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Freitag, 10. Juni 2011

Eugenisches Denken: Demokratie als "Diktatur der Mittelmäßigkeit"

“Wir hassen das Schlagwort von der Gleichheit.
Der Kampf ist der Vater aller Dinge, Gleichheit ist der Tod.”

Rudolf vom Sebottendorf,
Gründer der Thule-Gesellschaft, 1918

(Zitiert in “Brownshirt Princess” A Study of the Nazi Conscience” von Lionel Gossman (2009), S. 30
http://books.google.com/books?id=pjQx3dRgxnwC&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false)


Bei meinen Recherchen zur Ergänzung des vorigen Posts fällt mir auf, wie verbreitet die Vorstellung von der Demokratie als "Diktatur der Mittelmäßigkeit" immer noch ist - und wie stark diese Vorstellung mit dem Genie- und Führerkult verbunden ist. Um einen besseren Einblick in diesen Zusammenhang zu bekommen, werde ich hier nach und nach gefundene Zitate über Demokratie und Mittelmäßigkeit einstellen. (Hervorhebungen in Fettdruck sind von mir.)

In einem Zitat von Erwin Liek, einem Arzt-Eugeniker der Nazi-Zeit, spiegelt sich die damals herrschende Vorstellung von der geborenen Führerpersönlichkeit, die Mittelmaß und Durchschnitt in jeder Beziehung weit hinter sich lässt (siehe auf diesem Blog http://guttmensch.blogspot.com/2011/04/ein-arzt-der-nazizeit-erlautert-die.html): "Die Führerschicht unseres Volkes, die höher Begabten, können sich nur völlig
ungenügend fortpflanzen ... Sehr richtig sagte Almquist: ‚Für die Regierung ist ein Mann mit Intuition mehr wert als ein Million Mittelmäßiger.‘..."


Eine große Rolle spielt die Abgrenzung der vermeintlich herausragenden Persönlichkeit vom Mittelmaß sehr deutlich erkennbar bei Sarrazins Vordenker Volkmar Weiss.
Aus "Der Führer gegen den Zeitgeist"
http://knol.google.com/k/volkmar-weiss/der-führer-gegen-den-zeitgeist/19iebpu8jegcn/24
"Von Anbeginn der geschichtlichen Überlieferung und wahrscheinlich seit dem Ende des Eiszeitalters gab es in der Alten Welt drei Genotypen von Menschen: die Intelligenten, die Mittelmäßigen und die Einfachen... Die Zahl der Intelligenten ist stets klein, die Zahl der Mittelmäßigen weit größer und die Zahl der Einfachen sehr groß. ... Der Preis, den die Mittelmäßigen forderten, als ihre Bevölkerungsdichte und ihre Ballung in den großen Städten so groß geworden war, daß sie sich leicht organisieren konnten, war die Einführung des allgemeinen und gleichen Stimmrechts. ...Die Massenmedien schaffen in der demokratischen Phase der Entwicklung eine neue Qualität. Die Tatsache, daß sowohl Regierung und Opposition stets auf allgemeine Stimmenmehrheiten und insbesondere auf die Stimmen der Unteren, der Proleten, angewiesen sind, führen zu einer gegenseitigen Abhängigkeit und dazu, daß die Gleichheitsideologie in verschiedenen Spielarten die einzige Art von öffentlicher Meinung wird, die noch verbreitet werden kann. Man nennt sie den Zeitgeist.  Indem die Massenmedien die Gleichheitsideologie verbreiten und vertreten..., schaffen es die Mittelmäßigen und Unfähigen, ihre Herrschaftsanteile zu maximieren..."

Einer älteren "Wiki"-Quelle zufolge (hier aus einem Forum für Fachkräfte des Forschungsebietes Genealogie/ Ahnenforschung)
http://wiki-de.genealogy.net/Computergenealogie/2001/02
ging Weiss in seinem 2000 erschienenen Buch die "IQ-Falle" noch weiter und warb dafür, die Menschheit durch IQ-Messungen in drei Typen - Intelligente, Mittelmäßige und Einfache - einzuteilen, um sie ökonomisch richtig und zum Wohl des Kulturfortschritts einsetzen zu können. Das politische Wahlrecht solle nur einer Intelligenz-Elite gegeben werden. Weiss habe für fast alle aktuellen gesellschaftlichen Probleme eine Begründung: die "Diktatur der Mittelmäßigkeit". Und er biete für alles ein Rezept: die Erforschung genetisch bedingter Intelligenz und aufgabenbezogene Auslese durch massenhafte Intelligenzmessung. Dazu fehlte, nach Weiss, zur Zeit nur noch die Entdeckung des Intelligenz-Hauptgens und ein rationales Schnelltest-Verfahren. (Der Autor empfiehlt seinen Fachkollegen, sie sollten Weiss' Buch kennen "wie die Gans den Fuchs".)

"Demokratie pflegt das Mittelmass", behauptet ganz selbstverständlich eine Schweizer "Stiftung für hochbegabte Kinder" (http://www.hochbegabt.ch/?page=3).
In den 1930er Jahren gingen Bewunderer des amerikanischen Intelligenzforschers Terman davon aus, dass die frühe Aussonderung für besonders begabt gehaltener Kinder und Jugendlicher und ihre Vorbereitung auf Führungsrollen der Schlüssel zur Entwicklung von Völkern sei  (s. auf diesem Blog auch Stichwort "Führerschulen"). Die aus dieser Zeit überlieferte Vorstellung, Demokratie und Förderung der Entwicklungsmöglichkeiten aller pflegten das Mittelmaß, ist auch heute noch immer wieder anzutreffen .

"Diktatur der Mittelmäßigkeit" ist ein beliebter Slogan, siehe z.B.
Webseite des Wirtschaftsberaters OSWALD METZGER | Konvent für Deutschland e.V. 10.09.2009 | Deutsche Politik, die Diktatur der Mittelmäßigkeit ...
http://www.oswald-metzger.de/content.asp?area=hauptmenue&site=kommentare&cls=01&akt=medienecho

Peter Lang über die Idee von Demokratie und Mittelmäßigkeit bei Nietzsche (in Acta Germanica, 1994):
"An der bürgerlichen Demokratie setzt Nietzsche aus, dass sie das Mittelmaß, aber nicht den überdurchschnittlich Begabten fördert."
"Was Nietzsche ... scheinbar verachtet, ist das Weiche, Nachgiebige, Feminine, Kranke, das er unter die Begriffe der Demokratie und der décadence subsummiert".
http://users.iafrica.com/h/ho/hornpete/warum-so-hart.htm#FOOTNOTE

"Demokratie ist die Verfallsform des Staates"
Friedrich Nietzsche

http://www.gutzitiert.de/zitat_autor_friedrich_wilhelm_nietzsche_thema_demokratie_zitat_5927.html

Zu Nietzsche auf diesem Blog auch
http://guttmensch.blogspot.com/2011/02/bayreuther-klungel.html

Auf dem Höhepunkt der Plagiatsaffäre des zurückgetretenen Verteidigungsminister zu Guttenberg war viel davon zu lesen, wie mittelmäßig die Politik doch sei ohne herausragende Figuren seines Kalibers; hier ein Beispiel von vielen, gefunden auf der Webseite "Agitano - Wirtschaftsforum Mittelstand" 
(https://www.agitano.com/magazin.yum?magazinAction=magazinDetails&magazinID=9358):
"Themen Redaktionell 09.03.2011 Triumph des Mittelmaßes ... Die Plagiatsaffäre Guttenberg wird zum Sinnbild für die Diktatur der Mittelmäßigkeit und der moralinsauren Scheinheiligkeit."

