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Montag, 27. Mai 2013

Harvard und der Holocaust


Neuerscheinung


Professoren der amerikanischen Elite-Universitaet Harvard waren begeisterte Unterstuetzer der Eugenik-Bewegung - und Adolf Hitlers.

 
HARVARD
AND THE HOLOCAUST
____________

 
BY: A.E. Samaan ~ March 2nd, 2013
 
http://www.raceofmasters.com/Harvard&Holocaust.pdf


Kurze Zusammenfassung auf Deutsch (von Blogger):

Eine Reihe von Absolventen und Professoren/ Dozenten der amerikanischen Elite-Universität Harvard waren begeisterte Unterstützer der Eugenik-Bewegung. Sie hatten weitreichenden Einfluss.
Der Harvard-Absolvent Davenport (der auch mehrere Jahre an der Harvard-Universität unterrichtet hatte) gründete 1925 die Internationale Vereinigung Eugenischer Organisationen (International Federation of Eugenic Organisations, IFEO) und wurde ihr erster Präsident. Eugen Fischer wurde 1927 Vorsitzender der Kommission für (Bekämpfung der) „Bastardisierung und Rassenvermischung“ (Commission on Bastardisation and Miscegenation) und nach Davenport zweiter Präsident der IFEO. Zwei Söhne von Charles Darwin, Francis und Leonard, waren – auf Initiative des Industriellen Andrew Carnegie - am Aufbau von IFEO beteiligt; Leonard Darwin war ebenfalls zeitweise Präsident der IFEO. Die IFEO war maßgeblich an der Schaffung von Hitlers eugenischem Staat beteiligt.


Auszug:

... arrogance on the part of past Harvard elitists contributed to some of the most horrid episodes in human history. More to the point, some measure of conservatism and respect for tradition would have prevented Harvard’s best from becoming the figureheads of the reviled eugenics movement. The consequences of Harvard’s hubris were:

1.) One Harvard graduate sat in as a judge in Hitler’s eugenic courts.  


2.) A Harvard eugenicist was part of the administration at Buchenwald. 
3.) Harvard graduates helped author significant portions of the infamous Nuremberg Laws.    
4.) Harvard graduates were at the forefront of the legislation that kept so many Jewish refugees from reaching the safety of U.S. shores.  
5.) Harvard graduates provided highly publicized support for Hitler’s racial policies.


[...]

One simply has to go down the list of presidents for the American Eugenic Society, the Human Betterment Foundation, the Pioneer Fund, and the Immigration Restriction League to see how they are, almost without exception, all headed up by Ivy Leaguers. Harvard contributedmore than the other Ivy League universities combined to these institutions. Extrapolating precisely what this list of Harvard graduates and professors represents will reveal just how instrumental were to the horrific eugenic policies that resulted in the Holocaust: 
  • Charles Benedict Davenport - (eugenic kingpin)
  • Oliver Wendell Holmes, Jr.- (1927 Buck v. Bell)
  • Lothrop Stoddard- (Nazi eugenic courts)
  • Earnest A. Hooton – Harvard Professor
  • Lawrence Lowell – President of Harvard (Immigration Restriction League)
  • Prescott Hall (Immigration Restriction League)
  • Wickliffe Draper – (Founder Pioneer Fund)
  • Clarence Cook Little – (American Eugenics Society President)
  • Harry L. Shapiro – (American Eugenics Society President)
  • Dr. Katzen-Ellenbogen – (Buchenwald)
  • Robert DeCourcey Ward – (Immigration Restriction League)
  • E.L. Marks - (Harvard zoology& eugenics)
  • Herbert Spencer Jennings
  • Robert M. Yerkes - (Eugenics intelligence testing)
  • Dudley Sargent - (eugenic infanticide)
  • Ernst Hanfstaengl - (Hitler’s Foreign Minister)
  • Dr Clarence Gordon Campbell – (President of the American Eugenics Research Association) 
Charles B.Davenport, the undisputed leader of the eugenics movement in the United States [...] was also an instructor at Harvard from 1891 until 1899. Davenport was appointed director of the Sciences Biological Laboratory at Cold Spring Harbor, New York, in the spring of 1898. Cold Spring Harbor became the epicenter of American eugenics. [...]

Alan G. Cock and Donald R. Forsdyke […] document that Andrew Carnegie had been inspired by Herbert Spencer’s interest of acquired characters and written to Francis Darwin, the son of the famous biologist, indicating his interest in financially supporting such an effort.  (Pg. 225)  The Carnegie Institution was subsequently founded in 1902, and Charles Davenport began a campaigning for the Carnegie Institute to invest funds for a department of genetics.  In 1904, the Carnegie Institution established the Station for Experimental Evolution at In 1904, the Carnegie Institution established the Station for Experimental Evolution at Cold Spring Harbor, making Davenport its director.  […]
 


Davenport founded the International Federation of Eugenics Organizations (IFEO) in 1925and became its first president, with Eugene Fischer as chairman of the Commission on Bastardization and Miscegenation (1927) and its second president. Leonard Darwin, the other son of the famous biologistwould serve as president of the IFEO as well.  The IFEO was instrumental in creating Hitler’s eugenic state. […]

_________


“Deutscher Föhn”
von Ernst Hanfstaengl
Auf Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=iAp-twloMIs
(2. Stueck, nach dem Badonviller Marsch/ ab 3:00)




Beim Marsch durch das Brandenburger Tor am 30. Januar 1933,
nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler, intonierten
Blechbl
äser der SA den Marsch
“Deutscher Föhn” von Ernst Hanfstaengl

Info-Quelle: Wikipedia (deutsch; s.u.)
Bild vom Fackelzug durch das Brandenburger Tor (nachgestellt für einen NS-Propagada-Film)
gefunden auf
http://www.noz.de/lokales/69247355/am-30-januar-1933-marschierten-nazis-auch-in-osnabrueck
Hanfstaengl war allerdings nicht Hitlers Außenminister (s. o. Liste von Harvard-Eugenikern), sondern Auslands-Pressechef der NSDAP auf dem Weg zur Machtergreifung und in der Anfangszeit des Regimes. Seine Bekanntschaft mit Franklin D. Roosevelt (schon bevor er auf Veranlassung eines Mitarbeiters der US Botschaft 1922 erstmals eine Veranstaltung mit Adolf Hitler besuchte), seine Unterstützung für Hitler und sein Spagat „Zwischen Weißem und Braunem Haus” (Titel eines seiner Bücher) haben schon früher zu denken gegeben. In der öffentlichen Wahrnehmung hat seine Rolle jedoch verhältnismäßig wenig Beachtung gefunden.

Aus

Ernst Hanfstaengl – Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Hanfstaengl

Ernst Franz Sedgwick Hanfstaengl (genannt „Putzi“, * 2. Februar 1887 in München; † 6. November 1975 ebenda) war ein deutscher politischer Aktivist und Politiker. Er wurde vor allem bekannt als finanzieller Unterstützer und Freund Hitlers in den 1920er- und als zeitweiliger Pressechef der NSDAP in den 1930er-Jahren.
Hanfstaengl wurde als Sohn des wohlhabenden deutschen Verlegers und Kunsthändlers Edgar Hanfstaengl und seiner Frau Katharina Wilhelmina Heine in München geboren. Nach dem Abitur siedelte er in die Vereinigten Staaten über, wo er bis 1909 an der Harvard-Universität studierte. Zu seinen Kommilitonen in Harvard zählte der spätere US-Präsident Franklin D. Roosevelt. Nach Kunststudien in Wien, Florenz und Rom und einer einjährigen Rückkehr nach Deutschland zum freiwilligen Militärdienst lebte Hanfstaengl in New York City, wo er bis 1918 die amerikanische Filiale der elterlichen Firma, den Hanfstaengl-Kunstsalon, leitete. [...]
Da der Kunstsalon gegen Ende des Ersten Weltkriegs als „Feindbesitz“ von den US-Behörden enteignet wurde, kehrte Hanfstaengl 1919 nach Deutschland zurück und ließ sich in München nieder. [...] Von 1921 bis 1927 studierte er Geschichte an der Universität München und wurde dort 1928 bei Karl Alexander von Müller [...] zum Dr. phil. promoviert. [...]
Auf Empfehlung seines amerikanischen Freundes Truman Smith, Vertreter des US-Militärattachés, nahm Hanfstaengl 1922 als Zuschauer an einer Parteiveranstaltung der NSDAP im Münchner Bürgerbräukeller teil. Hier hörte er erstmals Adolf Hitler reden, der damals gerade eine einmonatige Haftstrafe wegen Landfriedensbruchs abgebüßt hatte. Beeindruckt von Hitlers rhetorischer Begabung und seiner Fähigkeit, Massen zu begeistern, trat er der NSDAP bei und intensivierte seine Kontakte zu Hitler und dessen Anhängern. Auch durch sein Klavierspiel gelang es Hanfstaengl, sich die Aufmerksamkeit des musikbegeisterten Hitler zu sichern.
Als Angehöriger der Münchner Oberschicht nutzte Hanfstaengl seine Kontakte, um Hitler finanzkräftigen Förderern vorzustellen. Durch Spendensammlungen trug er mit dazu bei, der NSDAP den Ankauf des Völkischen Beobachters als Parteizeitung zu ermöglichen.
Im November 1923 war Hanfstaengl am Hitlerputsch beteiligt – dem gescheiterten Versuch der NSDAP, per Staatsstreich von Bayern aus die Macht im Deutschen Reich zu übernehmen. Während Hanfstaengl nach Salzburg fliehen konnte, tauchte Hitler anfangs in Hanfstaengls Landhaus in Uffing am Staffelsee unter, wurde aber nach wenigen Tagen dort von der bayerischen Polizei verhaftet. Nach Hanfstaengls Bericht soll seine Ehefrau Helene, geborene Niemeyer, Hitler davon abgehalten haben, sich angesichts der bevorstehenden Verhaftung zu erschießen.
Während Hitlers Haftzeit in Landsberg am Lech und nach seiner Haftentlassung hielt Hanfstaengl weiterhin engen Kontakt zum Parteiführer der NSDAP.
Im Frühjahr 1925 nahm Hanfstaengl an der Versammlung zur Neugründung der NSDAP teil. Der neugegründeten Partei trat er zunächst jedoch – angeblich in Absprache mit Hitler – nicht wieder bei. Offiziell trat er erst wieder zum 1. November 1931 bei (Mitgliedsnr. 668.027).
Im Jahr 1931 wurde Hanfstaengl [...] von Hitler zum Auslands-Pressechef der NSDAP ernannt.
In dieser Eigenschaft war er mit der Pflege der Beziehungen der Partei und ihrer hohen Funktionäre zu den in Deutschland tätigen Auslandskorrespondenten der bedeutenden Zeitungen des Auslandes, insbesondere der angelsächsischen Länder betraut. So arrangierte er Interviews Hitlers und anderer NSDAP-Größen, wie Gregor Strasser, mit ausländischen Zeitungskorrespondenten und stand den ausländischen Journalisten auch selbst häufig Rede und Antwort zu den Zielen und dem Programm der NSDAP oder zur Haltung der Partei zu tagesaktuellen Fragen. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Auslandspressechef versuchte Hanfstaengl auch im März 1932 ein Zusammentreffen zwischen Hitler und dem britischen Staatsmann Winston Churchill – mit dessen Sohn Randolph Churchill er befreundet war – in München in die Wege zu leiten. Die Zusammenkunft kam jedoch letztlich nicht zustande, da Hitler die verabredete Zusammenkunft im letzten Augenblick nicht wahrnahm – angeblich, da ihm ein geringschätziger Kommentar Churchills zur Judenpolitik der NSDAP zugetragen worden war. [...]
Hanfstaengls Position im NS-Staat und seine persönliche Beziehung zu Hitler verschlechterten sich seit 1934 zusehends. Konflikte mit Joseph Goebbels ließen ihn im März 1937 nach Großbritannien fliehen. [...]
In Großbritannien wurde Hanfstaengl mit Beginn des Zweiten Weltkrieges interniert und nach Kanada überführt. Auf Betreiben von Franklin D. Roosevelt wurde er 1942 in die USA überstellt, wo er – nach wie vor mit dem Status eines britischen Gefangenen – als politischer und psychologischer Kriegsberater der Alliierten tätig war. [...]
Nachdem er auch nach dem Ende des Krieges noch einige Zeit in verschiedenen Lagern festgehalten worden war, kehrte Hanfstaengl am 3. September 1946 nach Deutschland zurück und wurde am 13. Januar 1949 von der Spruchkammer Weilheim rehabilitiert – unter anderem durch den Umstand, dass man im Geheimen Staatspolizeiamt eine „Todesliste“ mit Personen fand, die nach einer erfolgreichen Invasion Großbritanniens hätten ermordet werden sollen und die auch seinen Namen enthielt. 1957 veröffentlichte er ein Buch in englischer Sprache mit seinen Memoiren zur Frühzeit der NS-Bewegung; 1970 erschien die deutschsprachige Ausgabe.
Seine beiden Bände Hitler in der Karikatur der Welt (1933/34), in denen Hanfstaengl politische Karikaturen der Gegner der Nationalsozialisten, die aus der Zeit vor der „Machtergreifung“ stammten und Hitler zeigten, gesammelt und kommentiert hatte, wurden in der Sowjetischen Besatzungszone auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.
Das Familienunternehmen, den Kunstverlag Franz Hanfstaengl, führte von 1958 bis zu seiner Auflösung im Jahre 1980 sein Sohn Egon Hanfstaengl (1921–2007, Patenkind Adolf Hitlers). [...]

