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Montag, 9. April 2012

Sarrazin, Saga und der Volksuntergang

Auch Sarrazin-Fans werden es neidlos zugeben: Die schwedische Saengerin Saga sieht um einiges besser aus als der ehemalige Bundesbanker. Schoene Frau, schoene Stimme, schoene Ideologie, schrieb (in englischer Sprache) auf Youtube einer ihrer zahlreichen Fans.
Weder im Aussehen noch in der Stimme aehneln sich Saga und Sarrazin. Bleibt die Ideologie. Wie aehnlich ist die, und wie schoen?

Beide, Sarrazin und Saga, beschwoeren den Untergang ihres Volkes bzw. ihrer Rasse (auch wenn Sarrazin den Begriff Rasse nicht direkt verwendet, sondern nur umschreibt). Beide druecken dies auch mit den Slogans aus, unter denen sie ihre Produkte vermarkten lassen: Sarrazin mit dem Buchtitel Deutschland schafft sich ab“, Saga mit dem Liedtitel „Ode to a dying people“, Ode an ein sterbendes Volk".
Saga - Ode to a dying people; http://www.youtube.com/watch?v=zjr81A6Al9c&feature=related
 
Folgerichtig ist dann auch Sagas Lobpreisung der „Schweden vom reinsten Blut“ („Svensk med de renaste blod“ in „krigarans sjael“, Kriegerseele). Dabei lassen sie und ihre Fans auch anderes „europaeisches Blut“ gelten, solange es „nordisch“ genug ist; es geht ihnen um ein rassisch korrektes Europa.
Saga – krigarans sjael; http://www.youtube.com/watch?v=ZWt_ikwpfhg&feature=related
(Enthaelt den Kommentar: „A beautiful woman, with a beautiful voice and a beautiful ideology“; man hoert in den Kommentaren das Testosteron foermlich knistern.  Diese Frau muss fuer den Rechtsextremismus Gold wert sein.)
Saga - Europe on my mind; http://www.youtube.com/watch?v=Fm56fAurNVE&feature=related
(Weiter singt Saga, unter vielem anderen mehr, auch von "Klansmen", "Hail the new dawn", und, natuerlich, "Freedom".)

Die Idee von der Reinhaltung des Blutes liegt auch auf der Linie von Sarrazins Argumentation (wegen der vermuteten Weitergabe von Dummheits-Genen), nur dass er auch Osteuopaeer und Asiaten, soweit sie nicht Muslime sind, zur Not noch einigermassen gelten laesst und Juden ganz besonders preist. Letztere sind ihm wegen des von ihm vermuteten, intelligenzbehafteten „Judengens“, aber wohl auch auch als Absicherungsstrategie gegen Nazismus-Vergleiche, besonders willkommen.
Sehr aehnlich sind sich Sarrazin und Saga weiterhin in der Akzeptanz des Sozialdarwinismus. Sarrazin beruft sich auf den Slogan „survival of the fittest“ des Sozialdarwinismus-Begruenders Herbert Spencer (ohne diesen ausdruecklich zu nennen), Saga singt "The strong survive“.
Saga - The strong survive; http://www.youtube.com/watch?v=xPr8gMiY_lg

 




Die von Sarrazin ebenso wie die von Saga verbreiteten Texte stehen in der Tradition englischsprachiger "Rassenhygieniker"; u.a. von Madison Grant, des Begruenders der Theorie vom „Untergang der grossen Rasse“ (gemeint ist die „nordische“), und von Lothrop Stoddard, der den Begriff vom „Untermenschen“  praegte (siehe Stichworte „Grant“ und „Stoddard“ auf diesem Blog). Der "Selbstmord" der nordischen Rasse bzw. des Westens war auch das Leitmotiv des Bekenner-Pamphlets des Norwegen-Attentaeters Anders Behring Breivik (dargestellt in einem Cartoon; siehe auf diesem Blog 
http://guttmensch.blogspot.com/2011/07/eine-karikatur-aus-dem-pamphlet-des.html).

Ein Unterschied zwischen den von Saga und von Sarrazin verbreiteten Texten ist, dass Sarrazin so tut, als haetten das Szenario vom Volk als biologischem Organismus und vom demografischen Volksuntergang mit der Rassenideologie der Nazis g-a-a- r nichts zu tun (in diesem Zusammenhang steht auch die von ihm verbreitete, nachweislich unwahre Behauptung von der Intelligenztest-Aversion der Nazis). Saga hingegen huldigt offen der Nazi-Vergangenheit, z.B. mit dem Zitat „Triumph of the Will“ (Titel des Riefenstahl-Films „Triumpf des Willens“) und mit einer Hommage an die deutschen Soldaten im Russlandfeldzug („The snow fell“). – Der Schnee fiel und besiegte den einzigen Gegenspieler der Bestie Stalin („and defeated the beast’s only rival“).Saga, Triumph of the will; http://www.youtube.com/watch?v=NT1lsdi8VGo&feature=related
Saga, The snow fell; http://www.youtube.com/watch?v=MR4207sDr-4&feature=related

Einige Gedanken dazu: 