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"Dummheit der Masse" und "Weisheit der Gruppe" - beide Phänome sind real. Wodurch unterscheiden sie sich? Nicht durch angeborene Merkmale ihrer Mitglieder, sondern durch unterschiedliche Gruppenprozesse. (Neuere Quellen: "Schwarmintelligenz")

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Slogans und ihre politische Umsetzung:
Weg von der "Gleichmacherei" und Förderung der "Leistungsstarken": Beispiel Studienförderung. Ein kritischer Artikel von Markus Weber (2010)
http://www.trunews.de/2010/07/09/markus-weber-elitenforderung-statt-bafog-erhohung-zementierung-der-sozialen-spaltung/

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Über die Vorstellung, Demokratie behindere den vollen Einsatz "im Kampf ums Dasein der Völker": 

Einige angesehene Schulbuch- und Wissenschaftsverlage verbreiteten schon in der Zeit der Weimarer Republik die Auffassung, die Demokratie behindere, dass "Warnungsrufe" über den bevorstehenden Volksuntergang gehört würden. Daher sei eine "kraftvolle politische Führung" erforderlich. - An diese Tradition knüpft das um 1939 erschienene Schulbuch von Meyer-Zimmermann (vorgestellt auf diesem Blog, http://guttmensch.blogspot.com/2011/03/butter-bei-die-fische-sozialdarwinismus.html) an, wenn die Autoren erleichtert verkünden, nun sei das Volk endlich auf dem richtigen Weg.

Ein Auszug (Seite 375):
"Unser deutsches Volk geriet infolge seines starken Geburtensturzes und der Wertminderung durch die Gegenlauslese in eine bevölkerungspolitisch sehr bedrängte Lage. Seine geburtenkräftigen Nachbarn begannen in seinen Lebensraum einzudringen, seine Kulturfähigkeit drohte infolge der Minderung des Erbwertes zu erlöschen. Mit dem biologischen wäre der kulturelle Untergang unseres Volkes unvermeidlich verbunden gewesen. Dies alles hat die Wissenschaft deutlich erkannt, ohne mit ihren Warnungsrufen vom Volke gehört zu werden. Die vielen Parteien und die schlechten Politiker der Systemzeit hatten weder die Kraft noch die Macht, den Willen zum Kind wieder zu wecken und unser bedrohtes Volk wieder aufwärts zu führen. Erst eine kraftvolle politische Führung konnte das scheinbar unmögliche unternehmen, dem Volke die Hoffnung auf eine glückliche Zukunft wiederzugeben und damit seinen Lebenswillen wieder zu wecken. 'Denn der Kampf im Dasein der Völker wird letzten Endes durch den Sieg der Geburten entschieden.' (Burgdörfer)."
(Über den hier zitierten Friedrich Burgdörfer siehe z.B.
http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Burgd%C3%B6rfer; Stichwort u.a. "biopolitischer Grenzkampf mit Polen".)

Und weiter (Seiten 377-378):
"Der jüdische Propagandafeldzug für die Geburtenbeschränkung fand besonders in der Zeit der durch die Systemherrschaft herbeigeführten Arbeitslosigkeit Widerhall. Man verbreitete die Irrlehre, daß in unserem übervölkerten Raum jedes Kind nur einen neuen Arbeitslosen bedeute, bzw. einen Arbeitsplatz wegnähme. .... In dem durch die nationalsozialistische Regierung herbeigeführten, beispiellosen wirtschaftlichen Aufstieg hat jeder die Lügenhaftigkeit jener jüdischen Lehre vor Augen. Wir besitzen heute nicht nur keine Arbeitslosen mehr, sondern es mangelt vielmehr überall an Arbeitskräften, vor allem an tüchtigen Spezialarbeitern, Ingenieuren, Chemikern, Lehrern usw. Zahlreiche Arbeitsplätze verlangen nach Menschen. Diese fehlen aber deshalb, weil sich die verhängnisvollen Folgen des Geburtenrückgangs zumal in den erbtüchtigeren Kreise heute bereits bemerkbar machen. Die uns fehlenden Chemiker, Techniker usw. sind einfach nicht geboren worden. Die Schärfe des Existenzkampfes unseres Volkes ist deswegen erhöht, die Last der Arbeit, die auf den arbeitstüchtigen und jugenkräftigen Schuldern ruht, ist außerordentlich hoch. Auch hier wird allerdings der Erfolg der nationalsozialistischen Rassenpolitik in einigen Jahrzehnten spürbar sein und eine Erleichterung dieses Spezialarbeitermangels mit sich bringen."
"Die Vergreisung unseres Volkskörpers bringt auch eine Erhöhung der Steuerlasten mit sich, die von den arbeitsfähigen Volksgenossen aufgebracht werden müssen.... Die arbeitsfähigen Männer unseres Volkes sind zugleich auch die wehrfähigen Soldaten. Da infolge des Geburtenrückgangs vorübergehend auch die Zahl der wehrfähigen Männer in den nächsten Jahren noch zurückgehen wird, sind wir als Soldaten verpflichtet, wirklich das Letzte an Leistung und Einsatzbereitschaft aus uns herauszuholen. Die jüdischen Pazifisten der Systemzeit predigten uns, daß wir unsere Volkszahl klein halten müssten, um nicht mit anderen Völkern in Konflikt zu geraten. Ein Volk, das aus diesem Grunde sich bewußt zugrunde richtet, ist mit einem Heer zu vergleichen, das seine Waffen wegwirft, wenn es dem Feind gegenübersteht. ... Für uns als Herzvolk Europas wird im Kampf mit den Nachbarn immer die Fruchtbarkeit die unfelhbarste Waffe sein, die wir besitzen.... Der sogenannte 'biologische Pazifismus' hätte zum Selbstmord des deutschen Volkes geführt."

Thilo Sarrazin zitiert in seinem Buch zustimmend den Demografie-Theoretiker Herwig Birg mit dessen Einschätzung: "Da die politische Macht in einer Demokratie durch Wahlen errungen wird, für deren Erfolg sich das Versprechen einer sorglosen Zukunft als geeignetes Mittel erwiesen hat, ist die Verdrängung der demografischen Probleme zu einer heimlichen überparteilichen Staatsräson unseres demokratischen Wohlfahrtsstaats geworden."
Darauf angesprochen, dass Demografie (Bevölkerungsentwicklung) doch schon längst ein sehr öffentliches, keineswegs still verdrängtes Thema sei, sagte Birg in einem Interview mit der WELT, das Publikum würde durch die falsche Art von Diskussion - nämlich die Diskussion des Umgangs mit den Folgen der alternden Gesellschaft - "infantilisiert"; diese Form der Diskussion erinnere ihn fast an die "kommunistische Ära".
http://www.welt.de/print-welt/article168787/Schlimmer_als_der_30jaehrige_Krieg.html
Demokratie als Diktatur eines infantilen, manipulierten und möglicherweise noch kommunistisch beeinflussten Publikums? - Ein Vergleich solcher Argumentation mit der Tirade vom "jüdischen Propagandafeldzug" (s.o.) sollte zum Nachdenken anregen.

Ein Blogger auf einer wissenschaftlichen (?) Webseite
http://ejournal.uvka.de/spatialconcepts/archives/1184
lobt Adolf Hitler dafür, dass er erkannt habe, was nach Halford Mackinder (Begründer der Lehre von der Geopolitik; s. auf diesem Blog Stichworte Mackinder, Haushofer oder Geopolitik) eine Supermacht ausmacht: Neben einer strategisch günstigen geografischen Lage vor allem „ein großes eigenes Territorium bzw. eine große Bevölkerungszahl“.