Einige weitere Informationen aus der englischsprachigen Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/Ernst_Hanfstaengl

Ernst Franz Sedgwick Hanfstaengl [...] was […] the son of a wealthy German art publisher, Edgar Hanfstaengl, and an American mother. [...] His mother was Katharine Wilhelmina Heine, daughter of William Heine, a cousin of American Civil War Union Army general John Sedgwick. His godfather was Duke Ernst II of Saxe-Coburg and Gotha. [...]
A gifted pianist, he composed several songs for Harvard's football team. [...]
On frequent mornings he would practice on the piano at the New York Harvard Club, where he became acquainted with both Franklin and Theodore Roosevelt. [...]
Returning to Germany in 1922, he was living in his native Bavaria when he first heard Hitler speak in a Munich beer hall. A fellow member of the Harvard Hasty Pudding club who worked at the U.S. Embassy asked Hanfstaengl to assist a military attaché sent to observe the political scene in Munich. Just before returning to Berlin the attaché, Captain Truman Smith, suggested to Hanfstaengl to go to a Nazi rally as a favor and report his impressions of Hitler. [...]
"What Hitler was able to do to a crowd in 2½ hours will never be repeated in 10,000 years," Hanfstaengl said. "Because of his miraculous throat construction, he was able to create a rhapsody of hysteria. In time, he became the living unknown soldier of Germany."
Hanfstaengl introduced himself to Hitler after the speech and began a close friendship and political association that would last through the 1920s and early 1930s. [...] He also helped to finance the publication of Hitler's Mein Kampf, and the NSDAP's official newspaper, the Völkischer Beobachter. Hitler was the godfather of Hanfstaengl's son Egon. Hanfstaengl wrote both Brownshirt and Hitler Youth marches patterned after his Harvard football songs and, he later claimed, devised the chant "Sieg Heil". Included among Hanfstaengl's friends during this period were Hanns Heinz Ewers and fellow Nazi Party worker and journalist Kurt Lüdecke. [...]
Hanfstaengl's presence at his 25th Harvard reunion in 1934 created a furor. He was originally named a vice marshal of his class but he resigned it following complaints from Jewish alumni and anti-Nazi student groups. His arrival in New York was met by 1,500 protesters and two students were arrested at Harvard Commencement after chaining themselves to benches and disrupting the commencement address with shouts of "Down with Hanfstaengl" and "Down with Hitler." Months after the reunion, Harvard President James Conant rejected a donation of $1,000 from Hanfstaengl. [...]
As the NSDAP consolidated its power, several disputes arose between Hanfstaengl and Germany's Propaganda Minister, Joseph Goebbels. [...] Hanfstaengl fell completely out of Hitler's favour after he was denounced by Unity Mitford, a close friend of both the Hanfstaengls and Hitler. [...] Hanfstaengl wrote Unheard Witness (1957) (later re-released as Hitler: The Missing Years) about his experiences.
In 1974, Hanfstaengl attended his 65th Harvard Reunion, where he regaled the Harvard University Band about the authors of various Harvard fight songs. His relationship to Hitler went unmentioned.
Hanfstaengl died in Munich in 1975. In 2004, his story was told by author Peter Conradi in his book Hitler's Piano Player: The Rise and Fall of Ernst Hanfstaengl, Confidante of Hitler, Ally of FDR. [...]
Hanfstaengl has rarely been mentioned or portrayed in dramatizations of Hitler's life or of life in Nazi Germany. He was, however, an important supporting character in both the TV movie Hitler: The Rise of Evil (in which he was portrayed by Liev Schreiber) and author Ron Hansen's historical fiction novel Hitler's Niece. He also features as a character in Roger L. Conlee's novel The Hindenburg Letter, set in Berlin in 1942, The Fox in the Attic by Richard Hughes, and Faye Kellerman's novel Straight into Darkness, set in Munich in 1929. He was portrayed by British actor Ronald Pickup in the 1990 TV mini series The Nightmare Years, based on William Shirer's 1960 historical study, The Rise and Fall of the Third Reich. He was frequently mentioned in 2011's In the Garden of Beasts by Erik Larson, the story of the U.S. Ambassador (1933-1937) William E. Dodd and his family in prewar Berlin. Hanfstaengl is also profiled in Hitlerland: American Eyewitnesses to the Nazi Rise to Power. He also appears as a character in W.E.B. Griffin's Marine Corps series "The Corps." He was played by Randy Quaid in (1982) "Inside the Third Reich".






Ernst Hanfstaengl mit Diana Mitford
beim Nürnberger Reichsparteitag von 1934

Bild: Wikipedia http://en.wikipedia.org/wiki/Ernst_Hanfstaengl;
“Hanfstaengl with Diana Mitford at 1934 Nuremberg Rally”.

In der englischsprachigen Wikipedia wird das Wort “Reichsparteitag”
schlicht mit “Rally” und nicht mit “National Party Convention”
übersetzt
(obwohl, oder gerade weil, die „National Conventions“ der gro
ßen
Parteien in den USA durchaus als Muster der ersten NSDAP Reichsparteitage
gedient haben d
ürften – mit zunehmend grandioser Übersteigerung des
Show-Elements der US-Vorbilder).  
Der erste Reichsparteitag der NSDAP fand 1923 statt; ein Jahr,
nachdem
Hanfstaengl Hitler zum ersten Mal getroffen hatte.
Siehe auch Wikipedia, „Nuremberg Rally“;
http://en.wikipedia.org/wiki/Nuremberg_Rally
________
 
Fox Toenende Wochenschau, um 1934
Ernst / Earnest Hanfstaengl mit Martha Dodd (Tochter des US Botschafters) und Bildhauer Josef Thorak vor einer von Thorak geschaffenen Hitler-Bueste beim Tee. Hanfstaengl spielt ein von ihm gerade neu komponiertes Klavierstueck, “The Harvest Song” (“Erntelied”).
http://resources.ushmm.org/film/display/detail.php?file_num=684
ab ca. 09:30
Quelle: United States Holocaust Memorial Museum (USHMM)











______



Hitlers amerikanische Geschaeftsfreunde (Doku)

im Fokus: Standard Oil

http://www.youtube.com/watch?v=RqgZoStjfRY


Kommentare:

  1. Aus
    American Eugenics Society – Wikipedia (engl.)
    The Society for Biodemography and Social Biology [...]

    There seems to have been much effort of this organization to distance itself from its old name, not mentioned anywhere on its current home page. The name was first changed in 1972.
    The society was also formerly named the Society for the Study of Social Biology. The American Eugenics Society (AES) was a society established in 1922 to promote eugenics in the United States.

    It was the result of the Second International Conference on Eugenics (New York, 1921). The founders included Madison Grant, Harry H. Laughlin, Irving Fisher, Henry Fairfield Osborn, and Henry Crampton. [...]
    The prominent list of original founders of sponsors of The American Eugenics Society each had some direct relationship with either Wickliffe Draper of The Pioneer Fund or Andrew Preston founder of The Boston Fruit Company, later United Fruit in New Orleans, LA.
    In 1930 many of the wealthiest people in the world were members of the American Eugenics Society.

    It earliest members and sponsors included:
    J. P. Morgan, Jr., chairman, U. S. Steel, who handled British contracts in the United States for food and munitions during World War I. Wickliffe Draper used his J. P. Morgan Trust Account to fund The Mississippi Sovereignty Commission and its activities.
    Mrs. Mary Duke Biddle, tobacco fortune heiress whose family founded Duke University.
    Cleveland H. and Cleveland E. Dodge and their wives, who used some of the huge fortune that Phelps Dodge & Company made on copper mines and other metals to support eugenics.
    Robert Garrett, whose family had amassed a fortune through banking in Maryland and the B&O railroad, who helped finance two international eugenics congresses attended by Harry Laughlin and Wickliffe Draper.
    Miss E. B. Scripps, whose wealth came the Scrips-Howard newspaper chain and from United Press (later UPI).
    Dorothy H. Brush, Planned Parenthood activist, whose wealth came from Charles Francis Brush (1849–1929), who invented the arc lamp for street lights and founded the Brush Electric Company. Draper's version of Planned Parenthood was to pass the Involuntary Sterilization laws in 15 different U.S. States.
    Margaret Sanger, also from Planned Parenthood, who used the wealth of one of one of her husbands, Noah Slee, to promote her work. Slee made his fortune from the familiar household product, 3-In-One Oil.
    The other Finance Committee members included: Leon F. Whitney was the Chairman. The Draper Looms in Hopedale, MA were used to spin the raw cotton harvested by the Eli Whitney cotton gins into fabrics, cloth and yarn.
    Frank L. Babbott, the well-known philanthropist and educator.
    Madison Grant, noted conservationist.
    Mrs. Helen Hartley Jenkins and John H. Kellogg who started the Kellogg's Cereal Company.
    John Kellogg and The Race Betterment Foundation [...]

    In 1906, together with Irving Fisher and Charles Davenport, Kellogg founded the Race Betterment Foundation, which became a major center of the new eugenics movement in America. Kellogg was in favor of racial segregation and believed that immigrants and non-whites would damage the gene pool. He acted as a sort of mentor and advisor to Wickliffe Draper through his publications. Draper adopted Kellogg's recommendations and beliefs on subjects like racial segregation, anti-miscegenation laws, staunch anti-immigration attitudes and also the lifestyle choice of total sexual abstinence as a lifelong habit. [...]

    Robert Garrett was one of the primary financial sponsors of the American Eugenics Society the personal project of Wickliffe P. Draper who sponsored most of the research behind "The Bell Curve" published in 1994. Garrett also served on the Finance Committee of the International Congress of The American Eugenics Society along with Madison Grant, author of "The Passing of the Great Race." [...]

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    1. American Eugenics Society - Wikipedia
      [The Society for Biodemography and Social Biology]

      List of presidents [edit]

      Irving Fisher 1922-26 (Political Economy, Yale University)
      Roswell H. Johnson 1926-27 (Cold Spring Harbor, Univ. of Pittsburgh)
      Harry H. Laughlin 1927-29 (Eugenics Record Office)
      C. C. Little 1929 (Pres., Michigan University)
      Henry Pratt Fairchild 1929-31 (Sociology, New York University)
      Henry Perkins 1931-34 (Zoology, University of Vermont)
      Ellsworth Huntington 1934-38 (Geography, Yale University)
      Samuel Jackson Holmes 1938-40 (Zoology, University of California)
      Maurice Bigelow 1940-45 (Columbia University)
      Frederick Osborn 1946-52 (Osborn-Dodge-Harriman RR connection)
      Harry L. Shapiro 1956-63 (American Museum of Natural History)
      Clyde V. Kiser 1964-68 (differential fertility, Milbank Memorial Fund)
      Dudley Kirk 1969-72 (Demographer, Stanford University)
      Bruce K. Eckland 1972-75 (Sociology, University of North Carolina)
      L. Erlenmeyer-Kimling 1976-78 (Genetic Psychiatry)
      Lindzey Gardner 1979-81 (Center for Advanced Study, Behavioral Sciences)
      John L. Fuller 1982-83 (Behavioral genetics)
      Michael Teitelbaum 1985-1990 (US Congress staff; US population policy)
      Robert Retherford 1991-1994 (East-West Institute, Hawaii; funded by AID)
      Joseph Lee Rodgers 1994, 1995 (family influences)
      Current: Hans-Peter Kohler
      [...]

