehemann Sven von Storch mehrere politische Organisationen, die Internet- und Blogzeitung FreieWelt.net und die Internetportale Initiative Bürgerrecht Direkte Demokratie, www.Abgordneten-Check.de, Civil Petition und EUcheck.org. Die sieben Gründungsmitglieder der Zivile Koalition, die von Beatrix von Storch und Ehemann Sven geführt wird, entstammen allesamt dem Adel – der eigenen Familie nämlich. Die vom Ehepaar Storch geförderte politische Strömung wird auch als deutsche "Tea-Party" bezeichnet.
      Beatrix von Storch ist ein einflussreiches Mitglied der Alternative für Deutschland (AfD). 2013 war sie Direktkandidatin der AfD für Berlin Mitte bei der Bundestagswahl und seit 2014 Europaparlamentarierin der AfD. Sie ist Mitglied der Friedrich A. von Hayek - Gesellschaft.

      https://lobbypedia.de/wiki/Beatrix_von_Storch

      Löschen
    3. kath.net Doppelmoral
      Dass die Moralwächter von kath.net auf dem rechten Auge blind sind, zeigt die fehlende Kritik an einer ziemlich geschmacklosen Werbeanzeige der "Junge Alternative NRW", für die kath.net Ikone Beatrix von Storch wirbt. Was hat man seinerzeit nicht alles aus den Tiefen des Weltbildverlages ans Tageslicht gezerrt, um die deutschen Bischöfe in Verbindung zu angeblich pornographischer Literatur zu bringen. Bei der rechtskatholischen Vorzeigeadligen ist man da scheinbar toleranter. Da ist es kein Problem, dass "Geld mit der Ware Frau" gemacht wird...
      16.12.15

      http://schnitzler.myblog.de/schnitzler/art/9834156/kath-net-Doppelmoral

      Löschen
  26. Princess Pauline of Württemberg (1877–1965)
    From Wikipedia

    ... Issue
    Prince Hermann
    Prince Dietrich

    House of Württemberg (by birth)
    House of Wied-Neuwied (by marriage)

    Father
    William II of Württemberg

    Mother
    Princess Marie of Waldeck and Pyrmont

    ... She was for many years the regional director of the German Red Cross, in several western Germany regions. ...

    She was a first cousin of:
    Wilhelmina of the Netherlands (1880–1962), queen regnant of the Netherlands.
    Princess Alice, Countess of Athlone (1883–1981)
    Charles Edward, Duke of Saxe-Coburg and Gotha (1884–1954), last reigning Duke of Saxe-Coburg and Gotha.
    Josias, Hereditary Prince of Waldeck and Pyrmont (1896–1967)
    George Louis, Prince of Erbach-Schönberg (1903–1971)...

    Princess indicted for helping the Nazis March 3, 1948

    Princess Pauline of Württemberg was indicted by a United States Military Government court for "having concealed two prominent Nazis since October 1945." The 70-year-old princess admitted "having deliberately provided a haven for Frau Gertrud Scholtz-Klink" and her husband, former Maj. General August Heissmayer of the SS. The Princess, according to the New York Times report, acknowledged knowing that Frau Scholtz-Klink was "known as the chief of all Nazi women's organizations," but she denied that she had been aware of Heissmayer's SS position. Princess Pauline and her nurse, who was also indicted, were released "on her personal bail." She will be tried in Ludwigsburg on March 23. She informed the United States interrogator that she was for many years the director of the German Red Cross for the Rhineland, Hesse, Nassau and Westphalia, and had met Frau Scholtz-Klinik, "during the Nazi regime in their respective capacities as leaders of important organizations." Frau Scholtz-Klink and her husband were interviewed at a police station in Tübingen in the French, and they "readily admitted that they sought the sanctuary of Princess Pauline's home on their arrival in this area in 1945." They said that Princess Pauline had told them "a German should not refuse to give them shelter." Princess Pauline made arrangements for the couple "to live quietly in the village of Bebenhausen" where they were found last Saturday by "French, United States and German authorities." Frau Scholtz-Klink told the authorities that she did not know whether "Adolf Hitler was alive or dead," but "as long as he lives in the hearts of his followers, he cannot die." ...

    https://en.wikipedia.org/wiki/Princess_Pauline_of_W%C3%BCrttemberg_(1877%E2%80%931965)

    AntwortenLöschen
  27. Donald Trump says his late uncle, an MIT professor, was proof of family’s smart genes

    By Matt Viser Globe Staff August 31, 2015

    WASHINGTON — Donald Trump boasts about a lot of things, his business acumen, his wealth, his expensive tastes. Now add this: his DNA.

    Trump recently has cited a late uncle, John G. Trump, a renowned professor at MIT, as evidence of his excellent breeding.
    “I had an uncle went to MIT who is a top professor. Dr. John Trump. A genius,” Trump said in an interview with CNN. “It’s in my blood. I’m smart. Great marks. Like really smart.”
    He touted his uncle’s accomplishments again in South Carolina last month.
    “Good genes, very good genes. OK, very smart,” Trump declared.

    https://www.bostonglobe.com/news/politics/2015/08/31/donald-trump-says-his-late-uncle-mit-professor-was-proof-family-smart-genes/yoGlj3ESPWxBc7E5nSBlPN/story.html

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. No relation?

