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Montag, 10. Februar 2020

Eklat in Thüringen




"AfD-Parteichef Jörg Meuthen schrieb, das Ergebnis sei der „erste Mosaikstein der politischen Wende in Deutschland“."
https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Kemmerich


Das Erschreckende ist:
Da könnte er recht haben. Der Eklat in Thüringen zeigt, dass parlamentarische Bündnisse zwischen "Bürgerlichen" und Rechtsextremen in Deutschland nicht mehr undenkbar sind, auch wenn dieses Mal der Widerstand dagegen vorerst stärker war.




"Konstruktiv-destruktive" Strategie der AfD/ Strategie der "kreativen Zerstörung" nach der Methode Trump - s. Kommentare unten.

Freitag, 11. November 2016

Schrecken des Wallstreet-Establishment?

Aus
Manager Magazin, 10.11.2016      

Hedgefonds-Milliardär Carl Icahn klärt auf  Warum Donald Trump der neue Liebling der Wall Street ist

Die Börse feierte den Mann, der als Schreck der Finanzelite angetreten war und den Wall-Street-Sumpf "trockenlegen" wollte, mit einer spontanen Party. Hedgefonds-Manager Carl Icahn, ein langjähriger Vertrauter Trumps, konnte sein Glück kaum fassen: Er habe bereits am Mittwochmorgen rund eine Milliarde Dollar auf steigende Kurse gesetzt, erzählte Icahn siegestrunken einem Reporter von Bloomberg TV.
Dass er deswegen ein wenig früher die Feier seines Freundes Donald verlassen musste, entschuldigte der 80jährige Icahn mit den Worten: "Big Poppa" müsse jetzt mal richtig Geld verdienen.
Dass Donald Trump keineswegs ein Börsenschreck, sondern der neue Darling der US-Investoren ist, begründete Icahn per Telefon ausführlich gegenüber Bloomberg. Immer wieder beschwor Icahn mit heiserer Stimme die Schlagworte "Deregulation" und "Deficit Spending": Trump, der Businessman, werde Big Business endlich wieder in Ruhe machen lassen, ohne störende Regulierung. Und notfalls wird diese Party mit dem Geld der Steuerzahler, also einer höheren Verschuldung, in Schwung gebracht. Weg mit den Vorschriften aus der Obama-Zeit, her mit öffentlichen Aufträgen auf Pump: "Big Poppa" Icahn kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus.
Icahn war nicht der einzige Vertreter der Finanzelite, der Grund zum Jubeln hatte und feierte, als wäre Ronald Reagan wieder auferstanden. Die Party an der US-Börse zog sich durch alle Branchen, mit Big Pharma und den Großbanken vorneweg.
Big Money: Die Aktien der Großbanken Goldman Sachs Börsen-Chart zeigen, Wells Fargo Börsen-Chart zeigen, und Bank of America Börsen-Chart zeigen zogen am Tag nach Trumps Wahlsieg zwischen 5 und 7 Prozent an. Der Anlass: Trump will die Bankenkontrolle entschärfen und Teile des Dodd-Frank-Gesetzes zurücknehmen, das als Antwort auf die Finanzkrise verabschiedet worden war und den Banken verbietet, auf eigene Rechnung zu spekulieren. War Trump im Wahlkampf noch als Kritiker der Großbanken aufgetreten, dürfte er ihnen nun wieder mehr Freiraum einräumen. Seine Gegnerin Hillary Clinton hatte Trump noch als "Marionette" der Wall Street beschimpft. Er selbst könnte mit seiner geplanten Deregulierung zum Schoßhund der Wall Street werden. ...
http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/carl-icahn-donald-trump-ist-wegen-deregulation-der-wall-street-darling-a-1120674.html


Siehe auch
https://guttmensch.blogspot.com/2016/10/der-markt-sagt-wahlsieg-fur-donald.html ;
https://guttmensch.blogspot.com/2016/03/clausnitz-und-louisville.html

Sonntag, 2. Oktober 2016

"Der Markt" sagt Wahlsieg für Donald Trump voraus

The market is forecasting a Donald Trump victory

Joe Fahmy, Yahoo Finance Contributor
Oct. 2, 2016
 

...  My reasoning is the INCREDIBLE number of people who are quietly supporting Trump but can’t voice their opinion. It is politically incorrect to publicly admit that you are supporting Trump. If you do so, you are instantly chastised and even viewed as a racist. The interesting thing is that many Trump supporters don’t agree with what he says; they simply think he will be better for Business.
For example, Carl Icahn recently said (and I’m paraphrasing): Do I agree with everything he says? Of course not. Do I think he says stupid things at times? Of course. But I don’t care about all that. I care about the economy and Trump will be better for business than Hillary.

In other words, many of Trump’s supporters are focused on the more important issues instead of obsessing over every foolish off the cuff remark. ...

https://www.yahoo.com/finance/news/the-market-is-forecasting-a-donald-trump-victory-213426531.html



"Der Markt" heißt Carl Icahn.

Carl Icahn ist einer der größten Anteilseigner von Cheniere, der Firma, die sich für das umstrittene "Fracking" einsetzt. Icahn ist ein Freund und politischer Unterstützer seines Milliardär-Kollegen Donald Trump.
https://guttmensch.blogspot.com/2013/09/spendierhosen.html



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Trump drohte, Hillary Clinton ins Gefängnis zu bringen, wenn er Präsident wird.
Ein Kommentator vergleicht Trump mit Putin, der seinen politischen Rivalen, Präsidentschafts-Bewerber Gary Kasparow, ins Gefängnis bringen ließ.

Keith Olbermann on Trump threatening to arrest Clinton
By The Baptist Death Ray   
http://www.dailykos.com/stories/2016/10/10/1580592/-Keith-Olbermann-on-Trump-threatening-to-arrest-Clinton

verlinkt
Jailing Hillary!? Trump’s Outrageous Case for Dictatorship
https://www.youtube.com/watch?v=nTBi8iqnhfk

Samstag, 25. Januar 2014

Neues Sarrazin-Buch: Gutmenschen sind Terroristen (Tugendterroristen)


Umzingelt von Gutmenschen und Tugendterroristen 
 
“Im Juni 2002 referierte Volksanwalt Ewald Stadler im Rahmen einer Sonnwendfeier, „dass die gnadenlosen Gutmenschen und Tugendterroristen, die heute Wehrmachtsausstellungen gestalten“, behaupten, „Österreich sei 1945 befreit worden“. „1945 – und das ist zur Staatsideologie geworden – sind wir angeblich vom Faschismus und von der Tyrannei befreit worden.“ Zu dieser Feier hatte die niederösterreichische Landtagsabgeordnete Barbara Rosenkranz und ihr Gatte Horst eingeladen, der sich Anfang der 90er Jahre in der rechtsextremen Szene bewegte.”  

Quelle:
Richard Meisel unter Mitarbeit von Kai Themel: Rechtsextremismus
In der Reihe “Politik und Zeitgeschehen”;  Inhaltliche Koordination: Peter Autengruber
© 2011 by Verlag des Österreichischen Gewerkschaftsbundes GmbH, Wien
Gefunden über
www.voegb.at


Endlich Widerstand gegen den Tugendterror /
Begeisterung bei "Politically Incorrect":


Professor Irenäus Eibl-Eibesfeldt:

Die Leute, die so demonstrativ ihren Heiligenschein polieren, tun das ja nicht aus Nächstenliebe, sondern weil sie dadurch hohes Ansehen, hohe Rangpositionen, also auch Macht, gewinnen können – früher als Held, heute als Tugendheld.

Sarrazin ist für mich einer der wenigen echten Helden, die Deutschland momentan hat!"

Höchste Zeit, dass dieses Thema in dieser Gesinnungsdemokratie auf dem Tisch kommt!!!




