Die Ideologie der Rassenhygiene hatte ihre furchtbarsten Auswirkungen im Nationalsozialismus. Aber sie reicht weiter zurück. Thilo Sarrazin und andere Verfechter der Eugenik-Lehre Francis Galtons stützen sich auf Vorläufer und Erben der NS Rassenhygiene. – Hier werden Informationen zum Thema Menschenrechte statt Eugenik zusammen geführt, um sie für journalistisches und wissenschaftliches Arbeiten, für Unterricht und für zivilgesellschaftliches Engagement leichter verfügbar und nutzbar zu machen.
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Montag, 10. Februar 2020
Eklat in Thüringen
"AfD-Parteichef Jörg Meuthen schrieb, das Ergebnis sei der „erste Mosaikstein der politischen Wende in Deutschland“."
https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Kemmerich
Das Erschreckende ist:
Da könnte er recht haben. Der Eklat in Thüringen zeigt, dass parlamentarische Bündnisse zwischen "Bürgerlichen" und Rechtsextremen in Deutschland nicht mehr undenkbar sind, auch wenn dieses Mal der Widerstand dagegen vorerst stärker war.
"Konstruktiv-destruktive" Strategie der AfD/ Strategie der "kreativen Zerstörung" nach der Methode Trump - s. Kommentare unten.
Sonntag, 16. September 2018
"Finale Lösung der Flüchtlingsfrage" ?
Manfred Weber (* 1972) ist ein deutscher Politiker der CSU. Er ist seit 2014 Fraktionsvorsitzender der Europäischen Volkspartei (EVP) im Europäischen Parlament, dem er seit 2004 angehört. Seit 2015 ist Weber stellvertretender Parteivorsitzender der CSU. Von 2009 bis 2014 leitete Weber die CSU-Grundsatzkommission.
Er kündigte an, 2019 für das Amt des EU-Kommissions-Präsidenten zu kandidieren.
Am 5. Januar 2018 sagte Weber bei der jährlichen CSU-Klausur im Kloster Seeon, 2018 sei das Jahr für die „finale Lösung der Flüchtlingsfrage“ auf EU-Ebene. Diese Lösung sei nur mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán zu erreichen, der zu Gast war. Webers Wortwahl wurde wegen ihres Anklangs an die Sprache des Nationalsozialismus – „Endlösung der Judenfrage“ – kritisiert.[21]
Aus Wikipedia (Es gibt auch einen kürzlich aktualisierten englischsprachigen Wikipedia-Eintrag zu Manfred Weber; dieser enthält die Passage über die kritisierte Äußerung nicht).
In der "Welt" und in zahlreichen Kommentaren in sozialen Medien wurden Hinweise auf die Ähnlichkeit zu dem NS Begriff "Endlösung der Judenfrage" als "Boshaftigkeit" bezeichnet. Auch Weber selbst äußerte sich in diesem Sinne. Bei den Kommentaren fällt auf, dass immer wieder betont wird, Weber sei von seinem ganzen Werdegang und seinem Auftreten her alles andere als ein Nazi - so, als werde ihm mit einem Hinweis auf die Ähnlichkeit der Wortwahl unterstellt, ein Nazi zu sein.
Dies erscheint mir exemplarisch für die Schwierigkeit, aus der Geschichte zu lernen. Es scheint zu ungeheuerlich und unvorstellbar, dass viele, die in der Zeit der Weimarer Republik und der frühen NS-Herrschaft zur Entwicklung von Parolen wie "Endlösung der Judenfrage" beitrugen, keine Vorstellung davon hatten, welche Dynamik sie damit begünstigten, und wohin sie führen würde. Noch unvorstellbarer scheint es, dass Äußerungen anständiger Menschen von heute mit Äußerungen aus der damaligen Zeit irgendwie in Verbindung gebracht werden dürften - wenn dies doch geschieht, so ist eine verbreitete Meinung, würde dem Betreffenden damit automatisch die Anständigkeit abgesprochen.
Darum geht es aber nicht.
Der NS-Begriff "Judenfrage" entstand bereits in der Weimarer Zeit und hat einen Vorläufer: "Ostjudenfrage". Dieser Begriff wiederum entstand im Zusammenhang mit der Einwanderung sogenannter "Ostjuden", die auf der Flucht vor Pogromen in osteuropäischen Ländern waren.
1920 wurde in Ingolstadt das erste Abschiebelager für "Ostjuden" eingerichtet. - Siehe dazu auch den vorigen Post.
Er kündigte an, 2019 für das Amt des EU-Kommissions-Präsidenten zu kandidieren.
Am 5. Januar 2018 sagte Weber bei der jährlichen CSU-Klausur im Kloster Seeon, 2018 sei das Jahr für die „finale Lösung der Flüchtlingsfrage“ auf EU-Ebene. Diese Lösung sei nur mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán zu erreichen, der zu Gast war. Webers Wortwahl wurde wegen ihres Anklangs an die Sprache des Nationalsozialismus – „Endlösung der Judenfrage“ – kritisiert.[21]
Aus Wikipedia (Es gibt auch einen kürzlich aktualisierten englischsprachigen Wikipedia-Eintrag zu Manfred Weber; dieser enthält die Passage über die kritisierte Äußerung nicht).
In der "Welt" und in zahlreichen Kommentaren in sozialen Medien wurden Hinweise auf die Ähnlichkeit zu dem NS Begriff "Endlösung der Judenfrage" als "Boshaftigkeit" bezeichnet. Auch Weber selbst äußerte sich in diesem Sinne. Bei den Kommentaren fällt auf, dass immer wieder betont wird, Weber sei von seinem ganzen Werdegang und seinem Auftreten her alles andere als ein Nazi - so, als werde ihm mit einem Hinweis auf die Ähnlichkeit der Wortwahl unterstellt, ein Nazi zu sein.
Dies erscheint mir exemplarisch für die Schwierigkeit, aus der Geschichte zu lernen. Es scheint zu ungeheuerlich und unvorstellbar, dass viele, die in der Zeit der Weimarer Republik und der frühen NS-Herrschaft zur Entwicklung von Parolen wie "Endlösung der Judenfrage" beitrugen, keine Vorstellung davon hatten, welche Dynamik sie damit begünstigten, und wohin sie führen würde. Noch unvorstellbarer scheint es, dass Äußerungen anständiger Menschen von heute mit Äußerungen aus der damaligen Zeit irgendwie in Verbindung gebracht werden dürften - wenn dies doch geschieht, so ist eine verbreitete Meinung, würde dem Betreffenden damit automatisch die Anständigkeit abgesprochen.
Darum geht es aber nicht.
Der NS-Begriff "Judenfrage" entstand bereits in der Weimarer Zeit und hat einen Vorläufer: "Ostjudenfrage". Dieser Begriff wiederum entstand im Zusammenhang mit der Einwanderung sogenannter "Ostjuden", die auf der Flucht vor Pogromen in osteuropäischen Ländern waren.
1920 wurde in Ingolstadt das erste Abschiebelager für "Ostjuden" eingerichtet. - Siehe dazu auch den vorigen Post.
Sonntag, 9. März 2014
Im Einsatz gegen die "Neiddebatte": Einblicke in den Werkzeugkasten der Meinungsmache
The reason the super-rich are
super-rich is
because they are smarter, work harder,
are more motivated, and sometimes are luckier,
than the rest of us.
(Der Grund dafür, dass die Super-Reichen super-reich sind,
ist der, dass sie klüger sind, härter arbeiten,
motivierter sind und manchmal auch mehr Glück haben
als der Rest von uns.)
- Mutuma Mathiu, kenianischer Journalist,
Daily Nation, Nairobi, 21.02.2014
(siehe unten)
because they are smarter, work harder,
are more motivated, and sometimes are luckier,
than the rest of us.
(Der Grund dafür, dass die Super-Reichen super-reich sind,
ist der, dass sie klüger sind, härter arbeiten,
motivierter sind und manchmal auch mehr Glück haben
als der Rest von uns.)
