Aus Briefen des Norwegen-Attentäters Anders Behring Breivik
(https://sites.google.com/site/breivikarchiv/briefe/2012-05-07-brief-anders-behring-breivik-an-beate-zschaepe - s. auch den Post http://guttmensch.blogspot.com/2013/03/breiviks-briefe-aus-dem-knast.html)
(https://sites.google.com/site/breivikarchiv/briefe/2012-05-07-brief-anders-behring-breivik-an-beate-zschaepe - s. auch den Post http://guttmensch.blogspot.com/2013/03/breiviks-briefe-aus-dem-knast.html)
„Wir beide sind Märtyrer für die konservative Revolution und Du solltest gewaltig stolz auf Dein Opfer und Deine Anstrengungen sein :) Sei Dir gewiss, dass Dein Opfer in Nordeuropa von zigtausenden Kulturkonservativen gefeiert wird.“
“Ich habe im Compendium 2083 vorgeschlagen, dass wir ein Netzwerk schaffen, das alle Aktivisten für die indigenen Rechte, Anti-Marxisten und Anti-Islamisten einschließen sollte. Es gibt in Westeuropa, und vielleicht auch in Russland, drei primäre Gruppen: 1. Nationalsozialisten, 2. Nationalkonservative, 3. strenggläubige Christen (militante Christen). Von der Gruppe 3 gibt es bisher nicht viele in Westeuropa und ich muss zugeben, dass unter den Militanten die Gruppe 1 dominiert, allerdings gewinnt die Gruppe 2 in Westeuropa rasch an Boden. Sie sind bisher nicht wie Gruppe 1 sehr militant, aber sie werden es in Zukunft sein.”
“Ich habe im Compendium 2083 vorgeschlagen, dass wir ein Netzwerk schaffen, das alle Aktivisten für die indigenen Rechte, Anti-Marxisten und Anti-Islamisten einschließen sollte. Es gibt in Westeuropa, und vielleicht auch in Russland, drei primäre Gruppen: 1. Nationalsozialisten, 2. Nationalkonservative, 3. strenggläubige Christen (militante Christen). Von der Gruppe 3 gibt es bisher nicht viele in Westeuropa und ich muss zugeben, dass unter den Militanten die Gruppe 1 dominiert, allerdings gewinnt die Gruppe 2 in Westeuropa rasch an Boden. Sie sind bisher nicht wie Gruppe 1 sehr militant, aber sie werden es in Zukunft sein.”
“… mein Netzwerk ist, wie Du wohl weißt, der Kreuzritternationalismus”
“Ich bin kein militanter Nationalsozialist, sondern ein militanter Nationalkonservativer (Kreuzritternationalist) und es ist wichtig, dass Du weißt, was das genau ist. […] Was also besagt die nationalkonservative Ideologie?[…]
Meine Ideologie stimmt im Grunde zu 80% mit dem NS überein, was die wichtigsten Aspekte anbelangt, nicht aber, was die unpopulärsten Grundsätze betrifft. […] Ich bin für den ethnischen und kulturellen Protektionismus (Sicherstellung, dass die nordische ethnische Gruppe, die indigenen Menschen Nordeuropas demographisch immer dominieren werden), Deportation des Islams aus Europa, Anti-Marxismus, also der Gegensatz zu Feminismus und sexueller Revolution (Wiedereinführung des Patriarchats, Frauen sollten wie in Japan und Süd-Korea eine untergeordnete Rolle im Berufsleben spielen).”
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"A harrowing exploration of the rapid rise of American religious fanaticism after 9/11. This film explores an emerging ultra-rightwing mass movement seeking dominion over all aspects of contemporary American society. The film weaves archival video, contemporary Christian Nationalist movement propaganda (recruiting videos, apocalyptic/military video game imagery, etc.... and original investigative material) to create an intense examination of the mindset and its will to power."
http://boitchy.blog.ca/2010/06/20/american-crusaders-8836153/
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“[Paul Ray,] … Betreiber des rechten Blogs "Lionheart" und selbsternannte Wiederbeleber des Kreuzrittertums bemüht sich […] um Schadensbegrenzung. Der mittlerweile von seinen Ex-Kumpanen ausgebootete Brite hatte nach Meinung Anders Breiviks mit der inzwischen weltweit berüchtigten English Defence League (EDL) das Vorbild für noch zu schaffende anti-islamische Organisationen geschaffen.