  • Sex-Appeal einerseits (dargestellt  z.B. von Saga) und der Eindruck von Seriositaet andererseits (dargestellt z.B. von Thilo Sarrazin) sind zwei wichtige und einander verstaerkende Ingredienzien bei der aggressiven Verbreitung des neuen Rechtsextremismus, die wir zur Zeit erleben.
  • Sowohl die von Sarrazin als auch die von Saga verbreiteten (weitgehend aehnlichen) Ideen schoepfen aus einer gemeinsamen Ideengeschichte: Sie gehen zurueck auf den mit der Eugenik verbundenen, rassistisch aufgeladenen  „nordischen Gedanken“. Dieser hatte grossen Einfluss auf die Entstehung des Nationalsozialismus und auf das Zusammenfliessen des Anti-Bolschewismus mit der Idee vom Untermenschentum. Wichtige Stichworte sind hier, neben den schon erwaehnten Namen „Madison Grant“ und „Lothrop Stoddard“ auch „Hans F.K. Guenther“ und „Pioneer Fund“, ferner „Alfred Rosenberg“, „Mikal Sylten“ und „Manhem Samfundet“; die Reihe liesse sich fortfuehren.  (Muss noch aufgearbeitet werden; bis dahin finden Interessierte mehr Info u.a. mit Stichwortsuche mit den genannten Namen und Begriffen auf diesem Blog.)
  • Die geistig-politische Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus (wie auch die mit dem Terrorismus, siehe Post "Militaerische und nicht-militaerische Massnahmen zur Bekaempfung des Terrorismus"; http://zettelmaus.blogspot.com/2012/04/militaerische-und-nicht-militaerische.html) hat grosse Defizite.  Zu den Versaeumnissen gehoert, dass die Verankerung der Menschenrechts-Idee trotz aller Sonntagsreden oberflaechlich geblieben ist. Es fehlt an der aktiven Verbindung mit Geschichte, Tagesgeschehen und gelebter Erfahrung, z.B. bei der Behandlung im Schulunterricht und in der politischen Bildung. Die Tatsache, dass in Deutschland ein bedeutender Teil der staatlichen Beitraege fuer politische Bildung wenig transparent ueber Verfassungsschutz-Organisationen abgewickelt wird, traegt nicht gerade zur Qualitaet bei. Die Rolle der Medien – der alten und der neuen - ist ein Kapitel fuer sich.
  • Bei der erneuten Beschaeftigung mit Madison Grant, einem der Begruender der „nordischen Bewegung“, stiess ich darauf, dass Grant vorschlug, die Angehoerigen vermeintlich minderwertiger Rassen in Ghettos zusammen zu fassen und mit einfachen Taetigkeiten zu beschaeftigen (siehe Eintrag zu Madison Grant in der englischsprachigen Wikipedia).  Liegt auch hier eine der Wurzeln der Ueberzeugung, Menschen aus den „falschen“ Laendern muessten erst einmal in Auffanglagern bleiben und moeglichst abgeschoben werden, waehrend andererseits Menschen aus den „richtigen“ Laendern angeworben werden muessten, um zu einer MINT-vertraeglichen demografischen Aufstockung der Bevoelkerung beizutragen?  - (Siehe auch auf diesem Blog Stichworte „MINT“ und „Nonnenbruch“.)


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Die Bedeutung des "Musikumfelds" im modernen Rechtsextremismus, bis hin zum Rechtsterrorismus, sprach Gideon Bosch (unter anderem) in einem Interview mit dem Goettinger Institut fuer Demokratieforschung an.  
 
Rechtsterrorismus: Versäumnisse der Wissenschaft?
Von
Störungsmelder 7. Februar 2012
Warum hat die Politikwissenschaft die Anschläge der Terrorzelle “Nationalsozialistischer Untergrund” (NSU) nicht kommen sehen? Das
Göttinger Institut für Demokratieforschung hat ein Interview mit Gideon Botsch über die fatale Wirkung von Wahrnehmungsfiltern der Forschung und Defizite des Extremismusbegriffes geführt. Dr. Gideon Botsch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Moses Mendelssohn Zentrum der Universität Potsdam und forscht zum Thema Rechtsextremismus. http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2012/02/07/rechtsterrorismus-versaumnisse-der-wissenschaft_7996

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Aufschlussreich:

THIAZI FORUM 2/3, Décadence Culture - eingestellt von “contrelemelissage”, einem franzoesischsprachigen Nutzer, der in der Tradition des Nazi-Eugenikers Eugen Fischer die blutverderbende Wirkung der “Rassenmischung” (franzoesisch “le melissage”) beschwoert. Interessant auch die rechts angezeigten weiteren Vorschlaege; eine Mischung aus Nazi-Nostalgie und neuem Rechtsextremismus auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft (inkl. Marine le Pen). http://www.youtube.com/watch?v=dkDd_zfaDao&feature=relmfu
Das rechtsextreme Thiazi Forum hat ueber "Jelsoft Enterprises Ltd." Verbindungen mit derHubert Burda Media UK LP” (siehe http://guttmensch.blogspot.com/2012/03/fritz-nonnenbruch-und-die-ideologie-von.html). Ueber Aspekte der Geschichte des Burda-Verlags siehe auch Post und Kommentare http://guttmensch.blogspot.com/2011/11/kulturtrager-kulturbereicherer-zynische.html
Skurrilitaet am Rande: “Tomorrow belongs to me”, ein Titel aus dem Musical “Cabaret”, das in der fruehen Nazi-Zeit spielt und mit diesem Lied die Sogwirkung der Nazi-Sirenen und die dahinterstehende Bedrohung fuer alle nicht-konformen Menschen zum Ausdruck bringt, gehoert heute zum Kult-Repertoire von Neo-Nazis.
http://www.youtube.com/watch?v=BSoLN77fBn8&feature=related


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"Ode to a dying people", gesungen von Saga, untermalt eine auf Youtube eingestellte Todesanzeige fuer Juergen Rieger. Er war noch kurz vor seinem Ableben (wieder) in Schweden gewesen.

Jürgen Rieger (1946 - 2009) war Rechtsanwalt, NPD-Politiker, Verwalter von Stiftungsvermögen und Erwerber von Immobilien zur Nutzung als Neonazi-Treff. Den Nachlass verstorbener "Kameraden" (Alt-Nazis) verwaltete Rieger unter dem Deckmantel der Briefkastenfirma Wilhelm-Tietjen-Stiftung für Fertilisation. Der Stifter und Erblasser Wilhelm Tietjen (1903 - 2002) ist höchstwahrscheinlich identisch mit dem SS-Sturmbannführer Tietgen, der in der Zeit der Nazi-Okkupation für den Aufbau des “Lebensborn” in Norwegen zuständig war
Siehe http://guttmensch.blogspot.com/2011/11/zwickau.html und weitere Posts mit Stichwort "Rieger" auf diesem Blog).

Von der Webseite des NPD Landesverbands Hamburg (05.11.2010):
„Eine Abordnung des Hamburger NPD-Landesverbandes beteiligte sich anläßlich des Todestages unseres vor einem Jahr verstorbenen Landesvorsitzenden Jürgen Rieger zum Gedenken im fränkischen Wunsiedel.  ...Jürgen Rieger sprach selber mittels Tonaufzeichnung aus dem Jahr 1994 zu den Teilnehmern und Passanten zum Ausländerthema. Die von Jürgen Rieger dabei vorgetragenen Argumente sind einem Thilo Sarrazin teilweise erst 16 Jahre später eingefallen."http://www.npd-hamburg.de/aktuelles/nachrichten/marsch-der-treuen-05112010_1113.html

 
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"Volkstod": Saga-Nachahmer in Brandenburg