- Mutuma Mathiu, kenianischer Journalist,
Daily Nation, Nairobi, 21.02.2014
(siehe unten)
"Bei denen, die etwas zu verlieren haben, wächst das Unbehagen.
Sie ahnen, dass es populär werden könnte,
ihnen möglichst viel von dem zu nehmen,
was sie sich unter Mühen und Entbehrung geschaffen haben."
- Ulf Porschardt, Die Welt, 18.04.09
http://guttmensch.blogspot.com/2011/12/
fuhrungsbegabte-familien-besondere-gene.html
Sie ahnen, dass es populär werden könnte,
ihnen möglichst viel von dem zu nehmen,
was sie sich unter Mühen und Entbehrung geschaffen haben."
- Ulf Porschardt, Die Welt, 18.04.09
http://guttmensch.blogspot.com/2011/12/
fuhrungsbegabte-familien-besondere-gene.html
In einem anderen Zusammenhang stiess ich auf die Bedeutung der historischen Cartoon-Serie "Little Orphan Annie" fuer Image-Pflege der Super-Reichen und Zuschreibung allen Uebels an finstere Gesellen, fuer deren Ausschaltung die Hilfe eben der Super-Reichen und ihrer Schuetzlinge gebraucht wird.
- Siehe Notizen zu Anastase Voniatsky und Wickliffe Draper (auch Kommentare) aufhttp://zettelmaus.blogspot.com/2014/03/krim-krise-und-historischer-krimkrieg.html
Ob nun tatsaechlich der Eugenik-Finanzierer Wickliffe Draper die Figur des "Uncle Warbucks" inspiriert hat und Anastase ("Annie") Voniatsky, der junge Gigolo mit Krimkampf-Erfahrung und Faible fuer NS Embleme, Vorbild fuer die Figur des ebenso suessen wie kaempferischen Waisenkindes Annie war, sei einmal dahin gestellt.
![]() |
| Aus der Cartoonserie "Little Orphan Annie" (USA, 1930er Jahre) gefunden auf http://www.tcj.com/the-orphans-epic/ |
Auf jeden Fall ist die Cartoonserie, die ihren Hoehepunkt zur Zeit der Weltwirtschaftskrise vor Ausbruch des 2. Weltkriegs hatte, ein interessantes Beispiel fuer eine sehr wirksame politische, unpolitisch daherkommende Kampagne zur Rechtfertigung auffallender und zunehmender Ungleichheit der Vermoegensverteilung.
__________
Schützenhilfe aus
den Medien zur Rechtfertigung extremer Ungleichheit /
Beispiel Kenia
“Hexenjagd” auf
Reiche – aus einem Artikel in der “Daily Nation”, Nairobi (Kenia), vom 21.2.2014
In der gleichen
Ausgabe waren Berichte über die Konzentration des Reichtums in den Händen
einiger weniger Familien (vor allem der „politischen Dynastien“) in Kenia und über
Unzufriedenheit der Bürger mit dieser Situation erschienen. Mit diesem Artikel
sollten die anderen, kritischeren Artikel offensichtlich relativiert werden.
Der Autor wirft seinen kenianischen Landsleuten vor, sie würden eine „Hexenjagd“ gegen Reiche betreiben und nicht glauben, dass man durch Schweiß reich werden kann. Reichtum würde kriminalisiert. Dieser fiese Umgang mit den Reichen sei Schuld, wenn Kapital ins Ausland gebracht würde.
Nun, ich habe selbst schon viele sehr hart arbeitende Kenianer getroffen, deren Chancen, aus ihren Slums jemals heraus zu kommen, äußerst gering sind; auch mit noch so viel Schweiß. Gerade in Kenia (und anderen Entwicklungsländern) kann man beobachten, dass harte Arbeit und Wohlstand eher selten Hand in Hand gehen. Dennoch geben viele Kenianer die Hoffnung nicht auf. Wer etwas zu investieren hat, investiert in Bildung, die der Kinder und die eigene. Der Anteil der Berufstätigen, die Abendkurse besuchen, scheint (nach meiner Erfahrung) so hoch zu sein wie kaum irgendwo sonst.
Der Autor wirft seinen kenianischen Landsleuten vor, sie würden eine „Hexenjagd“ gegen Reiche betreiben und nicht glauben, dass man durch Schweiß reich werden kann. Reichtum würde kriminalisiert. Dieser fiese Umgang mit den Reichen sei Schuld, wenn Kapital ins Ausland gebracht würde.
Nun, ich habe selbst schon viele sehr hart arbeitende Kenianer getroffen, deren Chancen, aus ihren Slums jemals heraus zu kommen, äußerst gering sind; auch mit noch so viel Schweiß. Gerade in Kenia (und anderen Entwicklungsländern) kann man beobachten, dass harte Arbeit und Wohlstand eher selten Hand in Hand gehen. Dennoch geben viele Kenianer die Hoffnung nicht auf. Wer etwas zu investieren hat, investiert in Bildung, die der Kinder und die eigene. Der Anteil der Berufstätigen, die Abendkurse besuchen, scheint (nach meiner Erfahrung) so hoch zu sein wie kaum irgendwo sonst.
Aus
Myth and Reality / Mutuma MathiuGuys, you can get rich through hard work and diligence, even in Kenya
DAILY NATION, Nairobi , February 21, 2014
[…] Kenyans worship
rich people, but they do not believe that it is possible to make money through
your sweat.
All wealthy people are thieves, they stole their money, from the government, is the popular belief. If you are rich, it does not matter how hard you worked, you are with-hunted, possibly your buildings knocked down, and you are targeted by tax collectors and local authorities for extortion.
Am I saying all wealth in Kenya is kosher, the product of hard work and diligent application? Of course not. Some rich people are thieves.
The criminalisation of wealth has driven the rich underground. They do not keep their money here, they do not spend their money here, and if you call them rich, they feel as if they could slap you.
This is no way for a capitalist society to operate. The rich must be encouraged to live their lives freely so that they can be taxed and the proceeds used to lift the poor.
The reason the super-rich are super-rich is because they are smarter, work harder, are more motivated, and sometimes are luckier, than the rest of us. The pretension that we are all equal, that those who achieve success must have done something unfair because we are all as clever as anyone else, is really unnecessary.
There is no shame in not being too clever or being laid back. But quit myth-making and adjust to a life of modest means and moderate want. What is wrong with that?
All wealthy people are thieves, they stole their money, from the government, is the popular belief. If you are rich, it does not matter how hard you worked, you are with-hunted, possibly your buildings knocked down, and you are targeted by tax collectors and local authorities for extortion.
Am I saying all wealth in Kenya is kosher, the product of hard work and diligent application? Of course not. Some rich people are thieves.
The criminalisation of wealth has driven the rich underground. They do not keep their money here, they do not spend their money here, and if you call them rich, they feel as if they could slap you.
This is no way for a capitalist society to operate. The rich must be encouraged to live their lives freely so that they can be taxed and the proceeds used to lift the poor.
The reason the super-rich are super-rich is because they are smarter, work harder, are more motivated, and sometimes are luckier, than the rest of us. The pretension that we are all equal, that those who achieve success must have done something unfair because we are all as clever as anyone else, is really unnecessary.
There is no shame in not being too clever or being laid back. But quit myth-making and adjust to a life of modest means and moderate want. What is wrong with that?
Die in
Nairobi, Kenia, erscheinende Tageszeitung “Daily Nation” gehört zur “Nation
Media Group”, einem der größten Medienhäuser in Ost- und Zentralafrika. Gegründet
wurde diese Gruppe 1959 vom Aga Khan. Die heutigen Besitzverhältnisse sind
nicht auf Anhieb herauszufinden (mit tieferer Internet-Suche sicher möglich,
dazu fehlt mir aber die Zeit); es liegt aber nahe, eine fortbestehende
Beteiligung des Aga Khan zu vermuten.