Er ist nun einer von jenen, die am Pranger stehen. Ray soll eine der Haupt-Inspirationen für Breiviks krude Ideologien gewesen sein. Mehr noch: Manche glauben, sein bizarrer Kreuzritter-Verein, in dem Ex-National-Front-Mitglieder mit angeblichen Ex-Neonazis aus Deutschland und wegen mehrfachen Mordes verurteilten protestantischen Terroristen aus Nordirland den Schulterschluss üben, sei nichts anderes als die "Kreuzritter-Zelle" zur Befreiung Europas, von der Breivik so gern schwadroniert. Laut Ray alles Unsinn, ihm gehe es um nichts anderes als britische Brauchtumspflege […]
Ray […] ist wie viele andere ein Multiplikator für die Ideologien eines radikalen neu-rechten Lagers, dessen Botschaften sich auf die Eckpfeiler Nationalismus, "Monokulturismus", die Ablehnung und Bekämpfung des Islams, der Strukturen der Europäischen Union und der westlichen Staaten zusammenfassen lassen. Ihr Idealbild ist eine Festung Europa, die sich der Muslime per Deportation entledigt und "ethnisch homogene" Bevölkerungen in einem "Europa der Regionen" anstrebt. Die sollen dann wieder ausschließlich ethnisch definiert sein - als ob das im Völker-Wanderrevier Europa je so gewesen wäre. In ihrer Feindschaft gegen das Andersartige, in ihrem Streben nach Isolation sind sie sich einig, selbst über sonstige ideologische Grenzen hinweg. […]
Ray, der 2008 aus Großbritannien floh, nachdem ihm einerseits Strafverfolgung wegen Anstiftung zu rassistisch motivierter Gewalt drohte, andererseits Gewalt seitens seiner Ex-Kumpane von der EDL, die laut Ray "von Nazis gekapert wurde", distanzierte sich nun deutlich von Breivik. "Ich werde beschuldigt, sein Mentor gewesen zu sein", sagte er einer britischen Reporterin, die ihn an seinem Wohnort auf Malta aufsuchte. "Ich könnte definitiv eine seiner Inspirationen gewesen sein. Es sieht danach aus. Aber was er getan hat, war absolut böse. Ich könnte so etwas niemals tun, um meine Ideen voran zu bringen." […]
Über sein Lionheart-Blog verbreitet er derweil die These, Breivik und die EDL hätten ihn mit dem Kreuzritter-Bezug gezielt belasten wollen. Für Ray ist die Sache klar: "Ich kann die Verbindung von Alan Lake (angeblicher Finanzier der EDL; Anm. d. Red.) mit der absoluten Spitze der Anti-Dschihad-Bewegung in Europa zeigen, die Geert Wilders einschließt. Die ideologisch-politische Seite der Bewegung, zu der Fjordman und Alan Lake gehören, hat ihre eigene Vision von Europa abgesteckt. Der folgte Breivik bis aufs i-Tüpfelchen. Die English Defence League war Teil des Plans und ein Werkzeug in ihren Händen, vielleicht wie auch Breivik selbst." […]
Von Pro-NRW bis FPÖ, von Echte Finnen bis Lega Nord werden es Populisten vorerst schwer haben, ihre ausländerfeindlichen Positionen zu vermitteln, ohne dass sofort die Assoziation mit Breiviks Mordtaten im Raum steht.
