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Dienstag, 8. März 2011

Sarrazins "Thesen" in fünf Punkten

Thilo Sarrazins Ausführungen und Ausbrüche werden häufig als "Thesen" bezeichnet, nicht unbedingt zu Recht. Sein Buch enthält keine zusammenfassenden Schlussfolgerungen in Form von "Thesen". Es endet mit "Überlegungen zur deutschen Gesellschaft in 100 Jahren" (socio-fiction in der Art der Romane von Volkmar Weiss, darauf nehme ich in einem anderen Post Bezug.)

Hier ist zumindest eine handliche Zusammenfassung seiner Ausführungen. (Sollte jemand noch treffendere Zusammenfassungen, oder solche, die von Sarrazin selbst stammen, empfehlen können, bin ich für Hinweise dankbar.) 

Ergänzung 29.03.2013
Die schließlich gefundene Zusammenfassung von Sarrazin selbst (aus dem BBC-Interview; s.u.) wurde inzwischen auch in einem neuen Post eingestellt:



Der Tagespiegel, 27.08.2010 12:16 UhrVon Bruno Preisendörfer
http://www.tagesspiegel.de/meinung/intelligenz-ist-zu-50-bis-80-prozent-angeboren/1912078.html;jsessionid=6A9326AAE3468C9E91E2269DD859FFEC


"Sarrazins Argumentationsweg lässt sich mit fünf Schritten abkürzen:


Erstens: „Intelligenz ist zu 50 bis 80 Prozent angeboren.“ Zweitens: Die Hochbegabung konzentriert sich in der Oberschicht, die Mittelschicht bringt gut Begabte hervor, in der Unterschicht ist überdurchschnittliche Intelligenz selten, in der von staatlichen Transferleistungen lebenden Unterschicht schon normale Intelligenz die Ausnahme. Drittens: Die Fruchtbarkeit in der Ober- und Mittelschicht ist zu gering, diejenige in der deutschen wie ausländischen Unterschicht zu groß. Je niedriger der Intelligenzquotient, desto höher die Fertilitätsrate. Viertens: Dies führt zum Sinken der gesellschaftlichen Gesamtintelligenz und zum Steigen der staatlichen Transferkosten. Fünftens: Zur Korrektur dieser Entwicklung müssen die dummen Leute aus der Unterschicht am Kinderkriegen gehindert und die klugen Leute aus der Mittel- und Oberschicht zum Kinderkriegen animiert werden. Des Weiteren ist die Zuwanderung dummer Türken, Araber und Afrikaner zu unterbinden und durch eine gesteuerte Migration gebildeter Menschen aus intelligenteren Ländern zu ersetzen.


Was hier in fünf Punkten zusammengefasst ist, setzt Sarrazin in neun Kapiteln auseinander."


Anmerkung:
Interessant die Parallelen zu Gobineau (abgesehen davon, dass die "gelben Bestandteile" bei Sarrazin besser wegkommen als bei Gobíneau; mit "dunkel-beige" statt "gelb" als "Hautfarben" bzw. "Rassen"-Bezeichnung würde es noch genauer passen):
„Maßgebend für … (das) Denken (Gobineaus) war die Parallelsetzung von Klassen
und Rassen: Der Adel enthalte die wertvollsten Rassenelemente, das Bürgertum sei
eine Mischrasse und die Unterschichten bestünden aus rassisch Minderwertigen mit
hohen schwarzen und gelben Bestandteilen. … “
Michael Lausberg: Die Resonanz des gobinistischen Rassenbegriffs bei Wagner und
Nietzsche, Aachen 2009; http://www.tabvlarasa.de/38/Lausberg.php ;
auf diesem Blog: http://guttmensch.blogspot.com/2011/02/bayreuther-klungel.html


Noch ein Fund aus dem gleichen Artikel:
"Wie früher der liebe Gott den Menschen ihren Platz in der Gesellschaft anwies, so
tun das heute die guten Gene." (Bruno Preisendörfer)

__________________


Die sogenannten „Thesen“ Sarrazins werden von verschiedenen Autoren jeweils etwas unterschiedlich zusammengefasst, je nachdem, welcher Aspekt jeweils im Vordergrund steht.

Da die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) dem Thema „Sarrazins Thesen“ eine eigene Reihe gewidmet hat, folgen hier ein Link auf die betreffende Webseite und eine Übersicht der von dort aus zu findenden Artikel.  Weiter unten sind Kurzbeschreibungen ausgewählter Artikeln einkopiert, die ich, ebenfalls auf der FAZ Webseite, mit einer Stichwortsuche gefunden habe.


Der Gegensatz von Natur und Kultur ist in den Natur- wie in den Sozialwissenschaften längst obsolet. Für die Lösung der Bildungsprobleme in Unterschichten ist zweitklassige Theorie aber nicht gut genug. Von Armin Nassehi

Was schreibt Sarrazin? Eine Handreichung in Thesen
Das Buch von Thilo Sarrazin wird kontrovers diskutiert - kaum jemand, der zu dem Werk keine dezidierte Meinung hätte. Doch was schlägt Sarrazin eigentlich vor? Wie lauten seine Kernthesen? Ein Überblick.
Von Markus Wehner"
(Mein Kommentar: sehr selektiv, vermeidet weitgehend den eugenischen Kern von Sarrazins Aussagen)

Was ist dran an Sarrazins Thesen?
Die Arbeiten der Entwicklungspsychologen und Begabungsforscher Heiner Rindermann und Detlef Rost wurden zu den wichtigsten Quellen für Thilo Sarrazins Deutschland-Buch. Jetzt schreiben sie, was an Sarrazins Thesen ihrer Meinung nach Bestand hat - und was nicht."