Anlass des Jubels ist diese Pressemeldung:

"Der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat ein neues Buch
geschrieben. Das Werk mit dem Titel „Der neue Tugendterror. Über die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland“ soll Ende Februar kommenden Jahres erscheinen, teilte die Deutsche Verlags-Anstalt (DVA) am Montag mit. Auf rund 350 Seiten analysiere Sarrazin den Meinungskonformismus in der Bundesrepublik und setze sich mit den „14 vorherrschenden Denk- und Redeverboten unserer Zeit“ auseinander… "



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Das Wort "Tugendterror" ist natürlich schon längst von der Werbebranche entdeckt worden. Da hinkt Sarrazin vor allem den Agenturen, die z.B. für die Zigarettenindustrie kreativ tätig sind, um ein paar Jahre hinterher.

Nun, mit einem anderen seiner Lieblingsworte, "Gutmensch", war es nicht viel anders; siehe auf diesem Blog:

"Nicht zu unterschätzen im rhetorischen Kampf gegen "Gutmenschen & Co." ist
übrigens ein Einfluss von einer Seite, die zunächst unpolitisch erscheinen mag:
von Teilen der Industrie und Werbewirtschaft. Der negativ aufgeladene Begriff
"Gutmensch" ist geradezu ein "gefundenes Fessen" für die Image-Hebung von
ungesunden Nahrungsmitteln, Alkohol, Waffen, Porno, gewaltverherrlichenden
Videospielen, Zigaretten, etc. So findet man diesen Begriff auch häufig auf
gesponserten Internet-Foren, die z.B. "Rauchen und Genuss" propagieren. Eine
Google-Suche nach dem Wort "Gutmensch" ergibt 378.000 Treffer, davon enthalten
allein 198.000, also mehr als die Hälfte, auch das Wort "rauchen" "
http://guttmensch.blogspot.com/2011/05/feindbild-gutmensch-co-ein-klassiker_29.html

Bei "Tugendterror" enthält knapp ein Drittel der Google-Suchergebnisse für dieses Wort auch das Wort "rauchen", nämlich derzeit 6.090 von 20.800.
Googelt man allerdings "Tugendterror" ohne "Sarrazin" ("-Sarrazin" eingeben) kommt man nur auf 10.700 Einträge, und von diesen enthalten immerhin 4.380 das Wort "rauchen". Der Einfluss der Tabakindustrie/ Werbebranche auf die Popularisierung dieses Wortes ist deutlich. Thilo Sarrazin ist offenbar auf dem besten Weg, die Popularität des Wortes noch um ein Vielfaches zu steigern.
Da stehen wieder einmal Preise und Auszeichnungen an!
Zum Einfluss der Werbebranche auf die Popularisierung von Denkmustern - weit über die unmittelbare Produktwerbung hinaus - siehe auch
http://guttmensch.blogspot.com/2011/07/neue-dogmen-im-namen-des-anti.html

Wenn ich noch weiter zurück denke, erinnere ich mich, wie in den siebziger Jahren in manchen, fortschrittlich sein wollenden Milieus die "Tabuisierung" pädophiler Praktiken gerügt wurde; auch in dem Zusammenhang fielen Worte wie "Tugendterror".


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Ueberhaupt, Demokratie - an und für sich schon ein Terror!

(Siehe Zitat oben; "Gesinnungsdemokratie") 



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Norbert Bolz, Verfasser des "Konsumistischen Manifest" (siehe auch Post "Neue Dogmen im Namen des Antidogmatismus", Link oben), hat zum Thema "Tugendterror" schon mal vorgedacht.

Der Untergang der Meinungsfreiheit | FreieWelt.net
von Dr. Alexander Ulfig
13. Oktober 2010
http://www.freiewelt.net/der-untergang-der-meinungsfreiheit-2399/


Der Philosoph Norbert Bolz über den Tugendterror der Systemmedien und die
Aufgabe des Liberalismus


Der Philosoph Norbert Bolz hat im Focus Magazin einen bemerkenswerten Artikel über den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland geschrieben. In „Die neuen Jakobiner“ reflektiert er auch über die Bestimmung und die Aufgabe des Liberalismus.
Der Tugendterror der Systemmedien stellt jeden liberal Denkenden in seiner
Existenz in Frage. Unmissverständlich stellt Bolz fest, dass die Meinungsfreiheit das Wertvollste für einen guten Europäer ist. Der Sinn der Meinungs- und Redefreiheit besteht darin, abweichende Meinungen in den Mittelpunkt zu stellen, ihnen einen besonderen Wert zuzusprechen.

Die meinungsbildenden Eliten der Bundesrepublik haben sich von der so
verstandenen Idee der Meinungsfreiheit weit entfernt. Abweichende Meinungen
werden gegenwärtig härter sanktioniert als abweichendes Verhalten. Diese
Sanktionen laufen meist über Ausschlussmechanismen: Menschen, die abweichende Meinungen äußern, werden verfemt, ausgegrenzt und aus dem öffentlichen Diskurs ausgeschlossen. Kaum jemand bringt den Mut zum Widerspruch auf. Der Druck ist so groß, dass gesetzliche Strafen überflüssig sind. [...]

Kein Wunder, wenn Andersdenkenden mediale Schauprozesse gemacht werden. Die Folge davon ist, dass die überwältigende Mehrheit der Menschen schweigt. Elisabeth Noelle-Naumann spricht in diesem Zusammenhang von der „Schweigespirale“, die sich die Systemmedien zunutze gemacht haben. Die mainstreammediale Meinung ist eine von Minderheiten konstruierte Meinung.
Sie wird aber als die Meinung der Mehrheit ausgegeben. Dabei geht es den
Systemjournalisten nicht darum, eine abweichende Meinung argumentativ als falsch zu erweisen, sondern die Abweichler als unmoralisch zu verurteilen. Bolz: “Man kritisiert abweichende Meinungen nicht mehr, sondern hasst sie einfach. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht.“ Die Menschen werden in Deutschland zum „willenlosen Opfer eines Tugendterrors“, der überall herrscht: an den Universitäten, in den Medien, im Recht und in der Politik.

Bolz betont abschließend, dass es eine Schicksalsfrage für jeden Liberalen ist,
in den Wächtern des Systemjournalismus, in den neuen Jakobinern, seine
natürlichen Feinde zu sehen. Von der heutigen FDP kann man da nicht viel
erwarten. Liberale wie Westerwelle haben vor der Macht des Tugendterrors
kapituliert. [...]



Tja, wie der arme Thilo Sarrazin aber auch zum Schweigen gebracht wurde ...
wie da die Massenmedien eine Schweigespirale inszenierten, wie sie ihn gnadenlos totschwiegen ...



Prost! 
Der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI)
pflegt die philosophische und politische Landschaft


Professor Bolz macht sich gegen den Tugendterror stark -
hier für die Spirituosen-Industrie.