      Anmerkung:
      John C. Loehlin (von Thilo Sarrazin in DSSA als Quelle genannt; siehe Post "Süstaaten Blues) war 1968-1974 Direktor der American Eugenics Society; s. Wikipedia-Eintrag zu Loehlin (englisch). D.h. er war Mitglied im "slate of directors" (Vorstand); siehe auch "Minutes of the 1967 Annual Meeting of the Eugenics Society";
      http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/19485565.1968.9987754?journalCode=hsbi20.
      Da Loehlin "nur" Vorstandsmitglied war, steht er nicht auf der Liste der Präsidenten.

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    2. Hans-Peter Kohler (s.o.) war involviert das das "Kopenhagen Konsensus Projekt", das nach meiner Erinnerung sehr Lobby-orientierte Ansätze für die Lösung von Weltproblemen propagierte

      Hans-Peter Kohler and Jere R. Behrman have been involved in the Copenhagen Consensus Project: Post-2015 Consensus and have contributed this paper: Population and Demography Assessment Paper.

      https://www.pop.upenn.edu/bio/hans-peter-kohler

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  2. "Harvard - rah, rah, rah!"

    DER SPIEGEL 38/1970 ; 14.09.1970
    HANFSTAENGL
    Rah, rah, rah

    [...] Seit sich der NS-Sympathisant [Ernst Hanfstaengl] und der NSDAP-Chef [Adolf Hitler] 1922 im Münchner "Kindlkeller" begegnet waren, begleiteten Klavier-Stunden des Deutschamerikaners das Auf und Ab Hitlers und seiner Braunhemden-Bewegung.
    Hanfstaengl, in den USA ehedem als Student Mitglied in "unserem republikanischen Roosevelt-Set" [...], griff vor dem Bayern-Putsch 1923 in die Tasten und ergötzte den noch wenig bekannten NS-Führer, der "in seinem einfachen blauen Anzug so freundlich und bescheiden" auftrat "wie ein mittlerer Angestellter ... im Hause eines Vorgesetzten" (Hanfstaengl). Und er machte dem Besucher zu Weihnachten 1924 Mut, als der gescheiterte Putschist, gerade aus der Landsberger Festungshaft entlassen, von vorn anfangen mußte. "Das nächstemal, liebe Frau Hanfstaengl", versicherte Hitler der Gastgeberin nach der Darbietung von Wagners "Liebestod", "falle ich nicht wieder vom Stangerl."
    Pianist Hanfstaengl richtete den trauernden Liebhaber auf, der 1931 nach dem Selbstmord seiner Nichte Geli Raubal zu ihm kam […] Reisebegleiter Hanfstaengl erbaute den erschöpften Versammlungsredner bei den Wahltourneen Anfang der dreißiger Jahre: "Hitler, reißen Sie sich doch zusammen."
    Am Klavier demonstrierte Harvard-Absolvent Hanfstaengl den Schlachtruf seiner früheren Football-Crew ("Harvard, Harvard, Harvard -- rah, rah, rah!"), was ihm nach eigenem Anspruch "die intellektuelle Verantwortung" für das dreifache "Sieg Heil!" einbrachte, und eine eigene Marschkomposition, den "Deutschen Föhn", den Blech-Bläser der SA am 30. Januar 1933 beim Marsch durchs Brandenburger Tor intonierten. [...]
    Das Tastenspiel war es schließlich, [… so] Hanfstaengl in der jetzt erschienenen deutschen Fassung seiner Lebensgeschichte "Zwischen Weißem und Braunem Haus", was ihm bei Adolf Hitler "eine gewisse Ausnahmestellung [...] verschaffte".
    Tatsächlich war der heute 83jährige, in München lebende Kunsthändler in Hitlers "Kampfzeit" fast immer und überall dabei. Er saß mit den Alt-Pgs an den Münchner Stammtischen, und auch er zog die Pistole, als Hitler zum Auftakt seines Putschversuches 1923 im Bürgerbräukeller an die Decke schoß. […]
    Im Hause Hanfstaengl bemühte man sich, freilich vergeblich […] ihn zu zeitgemäßerem Bartschmuck zu überreden -- Hitler: "Mein Bart wird eines Tages noch Mode machen." [...]
    Als 1933 Hitlers Nationalsozialisten an die Macht kamen, zog auch Hanfstaengl, nunmehr Auslandspressechef der NSDAP, Parteiuniform an, selbst entworfen, aus einem "prächtigen Stück feinen schokoladenbraunen Tuchs von einem Londoner Schneider" […]
    1935 kam er noch um den NS-Blutorden und das goldene Parteiabzeichen ein, was er in seinem Buch übergeht. Ein Jahr später will er "endlich die Schrift an der Wand" gesehen haben und siedelte in die Schweiz über.
    Als er, angeblich im Auftrag Hitlers, nach Spanien fliegen sollte […], sei ihm nach dem Start der Geheimauftrag mitgeteilt worden, er solle über rotspanischen Linien abspringen. Hanfstaengl ("Man wollte mich beseitigen") setzte sich bei einer Zwischenlandung in Sachsen ab. Tatsächlich jedoch war er "das Opfer eines üblen Scherzes" (wie Hitlers einstiger Rüstungsminister Albert Speer mitteilte), den sich die NS-Kamarilla ersonnen hatte, um Hitler beim Mittagstisch zu erheitern. […]
    Aus seinem Exil, zuerst in Zürich, schrieb der Flüchtling Briefe an Reichsführer-SS Heinrich Himmler und Reichsleiter Martin Bormann und wollte, daß "die allein zuständige Persönlichkeit" die "Voraussetzung für meine ehrenvolle Rückkehr" schaffe. Hitler jedoch tat nichts, und Hanfstaengl sah sich "gezwungen, meine Heimkehr auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben". […]

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44906575.html

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    1. Mit Franklin Delano Roosevelt verschwägert?

      Francis Minturn SEDGWICK b. 13 MAR 1904, New York, NY
      d. DEC 1967, Santa Barbara, CA
      m. 8 MAY 1929, Alice Delano De Forest

      Von der Familienseite SEDGWICK_ORG - Sedgwick Genealogy Worldwide

      Auf der Webseite mit dem Familienstammbaum ist auch Ernst Franz Sedgwick Hanfstaengl verzeichnet (mit einem Kurz-Lebenslauf - page 143 - der offenbar in Wikipedia z.T. verwertet worden ist).

      Daraus ist u.a. auch zu ersehen, dass Ernst Hanfstaengl 1909-1910 im "Lieb-Regiment" (oder ist hier "Leib-Regiment" gemeint?) von Kronprinz Rupprecht von Bayern diente. Die Beziehung zu Prinz Rupprecht, wenn denn eine bestand, könnte interessant sein, denn der Prinz trat in den 1920er Jahren dem "selbsternannten" Johanniter-Orden bei, der sich "dem Kampf gegen den Bolschewismus" widmete.
      (Siehe Stichwort "Rupprecht" auf diesem Blog und Merkzettel "Prinz Rupprecht und Herr Pichel".)

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    2. Die Pudding Connection
      Siehe Post, Wikipedia (engl.) zu Ernst Hanfstaengl

      Hasty Pudding Club
      From Wikipedia

      The Hasty Pudding Club was founded at Harvard University in 1795. Originally established [...] to bring together undergraduate men in friendship, conversation, and enjoyment, the Hasty Pudding Club, or the Pudding, has grown into a pillar of social life and activity at Harvard. Both the Hasty Pudding Theatricals and the Harvard Krokodiloes were formed out of the Hasty Pudding Club. The club counts five U.S. Presidents among its noteworthy members, as well as many other domestic and international figures.

      http://en.wikipedia.org/wiki/Hasty_Pudding_Club

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    3. Franklin D. Roosevelt hatte als Harvard-Student im Chor des "Hasty Pudding" gesungen, war dessen Schatzmeister gewesen und schickte dem Club noch als Praesident - am 30. Maerz 1933 - einen Gruss (s.u.).

      Seine Bekanntschaft mit Ernst Hanfstaengl duerfte auch auf gemeinsame "Pudding"-Erinnerungen zurueckgehen. Dass er waehrend der Aufbaujahre der NSDAP und in der Anfangszeit des NS Regimes mit Hanfstaengl einige Verbindung hatte, liegt nahe.

      Ihm selbst war Deutschland auch nicht unbekannt; er war eine Zeitlang in Bad Nauheim zur Schule gegangen.

      ________


      ROOSEVELT, EX-CHORUS GIRL, WIRES PUDDING GOOD-WILL | News | The Harvard Crimson

      March 31, 1933
      Franklin D. Roosevelt '04, who was once a chorus "girl" in a Hasty Pudding Club show, sent the following telegram to the Hasty Pudding Club last night:

      THE WHITE HOUSE WASHINGTON, D.C., MARCH 30.
      THE HASTY PUDDING CLUB, CAMBRIDGE, MASS.
      MY REGARDS TO THE HASTY PUDDING AND BEST WISHES FOR THE SUCCESS OF THE PLAY THIS YEAR.
      FRANKLIN D. ROOSEVELT.

      President Roosevelt was a member of the chorus of the Hasty Pudding's 1903 show "Catnippers," and was also treasurer of the Club.

      http://www.thecrimson.com/article/1933/3/31/roosevelt-ex-chorus-girl-wires-pudding-good-will/

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  3. Text mit Zitat von Oliver Wendell Holmes
    (Vergleich der Zwangssterilisation mit Verpflichtung zur Landesverteidigung und mit Impfpflicht)

    Aus
    Henry Friedlander:
    From Euthanasia to the Final Solution

    Viewing immigrants from southern and eastern Europe as inferior, the eugenicists campaigned to restrict the immigration of members of those ethnic groups. Their lobbying assured passage of the 1924 Johnson Act (Immigration Restriction Act), which imposed quotas that severely limited immigration from countries whose inhabitants were identified as unfit.

    To deal with the unfit who were citizens, the eugenicists campaigned to prevent them from procreating. In 1910 Davenport, the founder of the ERO, thus advocated compulsory sterilization "to dry up the springs that feed the torrent of defective and degenerate protoplasm." In 1907 Indiana enacted the first sterilization law, and by the middle of the 1930s, more than half of the states had passed laws that authorized the sterilization of "inmates of mental institutions, persons convicted more than once of sex crimes, those deemed to be feeble-minded by IQ tests, 'moral degenerate persons,' and epileptics."

    A national consensus thus supported negative eugenic measures as, for example, the immigration restriction that would later make it difficult for refugees from Nazi Germany to enter the United States. The support for sterilization manifested itself in 1927, when a Virginia sterilization case reached the Supreme Court. Chief Justice Oliver Wendell Holmes, speaking for a united court that included Louis Brandeis and William Howard Taft, used the arguments of the eugenicists to uphold the Virginia law, and thereby presaged the arguments used later to justify eugenic killings in Nazi Germany:

    "We have seen more than once that the public welfare may call upon the best citizens for their lives. It would be strange if it could not call upon those who already sap the strength of the State for these lesser sacrifices, often not felt to be such by those concerned, in order to prevent our being swamped with incompetence. It is better for all the world, if instead of waiting to execute degenerate offspring for crime, or to let them starve for their imbecility, society can prevent those who are manifestly unfit from continuing their kind. The principle that sustains compulsory vaccination is broad enough to cover cutting the Fallopian tubes. Three generations of imbeciles are enough."