Genau darauf bezieht sich tatsächlich der Text aus dem Schulbuch der Nazi-Zeit (s.o.). Der darin vorkommende Begriff "Herzvolk" ist ebenfalls der geopolitischen Theorie Mackinders/ Haushofers entnommen.

Werden wir bald auch wieder Aufrufe gegen den „biologischen Pazifismus“ und für einen neuen "biopolitischen Grenzkampf" hören? 


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"In der modernen liberalen Demokratie sei die »Ausmerzung gemeinschaftsgefährdender Parasiten« oder »Sozial-Parasiten« leider nicht gängig, monierte der angesehene Nobelpreisträger Konrad Lorenz ... Der ehemalige Parteigenosse, Mitarbeiter und Redner des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP, klagte darüber, dass man »nicht einmal die Worte ›minderwertig‹ und ›vollwertig‹ gebrauchen« dürfe, »ohne sofort verdächtigt zu werden, man plädiere für die Gaskammer«."
http://jungle-world.com/artikel/2011/19/43203.html
(Peter Bierl, 12. Mai 2011)


„Die Verfallstypen durchsetzen Volk und Staat dank ihrer größeren Vermehrungsquote und ihren vergröberten Wettbewerbsmethoden dem Artgenossen gegenüber in kürzester Zeit und bringen beiden aus analogen biologischen Gründen den Untergang, aus denen die ebenfalls asozialen Zellen einer Krebsgeschwulst das Gefüge des Zellstaates zugrunde richten."
Konrad Lorenz, zustimmend zitiert auf
http://politikforen.net/showthread.php?68279-Eugenik-Dysgenik-Bev%C3%B6lkerungsplanung

Ein Kommentator, der fand, "dass Menschen nicht so ohne weiteres Krebszellen gleichgesetzt werden können", wurde von den Administratoren gesperrt.


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Interessante Analyse von 1966 über die neue Bündelung alter ideologischer Elemente:
Die Gefahr von rechts
http://www.zeit.de/1966/21/die-gefahr-von-rechts


"Die NS Ideologie war zu keiner Zeit mehr als ein Bündel von Strömungen und Ressentiments, die es — übrigens nicht nur in Deutschland — lange vor Hitler gab und die mit Hitler keineswegs gestorben sind: Antiliberalismus, Antiparlamentarismus, Antisozialismus, Antimarxismus, Antiklerikalismus, Antisemitismus, ja sogar ein kleinbürgerlicher Antikapitalismus, dazu ein guter Schuß Chauvinismus und als Krönung eine am Tierreich orientierte Rassentheorie. Das alles war nicht neu.
Über liberale Grundrechte und parlamentarische Schwatzbuden haben sich nicht erst die Nazis mokiert. Es war immerhin ein deutscher Kaiser, der nach einer Reichstagswahl telegraphierte, es sei ihm gleichgültig, ob im Reichstagskafig schwarze, rote oder gelbe Affen herumturnten. ... Nicht einmal die Vorstellung von der Herrenrasse ist von Alfred Rosenberg und seinen Freunden in die deutsche Politik eingeführt worden: man lese den Entwurf zu einem alldeutschen Staat, den ein gewisser Daniel Frymann alias Justizrat Class schon 1912 verfaßte.
Neu am Nazismus waren weder Gedanken noch Ressentiments, neu war die ebenso unlogische wie wirksame Bündelung teilweise heterogener Strömungen. Neu am Rutenbündel waren nicht die Ruten, sondern die Schnur um die Ruten ...
Ausländische Beobachter haben sich gewundert, wie plötzlich der Nationalsozialismus nach 1945 verschwand: die Kapitulation hatte die Schnur um das Bündel zerschnitten, die Ruten waren auseinandergefallen. Die einzelnen Bestandteile des nazistischen Konglomerats führten ein unauffälliges Eigendasein in Schulzimmern, an Stammtischen, auf Verbandstagungen und in Wahlkämpfen. Einige davon gingen neue — oder besser alte — Verbindungen ein, und nur ein Kind konnte sich wundern, wenn auch bei demokratischen Parteien, besonders auf der Rechten, die eine oder andere Rute wieder auftauchte. Mancher hat sich auch gewundert, wie wenige Deutsche nach 1945 Nazis gewesen sein wollten. Auch das war oft subjektiv redlich: fast bei allen Nationalsozialisten fehlte die eine oder andere Rute: der eine hatte seine Kirche in Schutz genommen, der andere hatte es mit dem Sozialismus wirklich ernst gemeint, und viele hatten in der Praxis bewiesen, daß sie die Theorie von der Herrenrasse nie so recht ernstgenommen hatten. Der ideale Vollnazi, der ausnahmslos alle NSParolen geglaubt hatte, war selten. ...
Wenn die Anhänger der NPD beteuern, sie seien keine Nazis, so ist daran soviel richtig: Sie offerieren nicht mehr das alte Bündel, und sie wären auch töricht, wenn sie es versuchten. ... Und die Sache mit der Herrenrasse ist einfach zu verrückt, als daß man damit Stimmen holen könnte. Man meidet das Wort, man hält sich lieber an die Gastarbeiter. Schließlich ist man sogar für die Demokratie, nur eben nicht für die „Lizenzparteien".

Natürlich gibt es auch Ruten, die wir vom alten Bündel her kennen: Der Kampf gegen alle Art von Zersetzung und Überfremdung, für sittliche Erneuerung, für die deutsche Mutter und gegen die Dirnen, für nationale Würde und gegen Intellektuelle, Gewerkschaften, Verzichtpolitiker und Nestbeschmutzer, gegen Kommunisten und — amerikanische — Kapitalisten. In diesen Punkten hat man sich nicht einmal die Mühe gemacht, den Wortschatz zu ändern. Man hatte es auch nicht nötig: Andere hatten diesen Wortschatz lebendig erhalten. ...
Was die NPD heute tut, war seit einiger Zeit fällig: Sie sammelt die in der politischen Landschaft wirr herumliegenden Ressentiments; fleißig, ohne eine Rute zu vergessen, schnürt sie ihr neues Bündel."

Kommentare:

  1. "Erhebung der nationalen Opposition gegen die demokratische Gewalt"

    Gefunden im Internet-Antiquariat

    Karl Siegmar Baron von Galéra: Geschichte unserer Zeit. 7 Bände; um 1934

    Band 5:
    Der Kampf um das Dritte Reich: Die Erhebung der nationalen Opposition gegen die demokratische Gewalt. 1929-1930

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    1. Abebooks Suchergebnisse - galera karl

      Die Revolution, Enstehung Und Folgen
      Dr Karl Siegmar Baron Von Galera
      Nationale Verlagsgesellschaft, 1934.
      Erstes Buch der Zusammenbruch 1916-1921

      Geschichte unserer Zeit Band IV Wiederaufstieg zu neuer Weltgeltung 1924-1926
      Galera von Baron, Karl Siegmar
      Schlüter, 1930.

      Das Ringen der Titanen,
      Baron von Galera, Karl Siegmar:
      Buchbeschreibung: Der Kampf der völkischen und überstaatlichen Mächte in Europa von Verdun bis Compiegne (1916-1918), 3. Band
      Nationale Verlagsgesellschaft, Leipzig o.J., um 1934?.

      Österreichs Rückkehr ins Deutsche Reich. - Von Kaiser Karl zu Adolf Hitler.
      Galéra, Karl Siegmar Baron von.
      Buchbeschreibung: Leipzig: Nationale Verlagsges. 1938.
      Österreichische Geschichte der Zwischenkriegszeit aus Nazisicht

      Die Achse Berlin - Rom. Entstehung, Wesen, Bedeutung
      Dr. Karl Siegmar Baron von Galéra
      Nationale Verlagssgesellschaft Verlags-, Reise- und Versandbuchhandlung W.conrad & Co. 1939.