 “Abschließend analysierte Prof. Dr. Norbert Bolz, Professor für Medienwissenschaft, Technische Universität Berlin, Fakultät I – Geisteswissenschaften, Institut für Sprache und Kommunikation, Fachgebiet Medienwissenschaft, Berlin, das Thema „Verantwortung in den Medien“. Prof. Dr. Norbert Bolz sieht Chancen dafür, dass die durch Sensations- und Skandalorientierung verzerrte Wirklichkeitsdarstellung in den Massenmedien durch die Konkurrenz der internetbasierten sozialen Medien korrigiert werden kann.”
Aus der Pressemitteilung des BSI zum 12. Spirituosenforum
BSI AKTUELL - Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V.
Nr. 11/2013, 14. November 2013

Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a. D., Professor für Philosophie, war übrigens ebenfalls dabei. Passt gut zum Thema Medien; in den Koalitionsverhandlungen war er in der Arbeitsgruppe “Kultur und Medien”.

http://guttmensch.blogspot.com/2013/11/koalitionsverhandlungen.html


Siehe auch BSI und das "Bürgermeistercasting von Husum"; Stichwort Husum in Kommentaren zu dem Post
http://guttmensch.blogspot.com/2011/05/feindbild-gutmensch-co-ein-klassiker_29.html


"Die Sklaven sind glücklich, weil sie von der Freiheit entlastet sind. …Demokratie verträgt sich sehr gut mit autoritären Herrschaftsformen“  - Norbert Bolz, Philosoph, Lobbyist für den Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI) , 2011
Aus: Norbert Bolz, „Die Ankündigung der Freiheit - Plädoyer für einen neuen Liberalismus“.
SWR2 (Radio), Sendung: 28.02.2011 
zitiert auf  http://guttmensch.blogspot.com/2011/07/neue-dogmen-im-namen-des-anti.html




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"Gutmensch" ist nicht genug - denn da fragen sich doch so manche, was fuer eine Gesellschaft das sein soll, in der das Interesse am Gemeinwohl zum Inbegriff des Negativen wird. Um ein Haar waere das Gutmensch-Wort zum "Unwort des Jahres" gekuert worden.
Also muss ein neuer Begriff her: Der Gutmensch wird zum Terroristen - zum Tugendterroristen.


Die vermeintlich bestehende oder drohende "Herrschaft der Minderwertigen" abzuwehren, ist das Kernanliegen der "Konservativen Revolution".
Siehe auch Stichwort "Herrschaft der Minderwertigen" auf
http://guttmensch.blogspot.com/2012/03/mehr-zum-thema-nostalgie.html
http://guttmensch.blogspot.com/2013/06/drei-generationen-sarrazin-zeitzeugen.html


24.02.2014

Thilo Sarrazin: "Es regiert die Gleichheitsideologie"
von Henning Krumrey
http://www.wiwo.de/politik/deutschland/thilo-sarrazin-es-regiert-die-gleichheitsideologie-seite-all/9527174-all.html


... Von "Gleichheitswahn" ist auch die Rede.
Erinnert an "Bildungswahn"; siehe Stichwort auf diesem Blog.

An anderer Stelle mokierte sich Sarrazin ueber "Bildungsoptimismus";
http://guttmensch.blogspot.com/2011/12/anbiederungen.html

Vordenker: Hartnacke
; Freund und Foerderer von Hans F.K. Guenther, dem "Rasse-Guenther" der Nazi-Zeit

“Wir hassen das Schlagwort von der Gleichheit.
Der Kampf ist der Vater aller Dinge, Gleichheit ist der Tod.”

Rudolf vom Sebottendorf,
Gründer der Thule-Gesellschaft, 1918

http://guttmensch.blogspot.com/2011/06/eugenisches-denken-demokratie-als.html





Wappen der Thule-Gesellschaft
Abbildung gefunden auf
 http://wakeupfromyourslumber.com/blog/joeblow/
nazi-party-thule-society-occult-and-freemasonry
 


Es duerfte nicht verwundern, wenn Thilo Sarrazin bei einer Neu-Auflage der Thule-Gesellschaft Anklang findet; siehe die folgende Webseite, gefunden mit Google (Suchwortkombination Sebottendorf Sarrazin)

  Willkommen bei der Thule Gesellschaft
  ww.w.thule-gesellschaft.org/.../730-holocaust-suehne‎

  Eine der wichtigsten Aufgaben der Thule Gesellschaft ist die Erhaltung ...
  Thilo Sarrazin provoziert wieder: "Europa braucht den Euro nicht", meint er
  und legt ...
http://ww.w.thule-gesellschaft.org/index.php/94-archiv/730-holocaust-suehne
  
feindliche Zitate - Willkommen bei der Thule Gesellschaftww.w.thule-gesellschaft.org/.../610-feindliche-zitate‎ „Das Problem ist nicht Sarrazin selbst als Person sondern der gleich gesinnte ... Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen, Quelle (Sarrazin hat bis zu 90% ...http://ww.w.thule-gesellschaft.org/index.php/startseite-der-tg/94-archiv/610-feindliche-zitate

(Nur „Happen“ im Google-Cache, da man registriert sei muss, um Zugriff auf die „Thule“-Webseite zu haben)

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"Tugendterror"- Rezension von Klaus Bade

http://www.migazin.de/2014/02/24/thilo-sarrazin-der-neue-tugendterror-rezension-klaus-bade-welt-ungerecht/


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"Verharmloser und Schönfärber"' - das sind für Thilo Sarrazin die neuen "Tugendterroristen". Ansätze ihrer Denkweise glaubt er bereits im Frühchristentum und bei Vertretern der Französischen Revolution auszumachen oder sogar in den dereinst neu gegründeten Vereinigten Staaten von Amerika. Heute spürt er die Denkweise hauptsächlich bei Zeitgenossen auf, die mit der Sprache Unterschiede eliminieren wollen. Also bei jenen, die nicht mehr "Negerkuss" sagen und auch nicht "Zigeuner", die nicht mehr von" Hilfsschülern" reden und Wörter vermeiden, von denen sich andere Menschen stigmatisiert fühlen könnten. Thilo Sarrazin nennt sie die Apologeten der political correctness und hält sie für besessen vom Gleichheitswahn.

Aus
Das Buch eines gekränkten Mannes
Rezension "Der neue Tugendterror"
Von Dorothea Jung
Andruck - Das Magazin für Politische Literatur / Beitrag vom 24.02.2014
http://www.deutschlandfunk.de/rezension-der-neue-tugendterror-das-buch-eines-gekraenkten.1310.de.html?dram:article_id=278416


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Gefunden mit Google-Suche „Gleichheitswahn“ und „Sebottendorf“ (s.o.):
Webseite von “Dee Ex”, auf der auch ein Michael Sebottendorf schreibt

"Motto: Deutsch sein ist kein Verbrechen - unsere Weltanschauung hat gesiegt@
“Der Gegenpol zu Gleichheit, Gleichschaltung, Enteignung und Meinungsterror kann nur die Freiheit sein: Gedankenfreiheit und wirtschaftliche Freiheit, individuelle und nationale Freiheit.” Wer etwas anderes behauptet oder sogar gewaltsam (mit der Nazikeule) propagiert, ist und bleibt ein Feind unseres Landes, der Demokratie und eines jeden freien Menschen.

https://nohoearmy.wordpress.com/tag/national/


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Eine der ersten, wenn nicht überhaupt die erste, die die Phrase „Gutmenschen sind Terroristen“ (Liberals are terrorists) gebrauchte, ist die Kolumnistin Ann Coulter; der folgenden Quellenangabe zufolge am 11. Januar 2001 in ihrer „Townhall“ Kolumne.

What's Wrong with the Christian Right | By Jan G. Linn
What's Wrong with the Christian Right - Page 42 - Google Books Result
https://books.google.com/books?isbn=1581124244
Jan G. Linn - 2004 - ‎Political Science

Writer Brenden Nyhan of Spinsanity.com, an online journal that promotes integrity and accuracy in public discourse, assesses Coulter's Townhall columns in this way:

Coulter’s world is cartoonish. Liberals are "terrorists" (1 / 11/01) and a "cult" (2/22/01) who "can never just make a principled argument" (3/22/01). Their arguments are portrayed as hysterical, (2/9/01, 4/5/01, 6/15/01), screaming (1/18/01, 6/21/01) or starting political World War III (2/9/01, 3/8/01).

 
Zur Einordnung von Ann Coulter: Sie hatte in ihrer Kolumne auch schon einmal die versehentliche Bombardierung der französischen Botschaft in Tripoli durch US Airforce 1986 mit einem „puckischen Sinn für Humor“ der Piloten erklärt.