Dabei hatte sich das europaweite Netzwerk der Rechtspopulisten in den vergangenen Jahren aus ihrer Sicht so erfreulich entwickelt. Die Islam-feindliche Perspektive erwies sich als idealer Kitt, unterschiedlichste Gruppierungen zusammenzuschweißen. "Der konkrete Zweck des europäischen Netzwerkes", erklärte vor einigen Wochen der deutsch-schwedische Rechtspopulist Patrik Brinkmann im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE, "ist die Durchsetzung islamkritischer und identitärer Positionen in Europa." “
http://www.spiegel.de/politik/ausland/breiviks-vordenker-ein-bisschen-reue-ein-bisschen-ausrede-a-777315.html
Patrik Brinkmann von Druffel-Egloffstein hat sich geschaeftlich (in seiner Firma Wiking Mineral) mit Ex-Minister Sven Otto Littorin zusammen getan. Das meldete “Realtid.se” am 20.3.2013
http://www.realtid.se/ArticlePages/201303/20/20130320132302_Realtid618/20130320132302_Realtid618.dbp.asp
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Kreuzritterfigur im Kindergarten - pardon, beim Verfassungsschutz
Islamfeindlichkeit beim Verfassungsschutz
Von Tanjev Schultz
Süddeutsche.de, 28. März 2013
http://www.sueddeutsche.de/politik/islamfeindlichkeit-beim-verfassungsschutz-schuld-hat-der-muselmann-1.1635327
Es rumort im Bundesamt für Verfassungsschutz, nachdem in der
vergangenen Woche islamfeindliche Vorfälle aus früheren Jahren öffentlich
geworden sind. Nicht nur die Frage, ob und wo da ein Leck in der auf
Geheimhaltung spezialisierten Behörde mit Hauptsitz in Köln sein könnte, treibt
die Verfassungsschützer um. Den internen Konflikt hielten viele für längst
gelöst - das aber war offenbar ein Trugschluss. Es gibt im Amt weiterhin Groll
und Unmut.
Und es werden nun weitere Details zu den Vorgängen aus dem Jahr 2009 und davor
bekannt: So soll ein Beamter an einen Kollegen, der Wurzeln in einem islamisch
geprägten Land hat, eine SMS mit islamfeindlichen Inhalten geschickt haben.
Darin soll es um Bombenbauer und um Männer gehen, die Frauen bedrohen - und die
Schuld an all den Verbrechen habe "der Muselmann".[...]
Wie berichtet, sollen damals auch über einen längeren Zeitraum hinweg
Beleidigungen wie "Ölauge" und "Muselmann" gefallen und die Deutschen als
"Herrenrasse" bezeichnet worden sein. Ein Beamter hatte eine
Kreuzritter-Spielfigur in seinem Büro so postiert, dass ihr Schwert auf eine
Moschee gerichtet war. [...]
Das Bundesamt hat beteuert, für Rassismus und Islamfeindlichkeit sei beim
Verfassungsschutz kein Platz. Es sei damals konsequent gehandelt worden. Es
heißt, gegen alle Beteiligten habe es disziplinarrechtliche Maßnahmen gegeben.
Die Betroffenen seien zudem versetzt worden. Allerdings konnten sie zum Teil
angeblich innerhalb der Islamismus-Abteilung bleiben, was Kritiker für eine
fragwürdige Entscheidung halten - zumal eines der mutmaßlichen Beleidigungsopfer
offenbar in eine andere Abteilung wechseln musste.[...]
Offenbar schwelte der Konflikt nach der angeblichen
Klärung jedoch weiter, obwohl die betreffenden Mitarbeiter nicht mehr auffällig
geworden seien.[...]
Wie die SZ erfuhr, haben Muslime und Mitarbeiter mit Wurzeln im Ausland nicht
nur beim Bundesamt Probleme, sondern auch in anderen Verfassungsschutzbehörden.
Beleidigungen wie "Ölauge" oder negative Sprüche über Türken sind offenbar auch
andernorts vorgekommen.
Wie viele Beamte bei den Sicherheitsbehörden Migranten oder Kinder von
Einwanderern sind, ist nicht bekannt. Eine Statistik darüber wird nicht geführt.
Beim Verfassungsschutz heißt es offiziell, Mitarbeiter mit besonderen Sprach-
und Kulturkenntnissen seien sehr willkommen.
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Meine Ideologie stimmt im Grunde zu 80% mit dem NS überein, was die wichtigsten Aspekte anbelangt, nicht aber, was die unpopulärsten Grundsätze betrifft. […] Ich bin für den ethnischen und kulturellen Protektionismus (Sicherstellung, dass die nordische ethnische Gruppe, die indigenen Menschen Nordeuropas demographisch immer dominieren werden), Deportation des Islams aus Europa, Anti-Marxismus, also der Gegensatz zu Feminismus und sexueller Revolution (Wiedereinführung des Patriarchats, Frauen sollten wie in Japan und Süd-Korea eine untergeordnete Rolle im Berufsleben spielen).”