      Deutscher Reichsspiegel. Männer und Bewegungen im Kampfe für Reich und Gegenreich.
      Galéra, Karl Siegmar von
      Leipzig: Hesse & Becker 1936

      Deutsche Politik Die Wiedergewinnung ihrer Grundkräfte und ihrer Befreiung von fremden Einflüssen
      Galera, Karl Siegmar Baron von
      Leipzig: Nationale Verlags-Gesellschaft, 1934

      usw.

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  2. Nazi-Propagandist von Galera als Referenz in einem Wikipedia-Artikel

    Wikipedia- Diskurs über K.S. Baron v. Galéra (engl.)

    "Nazi Publication as source of information regarding Polish German history ?
    Hi, I have a question regarding a source I encountered in the article Settlement Commission [Siedlungsamt; Anm.], which is about an institutions that aimed to increase number of Germans in Polish parts of German Empire. Recently a source was added with no date or location of publishing that claimed some of people settled by Comission were native to those territories. The source was only named as : Baron Galéra, Deutsche unter Fremdherrschaft, Band I, p.37
    I started to search out of curiosity who that was. After a while it appears thatthe person involved published books for Nazi regime and was a pro-nazi propagandist.His works are recorded in "Nazi Collection Research Resources in the Archives and Special Collections Research Center" [...]
    He is named as "antisemtic, pro-Nazi Baron von Galera" in Jewish Currents by : Morning Freiheit Association published in 1956.I also found the book itself that is used as source. It was published in 1933. Its title is longer and translated as History of robbed German territories. Poles and Balts in their war against German people. ... Several statements are made praising Nazi movement.
    Several racist statements are made against Poles for example on page 25 it says Poles hate Germans because Germans are good workers and disciplined while Poles are culturally inferior and unable to create anything.Page 93 calls Poles barbaric.On other page the region of Poland is called "more German then Polish" [...] Several more such statements can be found.I don´t believe the book can be used as reliable source for information about history of German presence in Poland and Polish-German relations, I do have serious doubts if the author wouldn´t present the presence of Germans and reduce the importance of state colonisation to support nationalistic claims against Polish
    territories. This a pro-Nazi, extremist publication. It use as source is unnacceptable. I believe that as Nazi publication the book should be removed as a source and a better one provided. "

    http://de.scribd.com/doc/45914315/Wikipedia-Diskurs-uber-K-S-Baron-v-Galera-engl

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    1. Kann man Nazi-Literatur als Informationsquelle für Wikipedia-Artikel trauen?
      Der kritische Frager kriegt eins aufs Dach“:
      „Hüte deine Zunge, du bist hier auf Bewährung“
      („Watch your tongue […] mind you are out here on parol“; s.u.)

      „--Molobo (talk) 19:57, 12 July 2008 (UTC)It s only usable as an example of Nazi claims and propaganda, not as a source for anything factual. --Stephan Schulz (talk) 20:13, 12 July 2008
      (UTC)Indeed. Btw, I d like to see an article on Karl Siegmar Galéra; we need more articles on Nazi "historians" (like Walter Frank). --Piotr Konieczny aka Prokonsul Piotrus talk 05:50, 13 July 2008 (UTC)The author is cited in the Settlement Commission article not for his views of anything, but for a statistic he surely did not work out by himself [...] I do not see a reason why this particular informations should not be trusted. Skäpperöd (talk) 11:03, 13 July 2008 (UTC)I think there will be a concern if you don't see a reason why Nazi propaganda is not to be trusted. Use other non-Nazi
      sources.The claims of Nazi propaganda literature that German settlers who were to Germanise Poland were in part native toPoland are not reliable. It's obvious they would claim that. Furthermore we shouldn t encourage people to take Nazi propaganda literature seriously. Why did you used it as a source. Did the fact that the authro praises Hitler and makes racist remarks didn't warn about
      reliability of the author or did you not know whohe is ? --Molobo (talk) 12:44, 13 July 2008 (UTC)Watch your tongue. I can no longer assume good faith if you turn my statement Ido not see a reason why this particular informations should not be trusted [...] You call me a Nazi?! I regard this highly uncivil, mind you are out here on parol. Skäpperöd (talk) 13:03, 13 July 2008 (UTC)I am not talking about you but about the author who is listed as Nazi propagandist. […]“

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  3. Traditionen - Visionen
    44. Deutscher Historikertag in Halle an der Saale
    vom 10. bis 13. September 2002

    Geschichtswissenschaft in Halle

    Galéra, Siegmar Baron von
    Germanist, Historiker. * 6.1.1865 Magdeburg, †15.9.1945 Nietleben bei Halle.
    Geboren als Siegmar Schultze, 1904 von Baron Arthur von Galéra adoptiert.
    Schultze studierte Geschichte, Germanistik, alte Sprachen und Rechtswissenschaft und wurde 1887 in Halle zum Dr. phil. promoviert.
    Danach war er in Halle als Lehrer tätig. 1892 habilitierte er sich für Germanistik und wandte sich nach wenig erfolgreicher wissenschaftlicher Tätigkeit in seinem eigentlichen Fach der Heimatgeschichte zu. 1932 stellte er die Vorlesungstätigkeit ein und wurde 1937 formal von den amtlichen Verpflichtungen entbunden. 1943 wurde seine Dozentur wegen "nichtarischer Abstammung" für "erloschen" erklärt. Gelegentlich wird Siegmar von Galéra mit seinem Sohn Karl Siegmar, einem nationalsozialistischen Bestsellerautor, verwechselt. (H.E.)
    Literatur H. Eberle, Die Martin-Luther-Universität in der Zeit des Nationalsozialismus 1933-1945, Halle 2002, S. 370

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    1. "Nationalsozialistischer Beststellerautor" - wollten die Verfasser vom Hallenser Historikertag 2002 nicht wahrhaben, dass von Galera Jr. (Karl Siegmar) wie sein Vater Historiker war (oder zumindest als solcher auftrat), und seine Bestseller als historische Werke galten?

      "Der heute mit Recht vergessene Historiker Karl Siegmar Baron von Galera"

      "In den "Monatsheften" der NSDAP forderte der heute mit Recht vergessene Historiker Karl Siegmar Baron von Galera, daß es für jeden, der "aufrichtig" um die Probleme der jüngsten Geschichte ringe, nur einen "nationalen Stil seines Werkes" geben könne. Ende 1932 setzte er hinzu: "... dieser ist bestimmt durch das Bekenntnis zum Nationalsozialismus, den man mit einem Worte kurz als die sinnvolle Überwindung einer brüchigen Vergangenheit bezeichnen kann."

      Manfred Weißbecker in
      Zur "Geschichtspolitik" deutscher Parteien in gesellschaftlichen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts

      http://www.thueringer-forum.de/internetbibliothek/publikationen/1994/umbrueche_02.html

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    2. Karl Siegmar von Galera ist auch als Verfasser von Trivialliteratur zu finden, ein Titel ist "Die Teufelsleibwache".
      Also wer ist jetzt der Historiker und wer der Verfasser von (belletristischer) Trivialliteratur, wer ist der Vater und wer ist der Sohn?
      Auf jeden Fall wird deutlich, dass die Geschichtswissenschaft im Umgang mit ihrer eigenen Geschichte noch einiges aufzuholen hat.