    In the United States, eugenics eventually lost scientific acceptance and public support. New scientific discoveries led to the rejection of eugenic research results. Moreover, events in Nazi Germany during the 1930s, and the close cooperation between American and German eugenicists, seriously damaged the standing of the American eugenics movement, and the revelation of Nazi crimes in the 1940s totally discredited eugenic theories.

    http://www.lbihs.at/FriedlanderFromEuthanasia.pdf
    (Ohne Jahresangabe; Ende 1990er Jahre)

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  4. Rassistische Erblehre tief verankert

    Aus
    DER SPIEGEL 11/ 1980 ; 10.03.1980

    [..] Schickt mir eure Müden, Armen und Beladenen, die danach lechzen, frei zu atmen", heißt es auf dem Podest der Freiheitsstatue […]. Doch […] willkommen waren nur die starken, gesunden und tüchtigen Einwanderer. […]
    In Virginia [kann ein Arzt bis heute – Stand 1980 - nach eigenem Ermessen eine Zwangssterilisation vornehmen …], wenn er glaubt, [...] die Sterilisation diene dem "Interesse des Patienten und der Gesellschaft" […].
    In den Vereinigten Staaten hat die Zwangssterilisation von gesellschaftlichen Außenseitern Tradition. Ihre Ziele formulierten 1913 die Mitglieder des "Sterilisationskomitees" -- dem damals so renommierte Wissenschaftler wie der spätere Medizin-Nobelpreisträger Alexis Carrel angehörten.
    In seinem "Report über die besten praktischen Maßnahmen, aus der amerikanischen Bevölkerung das defekte Keim-Plasma zu entfernen", befand das Komitee: "Die soziale Ungleichheit ist in der biologischen Natur tief verankert. Sie läßt sich nur verringern, wenn die menschlichen Charaktereigenschaften, die sie verursachen, eliminiert werden."
    Die Rassenpolitiker hatten einen prominenten Anhänger: den damaligen Präsidenten Theodore Roosevelt. In einem Nachwort zum Eugenik-Report schrieb der begüterte Rancher: "Soll die Qualität der Rasse künftig verbessert werden, muß die Fruchtbarkeit der wertvollen Typen gefördert, die der wertlosen unterdrückt werden."
    Lasse man der Fortpflanzungslust der "intellektuell und moralisch Subnormalen" freien Lauf, folgerte der Präsident, wären die Asyle und Gefängnisse alsbald überbelegt, die Schulen mit erbkranken und epileptischen Kindern überlaufen und die begüterten Steuerzahler vom Bankrott bedroht, da sie die Wohlfahrtskosten für die "Rassen-Verunreiniger" aufbringen müßten. […]
    Diese Zielgruppen wurden 1932 […] um eine neue Klasse gesellschaftlicher Außenseiter erweitert [… -] Millionen Arbeitsloser […, die] den Wirtschaftsbankrott durch die in ihren Chromosomen verankerte "Hilflosigkeit" und "Dummheit" verursacht hätten.
    Zu dieser Zeit gab es in 30 der damals 48 amerikanischen Staaten "eugenische Sterilisationsgesetze". Sie wurden freizügig angewandt, auch gegen Amerikaner, die bei Intelligenztests unterdurchschnittlich abgeschnitten hatten. Geschätzte Gesamtzahl der zwangssterilisierten Amerikaner: 65 000.
    In Lynchburg [der größten US-Anstalt für geistig Behinderte] wurden, wie Dr. [K. Ray] Nelson nun bei der Sichtung der Patientenarchive fand, auch "normale Behinderte" sterilisiert. Richter und Sheriffs des Ortes wiesen beispielsweise Prostituierte, Gelegenheitsdiebe oder Schulschwänzer in die Anstalt ein, die kurzerhand als "Zurückgebliebene" sterilisiert wurden. […]
    "Drei Generationen von Idioten sind genug", begründete [in einem Revisionsfall vor den Obersten Gerichtshof 1927 …] der Oberrichter Oliver Wendell Holmes jun. die Mehrheitsmeinung. […]
    In der texanischen 6000-Seelen-Gemeinde Richmond verkündete Bürgermeister Hilmar Moore vor kurzem seinen eigenen Plan zur Bekämpfung der Armut. Menschen, so Moore, "die ihre Familie nicht versorgen können, haben bestimmte Rechte verwirkt". Für diese Mütter und Väter sei "die Sterilisation keine zu drastische Maßnahme".
    Vom kalifornischen Escondido aus bemüht sich der 74jährige Optiker und Millionär Robert K. Graham, die Intelligenz der amerikanischen Bevölkerung anzuheben. Seit Sommer letzten Jahres sammelt Graham von in Kalifornien lebenden Nobelpreisträgern Samenproben, die er im Keller seines Hauses tiefgekühlt aufbewahrt. […]. Drei Frauen um die Dreißig sind bislang mit gefrorenem Preisträger-Sperma beglückt worden. […] Nur einer der fünf Intelligenzler bekannte sich vorletzte Woche zu seinen Gaben: Nobelpreisträger William Shockley, 70, Erfinder des Transistors und umstrittener Rassen-Theoretiker. […]

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14318313.html

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    1. "Colonel Charles A. Lindbergh landed here yesterday afternoon, returning from France after four days of conferences on St. Gildas Island with Dr. Alexis Carrel, scientist."

      July 7, 1937
      The Evening Sun from Hanover, Pennsylvania · Page 12

      http://www.newspapers.com/newspage/51005926/

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    2. Mehr über Einflüsse des Dr. Carrel

      DIE ZEIT Archiv
      Jahrgang: 2003
      Ausgabe: 32
      Porträt: Die seltsamen Lehren des Doktor Carrel

      Die seltsamen Lehren des Doktor Carrel

      Wie ein katholischer Arzt aus Frankreich zum Vordenker der radikalen Islamisten wurde
      von Rudolf Walther
      31. Juli 2003

      Der französische Arzt Alexis Carrel erhielt 1912 den Nobelpreis.
      Doch wichtiger noch als seine medizinischen Forschungen wurde die elitäre Lebensphilosophie des konservativen Katholiken Carrel – vor allem für Sajjid Qutb.
      Der ägyptische Schullehrer und Schriftsteller, der einen mehrbändigen Kommentar des Koran verfasste und 1966 vom Nasser-Regime ermordet wurde, gilt Vielen heute als geistiger Vater der al-Qaida-Krieger und Inbild des islamischen Fanatikers.
      Carrel und Qutb – ein extremer Fall, der wieder einmal zeigt, was schon Goethe wusste: "Orient und Occident sind nicht mehr zu trennen." Weder im Guten noch im Schlechten

      ... Begegnet sind sie sich nie, der Schulinspektor und Literaturkritiker Sajjid Qutb, der Vielen als Vater des radikalen Islamismus gilt, und der streng katholische Arzt Alexis Carrel – und doch verbindet beide ein geistiger Weg, der in die Schrecken der Gegenwart mündet.

      Qutb (sprich: Kutub) ... studierte in Kairo und trat 1933 für 15 Jahre als Schulinspektor in den Dienst des Bildungsministeriums. ... Von 1948 an verbrachte er drei Jahre in den USA, entdeckte für sich den Islam und sagte nach seiner Rückkehr: "Ich wurde 1951 geboren." Er schloss sich den 1928 von Hassan al-Banna gegründeten Muslimbrüdern (al-Ihwan al-Muslimin) an und stieg schnell zu deren Propagandachef auf.
      Die Muslimbrüder verstanden sich nicht als politische Partei, sondern als religiöse und karitative Organisation. Am 23. Juni 1952 stürzten Oberst Gschamal Abdel Nasser und das "Komitee der freien Offiziere" das korrupte Regime König Faruks. Zunächst verbündeten sich die Muslimbrüder mit den Freien Offizieren, aber nachdem Nasser bereits im Januar 1953 alle Parteien verboten und eine Staatspartei gegründet hatte, wurden die Brüder gnadenlos verfolgt (obwohl ein Drittel der Offiziere selbst zu ihnen gehörte). Im Dezember 1954 ließ Nasser sieben Muslimbrüder hängen, Qutb wurde ein halbes Jahr später zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. ... Am 29. August 1966 starb er, gefoltert, nach kurzer Gerichtsfarce, am Galgen.

      Der 1873 bei Lyon geborene Alexis Carrel dagegen verschied ganz friedlich und wohlversorgt mit den heiligen Sakramenten am 5. November 1944 in seinem Bett in Paris. Er war, nach Schuljahren bei den Jesuiten und dem Studium der Medizin in Lyon, im Begriff, eine glänzende Karriere anzutreten, als er nach einem Besuch in Lourdes im Mai 1902 die wundersame Heilung eines todkranken Mädchens öffentlich verteidigte. Das Wunder hatte Carrel bekehrt: "Mein größter Wunsch und das höchste Ziel meiner Bemühungen ist es, zu glauben, tief und blind zu glauben und niemals mehr weder zu diskutieren noch zu kritisieren."

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    3. 1902 war auch ein Schlüsseljahr der neueren französischen Geschichte – der Beginn der Amtszeit des radikaldemokratischen Ministerpräsidenten Émile Combes ... Zu einem seiner Ziele hatte er es sich gemacht, Kirche und Staat rechtlich völlig voneinander zu trennen. Seine Gegner stilisierten ihn bald zum Antichristen in Person. So musste Carrel in der aufgeheizten Stimmung um die Dreyfus-Affäre und den erbitterten Streit zwischen katholischer Kirche und Staat, Klerikalen und Laizisten mit seiner Verteidigung einer Wunderheilung beträchtliches Aufsehen erregen. ...

      Carrel ging nach Kanada, von dort über Chicago nach New York, wo er im Rockefeller Institute for Medical Research forschte. Für seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Gefäßchirurgie erhielt er 1912 den Nobelpreis. Bei Kriegsbeginn kehrte er nach Frankreich zurück und beteiligte sich an der Entwicklung neuer Methoden zur Wundbehandlung ....

      Wieder in den USA, schrieb er das lebensphilosophische Buch Der Mensch. Das unbekannte Wesen, das 1935 erschien und, in 19 Sprachen übersetzt, mit einer Gesamtauflage von einer Million Exemplaren zu einem Weltbestseller werden sollte. Im letzten Kapitel dieses Werkes geht es um "die Wiederherstellung des Menschen", bei der "die freiwillige Eugenik" eine entscheidende Rolle spielt. Denn mit ihr lasse sich "die Vermehrung der Geisteskranken und Schwachsinnigen" unterbinden, eine Aufgabe, deren Lösung über "das Geschick der weißen Völker" entscheide. Es wundert daher nicht, dass Carrel im Vorwort zur US-Ausgabe 1939 "den Glauben" der deutschen und italienischen Jugend lobt, die wieder bereit sei, "sich für ein Ideal zu opfern".

      Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs kehrte er erneut in die Heimat zurück; im Vichy-Frankreich machte ihn Marschall Pétain 1941 zum Chef der ... Stiftung für das Studium der Probleme des Menschen. ...
      Die Demokratie wollte er durch eine "Biokratie" ersetzen, welche die physischen, intellektuellen und spirituellen Fähigkeiten des Menschen –"den Menschen in seiner Totalität" – wiederherstellen sollte.

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    4. Carrel war längst tot, als Qutb, während der fünfziger Jahre, im ägyptischen Gefängnis saß und seinen umfangreichen Koran-Kommentar verfasste ...
      Wichtiger jedoch als das monumentale Werk Im Schatten des Korans selbst wurde ein Kondensat daraus, das 1964 unter dem Titel Wegzeichen erschien und nach Qutbs Tod etliche Neuauflagen erlebte. Das Buch lässt viele Lesarten zu, fromme Muslime können sich ebenso darauf beziehen wie religiöse Terroristen. Die Wegzeichen sind ein radikal-theologischer Traktat, politisch leicht zu instrumentalisieren. ...

      Die äußerlichen Gemeinsamkeiten zwischen Carrel und Qutb liegen auf der Hand: Die Elite im "wissenschaftlichen Kloster" des Mediziners trifft man bei Qutb als "Avantgarde" wieder, und die "biologischen Klassen" Carrels sind bei Qutb "Glaubensklassen". Ob "westliche Zivilisation" (Carrel) oder "Barbarei" (Qutb) – beide sind "uns nicht angemessen", weil sie "unserer wahren Natur" (Carrel) oder Qutbs "guter, gesunder Natur" widersprechen. ...

      Keinen Autor, den Koran ausgenommen, zitiert Qutb so oft und so ausführlich wie Carrel. Was Qutb an Carrel fasziniert hat und was er von ihm in seine Studien übernimmt und für seine Zwecke anpasst, ist, wie der in den USA lehrende Islamwissenschaftler Ibrahim M. Abu-Rabi 1996 in seinem Buch Intellectual Origins of Islamic Resurgence feststellte, erstens dessen Menschenbild, "auf das er mehr vertraut als auf den Koran". Und zweitens folgt Qutb Carrels Methode. Der fromme Arzt beklagt, dass "der Mensch, dieses Ganze", dieses einzigartige, komplexe Wesen, in der gesellschaftlichen Realität wie in der Wissenschaft aufgespalten und zerrissen werde. ...