Kommentare dazu u.a. auf folgendem Blog:
http://www.weissgarnix.de/2010/09/08/zecke-zu-sarrazin-und-rindermann/

Wir sind alle Schlümpfe
Dass Intelligenz nicht vom Himmel fällt, hat die Debatte um Thilo Sarrazins Thesen gezeigt. Aber wo kommt sie dann her? Fest steht: Ein spezifisches Juden-Gen gibt es nicht. Genauso wenig wie ein Deutschen- oder ein Türken-Gen.
Von Jörg Albrecht und Volker Stollorz


Phantasma „Juden-Gen“
Dieselben Genvarianten sind keinesfalls exklusiv, sondern allenfalls gehäuft bei einzelnen Ethnien zu finden. Für ein spezielles „Juden-Gen“ trifft dasselbe zu wie auf ein „Intelligenz-Gen“: Es ist die Prosa biologistischer Fälscher.
Von Joachim Müller-Jung


(Beiträge von FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher, Auswahl)

Sarrazins Quellen
Biologismus macht die Gesellschaft dümmer
"Als hätte es alle Erfahrungen des zwanzigsten Jahrhunderts nicht gegeben: Im Innersten seines Buches hat Thilo Sarrazin eine vulgärdarwinistische Gesellschaftstheorie versteckt. Der Autor verschleiert die Terminologie und geht fahrlässig mit seinen Quellen um.

Sarrazins Konsequenz
Ein fataler Irrweg
"Thilo Sarrazin ist der Ghostwriter einer verängstigten Gesellschaft. Aber er verschweigt die Pointe seines Thrillers. Seine Thesen laufen auf eine vollständige Neudefinition unseres Begriffs von Kultur hinaus und erschöpfen sich nicht in muslimischen Milieus. ... "
Ausschnitt: "Wer nachliest, was damals unter dem Eindruck der Zuwanderungsströme im Ersten Weltkrieg in Amerika diskutiert wurde, befindet sich mitten in der Sarrazin-Diskussion. Die Zukunft des Landes war in Gefahr, die Intelligenz verkümmerte, Ethnien wurden analysiert und selektiert. Am schlimmsten waren die Japaner und die Süditaliener. „Nein, wir arbeiten nicht“, heißt es etwa in einem der einflussreichsten Werke der damaligen Zeit („The Old World in the New“) über die Italiener. „Wir haben andere, die für uns arbeiten. Es sind diese Parasiten, die die meisten Verbrechen begehen.“ Sie verlassen die Schule bei der ersten Gelegenheit, sie können nicht lesen und nicht schreiben, sind schlecht in Mathematik, und „ihnen fehlt die Fähigkeit zu denken“. Es hat sich gezeigt, dass Bildung und der Glaube an die eigene Kultur die Integration dieser Gruppen nach 1965 viel mehr beschleunigte als jede Form eugenischer Politik.“


Weitere Quellen u.a.:

Thilo Sarrazin, der Eugeniker: Die Gene sind schuld
Sarrazin vermischt in seinem neuen Buch über den
angeblichen Untergang der Deutschen Halbwahrheiten mit Unsinn  ...
www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-gene-sind-schuld/

Presseschau: Sarrazin und sein Faible für Eugenik - 
 ... Aber Sarrazins Eugenik-Ideen erschrecken nicht nur auf moralischer
Ebene, sie dürften auch kaum zum Ziel führen. ...http://arnehoffmann.blogspot.com/.../presseschau-sarrazin-und-sein-faible.html

Tagesschau: Was ist dran an Sarrazins Thesen?
http://www.tagesschau.de/inland/sarrazin154.html

Volker Eichener, Professor für Politikwissenschaft und Rektor der EBZ Business School –
University of Applied Sciences, Bochum, über Manipulation und Fälschung im Buch „Deutschland schafft sich ab“
http://www.rohmert-medien.de/immobilienbrief/analyse-die-seltsamen-methoden-des-thilo-sarrazin,108286.html

