Die Ideologie der Rassenhygiene hatte ihre furchtbarsten Auswirkungen im Nationalsozialismus. Aber sie reicht weiter zurück. Thilo Sarrazin und andere Verfechter der Eugenik-Lehre Francis Galtons stützen sich auf Vorläufer und Erben der NS Rassenhygiene. – Hier werden Informationen zum Thema Menschenrechte statt Eugenik zusammen geführt, um sie für journalistisches und wissenschaftliches Arbeiten, für Unterricht und für zivilgesellschaftliches Engagement leichter verfügbar und nutzbar zu machen.
Dieses Blog durchsuchen
Posts mit dem Label Hassrede / Hass-Rhetorik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hassrede / Hass-Rhetorik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Manche Seiten und Nutzer behaupten, der Täter von Volkmarsen sei muslimischer Marokkaner und heiße "Hij" mit Nachnamen. Da wird munter drauflos behauptet und so oder in ähnlicher Form verbreitet: „#Volkmarsen: Täter ist #Marokkaner, den man mit einem deutschen Pass ausgestattet hat. Aber auf allen Kanälen kommt die Nachricht von dem 29jährigen Deutschen, der in einen Karnevalszug raste. Die #Lügen der Medienschaffenden werden immer dreister…“
Eindeutig falsch, aber die Fakten sind für viele völlig belanglos. - Eine der Quellen des Irrtums ist die falsche Wiedergabe des Namens "Maurice Pahler" als "Maurice P. Hij":
„L’uomo, Maurice P. Hij, è un cittadino tedesco 29enne che fino ad oggi non si era fatto notare come ipotetico estremista politico.“
zu Deutsch: „Der Mann, Maurice P. Hij, ist ein 29-jähriger deutscher Staatsbürger, der sich bisher nicht als hypothetischer politischer Extremist zu erkennen gegeben hat.“
"Schade, dass Ihnen der Kommentar nicht gefallen hat" - das ist der Standardspruch von Yahoo, wenn man einen Hasskommentar melden will.
"Schade" findet Yahoo zum Beispiel, wenn einem Folgendes "nicht gefallen hat":
Ein Kommentator begrüßte den gestrigen Terroranschlag in Kenia, weil er sich freut, wenn "die sich gegenseitig abschlachten", dann kämen sie wenigstens nicht nach Deutschland.
In der Folge von Böhmermanns "Schmähkritik" an dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan zeigte sich (unabhängig davon davon, dass Erdogan echte Kritik reichlich verdient hat): Es ist salonfähig geworden, Muslime als "Ziegenficker" zu bezeichnen.
Der holländische Rechtspopulist und Satiriker Theo van Gogh bezeichnete Moslems häufiger als geitenneukers (deutsch: Ziegenficker). https://de.wikipedia.org/wiki/Theo_van_Gogh_(Regisseur)
Van Gogh wurde von einem islamistischen Fundamentalisten ermordet. Macht seine Ermordung nun die Beschimpfung von Muslimen zum Nonplusultra der Meinungsfreiheit, zur Heldentat?
Tatsächlich wurde zu Ehren von van Gogh ein "Mahnmal fuer die Meinungsfreiheit" errichtet.
___
"Satire darf nicht alles" Nuhr verteidigt Ermittlungen gegen Böhmermann
21.04.2016, 11:37 Uhr | dpa
Eindeutige Positionierung: Der Kabarettist Dieter Nuhr hat sich auf die Seite Angela Merkels gestellt und die Ermittlungen gegen Jan Böhmermann wegen eines Schmähgedichts auf den türkischen Präsidenten verteidigt. ...
Der Begriff Ziegenficker, der im Gedicht auftaucht, sei rassistisch. Er gehe davon aus, dass der Moderator mit der Argumentation juristisch durchkomme, "auf der Metaebene der Metaebene der Kunst" tätig gewesen zu sein.
"Dann werden vielleicht bald auch die Judenhasser, Holocaustleugner und Hassprediger Gedichte schreiben und behaupten, das Ganze sei ja nur Satire."
___
Aus ZEIT ONLINE 22. April 2016
"Hass im Netz":
Hasskommentare sind der Alltag im Netz. Das kann sich ändern, sagt Autorin Ingrid Brodnig. Indem wir vor dem Kommentieren durchatmen. Und durch strengere Gesetze.
Brodnig: Das Problem ist, dass die digitale Debatte ein Zerrspiegel ist. Gewisse Meinungen, obwohl sie eher eine Randmeinung sind, sind viel stärker sichtbar als andere. Mir war zum Beispiel lange nicht bewusst, wie erfolgreich die pure Wiederholung einer Lüge ist. Wie sehr ich mit dem ständigen Wiederholen von Halbwahrheiten bei Menschen den Eindruck erwecken kann, dass doch etwas dran sein muss. Ein gutes Beispiel dafür gibt der Mythos von den vergewaltigenden Muslimen in Schweden ab, den Internetseiten wie Politically Incorrect damit belegen wollen, dass die Vergewaltigungsrate seit 2006 sprunghaft um mehr als 200 Prozent angestiegen ist. Das ist ein Fakt, nur wird der irreführend interpretiert. Die Zunahme an registrierten Vergewaltigungen hängt mit einer Gesetzesreform zusammen. In Schweden gibt es seit 2006 ein sehr viel strengeres Verständnis davon, wann jemand wegen Vergewaltigung schuldig gesprochen werden kann als zuvor. Außerdem werden Täter in Schweden nicht nach ihrer Herkunft und Religion registriert. Islamfeindliche Blogs behaupten aber einfach, Muslime seien schuld .... http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-04/brodnig-hass-im-netz
Was passiert in Deutschland, wenn Donald Trump US Präsident wird?
