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Dienstag, 6. Oktober 2015

Israel und "Pro-Israel"

Die "Pro-Israel" Bewegung steht ebenso wenig für Israel, wie die deutsche Pro-Bewegung für Deutschland steht. Aber sie wird oft mit Israel verwechselt.

Warum spielt das eine Rolle?
Weil fremdenfeindliche, besonders Muslim-feindliche Hassblogs im Internet und von ihnen inspirierte Bewegungen sich seit einigen Jahren des Öfteren als "Pro-Israel" stilisieren, und ihre Botschaften zunehmend Eingang in die Leitmedien finden. Dazu trägt bei, dass die "Pro-Israel" Bewegung bei vielen fälschlicherweise den Eindruck erweckt, Israel, "die" Juden oder das Judentum zu vertreten.

 
Einige Kommentare
zur Kolumne von Tuvia Tenenbom auf ZEIT ONLINE


      
#33
     
   

... ging es um die Frage nach Tenenboms Distanz oder Nähe zu der auch im eigenen Land umstrittenen israelischen Politikerin Ayelet Shaked von der Siedler-Partei.

Mittlerweile gibt es dazu eine aktuellere Quelle. In englischer Sprache (und keineswegs von deutschen Israel-Fehler-Suchern, die Tenenbom allerorten am Werke sieht) schreibt Raphael Magarik in einem Review des Tenenbom-Buches „Catch the Jew":

Nichts als freundliche Fragen und Lob hätte Tenenbom für Shaked. Einen Pfad der Zustimmung bereite er auch für Moshe Feiglin, der notorisch einen Totalen Krieg gegen die Einwohner Gazas gefordert habe. ("He has nothing but friendly questions and praise for Knesset member Ayelet Shaked ... He is similarly content to provide an approving conduit for Moshe Feiglin, who notoriously called for total war on Gaza ...) - Siehe http://forward.com/cultur...

Nein, Tenenbom vertritt nicht Israel, oder “die” Juden oder das Judentum. Er mag eine „Pro-Israel“ Bewegung vertreten, aber diese steht ebenso wenig für Israel, wie die deutsche Pro-Bewegung für Deutschland steht.
 
     
#33.1
     
     
Ein demokratischer Diskurs ist es nicht gerade, der mit Tenenboms Polemik gefördert wird. Die Auseinandersetzung mit politischer Opposition gegen die Siedlungspolitik der israelischen Regierung nimmt zuweilen Züge von Hetze an. Politisch Andersdenkende im Land u. in der jüdischen Diaspora weltweit werden des „Selbsthasses“ u. der subversiven Agententätigkeit bezichtigt. Tenenbom schürt diese Art von Paranoia kräftig mit.

Ein Beispiel:
“Stop foreign subversion of the Jewish state!” auf http://abuyehuda.com/2015...

Eigene Übersetzung eines Abschnitts:
„Ach ja, diese jüdischen Linksextremisten. Tenenbom interviewt viele von ihnen, einige bekannte wie Gideon Levy und Arik Aschermann und andere, von denen Sie noch nie gehört haben, wie Reiseleiter Itamar Shapira, dessen Job es ist, Europäer mitzunehmen, damit sie sehen, wie Juden „palästinensisches Land gestohlen haben“, und wie sie die neuen Nazis sind. Tenenbom nennt sie manchmal "Selbsthasser" und manchmal "Narzissten" …
… ich sehe nicht, wie "Demokratie" sich darauf erstreckt, feindliche ausländische Elemente dazu einzuladen, in unserem Land zu operieren, und heimische Verräter dafür zu bezahlen, es zu untergraben.
Israels neue Justizministerin, Ayelet Shaked, hat die Kontrolle über ausländisches Geld zu einer ihrer höchsten Prioritäten gemacht …“
S. auch Stichw. "Selbsthass" auf
http://www.zeit.de/zeit-m...


#33.2
     
     
Haaretz ist es schon länger aufgefallen (s. Artikel von Michael Sfard, 19.3.2015):
Erstaunlicherweise konnte Tenenbom bei der Recherche für sein Buch 'Catch the Jew!' keinen einzigen Opponenten der Besetzung finden, der nicht antisemitisch ist, oder der nicht seine eigene Nation hasst.
(Astonishingly, in researching his book, Tuvia Tenebom couldn’t find one opponent of the occupation who isn’t anti-Semitic or doesn’t loathe his nation.)

Er entdeckte, dass eine weltweite Verschwörung zwischen Europäern, Arabern und linken selbsthassenden Juden kurz davor ist, eine Katastrophe über den Staat des jüdischen Volkes zu bringen.
(He discovered that a worldwide conspiracy among Europeans, Arabs and left-wing self-hating Jews is about to bring catastrophe on the Jewish people’s state.)

„Ohne Erklärung behauptet Tenenbom, dass Angehörige von Ärzte ohne Grenzen … Krankheiten erfinden und Israel für ihre Verbreitung verantwortlich machen würden.“
(With no explanation, Tenenbom claims that members of Doctors Without Borders whom he met while they were taking testimony from Bedouin in the Jordan Rift Valley were inventing diseases and blaming Israel for their spread.”)
http://www.haaretz.com/li...


#28.1        

Tenenbom insinuiert eine Verbindung zwischen antisemitischen Legenden über rituelle Kindermorde einerseits und Fragen zum Inkaufnehmen des Todes palästinensischer Kinder andererseits. Das ist pure Propaganda.

Zum Töten palästinensischer Zivilisten, einschließlich Kinder, bei israelischen Militäraktionen in Gaza gibt es starke Kritik von oppositionellen Israelis und Juden in aller Welt.
Eine dieser Stimmen ist z.B. die der Journalistin Mira Bar Hillel, die im Juli 2014 sogar überlegte, ihren israelischen Pass zurück zu geben. Auslöser waren hasserfüllte, den Tod von Kindern scheinbar in Kauf nehmende Aufrufe zum Kampf gegen die Palästinenser, die in sozialen Medien verbreitet wurden. Hillel zitierte insbesondere einen (mittlerweile entfernten) Facebook-Post der Knesset Abgeordneten Ayelet Shaked von der Siedler-Partei (jetzt Justizministerin). Hillel und anderen hebräisch-sprachigen Lesern zufolge hatte Shaked gepostet, das Blut palästinensischer Terroristen solle über deren Mütter kommen, und die Wohnungen der Mütter sollten auch zerstört werden, damit dort keine weiteren „kleinen Schlangen“ herangezogen würden. (“… Otherwise, more little snakes will be raised there.”)
http://www.independent.co...

Nur Lob hatte Tenenbom für Shaked, schrieb ein Reviewer seines Buches „Catch the Jew" in Haaretz (#33 auf http://www.zeit.de/sport/...).

__

 
 
Tenenbom diskreditiert jüdische Bürger Israels und anderer Länder, die israelische Besatzungspolitik hinterfragen, kategorisch als ferngesteuerte „Selbsthasser“; wie z.B. auch aus einem Interview für die „islamkritische“ Webseite Lizas Welt hervorgeht (http://lizaswelt.net/2015... http://www.stefan-frank-t...)

„Lizas Welt“ gehört zu einer Handvoll Blogs, die auf http://haolam.de/ unter der Kategorie „haOlam.de Blogs“ verlinkt sind. haOlam wirbt für Positionen des auch in Israel umstrittenen Regierungsmitglieds Ayelet Shaked von der Siedlerpartei: “ Israels Justizministerin Ayelet Shaked (Bayit Yehudi) hat in einer Erklärung Vergleiche zwischen der Reaktion von Juden im Deutschland der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts und den Reaktionen auf linken Antisemitismus […] gezogen […]“ (http://haolam.de/artikel_...).