Auszug:
"Der Harvard-Professor Richard Lewontin hat den Zusammenhang zwischen angeborener Intelligenz und sozialem Umfeld mit folgender Analogie veranschaulicht: Man stelle sich vor, man teile einen Sack mit Weizenkörnern zufällig in zwei Hälften und streue die eine Hälfte auf fruchtbaren, die andere Hälfte auf unfruchtbaren Boden. Betrachtet man nur den fruchtbaren Acker, so wird man, nachdem die Pflanzen ausgewachsen sind, Unterschiede in der Größe der Ähren feststellen und diese richtigerweise auf genetische Unterschiede der Samenkörner zurückführen. Betrachtet man die insgesamt mickrigeren Halme auf dem unfruchtbaren Acker wird man dort ebenfalls genetisch bedingte Unterschiede finden. Aber das heißt noch lange nicht, dass die Unterschiede zwischen der durchschnittlichen Größe der Ähren auf dem fruchtbaren und dem unfruchtbaren Boden ebenfalls genetisch bedingt sind.
Genau diesen Fehlschluss begeht Sarrazin. Er sieht die Unterschiede zwischen den Bildungsleistungen deutschstämmiger und türkischstämmiger Schüler und führt diese auf genetische Unterschiede zurück, obwohl er weiß, dass es die Migrantenkinder – allein aufgrund der Sprachbarrieren – im Schulsystem viel schwerer haben.
In der psychologischen Fachliteratur ist natürlich zu lesen, dass ein Teil der Intelligenz angeboren ist. Aber Erziehung und Bildung können für eine Variation von immerhin 20 IQ-Punkten verantwortlich sein – das entspricht dem Unterschied zwischen einem durchschnittlichen Hauptschüler und einem durchschnittlichen Abiturienten.[10]
Als Kronzeugen für seine Argumente führt Sarrazin die US-amerikanischen Autoren Herrnstein und Murray an, die er wiederholt zitiert (Fußnote 61, 78, 79, 84, 86, 87, 88).[11] Mit diesen Autoren versucht Sarrazin folgende Aussagen zu belegen:
.....

Der Einfluss der (angeborenen) Intelligenz auf den Schulerfolg sei größer als der des sozio-ökonomischen Hintergrunds (S. 97).
Der gemessene Zusammenhang der Intelligenz von Ehepaaren liege zwischen 40 und 45 Prozent (wieder der Fehler, Korrelationen in Prozenten zu messen) (S. 99).
Es gebe eine 90prozentige Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind aus einer Unterschichtsfamilie mit einem Durchschnitts-IQ der Armut entkommt (S. 99).
Durch das häufige Zitieren dieser Quelle erweckt Sarrazin den Eindruck, er stütze sich auf seriöse Forschungsergebnisse. Formulierungen wie „es lässt sich zeigen, dass…“ (S. 97) legen dem Leser nahe, es handele sich um allgemein anerkannte wissenschaftliche Erkenntnisse. Aber welche Quelle hat Sarrazin sich da ausgesucht, die er derart prominent in den Mittelpunkt seines Buchs stellt?
 Professor Michael Nunley, Anthropologe an der University of Oklahoma, schrieb: “Ich glaube, dieses Buch ist eine Fälschung, und die Autoren müssen es gewusst haben … Nach sorgfältigem Lesen kann ich nicht glauben, dass es den Autoren nicht bewusst war, wie sie ihr Material verfälscht haben.“
Professor Leon Kamin, ehemaliger Dekan der Fakultät für Psychologie der Princeton University, nannte das Buch "einen Missbrauch der Wissenschaft".”



Einschub/ eigene Anmerkung: Kamin war es auch, der in den 1970er Jahren Schummel in der Intelligenzforschung mit eineiigen, getrennt aufgewachsenen Zwillingen aufdeckte, vorgenommen von einem "Kronzeugen der Vererbungstheorie", Cyril Burt (siehe z.B. "Schwindel mit Zwillingen", DER SPIEGEL, 16.10.1978; http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40606938.html).
Untersuchungen an solchen Zwillingspaaren sind Dreh- und Angelpunkt der Vorstellung, man könnte den jeweiligen Anteil von Vererbung und Umwelt an der Intelligenzleistung trennscharf in Prozent bemessen. Aber wie viele eineiige Zwillingspaare, die in völlig unterschiedlichen Milieus aufwachsen, gibt es wirklich; auf wie viele von ihnen kann die Forschung zurückgreifen? Es muss nicht unbedingt erstaunen, dass bei den "Forschungen" des seinerzeit sehr angesehenen Eugenikers Cyril Burt, der auch durch seine Beteiligung an den vom Galton Institute organisierten "Galton Lectures" hervortrat, etwas nachgeholfen wurde.

Weiter mit dem Auszug aus dem FAZ-Artikel:

"Der Journalist Bob Herbert beschrieb das Buch in der New York Times gar als “ein geschmackloses Stück rassischer Pornographie, das sich als seriöse Wissenschaft maskiert.“[12]
Diese Aussagen dokumentieren, dass Sarrazins Quelle höchst umstritten ist. Das war ihm selber nicht entgangen, wie er in einer Fußnote anmerkt. Aber wie geht Sarrazin mit dieser Kritik um? „Dieses sehr erfolgreiche Buch löste eine heftige Diskussion aus und traf auf eine große Welle öffentlicher Kritik. Diese konzentrierte sich aber auf das Grundsätzliche und Ideologische.“ (S. 419). Das ist ein weiterer Beleg für Sarrazins Methode, jegliche Kritik an seinen Thesen als „ideologisch“ abzuqualifizieren. Tatsächlich war die Kritik an Herrnstein/Murray alles andere als ideologisch.
Ein Team von Wissenschaftlern der University of California, Berkeley, prüfte die statistische Methodologie von Herrnstein/Murray und kam zur Schlussfolgerung, dass die von Sarrazin behauptete These, dass (angeborene) Intelligenz wichtiger sei als die sozio-ökonomische Herkunft, im wesentlichen ein Effekt einer von Herrnstein/Murray vorgenommenen Datenmanipulation sei.[13]
Sanders Korenman vom National Bureau of Economic Research und Christopher Winship von der Harvard University wiesen ebenfalls gravierende methodische Fehler nach.[14]
Und James Heckmann, immerhin Träger des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften, kritisierte, dass Herrnstein/Murray mit der Absicht, ihre Theorie zu stützen, das falsche Testverfahren für die Intelligenzmessung benutzt haben, obwohl sie wussten, dass ein besseres zur Verfügung gestanden hätte.[15]
Diese Kritiken kann man wohl kaum als „grundsätzlich“ oder „ideologisch“ bezeichnen." "