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  4. Einige Suchergebnisse bei Abebooks zum Suchbegriff "KONSERVATIVE REVOLUTION"(wiedergefunden in meinem Archiv mit der Stichwortsuche "VON GALERA")
    Anbieter/ Antiquariat ist hier nur genannt, wenn zusätzliche beschreibende Angaben übernommen wurden

    Die Konservative Revolution in Deutschland 1918.1932. Grundriß ihrer Weltanschauungen.
    Mohler,Armin. Stuttgart. Vorwerk. 1950

    Geschichte unserer Zeit (fünf von acht Bänden)
    Siegmar Dr. Karl und Baron von Galera
    Book Description: Nationale Verlagsgesellschaft mbH, Leipzig, 1932. Erstausgabe. 1.Auflage
    Bookseller: Versandantiquariat Schönecker (Berlin, Germany)

    Über die Linie
    Jünger, Ernst
    Vittorio Klostermann/Frankfurt a.M., 1950

    Der Kampf für die Jugend. Gesammelte Aufsätze.
    Wyneken, Gustav
    Jena, Diederichs 1919. 1.-3.Tsd. 269 S.
    OBroschur. (Zum Autor s. Mohler ...: 'Eine der
    umstrittensten, aber auch verehrtesten Gestalten im Umkreis
    der Jugendbewegung'.).
    Bookseller: Antiquariat Axel Kurta (Berlin, B, Germany)

    Der Begriff des Politischen.
    SCHMITT, CARL :
    Hamburg, Hanseatische Verlagsanstalt, 1933
    Gekürzte Fassung der Ausgabe von 1932

    Via Vitae. Lebenserinnerungen.
    Stählin, Wilhelm:
    Kassel: Stauda 1968
    Die Autobiographie des späteren Bischofs in Oldenburg (1945-52) behandelt ausführlich u.a. die Studienzeit (Erlangen, Rostock, Berlin), die ersten Pfarrstellen (Egloffstein, Nürnberg) und
    die akademische Lehramtszeit in Münster. Weitere zentrale
    Lebensinhalte werden erörtert wie Jugendbewegung,
    Kirchenkampf, Michaelsbruderschaft.
    Bookseller: Antiquariat Axel Kurta (Berlin, B, Germany)

    Filosofia della Konservative Revolution: Arthur Moeller van den Bruck
    Balistreri Giuseppe A
    Lampi di Stampa 2004.

    Der Preußische Stil ; Vorwort: Hans Schwarz
    Moeller van den Bruck, Arthur
    Wilh. Gottl. Korn / Breslau, 1931

    Reden und Aufsätze.
    Spengler, Oswald:
    München: Beck 1937
    Erste Ausgabe dieses Sammelbandes, welcher 'sein Schwergewicht im Philosophischen und Geschichtlichen' (Mohler) hat.
    Bookseller: Antiquariat Axel Kurta (Berlin, B, Germany)

    Widerstand und Entscheidung eines deutschen Revolutionärs.
    Leben und Denken von Ernst Niekisch.
    Kabermann, Friedrich:
    Köln: Verl. Wissenschaft und Politik 1973.
    Der Namenszug Helmut Gollwitzers und dessen Signaturvermerk auf dem Vortitelblatt.
    Bookseller: Antiquariat Axel Kurta (Berlin, B, Germany)

    Gesetz zur Befreiung von Nationalismus und Militarismus;
    Vorwort: Staatsminister für politische Befreiung (in Bayern) Heinrich Schmitt; München 1946
    Ministerium für Sonderaufgaben
    Book Description: [In 67 Artikeln versucht dieser Gesetzestext vorrangig einen Weg zu bahnen, der die Mitläufer des Nationalsozialismus in die Reihen der neuen Demokratie führt, sie wieder zu vollberechtigten Mitgliedern unseres Staates und Volkes werden läßt so der Staatsminister für politische Befreiung in seinem Vorwort zu diesem Werk. Die deutsche Bevölkerung wird bei ihrer Eingliederung in den neuen Staat in folgende Gruppen gegliedert: 1) Belastete (Aktivisten); 2)
    Belastete (Militaristen); 3) Belastete (Nutznießer); 4) Belastete im allgemeinen; 5) Bewährungsgruppe; 6) Mitläufer und schließlich 7) Entlastete]
    Bookseller: Antiquariat Rietzschel&Russ (München, BAYER, Germany)

    Werke und Tage. Geschichte eines Denkers.
    Blüher, Hans
    München, List 1953.
    Die erste Ausgabe der letzten Fassung der Autobiographie, welche, nach Mohler, 'in ihrer Selbstsicherheit zuweilen die Arroganz' streift. 'Sein Schrifttum ist von kulturgeschichtlichem
    Zeugniswert für die Wandervogelbewegung' (Kosch).
    Bookseller: Antiquariat Axel Kurta (Berlin, B, Germany)

    Ich glaube an den dreieinigen Gott. Eine Untersuchung über Glauben und Geschichte.
    Gogarten, Friedrich:
    Jena: Diederichs 1926

    Religiöse Spannungen. Prolegomena zu einem neuen Mythos.
    Bonus, Arthur:
    Jena: Diederichs 1912
    (Bonus, Zur religiösen Krisis. 3) (Mohler 375 ...: '"deutschgläubige" Leitfigur')

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    1. Politische Ethik. Versuch einer Grundlegung.
      Gogarten, Friedrich:
      Jena: Diederichs 1932
      (Diehn ...: 'Zum Problem Kirche u. völkische Frage wichtig'; Mohler ...: 'Hauptwerk für unsern Zusammenhang'.)
      Bookseller: Antiquariat Axel Kurta (Berlin)

      Rudolf Hess. Sein Schicksal in Bildern;
      Hess, Rudolf Nederling, Rolf (Hg.):
      Druffel Leoni 1982 [Text-Beitrag von Wolf Rüdiger Heß]

      Feldgraue italienische Künstler stellen aus. Katalog zur Ausstellung November 1942 - Januar 1943;
      München Ausstellungskataloge: Rom 1942 [XXI.Jahr der Faschistischen Ära]
      'Diese Ausstellung von Künstlern im feldgrauen Rock, angeregt vom Generalstab des italienischen Heeres, wurde bereits in Rom gezeigt in den Sälen des Ausstellungspalastes, der seit Jahrzehnten der modernen italienischen Kunst geweiht ist' aus dem Vorwort von Vittorio Ambrosio, Generalstabschef des kgl. italienischen Heeres (Die Ausstellung wurde auch in Berlin und Wien gezeigt)
      Bookseller: Antiquariat Rietzschel&Russ (München)

      Grossdeutschland und die See. Ausstellung in München 1941 vom 24.September 1941 bis 31.Januar 1942 im Deutschen Museum München
      von BLASIUS SPRENG ['Diese Ausstellung soll dem deutschen Menschen an Hand historischer, kultureller und wirtschaftlicher Tatsachen nahebringen, daß Seegeltung eine nationale Aufgabe, eine lebenswichtige Forderung ist' aus dem Vorwort von Reichsleiter und OB Karl Fiehler] Geleitwort: Konteradmiral Buße ...Wissenschaftliche Gestaltung des Kataloges: Reichsbund Deutscher Seegeltung.
      Bookseller: Antiquariat Rietzschel&Russ (München)

      Das Ende des Hitler-Mythos
      Almathea Zürich/Leipzig/Wien 1947
      Greiner, Josef:
      Book Description: [fünf der Abbildungen sind nach Aquarellen Hitlers reproduziert,die seinerseits durch das Hauptkulturamt der NSDAP für das Hitler-Museum in Braunau erworben wurden]
      Bookseller: Antiquariat Rietzschel&Russ (München)