Ann Coulter: Attack France! | WorldNetDaily | 12/19/2001

… Quaking in the face of this show of manly force, France denied America the use of its airspace. As a consequence, American pilots were required to begin their missions from airbases in Britain. When the pilots finally made it to Tripoli, tired from the long flights and showing a puckish sense of humor, they bombed the French embassy by mistake. POW! So sorry, our mistake. …http://www.freerepublic.com/focus/news/593954/posts?page=94

Dienstag, 24. Dezember 2013

"Machen wir unser Herz nicht eng"


Aus der Sonntagsrede - pardon, Weihnachtsansprache - des Bundespraesidenten


Frankfurter Rundschau » Politik
24. Dezember 2013
Weihnachtsansprache

Gauck fordert mehr Offenheit für Flüchtlinge

„Machen wir unser Herz nicht eng mit der Feststellung, dass wir nicht jeden, der
kommt, in unserem Land aufnehmen können“, bittet Bundespräsident Gauck.
In seiner Weihnachtsansprache hat Bundespräsident Joachim Gauck eine klare
Botschaft für die Deutschen: Das Staatsoberhaupt fordert die Bürger zu mehr
Offenheit und Toleranz gegenüber Flüchtlingen und Asylbewerbern auf.

Berlin –  

Bundespräsident Joachim Gauck wirbt in seiner diesjährigen Weihnachtsansprache
besonders um Verständnis für die Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen.
„Die Flüchtlinge, die zu uns kommen, kommen nicht mit der Erwartung, hier in ein
gemachtes Bett zu fallen“, sagt Gauck in der für das Fernsehen aufgezeichneten
Rede. Sie wollten Verfolgung und Armut entfliehen und Sinn in einem erfüllten
Leben finden.
„Machen wir unser Herz nicht eng mit der Feststellung, dass wir nicht jeden, der
kommt, in unserem Land aufnehmen können“, bittet der Präsident. Er wisse ja,
dass dieser Satz sehr, sehr richtig sei. „Aber zu einer Wahrheit wird er doch
erst, wenn wir zuvor unser Herz gefragt haben, was es uns sagt, wenn wir die
Bilder der Verletzten und Verjagten gesehen haben. Tun wir wirklich schon alles,
was wir tun könnten?“ Es gebe viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat
verließen, Krieg und Hunger, Verfolgung und Not. ...
Gauck erinnert daran, dass die Deutschen dies alles auch erlebt hätten. Im 19.
Jahrhundert seien sie zu Millionen in die Neue Welt ausgewandert, und nach 1945
mussten Flüchtlinge und Vertriebene sich eine neue Heimat suchen. „Auch heute
sind Menschen an vielen Orten der Welt auf der Flucht. Wir denken an das
schreckliche Schicksal der Familien aus Syrien, wir denken an die Verzweifelten,
die den gefährlichen Weg nach Europa über das Wasser wagen. Wir denken auch an
die Menschen, die kommen, weil sie bei uns die Freiheit, das Recht und die
Sicherheit finden, die ihnen in ihren Ländern verwehrt werden.“ Die Ansprache
wird am ersten Weihnachtstag von ARD und ZDF ausgestrahlt.

http://www.fr-online.de/politik/weihnachtsansprache-gauck-fordert-mehr-offenheit-fuer-fluechtlinge,1472596,25724828.html


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“Nun öffnet sich auch noch Nordafrika weit”

Gauck hatte Sarrazin auf dem Höhepunkt der Hype um dessen sogenannte Thesen unterstützt, indem er ihm “Mut” bescheinigte.
Das passt nun ganz und gar nicht zu seiner Weihnachtsansprache. Denn Sarrazin und seine Fans unterscheiden scharf  zwischen “wünschenswerten” Zuwanderern und solchen, die sie aufgrund ihrer Herkunft aus Armutsländern für dauerhaft unfähig halten, etwas anderes als eine Belastung der Sozialsysteme oder Dumping-Angebot von Arbeitskräften im Niedriglohn-Sektor zu sein. Letzteren schreiben sie zudem einen immerwährenden “dysgenischen” Effekt auf die “Qualität” der Bevölkerung zu.

Klaus von Dohnanyi in einer seiner zahlreichen Anpreisungen von Sarrazins “Tabubrüchen”:

“Denn dass wir wahrscheinlich vor einer neuen Völkerwanderung stehen und dabei nicht nur wünschenswerte Greencard-Zuwanderer zu erwarten sein werden, daran gibt es wohl kaum Zweifel. Ein Mindestlohn für Leiharbeiter wäre sicher hilfreich, um Lohndumping zu begrenzen. Aber die Probleme auf Lampedusa, an der türkisch-griechischen Grenze oder in den Grenzgebieten Rumäniens und Bulgariens sprechen eine andere und deutlichere Sprache; nun öffnet sich auch noch Nordafrika weit.”
12.03.2011 (Die Presse)
http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/641390/Sarrazin-oder-die-verpassten-Debatten?parentid=0&act=2&isanonym=1

Etwas weniger fein ausgedrückt (mit einer Begrifflichkeit nach Lanz von Liebenfels), aber im Kern ähnlich:
"harryu17.02.2011 15:21 Ich finde es nicht gut, dass diesen Moslem-Halbmenschen ihre Diktatoren abhanden kommen. Auf diese Sodoms-Schrättlinge muss einfach ein Deckel draufgehalten werden, sonst werden sie frech und übermütig. Die ersten tausend Tunesier sind ja schon in Italien und täglich werden es mehr... "
http://www.vienna.at/kommentare/harryu ; zitiert auf http://guttmensch.blogspot.de/2011/03/bayreuther-kreis-eugenik-esoterik-und.html

Donnerstag, 29. März 2012

"Der Wille der Rasse spricht im Autobahn-Bau": Fritz Nonnenbruch und die Ideologie von der "rassebedingten Genialität“

“Publikationen aus dem Hoheneichen-Verlag wirken bis heute auch in die gesellschaftliche Mitte hinein, so z.B. das 1939 in der 1. Auflage erschienene Buch „Politik, Technik und Geist“ des seinerzeit leitenden Wirtschaftsredakteurs des „Völkischen Beobachter“, Fritz Nonnenbruch. Nonnenbruch verstand Technik als Ausdruck von „rassebedingter Genialität“ und propagierte ein „völkisches Schöpfertum“. (Vergleiche die Sorge von heute, nur Menschen einer bestimmten Abstammung könnten aktuell gemeldete und künftige Lücken bei den MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik – Berufen füllen.)”
http://guttmensch.blogspot.com/2011/12/hate-speech-hassrede.html

Siehe auch auf diesem Blog Stichworte “Genie”, “Genius”, "Nonnenbruch";
Auszüge aus dem dem 1939 erschienenen Buch "Politik, Technik und Geist" von Fritz Nonnenbruch auf  http://zettelmaus.blogspot.com/2012/05/wunderbare-kriegstechnik.html


  • Nonnenbruch, geboren 1895 in Bordeaux, setzte in seinem Buch eine Klammer zwischen Technik und biologistischer Ideologie, indem er die großen historischen Entwicklungslinien der Technik aufgespürt zu haben glaubte, Technik als Ausdruck von „rassebedingter Genialität“ verstand und zugleich ein „völkisches Schöpfertum“ propagierte. http://de.goldenmap.com/Hoheneichen-Verlag

Auf diesem Post stelle ich erste Ergebnisse einer schnellen Suche nach weiteren Werken von Fritz Nonnenbruch und Informationen über die von ihm propagierte Ideologie von Rasse/ Genialität/ Technik/ Wirtschaft zusammen. Er soll nach und nach ergänzt werden.