Verlieren die USA ihre Vorbildwirkung - oder bleiben sie Vorbild auch bei Entwicklungen, die zurück zur Selbstverständlichkeit des Rassismus führen?
Flüchtlinge in Bautzen und Clausnitz: Gespenstisches aus Sachsen Bernhard Honnigfort,
Statt dessen zeigt ein zweiter Film, wie ein Polizist in Kampfmontur einen Jungen grob aus dem Bus zerrt und ihn ins Heim bringt. Der Junge aus dem ist 14 Jahre alt und stammt aus Tripoli im Libanon. Er ist mit seinem Bruder und seinem Vater seit drei Monaten in Deutschland. Der Bruder ist auf dem Video zu sehen, wie er freiwillig, aber weinend den Bus verlässt. ...
Der Chemnitzer Polizeipräsident Uwe Reißmann hatte den Polizeieinsatz vor der Asylunterkunft im Erzgebirge am Samstag verteidigt und sich vor seine Polizisten gestellt. Die eingesetzten Beamten hätten verhältnismäßig gehandelt, sagte er. Auch der Politist, der den Jungen ins Heim zerrte. Das sei „einfacher Zwang“ gewesen. Es müssten keine Konsequenzen gezogen werden. Der Grünen-Landtagsabgeordnete Valentin Lippmann meinte anschließend, Reißmanns Verteidigung des Einsatzes sei der „Inbegriff einer nicht existenten Fehlerkultur in der sächsischen Polizei". (Mit dpa)
Übergriff auf schwarze Protestiererin bei Trump Rallye gefilmt
Details Emerge In The Assault Of Black Girl At Donald Trump Rally In Louisville
Vibe, Iyana Robertson March 2, 2016
As Donald Trump raked in a total of seven states on Super Tuesday last night (Mar. 1), his victory was marked by the assault of a young black University of Louisville student named Shiya Nwanguma. The horrendous video, which shows Nwanguma being shoved as obscenities are hurled at her, sparked a reaction from viewers on social media. The clip–which has since gone viral–is among a series of events that include violence against protesters of color at Trump rallies.
“I was called a n—– and a c–t and got kicked out,” Nwanguma said, the New York Daily News reports. “They were pushing and shoving at me, cursing at me, yelling at me, called me every name in the book. They were disgusting and dangerous.”
Among the men who were involved in the incident was Matthew Heimbach, who is a member of the Traditionalist Worker Party. He was pictured at the Louisville rally donning the same red hat and glasses as the most aggressive man in the video, pushing and yelling at Nwanguma in the clip. Taking to Twitter after the backlash, Heimbach claimed Black Lives Matter activists “comes to a Trump event to fight:” ...
“In my entire life I had never had anyone look at me with such hate. It was like the videos and photos we’ve seen from the Little Rock 9 and other school integration moments from the 1950s and ’60s where the fury was palpable in the eyes of the white women,” she said.
The Daily News also reports that Trump himself was shouting “get them out of here” as Nwanguma was being assaulted. ...
Wall Street Journal Reporter Jon Ostrower grub in Archiven der New YorkTimes und brachte einen Vergleich zwischen beschwichtigenden Presseberichten ueber Donald Trump und ueber Adolf Hitler zu Beginn seines Aufstiegs (1922)
In the 1920s, as Adolf Hitler began his rise to power, he was widely hailed for his charismatic, impassioned speeches that promised a solution to Germany's suffering economy.
On Wednesday, Wall Street Journal reporter Jon Ostrower did a deep dive into New York Times archives for the Times' first reference to Hitler. When he shared an excerpt from a 1922 article on Twitter, many users were struck by how the characterization of Hitler's politics were notably evocative of the Republicans — specifically those of Donald Trump. ...
ZEIT ONLINE Folter: Was darf man beim Verhör mit einem Terroristen tun?
Der CIA-Agent John Kiriakou weigerte sich, zum Folterknecht zu werden. Als er öffentlich über Waterboarding sprach, kam er ins Gefängnis. Jetzt diskutiert Amerika wieder über Folter.
... In einem Interview hat Donald Trump, der Präsidentschaftskandidat der Republikaner, über Abdeslams Vernehmer gesagt: "Ich finde, es sollte ihnen erlaubt sein, absolut alles mit ihm zu machen, was sie für nötig halten." Die IS-Leute, fragt er, "können Köpfe abschneiden, aber wir dürfen nicht waterboarden"? Sollte er Präsident werden, will er Waterboarding offiziell erlauben. ...
Über das Folterprogramm, das von der Bush-Regierung erdacht worden war, ist mittlerweile vieles bekannt. Und sehr vieles immer noch unbekannt. Der Geheimdienstausschuss des Senats hat sein Wissen auf mehr als 6.700 Seiten in einem Bericht zusammengefasst. 2014, während Kiriakou in Loretto im Gefängnis saß, wurde der Bericht veröffentlicht, allerdings nur in einer Kurzfassung von 550 Seiten. Der Rest ist als geheim eingestuft. Das, was bekannt wurde, reichte, um die Welt zu schockieren. CIA-Beamte quälten die Häftlinge beim Waterboarding: Sie fixierten sie und schütteten ihnen Wasser in den Mund, bis die Gefangenen dachten, sie würden ertrinken. Die Beamten hielten die Gefangenen über mehrere Tage wach. Sie sperrten sie in einen Kasten, die sogenannte Hundebox. Wie brutal diese Methoden waren, musste jedem klar sein, der daran beteiligt war. Auch heute noch werden sie gerechtfertigt – als Notwehr einer bedrohten Demokratie. Bloß lieferte der Bericht noch eine Erkenntnis: dass die Folter keine brauchbaren Informationen hervorgebracht hat. Kein Anschlag wurde verhindert, kein Terrorist wurde geschnappt, weil ein Gefolterter etwas verraten hätte. Stattdessen: falsche Geständnisse, erfundene Geschichten. ...