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Und noch einmal FAZ  (21.09.2010) - beleuchtet die in Sarrazins Buch aufblitzenden Bezüge auf seinen eigenen Werdegang und war wegen Polemik nicht in meiner ersten Auswahl; gehört aber zu einem runderen Bild letztlich doch dazu:
Nils Minkmar: Lesen ist nicht genug.
"Thilo Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“ ist ein klassischer Bildungsroman..."
http://www.faz.net/s/Rub26B658D129854FA4AAC01A726777C753/Doc~EE64D585E4D314C53892306587BE94E86~ATpl~Ecommon~Scontent.html


Über die doch nicht so "breite statistische Basis" (TAZ 24.08.2010)
http://taz.de/1/wahrheit/artikel/1/die-rueckkehr-des-rechenritters-sarrazin/

Dazu auch
http://guttmensch.blogspot.com/2011/02/neue-publikation-sarrazins-thesen-auf.html

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Nachtrag:
Eine Fundstelle mit einer Zusammenfassung von Thilo Sarrazin selbst anlässlich eines Hörfunk-Interviews - auf Englisch - mit BBC. Original-Interview (Audio) http://www.wikio.de/video/thilo-sarrazin-full-hour-interview-say-4976271 : Transkript (Auszug) http://europenews.dk/en/node/39257
Betrifft nur den Teil "Problemdiagnose", vorgeschlagene Maßnahmen werden nicht angesprochen.
  • Deutschland schrumpft (mit jeder Generation um ein Drittel der Bevölkerung)
  • Die klügsten Menschen kriegen die wenigsten Kinder
  • Deutschland hat die falsche Art von Immigration - aus den falschen Ländern (in der Zusammenfassung sagt er nicht "aus muslimischen Ländern", erwähnt das jedoch im Interview)
Der Satz: "Die klügsten Menschen kriegen die wenigsten Babies" ... führte bei einigen Hörern zu einem akustischen (und/ oder "Freud'schen") Missverständnis, wonach die weißesten Menschen die wenigsten Babies kriegen:
“In einem Interview mit der BBC fasste Thilo S. seine Problemdiagnose mit „the brightest people get the fewest babies“ zusammen, wobei Spiegel Online aus dem ersten Teil des Satzes „the whitest people“ machte – dieses Missverständnis ist durchaus plausibel im Kontext seiner anderen Äußerungen."  (http://www.kritisch-lesen.de/2011/04/bauchladen-der-ausgrenzungsdiskurse/)

...  Eine Gruppe, die sich als "White Refugees" bezeichnet, u.a. die "Afrikanisierung Südafrikas" (Africanisation of SA) beklagt und meint, man sollte den Einsatz von Penis und Uterus ("action in using the penis and the womb") als eine Kriegshandlung ("act of war") verstehen, scheint ebenfalls "whitest" verstanden zu haben. Jedenfalls preisen sie Sarrazin als einen EU-Propheten und schrieben unter einen Link zu einem Youtube-Video  (dessen Link allerdings nicht mehr funktioniert) "Thilo Sarrazin: How Germany is committing suicide by Islam"; Wie Deutschland Selbstmord durch Islam begeht.
http://thilo-sarrazin-eu-prophet.co.nr/


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"Deutschland schrumpft"
vergleiche auch "Antrag der Fraktion der NPD: Den biologischen Fortbestand des deutschen Volkes bewahren! – Drucksache 6/93 –  Sitzung des Landtags vom Mecklenburg-Vorpommern am 16.11.2011 ... Das Wort zur Begründung hat der Abgeordnete Stefan Köster von der NPD-Fraktion  ....    "
http://www.jubelkron.de/unruhenImLandtag.htm

Mit Video auf der NPD-nahen Webseite
http://rueckschlagklappe.wordpress.com/2012/02/24/wer-spricht-denn-hier-von-herrenrasse/


Köster: "... Und so viel Selbsthass als Angehörige des deutschen Volkes ist echt abenteuerlich und echt schämenswert. ... Sie, die Vertreter der pseudodemokratischen Parteien, streben den Zuzug von Fremden in unsere Heimat an ... Durch diese Handlungen versetzen Sie unserem Volk langfristig hinterrücks den Dolchstoß. ..."       



Siehe auch Stichwort "Schrumpfvergreisung" auf diesem Blog; z.B.