Fritz Nonnenbruch
1895 -
Die dynamische Wirtschaft  2 editions - first published in 1936
Das vereinigte Europa 1 edition - first published in 1925
Neuordnung in Europa 1 edition - first published in 1939
Politik, Technik und Geist 1 edition - first published in 1939


Hitler's economy: Nazi work creation programs, 1933-1936
By Dan P. Silverman
http://books.google.com/books?id=ad6Vs508nDkC&pg=PA289&lpg=PA289&dq=fritz+nonnenbruch&source=bl&ots=ijmPMydaRo&sig=Tln4R7Le5kRIfat_ktW6jEpDoVk&hl=sw&sa=X&ei=GJh0T5CFL4SChQf77uylBQ&ved=0CEIQ6AEwBQ#v=onepage&q=fritz%20nonne
Zitiert Dr. Fritz Nonnenbruch: "Rasse, Gesinnung, Führung in der Wirtschaft", “Das erste Ziel unserer Wirtschaftspolitik", “Die nationalsozialistische Wirtschaftspolitik”
  • Nonnenbruch, Fritz, Druckstück betreffend seine Anschauungen einer nationalsozialistischen Wirtschaftsordnung (1935). Institut deutsche Adelsforschung, Pressevorkommen aus dem Dritten Reich 1935-1945; Nachweisregister zu 2.316 Druckstücken aus der deutschen Zeitgeschichte http://home.foni.net/~adelsforschung2/druckstuecke01.htm


(2005) III. Ideologie und Praxis der NS-Motorisierungspolitik. Motorisierung und "Volksgemeinschaft": pp. 151-190. Autorin: Dorothee Hochstetter
http://www.oldenbourg-link.com/doi/abs/10.1524/9783486596304.151 ;
http://www.oldenbourg-link.com/doi/pdf/10.1524/9783486596304.bm
Mit einem Quellenhinweis auf Fritz Nonnenbruch; auch sonst lesenswert.

Auszüge:
“Adolf Hühnlein verkündete in einer Ansprache vor NSKK-Mitgliedern 1938: „Wir sind keine Techniker, wir sind keine Kraftfahrer, keine Spediteure, keine Transporteure. Wir sind unserer inneren Struktur und unserer geschichtlichen Entwicklung nach die motorisierte SA."(1)”
“Die Selbstdarstellung als unpolitische Technokraten,(19) die ihre Bestimmung darin sahen, Sachaufgaben bestmöglich zu erfüllen, ähnelt dem technokratisch orientierten Selbstverständnis eines Rudolf Höß, Albert Speer oder Fritz Todt - vorgeblich unpolitischen Experten, die indes an der Verlängerung des Krieges und der Durchführung des Holocaust einen entscheidenden Anteil hatten ...(20) Dass sich ... kein Widerspruch, sondern vielmehr eine effektive Verbindung aus technischen Aufgaben und politisch-militärischen Inhalten herstellen lässt,belegen die Aktivitäten des NSKK in der gesamten Zeit seines Bestehens.”
“Die Motorisierung wurde von Hitler zu einem Gradmesserr die Kulturstufe eines Volkes erklärt: “Wenn man früher die Lebenshöhe eines Volkes oft nach der Kilometerzahl der Eisenbahnen zu messen suchte, wird man in der Zukunft die Kilometerzahl der für den Kraftverkehr geeigneten Straßen anzulegen haben.””
(Anm.: Auch Henry Ford – s. Stichwort “Ford” auf diesem Blog - dürfte das sehr gut gefunden haben. Man kann sich vorstellen, wie er dazu kam, freudig den Nazi-Adlerorden aus einem Land anzunehmen, das wie eine Spielwiese für Heilsversprecher war. - Der amerikanische Bestseller-Autor Seth Godin erinnert daran, dass wir Ford nicht nur Autos und die für die Autos gebauten Autobahn-Systeme verdanken, sondern auch unsere Erwartungen an die Arbeit und die Grundlagen unserer modernen, vom Ideal der Produktivitätsmaximierung bestimmten Lebensweise. “Henry Ford left us much more than cars and the highway system we built for them. He changed the world’s expectations for work. … This is the cornerstone of our way of life.“
http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2008/04/henry-ford-and.html)

“Um dem starken Abgrenzungsbemühen gegen die „dunklen Jahre" der deutschen Geschichte nachzukommen, avancierte das „Leitbild des motorisierten Leistungs- und Wohlstandsindividualisten"(23) zum bundesdeutschen Gesellschaftsideal. Die Ablehnung des Tempolimits 1952 wollten Autolobbyisten als Votum gegen die Unfreiheit und den Untertanengeist im „Dritten Reich" verstanden wissen.(24) Auch wenn solcherlei Aussagen das neuartige Lebensgefühl als Kontrapunkt kollektivistischer Vereinnahmung verbalisierten, hatte die motorisierungsfreundliche Sprache der Nachkriegszeit mehr mit der NS-Propaganda gemein, als die bundesdeutschen Verkehrspolitiker dies wahrhaben wollten.”

Briefmarke "Reichsautobahn", 1936

"Der Wille der Rasse spricht im Autobahn-Bau".
Fritz Nonnenbruch, "Die dynamische Wirtschaft", 1935 (S. 153). Zitiert nach Jeffrey Harf, "Reactionary Modernism: Technology, Culture, and Politics in Weimar and the Third Reich", Cambridge University Press, 1986; zurückübersetzt aus dem Englischen  ("the will of the race speaks in higway construction")
http://books.google.com/books?id=QRHbrqzywrcC&pg=PA208&lpg=PA208&dq=%22fritz+nonnenbruch%22&source=bl&ots=9zspzgqmvI&sig=oV_cZHVeMnYtlDw3HO3k6AAdQt0&hl=sw&sa=X&ei=Y1R1T4K3C6LH0QXwtMjIDQ&sqi=2&ved=0CEoQ6AEwBg#v=onepage&q=%22fritz%20nonnenbruch%22&f=false
Stichworte aus der Inhaltsangabe zu dem Buch von Jeffrey Harf: The paradox of reactionary modernism -- The conservative revolution in Weimar -- Oswald Spengler: bourgeois antinomies, reactionary reconciliations --
Ernst Jünger's magical realism -- Technology and three mandarin thinkers -- Werner Sombart: technology and the Jewish question -- Engineers as ideologues -- Reactionary modernism in the Third Reich



“Es erfüllt uns mit Stolz, so viele schwangere Frauen wie möglich zu haben”.
Zitat in englischer Uebersetzung, verwendet in einer Ausstellung in London, 1944 "Germany- the Evidence": 'It fills us with pride to have as many pregnant women as possible' - Dr. Fritz Nonnenbruch [14th] July, 1940
http://digitalassets.ushmm.org/photoarchives/detail.aspx?id=1175362&search=WOMEN&index=25
Vgl. Stichwort "Geburtenkrieg" auf diesem Blog

(Dieses Fritz Nonnenbruch zugeschriebene Zitat dürfte aber eher von dem Arzt und "Rassenhygieniker" Dr. Wilhelm Nonnenbruch sein, Jahrgang 1887 (Bruder von Fritz?). Auzug aus dem Wikipedia-Eintrag zu W. N.: "Nonnenbruch nahm am 27. Januar 1944 an einer Tagung im Rüstungsministerium teil, wo die Verwendung des Zelluloseabfallprodukts Mycel als Nahrungsersatz für KZ-Häftlinge diskutiert wurde. http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Nonnenbruch )


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Noch zur Idee von der rassebedingten technischen Begabung:



Der Nazi-“Rassenpapst” Hans F. K. Günter (von ihm war auf diesem Blog schon mehrfach die Rede) führte in Dresden eine Studie durch, die den Nachweis erbringen sollte, dass Strassenbahnführer mehr “nordisches Blut” haetten als Strassenbahnschaffner. Dies war dann natürlich auch das Ergebnis.
Referenz:  The End of the Soul: Scientific Modernity, Atheism, and Anthropology in France, von Jennifer Michael Hecht, Columbia University Press, 2005
http://books.google.de/books?id=MAw5Ol_VnmwC&dq=%22hans+f.k.+guenter%22&source=gbs_navlinks_s

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Auch Fritz Nonnenbruch stilisierte sich, ähnlich wie z.B. der Eugeniker und Nazi-Propagandist Erwin Liek (s. Stichworte "Liek" und "Ketzer" auf diesem Blog), gern als mutiger Tabubrecher.
Nonnenbruch-Zitat, gefunden auf dem Forum einer "germanischen Weltnetzgemeinschaft" (Copyright "Jelsoft Enterprises Ltd."; Schlagwort "Odin statt Allah"): "Es ist ein Wagnis, eine neue Anschauungswelt darzustellen. In jede Lücke drängen alte Vorstellungen mit voller Wucht kritisch ein. Die alte Anschauungswelt hat tausend Blößen. Sie werden ihr verziehen. Einer neuen läßt man dagegen nicht die geringste Blöße hingehen. Fritz Nonnenbruch"

http://forum.thiazi.net/showthread.php?p=368975




Copyright-Inhaber ist Jelsoft Enterprises Ltd. übrigens nicht nur für das "Thiazi Forum" der "germanischen Weltnetzgemeinschaft" (s. voriger Absatz), sondern auch für eine Webseite namens "Physics Forums", die im Auftrag der Hubert Burda Media UK LP Fach- und Hobby-Zeitschriften präsentiert.
http://physicsforums.tradepub.com/?pt=adv&page=Hubert%20Burda%20Media%20UK%20LP

 
Eine Google-Suche mit der Kombination "jelsoft enterprises" "burda media" ergibt über 800 Treffer.
https://www.google.com/#hl=sw&sclient=psy-ab&q=%22jelsoft+enterprises%22+%22burda+media%22&oq=%22jelsoft+enterprises%22+%22burda+media%22&aq=f&aqi=&aql=&gs_l=serp.3...6656l8975l0l10178l7l6l0l0l0l0l1707l2267l5-1j8-1l2l0.frgbld.&pbx=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&fp=84e552ce92b6ee65&biw=1024&bih=522

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Publikationen aus Dietrich Eckarts Hocheneichen-Verlag (siehe auch Stichworte "Eckart" und "Hoheneichen" auf diesem Blog) hatten auch nach dem 2. Weltkrieg einflussreiche Anhänger.
Siehe z.B. Wikipedia-Eintrag zu Hans Koch (Historiker, 1894 - 1959)
http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Koch_(Historiker)

 Auszug (Hyperlinks entfernt):
 
"1955 kam es zu einem Skandal, über den auch im Deutschen Bundestag diskutiert wurde. Koch hatte dem Buch Marxismus, Leninismus, Stalinismus. Der geistige Angriff des Ostens, erschienen in München beim Hoheneichen-Verlag, eine offizielle Empfehlung gegeben. Bei näherer Untersuchung stellte sich aber heraus, dass es sich bei dem Namen des Autors, Helmut Steinberg, um ein Pseudonym von Heinrich Härtle handelte, einem ehemaligen Mitarbeiter Alfred Rosenbergs. Während des Nationalsozialismus hatte Härtle bereits verschiedene politisch-ideologische Schriften im Zentralverlag der NSDAP veröffentlicht. Sein Buch von 1955 stellte im Prinzip eine Neuauflage seines bereits 1944 erschienenen Werkes Die ideologischen Grundlagen des Bolschewismus, Marxismus, Leninismus, Stalinismus dar, das er nur in einigen, das NS-Regime verherrlichenden Passagen überarbeitet hatte. Versehen mit einer Einleitung Rosenbergs wurde darin der „völkisch-rassische Realismus“ als Abwehr gegen den Kommunismus propagiert, weil er der „arteigenen natürlichen Totalitätsidee des Nationalsozialismus“ entspreche.
Die Opposition im Bundestag forderte deswegen die Entlassung Kochs und eine Sperrung der Subventionen für sein Institut. Doch der damalige CDU-Innenminister Gerhard Schröder wehrte diese Forderung ab und setzte sich für Koch ein."

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Interessant der Gebrauch der Begriffe "Freiheit", "freie Rede" u.ä., wenn es um Propagierung von Nazi-Ideengut geht. Der NS-Ideologe Heinrich Härtle erhielt einen Preis der NPD-nahen "Gesellschaft für freie Publizistik (GfP)".
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_H%C3%A4rtle
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_f%C3%BCr_Freie_Publizistik 
Nach dem gleichen Muster behaupten auch die Proponenten der "Neuen Rechten" und des "Counterdschihad" gern, es gäbe eine Unterdrückung der freien Rede und einen Zwang zu "politischer Korrektheit", wenn sie Hassparolen verbreiten.

 
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Fundstellen mit “Wille der Rasse” 
 
books.google.com/books?isbn=3465033671
... damit am Ende die Überzeugung herrsche, dass »in der Zivilrechtsordnung der Wille der Rasse der Wille Gottes ist« ,3° kann man nicht anders als bedauern, ...
 
books.google.com/books?isbn=3826030508
Jaap Grave, ‎Peter Sprengel, ‎Hans Vandevoorde - 2005 - ‎Anarchism in literature
Es ist der Wille der Rasse.30 Van Eeden zufolge gibt es so etwas wie eine Kooperation des selbstbestimmenden Ichs und der alles bestimmenden Entelechie.
 
 
pdf6679.wuedbooks.com/das-unbewusste-als-schouml...
Denn der unbewusste Wille der Rasse ist starker als die bewusste Absicht des intellektes." 57. Rahner dogm.Anthropologie_ Vorlesung 1959_ Innsbruck.
 

Dienstag, 16. August 2011

Kulturmarxismus und (demografischer) Genozid: Rhetorische Aufrüstung gegen "Multikulti"

Kulturmarxismus (ein Begriff, der durch das Bekenner-Pamphlet des Attentäters von Norwegen bekannt wurde), Multikulturalismus, politische Korrektheit und Gutmenschentum sind seit einigen Jahren Kampfbegriffe gegen die Idee von der Einheit des Menschengeschlechts. Sie werden weitgehend synonym gebraucht, um "Multikulti" als totalitären Dogmatismus zu brandmarken.

Siehe auch „Dreht sich die Zeit zurück? Die neue alte Kontroverse um die Einheit des Menschengeschlechts“; http://guttmensch.blogspot.com/2011/07/die-idee-von-der-einheit-des.html; Serie „Feindbild ‘Gutmensch & Co.‘ – ein Klassiker der Eugenik, abschließender Post http://guttmensch.blogspot.com/2011/05/feindbild-gutmensch-co-ein-klassiker_29.html; Posts mit Stichworten "Kulturmarxismus", "Bolschewismus" auf diesem Blog: http://guttmensch.blogspot.com/2011/08/gegen-den-kulturmarxismus-glaubte-der.html;
http://guttmensch.blogspot.com/2011/08/bolschewisten-gesichter-das.html; http://guttmensch.blogspot.com/2011/08/henry-ford-uber-die-juden-ein.html; "Verteidigung gegen Islam und Kulturmarxismus" als vom Attentäter angebenes Motiv der Anschläge in Norwegen: http://de.wikipedia.org/wiki/Anders_Behring_Breivik#cite_note-Dagbladet-Anders32-9.; Blogger "Fjordman"  http://guttmensch.blogspot.com/2011/07/weihnachtslekture-vom-fordman.html ; zum "Intelligenzatlas" von Lynn und Vanhanen http://guttmensch.blogspot.com/2011/04/viel-schwachsinn-uber-den-schwachsinn.html; über das Auftreten als "Tabubrecher" oder "Ketzer" als Strategie der Agitation http://guttmensch.blogspot.com/2011/07/muss-man-jede-debatte-fuhren.html; weitere Posts auf diesem Blog mit Suchbegriffen "Rassenselbstmord", "Madison Grant", "Burgdörfer", "Heinsohn", "Selbstmord des Westens", "Selbstmordparadigma".