Die "Pro-Israel" Bewegung steht ebenso wenig für Israel, wie die deutsche Pro-Bewegung für Deutschland steht. Aber sie wird oft mit Israel verwechselt.
Warum spielt das eine Rolle?
Weil fremdenfeindliche, besonders Muslim-feindliche Hassblogs im Internet und von ihnen inspirierte Bewegungen sich seit einigen Jahren des Öfteren als "Pro-Israel" stilisieren, und ihre Botschaften zunehmend Eingang in die Leitmedien finden. Dazu trägt bei, dass die "Pro-Israel" Bewegung bei vielen fälschlicherweise den Eindruck erweckt, Israel, "die" Juden oder das Judentum zu vertreten.
Einige Kommentare zur Kolumne von Tuvia Tenenbom auf ZEIT ONLINE
... ging es um die Frage nach Tenenboms Distanz oder Nähe zu der auch im eigenen Land umstrittenen israelischen Politikerin Ayelet Shaked von der Siedler-Partei.
Mittlerweile gibt es dazu eine aktuellere Quelle. In englischer Sprache (und keineswegs von deutschen Israel-Fehler-Suchern, die Tenenbom allerorten am Werke sieht) schreibt Raphael Magarik in einem Review des Tenenbom-Buches „Catch the Jew":
Nichts als freundliche Fragen und Lob hätte Tenenbom für Shaked. Einen Pfad der Zustimmung bereite er auch für Moshe Feiglin, der notorisch einen Totalen Krieg gegen die Einwohner Gazas gefordert habe. ("He has nothing but friendly questions and praise for Knesset member Ayelet Shaked ... He is similarly content to provide an approving conduit for Moshe Feiglin, who notoriously called for total war on Gaza ...) - Siehe http://forward.com/cultur...
Nein, Tenenbom vertritt nicht Israel, oder “die” Juden oder das Judentum. Er mag eine „Pro-Israel“ Bewegung vertreten, aber diese steht ebenso wenig für Israel, wie die deutsche Pro-Bewegung für Deutschland steht.
Ein demokratischer Diskurs ist es nicht gerade, der mit Tenenboms Polemik gefördert wird. Die Auseinandersetzung mit politischer Opposition gegen die Siedlungspolitik der israelischen Regierung nimmt zuweilen Züge von Hetze an. Politisch Andersdenkende im Land u. in der jüdischen Diaspora weltweit werden des „Selbsthasses“ u. der subversiven Agententätigkeit bezichtigt. Tenenbom schürt diese Art von Paranoia kräftig mit.
Eigene Übersetzung eines Abschnitts:
„Ach ja, diese jüdischen Linksextremisten. Tenenbom interviewt viele von ihnen, einige bekannte wie Gideon Levy und Arik Aschermann und andere, von denen Sie noch nie gehört haben, wie Reiseleiter Itamar Shapira, dessen Job es ist, Europäer mitzunehmen, damit sie sehen, wie Juden „palästinensisches Land gestohlen haben“, und wie sie die neuen Nazis sind. Tenenbom nennt sie manchmal "Selbsthasser" und manchmal "Narzissten" …
… ich sehe nicht, wie "Demokratie" sich darauf erstreckt, feindliche ausländische Elemente dazu einzuladen, in unserem Land zu operieren, und heimische Verräter dafür zu bezahlen, es zu untergraben.
Israels neue Justizministerin, Ayelet Shaked, hat die Kontrolle über ausländisches Geld zu einer ihrer höchsten Prioritäten gemacht …“
S. auch Stichw. "Selbsthass" auf http://www.zeit.de/zeit-m...
Haaretz ist es schon länger aufgefallen (s. Artikel von Michael Sfard, 19.3.2015):
Erstaunlicherweise konnte Tenenbom bei der Recherche für sein Buch 'Catch the Jew!' keinen einzigen Opponenten der Besetzung finden, der nicht antisemitisch ist, oder der nicht seine eigene Nation hasst.
(Astonishingly, in researching his book, Tuvia Tenebom couldn’t find one opponent of the occupation who isn’t anti-Semitic or doesn’t loathe his nation.)
Er entdeckte, dass eine weltweite Verschwörung zwischen Europäern, Arabern und linken selbsthassenden Juden kurz davor ist, eine Katastrophe über den Staat des jüdischen Volkes zu bringen.
(He discovered that a worldwide conspiracy among Europeans, Arabs and left-wing self-hating Jews is about to bring catastrophe on the Jewish people’s state.)
„Ohne Erklärung behauptet Tenenbom, dass Angehörige von Ärzte ohne Grenzen … Krankheiten erfinden und Israel für ihre Verbreitung verantwortlich machen würden.“
(With no explanation, Tenenbom claims that members of Doctors Without Borders whom he met while they were taking testimony from Bedouin in the Jordan Rift Valley were inventing diseases and blaming Israel for their spread.”) http://www.haaretz.com/li...