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“Christian Nationalist Crusade was an antisemitic organization which operated out of P.O. Box D-4, St. Louis, Missouri, USA. Its founder was Gerald L. K. Smith. It sold and distributed, inter alia, The International Jew, and subscribed to the antisemitic views embodied in the Protocols of the Elders of Zion which it also published.
Smith founded this entity, in St. Louis, in 1942, with the purpose to "preserve America as a Christian nation being conscious of a highly organized campaign to substitute Jewish tradition for Christian tradition." Its purpose was also to oppose Communism, world government, and immigration. It also aimed to "fight mongrelization and all attempts to force the intermixture of the black and White races." It effectively was a political party, and it promoted antisemitic and racist causes, particularly in St. Louis from the 1940s through the 1950s. …”http://en.wikipedia.org/wiki/Christian_Nationalist_Crusade
Smith founded this entity, in St. Louis, in 1942, with the purpose to "preserve America as a Christian nation being conscious of a highly organized campaign to substitute Jewish tradition for Christian tradition." Its purpose was also to oppose Communism, world government, and immigration. It also aimed to "fight mongrelization and all attempts to force the intermixture of the black and White races." It effectively was a political party, and it promoted antisemitic and racist causes, particularly in St. Louis from the 1940s through the 1950s. …”http://en.wikipedia.org/wiki/Christian_Nationalist_Crusade
"A harrowing exploration of the rapid rise of American religious fanaticism after 9/11. This film explores an emerging ultra-rightwing mass movement seeking dominion over all aspects of contemporary American society. The film weaves archival video, contemporary Christian Nationalist movement propaganda (recruiting videos, apocalyptic/military video game imagery, etc.... and original investigative material) to create an intense examination of the mindset and its will to power."
http://boitchy.blog.ca/2010/06/20/american-crusaders-8836153/
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| Paul Ray |
Bizarrer Kreuzritter-Kult
Aus:
Breiviks Vordenker: Ein bisschen Reue, ein bisschen Ausrede von Frank Patalong
SPIEGEL ONLINE 30.7.2011
Breiviks Vordenker: Ein bisschen Reue, ein bisschen Ausrede von Frank Patalong
SPIEGEL ONLINE 30.7.2011
“[Paul Ray,] … Betreiber des rechten Blogs "Lionheart" und selbsternannte Wiederbeleber des Kreuzrittertums bemüht sich […] um Schadensbegrenzung. Der mittlerweile von seinen Ex-Kumpanen ausgebootete Brite hatte nach Meinung Anders Breiviks mit der inzwischen weltweit berüchtigten English Defence League (EDL) das Vorbild für noch zu schaffende anti-islamische Organisationen geschaffen.
Er ist nun einer von jenen, die am Pranger stehen. Ray soll eine der Haupt-Inspirationen für Breiviks krude Ideologien gewesen sein. Mehr noch: Manche glauben, sein bizarrer Kreuzritter-Verein, in dem Ex-National-Front-Mitglieder mit angeblichen Ex-Neonazis aus Deutschland und wegen mehrfachen Mordes verurteilten protestantischen Terroristen aus Nordirland den Schulterschluss üben, sei nichts anderes als die "Kreuzritter-Zelle" zur Befreiung Europas, von der Breivik so gern schwadroniert. Laut Ray alles Unsinn, ihm gehe es um nichts anderes als britische Brauchtumspflege […]
Ray […] ist wie viele andere ein Multiplikator für die Ideologien eines radikalen neu-rechten Lagers, dessen Botschaften sich auf die Eckpfeiler Nationalismus, "Monokulturismus", die Ablehnung und Bekämpfung des Islams, der Strukturen der Europäischen Union und der westlichen Staaten zusammenfassen lassen. Ihr Idealbild ist eine Festung Europa, die sich der Muslime per Deportation entledigt und "ethnisch homogene" Bevölkerungen in einem "Europa der Regionen" anstrebt. Die sollen dann wieder ausschließlich ethnisch definiert sein - als ob das im Völker-Wanderrevier Europa je so gewesen wäre. In ihrer Feindschaft gegen das Andersartige, in ihrem Streben nach Isolation sind sie sich einig, selbst über sonstige ideologische Grenzen hinweg. […]