Am Beispiel des Textes eines ungenannten Autors zum Thema „Kulturmarxismus“ auf einer Webseite namens „Zeitfragen“ lassen sich wesentlich Versatzstücke der neuen Agitation gegen die Idee von der Einheit des Menschengeschlechts aufzeigen. An diesem Text lässt sich z.T. auch noch nachvollziehen, wie alte, mit dem Antisemitismus verflochtene Ideen vom Bolschewismus als Rassenproblem eingeflossen sind, selbst wenn heute überwiegend muslimische Bevölkerungsgruppen und ihre vermeintlichen Knechte Gegenstand der Abgrenzung sind.
URL: http://zeitfragen.de.tl/Kulturmarxismus.htm (Angabe zu Kontakt: RK Druck und Vertrieb, Hagen; www.ruediger-kahsner.com).

Die folgenden Zitate stammen aus dem genannten Text auf Zeitfragen.de.tl. Die Überschriften und Hervorhebungen sind von mir. Bis auf wenige Stellen, die deutlich auf die Nähe zur NPD hinweisen, sind die hier verwendeten Argumentationsmuster, popularisiert in der Blogger-Szene des Counter-Dschihad und von Autoren wie in Deutschland Thilo Sarrazin und in Norwegen Ole Jørgen Anfindsen, inzwischen vom rechten Rand bis in die Mitte der Gesellschaft hinein weit verbreitetet. 


„Multikulturalismus ist eine marxistische Doktrin (und das betrifft auch das Gerede von der globalen Verantwortung)“

„Es ist zwar richtig, dass Breivik offenbar Fjordmans Werk schätzte, ihn neben vielen anderen Autoren zitierte und sehr wahrscheinlich auch das Wort Kulturmarxismus von ihm übernommen hat. Auch ich schätze Fjordmans Werk …Breiviks Manifest habe ich nicht gelesen und ich habe das auch nicht vor. … Für mich ist die Grundhaltung, die dahinter steht, genau das, was ich von unseren Feinden fürchte, was sie oft und natürlich in viel größerem Ausmaß gezeigt haben (Zigmillionen Kommunismus-Tote) …

"Man könnte kurz und knapp sagen, Kulturmarxismus ist dasselbe wie politische
Korrektheit, und es damit bewenden lassen.

Ich möchte aber im folgenden versuchen zu erkläeren, warum „Kulturmarxismus“ ein
viel treffenderes Wort für dieses Phänomen ist… Unser von politischer Korrektheit geprägtes Gesellschaftssystem zeigt jetzt schon stark totalitäre Züge, die von Jahr zu Jahr ausgeprägter werden, bis wir eines Morgens aufwachen und erschreckt feststellen werden, dass wir in einer vollausgereiften marxististischen Tyrannei stecken, die mindestens so unfrei und totalitär wie die Sowjetunion und genauso marxistisch geprägt wie diese ist. …

… Marxismus (hat) eine internationalistische Komponente …. Internationalismus nennt man heute Globalisierung und es ist natürlich etwas verwirrend, dass die Globalisierungsgegner üblicherweise ausgerechnet Linke sind, während man die Globalisierer vor allem in der Hochfinanz, Politik und international verzweigten Unternehmenskonglomeraten findet. …

... Masseneinwanderung in europäische Länder (ist) … der destruktivste Aspekt der Globalisierung … Auch die immer stärker fortschreitende Übertragung von nationalstaatlichen Kompetenzen an internationalistische Organisationen wie die Europäische Union, sowie das Eingreifen der UNO in interne Belange von Staaten, die Gründung des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag, das ständige Gerede von „globaler Verantwortung“ seitens aller Spitzenpolitiker sowie das schon seit einiger Zeit über uns schwebende Damoklesschwert einer weltweiten CO2-Steuer uvm. sind Zeichen eines fortschreitenden Internationalismus, einer Ideologie, die im Grunde auf den Marxismus zurückgeht. …

Aber wer klar auf die Politik blickt, wird feststellen, dass die Unterschiede zwischen allen Parteien, die von den Medien mit dem Gütesiegel „demokratisch“ geadelt werden, minimal sind … „Demokratisch“ ist hier das Codewort für „kulturmarxistisch“ – oder kennen Sie eine im Bundestag vertretene Partei, die sich gegen Feminismus und Masseneinwanderung ausspricht, oder Rassismus für natürlich und damit vollkommen unproblematisch und nicht für erwähnenswert hält und die davon ausgeht, dass Antisemitismus durchaus auch am Verhalten von Juden liegen könnte? …“


„Gezielte Verdummung durch Politische Korrektheit und Egalitarismus ist Ursache aller erdenklichen Missstände“

„Haben Sie schon einmal überlegt, dass die vielen Bankrotte kleiner und mittlerer
Unternehmen Absicht sein könnten? Dass die ins Unermessliche steigende
Staatsverschuldung Absicht sein könnte? Dass die miserable Bildung, die man
unseren wissbegierigen und intelligenten Kindern bietet und die sie zu politisch
korrekten Dummschwätzern erziehen will, Absicht sein könnte? … Dass vor allem die Probleme, die wir mit Migranten aus fremden Kulturen haben, Absicht sein könnten? Dass diese Migranten ganz genau und einzig und alleine zu dem Grund importiert wurden und immer noch werden, um hier genau die Probleme zu verursachen, die sie verursachen? ….

In einem seiner brillantesten Essays  „Political Correctness – die Rache des Marxismus“, das unbedingt in Gänze gelesen werden sollte, geht Fjordman darauf ein, warum politische Korrektheit wirklich eine Form des Marxismus ist, die er, um sie vom „harten“ ökonomischen Kommunismus der Sowjetunion abzugrenzen, als „weichen“ Kommunismus oder auch Kulturmarxismus bezeichnet. Er eröffnet das Essay mit einem  Zitat von Theodore Dalrymple, das ich für augenöffnend halte… : „Political Correctness ist kommunistische Propaganda im Kleinen… Eine Gesellschaft von kastrierten Lügnern ist leicht zu kontrollieren. …“. …  

Wir alle kennen das feministische Binnen-I und die Witze darüber. … Wenn wir nicht mehr „Neger“ sagen, ist das dann nicht einfach nur Höflichkeit gegenüber Schwarzen, die aus irgendeinem unerfindlichen Grund dieses einst völlig neutrale Wort seit einiger Zeit als diskriminierend empfinden? Woher wissen wir, dass wir besser nicht „Zigeuner“ sagen sondern „Sinti und Roma“ und das einfache und keineswegs abfällige Wort „Ausländer“ durch das Wortungetüm „Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund“ ersetzen? Wenn man politische Korrektheit analysiert, dann fällt auf, dass es schon deswegen keine übertriebene Form der Höflichkeit ist, weil diese Ideologie keineswegs höfliche oder rücksichtsvolle Sprache gegenüber allen Menschen erfordert, sondern nur gegenüber manchen. … Versuchen Sie doch mal, in der Öffentlichkeit ein positives Wort über Neonazis zu verlieren! …

Fjordman zitiert im weiteren Verlauf William Lind und verweist dabei auf dessen Essay „The history of political correctness“, das mittlerweile auch in deutscher Übersetzung vorliegt. …Auch ich beziehe mich im nachfolgenden auf Lind, wenn ich ihn auch nicht wörtlich zitiere. …Manche bezeichnen Kulturmarxismus auch als die Mischung zwischen Freud und Marx oder als Freudo-Marxismus, weil in ihm gesellschaftliche Phänomene mit Freudscher Psychoanalyse verbunden werden. Wiederum andere sehen Kulturmarxismus als eine Mischung aus Marx, Freud  und  Boas, der als Begründer des Kulturrelativismus gilt. Dass es sich bei allen dreien um Juden handelt, sollten wir besser unter Zufall abheften.