Kommentare:

  1. Daß Intelligenz zu einem erheblichen Teil vererbt wird, ist im Grunde bewiesen und auch logisch. Siehe auch: http://www.youtube.com/watch?v=JlZI9kSp0t4. Wohl kann man versuchen, einen genetischen Totalschaden -- wie in meinem Falle -- durch Erziehung auszugleichen, jedoch wird das Ergebnis kein allzu befriedigendes sein.

    Denn mit einem IQ von knapp über 70, den ich leider aufweise und also beinahe geistig behindert bin, ist ein Weiterkommen unmöglich. Ich kann weder Schwieriges erlernen, noch Schulen abschließen, geschweige denn studieren -- da einfach zu dumm. Und dies liegt eben leider daran, daß ich das Kind von Unterschichtlern bin.

    Was spräche denn gegen humane Eugenik? Wenn ich schon in -- materielle wie geistige -- Armut geboren werden mußte -- das Problem der Geburt überhaupt mal außen vor gelassen --, wenn ich also schon geboren werden mußte, warum dann als Trottel? Lebte man jedoch in einer Gesellschaft, der das Wohl des Kindes am Herzen läge statt eines diffusen "Rechtes", daß jeder, egal wie schlecht er dran ist, Kinder zeugen und auch noch erziehen darf -- wieso gibt es nicht einmal Qualifikationen für so etwas wichtiges? --, dann wäre mir all das erspart geblieben.

    Schlussendlich müßte man die Eltern verklagen können: einerseits, daß sie mich überhaupt geboren haben: hätte ich die Wahl gehabt, ich hätte abgelehnt. Andererseits, weil diese mir nicht nur solch unterdurchschnittliches Erbmaterial vermachten, sondern dann nicht einmal richtig erzogen haben.

    Ich würde mich über eine entspannte Debatte über humane Eugenik sowie ein Recht auf einen humanen, selbstbestimmten Tod -- in meinem Fall, weil das Leben als beinahe geistig behinderter keinerlei Sinn ergibt, auch keine Hoffnung hat. Denn: das, was man Zukunft nennt, ist bei jemandem wie mir ja verbaut, da gibt es kein Weiterkommen, Qualifikationen erwerben ist unmöglich, scheitert an der minderen Intelligenz -- würde mich also über eine entspannte Debatte über diese beiden Themen freuen.

    Gruß

    Michael

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  2. "Aus Erblichkeit und Fertilität im Dreisatz auf eine drohende Verdummung zu schließen, wie Thilo Sarrazin es tut, ist mit einer komplexen Anlage wie Intelligenz schlicht nicht möglich und ignoriert zudem die vielfältigen sozialen Einflüsse. Es wird zu keinem Einbruch des Durchschnitts-IQ in Deutschland kommen, wenn Menschen, die sich in der unteren Hälfte der Intelligenzverteilung befinden, mehr Kinder haben."
    Prof. Dr. Elsbeth Stern

    "Die Psychologin (Prof. Stern) forscht an der ETH Zürich. Sie ist führend auf den Gebieten Intelligenz und Lernen. Thilo Sarrazin hat sich unter anderem auf ihre Arbeit bezogen."

    Aus:
    Was heißt hier erblich? Von Elsbeth Stern. -Die Intelligenzforscherin Elsbeth Stern widerspricht der Verdummungsthese.

    DIE ZEIT 02.09.2010
    Gefunden auf Academics.de

    Eingestellt von Magga

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  3. Der rassistische Diskurs wird reaktualisiert

    Interview | Güler Alkan, 6. August 2012 (etwas gekürzt)
    daStandard.at

    "Die von der Krisenentwicklung bedrohte Mittel- und Oberschicht wird zu einer homogenen Bevölkerung mit genetisch qualitativ hoch stehenden Charaktereigenschaften erklärt, die sich gegen die überfruchtbaren 'Minderwertigen' wehren muss."

    Sarrazin benutzt das Muster des Antisemitismus und wendet es als rassischen Antiislamismus an, meint Kultur-historikerin Bergmann

    Die Kulturhistorikerin Anna Bergmann hat sich in dem Sammelband "Rasse und Raum", der in Kürze erscheinen wird, eingehend mit der Reaktualisierung des rassistischen Bevölkerungsdiskurses in Thilo Sarrazins Bestseller "Deutschland schafft sich ab" (2010) beschäftigt. Im Interview mit daStandard.at spricht sie über den rassischen Antiislamismus bei Sarrazin und die Gefahr des bürgerlichen Selbstverteidigungskonzepts.

    daStandard.at: Hat Sarrazin den rassistischen Bevölkerungsdiskurs wieder salonfähig gemacht?

    Bergmann: Ja, das ist das Besondere an diesem Buch, dass Sarrazin mit dem wissenschaftlichen Besteck der Demografie und Humangenetik rassistische Argumentationsfiguren aufgreift und diese auf soziale Krisenphänomene der heutigen Zeit anwendet. Diesem Schema folgten auch die Rassenhygiene und die Eugenik, die sich als wissenschaftliche rassistische Bewegungen Ende des 19. Jahrhunderts formiert hatten. Genau diesem Muster entspricht auch die Sarrazin'sche Schrift.
    Menschen aus den mittleren und akademischen Schichten, darunter viele Intellektuelle, haben durch den Kauf und durch Kommentierungen dieses Buches dokumentiert, dass sie dieser rationalisierten Version des Rassismus etwas abgewinnen können. Die demografische und humangenetische Fundierung - was immer man davon wissenschaftlich halten mag - ist das Gefährliche an seiner Schrift, das sie salonfähig macht.

    daStandard.at: Auf welche Argumentationslinien greift Sarrazin konkret zurück? Schließlich wird ja das Wort "Rasse" in seinem Buch durch den Begriff "Ethnie" ersetzt.