Ray, der 2008 aus Großbritannien floh, nachdem ihm einerseits Strafverfolgung wegen Anstiftung zu rassistisch motivierter Gewalt drohte, andererseits Gewalt seitens seiner Ex-Kumpane von der EDL, die laut Ray "von Nazis gekapert wurde", distanzierte sich nun deutlich von Breivik. "Ich werde beschuldigt, sein Mentor gewesen zu sein", sagte er einer britischen Reporterin, die ihn an seinem Wohnort auf Malta aufsuchte. "Ich könnte definitiv eine seiner Inspirationen gewesen sein. Es sieht danach aus. Aber was er getan hat, war absolut böse. Ich könnte so etwas niemals tun, um meine Ideen voran zu bringen." […]
Über sein Lionheart-Blog verbreitet er derweil die These, Breivik und die EDL hätten ihn mit dem Kreuzritter-Bezug gezielt belasten wollen. Für Ray ist die Sache klar: "Ich kann die Verbindung von Alan Lake (angeblicher Finanzier der EDL; Anm. d. Red.) mit der absoluten Spitze der Anti-Dschihad-Bewegung in Europa zeigen, die Geert Wilders einschließt. Die ideologisch-politische Seite der Bewegung, zu der Fjordman und Alan Lake gehören, hat ihre eigene Vision von Europa abgesteckt. Der folgte Breivik bis aufs i-Tüpfelchen. Die English Defence League war Teil des Plans und ein Werkzeug in ihren Händen, vielleicht wie auch Breivik selbst." […]
Von Pro-NRW bis FPÖ, von Echte Finnen bis Lega Nord werden es Populisten vorerst schwer haben, ihre ausländerfeindlichen Positionen zu vermitteln, ohne dass sofort die Assoziation mit Breiviks Mordtaten im Raum steht.
Dabei hatte sich das europaweite Netzwerk der Rechtspopulisten in den vergangenen Jahren aus ihrer Sicht so erfreulich entwickelt. Die Islam-feindliche Perspektive erwies sich als idealer Kitt, unterschiedlichste Gruppierungen zusammenzuschweißen. "Der konkrete Zweck des europäischen Netzwerkes", erklärte vor einigen Wochen der deutsch-schwedische Rechtspopulist Patrik Brinkmann im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE, "ist die Durchsetzung islamkritischer und identitärer Positionen in Europa." “
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“Kreuzritter” Patrik
Brinkmann von Druffel-Egloffstein:
Sehnsucht nach der Burg? Blick auf Burg Egloffstein von Westen aus dem Trubachtal Bild: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Egloffstein_(Adelsgeschlecht) |
Patrik Brinkmann von Druffel-Egloffstein hat sich geschaeftlich (in seiner Firma Wiking Mineral) mit Ex-Minister Sven Otto Littorin zusammen getan. Das meldete “Realtid.se” am 20.3.2013
http://www.realtid.se/ArticlePages/201303/20/20130320132302_Realtid618/20130320132302_Realtid618.dbp.asp
Bolagskrasch
för Sven Otto Littorin
Wiking Mineral i rekonstruktion med ex-ministern i styrelsen.
Prospekterings- och gruvutvecklingsföretaget Wiking Mineral avbryter pågående konvertering av konvertibler till aktier då endast 4 procent av innehavarna har tackat ja till omvandling mot nya aktier.
Styrelsen har mot denna bakgrund beslutat att ansöka om företagsrekonstruktion vid Uppsala tingsrätt. Föreslagen rekonstruktör är advokaten Hans Liljeblad, KLA Advokatbyrå, skriver bolaget i ett pressmeddelande. […]
Bolagets storägare Patrik Brinkmann von Druffel-Egloffstein, som sitter på 86,1 procent av konvertiblerna eller 56,9 miljoner kronor, har tidigare gett löfte om att delta i kvittningen, och har också beviljats undantag från budplikt av Aktiemarknadsnämnden. […]
Littorin war 2010 im Zusammenhang mit einem “Sexskandal” aus dem Kabinett der schwedischen Regierung (Premierminister Fredrik Reinfeld) zurueckgetreten.
http://en.wikipedia.org/wiki/Sven_Otto_Littorin
Patrik Brinkmann von Druffel-Egloffstein nennt sich in Deutschland schlicht Patrik Brinkmann.