Tenenbom insinuiert eine Verbindung zwischen antisemitischen Legenden über rituelle Kindermorde einerseits und Fragen zum Inkaufnehmen des Todes palästinensischer Kinder andererseits. Das ist pure Propaganda.
Zum Töten palästinensischer Zivilisten, einschließlich Kinder, bei israelischen Militäraktionen in Gaza gibt es starke Kritik von oppositionellen Israelis und Juden in aller Welt.
Eine dieser Stimmen ist z.B. die der Journalistin Mira Bar Hillel, die im Juli 2014 sogar überlegte, ihren israelischen Pass zurück zu geben. Auslöser waren hasserfüllte, den Tod von Kindern scheinbar in Kauf nehmende Aufrufe zum Kampf gegen die Palästinenser, die in sozialen Medien verbreitet wurden. Hillel zitierte insbesondere einen (mittlerweile entfernten) Facebook-Post der Knesset Abgeordneten Ayelet Shaked von der Siedler-Partei (jetzt Justizministerin). Hillel und anderen hebräisch-sprachigen Lesern zufolge hatte Shaked gepostet, das Blut palästinensischer Terroristen solle über deren Mütter kommen, und die Wohnungen der Mütter sollten auch zerstört werden, damit dort keine weiteren „kleinen Schlangen“ herangezogen würden. (“… Otherwise, more little snakes will be raised there.”) http://www.independent.co...
Nur Lob hatte Tenenbom für Shaked, schrieb ein Reviewer seines Buches „Catch the Jew" in Haaretz (#33 auf http://www.zeit.de/sport/...).
__
Tenenbom diskreditiert jüdische Bürger Israels und anderer
Länder, die israelische Besatzungspolitik hinterfragen, kategorisch als
ferngesteuerte „Selbsthasser“; wie z.B. auch aus einem Interview für die
„islamkritische“ Webseite Lizas Welt hervorgeht (http://lizaswelt.net/2015...http://www.stefan-frank-t...)
„Lizas Welt“ gehört zu einer Handvoll Blogs, die auf http://haolam.de/ unter der
Kategorie „haOlam.de Blogs“ verlinkt sind. haOlam wirbt für Positionen des auch
in Israel umstrittenen Regierungsmitglieds Ayelet Shaked von der Siedlerpartei:
“ Israels Justizministerin Ayelet Shaked (Bayit Yehudi) hat in einer Erklärung
Vergleiche zwischen der Reaktion von Juden im Deutschland der 30er Jahre des
vergangenen Jahrhunderts und den Reaktionen auf linken Antisemitismus […]
gezogen […]“ (http://haolam.de/artikel_...).
... Dass Juden jedenfalls nach einhundert Jahren des Terrors und der Vernichtungskriege gegen sich bzw. gegen ihr Land Araber/Palästinenser pauschal hassen, ist menschlich.
... Pauschal zu hassen mag "menschlich" sein in dem Sinne, dass Menschen zu allem fähig sein können, wenn sie ihren Impulsen freien Lauf lassen. Der Lynchmord an dem fälschlich für einen Terroristen gehaltenen Juden eritreischer Herkunft erinnert daran, dass niemand vor Hass- und Mordimpulsen gefeit ist; auch Jude zu sein schützt nicht davor.
Seien wir dankbar für Stimmen gegen den Hass, wie die von נשים עושות שלום - نساء يعملن السلام - Women Wage Peace.
Siehe #41 auf http://www.zeit.de/politi... Wie sollte Israel ein Zufluchtstätte für Juden sein, wenn dort das Hassen "normal" würde? Wer wollte an einem solchen Ort noch leben ?
Aufrufe zu Straftaten unter dem Vorwand des "Protestes" - einige Beispiele von "islamkritischen" Hass-Webseiten
"Was immer dem Staat schadet" (Politically Incorrect - PI)
#37 einsiedler (19. Sep 2015 14:36)
[...] Hätte ich nicht das Glück, Zugang zu Information-wie auch PI- zu haben, wer weiß, ich wäre wohl auch still….und fände das Affentheater auch noch gut? gruselig.
Ich liebe mein Land, aber ich verachte diesen Staat, und mit jeder unversteuerten Zigarette aus Tschechien-dies möge als Bild dienen- freue ich mich, diesem Staat zu schaden.
Alles, was diesm Staat, nicht unserem Land, schadet ist jetzt legitim,wenn nicht Pflicht.
Internet-Aufrufe zu Straftaten, bis hin zum Töten von Andersgläubigen und Andersdenkenden, werden auch in demokratischen Ländern schon lange geduldet - trotz Gesetzen gegen Aufrufe zu Straftaten; wohl in der Annahme, es handle sich um "Redefreiheit".
"Tötet die Muslime, und es wird keinen Islam geben" (Gates of Vienna, 2011)
ANTI-ISLAMIST
"[...] During WW2 the allies in their gallat enterprise to
annihilate Nazism's Third Reich killed millions of
civilian Germans, of which certainly a great many
were no Nazies or even Anti-Nazies.
So kill the Muslims and there will be no Islam !! [...]" 6/24/2011 12:53 PM
http://gatesofvienna.blogspot.com/2011/06/wilders-to-ezra-levant-hate-speech-laws.html
(Knapp einen Monat später, am 22. Juli 211, gab es die Mordanschläge von Anders Behring Breivik in Norwegen; gerichtet gegen "liberals" ("Gutmenschen"), die den Hass nicht teilen wollten. - S. auch Stichwort "Breivik" auf diesem Blog.)