    Bergmann: Eigentlich ist es egal, ob Sarrazin von Rasse oder Ethnie spricht - das sagt er ja auch in einem Interview in der "taz". Und ich würde ihm nicht widersprechen: Auf Wunsch des Verlages hatte er diese Begriffe ausgetauscht, es war ihm egal, denn dadurch hat sich der Inhalt seines Buches in keiner Weise verändert. Außerdem verglich er ja auch unter stürmischem Beifall auf einer öffentlichen Veranstaltung MigrantInnen mit belgischen Ackergäulen, die sich mit Lipizzanerpferden vermischen würden.
    Aber seine Argumentationsmuster sind entscheidend. Die Rassenhygiene griff die Krisenentwicklungen des 19. Jahrhunderts auf, deutete sie genetisch und stellte sie in einen Zusammenhang mit der Geburtenentwicklung. Seit Ende des 19. Jahrhunderts gab es in den Industrieländern einen demografischen Umbruch, den wir als relativen Geburtenrückgang bezeichnen. Der Geburtenrückgang war aber nicht in allen Schichten gleich ausgeprägt, sondern Frauen aus dem Bürgertum gebaren zunehmend weniger Kinder im Vergleich zu Frauen aus der Armutsbevölkerung.
    Diese Entwicklung nahmen die Rassenhygieniker und Eugeniker zum Ansatz ihres politischen Konzepts, und sie behaupteten, dass die "Rasse" sich zunehmend verschlechtere, wenn nicht eine Gebärförderung bei Frauen aus den höheren Schichten und eine Geburtenverhinderung bei Frauen aus der Armutsbevölkerung politisch durchgesetzt werde. Dieses Argumentationsmuster nimmt auch Sarrazin zur Grundlage seiner Thesen.

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  4. Interview mit Anna Bergmann (Fortsetzung)
    aus da.Standard.at


    daStandard.at: Das Gebärverhalten der Frauen scheint Sarrazin besonders zu interessieren. Warum?

    Bergmann: Sarrazin erklärt, dass die höheren Geburtenraten der Muslima die "Intelligenzmerkmale" der deutschen Bevölkerung "verdünnen" und durch die Vermehrung ihrer negativen genetischen Dispositionen - wie Faulheit, Dummheit, Bildungs- und Arbeitsunfähigkeit - zerstören würden. Und dass auch die Frauen aus der deutschen Armutsbevölkerung durch ihre Kinderscharen die genetische Qualität der deutschen Bevölkerung in den Sumpf ziehen würden. ...

    daStandard.at: Sie vergleichen Sarrazins Argumentation mit dem völkischen Antisemitismus. Welche Ähnlichkeiten gibt es da?

    Bergmann: Ich vergleiche diese Argumentation mit dem völkischen Antisemitismus, weil im 19. Jahrhundert aus der jüdischen Religionsgemeinschaft eine Rasse, also eine Bevölkerungsgruppe mit einer bestimmten negativen und genetisch erklärten Charaktertypologie,konstruiert wurde. Und genau dieses Muster bedient auch Sarrazin, indem er einer großen heterogenen Religionsgemeinschaft, die in vielen Ländern und Kontinenten mit jeweils unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zu finden ist, vererbte Charaktermerkmale zuschreibt.
    Im zweiten Schritt werden diese Attribute auf die Evolutionsgeschichte bezogen, und Sarrazin behauptet, dass die muslimische Religion durch einen weniger intensiven "Kampf ums Dasein" und eine dadurch bedingte geringere biologische Selektion noch nicht auf der Höhe der Zivilisation angekommen sei. Die jeweiligen genetischen Gegensatzpaare von muslimischer und christlicher "Bevölkerung" lauten: Gewalt versus Rationalität; Dummheit versus Intelligenz; Faulheit versus Tüchtigkeit.

    daStandard.at: Sie erwähnen in Ihrer Analyse auch, dass Sarrazin auf religionsbiologische Erklärungsansätze und Klassifizierung zurückgreift und einen Säkularisierungs-mythos reproduziert. Was meinen Sie damit?

    Bergmann: Unser kulturelles Selbstverständnis von einer gewaltfreien und demokratischen Gesellschaft bezieht sich stets auf die Aufklärung, insbesondere wenn es um den Islam, die Gewalt und das Patriarchat geht - so konstruiert auch Sarrazin diese "Trias". ...
    Sarrazin blendet das Gewaltpotenzial unserer westlichen Zivilisation komplett aus - also den Kolonialismus, zwei Weltkriege, die rassistische Vernichtungspolitik im Nationalsozialismus. Stattdessen reproduziert er eine Ideologie von der gewaltfreien modernen Gesellschaft, die sich seit der Aufklärung bruchlos auf das Prinzip der Rationalität beruft und die erst jetzt und neu von Menschen muslimischer Glaubensrichtung durch einen genetisch bedingten Hang zur Barbarei bedroht werde.