Aus: Verfassungsschutzbericht Land Brandenburg 2011 Hass-Musik im Extremismus





"Einige Gruppen wie beispielsweise „Jungvolk“ versuchen, an aktuelle neonationalsozialistische Kampagnen anzudocken und widmen ihre – inzwischen indizierte – CD „Der Letzte Gang“ dem Thema „Volkstod“. Im Vorwort des Booklets steht:
„Heil Euch! Als erstes ein Dankeschön an Dich für den Kauf dieser Scheibe. Nur ein paar kurze Worte zu den Texten selbst. Warum dieser Titel,warum ‚Der letzte Gang’? … Wir werden gezielt durch Überfremdung, Benachteiligung, Verdummung oder auch Vergiftung in den Volkstod getrieben – schleichend, aber es geschieht. Wer dies nicht glauben will, der schaue sich die Geburtenraten, Krankheitsfälle und die Verseuchung des menschlichen Körpers etwas genauer an. … Verhütung, Abtreibung, Beschäftigung, Umvolkung, Vermischung und vieles Mehr sind Mittel und Wege des großen modernen Völkermordes! … “ …
Neben rechtsextremistischen Bands ist eine Vielzahl rechtsextremistischer Liedermacher aktiv. Sie treten insbesondere bei NPD-Veranstaltungen auf.  Aus Brandenburg kommt Sascha Korn (Teltow, PM). Er hat 2011 zwei Tonträger veröffentlicht und trat bei NPD-Veranstaltungen beispielsweise in Finowfurt (BAR) auf. Ebenso waren 2011 Liedermacher unter dem Namen „Wecki“ und „ein Freund aus Potsdam“ in Brandenburg aktiv."
http://jwp-mittendrin.de/blog/wp-content/uploads/2012/03/Verfassungsschutzbericht_2011.pdf


Weitere Auszuege aus dem Verfassungsschutzbericht Brandenburg 2011 (Hervorhebung mit Fettdruck von mir):
“ … Daher sei nach Ansicht der JN-Potsdam (Anm.: JN steht fuer Junge Nationaldemokraten; Jugendorganisation der NPD) folgendem Hitler-Zitat zuzustimmen: „Denn wer nicht bereit oder fähig ist, für sein Dasein zu streiten, dem hat die ewig gerechte Vorsehung schon das Ende bestimmt. Die Welt ist nicht da für feige Völker.“ “
“(Der) … (JN) Stützpunkt (Lausitz) stellte 2011 das Thema „Volkstod“ in den Mittelpunkt seiner Akivitäten. Unter dem Motto „Kampf dem Volkstod-System – Wir lassen uns nicht BRDigen!“ kam es unter anderem zu Aktionen in Schwarzheide, Ortrand und Großräschen (alle OSL).”

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07. August 2012


Enhaelt Hinweise u.a. auf Saga und auf die Hassgruppe "Hammerskins", auf die sich das Zwickauer "Terror-Trio" ebenso wie der Gurdwara-Attentaeter von Wisconsin, Wade Michael Page bezogen.
"Some songs even immortalize fictional heroes such as Earl Turner, the main character of William Pierce's white supremacist novel "The Turner Diaries."  Das Reich's "The Ballad of Earl Turner" praises him:  "Earl Turner, your deed was a success/Nuking all the feds got us out of a mess/Even though it was written in pure fantasy/Today we're all living in the Turner Diaries."  Still other songs praise past or current white supremacist groups such as Combat 18, Blood & Honour,  and the     Hammerskins."   

Der Science Fiction Roman "The Turner Diaries", ebenfalls Gegenstand huldigender Lieder aus der rechtsradikalen Szene, soll den Oklahoma-Attentaeter Timothy McVeigh zu seiner Tat mit inspiriert haben.
Zu Wade Michael Page siehe auch auf dem "Schwesterblog"
http://zettelmaus.blogspot.com/2012/08/die-waffe-aus-dem-shooter-shop.html



Gerade sehe ich, dass "Label 56", die Produktionsfirma von Pages Band "End Apathy", auch die (oder eine) Produktionsfirma von Saga ist:
http://www.chacha.com/question/what-bands-does-label-56-sponsor

"Bands on Label 56: Temnojar & Gromovnik, Saga, Moshpit, Anger Within, Nachtgeblut, Retaguardia, Fear Rains Down, More?"
Answered by Denise T. - 753 days ago at 4:30pm on Jul 21 2010



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Junges Volk


"NPD, JN und andere Neonazis haben in den vergangenen Jahren auf Veranstaltungen, besonders „Heldengedenken“, immer wieder das HJ-Lied „Ein junges Volk steht auf“ abgespielt oder gesungen. Auch zum Herunterladen boten Rechtsextreme im Internet
das Mitte der 1930er Jahre von Werner Altendorf komponierte Lied an. Zuletzt brachte dieses den Neonazis aber immer wieder juristischen Ärger ein, daher knickt der NPD-Nachwuchs nun ein und empfiehlt, auf „Ein junges Volk steht auf“ künftig zu verzichten. Hintergrund ist ein Urteil des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) aus dem April 2012. Das Gericht hatte bestätigt, dass die NPD auf einer Kundgebung in Braunschweig das Lied nicht spielen dürfe, da es sich dabei um ein offizielles Propagandalied der NSDAP und ihrer Gliederungen, insbesondere der Hitlerjugend, gehandelt habe. Ihm käme der gleiche Symbolcharakter wie dem “Horst-Wessel-Lied” oder dem Lied “Es zittern die morschen Knochen” zu, meinten die Richter. Damit sei jegliche öffentliche Verbreitung in Form von Singen oder Besprechen nach § 86a StGB strafbar."
http://dokmz.wordpress.com/page/3/?q=Save%20Us%20From%20Berlusconi




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In seinem Bekenner-Manifest “2083” pries der Norwegen-Attentäter Anders Behring Breivik Saga und ihre Songs (zu einem großen Teil Cover-Songs der Band Srewdriver). "Marxistische und multikulturalistische Charakter-Attentäter", so schrieb er, würden behaupten, Saga und ihre Gruppe seien eine nationalsozialistische Monster-Band, aber nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein ...

Mehr Einzelheiten (in englischer Sprache) z.B. auf
http://www.indymedia.org.uk/en/2011/07/482658.html

"Anders Breivik's manifesto contains a section entitled "Motivational music tracks, artist: Saga" (page 847) praising music by the openly Nazi Swedish singer Saga …, much of whose work consists of cover versions of songs by the Nazi rock band Skrewdriver ...

Anders Brehing Breivik praises this Nazi singer as "a courageous, Swedish, female nationalist oriented musician" and says that while "Marxist and multiculturalist character assassins will claim that Saga is an evil, national socialist monsterband" (sic), "this characteristic couldn’t be anywhere further from the truth". He admits that "the environment surrounding Saga" involves an organisation called the National Sosialistisk Forening, who he claims were "demonised" as "evil Nazi monsters", despite the fact that their name contains the words "National Sosialistisk", which are (obviously) Swedish for "National Socialist" - the term abbreviated to its shortened form "Nazi"!