      Japan und Deutschland, die beiden Welträtsel. Politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung. Berlin, 'Politik u. Wirtschaft' 1936.
      PUSTAU, E.v., O. KUROTA, 1936.
      Mit handschriftlicher Widmung von Pustau auf dem Vorsatz: "Herrn Professor Dr. Haertel, dem verdienstvollen Förderer der Beziehungen zwischen dem neuen Deutschland und Japan in Freundschaft überreicht Mai 1936".
      Zuletzt aus der Bibliothek von Armin Mohler, mit dessen Stempel zu seiner Sammlung Konservative Revolution auf dem Titelblatt.
      Bookseller: Keip GmbH - Books (Goldbach, Germany)

      Was sagt Bismarck dazu? Ein Wegweiser durch Bismarcks Geistes- und Gedankenwelt.2 Bde. Berlin, Scherl 1924.
      KLEMM, Max
      Book Description: 1924. Mit Stempel "Sammlung Konservative Revolution, Bibl. Armin Mohler"
      Bookseller: Keip GmbH - Books (Goldbach, Germany)

      Grundschriften der deutschen Jugendbewegung. Hrsgg. im Auftrage des "Gemeinschaftswerkes Dokumentation der Jugendbewegung". Mit einer Einführung von Theodor Wilhelm.

      Kindt, Werner (Hrsg.)
      Düsseldorf, Köln: Diederichs 1963. (Dokumentation der Jugendbewegung) (Mohler 258, 14.1.70).
      Bookseller: Antiquariat Axel Kurta (Berlin)

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    2. Politische Schriften.
      Niekisch, Ernst:
      Köln, Berlin: Kiepenheuer & Witsch 1966.
      2.Aufl. 347 (vgl. Mohler[4] 465, 210.1.1)
      Der Namenszug sowie ein Nummerierungsvermerk {Helmut
      Gollwitzers} auf dem Vorsatzblatt.
      Bookseller: Antiquariat Axel Kurta (Berlin, B, Germany)

      Hitler in seiner Heimat;
      Hoffmann, Heinrich [Reichsbildberichterstatter der NSDAP] Hg. Zeitgeschichte-Verlag Berlin 1938 [2.Aufl.] mit einem Geleitwort von Reichspressechef Dr.Otto Dietrich
      Bookseller: Antiquariat Rietzschel&Russ (München)

      Rassenkunde des deutschen Volkes. Mit Abbildungs- und Schriftstellerverzeichnis.
      Günther, Hans F.K.München, Lehmann, 1935. 59.-66. Tausend

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  5. Prinzessin Reuß zur Lippe und Thies Christophersen


    Die "Deutsche Unitarier Religionsgemeinschaft" 1997

    Vom 1. bis 4. Mai 1997 veranstaltet die DUR in Hameln ihren "Unitariertag". Zu diesem Zweck stellt die Stadt Hameln ihr das städtische Weserberglandzentrum zur Verfügung und der Oberstadtdirektor Werner Lichtenberg (SPD) richtete ein Grußwort an die völkisch-rassistische Sekte.
    Die DUR wurde 1947 bei Hameln von hochrangigen Nazifunktionären gegründet. Sie grenzte sich von Beginn an von anderen unitarischen Glaubensgemeinschaften ab und verstand sich im Gegensatz zu ihnen als speziell deutsche, nicht-christliche Organisation. Zu ihren Gründern zählten z.B. Eberhard Achterberg, Hauptschriftleiter der von Alfred Rosenberg herausgegebenen "Nationalsozialistischen Monatshefte", Herbert Böhme, Mitglied der obersten SA-Führung, der NSDAP und Mitarbeiter in der Reichspropagandaleitung der NSDAP und Marie-Adelheid Prinzessin Reuß zur Lippe, ehemalige Chefredakteurin von "Die Bauernschaft" des Auschwitz-Leugners Thies Christophersen.
    Doch nicht nur ihre Gründung zeigt die Traditionslinie von der "Deutschen Glaubensbewegung" um Jakob Wilhelm Hauer auf, in der diese völkisch, nationalistisch und rassistisch motivierte Gemeinschaft steht:
    Ihre Kontakte reichen weit hinein in die NPD, die "Republikaner" und das vom Verfassungsschutz Hamburg 1995 als "national-völkischer Kulturverein" bezeichnete "Deutschen Kulturwerk Europäischen Geistes".
    Ihre Räumlichkeiten stellte die DUR regelmäßig dem "Freundeskreis Filmkunst" (FKFK) und auch der "Gesellschaft für freie Publizistik" (GfP) zur Verfügung. Der FKFK war bis vor kurzem Mitbesitzer des "Heide-Heims" in Hetendorf, das von der mittlerweile verbotenen "Wiking Jugend" genutzt wurde und jährlich als Treffpunkt von Faschisten aus dem In- und Ausland während der "Hetendorfer Tagungswoche" dient.

    http://antifa-hm-py.immerda.ch/dur.htm

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    1. In hindsight, as was argued in Part I, the characteristic features of an extreme right-wing ideology are easily detectable in Gott in mir, and it seems likely that the Princess was either already moving in right-wing circles at the time of its composition or on the verge of doing so. She was by no means the only aristocratic figure to be found in such circles. Dismayed by the failure of their class to respond with conviction and courage to the turmoil that precipitated and followed the end of the Wilhelminian Empire and lacking confidence in the ability of traditional conservative forces to intervene effectively in the political arena, many younger members of the old princely families were drawn – along with the ruined and impoverished petty aristocracy – to radical right-wing ideologies and populist political movements in the 1920s and 1930s.4 Among the socially prominent early supporters of the NSDAP (the National Socialist German Workers’ Party) were two sons of ex-Kaiser Wilhelm II – Crown Prince Friedrich Wilhelm5 and his younger brother, the Kaiser’s fourth son, August Wilhelm. ”Auwi,” as the latter was known familiarly, was later honored for his services to the Nazi cause by being made a Standartenführer (colonel) in the SA (Sturmabteilung [stormtroopers section], or paramilitary wing of the Party).6 Carl Eduard, Duke of Saxe-Coburg and Gotha, born in England and educated at Eton, a grandson of Queen Victoria and first cousin of King George V, rose to the rank of Obergruppenführer (general) in the SA, conspicuously attending George V’s funeral in 1936 in his stormtrooper uniform. Prince Bernhard zur Lippe-Biesterfeld, later Prince Bernhard of the Netherlands, whose grandfather was a brother of Marie Adelheid’s grandfather, joined the NSDAP in the early 1930s and became a member of the SA and the Reiter-SS.