Dass Medienkonzerne über die Redakteure ihrer Medien immer wieder einmal eine Lanze zum Lob der Super-Reichen brechen, dürfte nicht erstaunen; sei es nun in armen oder in reichen Ländern.
Dass Medienkonzerne über die Redakteure ihrer Medien immer wieder einmal eine Lanze zum Lob der Super-Reichen brechen, dürfte nicht erstaunen; sei es nun in armen oder in reichen Ländern.
Aus
“African Media” / 25 February 2012
“African Media” / 25 February 2012
New challenges for Nation Media
Group expansion
By Clare Sharkey
The Nation Media Group was founded by his
Highness the Aga Khan in 1959 and has become the largest independent media
house in East and Central Africa. It includes papers such as The Nation in Kenya, and has been
quoted on the Nairobi Stock Exchange since the early 1970s. Since 1992, it
controls the Ugandan-based The Monitor
and is a major shareholder in several Tanzanian papers. But the group faces
perhaps its largest challenges in expanding into Rwanda and South Sudan […]
http://www.english.rfi.fr/africa/20120225-nation-media-group-Kenya
http://www.english.rfi.fr/africa/20120225-nation-media-group-Kenya
Samstag, 25. Januar 2014
Neues Sarrazin-Buch: Gutmenschen sind Terroristen (Tugendterroristen)
Umzingelt von Gutmenschen und Tugendterroristen
“Im Juni 2002 referierte Volksanwalt Ewald Stadler im Rahmen einer
Sonnwendfeier, „dass die gnadenlosen Gutmenschen und Tugendterroristen, die heute
Wehrmachtsausstellungen gestalten“, behaupten, „Österreich sei 1945 befreit
worden“. „1945 – und das ist zur Staatsideologie geworden – sind wir angeblich
vom Faschismus und von der Tyrannei befreit worden.“ Zu dieser Feier hatte die
niederösterreichische Landtagsabgeordnete Barbara Rosenkranz und ihr Gatte Horst eingeladen, der sich Anfang der 90er Jahre in der rechtsextremen
Szene bewegte.”
Quelle:
Richard Meisel unter Mitarbeit von Kai Themel: Rechtsextremismus
Richard Meisel unter Mitarbeit von Kai Themel: Rechtsextremismus
In der Reihe “Politik und Zeitgeschehen”; Inhaltliche Koordination: Peter Autengruber
© 2011 by Verlag des Österreichischen Gewerkschaftsbundes GmbH, Wien
Gefunden über www.voegb.at
Gefunden über www.voegb.at
Endlich Widerstand gegen den Tugendterror /
Begeisterung bei "Politically Incorrect":
Professor Irenäus Eibl-Eibesfeldt:
Die Leute, die so demonstrativ ihren Heiligenschein polieren, tun das ja nicht aus Nächstenliebe, sondern weil sie dadurch hohes Ansehen, hohe Rangpositionen, also auch Macht, gewinnen können – früher als Held, heute als Tugendheld.
Sarrazin ist für mich einer der wenigen echten Helden, die Deutschland momentan hat!"
Höchste Zeit, dass dieses Thema in dieser Gesinnungsdemokratie auf dem Tisch kommt!!!
Anlass des Jubels ist diese Pressemeldung:
"Der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat ein neues Buch
geschrieben. Das Werk mit dem Titel „Der neue Tugendterror. Über die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland“ soll Ende Februar kommenden Jahres erscheinen, teilte die Deutsche Verlags-Anstalt (DVA) am Montag mit. Auf rund 350 Seiten analysiere Sarrazin den Meinungskonformismus in der Bundesrepublik und setze sich mit den „14 vorherrschenden Denk- und Redeverboten unserer Zeit“ auseinander… "
_______
Das Wort "Tugendterror" ist natürlich schon längst von der Werbebranche entdeckt worden. Da hinkt Sarrazin vor allem den Agenturen, die z.B. für die Zigarettenindustrie kreativ tätig sind, um ein paar Jahre hinterher.
Nun, mit einem anderen seiner Lieblingsworte, "Gutmensch", war es nicht viel anders; siehe auf diesem Blog:
"Nicht zu unterschätzen im rhetorischen Kampf gegen "Gutmenschen & Co." ist
übrigens ein Einfluss von einer Seite, die zunächst unpolitisch erscheinen mag:
von Teilen der Industrie und Werbewirtschaft. Der negativ aufgeladene Begriff
"Gutmensch" ist geradezu ein "gefundenes Fessen" für die Image-Hebung von
ungesunden Nahrungsmitteln, Alkohol, Waffen, Porno, gewaltverherrlichenden
Videospielen, Zigaretten, etc. So findet man diesen Begriff auch häufig auf
gesponserten Internet-Foren, die z.B. "Rauchen und Genuss" propagieren. Eine
Google-Suche nach dem Wort "Gutmensch" ergibt 378.000 Treffer, davon enthalten
allein 198.000, also mehr als die Hälfte, auch das Wort "rauchen" "
http://guttmensch.blogspot.com/2011/05/feindbild-gutmensch-co-ein-klassiker_29.html
Bei "Tugendterror" enthält knapp ein Drittel der Google-Suchergebnisse für dieses Wort auch das Wort "rauchen", nämlich derzeit 6.090 von 20.800.
Googelt man allerdings "Tugendterror" ohne "Sarrazin" ("-Sarrazin" eingeben) kommt man nur auf 10.700 Einträge, und von diesen enthalten immerhin 4.380 das Wort "rauchen". Der Einfluss der Tabakindustrie/ Werbebranche auf die Popularisierung dieses Wortes ist deutlich. Thilo Sarrazin ist offenbar auf dem besten Weg, die Popularität des Wortes noch um ein Vielfaches zu steigern.
Da stehen wieder einmal Preise und Auszeichnungen an!
Zum Einfluss der Werbebranche auf die Popularisierung von Denkmustern - weit über die unmittelbare Produktwerbung hinaus - siehe auch
http://guttmensch.blogspot.com/2011/07/neue-dogmen-im-namen-des-anti.html
Wenn ich noch weiter zurück denke, erinnere ich mich, wie in den siebziger Jahren in manchen, fortschrittlich sein wollenden Milieus die "Tabuisierung" pädophiler Praktiken gerügt wurde; auch in dem Zusammenhang fielen Worte wie "Tugendterror".
_______
Ueberhaupt, Demokratie - an und für sich schon ein Terror!
(Siehe Zitat oben; "Gesinnungsdemokratie")
_______
Norbert Bolz, Verfasser des "Konsumistischen Manifest" (siehe auch Post "Neue Dogmen im Namen des Antidogmatismus", Link oben), hat zum Thema "Tugendterror" schon mal vorgedacht.
Der Untergang der Meinungsfreiheit | FreieWelt.net
von Dr. Alexander Ulfig
13. Oktober 2010
http://www.freiewelt.net/der-untergang-der-meinungsfreiheit-2399/
Der Philosoph Norbert Bolz über den Tugendterror der Systemmedien und die
Aufgabe des Liberalismus
Der Philosoph Norbert Bolz hat im Focus Magazin einen bemerkenswerten Artikel über den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland geschrieben. In „Die neuen Jakobiner“ reflektiert er auch über die Bestimmung und die Aufgabe des Liberalismus.
Der Tugendterror der Systemmedien stellt jeden liberal Denkenden in seiner
Existenz in Frage. Unmissverständlich stellt Bolz fest, dass die Meinungsfreiheit das Wertvollste für einen guten Europäer ist. Der Sinn der Meinungs- und Redefreiheit besteht darin, abweichende Meinungen in den Mittelpunkt zu stellen, ihnen einen besonderen Wert zuzusprechen.