_________


Sonnendurchflutet #3.10  —  22.10.2015       
... Dass Juden jedenfalls nach einhundert Jahren des Terrors und der Vernichtungskriege gegen sich bzw. gegen ihr Land Araber/Palästinenser pauschal hassen, ist menschlich.
 
Antwort auf #3 von Gaylord Focker



BloggerMagga #3.13  —  24.10.2015      


... Pauschal zu hassen mag "menschlich" sein in dem Sinne, dass Menschen zu allem fähig sein können, wenn sie ihren Impulsen freien Lauf lassen. Der Lynchmord an dem fälschlich für einen Terroristen gehaltenen Juden eritreischer Herkunft erinnert daran, dass niemand vor Hass- und Mordimpulsen gefeit ist; auch Jude zu sein schützt nicht davor.

Seien wir dankbar für Stimmen gegen den Hass, wie die von
נשים עושות שלום - نساء يعملن السلام - Women Wage Peace.

 Siehe #41 auf http://www.zeit.de/politi...
Wie sollte Israel ein Zufluchtstätte für Juden sein, wenn dort das Hassen "normal" würde? Wer wollte an einem solchen Ort noch leben ?
 

 

 

Kommentare:

  1. Google-Suche mit den Suchbegriffen "Tenenbom" und "Selbsthass"
    Rd. 395 Ergebnisse

    Von der 1. Seite:

    Tuvia Tenenbom in Israel: Allein unter Juden - Spiegel Online
    www.spiegel.de › Kultur › Literatur › Israel
    Nov 28, 2014 - Für sein Buch "Allein unter Juden" ist Tuvia Tenenbom durch Israel gereist. ... Tuvia Tenenbom in Israel: Jüdischer Selbsthass, deutsche ...

    Von Gutmenschen und Antisemiten: Allein mit Tenenbom - n ...
    www.n-tv.de › Unterhaltung › Bücher
    Dec 7, 2014 - In Südtiroler Lederhosen will Tuvia Tenenbom ein anderes als besetzt ... seine Heimat und findet Antisemitismus und jüdischen Selbsthass.

    Antisemitismus - Wenn Juden sich selbst hassen (Archiv)
    www.deutschlandradiokultur.de/antisemitismus-wenn-...
    Nov 1, 2014 - Tuvia Tenenbom (picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst) ... In seinen Interviews führt Tenenbom den Selbsthass vieler Juden auf 2000 ...

    Israel: Tenenbom kehrt zurück | ZEITmagazin - Die Zeit
    www.zeit.de › Start › ZEIT Magazin › Leben
    Dec 22, 2014 - Jetzt fuhr Tuvia Tenenbom, Autor, Theatermann, Provokateur, nach ... von ihnen Juden voller Selbsthass – um die größtmögliche Manipulation ...

    Ein Tanz über Minen - Literaturkritik.de
    www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id...
    Mar 3, 2015 - Ein Tanz über Minen„Allein unter Juden“: Tuvia Tenenbom erkundet ... jüdischen Selbsthass zunutze, um Israel zu untergraben: „Die NGOs ...

    Mit einem charmanten Neurotiker auf Entdeckungsreise ...
    distanz-magazin.de/?p=81
    Jan 8, 2015 - Umso erfreulicher ist deshalb das neuste Buch Tuvia Tenenboms, das im Herbst ... Tenenbom diagnostiziert einen von Selbsthass getriebenen ...

    Tuvia Tenenbom: ″Allein unter Juden - Deutsche Welle
    www.dw.com/de/tuvia-tenenbom-allein.../a-17389635
    Jan 27, 2014 - Mit 17 Jahren verließ Tuvia Tenenbom seine ultraorthodoxe Familie im ... Viele - oft Intellektuelle, Linke, Aktivisten - seien voller Selbsthass und ...

    Besitzer und Besatzer « DiePresse.com
    diepresse.com › Spectrum › Literatur
    Mar 13, 2015 - Mit 17 wanderte Tuvia Tenenbom in die USA aus und gründete ein Theater. ... Für Tenenbom ist das ein klarer Fall von jüdischem Selbsthass.

    Tuvia Tenenbom in Israel: Jüdischer Selbsthass, deutsche ...
    www.nachrichten.de/.../Nahostkonflikt-Selbstgerechtig...
    Nov 28, 2014 - Alle aktuellen Nachrichten zu Nahostkonflikt, Selbstgerechtigkeit, Sindh auf nachrichten.de.

    Unter Feinden | Die Weltwoche, Ausgabe 07/2015 ...
    www.weltwoche.ch/.../unter-feinden-di...
    Was, fragte ich mich, kann Tuvia Tenenbom in seiner als «Entdeckungsreise durch Israel» ... Das sei der «bizarrste jüdische Selbsthass weit und breit».

    u.v.m.

    https://www.google.com/?gws_rd=ssl#q=tenenbom+selbsthass&start=0

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  2. Tenenbom in Lizas Welt

    Man kann ZEIT-Autor sein und sich gleichzeitig in der Hassblogger-Szene tummeln. Tuvia Tenenbom gab ein Interview für „Lizas Welt“. Das ist einer der Blogs im Stil von „Fjordman“, die vorgeben, „pro-israelisch“ und „islamkritisch“ zu sein. Von „Fjordman“ hatte der Norwegen-Attentäter Anders Breivik weite Teile seines Bekenner-Pamphlets abgekupfert. Eines der Portale, auf denen Blogs dieses Szene verlinkt sind, ist Heplev – mit Fjordman-Zitat und Links auf Seiten wie „Gates of Vienna“, „Lizas Welt“, u.v.a.m. (https://heplev.wordpress.com).

    In besagtem Interview (http://lizaswelt.net/2015/03/09/deutsche-finanzieren-antiisraelische-ngos/; http://www.stefan-frank-texte.de/tag/lizas-welt/) verunglimpft Tenenbom jüdische Bürger Israels und anderer Länder; die der Siedlungspolitik der israelischen Regierung kritisch gegenüber stehen. Er bezichtigt sie des „Selbsthasses“ und unterstellt ihnen, im Auftrag ausländischer, vor allem deutscher, antisemitischer Kräfte zu arbeiten.

    Er ist damit voll auf der Linie der Justizministerin Ayelet Shaked von der Siedlerpartei (s. #33.1 auf http://www.zeit.de/sport/2014-09/tuvia-tenebom-tunnel-susya?cid=5332758#cid-5332758). Shaked wurde vor ihrer Minister-Zeit auch dadurch bekannt, dass sie auf Facebook palästinensische Kinder als „kleine Schlangen“ bezeichnet haben soll; s. #28.1 auf http://www.zeit.de/sport/2014-09/daaisch-is-gaza-tenenbom?cid=5344999#cid-5344999).

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    1. Zu
      Fett wie ein Turnschuh / Nationalgefühl: Du bist Weltmeister, Deutschland!
      Kein Erfolg macht Deutsche so stolz wie der im Fußball. Unser Kolumnist fordert nach der WM frischen Wind, auch im Umgang mit den Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs.
      Eine Kolumne von Tuvia Tenenbom
      22. Juli 2014

      http://www.zeit.de/sport/2014-07/tuvia-tenenbom-deutschland-weltmeister-nationalismus

      Tenenbom ist auch hier ganz bei seinem Thema: Dem "Selbhass" der Linken oder derer, die er dafür hält.
      Den "Selbsthass" verortet er sonst bei jüdischen Bürgern in Israel und in anderen Ländern, die der israelischen Siedlungs- und Militärpolitik kritisch gegenüber stehen.
      Diesmal sind Deutsche, die sich zuviel mit der Nazi-Vergangenheit beschäftigen und ständig daraus lernen wollen, die "Selbsthasser". Wie dumm und gemein diese Deutschen seien, illustriert er mit einer Episode, deren Wahrheitsgehalt sich nicht nachprüfen lässt, die er aber als Alltagsgeschehen verkauft. "Guck dir den süßen kleinen Nazi an", sagen die Deutschland-Hasser, wenn sie einen kleinen blonden Jungen sehen, der sie anlächelt."