Anders Brehing Breivik says he has "listened to many of the tracks several hundred times" and would "highly recommend" them to all "revolutionary conservatives", who should not "just listen to the tracks but learn the texts (lyrics) as well". These lyrics include the Saga track "Ode To A Dying People", once praised as a "classic" on the Casuals United blog run by EDL activist Jeff Marsh (1). Although both Anders Breivik and Jeff Marsh claim not to be racist, the song describes the "white man" as "the greatest race to ever walk the earth" and praises "the heroes of our race have already died" (a reference to Nazi soldiers of WW2). Breivik's playlist also includes Saga cover versions of the Skrewdriver songs "Tomorrow Belongs To Me" (sung by the Nazi youth characters in the musical "Cabaret" and adopted as an anthem by the modern Nazi movement) and "The Snow Fell". Bearing in mind that I'm commenting on Breivik's playlist from the point of view of a person who opposes Stalinism just as much as I oppose Nazism, the latter refers to the snow-fall that prevented invading Nazi troops from defeating Joseph Stalin in Soviet Russia during WW2, referring to Hitler's troops as "as a light against the darkness in a holy war". Anyone who is in any doubt as to what Skrewdriver's lyrics refer to should watch the videos of this song posted on You Tube, which clearly illustrate the historic events these Skrewdriver lyrics depict (2). ...

(1) http://www.youtube.com/watch?v=G1d0X7oqLoU (following the scandal created by the Saga post the article praising Saga has been removed and the Casuals United blog has been re-designed)
(2)
http://www.youtube.com/watch?v=R2WBhpqHukY + http://www.youtube.com/watch?v=dTy-WBumFPE "




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Kontrastprogramm, multikulturell

Hej Mr. Nazi komm auf meine Party - von Blumio

gefunden auf
http://bundesbedenkentraeger.wordpress.com/2013/03/12/hey-mr-nazi/






 

Kommentare:

  1. Ein sauberer, notwendiger und ritterlicher Krieg:
    Mit der Glorifizierung des Russlandsfeldzugs in "The Snow Fell" knüpft Saga an Darstellungen im der Nachkriegszeit an, wie sie besonders erfolgreich von Paul Carell verbreitet wurden ("Unternehmen Barbarossa").

    Paul Carell zum Achtzigsten: eine Replik: Der gesäuberte Krieg | DIE ZEIT | Ausgabe 48/1991

    "Es war eine hohe Ehrung, die von der Bonner Welt dem „Zeitzeugen“ Paul Carell zum achtzigsten Geburtstag zuteil wurde. [...] Unter der schönen Überschrift „Kirschen vom Baum der Geschichte“ würdigte der Heydrich-Biograph Günther Deschner den erfolgreichen Landserbuch-Autor [...]
    Kurz vor seinem Abschied aus Bonn habe der bisherige US-Botschafter und „Deutschlandkenner“ Vernon Walters als „Verehrer des Autors“ Carell zum Frühstück geladen. [...] Deschner selbst will das von einem „feuereifrigen“ Walters erfahren haben. [...]
    Carell war der erste Deutsche, der sich in der damals sehr angesehenen Springer-Illustrierten Kristall intensiv mit dem „deutschen Feldzug gegen Rußland“ beschäftigte. Das war – und so verbreitete es Carell auch in seinem Bestseller „Unternehmen Barbarossa“ (1963) – ein sauberer, notwendiger und ritterlicher Krieg, ein Krieg, in dem es nur deutsches Heldentum und keine deutschen Massenmorde gab. [...]
    Erst viel später kamen die Historiker, die die von Carell mit großer Umsicht unterschlagenen Verbrechen der Wehrmacht im Osten schilderten: Christian Streit 1978 mit „Keine Kameraden“, Helmut Krausnick und Hans-Heinrich Wilhelm 1981 mit der „Truppe des Weltanschauungskrieges“ und das Militär-geschichtliche Forschungsamt 1983 mit seinem Band „Der Angriff auf die Sowjetunion“.
    Zu spät. Carell hatte längst das Feld besetzt. Denn er war Fachmann, Fachmann für Propaganda. Unter seinem richtigen Namen Paul Karl Schmidt hatte er als Chef der Presse- und Informationsabteilung des Auswärtigen Amtes ein Gegengewicht zum Apparat des Propagandaministeriums geschaffen, das sich an nazistischer Brutalität von Goebbels nicht übertreffen ließ. Die erbitterte Konkurrenz zwischen beiden Ministerien – von der der Verbindungsmann Kurt Georg Kiesinger in seinen Memoiren schöne Geschichten zu berichten wußte – schuf nach dem Krieg Widerstandslegenden der jeweils beteiligten Journalisten. Doch an der Treue zum NS-Staat ließen es Schmidt und seine Leute nicht fehlen.[...] Als 1944 die Budapester Juden nach Auschwitz abtransportiert werden sollten, schlug er vor, man solle, damit die Gegner nicht wieder „schreien und von Menschenjagd usw. sprechen“ und die Stimmung „bei den Neutralen aufzuputschen versuchen“, äußere Anlässe und Begründungen für die Aktion schaffen. Beispielsweise: „Sprengstoffunde in jüdischen Vereinshäusern und Synagogen, Sabotage-organisationen, Umsturzpläne, Überfälle auf Polizisten, Devisenschiebungen großen Stils ... Der Schlußstein unter eine solche Aktion müßte ein besonders krasser Fall sein, an dem man dann die Großrazzia aufhängt.“
    Eine beklemmende, aber auch aufschlußreiche Vorstellung, daß die Biographie des bekennenden deutschen Philosemiten Axel Springer eines Tages doch noch aus der Feder oder dem Material des Mannes geschrieben wird, der 1944 den Eichmann-Leuten solch einen Vorschlag gemacht hat."
    Otto Köhler

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  2. Hassgesang in Gera
    19 Jun 14

    Gera. Am 05. Juli soll zum 12. Mal ein überregionales Rechtsrockfestival in Gera stattfinden/ Verfassungsschutz warnt vor dem Einfluss rechtsextremer Musik