Die meinungsbildenden Eliten der Bundesrepublik haben sich von der so
verstandenen Idee der Meinungsfreiheit weit entfernt. Abweichende Meinungen
werden gegenwärtig härter sanktioniert als abweichendes Verhalten. Diese
Sanktionen laufen meist über Ausschlussmechanismen: Menschen, die abweichende Meinungen äußern, werden verfemt, ausgegrenzt und aus dem öffentlichen Diskurs ausgeschlossen. Kaum jemand bringt den Mut zum Widerspruch auf. Der Druck ist so groß, dass gesetzliche Strafen überflüssig sind. [...]
Kein Wunder, wenn Andersdenkenden mediale Schauprozesse gemacht werden. Die Folge davon ist, dass die überwältigende Mehrheit der Menschen schweigt. Elisabeth Noelle-Naumann spricht in diesem Zusammenhang von der „Schweigespirale“, die sich die Systemmedien zunutze gemacht haben. Die mainstreammediale Meinung ist eine von Minderheiten konstruierte Meinung.
Sie wird aber als die Meinung der Mehrheit ausgegeben. Dabei geht es den
Systemjournalisten nicht darum, eine abweichende Meinung argumentativ als falsch zu erweisen, sondern die Abweichler als unmoralisch zu verurteilen. Bolz: “Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.“ Die Menschen werden in Deutschland zum „willenlosen Opfer eines Tugendterrors“, der überall herrscht: an den Universitäten, in den Medien, im Recht und in der Politik.
Bolz betont abschließend, dass es eine Schicksalsfrage für jeden Liberalen ist,
in den Wächtern des Systemjournalismus, in den neuen Jakobinern, seine
natürlichen Feinde zu sehen. Von der heutigen FDP kann man da nicht viel
erwarten. Liberale wie Westerwelle haben vor der Macht des Tugendterrors
kapituliert. [...]
Tja, wie der arme Thilo Sarrazin aber auch zum Schweigen gebracht wurde ...
wie da die Massenmedien eine Schweigespirale inszenierten, wie sie ihn gnadenlos totschwiegen ...
Prost!
Der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI)
pflegt die philosophische und politische Landschaft
Professor Bolz macht sich gegen den Tugendterror stark -
hier für die Spirituosen-Industrie.
“Abschließend analysierte Prof. Dr. Norbert
Bolz, Professor für Medienwissenschaft, Technische Universität Berlin, Fakultät
I – Geisteswissenschaften, Institut für Sprache und Kommunikation, Fachgebiet
Medienwissenschaft, Berlin, das Thema „Verantwortung in den Medien“. Prof. Dr.
Norbert Bolz sieht Chancen dafür, dass die durch Sensations- und
Skandalorientierung verzerrte Wirklichkeitsdarstellung in den Massenmedien
durch die Konkurrenz der internetbasierten sozialen Medien korrigiert werden kann.”
Aus der Pressemitteilung des BSI
zum 12. Spirituosenforum
BSI AKTUELL - Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V.
Nr. 11/2013, 14. November 2013
BSI AKTUELL - Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V.
Nr. 11/2013, 14. November 2013
Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a. D., Professor für Philosophie, war übrigens ebenfalls dabei. Passt gut zum Thema Medien; in den Koalitionsverhandlungen war er in der Arbeitsgruppe “Kultur und Medien”.
http://guttmensch.blogspot.com/2013/11/koalitionsverhandlungen.html
Siehe auch BSI und das "Bürgermeistercasting von Husum"; Stichwort Husum in Kommentaren zu dem Post
http://guttmensch.blogspot.com/2011/05/feindbild-gutmensch-co-ein-klassiker_29.html
"Die Sklaven sind glücklich, weil sie von der Freiheit entlastet sind. …Demokratie verträgt sich sehr gut mit autoritären Herrschaftsformen“ - Norbert Bolz, Philosoph, Lobbyist für den Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI) , 2011
Aus: Norbert Bolz, „Die Ankündigung der Freiheit - Plädoyer für einen neuen Liberalismus“.
SWR2 (Radio), Sendung: 28.02.2011
zitiert auf http://guttmensch.blogspot.com/2011/07/neue-dogmen-im-namen-des-anti.html_______
"Gutmensch" ist nicht genug - denn da fragen sich doch so manche, was fuer eine Gesellschaft das sein soll, in der das Interesse am Gemeinwohl zum Inbegriff des Negativen wird. Um ein Haar waere das Gutmensch-Wort zum "Unwort des Jahres" gekuert worden.
Also muss ein neuer Begriff her: Der Gutmensch wird zum Terroristen - zum Tugendterroristen.
Die vermeintlich bestehende oder drohende "Herrschaft der Minderwertigen" abzuwehren, ist das Kernanliegen der "Konservativen Revolution".
Siehe auch Stichwort "Herrschaft der Minderwertigen" auf
http://guttmensch.blogspot.com/2012/03/mehr-zum-thema-nostalgie.html
http://guttmensch.blogspot.com/2013/06/drei-generationen-sarrazin-zeitzeugen.html
24.02.2014
Thilo Sarrazin: "Es regiert die Gleichheitsideologie"
von Henning Krumrey
http://www.wiwo.de/politik/deutschland/thilo-sarrazin-es-regiert-die-gleichheitsideologie-seite-all/9527174-all.html
... Von "Gleichheitswahn" ist auch die Rede.
Erinnert an "Bildungswahn"; siehe Stichwort auf diesem Blog.
An anderer Stelle mokierte sich Sarrazin ueber "Bildungsoptimismus";
http://guttmensch.blogspot.com/2011/12/anbiederungen.html
Vordenker: Hartnacke; Freund und Foerderer von Hans F.K. Guenther, dem "Rasse-Guenther" der Nazi-Zeit
“Wir hassen das Schlagwort von der Gleichheit.
Der Kampf ist der Vater aller Dinge, Gleichheit ist der Tod.”
Rudolf vom Sebottendorf,
Gründer der Thule-Gesellschaft, 1918
http://guttmensch.blogspot.com/2011/06/eugenisches-denken-demokratie-als.html
![]() |
| Wappen der Thule-Gesellschaft Abbildung gefunden auf http://wakeupfromyourslumber.com/blog/joeblow/ nazi-party-thule-society-occult-and-freemasonry |
- „Der Tugendterror bei uns in Deutschland kommt in der Tat aus einem falsch verstandenen Gleichheitswahn. Dieser hat seine Wurzeln in der französischen Aufklärung bei Rousseau, bei den französischen Sozialisten bis hin zu Marx, und dieser Gleichheitswahn dominiert als quasi abgesunkenes Kulturgut leider weite Teile der deutschen Medien.“
Aus
Thilo Sarrazin über sein Buch "Der neue Tugendterror“Moderation: Katrin HeiseDeutschlandradioThema / Beitrag vom 24.02.2014
http://www.deutschlandradiokultur.de/meinung-sarrazin-gleichheitswahn-dominiert-die-medien.954.de.html?dram:article_id=278289
Es duerfte nicht verwundern, wenn Thilo Sarrazin bei einer Neu-Auflage der Thule-Gesellschaft Anklang findet; siehe die folgende Webseite, gefunden mit Google (Suchwortkombination Sebottendorf Sarrazin)
Willkommen bei der Thule Gesellschaft
ww.w.thule-gesellschaft.org/.../730-holocaust-suehne
Eine der wichtigsten Aufgaben der Thule Gesellschaft ist die Erhaltung ...
Thilo Sarrazin provoziert wieder: "Europa braucht den Euro nicht", meint er
und legt ...http://ww.w.thule-gesellschaft.org/index.php/94-archiv/730-holocaust-suehne
Willkommen bei der Thule Gesellschaft
ww.w.thule-gesellschaft.org/.../730-holocaust-suehne
Eine der wichtigsten Aufgaben der Thule Gesellschaft ist die Erhaltung ...