      So müssten die Deutschen ein Leben lang vor dem Wort "Nazi" davon laufen, und deshalb wären sie davon besessen, die Juden zu kritisieren.

      Aber er, Tenenbom, "dieser Jude hier" erteilt Absolution:
      "Deshalb: Weg mit dem schlechten Gewissen, weg mit dem Hass.
      Das Spiel ist vorbei, sagt dieser Jude hier, und ruft aus: Erhebe Dich, oh Deutschland, über die Scham und den Hass und den Pessimismus.
      Es ist endlich soweit."

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    2. Ähnliche Argumentation bei einer Pegida-Demonstration:

      Ein „Gast aus Israel“ sprach bzw. brüllte bei einer Pegida-Demo, mit deutscher Übersetzung:
      "Der Gast aus Israel sieht hier keine Nazis, nur bei den Linken ... Die Nazis sind in der Mentalität des Islams ... Wir vergeben euch ... wir sind stolz auf euch .. yes, we are islamophob ... Antifa, fuck you...."
      https://www.youtube.com/watch?v=90jcFnRYQRw&feature=youtu.be

      Der Name des "Gastes aus Israel" wurde nicht verraten.
      Es könnte Rotem Avitu gewesen sein:
      „Rotem Avitu, an 'Israeli psychologist' who also addressed the 26 January demo ...”
      http://powerbase.info/index.php/Patriotic_Europeans_Against_Islamisation_of_the_West

      (Von diesem Blog; siehe Kommentar auf
      http://guttmensch.blogspot.com/2012/04/seltsame-bettgefaehrten-antisemitische.html )

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    3. Rotem Avitu - an 'Israeli psychologist' who also addressed the 26 January demo
      Baron Bodissey, An Israeli Addresses PEGIDA], Gates of Vienna, 28 January 2015

      http://powerbase.info/index.php/Patriotic_Europeans_Against_Islamisation_of_the_West#cite_note-Gov-36

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    4. Tatsächlich, derselbe nur mit einem zusätzlichen "v" geschrieben, Rotem Avituv. Ein Teil des Videos (mit Avituv, in eine deutsche Fahne gehüllt) ist auf "Gates of Vienna" eingestellt.

      An Israeli Addresses PEGIDA
      Posted on January 28, 2015 by Baron Bodissey On Monday January 26 the first PEGIDA demonstration in Frankfurt

      Heidi Mund, “the brave German”, was one of the featured speakers.

      Another speaker at the event was Dr. Rotem Avituv, a psychologist from Israel. The video below features his impassioned speech to the demonstrators (in English):

      http://gatesofvienna.net/2015/01/an-israeli-addresses-pegida/

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    5. Noch ein Stück Vulgärpsychologie Marke Tenenbom:

      "Wenn eine Nation ein schlechtes Gewissen wegen der Auslöschung einer anderen Nation in der noch immer jüngeren Vergangenheit hat, dann wird sie den Ermordeten recht bald das eigene Verbrechen vorwerfen. Das nennt man "Psychologie".

      Jetzt, da Deutschland den Fußballtitel gewonnen und der berühmte Pessimismus sich als unangebracht erwiesen hat, ist es vielleicht an der Zeit, dass ein frischer Wind durchs Vaterland weht."

      http://www.zeit.de/sport/2014-07/tuvia-tenenbom-deutschland-weltmeister-nationalismus/seite-2

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    6. "Die Nazis stehen links"

      Nochmal zu Rotem Avituv bei der Frankfurter Pegida-Demo

      ... Außerdem dabei: NPD-Mitglied Stefan Jagsch. Zu dessen Anwesenheit will Heidi Mund sich nicht äußern.

      Auf den Schildern der Pegida-Anhänger steht: "Scharia – nein Danke", "Eine Religion, die weltweit Konflikte verursacht, ist keine kulturelle Bereicherung".

      Stolz präsentiert Heidi Mund einen Redner aus Israel. Sie stellt ihn als Dr. Rotem Avituv vor. Er sagt, dass er Jude sei. Und nein, die Pegida-Leute seien keine Nazis, sondern "Patrioten für ihr Land". Mathias Mund übersetzt aus dem Englischen. Avituv sagt: "Die Nazis stehen links." Er meint die Gegendemonstranten, die ihn ausbuhen. Und dann schreit er: "Ja, ich bin islamophob. Und ich habe Angst vor den Mördern, die mich umbringen wollen."

      Heidi Mund beschimpft den Sozialismus, dem sie den Rücken zugekehrt hat. Früher sei sie selbst eine junge Kommunistin gewesen. "Ich bin nicht rechts", betont sie. Und dann schimpft sie auf Oberbürgermeister Peter Feldmann, der am Römerberg mit den "Kommunisten und radikalen Islamisten" zusammenstehen würde. ...

      http://www.welt.de/print/welt_kompakt/frankfurt/article136809522/Ihr-seid-das-Volk-Dann-bin-ich-Volker.html

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    7. Rotem Avituv: "Für ein reines Europa frei von Muslimen"

      Rotem Avituv - Lets keep Europe free of Muslims and pure ...
      https://www.facebook.com/GuitarsAndDragons/.../940464892694029‎Cached
      Rotem Avituvto Lukasz Kapuscinski - Guitars & Dragons · September 11 at 12:
      34am ·. Lets keep Europe free of Muslims and pure as your music. Thank

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    8. Rotem Avituv legt für Heidi Mundt eine Facebook-Seite an und spricht PEGIDA vom Verdacht auf Nazi-Nähe frei

      Heidi Mund - Gute Nachrichten aus Israel: Dr. Rotem... - Facebook
      https://www.facebook.com/HeidiMundleader/.../766053413488215‎Cached
      Gute Nachrichten aus Israel: Dr. Rotem Avituv, unser israelischer Freund, fragte gestern eine grosse Gruppe von ungefähr 100 Studenten in Israel während...

      Heidi Mund - From Dr. Rotem Avituv: Dear friends, I used... - Facebook
      https://www.facebook.com/HeidiMundleader/.../894582193968669‎Cached
      From Dr. Rotem Avituv: Dear friends, I used to co-manage this page alongside with Heidi Mund. I have started this page for her and she took the helm as...

      Heidi Mund - Rotem Avituv: "PEGIDA is the opposite of... - Facebook
      https://www.facebook.com/HeidiMundleader/.../788013694625520‎Cached
      Rotem Avituv: "PEGIDA is the opposite of Nazism. Nazis killed those who were different. A Jewish man could not have given a speech in nazi Germany, yet he ...

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    9. Avituv at the PEGIDA rally in Frankfurt Jan. 26th 2015

      At a recent PEGIDA (Patriotic Europeans Against the Islamization of the West) rally in Frankfurt, Israeli psychologist Dr. Rotem Avituv gave a disturbing speech that evoked the rhetoric of the Nazi era. Wrapped in a German flag with an Israeli flag apparently fluttering close by, Avituv told the cheering crowd:
      "We will stand together and deal with the real Nazis. The Nazis are inside the Islam mentality. In those who want to sell Germany for votes ... you are the true spirit of Germany, Islam wants to take you and drink from the milk of Germany. But they're not Germans, they do not love you. they love themselves. For many years I have looked at Germany...never feel ashamed of yourselves, not even because of the past, you and I are one, we are brothers! The Muslims say we are Islamophobe, yes! I am Islamophobe, because phobia is fear and I am afraid of murder, I am afraid to be raped, I want Germany to be safe...Fuck you, we are stronger, we will win!"