Bescheidenheit ist eine Zier – oder geht es am Ende eher darum, Assoziationen mit dem einschlaegig bekannten Druffel-Verlag zu vermeiden?
Siehe z.B. den Eintrag “Verlagsgesellschaft Berg” auf Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Verlagsgesellschaft_Berg
Die Verlagsgesellschaft Berg, zu der der Druffel-Verlag, der Türmer-Verlag und der Vowinckel-Verlag gehören, wurde 1991 in Inning am Ammersee gegründet und gilt als einer der größten rechtsextremen Verlage. Geschäftsführer ist der wegen Volksverhetzung vorbestrafte Gert Sudholt, ehemaliger Vorsitzender der laut Verfassungsschutz rechtsextremen Gesellschaft für Freie Publizistik. [...] Der Druffel-Verlag wurde 1952 von Helmut Sündermann und seiner Frau Ursula, einer geborenen von Druffel-Freiin von und zu Egloffstein, verwitwete Sudholt, gegründet. Sündermann war bis 1945 stellvertretender Reichspressechef der NSDAP.
Der neu gegründete Verlag verlegte die Memoiren oder Bücher zahlreicher prominenter Nationalsozialisten, wie Joachim von Ribbentrop, Ilse Heß, Hans-Ulrich Rudel, Friedrich Grimm, Franz Alfred Six. Gert Sudholt übernahm den Verlag nach Sündermanns Tod 1972. Der Verlag firmiert auch als "Druffel & Vowinckel".
__________Wiking Mineral i rekonstruktion med ex-ministern i styrelsen.
Prospekterings- och gruvutvecklingsföretaget Wiking Mineral avbryter pågående konvertering av konvertibler till aktier då endast 4 procent av innehavarna har tackat ja till omvandling mot nya aktier.
Styrelsen har mot denna bakgrund beslutat att ansöka om företagsrekonstruktion vid Uppsala tingsrätt. Föreslagen rekonstruktör är advokaten Hans Liljeblad, KLA Advokatbyrå, skriver bolaget i ett pressmeddelande. […]
Bolagets storägare Patrik Brinkmann von Druffel-Egloffstein, som sitter på 86,1 procent av konvertiblerna eller 56,9 miljoner kronor, har tidigare gett löfte om att delta i kvittningen, och har också beviljats undantag från budplikt av Aktiemarknadsnämnden. […]
Littorin war 2010 im Zusammenhang mit einem “Sexskandal” aus dem Kabinett der schwedischen Regierung (Premierminister Fredrik Reinfeld) zurueckgetreten.
http://en.wikipedia.org/wiki/Sven_Otto_Littorin
Patrik Brinkmann von Druffel-Egloffstein nennt sich in Deutschland schlicht Patrik Brinkmann.
Bescheidenheit ist eine Zier – oder geht es am Ende eher darum, Assoziationen mit dem einschlaegig bekannten Druffel-Verlag zu vermeiden?
Siehe z.B. den Eintrag “Verlagsgesellschaft Berg” auf Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Verlagsgesellschaft_Berg
Die Verlagsgesellschaft Berg, zu der der Druffel-Verlag, der Türmer-Verlag und der Vowinckel-Verlag gehören, wurde 1991 in Inning am Ammersee gegründet und gilt als einer der größten rechtsextremen Verlage. Geschäftsführer ist der wegen Volksverhetzung vorbestrafte Gert Sudholt, ehemaliger Vorsitzender der laut Verfassungsschutz rechtsextremen Gesellschaft für Freie Publizistik. [...] Der Druffel-Verlag wurde 1952 von Helmut Sündermann und seiner Frau Ursula, einer geborenen von Druffel-Freiin von und zu Egloffstein, verwitwete Sudholt, gegründet. Sündermann war bis 1945 stellvertretender Reichspressechef der NSDAP.
Der neu gegründete Verlag verlegte die Memoiren oder Bücher zahlreicher prominenter Nationalsozialisten, wie Joachim von Ribbentrop, Ilse Heß, Hans-Ulrich Rudel, Friedrich Grimm, Franz Alfred Six. Gert Sudholt übernahm den Verlag nach Sündermanns Tod 1972. Der Verlag firmiert auch als "Druffel & Vowinckel".