Thilo Sarrazin provoziert wieder: "Europa braucht den Euro nicht", meint er
und legt ...http://ww.w.thule-gesellschaft.org/index.php/94-archiv/730-holocaust-suehne
feindliche Zitate - Willkommen bei der Thule Gesellschaftww.w.thule-gesellschaft.org/.../610-feindliche-zitate „Das Problem ist nicht Sarrazin selbst als Person sondern der gleich gesinnte ... Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen, Quelle (Sarrazin hat bis zu 90% ...http://ww.w.thule-gesellschaft.org/index.php/startseite-der-tg/94-archiv/610-feindliche-zitate
(Nur „Happen“ im
Google-Cache, da man registriert sei muss, um Zugriff auf die „Thule“-Webseite zu
haben)
____
"Tugendterror"- Rezension von Klaus Bade
http://www.migazin.de/2014/02/24/thilo-sarrazin-der-neue-tugendterror-rezension-klaus-bade-welt-ungerecht/
_______
"Verharmloser
und Schönfärber"' - das sind für Thilo Sarrazin die neuen
"Tugendterroristen". Ansätze ihrer Denkweise glaubt er bereits im
Frühchristentum und bei Vertretern der Französischen Revolution auszumachen
oder sogar in den dereinst neu gegründeten Vereinigten Staaten von Amerika.
Heute spürt er die Denkweise hauptsächlich bei Zeitgenossen auf, die mit der
Sprache Unterschiede eliminieren wollen. Also bei jenen, die nicht mehr
"Negerkuss" sagen und auch nicht "Zigeuner", die nicht mehr
von" Hilfsschülern" reden und Wörter vermeiden, von denen sich andere
Menschen stigmatisiert fühlen könnten. Thilo Sarrazin nennt sie die Apologeten
der political correctness und hält sie für besessen vom Gleichheitswahn.
Aus
Das Buch eines gekränkten Mannes
Rezension "Der neue Tugendterror"
Von Dorothea Jung
Andruck - Das Magazin für Politische Literatur / Beitrag vom 24.02.2014
http://www.deutschlandfunk.de/rezension-der-neue-tugendterror-das-buch-eines-gekraenkten.1310.de.html?dram:article_id=278416
Das Buch eines gekränkten Mannes
Rezension "Der neue Tugendterror"
Von Dorothea Jung
Andruck - Das Magazin für Politische Literatur / Beitrag vom 24.02.2014
http://www.deutschlandfunk.de/rezension-der-neue-tugendterror-das-buch-eines-gekraenkten.1310.de.html?dram:article_id=278416
_______
Gefunden mit
Google-Suche „Gleichheitswahn“ und „Sebottendorf“ (s.o.):
Webseite von “Dee Ex”, auf der auch ein Michael Sebottendorf schreibt
"Motto: Deutsch sein ist kein Verbrechen - unsere Weltanschauung hat gesiegt@
“Der Gegenpol zu Gleichheit, Gleichschaltung,
Enteignung und Meinungsterror kann nur die Freiheit sein: Gedankenfreiheit und
wirtschaftliche Freiheit, individuelle und nationale Freiheit.” Wer etwas
anderes behauptet oder sogar gewaltsam (mit der Nazikeule) propagiert, ist und
bleibt ein Feind unseres Landes, der Demokratie und eines jeden freien
Menschen. Webseite von “Dee Ex”, auf der auch ein Michael Sebottendorf schreibt
"Motto: Deutsch sein ist kein Verbrechen - unsere Weltanschauung hat gesiegt@
https://nohoearmy.wordpress.com/tag/national/
________
https://books.google.com/books?isbn=1581124244
Jan G. Linn - 2004 - Political Science
Writer Brenden Nyhan of Spinsanity.com, an online journal that promotes integrity and accuracy in public discourse, assesses Coulter's Townhall columns in this way:
Coulter’s world is cartoonish. Liberals are "terrorists" (1 / 11/01) and a "cult" (2/22/01) who "can never just make a principled argument" (3/22/01). Their arguments are portrayed as hysterical, (2/9/01, 4/5/01, 6/15/01), screaming (1/18/01, 6/21/01) or starting political World War III (2/9/01, 3/8/01).
Ann Coulter: Attack France! | WorldNetDaily | 12/19/2001
… Quaking in the face of this show of manly force, France denied America the use of its airspace. As a consequence, American pilots were required to begin their missions from airbases in Britain. When the pilots finally made it to Tripoli, tired from the long flights and showing a puckish sense of humor, they bombed the French embassy by mistake. POW! So sorry, our mistake. …http://www.freerepublic.com/focus/news/593954/posts?page=94
________
Eine der ersten, wenn nicht überhaupt die erste, die die
Phrase „Gutmenschen sind Terroristen“ (Liberals are terrorists) gebrauchte, ist
die Kolumnistin Ann Coulter; der folgenden Quellenangabe zufolge am 11. Januar
2001 in ihrer „Townhall“ Kolumne.
What's Wrong with
the Christian Right | By Jan G. Linn
What's
Wrong with the Christian Right - Page 42 - Google Books Resulthttps://books.google.com/books?isbn=1581124244
Jan G. Linn - 2004 - Political Science
Writer Brenden Nyhan of Spinsanity.com, an online journal that promotes integrity and accuracy in public discourse, assesses Coulter's Townhall columns in this way:
Coulter’s world is cartoonish. Liberals are "terrorists" (1 / 11/01) and a "cult" (2/22/01) who "can never just make a principled argument" (3/22/01). Their arguments are portrayed as hysterical, (2/9/01, 4/5/01, 6/15/01), screaming (1/18/01, 6/21/01) or starting political World War III (2/9/01, 3/8/01).
Zur Einordnung von Ann Coulter: Sie hatte in ihrer Kolumne
auch schon einmal die versehentliche Bombardierung der französischen Botschaft
in Tripoli durch US Airforce 1986 mit einem „puckischen Sinn für Humor“ der Piloten
erklärt.
Ann Coulter: Attack France! | WorldNetDaily | 12/19/2001
… Quaking in the face of this show of manly force, France denied America the use of its airspace. As a consequence, American pilots were required to begin their missions from airbases in Britain. When the pilots finally made it to Tripoli, tired from the long flights and showing a puckish sense of humor, they bombed the French embassy by mistake. POW! So sorry, our mistake. …http://www.freerepublic.com/focus/news/593954/posts?page=94
Mittwoch, 16. Oktober 2013
Mit Finck und Quandt für den Mittelstand: Aus dem Terminkalender eines "grünen Schwarzen"
Familienunternehmer – das klingt nach dem Bäckereibetrieb von nebenan.
Aber massgeblich fuer die Politikgestaltung im Namen des vielzitierten
“Mittelstands” ist ein ganz anderes Kaliber von Familienunternehmern – solche,
die für politische Lobbyarbeit ohne lästige Abstimmungsprozesse immer mal ein
paar hundert oder tausend Tausender locker machen können.
Aus dem
Terminkalender des Antisteuer-Lobbyisten Oswald Metzger
(gekürzt):
11.09.2013 | MIT Langenfeld I Vortragsveranstaltung
"Frontalangriff auf den Mittelstand - Die rot-grüne Steuer- und Abgabenorgie
"Frontalangriff auf den Mittelstand - Die rot-grüne Steuer- und Abgabenorgie
10.09.2013 | CDU Baden-Württemberg I
Wahlkampfveranstaltung
"Höhere Steuern – der falsche Weg"
"Höhere Steuern – der falsche Weg"
07.08.2013 | Die Familienunternehmer - ASU I Die Vermögenssteuer:
Gerecht oder gefährlich?