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  5. Interview mit Anna Bergmann (Fortsetzung)
    aus da.Standard.at


    daStandard.at: Für Sarrazin sind Menschen aus einkommensschwachen Schichten und Muslime weder tüchtig noch besonders intelligent und volkswirtschaftlich gesehen ineffizient.

    Bergmann: Dieses Erklärungsmodell macht meines Erachtens Sarrazin auch politisch so gefährlich, denn wie in rassistischen Denkmustern generell der Fall, sollen soziale Probleme durch die Abschaffung bestimmter Menschen gelöst werden, indem sie selbst zur Ursache einer großen und übermächtigen Entwicklung, die niemand mehr versteht und im Griff hat, erklärt werden. Wie in der Rassenhygiene auch wird Armut als ein genetisches Phänomen gedeutet, das uns alle in den Ruin führen würde.

    Umgekehrt wird die von der Krisenentwicklung bedrohte Mittel- und Oberschicht zu einer homogenen Bevölkerung mit genetisch qualitativ hoch stehenden Charaktereigenschaften erklärt, die sich gegen die überfruchtbaren "Minderwertigen" wehren muss. Dieses rassistische Konzept kennzeichnet Michel Foucault als "Verteidigung der Gesellschaft". Genau dieses Muster reproduziert Sarrazin: "Wir müssen uns gegen diesen gesellschaftlichen Ballast wehren, ansonsten gehen wir alle unter." Diese Logik folgt einem Selbstverteidigungskonzept und spricht sich gleichsam von Gewalt frei - schließlich geht es um die "Lebensrettung" eines konstruierten höherwertigen Ganzen.

    daStandard.at: Warum ist Armenfeindlichkeit wieder salonfähig geworden?

    Bergmann: Wie eben schon gesagt: Armut wird als parasitärer Lebensstil gedeutet, der immer mehr als eine negative Charaktertypologie und nicht mehr als ein Ergebnis unserer gesellschaft-lichen Misere im Sinne eines Strukturmerkmals des neoliberalen Globalisierungsprozesses wahrgenommen wird. (Güler Alkan, daStandard.at, 6.8.2012)


    Anna Bergmann studierte Politik- und Sozialwissenschaft an der Freien Universität Berlin, promovierte am Institut für Politische Wissenschaft und am Institut für die Geschichte der Medizin der FU Berlin. Sie ist außerplanmäßige Professorin an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder und außerdem seit 2010 als Senior Lecturer am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Innsbruck tätig.

    http://dastandard.at/1343743981302/Der-rassistische-Diskurs-wird-reaktualisiert

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  6. Schrilles Crescendo?

    Ein Leserkommentar auf ZEIT online; typisch fuer zahlreiche Beschwoerungen der angeblichen „wissenschaftlichen Fakten“ hinter den Sarrazin‘schen Tiraden:

    Galliaestdivisa 31.08.2010 um 17:40 Uhr

    „oh jesses na - jetzt bringt man Sarrazin schon mit Eugenik in Verbindung (....mindestens mitschwingt..). Bei dem ganzen schrillen Crescendo, dass aus allen Ecken und Winkeln auf den armen Kerl eindröhnt vermisse ich wenigstens einen Kommentar, der sich wirklich inhaltlich mit Sarrazin auseinandersetzt. Eugenik? Sarrazin hat m.W. lediglich gesagt, dass Juden ein gemeinsames Gen teilen, ebenso die Basken. Das sind schlichte wissenschaftliche Fakten. die im Sommer diesen Jahres bereits durch die Gazetten gewandert sind - und zwar ohne Naziunterstellungen.“

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-08/sarrazin-spd-eugenik


    Diese Hexenjagd aber auch – den armen verfolgten Sarrazin mit Eugenik in Verbindung zu bringen! (Um noch eins draufzusetzen: Hans-Olaf Henkel sprach von einem „barbarischen Vernichtungsfeldzug“). Dabei hat Sarrazin doch nicht von „Eugenik“, sondern nur von „eugenischen oder dysgenischen Effekten” geschrieben und sich auf den Begruender der Eugenik, Francis Galton bezogen. Was hat das denn mit Eugenik zu tun? - Ironie Ende. Wer sich “wirklich inhaltlich” mit Sarrazin auseinandersetzen will, der kommt nicht vorbei an einer Auseinandersetzung mit der Ideologie der Eugenik (die von ihren Anhaengern zu Unrecht als Wissenschaft ausgegeben wird).

    Dass „Juden ein gemeinsames Gen teilen, ebenso die Basken“, wanderte zwar durch die Gazetten - weil eine Firma mit dubiosen Behauptungen ueber die Aussagekraft ihrer Gentests Kasse machen wollte - ist aber trotzdem falsch. Ganz sicher handelt es sich hier nicht um “schlichte wissenschaftliche Fakten”. Selbst Sarrazin hat inzwischen zugegeben, dass er sich in dem Punkt geirrt hat.