      Ihre ursprüngliche Einheit und Harmonie können die Menschen Carrel zufolge nur finden, wenn sie bereit sind, "die Welt nach den Gesetzen des Lebens" und des Evangeliums "neu zu schaffen". Die Paradoxie, dass die Menschen "Diener Gottes" und zugleich frei sind, löst sich für Carrel auf, weil die menschliche Natur, die als oberster Maßstab dient, immer auch als gottgegeben gedacht wird. Um zur "totalen Realität" vorzudringen, müssen "die philosophischen Systeme aufgegeben" und durch "wissenschaftliche Konzepte" – Carrel meint damit biologisch und theologisch gestützte Theorien – ersetzt werden. Über "das universelle Wissen", solche zu entwerfen, verfügen nach Carrel nur "kleine Gruppen von Menschen": die Avantgarde, die Elite.

      Was Qutb "die islamische Methode" nennt, die Integration von Erziehung, Ethik, Ökonomie und Politik zu einem ganzheitlichen System "göttlicher Einzigartigkeit", gleicht aufs Haar dem Vorgehen Carrels bei "der Vereinheitlichung aller Fähigkeiten und ihrer Koordination auf einen einzigen Glauben hin" – der "Über-Wissenschaft".

      Jede Art von Differenzierung oder Historisierung, Skepsis oder Agnostizismus stellt die Vorstellung von ganzheitlichen und obendrein gottgegebenen Weltentwürfen infrage. "Die islamische Methode" Qutbs schmiegt sich eng an "die neue Wissenschaft" Carrels an, der von dieser verlangte, sie müsse "vollständig und dabei einfach genug" sein, "dass sie unserem praktischen Handeln als Grundlage dienen kann". Was die Einfachheit betrifft, so überbot der französische Mediziner den ägyptischen Koran-Interpreten: Carrel wollte nicht nur Mord und Diebstahl, sondern auch "Neid, Geiz, Hochmut und Ehebruch verbieten".

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    5. Für westliche Kommentatoren ist Qutb die Verkörperung des islamischen Fanatismus. "Urvater der militanten arabischen Islamisten" nennt ihn der langjährige Nahost-Korrespondent der NZZ, Arnold Hottinger, einen "Vordenker von al-Qaida" gar der linksliberale New Yorker Publizist Paul Berman, während er für den Nestor der angelsächsischen Orientalisten, Bernard Lewis, schlicht ein "Terrorist" ist. Dabei erweist sich, dass Qutbs Koran-Interpretation bis ins Innerste vom biologisch-christlichen Ganzheitsdenken Carrels geprägt wurde. ...

      Qutb folgt Carrel darin, "die menschliche Natur" zur Voraussetzung und zum Maßstab von allem Denken und Handeln zu machen. Weil "die menschliche Natur" gleichzeitig als von Gott verliehen unterstellt wird, immunisieren beide "die menschliche Natur" gegen Kritik, denn Gott antwortet ebenso wenig auf Nachfragen wie "die" Natur auf Einwände. ...

      Zur Rezeptionsgeschichte von Carrels Schriften im Westen gehört, dass sein Buch vom Menschen – ohne Vorwort, aber sonst unverändert – noch bis zum Ende der fünfziger Jahre vom Münchner Verlag Paul List vertrieben wurde. Nicht einmal das emphatische Lob für die "energischen Maßnahmen" der Nazis "gegen die Vermehrung der Minderwertigen, Geisteskranken und Verbrecherischen" war getilgt. Bei Gelegenheitskriminellen empfahl Carrel "heilsame Lektionen mit der Peitsche", für Mörder, Räuber und Kindesentführer "kleine Anstalten für schmerzlose Tötung, wo es die dazu geeigneten Gase gibt". Das alles blieb noch 1957 (inzwischen hatte die Auflage das 45. Tausend erreicht) kommentarlos stehen. Carrels Schwadronieren über "entartete Majorität", "Kinder aussondern" oder "Individuen ausmerzen" störte im Adenauer-Staat offenbar ebenso wenig wie seine Polemik gegen "Frauenrechtlerei" und sein Plädoyer dafür, Kindern "die moralischen Gewohnheiten" nach der Methode von "Tierdressuren" beizubringen. Der Verlag warb mit dem Slogan "Das grundlegende Werk des Nobelpreisträgers" weiter für ein rassistisches Pamphlet, in dem von "Rassen" nur aus "Gründen psychologischer Natur" (Carrel) wenig die Rede ist. ...

      Zwar beschloss 1996 die medizinische Fakultät der Universität Lyon, die bislang den Namen "Alexis Carrel" getragen hatte, sich umzubenennen, doch noch drei Jahre später erhielt in Münster ein junger Zahnarzt den Doktorgrad der ehrwürdigen Westfälischen Wilhelms-Universität für eine Dissertation, in der er die "freiwillige Eugenik" des frommen Mediziners so verharmloste: "Gegenüber Schwerverbrechern vertritt Alexis Carrel die Meinung, diese in humaner und wirtschaftlicher Art einer schmerzlosen Tötung zu übereignen." Kein Wort darüber, dass sich Carrel als "Werkzeug von Gottes Gnade" verstand und seinem dubiosen "Endziel, dem normalen Menschen zu seinem Recht zu verhelfen", Vernunft und Ethik opferte.

      Gewiss nur eine bizarre Episode aus der oft genug bizarren Welt des akademischen Lebens. Und dennoch ein Fall, der zeigt, wie lebendig Carrels fatales Denken auch im Okzident immer noch ist.

      Der Autor ist Historiker und lebt in Frankfurt am Main

      http://www.zeit.de/2003/32/A-Carrel

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    6. Anm. Blogger zu der oben erwähnten Dissertation aus Münster, in der Carrel eine unkritische Würdigung erfährt:

      Siehe auch:

      Eine „metaphysikfreie“ Moral?
      Der ethische Subjektivismus in den Wirtschaftswissenschaften aus kritisch-rationaler Sicht
      Prof. Dr. Christian Müller

      Christian Müller ist Professor für Wirtschaftswissenschaften und ihre Didaktik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Der Beitrag erschien zuerst in: Wirtschaft und Ethik 22 (2011), Heft 1, S. 15-20 und Heft 2, S. 6-11.

      Zitat (im Kontext einer Argumentation für die Bedeutung, die der Religion in der Wissenschaft zukommen sollte):

      "In dem Marienwallfahrtsort Lourdes erlebte der Arzt und spätere Medizin-Nobelpreisträger Alexis Carrel die Spontanheilung einer todkranken Frau, bei der er Tuberkulose im Endstadium diagnostiziert hatte; er bekehrte sich und hinterließ mehrere Schriften hierüber (z.B. Carrel 1951)."

      Die positive Würdigung Carrels aus der Universität Münster lässt daran denken, dass der NS Mediziner von Verschuer nach 1945 noch lange Jahre an der Universität Münster unbehelligt und hochgeehrt sein eugenisch geprägtes Gedankengut verbreiten konnte.

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  5. Nicht nur Harvard, auch Yale ...

    Aus
    Dialog International
    Hitler's Ivy League Connection

    What were the origins of the Nazi theory of the Master Race? Yes, by the 1920s there was a growing body of "research" from German biologists that dealt with racial differences. But by far the most influential and "advanced" work was coming from the American eugenics movement.
    Richard Conniff has a fascinating article on the key role of Yale University professors and alumni in this sad chapter of American academic history:

    "Proponents of eugenics included Yale president James R. Angell, celebrated football coach Walter Camp ’80, primatologist Robert Yerkes, and Yale medical school dean Milton Winternitz. Stewart Paton, who pioneered mental health services for college students during a two-year stint at Yale in the 1920s, was a eugenicist. So was Rabbi Louis L. Mann, a lecturer at Yale, who told an audience at a 1923 birth control conference that, even in ancient times, the wise men of Israel had realized the necessity of checking the multiplication of the unfit."

    The seminal work of the American eugenics movements was a 1916 book by Yale graduate Madison Grant - The Passing of a Great Race - which extolled the superiority of Nordic stock and warned against its "corruption" by Jews, Blacks, Slav and any other race that lacked blond hair and blue eyes. In 1930 Madison Grant received a letter of thanks and appreciation from a rising political star in Germany - recently released from prison - Adolf Hitler. His book Mein Kampf displays an intimate knowledge of Grant's theories, as well as anti-immigrant and racial legislation in the United States, which Hitler believed Germany should adopt immediately.

    And, once in power, Hitler implemented eugenic principles in ways the American proponents could only dream of. While sterilizations were common in the US, the Americans watched in wonder and admiration as the Nazis introduced systematic euthanasia - and then extermination on a mass scale.
    As a Harvard PhD, I wish I could take some pleasure on this terrible blemish on the history of Yale University - a dreaded rival. But Harvard was also a hotbed of eugenics - indeed it was the center of eugenics research. Charles Davenport, a Harvard-trained biologist, was the leading figure in the American eugenics movement, and a key advisor to the American Eugenics Society.

    Another, unrelated, Harvard connection was Ernst "Putzi" Hanfstaengl, Hitler's early advisor and a Harvard man through and through (see Hitler's Piano Player).

    And Harvard's contribution to pseudo-science in Germany continues today. A profound influence on the best-selling eugenicist Thilo Sarrazin is Harvard graduate Charles Murray.

    Posted by David Vickrey on May 31, 2012
    http://www.dialoginternational.com/dialog_international/2012/05/

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  6. Der englischspachige Wikipedia-Eintrag zu Hanfstaengl betont die Proteste, die es in Harvard 1934 bei seiner Teilnahme an der 25-Jahrfeier seines Abschlussjahrgangs gegeben hat. Aber auch dies geschah: Ehemalige Kommilitonen jubelten ihm zu, als er den Nazi-Gruss entbot; er wurde fuer einem akademischen Ehrengrad empfohlen; der Rektor lud ihn zu sich nach Hause.

    John Sedgwick schrieb ueber seinen entfernten Verwandten “Putzi.

    The Harvard Nazi
    By John Sedgwick|Boston Magazine|March 2005

    Many amateur genealogists delve into the family archives in search of heroic ancestors […] to make them feel better about themselves.
    What if, instead, they turn up [….] a committed Nazi who was instrumental in bringing Adolf Hitler to power? […]
    Historian Stephen Norwood raised this discomforting topic for me when he claimed, at a Boston University conference on the Holocaust, that Harvard had been “complicit in enhancing the prestige of the Nazi regime.” His evidence? The school's warm welcome in 1934 to Ernst “Putzi” Hanfstaengl upon Hanfstaengl's return for his 25th reunion. Hitler's leading international propagandist, Hanfstaengl was cheered by several admiring classmates when he gave the Nazi salute. He was also recommended for an honorary degree by the Harvard Crimson and invited to university president James Bryant Conant's house for tea. […]
    That's Ernst Franz Sedgwick Hanfstaengl, with an emphasis on the Sedgwick. Putzi is — or was — my cousin, albeit a distant one. [...]
    Putzi met Hitler through a friend from Harvard's Hasty Pudding Club after returning to Germany. The friend put Putzi in touch with an American military attaché who had just discovered “a most remarkable fellow.” When Putzi went round to a local beer hall to hear Hitler speak, he was initially disdainful. With his “odd little mustache,” Hitler seemed “like a waiter in a railway station restaurant.” But when Hitler began his speech, decrying the many deprivations and humiliations of Germany after its defeat in World War I, Putzi was mesmerized by his words and by the dynamism of his voice.
    He joined the nascent Nazi party and quickly worked his way into the inner circle.[...]
    Putzi [...] had a hand in editing the memoir Hitler wrote in prison, Mein Kampf, “crossing out his worst adjectives and the excessive use of superlatives” but leaving the deranged core largely intact. Gradually, though, Putzi lost influence. His inside position went to savages like Joseph Goebbels. [...]
    Ironically, Putzi had been pretty well shunted aside by the Nazis when he attended his Harvard reunion. The trip, in fact, revealed how isolated he was. While a few Nazi sympathizers may have cheered for him, most Americans he encountered treated him only with scorn. When he arrived in New York, he was greeted at the docks by thousands of protesters calling him a Nazi. Worse for Putzi, in Harvard Stadium he was photographed shaking hands with a Jewish judge — a picture that eventually got into Hitler's hands. Putzi considered it a PR coup, taking the anti-Semitic stain off the Nazi regime, but Hitler was furious that Putzi was consorting with enemies of the state. [...]
    Still, Putzi was determined to prove himself to the Fuehrer. […]
    The definitive words were spoken at the end of his life. Asked about Hitler in an interview with Marwell, Putzi seemed unable to get the Nazi leader out of his bones and appeared preoccupied with the Fuehrer's tactical mistakes. “He forgot the winter,” Putzi said bitterly, referring to Hitler's ill-fated march on Moscow. “He forgot the distance.”
    So he was a Nazi to the end. What does that make me? No Nazi, certainly. Nor a sympathizer. But it does reduce the degrees of separation between Hitler and me. A humbling reminder, I think, about evil — that there is no clear line of demarcation around it but merely gradations of complicity. I remain at a safe remove, but I can't say I am entirely in the clear. Adolph Hitler was, after all, a friend of the family.

    http://www.bostonmagazine.com/2006/05/the-harvard-nazi/

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    1. Merkzettel zu dem Text oben

      1)
      "A humbling reminder about evil - that there is no clear line of demarcation around it but merely gradations of complicity".
      (Eine bescheiden machende Erkenntnis ueber das Boese - es hat keine klare Abgrenzungslinie um sich herum, sondern nur Abstufungen der Komplizenschaft)

      2
      Er haette da von einem "remarkable fellow", einem bemerkenswerten Typen, gehoert, sagte Truman Smith von der US Botschaft zu Ernst Hanfstaengl, ob er sich ihn mal ansehen koennte. Der Typ war Hitler.
      So koennte auch ein "Talent Scout" sprechen.