Diskussionsrunde mit Oswald Metzger
Diskussionsrunde mit Oswald Metzger
15.06.2013 | MIT Nordbaden I Bezirksmittelstandstag
Vortrag: "Der Mittelstand und die Rot-Grüne Steuerschraube"
Vortrag: "Der Mittelstand und die Rot-Grüne Steuerschraube"
13.06.2013 | MIT Kreisverband Mannheim I
Vortragsveranstaltung
Vortrag: "Die Politik schröpft den Mittelstand"
Vortrag: "Die Politik schröpft den Mittelstand"
16.05.2013 | BMW Stiftung Herbert Quandt I XII. Munich
Economic Summit 04.04.2013 | Konvent für Deutschland e.V. I AG
"Wahlen und direkte Demokratie
06.03.2013 | MIT Hohenlohekreis I Abendveranstaltung
"Der Mittelstand und die Politik"
"Der Mittelstand und die Politik"
01.03.2013 | CDU Stadtverband Uhingen I Frühjahrsempfang
Was ist wirklich grün? Von grün zu schwarz: Einsichten eines politischen Querdenkers
Was ist wirklich grün? Von grün zu schwarz: Einsichten eines politischen Querdenkers
28.02.2013 | MIT Zollernalbkreis I MITtelstandstreff
"Ein Plädoyer für die Ordnungsprinzipien der sozialen Marktwirtschaft - Die Politik verteilt Wohltaten und der Mittelstand zahlt die Zeche"
"Ein Plädoyer für die Ordnungsprinzipien der sozialen Marktwirtschaft - Die Politik verteilt Wohltaten und der Mittelstand zahlt die Zeche"
24.02.2013 | MIT Bundesverband I Jahresempfang und
Verleihung des Deutschen Mittelstandspreises
22.02.2013 | BMW Stiftung Herbert Quandt I XVIII. Europa
Forum Berlin
21.11.2012 | Fuldaer Zeitung I Schulprojekt:
"Wirtschaft macht Schule - Schule macht Wirtschaft"
"Deutschland nach der Energiewende - Chancen und Risiken"
"Deutschland nach der Energiewende - Chancen und Risiken"
06.11.2012 | KAS Bildungswerk Dortmund I
Vortragsveranstaltung
Wanderer zwischen den Welten - Grundsätzliches zur Wirtschaft von einem grünen Schwarzen
Wanderer zwischen den Welten - Grundsätzliches zur Wirtschaft von einem grünen Schwarzen
18.10.2012 | Konvent für Deutschland e.V. I Direkte
Demokratie auf Bundesebene: überfällig oder überflüssig?
25.09.2012 | Georg Wacker trifft...I zu Gast: Oswald
Metzger
Kritische Staatsfinanzen - Bedrohung für den Mittelstand?
Kritische Staatsfinanzen - Bedrohung für den Mittelstand?
09.07.2012 | Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. I 7. Ahauser Schlossrunde
Jens Spahn MdB im Gespräch mit Oswald Metzger
Jens Spahn MdB im Gespräch mit Oswald Metzger
30.03.2012 | Wirtschaftsclub Ostwürttemberg e.V. I
Vortragsveranstaltung
"Der Mittelstand als Lastesel der Gesellschaft"
"Der Mittelstand als Lastesel der Gesellschaft"
28.03.2012 | „Mut zur Wahrheit!“ I Oswald Metzger im
Gespräch
23.03.2012 | Stammtisch Rüdiger von Danckelmann
mit Oswald Metzger
23.03.2012 | Stammtisch Rüdiger von Danckelmann
mit Oswald Metzger
13.03.2012 | MIT Kreisverband Limburg-Weilburg I
Vortragsveranstaltung
"Kritische Staatsfinanzen - Bedrohung für den Mittelstand? - Der Mittelstand als Lastesel der Gesellschaft!"
"Kritische Staatsfinanzen - Bedrohung für den Mittelstand? - Der Mittelstand als Lastesel der Gesellschaft!"
22.02.2012 | MIT Hamburg I 18. Politischer Aschermittwoch
„Alte Feinde – neue Verbündete? Deutschlands neue Parteienlandschaft im dritten Jahrzehnt der Deutschen Einheit“
„Alte Feinde – neue Verbündete? Deutschlands neue Parteienlandschaft im dritten Jahrzehnt der Deutschen Einheit“
15.01.2012 | MIT Cuxhaven I Neujahrsempfang
Die Demokratie in der Verschuldungsfalle
Die Demokratie in der Verschuldungsfalle
08.12.2011 | Prof. Dr. Dietrich Andresen I
Rhythmologisches Expertengespräch
"Die Demokratie in der Verschuldungsfalle"
"Die Demokratie in der Verschuldungsfalle"
01.12.2011 | Konvent für Deutschland e.V. I
Roman-Herzog-Medienpreis 2010/2011
23.11.2011 | Südwestmetall I Mitgliederversammlung
Bezirksgruppe Ulm
"Die Unternehmer am Pranger - kommt ein neuer Klassenkampf?"
"Die Unternehmer am Pranger - kommt ein neuer Klassenkampf?"
22.11.2011 | CDU Stadtverband Ravensburg I Vortragsveranstaltung
"Der Euro und die deutsche Finanzwirtschaft"
"Der Euro und die deutsche Finanzwirtschaft"
20.11.2011 | MIT Kreisverband Göttingen I Haxenessen
mit einem Vortrag von Oswald Metzger
mit einem Vortrag von Oswald Metzger
10.11.2011 | Global Blue Deutschland GmbH I
Kundenveranstaltung zum 25jährigen Jubiläum
mit einem Vortrag von Oswald Metzger
mit einem Vortrag von Oswald Metzger
08.11.2011 | Wilhelm von Finck Deutsche Family Office AG I
Kundenveranstaltung
mit einem Vortrag von Oswald Metzger
mit einem Vortrag von Oswald Metzger
Gefunden auf
„Alte Feinde – neue Verbündete?" (Titel einer Veranstaltung im Terminkalender oben)
FDP und AfD sind bei der Bundestagswahl knapp gescheitert. Und nun?Könnten etwa die Grünen ins Visier von Lobbyisten geraten, die Ausschau nach Material für eine neue "Mövenpick-Partei" halten?
Für eine neu gestylte Partei, die mit der CDU/ CSU zusammen geht und der angeblichen "Sozialdemokratisierung" der CDU Einhalt gebietet?
Samstag, 22. Juni 2013
Rittergut und Gutsherrenart: Faszination des Rittertums
Von der Idee eines „Kreuzritternationalismus“ war (und ist) Anders Behring Breivik gepackt, der Attentäter von Norwegen. Er war (und ist) in eine Szene ähnlich Empfindender eingebunden. Als Nachfolger der Kreuzritter stilisieren sich Betreiber „islamkritischer“ Hass-Blogs.
Der Spross einer Adelsfamilie mit ritterlichen Vorfahren, von Druffel-Egloffstein, ist ein lautstarker Sponsor in der rechtsextremen, den Anschluss an seriösen Konservatismus suchenden Szene (s. „Egloffstein“ auf diesem Blog).
Ländliche Wohn- und Wirkungsstätten rechtsextrem ausgerichteter Ideologen werden heute gern „Rittergut“ genannt, bzw. sind z.T. auch tatsächlich ehemalige Rittergüter. (Siehe unten, Beispiele).
Ich lese gerade ein Buch des Hirnforschers Ian Robertson zu dem Thema, wie das Gefühl von Macht und Überlegenheit das Gehirn beeinflusst („The Winner Effect“, Bloomsbury, London, 2012). Auf das Phänomen der Sehnsucht nach einem gesellschaftlichen Status als „Ritter“ bzw. der Selbsternennung zum „Ritter“ geht Robertson nicht spezifisch ein. Aber er zeigt auf, dass die bekannte Erfahrung, wie Macht (oder der Gedanke daran) einen Menschen verändern kann, sich an messbaren Verhaltensweisen und Hirnaktivitäten nachvollziehen lässt.
Der Gedanke, ein Ritter zu sein oder aus einem „Rittergeschlecht“ zu stammen, könnte dem Gehirn u.U. besondere Kicks verleihen und die Art und Weise, wie Situationen und Zusammenhänge beurteilt werden, entsprechend beeinflussen.