Fjordman schreibt dazu: … Heute, wo der ökonomische Marxismus tot ist, hat der
Kulturmarxismus sich seine Schuhe angezogen. Das Medium hat sich verändert, aber
die Botschaften sind dieselben geblieben: Eine Gesellschaft des radikalen
Egalitarismus, der mittels der Staatsmacht durchgesetzt wird. …"


„Heimliche Kommunisten führen den Westen in den Rassenselbstmord“

„… in Ermangelung einheimischer „unterdrückter“ nichtweißer Menschen, wurde begonnen, massenweise Menschen vor allem aus dem orientalisch-islamischen Raum und Afrika nach Europa zu importieren. …

In Wahrheit wurden diese Menschen importiert, um hier für die aufgeheizte und unfriedliche Stimmung, für das Chaos zu sorgen, das für eine kommunistische Revolution notwendig ist, … und letztendlich auch dazu, sich mit uns rassisch zu vermischen, und damit die uns eigene Intelligenz, Kreativität und Freiheitsliebe, die den Hintermännern des Marxismus schon immer nicht geheuer war, durch Rassenvermischung zu mildern, was über kurz oder lang zwangsläufig und irreversibel in ein vollständiges Verschwinden der weißen Rasse und europäischen Völker münden wird. Wenn es mit irgendeinem anderen Volk, irgendeiner anderen Rasse gemacht würde, würde man es Genozid nennen. Bei uns nennt man es „Toleranz“ und diejenigen, die daraufhinweisen, nennt man „Nazis“ oder „Hasser“. …

In den letzten Jahren häufen sich die Voraussagen, dass Europa zunehmend Gefahr läuft, in einem Religionskrieg gegen den Islam und in einem Rassenkrieg zwischen Einheimischen und Importierten zu versinken.“


 „Der IQ-Atlas von Lynn und Vanhanen ist für bare Münze zu nehmen und beweist, dass Menschen nicht gleichwertig sind“

„(Es) wurde bereits ein Jobcenter in Mali eingerichtet. Der durchschnittliche Intelligenzquotient in Mali beträgt 68, das gilt nach unseren offiziellen Maßstäben als geistig behindert.“ 


„Wer die Tabus des Multikulturalismus und der Politischen Korrektheit bricht, ist frei und gehört zu den Pionieren gegen den uns drohenden Völker(selbst)mord.“

„Brechen Sie die Regeln der politischen Korrektheit, wo immer Ihnen das möglich ist, ohne sich selber in den gesellschaftlichen oder finanziellen Ruin zu stürzen. Fangen Sie langsam an, zwingen Sie sich nicht dazu „Neger“ zu sagen, wenn Ihnen das noch zu große Ängste bereitet. Aber wenn Sie es fertigbringen, tun Sie es, und zwar nicht um Schwarze zu beleidigen, sondern um sich selbst zu zeigen, dass Sie es können. Dass Sie es dürfen. Dass sie ein freier Mensch sind, der sich von niemandem vorschreiben lässt, welche Worte er benutzen darf und welche nicht. Und um das auch anderen zu zeigen.

Sagen Sie „Mohammedaner“ oder wenigstens „Moslem“. Sagen Sie auf gar keinen Fall „Muslim“, ein Wort, das uns als Dressurakt seit kurzem aufgedrängt wird. Wenn Ihnen auch das noch zu schwer ist, widersprechen Sie wenigstens Feminstinnen oder machen Sie diese lächerlich. So biestig Feministinnen auch sind, es ist im allgemeinen leichter, das feminstische Tabu zu brechen als das antirassistische und multikulturalistische, vom antisemitischen ganz zu schweigen, und es ist wohl auch nicht strafbewehrt. Brechen Sie – selbstverständlich im Rahmen vorgegebener Gesetze – jedes Tabu, das ihnen begegnet, und das Sie sich zu brechen trauen. Viele andere werden Sie dafür heimlich hoch achten und Ihnen dankbar sein, es Ihnen sogar irgendwann nachtun, auch wenn sie im Moment vielleicht nichts zu ihrer Verteidigung gegen die stets anwesenden kulturmarxistischen Hilfssheriffs sagen und Sie alleine im Regen stehen lassen. Es ist nicht einfach, zu den Pioieren zu gehören, aber irgendjemand muss es tun. Stehen Sie anderen Tabubrechern bei. …

Wenn sie … offen sagen, dass Sie ein vielgepriesenes modernes Gemälde einfach nur potthässlich und vulgär finden, brechen Sie auch schon ein  Tabu.

Sprechen Sie sich unbedingt und überall immer gegen Einwanderung aus – und nicht nur gegen irgendwelche islamischen Marotten der Einwanderer, gehen Sie Kontakten – selbstverständlich immer betont höflich bleibend – mit den importierten Zivilokkupanten aus dem Weg, denken Sie daran, dass wir von Genozid bedroht sind und sorgen Sie daher dafür, dass Ihre Kinder beiderlei Geschlechts niemals in Erwägung ziehen, sexuelle Beziehungen zu Menschen anderer Rassen einzugehen.“

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"Der heimliche Genozid" - nichts weniger als Völkermord sei die Einwanderung, und die Linke würde alles kontrollieren....
http://fjordman.wordpress.com/2011/03/16/der-heimliche-genozid-teil-4/


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Aus einer Biographie zum Thema Hate Speech/ Hassrede



Yeo, Lacina (2001): ”Mohr, Neger, Schwarzer, Afrikaner, Schwarzafrikaner, Farbiger” – abfällige oder neutrale Zuschreibungen? : Eine Analyse der Ethnika und Ethnopaulismen zur Bezeichnung von Afrikanern und dunkelhäutigen Menschen afrikanischer Abstammung. In: Muttersprache 111.2, S. 110–146.

Hate Speech/Hassrede - eine Bibliographie. Sven Müller/Nora Sties.
Die Bibliographie wurde 2009 im Rahmen des SOCUM-Projekts “Hate Speech/Hassrede an der Semantik/Pragmatik-Schnittstelle” (Projektleiter: Jörg Meibauer) erstellt und soll erweitert werden. http://www.socum.uni-mainz.de/wp-content/uploads/BibliographieHassRede.pdf


Siehe auch Stichwort “Hassrede” auf diesem Blog, z.B.
http://guttmensch.blogspot.com/2011/12/hate-speech-hassrede.html

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Ebenfalls von einer NPD-nahen Webseite
“Paukenschlag – Gott Ehre Vaterland”, 12.07.2012
Titel: Thilo Sarrazin spricht im EU Parlament
Auszug:
„Ein ungarischer EU-Abgeordneter war aber anscheinend ebenso mutig, wie Frau Koch-Mehrin, und bestätigte Dr. Sarrazins Ausführungen mit den Worten: „Der Multikulturalismus ist gescheitert“.“
http://paukenschlag-blog.org/?p=6347

Mutig? Diesen Slogan des “Counterdschihad” konnten dessen Akteure schon vor Jahren etlichen Staatschefs, darunter Angela Merkel und David Cameron (Nicolas Sarkozy sowieso) erfolgreich soufflieren. Nur, was ist eigentlich mit “Multikulturalismus” überhaupt gemeint, und was ist das nun zu propagierende Gegenbild?