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  7. Oliver Wendell Homes wurde noch 2003 bei einem Expertentreffen in einer indischen Metropole zum Thema "Angebote auf dem Gebiet Psychische Gesundheit als Teil der Basisgesundheitsdienste" von einem Hauptredner zustimmend zitiert.
    Verwendet wurde das bekannte Holmes-Zitat über die Zumutbarkeit von Zwangssterilisationen in Analogie zu der Opferbereitschaft, die man Soldaten für die Vaterlandsverteidigung abverlangt.
    (Eigene Aufzeichnungen)

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  8. There is a new version of American eugenics called biodemography and this version is headquartered not at Harvard but at Duke University in North Carolina and at Rostock, Germany at the Max Planck Institute for Demographic Research i.e., at non Ivy League universities. But do not underestimate it.
    It has these characteristics. It has two variables, maintenance and reproduction, in its version of Darwinism. It universally uses longitudinal studies when doing research in the social sciences. It uses DNA biomarkers to link behavioral studies to genetic conditions.
    It tries to answer these questions: why did the theory of the demographic transition fail to predict low, low fertility? Will low low fertility end in all societies or just in some? Will the average age of mortality continue to rise without limit or how will it rise? How will this impact society? In the view of the biodemographers failing societies will not be able to raise their birth rates to replacement level - they will be winnowed out by Darwinian natural selection. They wish to avert this calamity in Europe including in Russia and in Americas and they do not seem attentive to potential catastrophe elsewhere.
    Eugenics Watch

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  9. Hat Hanfstaengl mit vorbereitet?

    "Große antibolschewistische Ausstellung 1937 - Reichsparteitag Nürnberg", hrsg. von der Reichspropagandaleitung der NSDAP"

    Gefunden im Angebot von Hermann Historica - Internationales Auktionshaus für Antiken, Alte Waffen, Orden und Ehrenzeichen, Historische Sammlungsstücke (2008)

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  10. From
    Alex Kurtagic's Website
    17 December 2012

    "Politicised Science vs. Scientific Politics"

    "... It is interesting to note that many of the prominent names associated with the scientific study of race and its improvement have been English, beginning with Charles Darwin and his cousin Sir Francis Galton, through Mary Scharlieb, Elizabeth Sloan Chesser, Stella Brown, and Alice Ravenhill, through to present-day proponents Richard Lynn and the late J. Philippe Rushton. It is also interesting to note that this field found its most fertile soil in the United States: Charles Davenport, Henry H. Goddard, Madison Grant, David Starr Jordan, Harry H. Laughlin, Henry Fairfield Osborn, Seth Humphrey, Paul Popenoe, Samuel George Morton, William Z. Ripley, Margaret Sanger, and Lothrop Stoddard come to mind—a tradition that touched both ends of the political spectrum, and that continued to our day in an attenuated fashion with E. O. Wilson and the late Arthur Jensen.
    Indeed, the American eugenics movement received institutional support and funding (the Carnegie Institution and the Rockefeller Foundation, which later funded Theodor Adorno), influenced government policy (e.g., the Immigration Act of 1924, signed by then U.S. President Calvin Coolidge), and enjoyed support from household names like John Harvey Kellogg, inventor of Corn Flakes. Moreover, the principal disseminators of this body of work in recent times have nearly all been American. This type of material is, meanwhile, deeply underground in Britain, where it enjoys a much lower level of receptivity. Of course, the legal guarantees of freedom of speech are greater in America than in Britain, and greater in Britain than in continental Europe, reflecting how pre-existing tendencies have been exacerbated by legislation. ..."

    http://www.alexkurtagic.info/articles/article17122012.html

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  11. James Conant, a former president of Harvard

    "[Fritz] Stern is occasionally aware of how time has frozen over as he refers back to all these lectures. He writes, for example, that he regrets his failure, in the past, to write about National Socialism’s admirers abroad. But there was nothing to stop him making up for this omission in his memoir. The ‘marvellously austere’ James Conant, a former president of Harvard, one of Stern’s mentors for a brief time and high commissioner in Germany after the war, a man whose vigour and knowledge, Stern says, were matched only by Arthur Burns in the 1970s and Richard Holbrooke in the 1990s, might be a case in point. Conant sent delegations from Harvard to various functions at German universities and played host to Nazi officials at Harvard even after Kristallnacht and after German universities had been purged of Jewish academics. (This might have meant little to the president of an Ivy League university since these institutions at the time had few or no Jews on their faculties. The first Jew to get tenure at Yale was Paul Weiss in 1946.) In his role as a leading chemist, Conant advised Dupont not to hire the refugee scientist Max Bergmann because he was ‘definitely of the Jewish type’. Postwar German democracy was nursed along by men like Conant, who weren’t raging anti-semites but the polite sort, the sort who were perfectly happy to lend the prestige of America’s premier university to Nazi institutions. What exactly would Stern have us make of such things?"

    http://www.lrb.co.uk/v29/n11/thomas-laqueur/lectures-about-heaven

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  12. The stiff-arm salute originated from the Pledge of Allegiance

    Harvard graduate Ernst Hanfstaengl was a close associate of Hitler. Hanfstaengl had attended school in the United States during the time when the United States used the stiff-arm salute in the Pledge of Allegiance and elsewhere. The stiff-arm salute originated from the Pledge of Allegiance, which was written in 1892. It was the source of the salute adopted later by the National Socialist German Workers Party, as shown in the work of the historian Dr. Rex Curry (author of “Pledge of Allegiance Secrets”).

    http://rexcurry.net/book1a1contents-pledge.html

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  13. "Es ist traurig, dass die Ideen der rassischen Überlegenheit und der Eugenik nicht mit dem Hitler-Regime ausstarben. David Duke, Amerikas berüchtigter „Anti-Neger-und-Anti-Juden-Rassist“ entwickelte seine Ansichten, nachdem er die Schriften von Galton, H.G.Wells, Sir Arthur Keith und anderen gelesen hatte und ebenso die frühen Schriften von modernen Soziobiologen wie E.O.Wilson (Harvard)."

    http://creation.com/eugenics-death-of-the-defenceless-german

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    1. Weiterer Auszug:

      "Das Lehrbuch, das Scopes benutzte, um daraus den Schülern die Evolutionslehre beizubringen, A Civic Biology [Eine staatsbürgerliche Biologie] von Georg Hunter und das Arbeitsbuch dazu waren offenkundig eugenisch und beleidigend rassistisch. Hunter teilte die Menschheit in fünf Rassen ein und klassifizierte sie nach der Stufe, die sie auf der Evolutionsskala erreicht hatten; die Skala reichte von dem „äthiopischen oder negroiden Typ“ bis zum „höchsten Typ von allen, dem kaukasischen, repräsentiert durch die zivilisierten weißen Einwohner von Europa und Amerika“. A Civic Biology behauptete, dass Verbrechen und Unmoral erblich seien und sich in „Familien fänden, die Parasiten in der Gesellschaft geworden seien … Wenn solche Leute niedere Tiere wären, würden wir sie wahrscheinlich ausrotten, um ihre Ausbreitung zu verhindern. Die Menschlichkeit erlaubt das nicht, aber wir können die Geschlechter in Asylen oder an anderen Plätzen trennen und vermeiden so auf verschiedene Weise Mischehen und ebenso die Möglichkeit, solch eine niedrige und degenerierte Rasse zu verewigen.“ "

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    2. "Im Mai 2001 wurde die Niederlande das erste Land, das die Euthanasie legalisierte; das Gesetz trat im Januar 2002 in Kraft. Euthanasie wurde in Belgien toleriert und ist seit Mai 2002 legalisiert. Sie wird auch toleriert in der Schweiz, in Norwegen und in Kolumbien."

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  14. Die Ahnentafel der Hon. Unity Valkyrie MITFORD

    The Honorable Unity Valkyrie Mitford wurde am 8.08.1914 als Tochter des 2nd Baron Redesdale, Mitglied des britischen Oberhauses, und seiner Frau geboren. Der Familiensitz war Asthall Manor in Oxfordshire. Unity war auch eine Verwandte von Clementine Hozier, der Ehefrau von Sir Winston Churchill.

    Im Juni 1933 lernte Unity ihren späteren Schwager Sir Oswald Mosley näher kennen. Sie war begeistert von dessen Ideen und schloß sich der am 1.10.1932 von Mosley gegründeten „British Union of Facists“ (BUF) an. Aber bald erkannte sie, daß die Bedeutung der BUF nie an die der NSDAP in Deutschland heranreichen würde und Mosley im Vergleich zu Hitler nur ein schwacher Epigone war. Unity, eine begeisterte Nationalsozialistin, setzte sich besonders für eine engere Freundschaft zwischen England und Deutschland ein.

    Für die von Julius Streicher herausgegebene antisemitische Hetzpostille „Der Stürmer“ schrieb Unity Mitford im Juli 1935 einen Brief, in dem sie gegen die Juden polemisierte und sich als „Judenhasserin“ bezeichnete. Sie war dabei mit voller Nennung ihres Namens einverstanden, was im Ausland mit Unverständnis zur Kenntnis genommen wurde.

    Nach ihren Aufzeichnungen hat Unity zwischen 1935 und 1939 Hitler weit über hundertmal getroffen. Unity war ständiger Ehrengast Hitlers bei allen großen Partei- oder anderen Veranstaltungen. Sie gehörte zur High-Society des NS-Regimes. Auf mehreren Reisen Hitlers war sie Teil seines Gefolges, so daß sie Hitlers Adjutanten statt Mitford nur „Mitfahrt“ nannten.

    „Wie mir Frau Hoffmann liebevoll und ebenso taktlos mitteilte, hat er jetzt einen Ersatz für mich. Er heißt Walküre und sieht so aus, die Beine mit eingeschlossen. Aber diese Dimensionen hat er ja gerne, d.h., wenn das stimmt, wird er sie bald mager geärgert haben, wenn sie nicht das Talent hat, durch Kummer dick zu werden ... “, notierte sich Eva Braun am 10.05.1935 verbittert in ihr Tagebuch. Tatsächlich stellte die 21jährige blonde, schöne und üppige Unity Valkyrie Mitford eine höchst gefährliche Rivalin in dem Ringen um die Gunst des „Führers“ dar. Zwischen dem „Hascherl“ Eva Braun und der britischen Aristokratin entbrannte ein stiller und zäher Kampf. Während Unity aber in den höchsten Kreisen der Gesellschaft verkehrte, mußte Eva Braun stets im Hintergrund agieren und ertragen, daß man in Parteikreisen die Engländerin schon als „First Lady“ an der Seite Hitlers sah.

    Zu Unity’s Verhältnis zu Hitler sagte ihre Schwester Diana: „Sie war nicht in Hitler verliebt. Ihre Bewunderung und Zuneigung waren grenzenlos, aber sie war nicht verliebt.“ Auch diese Bekanntschaft Hitlers mit einer Frau blieb – so Joachimsthaler - rein freundschaftlich und platonisch. Sie stand aber so im Banne Hitlers, daß sie sich entschlossen hatte, Deutsche zu werden. Bereits im April 1938 hatte sie erstmals geäußert, sie wolle so bald als möglich die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen.