Schweizer Islamhasser rufen auf Facebook zum Anzünden von Moscheen auf«Abbrennen, diese Scheisshäuser!
Schweizer Islamhasser rufen auf Facebook zum Anzünden von Moscheen auf«Abbrennen, diese Scheisshäuser!»
Schweizer Pegida-Anhänger verharmlosen via Facebook-Auftritt der Gruppe islamfeindliche Taten wie der Anschlag auf eine Wiener Moschee mit Schweineinnereien und rufen unverholen zu Anschlägen auf Moscheen auf.
Publiziert: , Aktualisiert:
(Diese beiden Kommentare standen unter dem in einschlägigen Kreisen verbreiteten Artikel über die "Diagnose" eines der Tea Party Bewegung nahe stehenden Psychiaters, "Gutmenschen" (engl. Liberals), seien klinisch geisteskrank. - S. auch Stichworte "Rossiter" und "Psychiater" auf diesem Blog.)
Konsequenzen? Soweit bekannt, keine. Im Gegenteil, Michael Mannheimer berichtete auf seinem Blog, sogar die Polizisten hätten lachen müssen, weil sie eine Anzeige gegen ihn nicht ernst nehmen konnten.
Den Aufruf "Tötet die Muslime" hatte 2014 auch ein Kommentator in der als respektabel geltenden indischen Tageszeitung "Times of India" aufgegriffen.
(Wohl ein Leserkommentar, der mittlerweile entfernt wurde; im Google Cache noch angezeigt. Der zitierte Experte, auf dessen Aussage der Kommentar sich bezog, war ein pakistanischer Analytiker, Muhammad Amir Rana, der über eine militante Gruppe berichtet hatte. )
The Times of India Jul 13, 2014 - When the Muslims begin to dominate, these apologists will be nowhere. So kill the Muslims before third world war occurs due to them.
Sie verlinken auf die Hass-Webseite
von Michael Mannheimer? Im Ernst? Wissen Sie, was Sie tun?
Mannheimer ist bekannt dafür, dass
er Aufrufe zum „Widerstand“ und vorauseilendes Verständnis für bewaffnete
„Aufstände“ gegen die Aufnahme von Flüchtlingen und Migranten verbreitet:
Zum Beispiel Michael Mannheimer, 08.
April 2011:
„Organisiert Euch! Erhebt euch von euren Sofas! Geht auf die Straßen! Greift zu
den Waffen, wenn es keine anderen Mittel gibt! ... Es lebe die Freiheit! ...
Wer Michael Mannheimer finanziell unterstützen möchte, klicke bitte hier.“ http://michael-mannheimer...
Kommentar auf einer
"islamkritischen" Webseite am 3.7.2011, zwei Wochen vor dem
Norwegen-Attentat :
"Michael Mannheimer hat schon zu recht zum Widerstand aufgerufen, und was
ist passiert? Gar nix! ... " - http://sosheimat.wordpres...
Und nochmal O-Ton Mannheimer, am Tag
nach dem Norwegen-Attentat:
"Man kann das Norwegen-Massaker auch als Tat eines Verzweifelten
hinstellen, dessen Wut über die sukzessive Abschaffung Norwegens und seiner
christlich-abendländischen Fundamente sich in diesem Terrorakt ausdrückte
..." http://michael-mannheimer...
Der obige Kommentar bezog sich auf einen Kommentar von "Harald Walentin" auf ZEIT ONLINE, der mittlerweile gelöscht wurde. Der Kommentator hatte auf die Hetz-Webseite von Michael Mannheimer verlinkt.
"Harald Walentin" kommentierte auch im Gästebuch von "Hart aber Fair" (WDR),ganz im Sinne von Mannheimers Aufrufen zur "Selbstjustiz":
Kommentar von "Harald Walentin", 02.05.2016, 21:18 Uhr:
Wenn der Staat nicht willig ist für Gerechtigkeit zu sorgen bleibt dem Bürger nur eins übrig, SELBSTJUSTIZ !!!
Sie wandern viel tausend Meilen, Ganz ohne Rasten und Weilen,
Gradaus in ihrem grimmigen Lauf,
Nicht Wind noch Wetter hält sie auf .
Sie klimmen wohl über die Höhen, Sie schwimmen wohl durch die Seen; Gar manche ersäuft oder bricht das
Genick, Die lebenden lassen die Toten zurück. ...
So eine wilde Ratze,
Die fürchtet nicht Hölle, nicht Katze; Sie hat kein Gut, sie hat kein Geld Und wünscht aufs neue zu teilen die Welt.
Die Wanderratten, o wehe!
Sie sind schon in der Nähe. Sie rücken heran, ich höre schon Ihr Pfeifen - die Zahl ist Legion.
O wehe! wir sind verloren, Sie sind schon vor den Toren! Der Bürgermeister und Senat, Sie schütteln die Köpfe, und keiner weiß Rat. …
Heinrich Heine
Hass im Netz: Dagegen halten, Mund aufmachen Im ARD-Kommentar (NDR) fordert Anja Reschke mehr Gegenwehr
bei rassistischen Äußerungen im Internet. Einige Zitate aus ihrem Kommentar:
"Auf Sätze wie „Dreckspack, sollten mehr ersaufen“ bekommen
sie auch noch begeisterten Zuspruch und eine Menge Likes."