      Another speaker and PEGIDA member was the 'brave German woman' Heidi Mund who received global attention last year when she went to a German church that was hosting a Muslim prayer service and shouted from a balcony "Jesus Christ alone is lord over Germany, I break this curse!" Mund has since been feted on the US-based Christian Broadcast Network, where viewers were asked to pray for her.

      PEGIDA was founded in October 2014 by Lutz Bachmann and since then has been organizing weekly demonstrations against what it considers the 'Islamization of the Western world'. Bachmann, who has a criminal record for sixteen burglaries, drunk driving, dealing cocaine, and assault, was forced to resign as leader of the organization in January 2015 after he posted the following picture on his Facebook page with the caption: "He is back."

      Joe Quinn

      http://www.sott.net/article/292053-SOTT-Exclusive-Far-right-German-anti-Islamization-rally-attracts-Israeli-psychologist.

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    10. "Pro-deutsch" und "anti-Islam":
      PEGIDA und JewGida

      "As reported by the i24 News news portal (of Tel Aviv, Israel) on May 30, 2015, a number of Jews have joined in with the PEGIDA pro-German/anti-Islam grassroots movement. Germany's Deutsche Welle news service extensively reported on the tens of thousands of Germans of all persuasions who took to the streets to protest what they term the Islamization of Germany. PEGIDA stands for Patriotische Europäer Gegen die Islamisierung des Abendlandes or Patriotic Europeans Against the Islamization of the West.

      Among those are German-Jews who have tagged themselves "JewGida". ...

      Another member that asked he only be identified by his first name, Sam is a 60-year-old American Jew who has resided in Germany for the past 26 years, was inspired to get involved following a speech of an Israeli activist, Rotem Avituv, at a PEGIDA rally in Frankfurt in January of 2014. Avituv, who was later criticized severely in Israel for “pardoning the Germans,” called on his listeners to save their country from Islam. Sam believes his appearance – as does the work of JewGida – has the potential to be more effective. “Jews can say things Germans can't. If a German would say that, he would be called a Nazi. But if a Jew does that – people might listen.” "

      http://www.examiner.com/article/german-jews-march-for-their-fatherland-against-islam

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  3. The Historyscoper's Islam Watch Blog

    THE #1 BLOG FOR SERIOUS ISLAM WATCHERS. HOME OF THE WINSLOW PLAN FOR DEFEATING ISLAM. From Colo. USA. Donation supported.

    Monday, August 5, 2013
    Delta Airlines has served Ahva settlement snacks on flights from Israel
    http://windowintopalestine.blogspot.com/2013/08/delta-air-lines-drops-this-israeli.html

    http://historyscoper-islamwatch.blogspot.ae/2013/08/delta-airlines-has-served-ahva.html

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    1. "Breivikian road"

      The Hesperado: Too Much Information, Too Much Islam
      hesperado.blogspot.com/.../too-much-information-too-much-islam.html‎Cached
      16 May 2015 ... ... abandon persuasion and instead opt to go down a Breivikian road. ... Winslow
      Plan for Defeating Islam forever and get on the bandwagon to ...

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  4. "Für Israel – gegen das Bündnis von „Gutmenschen“ und Djihadisten"

    http://www.kritiknetz.de/index.php/antizionismusundantisemitismus/856-aufgebrachte-narrenschiffe

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  5. Mittwoch, 03 Juni 2015
    Linker Antisemitismus und BDS: "Zeit zu reagieren"

    Israels Justizministerin Ayelet Shaked (Bayit Yehudi) hat in einer Erklärung Vergleiche zwischen der Reaktion von Juden im Deutschland der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts und den Reaktionen auf linken Antisemitismus und die Israel-Boykott-Hasskampagne BDS gezogen - in beiden Fällen wäre die Reaktion zu passiv, die Gefahr würde unterschätzt. In einer hitzigen Debatte in der Knesset verwies die Justizministerin darauf, das es "eine großangelegte Kampagne zum Boykott und zur Delegitimierung Israels gibt". Den Anti-Israel-Kampagnen ginge es nicht darum, die Politik Israels zu beeinflussen oder zu verändern, sondern den jüdischen Staat zu zerstören - und damit die einzige Demokratie im Nahen und Mittleren Osten. Die Ministerin betonte, Israel werde nicht aufhören seine Existens zu sichern und erfolgreich zu verteidigen. Sie rief dazu auf, offensiv gegen die antisemitischen Kampagnen vorzugehen und "die Boykotteure zu boykottieren".

    haOlam.de Blogs

    Meshuggestan-Protokolle
    Lizas Welt
    Rabbi Michael Boyden
    The cheerful Coyote
    Satire Bluthilde

    http://haolam.de/artikel_21214.html

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    Antworten
    1. Lady Globes: Ayelet Shaked ist Frau des Jahres

      Zweifachen Grund zur Freude bei der nationalreligiösen Partei Bayit Yehudi: Der Parteivorsitzende, Bildungsminister Naftali Bennett ist laut einem aktuellen Ranking das beliebteste Regierungsmitglied, und Justizministerin Ayelet Shaked, die im Minister-Ranking Platz 3 bleget, wurde jetzt von der Zeitschrift Lady Globes zur "Frau des Jahres" gekührt. Die Ministerin profilierte sich u.a. durch ihre Hartnäckigkeit beim Ausgleich zwischen den Bedürfnis nach innerer Sicherheit, Terrorabwehr und Freiheitsrechten.
      Foto: Titelseite der aktuellen Lady Globes mit Ayelet Shaked
      Donnerstag, 10 September 2015

      http://haolam.info/artikel_22360.html

      Löschen
  6. January 17, 2013
    Gates of Vienna removed from Blogger

    I just saw a tweet from my friends at Gates of Vienna, reporting that their blog has been removed from Blogger.

    If anyone reading this works for Google, the Baron and Dymphna run a great and important blog. Please don't censor them! Please help get their blog back up!

    UPDATE 11:58 PM

    Gates of Vienna is back up.

    Labels: Blogger, blogosphere, censorship, Google

    posted by Carl in Jerusalem @ 9:40 PM

    At 10:18 PM, Blogger Will said...
    Hi Carl, Tundra tabloids claims it's a blogger 'glitch'.

    http://tundratabloids.com/2013/01/gates-of-vienna-blog-deleted-from-google-blogspot.html
    At 10:28 PM, Blogger HaDaR said...
    The blog is up and visible from where I am

    http://israelmatzav.blogspot.co.ke/2013/01/gates-of-vienna-removed-from-blogger.html

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    Antworten
    1. Name: Carl in Jerusalem Location: Jerusalem, Israel

      I am an Orthodox Jew - some would even call me 'ultra-Orthodox.' Born in Boston, I was a corporate and securities attorney in New York City for seven years before making aliya to Israel in 1991 ... Before I started blogging I was a heavy contributor on a number of email lists and ran an email list called the Matzav from 2000-2004. You can contact me at: IsraelMatzav at gmail dot com

      http://israelmatzav.blogspot.co.ke/2013/01/gates-of-vienna-removed-from-blogger.html

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  7. "Gates of Vienna" (Blog mit dem "Kill the Muslims" Appell vom 24.6.2011) listet als Autoren in "Contributor Archives":

    Paul Weston
    El Inglés
    Takuan Seiyo
    John J. O’Neill
    Seneca III
    Nicolai Sennels
    Sergei Bourachaga
    Anestos Canelides
    Michael Mannheimer
    Pierre Picaud
    Alexander Maistrovoy

    http://gatesofvienna.blogspot.com/2011/06/wilders-to-ezra-levant-hate-speech-laws.html

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  8. BloggerMagga
    #3.41 — 20.10.2015

    "Akif Pirinçci ist so viel ich weiß nie wegen antisemitischer Hetze auf der Liste des Simon-Wiesenthal-Centers gelistet worden."