    Am 3.09.1939 unternahm sie in München einen Selbstmordversuch, indem sie mit ihrer Pistole zweimal auf ihren Kopf schoß. In ihrem Abschiedsbrief schrieb sie, daß sie den Krieg zwischen Deutschland und England nicht ertragen könne und sich das Leben nehmen werde. Mit dieser Entwicklung sei, so soll sie geschrieben haben, nicht nur das Ziel und der Inhalt ihres Lebens zerstört und ihr Glaube vernichtet, sondern sie fühle sich auch von dem Bewußtsein zerrissen, daß der Sieg, gleich wer ihn erringe, immer nur ihre eigene Niederlage sein könne.

    Sie überlebte, war aber nur noch ein Schatten ihrer selbst. Eine Kugel konnte aus dem Gehirn nicht mehr entfernt werden. Sie starb an den Folgen ihrer Verletzung im Alter von nur 33 Jahren. Ihre letzte Ruhe fand sie in der Swinbrook Churchyard, Oxfordshire, England.

    http://www.adel-genealogie.de/Mitford.htm

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    1. . Nancy MITFORD (* 28.11.1904, † 30.06.1973 Paris), berühmte Schriftstellerin, Sozialistin. ¥ 1. Peter RODD. (o-o) 2. Gaston PALESWKI (langjähriger Lebensgefährte).

      2. Pamela MITFORD (* 25.11.1907, † 12.04.1994). ¥ Prof. Derek Ainslie JACKSON.

      3. Thomas David MITFORD (* 2.01.1909, † 30.03.1945 Burma [gefallen]), Barrister.

      4. Diana MITFORD (* 17.06.1910, † 11.08.2003 Paris), Faschistin, Miss England 1932. ¥ 1. Bryan Walter GUINESS, 2nd Baron Moyne (aus der berühmten Brauereidynastie, Sohn des Landwirtschaftsministers) [sp. geschieden]. ¥ 2. Sir Oswald MOSLEY, 6th Baronet Mosley (*16.11.1896 London, †3.12.1980 Orsay bei Paris), Führer der britischen Faschisten, Degenfechter in britischer Olympiamannschaft; 1918-22 konservatives, 1922-24 unabhängiges, 1926-31 Labour-Unterhausmitglied; 1924-31 Mitglied der Labour Party, ab 1927 ihres Nationalen Exekutivkomitees und 1927/28 der Parteiprogrammkommission; 1929-30 Kanzler des Herzogtums Lancaster; 1931 Ausschluß aus der Labour Party; 1932-40 Führer der British Union of Fascists. Nach Verbot der Faschisten (1940) Internierung bis 1943. 1946 Skandal über Finanzierung Mosleys durch Mussolini und (nach H.G. Wells) auch durch die britische Königsfamilie. – [Nachkommen aus beiden Ehen]. – Sohn aus erster Ehe Desmond GUINESS (* 1931) heiratete am 3.07.1954 in zweiter Ehe die Prinzessin Marie Gabrielle von URACH (*21.09.1932, †8.05.1989 Dublin); die Ehe wurde am 5.08.1981 geschieden. .

      5. Unity Valkyrie MITFORD (* 8.08.1914 London, † 28.05.1948 Swinbrook), Faschistin.

      6. Jessica Lucy MITFORD (* 11.09.1917, † 23.07.1996), Kommunistin, später Sozialistin. ¥ I. Juni 1937 Esmond Marcus ROMILY (* 1918, † Nov. 1941 [gefallen]), Sohn von Nellie HOZIER und Neffe von Sir Winston Spencer CHURCHILL. ¥ II. 1943 Robert TREUHAFT, Jurist [2 Söhne aus zweiter Ehe].

      7. Deborah Vivian MITFORD (* 21.03.1920 London). ¥ 19.04.1941 Andrew Robert Buxton CAVENDISH, 11th Duke of Devonshire (* 2.01.1920 London), Under-Secretary of Commonwealth Relations [Nachkommen]. Sein älterer Bruder William (1917-1944) war Ehemann der Kathleen KENNEDY (1920-1948), Schwester des US-Präsidenten John F. KENNEDY. Beider Tante Dorothy Evelyn CAVENDISH (1900-1966) war die Ehefrau des Premierministers Harold MACMILLAN, Earl of Stockton (1894-1986).

      http://www.adel-genealogie.de/Mitford.htm

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    2. 18 April 2012
      From the Archives: Mariga Guinness

      Today I received the book that I've been dreaming about for so long; Mariga And Her Friends by Carola Peck. It is a sort of biography/pen portrait of Mariga Guinness shown through recollections by her friends and family. Mariga was born Marie Gabrielle Von Urich in 1932, the daughter of Prince Albrecht Von Urach and a Scotswoman named Rosemary Blackadder, her early childhood was spent in Japan where her father had taken a job reporting on the far Eastern crisis for the German government. ...

      Mariga, Oswald Mosley and the Knight of Glin (Photo, 1964)

      http://cultureinacoldclimate.blogspot.com/2012/04/mariga-guinness.html

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    3. Merkzettel:
      Kukuli von Arent soll Unity Mitford nach England begleitet haben (nicht Magda Goebbels, wie fälschlich dargestellt in "Hitler's English Girlfriend: The Story of Unity Mitford" von David Rehak.
      http://astore.amazon.co.uk/themitfordsociety-21/detail/1445604523

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  15. Beim Nürnberger Parteitag 1935 wurde angeblich Coco-Cola ausgeschenkt.

    Die Wahrheit über Coca-Cola
    MrWissen2go
    Published on 10 Jun 2015

    Coca-Cola ist eine der bekanntesten und auch eine der wertvollsten Marken der Welt. Es gibt aber eine dunkle Seite des Unternehmens, die in Deutschland kaum bekannt ist ...

    Mehr zur Geschichte von Coca-Cola im "Dritten Reich" findet ihr in einem Aufsatz von Silke Horstkotte und Olaf Jürgen Schmidt -

    https://books.google.de/books?id=mmETYChQpyIC&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_vpt_buy#v=onepage&q&f=false

    https://www.youtube.com/watch?v=bbgtc0f7G8M

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  16. Martha Dodd - Selbstmordversuch wegen Hitler?

    Kummer mit Hitler nannten als Grund für Selbstmordversuche: die Wienerin Susi Liptauer, Unity Mitford, Martha Dodd und Maria Reiter. Hitlers Nichte "Geli" Raubal, die er 1928 zu sich nach München holte, wo sie seine Geliebte geworden sein soll, erschoß sich, angeblich von ihm schwanger, am 18. September 1931. ...

    23.04.1973
    Adolf Hitler: Aufriß über meine Person
    Aus bisher unbekannten Briefen und Notizen / Von Werner Maser

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42601659.html

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    1. Mehr über Martha Dodd, Tochter des US Botschafters William Dodd (engl, aus Zeitgründen ohne Übersetzung)

      Aus
      William Dodd: The U.S. Ambassador In Hitler's Berlin
      May 02, 2011

      Roosevelt emphasized that Dodd needed to be a model of American values in Nazi Germany. But there was a less official mandate, too.

      "He wanted Dodd to address [anti-Semitism] in essentially a less-than-official manner," writer Erik Larson tells Fresh Air's Terry Gross, "the argument being that this was, of course, shameful [and] it was an awful thing, but it was not necessarily something that America should get involved with in an official level." ...

      While Dodd was navigating Berlin's diplomatic channels, Larson says, his daughter, Martha, was also immersing herself in Berlin. The 24-year-old was recently divorced, and she hit the party circuit and started to have affairs — including one with the first head of the Gestapo, Rudolf Diels.

      "She [initially] shared a view that actually many did share with regards to the Nazi revolution — the idea that Hitler was at last getting Germany in line and was helping to revive this once-vibrant nation," he says. ...

      But Martha starts to change her mind, when she sees storm troopers marching a girl through the streets with a placard around her neck that says, "I offered myself to a Jew."

      "As time goes on, she becomes aware that something scary is going on, and she comes to this realization through her relationship with the first chief of the Gestapo," he says. "Through her relationship with Diels ... she came to see this network of official terror and espionage [and] surveillance."

      In her memoir, Martha described once walking into Diels' office and seeing the floor littered with recording devices he was using to listen in on telephone conversations. ...

      Martha returned to the U.S. in 1937, when Dodd resigned from his appointment. The State Department replaced him with Hugh Wilson ...

      "He was a classic example of someone in sympathy with the Nazi regime," Larson says. "But the thing that changed Hugh Wilson was Kristallnacht, the 'night of broken glass' — the official pogrom against the Jews. That changed Hugh Wilson. That horrified him. Even he got the point."

      http://www.npr.org/2011/05/09/135922322/william-dodd-the-u-s-ambassador-in-hitlers-berlin

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    2. Hanfstaengl hatte sinniert, Martha Dodd sei die richtige Frau für Hitler (so berichtete sie später in ihren Memoiren).

      Siehe auch
      http://zettelmaus.blogspot.co.ke/2012/02/schmusebilder.html?showComment=1442644720618#c3865538303320257584

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  17. Eugenics was a prescription for guiding human evolution authored by Charles Darwin’s cousin, Francis Galton. Galton, whose principle goal in
    life was to render everything mathematically describable, hit upon the idea that tests of various sorts could be devised to rank individuals for intelligence,ambitiousness, industriousness, and the like. If individuals who scored high in those traits desired by society could be persuaded to mate
    with one another, and prolifically bear children, and those who fell below socially desirable standards could be dissuaded from mating, then human
    evolution could be artificially accelerated while guided by wise scientists in whatever direction was deemed desirable.
    Eugenics appealed to scientists with almost any political ideology. To become a eugenicist, one had to believe that application of knowledge of
    evolution and genetics to social engineering could ultimately improve human life and accelerate social progress.14 However, it would be disingenuous
    to imply that eugenics did not have a particular appeal to any specific ideological group.Most often, eugenicists believed that human personality
    was formed more by heredity than by environment. There were also many racists among the eugenicists who sought to vigorously defend their racism through appeals to science. ...
    Eugenicists were nothing if not organization builders. A number of overlapping eugenic organizations emerged in the United States in the first thirty years of the twentieth century. The Galton Society was foremost among them. The Society originated in 1919, and met a number of times each year at the American Museum of Natural History. There the members listened to lectures by leading eugenicists or evolutionary psychologists, and debated the major eugenics issues of the day. This inevitably included racial science and immigration restriction. The Galton Society also served as an informal coordinating committee for all organizations with substantial eugenic interests.
    With few exceptions, the roster of the Galton Society reads like a “Who’s Who” of leading American academics. The Society was founded by the wealthy environmental activist and virulent racist Madison Grant; Charles Davenport (the director of the Eugenics Record Office of the Department of Genetics at the Carnegie Institute of Washington); and Henry Pratt Fairchild (the director of the American Museum of Natural History).
    These founders then admitted, as charter members, six of their colleagues in the academic community: biologist Edwin G. Conklin of Princeton University; anatomist George S. Huntington of the College of Physicians and Surgeons; zoologist J. Howard McGregor of Columbia University; Edward L. Thorndike, a leading psychologist at Columbia University; paleontologist William K. Gregory of the American Museum of Natural History; and another paleontologist, John C.Merriam, of the University of
    California (Berkeley). Later on, other members were inducted into the Society. Most were renowned professors at Harvard, Yale, Princeton, Columbia, or the American Museum of Natural History.17 These men or academics of similar stature served at one time or another as presidents of the American Eugenics Society, which was the principal eugenics organization for the larger academic community.