"Die Hasstiraden im Internet haben ja längst gruppendynamische
Prozesse ausgelöst. Die Zahl der rechstextremen Gewalttaten ist gestiegen." "Wenn man also nicht der Meinung
ist, dass alle Flüchtlinge Schmarotzer sind, die verbrannt, verjagt oder
vergast werden sollten , dann sollte man das ganz deutlich kund tun, dagegen
halten …"
Damit werden Stimmungen geschürt, von denen die CSU in Form von Wählerstimmen profitieren will, durch die sich aber auch Hassschreiber ermuntert fühlen. Vielleicht hätte [Fernsehjournalistin] Anja Reschke gut daran getan, in ihrem Appell [gegen Fremdenhass] auch die bayerische Regierungspartei direkt anzusprechen. Deren Vertreter bedienen sich mit ihren geplanten Lagern einer rassistischen Symbolik - und die trägt zu dem von Reschke kritisierten Klima von Missgunst und Ablehnung bei.
Aus:
Ressentiments gegen Armutsflüchtlinge Paul Katzenberger Süddeutsche Zeitung, 7.8.2015
*Angela Merkel´s Abschiedsbrief (Selbstmord) an Deutschland*
Merkel: Deutschland muss „entdeutscht“ werden. Deutschland gehört nicht den
Deutschen. *_Deutschlands Selbstmord_*? *_Kanadischer Journalist erklärt
Merkels grenzenlosen Einwanderungsaufruf mit Merkels Nationaler
Psychotherapie_*. [...]
Ich gehe davon aus, das Merkel keine Alkoholikerin ist.
Jedoch Ihr Selbsthass auf die Deutschen wegen den 30er und 40er Jahren und die
Bedingslose Aufgabe Unserer Zukunft mit der Zuwanderung von 1.000.000
muslimischer Männer, scheint Ihren Selbsthass auf Deutschland aufzugeilen. […]Der kanadische Journalist Ezra Isaac Levant berichtet über
Angela Merkels Antworten auf kritische Fragen zur inneren Sicherheit. […]Levant spricht von einer Art nationaler Psychotherapie,
einer ethnischen Strafe, Selbsthass und dem Entschluss, sich selbst
auszulöschen wegen dessen, was Deutschland in den 1930ern und 1940ern war.Quelle: Deutschlands Selbstmord? Kanadischer Journalist
erklärt Merkels grenzenlosen Einwanderungsaufruf https://www.youtube.com/watch?t=8&v=sCWIv2z4HKw
„Für uns alle ist die Zeit gekommen, Hass und Bigotterie abzuweisen – gegen jede Gruppe.“
Aus einer Anzeige des Kanadischen Jüdischen Komitees für Humanitäre Angelegenheiten und Nothilfe in der kanadischen National Post.
Das Komitee richtete sich mit dieser Zeitungsanzeige gegen eine Hasstirade des rechtsextremen Publizisten Ezra Levant, "The Jew vs. the Gypsies“ („Der Jude gegen die Zigeuner“). Levant hatte damit sein Judentum in Stellung gebracht, um gegen Sinti und Roma zu hetzen, ohne sich dem Vorwurf auszusetzen, er mache es den Nazi-Propagandisten nach.
Über Ezra Levant (s.o.; Lob bei PI):
Karriere als neu-rechter Meinungsmacher nach einem Praktikum
im „Koch Summer Fellow Program“
Aus Wikipedia
(engl.; aus Zeitgründen ohne Übersetzung; gekürzt)
Ezra Isaac
Levant (born 1972) is a Jewish-Canadian media personality, conservative
political activist, lawyer, writer and broadcaster. […] In February 2015, he
founded The Rebel Media website and YouTube channel and is its main
contributor. He has
become involved in several legal and other controversies on free speech issues.
Other issues that he has dealt with include multiculturalism, immigration, and
economic deregulation. Levant has been successfully sued for libel on two
separate occasions, while apologies and retractions were issued by him or on
his behalf on three other occasions. […] He spent
the summer of 1994 in Washington, D.C., in an internship arranged by the
libertarian Koch Summer Fellow Program. He worked for the Fraser Institute in
1995, writing Youthquake, which argued for smaller government, including
privatization of the Canada Pension Plan. Levant saw "youthquake",
the term he used to describe what he identified as a conservative youth
movement of the 1990s, as similar to the 1960s civil rights movement except
that instead of being enslaved by racism, his generation was "enslaved by
debt" and, in order to liberate itself, society needed to dismantle
elements such as trade unions, the minimum wage, universal health care, subsidized
tuition and public pension plans. […] In 2004
Levant co-founded the failed Western Standard, an Alberta-based magazine with
an emphasis on Western Canada and political conservatism. […] In February
2006, the Western Standard published the Jyllands-Posten Muhammad cartoons
depicting Muhammad. Syed Soharwardy of the Islamic Supreme Council of Canada
and the Edmonton Council of Muslim Communities complained about the publication
to the Alberta Human Rights and Citizenship Commission and a hearing was
scheduled for January 2008. On the day of the hearing Levant republished the
cartoons on his website. […] From 2009
until 2010, Levant worked as a lobbyist for Rothman's Incorporated, a
manufacturer and distributor of tobacco products. Levant has also worked as a
lobbyist for the Alberta oil & gas industry, specifically for Achieve
Energy Services Limited Partnership. […] In March
2010, Levant accompanied fellow U.S. conservative personality Ann Coulter on a
Canadian speaking tour. […] In 1998,
Levant wrote a Reform Party fundraising letter in which he criticized Alberta
Progressive Conservative Senator Ron Ghitter. Ghitter sued for defamation and
in 2000, Canadian Alliance MP Rob Anders and Levant admitted liability and
issued a formal apology and undisclosed damages to settle the suit. […] In
September 2010, Levant wrote a column for Sun Media accusing George Soros of
funding avaaz.org, a group lobbying to stop Sun Media being granted a license
for Sun TV News Channel, and strongly attacking Soros's character and history