      For all his expertise in self-promotion—and Trump is nothing if not a masterful self-promoter—he has shown disdain for typography and branding. He favors grandiose letterforms of the sort personal injury lawyers might use, and would do well to embrace the work of the late German type designer Georg Trump, who is no relation but prefigured the Donald with his strong typefaces. He created 17 typefaces with names like Mauritius, Signum, and City, which was the basis for the IBM logo Paul Rand designed in 1955.

      You Know What Else Sucks About Donald Trump? His Branding
      Steven Heller 08.07.15

      https://www.wired.com/2015/08/donald-trump-branding-as-arrogant-as-he-is/

      Löschen
    2. Elizabeth Christ Trump (* ...1880 in Kallstadt als Elisabeth Christ; † ...1966 in Manhasset) war eine deutsch-amerikanische Geschäftsfrau. Sie gründete den Immobilienkonzern Elizabeth Trump & Son, der heute als The Trump Organization bekannt ist und ihrem Enkel Donald Trump, dem Kandidaten der Republikaner für die US-Präsidentschaftswahl 2016, gehört. ...
      Im Jahr 1901 kam der Nachbarssohn Friedrich Trump, der in die Vereinigten Staaten ausgewandert war, im Klondike-Goldrausch mit dem Betrieb von Hotels und Restaurants ein Vermögen gemacht hatte und als Frederick Trump eingebürgert worden war, nach Kallstadt, um in seiner Heimatstadt eine Ehefrau zu finden.[1] Seine Wahl fiel auf Elisabeth ...
      1927 nahm sie ihren Sohn Fred als Miteigentümer des jetzt als Elizabeth Trump & Son firmierenden Unternehmens auf, dessen Leitung Fred schließlich übernahm. ...
      1971 übernahm Freds Sohn Donald das Unternehmen, das er 1999 in Trump Organization umbenannte.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Elizabeth_Christ_Trump

      Löschen
    3. 16.03.16
      Warum die Trumps keine Deutschen mehr sein wollten
      Der Großvater: Einwanderer aus der Pfalz. Der Enkel: Bewerber um die US-Präsidentschaft. Biografin Gwenda Blair über die Erfolge der Trumps ...

      Die Welt: Fred Trump, der Vater von Donald Trump und Sohn des Einwanderers Frederick, hat später seine deutschen Wurzeln verleugnet und behauptet, die Familie stamme aus Schweden.

      Blair: Ja, die Familie erlebte während und nach den Weltkriegen, dass Deutsche nicht sonderlich gelitten waren, und darum erklärten sie sich zu Schweden. Es ist schon ein Fall von Heuchelei, wenn man in der eigenen Familie eine derartige ethnische Stigmatisierung erlebt hat und nun selbst Einwanderer aus Mittelamerika oder muslimischen Ländern stigmatisiert. ...

      Blair: Eines der Restaurants namens "Poodledog" (Pudelhund), das er [Großvater Frederick Trump] in Seattle kaufte, warb in Anzeigen mit "Privaträumen für Ladys", und jeder wusste, dass damit Prostituierte gemeint waren, die sich dort mit Männern treffen konnten. Aber ich glaube, es wäre ein Fehler, ihn als Zuhälter zu bezeichnen. Das würde die Fakten nicht treffen. Er war ein Geschäftsmann in einer sehr rauen, wilden Umgebung, in der es viele alleinstehende Männer gab. Er sah darin eine Geschäftsidee. Er war keineswegs der einzige Gastronom, der Zimmer an Frauen vermietete, und wir haben keine Hinweise, dass er je mehr als das tat.

      Die Welt: Gibt es ein Geheimrezept, mit dem Donald Trump im TV-Entertainment, in der Geschäftswelt und neuerdings in der Politik punktet?

      Blair: Donald Trump hat immer darauf geachtet, in jeder Situation gewisse Druckmittel zur Hand zu haben. Ein Beispiel: Sein erstes Projekt in den 70er-Jahren war der Bau eines "Grand Hyatt"-Hotels in Manhattan in einer Zeit, als es der Stadt finanziell ausgesprochen schlecht ging. Da war jedes Bauprojekt höchst willkommen. Trump nutzte das, um von der Stadt umfangreiche Zugeständnisse und Steuererleichterungen zu bekommen. Das war schon sehr bemerkenswert. Und zugleich begann er, seinen Namen zu einem Markenzeichen zu machen und mit Projekten so zu verbinden, dass eine eigene Pleite auch andere Beteiligte in tiefe Probleme gestürzt hätte. Weil das keiner wollte, konnte er viel Entgegenkommen erzwingen. ...

      http://www.welt.de/politik/ausland/article153346368/Warum-die-Trumps-keine-Deutschen-mehr-sein-wollten.html

      Löschen
    4. Nochmal Georg Trump (1896-1985):

      War u.a. mit der Münchner Schule ("Meisterschule für Deutschlands Buchdrucker") verbunden; leitete diese als Nachfolger des von den Nazis abgesetzten Paul Renner ab ca. 1934 bis Kriegsausbruch. Hatte auch in der Nachkriegszeit eine erfolgreiche Karriere. Erhielt 1982 eine Medaille vom Type Directors Club of New York, 1983 das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

      War befreundet mit Hans Eberhard Friedrich, dem langjährigen Vorsitzenden des Vorstands der Axel-Springer-Stiftung ("Brief an seinen Freund Georg Trump", 1966, antiquarisch zu erwerben).

      Löschen