    Aus
    Eugenics and the Nature–Nurture
    Debate in the Twentieth Century
    Aaron Gillette
    First published in 2007 by
    PALGRAVE MACMILLAN™

    http://www.palgraveconnect.com/pc/doifinder/view/10.1057/9780230608900

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  18. 1927

    FÜHRER ZUM REICHSPARTEITAG DER NSDAP, Nürnberg 19.-21. August 1927, A. Rosenberg, Eher-Vlg., Programmfolge, Abb., Reklame, 48 S., beiliegend 1 farb. Stadtplan, farb. Karton, Deckel m. Druckfehler (20./21. August 1927), etw. fleckig <962023F II
    260 €

    904 REICHSPARTEITAG DER NSDAP, Nürnberg 19./21. August 1927, „Der Verlauf und die Ergebnisse der Beratungen“, A. Rosenberg/W. Weiß, Eher-Vlg., 56 Text- u. 8 Bild-S., farb. Karton, etw. fleckig <962024F

    http://www.berliner-auktionshaus.com/katalog/kat_96/katalog.96.pdf

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    1. 1927 war bereits der dritte Reichsparteitag

      Streicher, Julius: Kampf dem Weltfeind; Reden aus der Kampfzeit gesammelt + bearbeitet von Dr. Heinz Preiß; Verlag Der Stürmer / Nürnberg; 148 S.; Format: 17x24 Bilder vorhanden. --- Inhalt: Vorwort; Inhaltsverzeichnis; Die größte Gefahr für die Bewegung sind die Angstmacher und Schwarzseher - 1. August 1920 in Leipzig; Ohne Lösung der Rassenfrage kein wahrer Sozialismus - 13. November 1920 im Kurhaussaal in Bernburg; Der Jude ist ein Fremder - 23. November 1922 im Kolosseum (Zentralsälen) in Nürnberg; Ich trage eine Waffe bei mir - 9. Mai 1923 im Kolosseum (Zentralsälen) in Nürnberg; Die Zeit der Schande hat ein Ende - 9. November 1923 in München; Wir wollen schaffen und leiden - 17. September 1924 in Bamberg; Wir haben Kankrott gemacht! - 20. November 1924 im Bayerischen Landtag in München; Die Zeit rast über Euch hinweg - 23. November 1925 im Bayerischen Landtag in München; Die Zukunft wird uns die Rettung bringen - 3. April 1925 im Herkulessaalbau in Nürnberg; Warum ist der Jude Volksverderber - 1. Mai 1925 im Bayerischen Landtag in München; Schaffen Sie deutsche Schulen und deutsche Akademien! - 26. Juni 1925 im Bayerischen Landtag in München; Das letzte Urteil spricht das deutsche Volk - 9. Dezember 1925 im Justizgebäude in Nürnberg; Wer soll künftig Richter sein? - 20. April 1926 im Bayerischen Landtag in München; Hitlers Kampf ist gegen die inneren und äußeren Feinde der Bewegung gerichtet - 7. Mai 1926 im Bayerischen Landtag in München; Die Herren vom Völkischen Block haben Adolf Hitler verraten - 8. Juni 1926 im Bayerischen Landtag in München; Mit dem Kreuz in der Hand und dem Teufel im Rücken geht Ihr durchs Volk - 30. Mai 1927 im Bayerischen Landtag in München; Das Gute wird siegen - 1. Juni 1927 im Bayerischen Landtag in München; Befreien Sie die Justiz vom Gifte des Juden - 7. Juli 1927 im Bayerischen Landtag in München; Und wenn die Welt voll Teufel wär - 20. August 1927 auf dem 3. Reichsparteitag im Kulturvereinssaal in Nurnberg ...

      http://www.antikbuch24.de/suchergebnisse.php?formType=1&author=&title=&keyword=1895+1945&isbn=&seller_id=&section=&sortType=1&price_from=&price_to=&firstEdition=&signed=&cover=&maxAge=-1&page=6

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    2. Chapter Sixteen:
      Kampfzeit
      "Time of Struggle"

      1924 December 20

      On the evening of Hitler's release from Landsberg prison, he attends a dinner in his honor at the Hanfstaengls' newly purchased home in Herzog Park, across Munich's Isar River. ...

      1925 January
      The rent on Hitler's modest apartment at 41 Thierschstrasse ... had been maintained by his followers during his incarceration, and it remains his legal residence. ... soon after his release from Landsberg, Hitler purchases a supercharged Mercedes-Benz for 28,000 marks as a replacement for his confiscated bright red Benz touring car. 3 ...

      His income is supplemented by funds from various admirers, such as the former Duke of Sachsen-Coburg-Gotha, and the former wife of the Duke of Sachsen-Anhalt, who gives him 1,500 monthly, which is two-thirds of her monthly 2,000-mark alimony settlement. Whether this stipend is provided out of loyal admiration for Hitler, who has promised to make her again a Duchess should he take power, or because Hitler had come out for the restoration of properties formerly expropriated from the aristocratic Junkers families, is uncertain. 4 ...

      1925 December 16
      In an early expression of the geopolitical conception of Lebensraum, Hitler declares that Germany can become strong enough to take its rightful place among the ruling nations, by the "acquisition of land and soil", preferably in the East, "by the sword." ...

      1925
      Himmler writes to Hitler's acquaintance and supporter Kurt Luedecke:
      Dear Herr Luedecke, Excuse my bothering you with this letter and taking the liberty of addressing a question to you. Perhaps you know that I am now working in the management of the district of Lower Bavaria for the Party. I also help with editing the local "folk" journal, the Kurier fur Nieder-Bayern. For some time I have entertained the project of publishing the names of all Jews, as well as of all Christian friends of the Jews, residing in Lower Bavaria. However, before I take such a step I should like to have your opinion, and find out whether you consider such an undertaking rich in prospects and practicable. I would be very indebted to you if as soon as possible you would give me your view, which for me is authoritative, thanks to your great experience in the Jewish question and your knowledge of the anti-Semitic fight in the whole world. 57
      1925 Party membership at year's end is estimated at between 27,000 and 50,000 dues-paying members. 58 ...

      1926 January 31
      Goebbels tells his diary: "I think it is terrible that we [the Nazis] and the Communists are bashing in each other's heads . . . . Where can we get together sometime with the leading Communists?" 63

      1926 February
      In preparation for the consolidation of power that Hitler expects to achieve in the upcoming Bamberg Conference, he hires two professionals to create a modern central party bureaucracy, centered in Munich. A former Munich City Hall accountant, Franz Xavier Schwarz (above), becomes the new party treasurer, and Philipp Bouhler is hired as executive secretary. 64

      1926 February 14
      In reaction to the Hanover Conference, Hitler calls for a conference at Bamberg of all those who had participated in the previous conference. ...

      Goebbels vents to his diary two days after the Bamberg Conference:
      Hitler speaks for nearly two hours. I am almost beaten. What kind of Hitler? A reactionary? Amazingly clumsy and uncertain. Russian question: altogether beside the point. Italy and Britain the natural allies. Horrible! It is our job to smash Bolshevism. Bolshevism is a Jewish creation! We must become Russia's heirs! ...

      http://grwa.tripod.com/ht16.html

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    3. Putzi Hanfstaengl and Adolf Hitler at the Cafe Heck in Munich in the 1920s

      Early press Secretary of Adolf Hitler Putzi Hanfstaengl and Adolf Hitler at the Cafe Heck in Munich

      https://www.pinterest.com/pin/494199759080826842/

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    4. Bernhard Stempfle

      ... Obwohl Hitler ihm – Hoffmanns Lebenserinnerungen zufolge – anfangs misstraute und ihn verdächtigte, ein „katholischer Spion“ zu sein, nahm er Stempfle in seinen „Hofstaat“ auf: Nach den Erinnerungen von Hitlers Auslandspressechef Ernst Hanfstaengl wurde Stempfle zu dieser Zeit ein ständiger Gast in Hitlers Stammtischrunde im Cafe Heck in der Münchener Galeriestraße. Schließlich habe Stempfle für Hitler die Funktion eines Verbindungsmanns zum Vatikan und zum ehemaligen bayerischen Herrscherhaus Wittelsbach übernommen.[18]

      1925 war Stempfle angeblich als Lektor an der Durchsicht der Druckfahnen des ersten Bandes von Hitlers Buch Mein Kampf beteiligt. Gemeinsam mit Elsa Bruckmann soll er die Kontroll- und Korrekturlektüre der Hitlerschen Manuskripte besorgt und das Buch redigiert haben, bevor dieses von Max Amann veröffentlicht wurde. ...

      https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Stempfle

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    5. Hitler, der Österreicher aus Braunau, war schließlich Bürger von München, Er wohnte dort von 1912 bis 1945, die längste Zeit und bis zum Ende am Prinzregentenplatz. In München und nur dort hatte er seine Stammlokale: den Bürgerbräukeller, das Café Heck in der Galeriestraße, die Osteria Bavaria in der Schellingstraße und schließlich die Carlton-Teestuben. ...

      http://www.zeit.de/1980/49/wie-war-das-damals-wirklich/seite-4

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  19. BloggerMagga
    #41 — 03.10.2016

    "Viele weltweit einflussreiche Parteitypen haben in Deutschland ihre erste große Blüte erlebt − von den Sozialdemokraten über die Nationalsozialisten bis hin zu den Grünen."

    Umgekehrt haben auch deutsche Parteien Einflüsse aus anderen Ländern absorbiert. Besonders interessant und noch wenig beleuchtet ist die Geschichte der "Reichsparteitage", die gerade für den Aufstieg und Machterhalt der NSDAP eine so wichtige Rolle spielten.

    Der erste Reichsparteitag der NSDAP fand 1923 statt. Ein Jahr zuvor hatte Hitler zum ersten Mal Ernst Sedgwick Hanfstaengl getroffen. Hanfstaengl war Spross angesehener deutscher und amerikanischer Familien, während seines Harvard-Studiums Kommilitone u.a. von Franklin D. Roosevelt. Auf Empfehlung von Truman Smith, Vertreter des US-Militärattachés, hatte er als Zuschauer an einer Parteiveranstaltung der NSDAP im Münchner Bürgerbräukeller teilgenommen. Hier hörte er erstmals Adolf Hitler reden, freundete sich mit ihm an, wurde zum Auslandspressechef der NSDAP.
    Auf https://en.wikipedia.org/... zu sehen mit Diana Mitford "at a 1934 Nuremberg Rally".

    Die „National Conventions“ der großen Parteien in den USA dürften, ob mit oder ohne professionelle Beratung, zumindest als Anregung, wenn nicht Muster, der ersten NSDAP Reichsparteitage gedient haben – mit zunehmend grandioser Übersteigerung des Show-Elements der US-Vorbilder.

    http://www.zeit.de/2016/39/parteien-interessenvertretung-gemeinschaft-populismus?page=11#comments

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  20. BloggerMagga
    #3.1 — 12.11.2016

    Der KKK gründete 1921 eine Zweigstelle in Deutschland.
    Hitler zeigte gegenüber seinem Amerika-erfahrenen Berater Ernst Hanfstaengl leidenschaftliches Interesse am KKK und hielt ihn für eine politische Bewegung ähnlich seiner eigenen.

    … the American Ku Klux Klan, which founded a chapter in Germany in 1921 …
    (The Last Gasp: The Rise and Fall of the American Gas Chamber, von Scott Christianson;
    https://books.google.de/books?id=AIzaoHoggUwC&pg=PA87&lpg=PA87&dq=ku+klux+klan+hanfstaengl+hitler&source=bl&ots=6sDWXRgK9I&sig=xW5xPu5-8GiNsanREfQ0q6tYlsU&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjO-5PssqLQAhXpB8AKHVJHD_4Q6AEINjAE#v=onepage&q=ku%20klux%20klan%20hanfstaengl%20hitler&f=false )

    Hitler was also passionately interested in the Ku Klux Klan, then at the height of its questionable reputation. He seemed to think it was a political movement similar to his own, with which it might be possible to make some pact …
    (Hitler: The Missing Years, von Ernst Hanfstaengl; https://books.google.de/books?id=GW8VEnNjqCAC&pg=PA41&dq=ku+klux+klan+hanfstaengl+hitler&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwis1cWFtaLQAhUBAsAKHeYJA20Q6AEIJjAB#v=onepage&q=ku%20klux%20klan%20hanfstaengl%20hitler&f=false )

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    1. High Society in the Third Reich
      https://books.google.de/books?isbn=0745643124

      Fabrice D'Almeida - 2008
      From 1922 on, Hanfstaengl provided a way to penetrate high-ranking Munich families. In order to make the party seem socially acceptable, he organized dinners with well-known figures such as William Bayard Hale, William Randolph Hurst's ...

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    2. Hitler: The Missing Years
      https://books.google.de/books?isbn=1559702788

      Ernst Hanfstaengl - 1957
      The Missing Years Ernst Hanfstaengl.
      ... I introduced him to William Bayard Hale, who had been a classmate of President Wilson at Princeton and for years the chief European correspondent of the Hearst newspapers.

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    3. William Bayard Hale, den Hanfstaengl mit Hitler in Kontakt brachte, schrieb zuvor für Woodrow Wilson und Theodore Roosevelt; z.B. über eine Woche mit Roosevelt im Weißen Haus

      A Week in the White House with Theodore Roosevelt: A Study of the President, at the Nation s Business

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