by alleging that as a child he collaborated with the Nazis. Soros threatened to
sue Sun Media for libel and on September 18, Sun Media issued a retraction and
apology to Soros. […] Ezra Levant
was successfully sued for libel by attorney Khurrum Awan. According to his
statement of claim and records of court proceedings, Awan claimed that Levant's
blog writings had repeatedly described him as being: "Khurrum Awan the
liar", "stupid, a “fool", “serial, malicious, money-grubbing
liar,”, “unequivocally implied that he was an anti-Semite and perjurer.” Awan
states that Levant also stated that Awan believes it is permissible to lie to
further the cause of Islam. […] In her
judgement against Levant, Judge Wendy Matheson of Ontario Superior Court ruled
there is “ample evidence before me demonstrating express malice on the part of
[Mr. Levant],” especially the fact he “did little or no fact-checking regarding
the posts complained of, either before or after their publication.” She found
“that [Mr. Levant’s] dominant motive in these blog posts was ill will, and that
his repeated failure to take even basic steps to check his facts showed a
reckless disregard for the truth.” […] On
September 5, 2012, Levant broadcast a commentary that he titled "The Jew
vs. the Gypsies" on The Source, in which he accused the Romani people as a
group of being criminals. Levant said, "These are gypsies, a culture
synonymous with swindlers. The phrase gypsy and cheater have been so
interchangeable historically that the word has entered the English language as
a verb: he gypped me. Gypsies are not a race. They’re a shiftless group of
hobos. They rob people blind. Their chief economy is theft and begging. For
centuries these roving highway gangs have mocked the law and robbed their way
across Europe."[…] Bernie
Farber, former CEO of the Canadian Jewish Congress, Holocaust survivor Nate
Leipciger and Avrum Rosensweig of Ve’ahavta: The Canadian Jewish Humanitarian
and Relief Committee published an op-ed in the National Post which condemned
Levant's commentary as a "contemptible screed" and argued that
"[t]he time has come for all of us to reject hate and bigotry — against
any group". […] Writing in
the Toronto Star, Haroon Siddiqui reported that Csanyi-Robah claimed that the
police and crown attorney had recommended hate charges be laid against Levant
under the hate speech provisions in Section 319 of the Criminal Code of Canada.
However, in a subsequent meeting, Csanyi-Robah and another individual claimed
that the Attorney-General of Ontario's office declined to lay charges because
of fears that the trial would become a "bit of a [media] circus". […] On January
23, 2013, Levant showed video of a protest that had occurred in front of the
Sun News office in Toronto in which protesters objected to the Sun's coverage
of the Idle No More movement. Levant replayed the clip on a subsequent show and
proceeded to identify one couple by name claiming that they were "professional
protesters." The couple subsequently contacted Sun to complain that it was
not them in the clip, that they had not attended the protest nor even been in
Toronto at the time and then complained to the Canadian Broadcast Standards
Council when the Sun did not correct their story. "The CBSC’s National
Specialty Services Panel concluded that Sun News Network breached Clause 6 of
the CAB Code of Ethics for including inaccurate information in the talk show. […] In 1996,
Levant worked with David Frum to organize the "Winds of Change"
conference in Calgary, an early attempt to encourage the Reform Party of Canada
and Progressive Conservative Party of Canada to merge so that a united
rightwing party could defeat the Liberal Party of Canada in the subsequent
election. While unsuccessful, the conference anticipated future attempts at a
Unite the Right movement which ultimately led to the formation of the
Conservative Party of Canada in 2003. […] Levant has
called himself a libertarian, saying he is "basically someone who believes
in freedom," although he says he is more "mainstream
conservative" when it comes to social issues and foreign affairs. […] In July
2008, Levant was invited to be a witness before the U.S. Congressional Human
Rights Caucus "about the threat posed by radical Islam using Western legal
mechanisms as weapons". [...] In a column
on the eve of the 2012 Presidential election, Levant wrote: "America is
resilient. But four more years of Obama will change that country deeply — and
not for the better." He urged readers to oppose President Obama's
reelection. In the article, Levant stated about Obama's trips to Israel that,
"alone amongst modern presidents he has not visited Israel during his
presidency." Writer Chris Selley accused Levant of "making up one of
his patented 'facts'" and noted afterwards, referring to a Washington Post
article, that, in fact, the majority of the American presidents since the
foundation of Israel have not visited during their presidency, with only
Clinton and Carter visiting during their first terms. Levant predicted a Romney
victory […] Levant is a
fierce critic of the Alberta Human Rights Commission […] On January
20, 2013 Idle No More protesters confronted Ezra Levant at the Toronto Sun
office as part of a larger protest against Sunmedia. They claimed Sun Media and
Levant had a racist agenda […] Levant responded to protesters saying he
supports reforming the Indian Act, which he called racist. Levant later said
the protesters were a 'rent a mob' who were paid to attend any protest. […] Bibliography
[edit]
Youthquake. Fraser Institute. 1996. ISBN 0-88975-167-6.