    Nicht nur das. Er wurde von einigen Foren, die sich als "Pro-Israel" ausgeben, noch hofiert. Z.B. von PI (siehe z.B. http://www.pi-news.net/20... u.v.a.m.) und, wichtig für seine Karriere, von Henryk Broders "Achse des Guten".

    " "Das Schlachten hat begonnen" erschien am 25. März 2013 auf dem liberalen Internetportal der "Achse des Guten" und wurde seither ..."
    http://www.sueddeutsche.d...

    "Er hat noch die Wut im Bauch, die sich die meisten in unserem Gewerbe entweder abgewöhnt haben oder haben abkaufen lassen. Außerdem schreibt er wie drei Teufel beim Fünfkampf. Deswegen veröffentlichen wir seine Texte."
    Henryk M. Broder auf
    http://www.achgut.com/dad...

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-10/akif-pirincci-pegida-demonstration-fremdenfeindlichkeit-ermittlungen-staatsanwaltschaft-dresden?cid=5419716#cid-5419716

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  9. BloggerMagga
    #11.7 — 21.10.2015

    "Erstaunlicherweise verwenden pro-israelische Kommentatoren und islamkritische Rechte oft eine sehr ähnliche Diktion, wenn sie über Palästinenser respektive muslimische Zuwanderer sprechen."

    Stimmt. Solange es gegen Araber/ Muslime geht... Innerhalb von PEGIDA gibt es sogar eine Gruppe, die sich "JewGida" nennt. Und bei einer PEGIDA-Demo in Frankfurt wurde stolz ein "Gast aus Israel" präsentiert, Rotem Avituv (in eine deutsche Fahne gewickelt); darüber berichtete begeistert u.a. die "islamkritische" Hass-Seite "Gates of Vienna".
    http://gatesofvienna.net/...

    "Ich vermute nicht, dass die Israel-Freunde mehrheitlich rechtsradikal sind .."
    Die Israel-Freunde nicht; aber die "Pro-Israel" Bewegung, zu der zahlreiche Webseiten, wie "Gates of Vienna", gehören, ist dem Rechtsaußen-Spektrum zuzurechnen. Wie die deutsche und andere "Pro-" Bewegungen auch.

    Antwort auf #11.5 von Frank N Stein

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-10/israel-intifada-selbstschutz?cid=5425548#cid-5425548

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  10. Zitate wie diese en masse im Internet

    Wayne McIntosh • 4 hours ago
    Run the arabs out of Israel once and for all! They will not stop! Destroy them if need be but get them out of Israel!
    2 △ ▽

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    1. http://www.jpost.com/Arab-Israeli-Conflict/Netanyahu-will-soon-find-himself-ruling-from-the-Jordan-to-the-Mediterranean-429905

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  11. man city | Idolbin


    https://www.idolbin.com/people?q=man%20city&page=105385

    Dr. Rotem Avituv has translated the speech of Geert Wilders to English for those of you who do not speak German: "Dear friends, Hello Germany, hello Dresden!

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  12. Shallow polemic on pro-Israel lobby
    David Cesarani
    The Guardian
    17 November 2009

    Peter Oborne's investigation into Britain's pro-Israel lobby shows one side of a complicated picture. It will do more harm than good.

    In his Dispatches programme on the pro-Israel lobby, and the accompanying online pamphlet authored with James Jones, Peter Oborne sets out to expose a secretive lobby of rich and powerful Jews who use money and strong-arm tactics to skew British foreign policy in favour of Israel, intimidate MPs, and stifle media criticism of Zionism. Sadly, the result is more heat than light, a controversy that will confuse issues rather than explain anything.

    It may have worse consequences. Oborne rightly rejects the argument that criticism of Israel is a form of antisemitism and reiterates the received wisdom that the accusation of antisemitism is used to muzzle Israel's critics. Yet within minutes of the programme finishing, the comments page of the C4 website carried crude anti-Jewish invective.

    Oborne showed beyond doubt that there are well-resourced pro-Israel advocacy groups operating in the UK. Like other campaigning organisations they mobilise financial support for political allies and cultivate friends in parliament. Both the Conservative Friends of Israel and the Labour Friends of Israel wine and dine MPs at party conferences and fly them in batches to Israel for PR tours. But this is standard operating procedure for lobbying. ...

    Oborne charges that British policy in the Middle East is being influenced by foreigners with interests inimical to those of Britain and the peace process in general. Specifically, he focuses on Poju Zabludowicz, a Finnish-Jewish ex arms dealer and tycoon who bankrolls the Britain Israel Communications and Research Centre (Bicom). ...

    However, the real problem with Zabludowicz lies with his investments in Israel. As well as financing an Israel advocacy outfit and donating generously to the Tories, he owns a share in a shopping mall in Ma'ale Adumim, a town built on occupied territory in the West Bank. This, Oborne intones, means that a man with a stake in obstructing the peace process has an undue influence on British politics.

    But how do Poju's real-estate deals compare with UK investments in the Middle East oil industry or arms sales to the Gulf states? ...

    http://www.theguardian.com/commentisfree/2009/nov/17/pro-israel-lobby-peter-oborne

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  13. SZ, 25. November 2014

    Amtssprache in Israel
    Lieber jüdisch als demokratisch

    Nach dem Willen von Israels Premier Benjamin Netanjahu soll Arabisch seinen Status als zweite Amtssprache verlieren.
    Hinter dem Gesetzvorstoß Netanjahus steckt politisches Kalkül.
    Minderheiten in Israel fühlen sich schon jetzt weiter an den Rand gedrängt.

    Von Peter Münch, Tel Aviv

    Die Regierung in Jerusalem hat ein Gesetz auf den Weg gebracht, das Israel als "Nationalstaat des jüdischen Volkes" definiert. Was auf den ersten Blick wie eine Selbstverständlichkeit klingt - schließlich spricht ja schon der UN-Teilungsplan von 1947 ebenso wie die israelische Unabhängigkeitserklärung von 1948 von einem "jüdischen Staat" - ist in Wirklichkeit selbst in Israel ein so hoch umstrittenes Thema, dass darüber nun sogar die Regierungskoalition auseinanderbrechen könnte. ...

    Der Entwurf des Likud-Abgeordneten Zeev Elkin sieht vor, dass die Wahrung der jüdischen Identität des Staates Vorrang hat vor seinem demokratischen Charakter. Arabisch soll demnach auch nicht mehr wie bisher als zweite offizielle Landessprache gelten. ...

    http://www.sueddeutsche.de/politik/amtssprache-in-israel-lieber-juedisch-als-demokratisch-1.2235221

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  14. Raphael Cohen-almagor
    University of Hull, Politics, Faculty Member

    “Israeli Democracy and the Rights of Its Palestinian Citizens”, Ragion Pratica, Vol. 45 (December 2015), pp. 351-368.
    The litmus test for assessing the democratization of any given society is the status of its minorities. The more minorities are integrated into society and receive equal treatment, respect and concern, the more light that society would shed unto other nations, serving as an inspiring model to follow. Presently Israel is severely criticized by foes and friends for its treatment of its Palestinians citizens. This criticism is warranted. This paper shows that there is a startling discrepancy between words and deeds: Israeli leaders consistently declare their commitment to egalitarian...