    Der Verfassungsschutzbericht 2013, der gerade veröffentlicht wurde, geht explizit auf die Bedeutung des Rechtsrockes innerhalb der Neonaziszene ein. So wird festgestellt: „In Liedtexten wird Gewalt nicht nur gerechtfertigt, sondern mehr oder minder offen zur Gewalt aufgerufen.“ Und weiter heißt es:“ Angeheizt durch aggressive Liedtexte …kommt es bei rechtsextremistischen Konzertveranstaltungen nicht selten auch zu körperlichen Auseinandersetzungen …In Einzelfällen kann sich diese Aggressivität auch situativ gegenüber Vertretern der ideologischen Feindbilder entladen, etwa gegenüber Polizisten.“
    Im Bericht des Thüringer Verfassungsschutzes findet die Veranstaltung „Rock für Deutschland“ ausdrücklich Erwähnung.
    Am 5. Juli wollen Rechtsradikale die Stadt Gera wieder als Ort nutzen, um ihren Hassgesang zu verbreiten. Was uns da erwartet, können wir wissen, wenn wir wirklich einmal die Liedtexte wahrnehmen, die dort gesungen werden. Im vergangenen Jahr konnten die Besucher u.a. folgende Zeilen hören: „Hass und Vergeltung haben wir uns geschworen, unsere Herzen die wurden zu Stein“ oder „Jesus konnte angeblich über Wasser gehen. Scheiß drauf, ich geh über Leichen.“ In den Liedern der Bands wurde der Zweite Weltkrieg, die SS der die Rassistenorganisation Ku-Klux-Klan verherrlicht. Mit ihrem Bezug zu Rache und Vergeltung hatten manche Songs deutlichen Bedrohungscharakter.
    In diesem Jahr soll u.a. eine Band mit Namen „Straffmaß“ auftreten. Auf deren ersten Album „Wir kriegen euch alle” aus dem Jahr 2010 findet sich der Song „Combat 18″. Hinter dem Namen „Combat 18“ verbirgt sich eine rechtsterroristische Organisation. Diese agiert in Europa und wird für zahlreiche Gewalttaten, Morde, Morddrohungen, Brandsätze oder Sprengstoffanschläge verantwortlich gemacht.
    Viele Menschen wollen sich mit dem Hassgesang in Gera nicht abfinden. Sie wehren sich auf unterschiedliche Weise gegen dieses Rechtsrockkonzert. Und sie haben alle guten Gründe dafür.

    Pfarrer Michael Kleim , Gera

    http://www.jenapolis.de/2014/06/19/hassgesang-in-gera/

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  3. NS-Szene | 15.11.2012

    Spitzel im NSU-Umfeld

    "Auf Thomas Richter als NSU-Kontaktperson zu stoßen war kein Kunststück: Sein Name samt Adresse und mehreren Telefonnummern stand auf einer Adressliste von Uwe Mundlos, die Polizisten 1998 in der Bombenwerkstatt des späteren NSU in Jena sichergestellt hatten. Von 1997 bis 2007 soll Thomas Richter auch als Informant »Corelli« des Bundesverfassungsschut­zes tätig gewesen sein. Er war u.a. ein Herausgeber der Zeitung »Nationaler Beobachter« und betrieb mehrere Neonazi-Internetseiten. Auch im Blood & Honour Milieu mischte Richter mit. Anfang der 1990er Jahre war er laut VS-Erkenntnissen u.a. zusammen mit dem späteren Bundesvorsitzenden der NPD-Jugendorganisation Michael Schä­fer, Mitglied der European White Knights of the Ku Klux Klan (EWK KKK), einem deutschen Ableger des rassistischen Geheimbunds aus den USA.3 Weitere Mitglieder waren auch mindestens zwei Polizeibeamte aus Baden-Württemberg. Diese arbeiteten 2005 bei der Bereitschaftspolizei in Böblingen. Hier arbeitete zeitgleich die Polizistin Michèle Kiesewetter, die 2007 von den NSU-Mitgliedern Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos in Heilbronn erschossen wurde. Einer der Polizisten war sogar schwer­punktmäßig an Einsätzen mit »rechtem Hintergrund« beteiligt.
    Thomas Richter unterstützte auch das Neonazi-Fanzine »Der Weiße Wolf«. In dessen Ausgabe Nummer 18 aus dem Jahr 2002 erschien ein Vorwort mit dem fett gedruckten Hinweis: »Vie­len Dank an den NSU, es hat Früchte getragen ;-) Der Kampf geht weiter…«. Herausgegeben wurde das Heft zeitweise von David Petereit, Landtagsabgeordneter der NPD in Mecklenburg-Vorpommern. BKA-ErmittlerInnen stellten bei ihm später einen »Unterstützerbrief« des NSU sicher."

    https://www.antifainfoblatt.de/artikel/spitzel-im-nsu-umfeld

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  4. 23. Oktober 2012
    "Nach Recherchen der Freiburger autonomen Antifa ist Alfred Oschwald, der neue Freiburger PolizeiChef in der Zeit von 2000 bis 2006 in Schwäbisch Hall gewesen. In der Amtszeit des Nachfolger von Heiner Amann als Chef der Freiburger Polizei fallen einige befremdliche Vorfälle im Kontext von Nazi-Eliteorganisationen im diesem Raum gerade auch im Verhältnis zur Polizei.
    So werden beispielsweise die Umstände um den „European White Knights of the Ku Klux Klan“-Deutschland immer bizarrer. Bereits im August 2012 wurde bekannt, dass mindestens zwei Polizeibeamte aus Baden-Württemberg Mitglieder des Ku-Klux-Klans waren. Inzwischen weitet sich der über 10 Jahre von CDU Seilschaften vertuschte Skandal aus.
    So wurde im Jahr 2002 der damalige Chef des deutschen KKK, Achim Schmid, von einem Mitarbeiter des Geheimdienstes über eine bevorstehende Telefonüberwachung gewarnt. Allerdings dürfte Schmid sowieso nicht viel von den Behörden zu befürchten gehabt haben, da auch zwei Beamte selbst beim KKK Mitglied waren. Die Antifa weist auch daraufhin, dass eine Hausdurchsuchung bei Achim Schmid im Jahr 2000, bei der eindeutige Utensilien des KKK gefunden wurden, keine Konsequenzen nach sich zog. All dies vollzog sich zur Zeit der Amtsleitung von Alfred Oschwald, in Schwäbisch Hall.
    Die Akte von Achim Schmid hat der „Verfassungsschutz“ kürzlich geschreddert."

    https://rdl.de/beitrag/was-weiss-neuer-freiburger-polizeichef-von-naziverstrickungen-seiner-truppe-update

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  5. Sächsisches AfD-Mitglied aus rechtsextremistischem Milieu