![]() |
| English Defense League Logo Quelle: Hope Not Hate (HNH) http://www.hopenothate.org.uk/counter-jihad/country/uk |
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| English Defence League Jewish Division http://www.englishdefenceleague.org/ edl-jewish-division-new-leadership-new-facebook-page/ |
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| German Defence League Logo Quelle: PI ("Politically Incorrect) http://www.pi-news.net/ |
![]() |
Was Christus wohl zu “seinen” Kreuzrittern gesagt hätte?
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Kreuzritterfigur im Kindergarten - pardon, beim Verfassungsschutz
Islamfeindlichkeit beim Verfassungsschutz
Von Tanjev Schultz
Süddeutsche.de, 28. März 2013
http://www.sueddeutsche.de/politik/islamfeindlichkeit-beim-verfassungsschutz-schuld-hat-der-muselmann-1.1635327
Es rumort im Bundesamt für Verfassungsschutz, nachdem in der
vergangenen Woche islamfeindliche Vorfälle aus früheren Jahren öffentlich
geworden sind. Nicht nur die Frage, ob und wo da ein Leck in der auf
Geheimhaltung spezialisierten Behörde mit Hauptsitz in Köln sein könnte, treibt
die Verfassungsschützer um. Den internen Konflikt hielten viele für längst
gelöst - das aber war offenbar ein Trugschluss. Es gibt im Amt weiterhin Groll
und Unmut.
Und es werden nun weitere Details zu den Vorgängen aus dem Jahr 2009 und davor
bekannt: So soll ein Beamter an einen Kollegen, der Wurzeln in einem islamisch
geprägten Land hat, eine SMS mit islamfeindlichen Inhalten geschickt haben.
Darin soll es um Bombenbauer und um Männer gehen, die Frauen bedrohen - und die
Schuld an all den Verbrechen habe "der Muselmann".[...]
Wie berichtet, sollen damals auch über einen längeren Zeitraum hinweg
Beleidigungen wie "Ölauge" und "Muselmann" gefallen und die Deutschen als
"Herrenrasse" bezeichnet worden sein. Ein Beamter hatte eine
Kreuzritter-Spielfigur in seinem Büro so postiert, dass ihr Schwert auf eine
Moschee gerichtet war. [...]
Das Bundesamt hat beteuert, für Rassismus und Islamfeindlichkeit sei beim
Verfassungsschutz kein Platz. Es sei damals konsequent gehandelt worden. Es
heißt, gegen alle Beteiligten habe es disziplinarrechtliche Maßnahmen gegeben.
Die Betroffenen seien zudem versetzt worden. Allerdings konnten sie zum Teil
angeblich innerhalb der Islamismus-Abteilung bleiben, was Kritiker für eine
fragwürdige Entscheidung halten - zumal eines der mutmaßlichen Beleidigungsopfer
offenbar in eine andere Abteilung wechseln musste.[...]
Offenbar schwelte der Konflikt nach der angeblichen
Klärung jedoch weiter, obwohl die betreffenden Mitarbeiter nicht mehr auffällig
geworden seien.[...]
Wie die SZ erfuhr, haben Muslime und Mitarbeiter mit Wurzeln im Ausland nicht
nur beim Bundesamt Probleme, sondern auch in anderen Verfassungsschutzbehörden.
Beleidigungen wie "Ölauge" oder negative Sprüche über Türken sind offenbar auch
andernorts vorgekommen.
Wie viele Beamte bei den Sicherheitsbehörden Migranten oder Kinder von
Einwanderern sind, ist nicht bekannt. Eine Statistik darüber wird nicht geführt.
Beim Verfassungsschutz heißt es offiziell, Mitarbeiter mit besonderen Sprach-
und Kulturkenntnissen seien sehr willkommen.
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Ansprache vor einem Banner mit Ritterkreuz
bei einem Treffen ehem.
Angehöriger der Waffen-SS, Hameln 1959;
am Rednerpult: Ehem. Waffen-SS-General Kurt Meyer ("Panzer-Meyer") |