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  15. Judaism: We are descendants of the 20%

    Hashem had great ambitions for the Jewish nation.
    January 15, 2016
    Rabbi Nachman Kahana

    Rabbi Nachman Kahana is an Orthodox Rabbinic Scholar, Rav of Chazon Yechezkel...

    Hashem is the creator of time and the master of timing, notwithstanding our inability to appreciate His elusive subtleties.

    Tradition tells us that the ten plagues occurred over a period of one year, during which time the servitude ceased, and the Jews were able to sit back to enjoy in spectator fashion the sweet taste of revenge.

    However, during this time there raged a fiery, no-holds-barred national debate on the essential issue of the day. It divided families, turned friends into enemies, and bisected tribal and gender lines. It was approached from every available logical angle: religious, national, philosophical, familial, social, etc. The davening in shuls was interspersed with exclamations of anger from various corners of the synagogues, and even the usual chatter during kriat ha’Torah, the Torah reading, regarding the Aswan security exchange was set aside in the face of this issue.

    It was an unprecedented life-and-death issue that transcended one’s ability to analyze potential variants or project the influence of the decisions on present and future generations. It was a matter which penetrated deep into each person and required a soul-searching probe of one’s conscience.

    Moshe Rabbeinu (Moses) had laid out Hashem’s immediate and future plans for the Jewish people. They would leave Egypt, receive the Torah at Mount Sinai, Chorev, and then physically expel or even kill millions of Canaanites living in Israel, Eretz Yisrael, in order to inherit the land, as promised to Avraham, Yitzchak and Ya’akov (the three Patriarchs). ...

    http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/18243#.Vp-sH5v2Ya4

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  16. "Es gibt in Frankreich nicht nur antisemitische Übergriffe, sondern auch viele antiarabische Übergriffe, die allerdings nicht so im Rampenlicht stehen. Wenn Moscheen angegriffen werden, dann protestieren die offiziellen Vertreter der jüdischen Gemeinde keineswegs immer dagegen. Das ist falsch. Ich glaube, man sollte das Leiden der anderen teilen und nicht nur auf das eigene schauen."

    Alfred Grosser

    http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2007/04/04/a0130

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  17. Besonders in Südafrika besteht ein Bewusstsein für die Problematik im historischen Palästina. Einerseits unterhielt die südafrikanische Befreiungsbewegung African National Congress (ANC) ab den sechziger Jahren enge Beziehungen zur Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und absolvierte zusammen mit ihr militärische Trainings in Nordafrika. Andererseits ist engagierten SüdafrikanerInnen immer noch bewusst, dass die israelische Regierung in den achtziger Jahren die internationalen Sanktionen gegen das südafrikanische Apartheidregime ignorierte und es etwa mit Waffen versorgte.

    https://www.woz.ch/-5e4d

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  18. Jerusalem (AFP) - An Israeli minister on Tuesday suggested Europeans had ignored the danger of "Islamic terror cells" and focused on criticising Israel instead, in a statement in response to the Brussels attacks.

    While offering condolences over the deadly bombings, Science, Technology and Space Minister Ofir Akunis also hit out at Europe over its labelling of products from Israeli settlements in the occupied territories.
    "I will repeat: many in Europe have preferred to occupy themselves with the folly of condemning Israel, labelling products, and boycotts," Akunis, an ally of Prime Minister Benjamin Netanyahu, said on his Facebook page.
    "In this time, underneath the nose of the continent's citizens, thousands of extremist Islamic terror cells have grown. There were those who repressed and mocked whoever tried to give warning. There were those who underestimated.
    "To our sorrow, the reality has struck the lives of dozens of innocent people, powerfully and fatally," the minister from Netanyahu's rightwing Likud party said.
    Opposition leader Isaac Herzog slammed Akunis accusing him of being "condescending" on his Facebook page.
    "Enough! Where does this miserable cynicism come from... Together, without being condescending, we must unite to defeat terrorism," said Herzog.
    Israeli President Reuven Rivlin sent a message of condolences to King Philip of Belgium saying the "horrible events prove once more that we must all unite in the struggle against those who use violence to stifle liberties".
    Netanyahu also extended his condolences to the families of the victims during a visit to Washington, also calling for "unity to defeat terrorism".
    Tuesday's bombings of Brussels airport and a metro train killed around 35 people and wounded more than 200 others.
    In November, new EU guidelines were issued forcing member countries to label imported goods from Israeli settlements in the occupied territories, sparking condemnation from Netanyahu.
    Israel has also faced heavy criticism in Europe over settlement building in the occupied West Bank and over alleged abuses against the Palestinians.

    http://news.yahoo.com/europeans-ignored-danger-criticised-israel-instead-minister-193950449.html

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    1. Kurz:
      "Terrorattentate in Brüssel zeigen, dass israelische Siedlungspolitik zu Unrecht kritisiert wird"

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  19. Experten: Israel begeht keine Kriegsverbrechen
    28. April 2015 | NAI Redaktion

    Zwei der weltweit führenden Experten für Gesetze über bewaffnete Konflikte haben nach dem Gazakrieg im letzten Jahr Untersuchungen über das Verhalten der israelischen Armee durchgeführt. Sie sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Israel keine systematischen Kriegsverbrechen beging.

    Traditionell erlaubt die israelische Armee keine Untersuchung ihrer operativen Prozeduren, aus Angst, dass solche Informationen gegen den jüdischen Staat verwendet werden könnten. Aber die immensen Beschuldigungen nach der Operation Starker Fels haben dazu geführt, dass die Armee die amerikanischen Militärrechtsexperten Michael Schmitt und John Merriam eingeladen hat, Untersuchungen durchzuführen.

    Schmitt und Merriam lehren Militärrecht am amerikanischen Marine-College und Schmitt berät die NATO und die Universitäten Harvard und Exeter über diese Themen.

    Die hohen Positionen der beiden Experten und das Ansehen, das sie weltweit genießen, wird ihre Ergebnisse auch für den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag relevant machen. Die Ergebnisse ihrer Untersuchung haben sie auf dem Blog „Just Security“ veröffentlicht.

    Und dies wird wahrscheinlich positiv für Israel sein.

    Die Untersuchung nahm einen kritischen Blick auf Israels „Belagerungsmentalität“ und andere Faktoren, die das „besondere operationale und strategische Umfeld kreieren, in dem Israel kämpfen muss“.

    Auch wenn Israels Agressivität in einigen Szenarien zu Kollateralschäden geführt hat und von Kritikern übertrieben und umstritten genannt wird, ist sie doch innerhalb der rechtlichen Grenzen, wie die Autoren schreiben.