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    2. Closer to home, two members of the Princess’s immediate family were also active on the extreme Right, one on the Reuß and one on the zur Lippe side. Her older brother, Friedrich Wilhelm, Prinz zur Lippe-Biesterfeld (1890-1938), made a reputation for himself in radical right-wing circles as the author of Vom Rassenstil zur Staatsgestalt: Rasse und Politik [From Racial Style to State Structure: Race and Politics] (1928). He was also a friend of Ludwig Ferdinand Clauß, a well-known specialist in questions of race and so-called ”Völkerpsychologie,” whose Die nordische Seele [The Nordic Soul] (1923; eight editions by 1940) and Rasse und Seele [Race and Soul] (1926; 18 editions by 1943) were among the most influential literary products of the so-called Nordic Movement, in which the Princess was also soon involved. An exact contemporary of the Princess on the Reuß side, from the zu Schleiz branch of the family, Erbprinz (Hereditary Prince) Heinrich XLV (1895-1945), was ”won over completely” to the National Socialist cause by Goebbels, after the latter met him at a dinner party hosted by another friend of the Princess’s, Freifrau (Baroness) Viktoria von Dirksen, an important intermediary between the old nobility and the National Socialists, in May 1930. ”He immediately understood us,” Goebbels reported of his encounter with Reuß. Later Goebbels seems to have put him in charge of programs for the theater. At any rate, he was sufficiently prominent in Nazi circles to have been arrested by the Russians in 1945, after which he was never heard from again.
      Somewhat more distantly connected to the Princess, but very close to her in underlying motivation, in his unwavering adherence, until his death in 1983, to National Socialist and racist doctrines, and in his use of his literary talents for the propagation of these doctrines well into the post-World War II period, was Friedrich Christian, Prinz zu Schaumburg-Lippe (a rival branch of the House of Lippe). The prince was drawn to the Nazis in the mid-twenties, served as an aide to Goebbels from 1932 until 1935, campaigned vigorously to enlist the nobility behind Hitler, was sent on a mission to Sweden to drum up support for the regime in 1938, and, as both the text and the photographs in his published diaries testify, stood high in Hitler’s favor as well as in that of his chief at the Ministry of Propaganda. Like the heroine of the Princess’s later novel Die Overbroocks, he had been disillusioned and disgusted by the unheroic abdication and flight of the Kaiser, by the – in his view – even more cowardly abdications of the German princes and their spineless surrender to the revolutionaries of 1918, and finally by the ease with which, according to him, some sections of the old nobility abandoned ancient principles of honor and fidelity and accommodated themselves to the egoistical, materialist values of the despised Weimar Republic. Raised by tutors who combined traditional views of the prerogatives and obligations of the nobility with Frederician Enlightenment ideas about the education of princes and Nietzschean notions of heroic aristocracy, he had come to believe, as had the Princess, that neither the old conservatism nor the elitism of rightwing radicals like Moeller van den Bruck was adequate to the times. If there were ever to be a monarchy in Germany again, he held, it could not bear any resemblance to the old one. ”Hitler,” he noted optimistically in his diaries, ”was in principle for the Monarchy.” ”But not,” he added, ”for the continuation of that which, in his opinion, had failed totally.”

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    3. By the mid-1920s the Prince 69 was convinced that those who still held to the values of the nobility had to break down the old barriers separating them from the common people, reach out to the masses, and ”für die Straße entscheiden” [decide in favor of the street], that is, side with the National Socialists and accept their demagogic methods. Like a substantial fraction of the nobility, he liked to think of his own class as a kind of avant-garde of National Socialism and of the National Socialists as the true heirs of the old nobility.
      I have not been able to ascertain whether the Princess attended the Thursday evening meetings of the National Club hosted in the 1920s by the wealthy Baroness Viktoria von Dirksen at the old Hotel Kaiserhof (Hitler’s headquarters in Berlin as of 1932) and patronized by eminent conservatives. She was, however, a regular, in the late 1920s, at meetings of the Nordic Ring, for which the Baroness provided space in the imposing Palais Dirksen on the Margaretenstraße, after the death in 1928 of her more traditionally conservative husband, Willibald Dirksen.14 These meetings were a forum for the discussion of issues of race and eugenics and for promoting the ”Nordic idea” [Der Nordische Gedanke], the proponents of which held that Occidental culture in general and Germanic culture in particular were a creation of the ”Nordic race,” that this long dominant racial strain in the population had been losing ground rapidly in the new industrial age through an influx of inferior races drawn by employment opportunities in the rapidly expanding cities, and that this trend would have to be reversed or at least arrested if Germany and the Northern countries, and along with them the entire culture of the West, were not to follow France, Spain, and Italy (where the Nordic element of the population had already shrunk catastrophically) into decline.
      The Nordic idea – essentially a special version of the obsession of the age with ”decadence” – was widespread in the German middle and upper middle classes in the early decades of the twentieth century. As early as December 1907, for instance, Walther Rathenau – the son of the director of the AEG (Allgemeine Elektrische Gesellschaft), one of the most progressive industrial enterprises in Germany, the future Foreign Minister of the Weimar Republic, and a Jew (he was assassinated in 1922 by nationalist, anti-Semitic fanatics, who were memorialized after Hitler came to power) – announced in the magazine Zukunft [Future], the editor of which, Maximilian Harden, was also Jewish,16 that if it was not to suffer drastic decline, Germany would have to reinforce the Nordic element in its population culturally and biologically. Six years later, on the eve of the First World War, Rathenau, himself a competent scientist and gifted business manager, repeated his call for such a ”Vernördlichung” [northernizing] or ”Nordifikation” of the nation in his Zur Mechanik des Geistes [On the Mechanics of the Spirit] (1913), a long meditation on the decline of culture in an age of increasing rationalization and utilitarianism

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  6. Demokratie als die „Herrschaft der Minderwertigen“

    Aus
    "Röhm-Putsch" 1934
    Ein Bauernopfer
    Von Volker Weiß
    Berliner Zeitung, 29.06.2014

    Mit der durch den „Röhm-Putsch“ ausgelösten Mordaktion schaltete Adolf Hitler alle Konkurrenz aus. Damit war der Aufstieg des Faschismus in Deutschland vollendet. Nicht der 30. Januar 1933 war das dafür entscheidende Datum, sondern eine Phase von 1932 bis 1934.

    ... Hitlers Aufstieg war ein Pyrrhussieg der Jungkonservativen. ...
    Diese wenig bekannte, in der Oberschicht exzellent vernetzte konservative Erneuerungsbewegung kämpfte für die vollständige Zerschlagung des Parteienstaates. Gerade erst hat der Kölner Historiker André Postert in einer lesenswerten Studie nachgezeichnet, wie die jungkonservativen Versuche zur Errichtung eines autoritären Ständestaats der Weimarer Demokratie zum Verhängnis wurden (Nomos: Baden-Baden 2014). Politik sollte demnach von der Elite gemacht werden. Demokratie galt als die „Herrschaft der Minderwertigen“, wie es der jungkonservative Theoretiker Edgar Julius Jung schon 1927 unmissverständlich formuliert hatte. Probates Mittel dafür waren dann in den frühen dreißiger Jahren die Notverordnungen, mit denen das Parlament ausgeschaltet werden konnte. Ihre Feindschaft gegen das Parteiensystem machte auch vor der NSDAP nicht halt. Für die Jungkonservativen stand selbst der Nationalsozialismus noch im Geruche der Demokratie. Als die von Jung geforderte „Herrschaft der Besten“ zogen sie Mussolinis Faschismus vor. ...

    Der Ausweg aus der Pattsituation bestand darin, Hitler wie einen Dienstleister zu „engagieren“, wie es Franz von Papen ausdrückte. Hitler sollte den Reichskanzler geben, gesteuert von Konservativen. ...

    Mit einer Rede vor Marburger Studenten am 17. Juni wagte von Papen den offenen Protest gegen die Monopolisierung der Macht in den Händen der NSDAP. Er beklagte die Angriffe auf die konservative Presse und die Unsicherheit im Bürgertum. Der Text stammte von Edgar J. Jung und ließ die Risse in der Koalition offen zutage treten. Reichswehrminister Blomberg drohte Hitler mit der Absetzung, falls er keine innere Stabilität garantieren könne. Er machte deutlich, dass die militärischen Führungsansprüche Röhms die Expansionspläne des Reichs gefährden könnten.