    Ein Mitglied der eurokritischen AfD in Sachsen steht, wie am Mittwoch weiter bekannt wurde, dem rechtsextremistischen Milieu nahe. Der Rechtsrockmusiker Paul M. gehöre dem AfD-Kreisverband Zwickau an, berichtete das MDR-Magazin "Exakt" aus seiner aktuellen Sendung. Ein Kreisvorstandsmitglied der Partei habe dies bestätigt. Paul M. gehörte dem Bericht zufolge unter anderem zur rechtsextremen Band "Blitzkrieg". Sein eigenes Label kooperiere eng mit bekannten Neonazi-Musiklabeln und -Versandfirmen. Petry, erklärte laut dem MDR-Magazin, die AfD hätte nach der Eintrittswelle neue Mitglieder nur geringfügig überprüfen können. "Wir wollen jetzt aber alle möglichen Mittel ergreifen, um uns mit diesem Noch-Mitglied auseinanderzusetzen", kündigte Petry demnach an.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/nach-wahl-in-sachsen-biedenkopf-lobt-afd-und-die-hat-aerger-mit-rechtsauslegern/10649062.html

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  6. Ist doch gut, wenn AfD diese Leute auch jetzt überprüfen! Hoffentlich! Bei den Piraten gab es doch auch zu Beginn ähnliche Probleme.
    Ich habe eher das Problem, dass ich absolut nichts mit Neo-Nazis zu tun haben will, mich aber die wenigsten Linken mit denen ich geredet habe verstehen, dass ich wirklich eine Gefahr in der stetig wachsenden Zahl der Muslime, deren partiellen Radikalisierung und potentiellen Radikalisierbarkeit, auf Basis multipler diskutierbarer Risikofaktoren versteht sich, sehe. Naja, häufig verstehen die Leute aber auch nach einiger Zeit, wie ich drauf bin und eben, dass ich kein Rassist oder Menschenhasser bin. Ich finde es aber auch schade, dass sich Leute z.B. von der Antifa scheinbar nicht mit dem Thema auseinandersetzen. Ich denke nämlich, dass dieses Netz auch sehr komplex ist und es wohl sehr viel Mut erfordert dagegen Stellung zu beziehen bzw. was dagegen zu tun. Ich will ja auch irgendwie keine Schnittpunkte mit den Rechten haben.

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  7. Breivik war ein Saga-Fan

    Proof of Anders Brehing Breivik's Nazi sympathies & links to EDL leaders
    Helen Highwater | 24.07.2011

    ... Norwegian mass-murderer and child-killer Anders Brehing Breivik published a 1,518 page manifesto on-line as a PDF file, entitled "2083 - A European Declaration of Independence" (photo 1) using the name Andrew Berwick (an anglicised version of the name Anders Breivik). Even a cursory examination of this (extremely long) document provides hard evidence of Anders Breivik's Nazi sympathies and of his contacts with English Defence League leaders.

    1. Anders Brehing Breivik and Nazism

    Anders Breivik's manifesto contains a section entitled "Motivational music tracks, artist: Saga" (page 847) praising music by the openly Nazi Swedish singer Saga (photo 3, Saga giving Nazi salute), much of whose work consists of cover versions of songs by the Nazi rock band Skrewdriver (photo 2, Ian Stuart Donaldson, singer of Skrewdriver, with Nazi flag).

    Anders Brehing Breivik praises this Nazi singer as "a courageous, Swedish, female nationalist oriented musician" and says that while "Marxist and multiculturalist character assassins will claim that Saga is an evil, national socialist monsterband" (sic), "this characteristic couldn’t be anywhere further from the truth". He admits that "the environment surrounding Saga" involves an organisation called the National Sosialistisk Forening, who he claims were "demonised" as "evil Nazi monsters", despite the fact that their name contains the words "National Sosialistisk", which are (obviously) Swedish for "National Socialist" - the term abbreviated to its shortened form "Nazi"!

    Anders Brehing Breivik says he has "listened to many of the tracks several hundred times" and would "highly recommend" them to all "revolutionary conservatives", who should not "just listen to the tracks but learn the texts (lyrics) as well". These lyrics include the Saga track "Ode To A Dying People", once praised as a "classic" on the Casuals United blog run by EDL activist Jeff Marsh (1). Although both Anders Breivik and Jeff Marsh claim not to be racist, the song describes the "white man" as "the greatest race to ever walk the earth" and praises "the heroes of our race have already died" (a reference to Nazi soldiers of WW2). Breivik's playlist also includes Saga cover versions of the Skrewdriver songs "Tomorrow Belongs To Me" (sung by the Nazi youth characters in the musical "Cabaret" and adopted as an anthem by the modern Nazi movement) and "The Snow Fell". Bearing in mind that I'm commenting on Breivik's playlist from the point of view of a person who opposes Stalinism just as much as I oppose Nazism, the latter refers to the snow-fall that prevented invading Nazi troops from defeating Joseph Stalin in Soviet Russia during WW2, referring to Hitler's troops as "as a light against the darkness in a holy war". Anyone who is in any doubt as to what Skrewdriver's lyrics refer to should watch the videos of this song posted on You Tube, which clearly illustrate the historic events these Skrewdriver lyrics depict (2).

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    1. 2. Anders Brehing Breivik links with leaders of the English Defence League

      Anders Brehing Breivik states in his manifesto that "I used to have more than 600 EDL members as Facebook friends and have spoken with tens of EDL members and LEADERS" (emphasis added). "In fact; I was one of the individuals who supplied them with processed ideological material (including rhetorical strategies) in the very beginning" (page 1436).

      Ironically (given Breivik's love for Nazi music), and like the EDL, Breivik wants people to think he is an "Anti-Racist". Despite the photo of EDL leader Tommy Robinson (real name Stephen Yaxley-Lennon) attending a meeting hosted by Holocaust denier and senior BNP activist Richard Edmonds (3), and despite the dozens of photos of EDL supporters giving Nazi salutes etc (4), Breivik goes on to parrot the standard EDL party-line that the EDL are "anti-racist, anti-fascist and anti-Nazi". Breivik claims that the EDL "even have many members and leaders with non-European background" - as if Hitler's alliance with non-Europeans like Japanese Emperor Hirohito somehow proves Hitler wasn't racist, and Breivik says the EDL "have worked so hard... to keep National Socialists out of the organization" - despite the fact that his own text proves that EDL sympathisers like himself are politically inspired by a deep love of overtly National Socialist music! ...

      https://www.indymedia.org.uk/en/2011/07/482658.html

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  8. Ex-Anführer des Ku-Klux-Klans
    Die Reue des Rassisten-Chefs
    TAZ, 20. 2. 2013

    Achim Schmid war Chef eines deutschen Klan-Ablegers, bei dem auch Polizisten mitmischten. „Wir wollten die Gesellschaft unterwandern“, bekennt er nun.