Fight Kyoto: The plan to protect our economy. Essence Publishing. 2002. ISBN
1-55306-546-8.
The War On Fun. Western Standard. 2005. ISBN 0-9739541-0-8.
Shakedown: How our government is undermining democracy in the name of human
rights. McLelland & Stewart. 2009. ISBN 0-7710-4618-9.
Ethical Oil: The Case for Canada's Oil Sands. McLelland & Stewart. 2010. ISBN
0-7710-4641-3.
The Enemy Within: Terror, Lies, and the Whitewashing of Omar Khadr. McLelland
& Stewart. 2011. ISBN 0-7710-4621-9.
Die Brüder Koch, US Milliardäre, deren Stiftungswesen auch Levant zugute kam, beteiligen sich seit
Jahrzehnten an der Finanzierung von Lobbyismus für neu-rechte Politikgestaltung. Siehe z.B. auf diesem Blog:
Erika Ferkel und die
Muselfrage: Hassprediger vom "Counterdschihad" kapern den
Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin; http://guttmensch.blogspot.com/2012/04/hassprediger-vom-counterdschihad-kapern.html
“Tea Party darling Allen West is leaving Florida to become CEO of the
Koch-funded National Center for Policy Analysis, a member of the State Policy
Network ..”
Südstaaten-Blues; http://guttmensch.blogspot.com/2013/05/sudstaaten-blues.html
„Die Lobby-Gruppe ALEC (American Legislative Exchange Council) sponserte das
“Stand-Your-Ground” Gesetz, wonach es zunächst kein Gerichtsverfahren zur
Aufklärung der Tötung von Trayvon Martin geben sollte …“ “ALEC … has also received
grants from two Koch family-backed foundations: Charles G. Koch Foundation, the
Claude R. Lambe Foundation.”
... ging es um die Frage nach Tenenboms Distanz oder Nähe zu der auch im eigenen Land umstrittenen israelischen Politikerin Ayelet Shaked von der Siedler-Partei.
Mittlerweile gibt es dazu eine aktuellere Quelle. In englischer Sprache (und keineswegs von deutschen Israel-Fehler-Suchern, die Tenenbom allerorten am Werke sieht) schreibt Raphael Magarik in einem Review des Tenenbom-Buches „Catch the Jew":
Nichts als freundliche Fragen und Lob hätte Tenenbom für Shaked. Einen Pfad der Zustimmung bereite er auch für Moshe Feiglin, der notorisch einen Totalen Krieg gegen die Einwohner Gazas gefordert habe. ("He has nothing but friendly questions and praise for Knesset member Ayelet Shaked ... He is similarly content to provide an approving conduit for Moshe Feiglin, who notoriously called for total war on Gaza ...) - Siehe http://forward.com/cultur...
Nein, Tenenbom vertritt nicht Israel, oder “die” Juden oder das Judentum. Er mag eine „Pro-Israel“ Bewegung vertreten, aber diese steht ebenso wenig für Israel, wie die deutsche Pro-Bewegung für Deutschland steht.
Ein Beispiel:
“Stop foreign subversion of the Jewish state!” auf http://abuyehuda.com/2015...
Eigene Übersetzung eines Abschnitts:
„Ach ja, diese jüdischen Linksextremisten. Tenenbom interviewt viele von ihnen, einige bekannte wie Gideon Levy und Arik Aschermann und andere, von denen Sie noch nie gehört haben, wie Reiseleiter Itamar Shapira, dessen Job es ist, Europäer mitzunehmen, damit sie sehen, wie Juden „palästinensisches Land gestohlen haben“, und wie sie die neuen Nazis sind. Tenenbom nennt sie manchmal "Selbsthasser" und manchmal "Narzissten" …
… ich sehe nicht, wie "Demokratie" sich darauf erstreckt, feindliche ausländische Elemente dazu einzuladen, in unserem Land zu operieren, und heimische Verräter dafür zu bezahlen, es zu untergraben.
Israels neue Justizministerin, Ayelet Shaked, hat die Kontrolle über ausländisches Geld zu einer ihrer höchsten Prioritäten gemacht …“
S. auch Stichw. "Selbsthass" auf
http://www.zeit.de/zeit-m...
#33.2
Erstaunlicherweise konnte Tenenbom bei der Recherche für sein Buch 'Catch the Jew!' keinen einzigen Opponenten der Besetzung finden, der nicht antisemitisch ist, oder der nicht seine eigene Nation hasst.
(Astonishingly, in researching his book, Tuvia Tenebom couldn’t find one opponent of the occupation who isn’t anti-Semitic or doesn’t loathe his nation.)
Er entdeckte, dass eine weltweite Verschwörung zwischen Europäern, Arabern und linken selbsthassenden Juden kurz davor ist, eine Katastrophe über den Staat des jüdischen Volkes zu bringen.
(He discovered that a worldwide conspiracy among Europeans, Arabs and left-wing self-hating Jews is about to bring catastrophe on the Jewish people’s state.)
„Ohne Erklärung behauptet Tenenbom, dass Angehörige von Ärzte ohne Grenzen … Krankheiten erfinden und Israel für ihre Verbreitung verantwortlich machen würden.“
(With no explanation, Tenenbom claims that members of Doctors Without Borders whom he met while they were taking testimony from Bedouin in the Jordan Rift Valley were inventing diseases and blaming Israel for their spread.”)
http://www.haaretz.com/li...