    In dieser Lage bot sich die Ausschaltung der SA-Führung durch die SS als Bauernopfer an. Am 30. Juni 1934 wurde die SA enthauptet: Röhm wurde mit einer Reihe höherer und mittlerer SA-Führer festgenommen und in den kommenden Tagen liquidiert. Auch andere nationalsozialistische Häretiker wie Gregor Strasser waren unter den Opfern. Die Reichswehr stellte Waffen und Transportmittel für die „Aktion“ zur Verfügung. Doch fielen auch Konservative den Mordkommandos zum Opfer. Der ehemalige Reichskanzler und General von Schleicher wurde mitsamt seiner Gattin erschossen. Papens Referent Herbert von Bose, Teilnehmer des Kapp-Putsches, wurde ermordet, ebenso der katholische Politiker Erich Klausener. Auch Edgar Julius Jung, der als Verfasser der Papen-Rede schon einige Tage zuvor in „Schutzhaft“ genommen worden war, musste sterben. Die Strafaktion lief aus dem Ruder, es kam zu Verwechslungen, alte Rechnungen wurden beglichen, die Zahl der Opfer wird heute auf 150 geschätzt. Die Öffentlichkeit beruhigte man mit der Behauptung, es habe ein „Staatsstreich“ der SA gedroht. Der angesehene Staatsrechtler Carl Schmitt, lange selbst in jungkonservativen Kreisen heimisch, kommentierte die Vorgänge in der „Deutschen Juristenzeitung“ lapidar: „Der Führer schützt das Recht“. ...

    Volker Weiß, Jahrgang 1972, ist Historiker und Mitglied im Villigster Forschungsforum zu Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus e.V. Seine letzte Publikation: Moderne Antimoderne. Arthur Moeller van den Bruck und der Wandel des Konservatismus. Paderborn 2012.

    http://www.berliner-zeitung.de/kultur/-roehm-putsch--1934-ein-bauernopfer,10809150,27648672.html

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  7. Neo-Nazi Initiative zur Neugruendung der Thule-Gesellschaft (von der Webseite)

    THULE GESELLSCHAFT - Thuleorden - Germanenorden
    KONFÖDERIERTE STAATEN VON EUROPA - Europäischer Bund
    KAISERREICH

    THULE-Gesellschaft
    Homepage neu:
    www.TG.drhr.info www.THULE-GESELLSCHAFT.drhr.info

    Die ONT ist die religiöse Organisation der Ariosophie, die THULE-Gesellschaft ist die gesellschaftlich-politische Vereinigung der Ariosophie.

    Das Jahr 1918 brachte dem Umsturz der politischen Ordnung. Die Soldaten hatten 4 Jahre für ein Deutschland an der Front gekämpft, welches nun von der "Revolution" zertreten wurde, dahinterstehend die Machtgier der Alliierten. Die Kommunisten wollten das Reich in eine "Sovietrepublik" verwandeln. Die Thule-Gesellschaft wirkte mit das Sovietregime in Bayern zu stürzen. Die Mächte der Finsternis sind heute in anderer Form wieder an der Macht. Mit der "Europäischen Union" ist eine Art neuer Sovietunion geschaffen worden, die "Bundesrepublik" wird schrittweise in eine Sovietrepublik der EU umgewandelt, Unrecht, Korruption, Terror und Mord bestimmen heute das Leben in Europa. Es ist Zeit erneut dieser Entwicklung entgegenzuwirken!

    Nur ein ariosophischer Geheimbund kann noch eine Änderung herbeiführen!

    Der Kommunismus ist semitisch in seinem Wesen und seinen führenden Personen, die EU ist semitisch in ihrem Wesen und führenden Personen! ...

    ORGANISATION der THULE

    "Wie die Feinde unseres Volkstums nur durch geheimen, festen Zusammenschluss und zähe, zielbewusste Förderung ihrer Art und ihrer Belange zu der heutigen, unsagbar drückenden Herrschaft gelangt sind, so heisst es auch für uns, zu lernen, daß wir erst dann wieder Herren im eigenen Hause und Vaterlande sein werden, wenn wir uns auf Tod und Leben zusammenschliessen im heiligen Blutsbruderbunde. Hierzu bedarf es einer Trutzburg, einer Stätte, an der die nötige Sammlung und Vorbereitung in Ruhe geschehen kann, einer Heimstätte, wo Gleichgeartete sich finden können, ohne von Fremdrassigen gestört und in ihren heiligsten Empfindungen verletzt oder auf Abwege geführt zu werden, eine solche Stätte besteht. Tausende germanische Männer haben sich bereits gefunden, um in stiller zielbewusster Arbeit die germanische Wiedergeburt einzuleiten und die noch echten Stammesgenossen zu sammeln. Ausgehend von der Erkenntnis, daß in unserem Völkerleben das monarchische und aristrokratische Prinzip den größten, dauernden Erfolg hat, daß ein Orden bzw. eine Loge die beste Form der Gesinnungsgemeinschaft und Disziplin unter Männern ist, hat sich der neue Rassenbund ordens- und logenmäßig gegliedert. Der feierliche Ernst, das geheimnisviolle Brauchtum und stille Wirken, der wohltätige Zwang des Ordensgelübdes, die stetige, fleissige Arbeit, die edle Geselligkeit, der gute Ton und Takt, der treue Schutz einer Loge bewirkt erst den Zauber, Germanen zu geschlossenem Vorgehen zu einigen."

    GRADE der THULE

    Der 1.Grad der Thule ist die THULE-Gesellschaft, dies ist der große abendländische Freundeskreis der Thule,

    der 2.Grad der Thule ist der Thuleorden, hierfür ist der Nachweis von 3 Generationen deutscher bzw. abendländischer Abstammung erforderlich, auch die Ehefrau darf nicht farbiger oder gar morgenländischer Abstammung sein,

    der 3.Grad der Thule ist der Germanenorden, dieser hat hohe Aufnahmekriterien, als Wegweiser dienen u.a. folgende OSTARA-Hefte: "Einführung in die Rassenkunde" und "Beschreibende Rassenkunde" sowie weitere Schriften von Lanz von Liebenfels, außerdem ist ein Blutsbekenntnis erforderlich,

    der 4. Grad und die folgenden Grade sind streng geheim, sie bewahren das Geheimnis von Thule.

    Werden Sie MITGLIED der Thule-Gesellschaft!
    Kämpfen Sie für die Heilslehre der ARIOSOPHIE!
    Kaiserreich statt Republik!
    Info über: THT23@aol.com

    http://www.ariosophie.de/19.html

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    1. KONFÖDERIERTE STAATEN VON EUROPA /
      Confederate States of Europe

      a term used by right-wing groups such as "Thule Society" (above)

      Compare:

      "I think it' premature to have a big scale debate about the flag"
      Governor Mark Sanford

      in a interview with Yahoo News’ Bianna Golodryga on the question if it wasn't time to remove the Confederate flag from the South Carolina State House
      at ca. 15:05 in the video clip under this link

      http://news.yahoo.com/suspected-charleston-shooter-dylann-roof-wanted-to-start--race-war---reports-164102298.html#

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    2. Der US Staat South Carolina verwendet immer noch die Konfoederierten-Fahne. Sie war die einzige Fahne auf dem Gelaende des Regierungsgebaeudes von South Carolina, die nach dem rassistisch motivierten Massaker in einer Kirche mit afro-afrikanischen Wurzeln nicht auf Halbmast gesetzt wurde. Das sei wegen der Art ihrer Befestigung nicht moeglich, hiess es. Wegen der Gesetzeslage koenne sie auch nicht entfernt warden.

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    3. KONFÖDERIERTE STAATEN VON EUROPA ist offensichtlich ein Anklang an die historische Konfoederation der Suedstaaten der USA; diese dient als Leuchtturm und Vorbild.

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