    „Auch wenn es sicherlich umstrittene rechtliche Positionen zum israelischen Vorgehen gibt, haben wir gelernt, dass ihr Ansatz zur Zielfindung mit dem Gesetz vereinbar ist und in vielen Fällen sogar nachgeahmt werden sollte“, heißt es im Bericht.

    http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/28516/Default.aspx

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    1. Response to Michael N. Schmitt and John J. Merriam: On the Tyranny of Context
      June 17, 2015
      By Noura Erakat
      in IntLawGrrls

      ... Schmitt and Merriam explain that the Israeli Army is a conscript force. The diffuse and shared nature of military service shapes Israeli values and thus how Israel engages in warfare. In particular, the public’s aversion to soldier casualties “…leads Israel to liberally apply force, particularly airstrikes and counter-battery fire, in order to ‘guarantee force protection.’” (8)

      While Schmitt and Merriam do not explicitly say so, the proposition above unduly shifts the risk of warfare from soldiers to enemy civilians; an incredibly controversial position. Proportionality in ongoing hostilities demands that a belligerent’s military advantage outweigh the harm it causes to civilians and civilian infrastructure. While all armed forces consider force protection as part of its military advantage, Israel’s proposal is radical in that it considers its soldiers lives to be more valuable than those of enemy civilians. Therefore, when assessing proportionality, it tolerates greater numbers of civilian deaths and injuries so long as that spares its soldiers from harm. The outcome of this almost ensures devastating results. At the most extreme end of this proposition is that a belligerent force could carpet bomb its adversary for the sake of preserving their soldiers’ lives ... Colonized and occupied peoples would thus be subject to nearly unregulated military force. Consider the testimony of sixty Israeli soldiers who fought in the 2014 Gaza Offensive testified to very lenient rules of engagement including directives to “shoot at anything that moves.” These rules of engagement may very well reflect Israel’s radical force protection proposition. Notably, Israeli forces killed approximately 2,100 Palestinians, including 504 children during Operation Protective Edge.

      Schmitt and Merriam do not take serious issue with this proposition. They simply note their surprise and then their passive acceptance for the novel approach.(45) Among the examples they provide to demonstrate the application of this approach is Israel’s deadly operation in Rafah where its Army applied the Hannibal Doctrine, where Israel’s rules of engagement “…reportedly resulted in as many as 114 deaths in Rafah.” (46) They say nothing more about the significance of these civilian losses ...

      http://ilg2.org/2015/06/17/response-to-michael-n-schmitt-and-john-j-merriam-on-the-tyranny-of-context/

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    2. Im Pro-Israel Blog HEPLEV erscheint die gleiche Meldung, die in Israel Heute erschien (s.o.), mit der Ueberschrift:

      Experten für internationales Recht loben Israels Handeln im Gaza-Krieg

      May 21, 2015 - Eine juristische und operationelle Bewertung der Zielauswahlpraxis Israels. Michael Schmitt und John Merriam.

      https://heplev.wordpress.com/2015/05/21/experten-fur-internationales-recht-loben-israels-handeln-im-gaza-krieg/

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  20. Der einzige jüdische Kandidat im Rennen um die US-Präsidentschaft ist am kritischsten gegenüber Israel

    Why Bernie Sanders skipped pro-Israel conference
    By Tom LoBianco and Jeremy Diamond, CNN
    March 22, 2016

    Washington (CNN) — Bernie Sanders, like the four other remaining presidential candidates, spoke of his views on Israel on Monday night. ...

    Though Sanders is the only Jewish candidate and one whose views were shaped in part by his time living on an Israeli kibbutz, he apparently saw little benefit in appearing at a forum that features few of his progressive constituents and might not be receptive to his positions on Israel.

    Sanders advisers told CNN's Jeff Zeleny Monday that they made a decision that he would do better staying on the trail rallying voters ahead of Tuesday's contests.

    Sanders has not spoke often of his heritage, his time in Israel or his views on the country now. Indeed, his speech Monday night in Salt Lake City represented some of his most extensive comments to date on the issue and they didn't feature many applause lines for AIPAC activists, who take a harder line on Israel than that articulated in his address.

    "To my mind, as friends, we are obligated to speak the truth as we see it. This is what real friendship demands, especially in difficult times," Sanders said Monday, before calling for a renewal of the peace talks between Israelis and Palestinians.

    But he then delivered a stern speech -- and one with rare details -- criticizing Israeli settlements, Prime Minister Benjamin Netanyahu and Israel's actions in the Gaza Strip.

    "Peace will require strict adherence by both sides to the tenets of international humanitarian law. This includes Israeli ending disproportionate responses to being attacked, even though any attack on Israel is unacceptable," Sanders said according to his prepared remarks.

    Elsewhere he said, "It is absurd for elements within the Netanyahu government to suggest that building more settlements in the West Bank is the appropriate response to the most recent violence." ...

    http://edition.cnn.com/2016/03/21/politics/bernie-sanders-aipac-israel-speech/index.html?iid=ob_lockedrail_bottomlist&iref=obinsite

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  21. Brasilien lehnt israelischen Siedler-Diplomaten ab, USA nimmt ihn

    Israel drops controversial Brazil envoy pick
    March 29, 2016

    Jerusalem (AFP) - Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu backed down on Monday from his attempts to appoint a former settler leader as ambassador to Brazil, which has since August refused to accept the nomination.
    Netanyahu "decided to appoint Dani Dayan as consul general in New York. He will replace foreign ministry career official Ido Aharoni, who is completing his term," the prime minister's office said in a statement.
    The move puts an end to a nearly eight-month standoff that soured relations with Brasilia.
    Brazil did not accept the nomination of the former head of the main West Bank settlements organisation who opposes a Palestinian state.
    Netanyahu had refused to reconsider the nomination, insisting that Dayan was the appropriate appointee and the only one Israel would be offering Brazil.
    On March 17, the foreign ministry published a tender for the position, signalling it was dropping Dayan's nomination, only to swiftly retract it as an "unfortunate bureaucratic mistake."
    Diplomatic sources said on Monday that the tender would most likely now be reissued.
    Dayan himself said his appointment to New York was a victory over Israeli advocates of the Boycott, Divestment and Sanctions movement, that targets Israel over its occupation of the West Bank.
    Dayan said the activism of Israeli BDS advocates against him had legitimised Brazil's refusal to accept his nomination.
    "I think those elements who did not want a settler leader in Brasilia, got a settler leader in the world's capital, so ultimately this is a victory over the BDS," he said at a conference on combating BDS in Jerusalem.
    Dayan's new appointment was welcomed by Deputy Foreign Minister Tzipi Hotovely as "an important statement to the world" that Israel stood behind a settler "as a faithful and worthy representative of the state."
    Dayan was born in Argentina and moved to Israel in 1971, aged 15.
    He headed the Yesha Council of Jewish settlements in the occupied West Bank between 2007 and 2013.
    Brazil recognised the Palestinian state in 2010. Jewish settlements in the occupied territories are considered illegal under international law.

    http://news.yahoo.com/israel-drops-controversial-brazil-envoy-pick-092831547.html

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  22. Wer sich Israel als Deutscher aus historischer Perspektive nähert, zeigt Verständnis für die Schwierigkeiten und Gefahren, mit denen das Land umgehen muss. Wer sich Israel aus dem Blickwinkel des Nahostkonflikts nähert, neigt zu kritischen Urteilen. Diese Tendenz hat eine Studie der Bertelsmann-Stiftung abermals belegt.

    http://www.berliner-zeitung.de/deutsch-israelische-beziehungen-unterwegs-zwischen-berlin--tel-aviv-und-jerusalem-1556262