    BERLIN taz | Früher besang Achim Schmid die „arischen Krieger“. Heute trällert er seichte Songs über die Vergänglichkeit der Liebe und des Lebens. Früher war er Chef eines deutschen Ablegers des Ku-Klux-Klan. Heute sagt er: „Wie konnte ich nur?“

    Schmid steht im Mittelpunkt einer Polizei- und Geheimdienstaffäre, die erst mit Verspätung ans Licht kam. Der heute 37-Jährige führte von 2000 bis 2002 die „European White Knights of the Ku Klux Klan“ an. An Ruinen in Süddeutschland feierten die Rassisten in weißen Kutten ihre Rituale, verbrannten Kreuze und nahmen neue Anwärter in ihren Geheimbund auf. „Unser Ziel war ganz klar: die Rassentrennung“, sagt Schmid rückblickend. „Wir wollten die Gesellschaft unterwandern, um unser Weltbild durchzusetzen.“

    Wie die taz 2012 mit aufgedeckt hatte, gehörten zeitweise auch zwei Polizisten zu den 20 bis 30 Mitgliedern in dem rassistischen Geheimbund. Schmid sagt, insgesamt habe es fünf oder sechs Interessenten aus den Reihen der Polizei gegeben. „Wir hatten zwischenzeitlich sogar überlegt, eine eigene Untergruppe nur für Polizisten zu gründen.“ Doch dazu kam es nicht.

    Gut belegt ist aber die mehrmonatige Mitgliedschaft der zwei Beamten. Als dies polizeiintern bekannt wurde, kamen sie mit milden Rügen davon und durften im Dienst bleiben. Weil einer der beiden später Gruppenführer der 2007 vom NSU in Heilbronn ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter war, interessierte sich 2012 zwischenzeitlich auch das BKA für die Vergangenheit der Beamten – konnte allerdings keinerlei Zusammenhang feststellen. ...

    Über ein Thema will Achim Schmid jedoch nicht sprechen: Bevor er seine Klan-Gruppe gründete, war er in den 90ern laut geheimer Akten V-Mann des baden-württembergischen Verfassungsschutzes. Als Schmid sich im Herbst 2000 hinter dem Rücken des Dienstes in den USA zum „Grand Dragon“ des Klans schlagen ließ und von Schwaben aus die „European White Knights“ aufbaute, soll er „abgeschaltet“ worden sein, heißt es in den Akten. „Dazu sage ich nichts“, sagt Schmid.

    Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte in dem Klan-Ableger freilich einen eigenen Spitzel: Thomas R. alias V-Mann „Corelli“. Da dessen Name aber auch auf einer 1998 gefundenen, bis 2011 jedoch von den Ermittlern ignorierten Adressliste des NSU-Mörders Uwe Mundlos stand, bekommt die Affäre zusätzliche Brisanz. ...

    http://www.taz.de/!5072936/

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    1. Es war einmal in Schwaben

      In einem Ableger des Ku-Klux-Klan mischten Neonazis, Polizisten und der Verfassungsschutz mit. Die Chronologie einer Staatsdiener-Affäre.
      TAZ, 9.2.2013

      ... Es geht um einen deutschen Ableger des rassistischen Ku-Klux-Klan, dessen Mitglieder von 2000 bis 2002 ihr Unwesen trieben, nachts Kreuze verbrannten und von einem weißen Europa träumten. „Sei ein Mann – komm zum Klan!“, hieß es auf einem Flyer der Truppe. Ihr Anführer war der bei Heilbronn geborene Achim S. In den 90ern spielte er in der Neonaziband Wolfsrudel und mischte bei der NPD-Jugendorganisation JN mit. Dann ließ er sich als V-Mann des Landesverfassungsschutzes anwerben. So steht es in streng vertraulichen Behördenakten.

      Achim S. fiel dem Geheimdienst zum ersten Mal am Rande eines NPD-Parteitags auf und wurde mit 19 Jahren zunächst als gelegentlicher Informant gewonnen. 1996 heuerte er dann formal als V-Mann des Landesamts an und berichtete regelmäßig über die Skinheadszene, regional und überregional.

      Doch dann tat Achim S. etwas, das dem Verfassungsschutz gar nicht gefiel: Er ließ sich ohne Wissen des Dienstes im Herbst 2000 in den USA zum „Grand Dragon“ des rassistischen Geheimbunds Ku-Klux-Klan schlagen – und startete von Schwäbisch Hall aus seinen eigenen Ableger der „European White Knights“. Sich selbst nannte er „Reverend Ryan Davis“.

      Als der Geheimdienst davon Wind bekam, wurde Achim S. als V-Mann abgeschaltet. Doch unbeirrt baute er weiter heimlich vom Kochertal aus seine Klan-Zelle auf. Unter den 20 bis 30 Mitgliedern aus ganz Deutschland waren neben Neonaziaktivisten auch ein American-Football-Spieler und zwei Polizisten der Bereitschaftspolizei Böblingen, die später zugaben, mit ihrem Blut dem Klan die Treue geschworen zu haben. Beide Polizisten sind bis heute im Dienst. ...

      http://www.taz.de/Polizei,-Verfassungsschutz-und-KKK/!5073616/

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    2. Aus
      Kriminalpolizei Heilbronn, den 28.04.2007
      Soko Parkplatz
      Sb: Rieder
      Spur Nr. 63
      Vermerk zu den Ermittlungen bei der Bereitschaftspolizei Böblingen

      ... Die beiden Gruppen sind Angehörige der Bereitschaftspolizei Abteilung Böblingen.
      Bei der einen Gruppe handelt es sich um die BFE 523 mit 6 Beamten. ...
      Gruppenführer war ein Timo HEß, POM.
      Die Gruppe erschien am 25.04.2007 um 09.30 Uhr beim PRev. Heilbronn und begann nach kurzer Einweisung gegen 10.00 Uhr mit der Streifentätigkeit in der Innenstadt Heilbronn. Sie waren zur Bekämpfung der Straßenkriminalität eingesetzt.
      Unter den Beamten befanden sich die beiden späteren Opfer,
      Polizeimeisterin KIESEWETTER Polizeimeister ARNOLD. ...

      http://fdik.org/nsuleaks/heilbronn1.pdf

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    3. Gruppenführer der ermordeten Polizistin Kiesewetter, Timo Hess

      Aus
      Terrortrio ad acta gelegt
      Von Marius Münstermann
      KONTEXT, 19.02.2014

      ... Alexander Neidlein, aktueller Landesgeschäftsführer der baden-württembergischen NPD ... überfiel 1993 eine Poststation in Lübeck. Nach dem Überfall flüchtete er nach Südafrika, wo er sich einer rechtsextremen Söldnertruppe anschloss, die für die Aufrechterhaltung des Apartheid-Regimes kämpfte. In Südafrika wurde Neidlein erneut straffällig: Zusammen mit weiteren Kameraden attackierte er zwei Polizisten. Nach einer Haftstrafe wurde Neidlein nach Deutschland abgeschoben. Hier hielt der Inhaftierte Briefkontakt mit der "Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige", der damals auch Zschäpe und Mundlos angehörten. Dieses letzte Detail spart der Bericht der EG Umfeld aus. Laut Medienberichten planten Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos im Übrigen ebenfalls eine Flucht nach Südafrika.