_________________
Rittergut Schnellroda
"Subkutane Wirkung"
Auf dem Rittergut
Eine Begegnung mit Deutschlands Neuen Rechten
Clemens Riha für Kulturzeit, 3Sat
15.08.2011
Kritiker nennen ihn einen "Salonfaschisten", für viele Rechte ist er ein Vorbild: Götz Kubitschek ist derzeit der wohl erfolgreichste neurechte Verleger Deutschlands und der prominenteste Vertreter der Neuen Rechten, einer Bewegung die seit Anfang der 1990er Jahre stetig Zulauf hat und gut vernetzt ist. Auf Kubitscheks Rittergut laufen die Fäden zusammen. Von hier aus betreibt der 40-Jährige einen Verlag und beliefert seine gut gebildete Kundschaft mit rechter Literatur und einer Zeitschrift."Wir sind sehr, sehr konservativ, wir sind letztlich Rechtsintellektuelle", sagt Götz Kubitschek, Oberleutnant der Reserve, Verleger und Besitzer des hiesigen Ritterguts erklärt. "Ich halte das Rechtsintellektuelle für das Kommende. Es ist ganz klar, dass die Probleme, die auf unser Land zukommen, in denen wir stecken, die Antwort nicht von links, sondern von rechts bekommen." ...
Derzeit liest Kubitschek ein Buch von Günther Maschke. Der war einst Freund von Rudi Dutschke, mit der Schwester von Gudrun Ensslin verheiratet und wandelte sich vom Linken zum Rechtsnationalen. Die Agitationsformen der 68er studiert Kubitschek genau - und wendet sie an. ... Die Rechtsintellektuellen wollen dorthin, wo die Linken sind - mit spontane Demonstrationen, unangemeldet, schnell, wie beispielsweise am Jahrestag der Beendigung des Ersten Weltkriegs.
Götz Kubitschek ist nicht nur Politaktivist, er ist auch Vater von sieben Kindern. Mit ihnen und seiner Frau Ellen Kositza lebt er ein "deutsches" Leben. ...
Die stramm rechtskonservative Zeitung "Junge Freiheit" hat geladen. Peter Scholl-Latour ist gerne mit dabei. Salonfähig ist man mittlerweile. Ellen Kositza bekommt dort einen Journalistenpreis. "Eines zu Alice Schwarzer: Sie kennt mein Buch", sagt Kositza bei der Preisverleihung. ...
Ihr Mann betreibt einen Verlag und Buchversand. Rechtskonservative Theoretiker, Nachdrucke aus den 1930er Jahren - aus einer ehemaligen Scheune liefert Götz Kubitschek den Lesestoff zur sogenannten konservativen Revolution. Seine Monatsschrift vereinigt die wichtigsten Autoren der Szene. Die Geschäfte laufen bestens. "Sarrazin haben wir höllisch gut verkauft", sagt er, "und dazu auch ein Sonderheft gemacht: 'Sarrazin lesen'. Das ist ohne Frage ein absoluter Durchbruch gewesen im letzten August, September, das Buch von ihm, das auch viele Themen, die wir ansprechen, nach oben gezogen hat." Kubitschek schreibt auch selbst. Sein neues Buch mit eigener Homepage listet Verbrechen auf - ausschließlich die, bei denen Ausländer die Täter, Deutsche die Opfer waren.
Lichtmesz träumt von einer rechten Revolution. Martin Lichtmesz lebt in Kreuzberg und ist rechts. Martin Lichtmesz lebt in Kreuzberg und ist rechts. Der gebürtige Österreicher ist einer der Autoren von Kubitschek. Er schreibt von Überfremdung und Entzündungsherden eines Volkes. ... Lichtmesz träumt von einer rechten Revolution. Die Bewegung sei größer und breiter als mancher sich vorstelle. "Ich denke, dass das, was wir tun, auch eine subkutane Wirkung hat", so Lichtmesz, "dass das auch gelesen wird von Leuten, die bedeutender sind als wir, die größeren EInfluss haben als wir, also Politiker und Publizisten. Da gibt es einige bedeutende Namen, von denen ich weiß. Das wird auch weiter geleitet in die Kanäle." ...
Der 26-jährige Felix Menzel aus Chemnitz arbeitet eng mit Kubitschek zusammen. Er ist Herausgeber der "Blauen Narzisse", der wohl erfolgreichsten rechten Schüler- und Studentenzeitung im Internet. Auch hier geht es um das Zuviel an Ausländern. Aber nicht nur Worte gibt es. Zwischen den Artikeln wirbt ein T-Shirt-Versand. Die Motive sind Soldaten nach Neukölln, das Profil Benito Mussolinis und direkt daneben der neue Star der Rechten. "Ich glaube auch, dass das ganz schnell gehen kann und von uns ganz unabhängig. Das heißt, wenn es noch zwei, drei Leute wie Sarrazin geben sollte, dann wird dieser Durchbruch gelingen."
Götz Kubitschek verlegt rechte Theoretiker. Die "Kultur" zum neuen Deutschland gibt es in der der "Blauen Narzisse" auch bereits, beispielsweise Gedichtvideos neurechter Literaten. "Ich bin mittlerweile der Überzeugung, dass wir da in einem geistigen Bürgerkrieg leben, in dem es tatsächlich um die Existenz unserer Nation, unseres Volks geht", sagt Götz Kubitschek. ...
Felix Menzel will weiter an der "perfekten rechten Zeitung" arbeiten. Und Martin Lichtmesz träumt vom gesellschaftlichen Umbruch, der in Ostdeutschland seinen Anfang nehmen soll.
http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/156133/index.html
„Die Hysterie sind keine Taten gefolgt“
Institut für Staatspolitik, Webseite staatspolitik.de, Wissenschaftliche Reihe … klingt anspruchsvoll. Dahinter steht ein weiterer Verlag zur Förderung der Salonfähigkeit des Rechtsextremismus (oder ist es der gleiche?):
Institut für Staatspolitik, Rittergut Schnellroda, 06268 Steigra
und Verlag Antaios, mit der gleichen Ritterguts-Adresse
Beispiel
Ein Jahr nach Sarrazin. Eine Debatte und ihre Folgen | Wissenschaftliche Reihe | Institut für Staatspolitik | Bücher anderer Verlage | Verlag Antaios
http://antaios.de/buecher-anderer-verlage/institut-fuer-staatspolitik-/wissenschaftliche-reihe/156/ein-jahr-nach-sarrazin.-eine-debatte-und-ihre-folgen (eingesehen 23.06.2013)
Die Hysterie um die Thesen Thilo Sarrazins zu den Möglichkeiten der Integration von
insbesondere muslimischen Ausländern, den negativen Anreizen des Sozialstaats, dem Zustand des Bildungssystems und den demographischen Aussichten Deutschlands, sind keine Taten gefolgt [sic]. Parteipolitisch hat sich keine Alternative ergeben und die überwältigende Zustimmung verpuffte ungenutzt. Dennoch hat die Sarrazin-Debatte den Raum der freien Rede erweitert, weil Sarrazins Gegner ihr Ziel, ihn in den sozialen Tod zu treiben, nicht erreicht haben. Die Hürden der
Meinungsfreiheit wurden drastisch vor Augen geführt. Entscheidend wird sein, daß das dadurch erreichte Niveau verteidigt wird. Die Studie widmet sich neben der Analyse der Folgen der Sarrazin-Debatte auch der Frage nach der parteipolitischen Nutzbarkeit von Sarrazins Triumph und wird durch eine umfangreiche Chronik der Ereignisse seit der Buchveröffentlichung sowie eine
kommentierte Bibliographie der Sekundärliteratur ergänzt.
... Dazu paßt:
Der Fall Sarrazin. Eine Analyse Zum Produkt Sarrazin lesen. Was steckt in "Deutschland schafft sich ab" ...
______
Land unterliegt in Rechtsstreit um Rittergut Guthmannshausen | Thüringer Allgemeine
Jana Hildebrandt und Bärbel Albold / 27.04.13
Das ehemalige Herrenhaus des Rittergutes Guthmannshausen war vom
Freistaat für dessen Landwirtschaftsamt aufwendig saniert und gut
ausgestattet worden. Im Jahre 2011 wurde das Denkmalobjekt verkauft.