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  23. Die Historikerin Fania Oz-Salzberger, die Tochter des berühmten israelischen Schriftstellers Amos Oz, ist die erste gewesen, die diese besondere Anziehungskraft Berlins auf Israelis umfassend zu ergründen suchte. ...
    Die einheimische jüdische Gemeinde in Berlin mit etwa 12 000 Mitgliedern profitiert deswegen nicht allzu sehr vom Zustrom der jungen Israelis, weil viele von ihnen säkular sind. Es passiert aber auch, dass sich die Eingewanderten gerade hier auf ihren jüdischen Glauben besinnen. Insbesondere junge Familien nehmen dann gern Kontakt auf mit der moderat liberalen „Synagoge am Fraenkelufer“, einer der acht Synagogen in Berlin. (Bei der jüdischen Gemeinde in Berlin soll es sich übrigens um die weltweit am stärksten wachsende Gemeinde handeln.) ...
    Exemplarisch dafür ist vielleicht die Planung der „Makkabi“, der „europäischen jüdischen Sportwettkämpfe“, die in Berlin vom 28. Juli bis zum 5. August 2015 stattfanden. Gerade die jüngere Generation – israelische und nichtisraelische Juden – konnte sich dabei mit ihrer Absicht gegenüber den skeptischeren Älteren durchsetzen, diese Spiele ausgerechnet in Berlin zu veranstalten. Die Stätte für diese Spiele ist von einer besonderen Symbolik: Es handelt sich dabei um das ehemalige „Reichssportfeld“, das im Dritten Reich für die Olympischen Spiele von 1936 angelegt worden war. Wenn sich nun die deutsche Mannschaft erstmalig mit einer deutschen Fahne präsentiert, so zeugt auch dies von einem gewachsenen Selbstbewusstsein der Juden in Deutschland, insbesondere der Berliner Juden. ...
    Auch Hannah Arendt unterschied Berlin deutlich von anderen Orten in Deutschland, als sie das Land nach dem Krieg besuchte: „Ihre Besuche in Berlin, einer Stadt, die sich für Arendt von anderen Orten in Deutschland sichtlich unterschied, scheint sie wie Oasen in der Wüste ihrer Erfahrungen im Nachkriegsdeutschland empfunden zu haben. Hier verspürte sie bei verschiedenen Menschen, die sie traf, Dialogbereitschaft und den Willen zur Auseinandersetzung. Außerdem betonte sie die allein hier anzutreffende positive Bezugnahme auf die Besatzungsmächte, die überall sonst in den westlichen Verwaltungszonen als Unterdrücker und Feinde wahrgenommen wurden. Blücher gegenüber bemerkte sie deshalb in Bezug auf Berlin: ‚Dies [ist] zum ersten Mal wie nach Hause kommen.’“ ...
    „In jenen Jahren, schrieb Julius Guttmann,’war dort die Anzahl der hebräischen Schriftsteller so groß, daß Berlin beinahe zum Zentrum der hebräischen Literatur avancierte.’“ ...

    „Das jüdische Berlin, die Stadt der Enkel von Moses Mendelssohn und der Eltern von Gershom Scholem, empfing den Zionismus nicht mit offenen Armen.“ Fania Oz-Salzberger und Eli Salzberger: „Der oberste Gerichtshof in Israel und seine verborgenen deutschen Quellen“. In: Die „Jeckes“. Hg. von Gisela Dachs. Jüdischer Almanach des Leo Baeck-Instituts. Frankfurt a. M.: Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag 2005, S. 68. Vgl. auch: „Die in Deutschland ausgebildeten Richter und Rechtsgelehrten bildeten das Rückgrat des israelischen Rechtssystems in seinen ersten […] Jahrzehnten.“ Ebd., S. 77. (Eli Salzberger, der Mann von Fania Oz-Salzberger, ist Dekan der juristischen Fakultät von Haifa.) ...
    „Die ganze Israel- Idee ist eigentlich furchtbar veraltet, also die Vorstellung, daß ein Volk einen Staat haben muß, einen Nationalstaat.[…]Ein wahnsinnig verspätetes Volk, die Israelis.“ ...
    „Die Nationalität ist eine komplizierte und zuweilen gänzlich abwegige Kategorie.“ ...

    Dekel Peretz zufolge leben Israelis und Araber in Neukölln in Augenhöhe miteinander ... So sollen sich etwa in dem arabischen Lokal „Azzam“ in Neukölln, Sonnenallee 54, Israelis und Moslems zusammenfinden, um „Hummus“ zu essen. ...

    http://www.imdialog.org/bp2016/01/10.html

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  24. Israeli Ambassador To Receive Award From Group Peddling Huma Abedin Conspiracy Theories

    Meet the new recipient of the Center for Security Policy’s Freedom Flame Award: Ambassador Ron Dermer

    11/01/2016

    WASHINGTON ― Israel’s ambassador to the U.S. is set to receive an award from a think tank headed by a man who frequently claims that Secretary of State Hillary Clinton’s top aide has ties to terrorist groups.

    Ambassador Ron Dermer will be a guest of honor at the Center for Security Policy’s annual Freedom Flame award dinner in December, a formal ticketed event where donors can contribute $150 to $25,000 to attend. ...

    It’s customary for diplomats to avoid being associated with partisan or extremist groups. But the Center for Security Policy, founded by Frank Gaffney, openly espouses far-right, anti-Islam views.

    On Tuesday, for example, Gaffney tweeted a conspiratorial YouTube video accusing Huma Abedin, a Clinton aide, of having connections to a Saudi financier of al Qaeda and the Muslim Brotherhood. The video is “absolutely required viewing,” Gaffney wrote in his blog on the Center for Security Policy website.

    Over the years, Gaffney has posited that President Barack Obama might be a Muslim, the Council on American-Islamic Relations is linked to Hamas, Muslim members of Congress shouldn’t be given access to classified information, and white nationalist Jared Taylor’s website is “wonderful.”

    http://www.huffingtonpost.com/entry/ron-dermer-frank-gaffney_us_58191790e4b0f96eba96b6bd

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  25. #20 — 21.11.2016

    ... Wichtig ist, in dem Zusammenhang auch William S. Lind zu erwähnen, der wesentlich zur Verbreitung neu-rechter Verschwörungstheorien und des Kampfbegriffs "political correctness" beigetragen hat.

    Lind schrieb z.B. im Februar 2000:
    "Politische Korrektheit ist Kulturmarxismus .... 1923 wird in Frankfurt ein 'Think Tank' etabliert, der die Rolle übernimmt, Marxismus von ökonomischen in kulturelle Kategorien zu übertragen, der die Politische Korrektheit schafft, wie wir sie heute kennen, und im Wesentlichen bis Ende der 1930er Jahre die Basis dafür gelegt hatte. ... Die Mitglieder der Frankfurter Schule sind Marxisten und sie sind auch, Mann für Mann, Juden."
    Orig. engl. auf http://www.academia.org/t... Übers. auf https://guttmensch.blogsp...

    Obwohl ältere Texte von Lind, wie der oben zitierte, deutlich antisemitischen Einschlag haben, bedient sich auch die "islamkritische" Hassblogger-Szene, die sich z.T. als "Pro-Israel" bezeichnet (wie PI und weiland "Fjordman"), aus dem Repertoire von Linds Polemik gegen "politische Korrektheit".

    Trumps politische Vorstellungen scheinen von Lind inspiriert zu sein, meinen Beobachter (z.B. Scaminaci; "Trump's core policies are all consistent with Lind’s writings since 2005", http://www.salon.com/2016...)

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-11/alt-right-usa-donald-trump-ultrarechte-bewegung?cid=10203769#cid-10203769

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  26. BloggerMagga
    #41 — 24.11.2016

    Vielleicht bewirkt die Hass-Rhetorik aus dem neu-rechten Umfeld des künftigen US-Präsidenten auf paradoxe Weise doch noch Gutes: Dass Juden und Muslime gemeinsame Interessen erkennen – in der Abwehr von Hetze und Hasspropaganda.

    Die israelische Zeitung Haaretz thematisierte bereits die anti-muslimische und anti-jüdische Rhetorik der Trump unterstützenden Kolumnistin Ann Coulter.

    How Trump Brought Ann Coulter's anti-Muslim, anti-Jewish Bigotry to the GOP Mainstream
    Once outlier, many of the ultra-conservative commentator’s ideas and prejudices are now the key ideological positions of the Trump-era Republican party.
    http://www.haaretz.com/world-news/u-s-election-2016/1.731744

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-11/alt-right-usa-donald-trump-ultrarechte-bewegung?cid=10249900#cid-10249900

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