      NPD-Landeschef Neidlein ... pflegt zudem eine Freundschaft mit Achim Schmidt, dem Gründer und Chef des Ku-Klux-Klan-Ablegers von Schwäbisch Hall. Dort fungiert Neidlein auch als Vorsitzender des NPD-Ortsverbands. Auch diese Verbindung findet im Bericht keine Erwähnung. ...

      Apropos Ku-Klux-Klan (KKK). Dem Klan-Ableger in Schwäbisch Hall gehörten zweitweise mindestens fünf Polizisten an, darunter auch zwei Beamte aus Böblingen. Zu deren Einheit zählten ab 2005 auch die später ermordete Kiesewetter und ihr Kollege Arnold. Klan-Chef Schmid sagte in einem Interview, er habe sogar mal über eigene Polizeisektion in seinem rassistischen Kapuzenclub nachgedacht. ...

      Zu den Mitgliedern des KKK gehörte unter anderem der Gruppenführer der ermordeten Polizistin Kiesewetter, Timo Hess. Aufzeichnungen einer Videokamera zeigen ihn am Tattag vor dem Bahnhof von Heilbronn. Unbestätigten Angaben zufolge soll er sich dort mit Nelly Rühle getroffen haben. Die Friseurin bestreitet das.

      Ein Mitarbeiter des LfV Baden-Württemberg warnte Klan-Führer Schmid, dass dieser vom Verfassungsschutz abgehört werden sollte. Der Verfassungsschützer wurde daraufhin wegen Geheimnisverrats ins Regierungspräsidium versetzt. Den ehemaligen LfV-Mann zog es kurz nach dem Mord an Michèle Kiesewetter nach Kanada, wo er zeitweilig auf einer Ranch lebte. Dorthin soll unbestätigten Angaben zufolge etwa zur gleichen Zeit auch die Schwester der Friseurin Nelly Rühle gekommen sein.

      Der Bericht der "EG Umfeld" hält im Zusammenhang mit dem KKK fest, "keine der in dem Bericht der EG Umfeld genannten Personen" sei vom LKA Baden-Württemberg oder einer Polizeidienststelle des Landes als Vertrauensperson eingesetzt worden. Das stimmt zwar. Allerdings kaschiert diese Aussage, dass eine andere Landesbehörde sehr wohl direkten Kontakt zum KKK unterhielt: das Landesamt für Verfassungsschutz. Dessen langjähriger Präsident, Helmut Rannacher, musste vor dem Berliner U-Ausschuss zugeben, dass Klan-Führer Achim Schmid von 1994 bis 2000 für seine Behörde als Informant in den Bereichen NPD und Skinheadmusik tätig war.

      Anschließend arbeitete Schmid für den sächsischen Verfassungsschutz: Die Behörde setzte Schmid 2001 in der Operation "Terzett" auf Zschäpe, Böhnhard und Mundlos an. Davon erfuhren die baden-württembergischen Behörden laut Bericht der "EG Umfeld" erst im Juli 2013, also nach Bekanntwerden des NSU.

      Inzwischen ist zudem bekannt, dass auch das Bundesamt für Verfassungsschutz mit dem V-Mann Thomas Richter (Deckname "Corelli") einen Informanten im KKK platziert hatte. Richters Name steht auf der Jenaer "Garagenliste" von Uwe Mundlos. Richter wird im Bericht der EG Umfeld nur in einem einzigen Satz mit den Initialen T. R. erwähnt, in dem es kurz und knapp heißt, ein Kontakt Richters zum NSU liege laut LKA nicht vor. ...

      http://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/151/terrortrio-ad-acta-gelegt-2047.html

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  9. Auf der Propaganda-CD mit dem Titel "Anpassung ist Feigheit. Lieder aus dem Untergrund" sind 19 bekannte deutsche und internationale Rechtsrock-Bands vertreten, darunter Noie Werte, Aryan Brotherhood, Stahlgewitter, Bound for Glory, Halgadom und HKL. Die Texte der insgesamt 20 Lieder, die mehrere Musikgenres wie Rockballaden, Hatecore und Neofolk abdecken, haben aufhetzende und gewaltverherrlichende Inhalte, die von einzelnen Staatsanwaltschaften als strafrechtlich relevant eingestuft wurden. Außerdem enthält die CD Multimediaelemente, Kontaktdaten sowie Weblinks zu Organisationen der Neonazi-Szene wie Mailorders oder Freie Kameradschaften.

    Die CD selbst wird mit einem Vorwort eingeleitet, in dem es unter anderem heißt: „Unsere heutigen Schulen sind schon längst ein Sammelbecken für junge Schwerkriminelle geworden – meist ausländische Banden haben hier das Sagen. […] Wir sind keine Ausländerfeinde! Wir lieben das Fremde – in der Fremde.“ Dies greift auf das neurechte Konzept des Ethnopluralismus zurück und steht in verklausulierter Form für die rechtsextremistische Kernforderung „Ausländer raus!“. Das kritische Erinnern an den Terror des Nationalsozialismus wird als „antideutsche Geschichtsschreibung“ attackiert.
    1.Ansprache
    2.Noie Werte – Am Puls der Zeit
    3.Aryan Brotherhood – Sturm über Europa
    4.Stahlgewitter – Im Krieg gegen …
    5.Brainwash – Credulous Slaves
    6.H8Machine – Cheated
    7.Bound for Glory – Ugly Americans
    8.Nordfront – Zeitbombe tickt
    9.Blue Max – 23
    10.United Blood – Geh deinen Weg allein
    11.Spirit of 88 – Wer jetzig Zeiten leben will
    12.Might of Rage – Deutschland im Herbst
    13.Intimidation One – Set Our Brothers Free
    14.Force Fed Hate – Onward We March
    15.Halgadom – Im Schatten der Esche
    16.HKL – Rebell
    17.Storm – Du gamla, du fria
    18.Nemesis – Free Again
    19.Noie Werte – Fuck the USA
    20.Frontalkraft – Freiheitsrevolution

    https://de.wikipedia.org/wiki/Projekt_Schulhof-CD

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