Guthmannshausen. Das Landgericht Erfurt hat am Freitag die Klage des
Landes Thüringen gegen den Verkauf des Rittergutes Guthmannshausen (nahe
Sömmerda) abgewiesen. Demnach kann der Kaufvertrag nicht wegen arglistiger
Täuschung rückgängig gemacht werden.
Laut Vorsitzendem Richter Heinz Schilling konnte die Zivilkammer keine
aktive Täuschung beim Kauf des ehemals landeseigenen Anwesens feststellen. ...
Die Käuferin, eine Heilpraktikerin aus Hessen, habe ein Nutzungskonzept
abgeliefert, welches sie später auch realisiert habe. Dass sie das Konzept
nur mit einem Verein realisiert habe, sei "Pech". Beim Verkauf der
Immobilie habe die Thüringer Liegenschaftsgesellschaft, die den Verkauf
vollzogen habe, nur geguckt, ob der Interessent ausreichend Geld hat und
das Nutzungskonzept einhält. ...
Die Liegenschaftsgesellschaft hatte der Heilpraktikerin die Immobilie, die
zuvor als landwirtschaftliche Landschule genutzt wurde, für 320.000 Euro
verkauft. Gegenüber den Behörden hatte sie angegeben, Seminare abhalten
und das Anwesen an andere vermieten zu wollen.
Bei dem Verkauf war weder die Mitgliedschaft zum Verein "Gedächtnisstätte"
noch ihre Verbindung zu der vom Verfassungsschutz rechtsextremistisch
eingestuften "Gesellschaft für freie Publizistik" aufgefallen.
Seit dem Verkauf wird das Rittergut für Veranstaltungen der Neonazi-Szene
genutzt. ...
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Land unterliegt in Rechtsstreit um Rittergut Guthmannshausen | Thüringer Allgemeine
Jana Hildebrandt und Bärbel Albold / 27.04.13
Das ehemalige Herrenhaus des Rittergutes Guthmannshausen war vom
Freistaat für dessen Landwirtschaftsamt aufwendig saniert und gut
ausgestattet worden. Im Jahre 2011 wurde das Denkmalobjekt verkauft.
Guthmannshausen. Das Landgericht Erfurt hat am Freitag die Klage des
Landes Thüringen gegen den Verkauf des Rittergutes Guthmannshausen (nahe
Sömmerda) abgewiesen. Demnach kann der Kaufvertrag nicht wegen arglistiger
Täuschung rückgängig gemacht werden.
Laut Vorsitzendem Richter Heinz Schilling konnte die Zivilkammer keine
aktive Täuschung beim Kauf des ehemals landeseigenen Anwesens feststellen. ...
Die Käuferin, eine Heilpraktikerin aus Hessen, habe ein Nutzungskonzept
abgeliefert, welches sie später auch realisiert habe. Dass sie das Konzept
nur mit einem Verein realisiert habe, sei "Pech". Beim Verkauf der
Immobilie habe die Thüringer Liegenschaftsgesellschaft, die den Verkauf
vollzogen habe, nur geguckt, ob der Interessent ausreichend Geld hat und
das Nutzungskonzept einhält. ...
Die Liegenschaftsgesellschaft hatte der Heilpraktikerin die Immobilie, die
zuvor als landwirtschaftliche Landschule genutzt wurde, für 320.000 Euro
verkauft. Gegenüber den Behörden hatte sie angegeben, Seminare abhalten
und das Anwesen an andere vermieten zu wollen.
Bei dem Verkauf war weder die Mitgliedschaft zum Verein "Gedächtnisstätte"
noch ihre Verbindung zu der vom Verfassungsschutz rechtsextremistisch
eingestuften "Gesellschaft für freie Publizistik" aufgefallen.
Seit dem Verkauf wird das Rittergut für Veranstaltungen der Neonazi-Szene
genutzt. ...
Rittergut Sahlis
Karl-Heinz Hoffmann (Rechtsextremist) – Wikipedia
Karl-Heinz Hoffmann ... [geb. 1937 in Nürnberg, Vater Arzt, 1940 gefallen] ist als deutscher Neonazi bekannt geworden. Er war Gründer der nach ihm benannten und 1980 verbotenen rechtsextremen Wehrsportgruppe Hoffmann. ...
„Es wäre doch ganz einfach töricht zu leugnen, dass Adolf Hitler genial war und dass er zweifellos sehr viele Dinge hier gemacht hat, wo wir heute langsam wieder drauf kommen, sie wieder tun.“ – Karl-Heinz Hoffmann, 1974 ...
1973 gründete Hoffmann die nach ihm benannte Wehrsportgruppe Hoffmann. Diese wurde 1980 als verfassungsfeindliche Organisation verboten.
Kontakte bestanden zwischen Hoffmann und dem DVU-Chef und Verleger der Deutschen National-Zeitung Gerhard Frey. Frey übernahm 1976 „aus nationaler Solidarität” Hoffmanns Gerichtskosten in Höhe von 8.000 DM. ...
2004 erwarb ... [Hoffmann] mehrere Immobilien im westsächsischen Kohren-Sahlis, darunter ein ehemaliges Rittergut mit Herrenhaus und Stallungen, in dem ehemals der Schriftsteller Börries von Münchhausen gewohnt hat. Für das Rittergut Sahlis schuf Hoffmann die gemeinnützige Fiduziarische Kulturstiftung Schloss Sahlis, um Fördergelder zur Erhaltung des Kulturdenkmals Schloss Sahlis zu bekommen. Für die Erhaltung und Pflege hat er in den Jahren 2005 bis 2007 rund 130.000 Euro vom Freistaat Sachsen bezogen. Karl-Heinz Hoffmann hält dort Schweine. ...
Im Jahr 2010 ... wurden Hoffmans Wohnung und sein Gutshof, im Rahmen von Ermittlungen gegen eine neonazistische Gruppe um André Kapke von Einsatzkräften, wegen Verdacht auf einen geplanten Sprengstoffanschlag, durchsucht. Die Durchsuchung verlief ergebnislos. Nach Aufdeckung der terroristischen Aktivitäten des Nationalsozialistischen Untergrundes, zu dem auch Kapke Verbindung hatte, kündigte die Staatsanwaltschaft Jena an, die Untersuchungen wieder aufzunehmen.
2011 kündigte Hoffmann auf seiner Webseite ein Referat im sogenannten „Nationalen Zentrum“ der NPD in Leipzig mit den Themen „Rechtsbedenkliche Methoden der bundesdeutschen Justiz“, „Das Problem der globalen Überbevölkerung und die Auswirkungen auf unseren Lebensraum“ und „Die wahre Geschichte der Wehrsportgruppe Hoffmann“ an. Wenige Tage nach Bekanntwerden der NSU-Morde und -Überfälle wurde die Veranstaltung abgesagt, da nach Aussagen Hoffmanns „die NPD meint, sie könne sich in Anbetracht des durch die Berichterstattung zur ‚Zwickauer Zelle‘ ausgelösten antifaschistischen Tsunamis keine Veranstaltung erlauben“. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Heinz_Hoffmann_(Rechtsextremist)
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„Prinz Eugen, der edle Ritter ...“
Prinzen Eugen von Savoyen,
im österreichisch-türkischen Krieg (1716-18);
Gemälde von Jacob van Schuppen.
Er sei auf Disziplin bedacht gewesen,
schreibt anerkennend die englischsprachige
Wikipedia, bereit, unfolgsame gewöhnliche
Soldaten eigenhändig zu erschießen – aber
„blinde Brutalität“ habe er abgelehnt.
Na, dann ist er ja ein Vorbild - oder?
Soldaten eigenhändig zu erschießen – aber
„blinde Brutalität“ habe er abgelehnt.
Na, dann ist er ja ein Vorbild - oder?
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