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  7. Thread: The Great German Thilo Sarrazin speaks

    http://www.debatepolitics.com/europe/91381-great-german-thilo-sarrazin-speaks-2.html

    02-05-11, 09:46 PM

    German guy
    Guru

    Re: The Great German Thilo Sarrazin speaks

    I have read parts of it, and have to say that it's not really substantial, despite the many statistics he cites, but more or less a mix of very bold, unsupported alarmist theories. Some are outright racist and seem to stem from the "racial hygiene" and euthanasia tradition of the 1930s.

    A short summary:

    Sarrazin has two main concerns: 1) Less intelligent people breeding more than smart people, and 2) Muslim immigrants breeding more than smart German people, which, in his eyes, leads to a "stupidification" of Germany.

    His theories are pretty bold, I'll try to summarize them. He claims intelligence is genetic and thus inheritable, smart people have smart children, stupid people have stupid children. That's genetics. Also, wealth and success is a result of genetic intelligence -- wealthy people are wealthy because they are smart, and poor people are poor because they are stupid. All because of genetics, of course. Next twist: Most Muslims in Germany are poor. Concluding from the aforementioned theories, that means they are genetically stupid and not intelligent -- else, they wouldn't be poor, right? And they will only breed
    unintelligent stupid children with bad genes.

    Then he cites many statistics that are showing poor people breed more than wealthy people, and Muslim immigrants have higher birthrates than natives. The ultimate conclusion: Germany is becoming increasingly stupid due to the spreading of bad genes.

    As nice topping on this brown ice cream, he constantly refers to Muslim immigrants with rakish pejorative labels, such as "headscarf-brats".

    The nice thing, for him, is that he doesn't propose any solutions. Because, everybody with basic thinking skills can reach the conclusion that the only solution is euthanasia, racial segregation à la Nuremberg Laws and all kinds of other nice things of that scale. But of course, Sarrazin never speaks out these conclusions -- he doesn't want to be associated with racism or Nazi ideas. When pointed to that, he veils himself into a false indignation, rejecting he ever proposed anything like that. No, he leaves the voicing of propositions to the ugly mob of semi-fascist bigots who admire him.

    It's pretty pathetic, if you ask me. But the Tea Party will love him.

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  8. ... bemerkenswert, die Formel vom nationalen "Selbsthass" bei dem NPD-Vertreter - vgl. "juedischer Selbsthass", das Wort fuer vermeintlichen Antisemitismus, wenn er Juden vorgeworfen wird ("konkret" Herausgeber Gremliza hat es kuerzlich auf den juedischen Publizisten Uri Avneri angewandt; Kommentar dazu an anderer Stelle)

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    1. BloggerMagga
      #1.23 — 03.10.2015

      Die Selbsthass-Rhetorik sah ich zuerst auf Seiten, die sich als pro-israelisch ausgeben. Allerdings steht "Pro-Israel" ebenso wenig für Israel, wie die Pro-Bewegung hierzulande für Deutschland steht.

      Bei der israelischen Pro-Bewegung werden jüdische Kritiker einer aggressiven Siedlungspolitik gern des Selbsthasses bezichtigt und mit dem Vorwurf eines angeblichen jüdischen Antisemitismus diskreditiert.

      Diese Rhetorik scheint auf rechte Bewegungen in Deutschland (und anderswo) überzuschwappen - verbunden mit der Behauptung, wer für eine menschenrechtsorientierte Politik gegenüber Menschen anderer Herkunft eintrete, sei vom Selbsthass getrieben. Sie passt "perfekt" zu dem traditionell rechten Klassiker vom Schuldkult, den es zu überwinden gelte.

      Bei Pegida-Demonstrationen wird schon mal Absolution von deutscher Schuld erteilt, wenn sich dafür der neue Hass gegen Muslime richtet:

      Ein „Gast aus Israel“ sprach bzw. brüllte bei einer Pegida-Demo, mit deutscher Übersetzung:
      "Der Gast aus Israel sieht hier keine Nazis, nur bei den Linken ... Die Nazis sind in der Mentalität des Islams ... Wir vergeben euch ... wir sind stolz auf euch .. yes, we are islamophob ... Antifa, fuck you...."
      https://www.youtube.com/w...

      Zitat und Quelle von
      „Seltsame Bettgefährten: Antisemitische und selbsternannte "pro-israelische" Hassblogger verwenden oft gleiche Rhetorik“
      http://guttmensch.blogspo...

      http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-10/kanada-reisewarnung-ostdeutschland-rassismus?cid=5322857#cid-5322857

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  9. Tirade im Sarrazin-Stil (bis auf den letzten Satz, wenn man sich klar macht, wer mit AH gemeint ist) unter einem Medley deutscher Lieder vom Rhein:

    shaun walker 7 months ago

    "listening to this makes me realise we white european christians should be fighting for a europe for white christians....all non whites and non christians have no right or reason to be here and are dragging europe down...look at what the muslims and africans are up to....and nary a wimper from corrupt white politicians....AH was right... "

    https://www.youtube.com/watch?v=9k1TrsLXwMY

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  10. "Down breeding"

    Down Breeding: Hartz-IV macht Kinder
    Juni 9, 2016 15 Kommentare

    Schon 2014 haben wir einen Beitrag zum Thema „Down Breeding“ veröffentlicht, in dem wir auf den Zusammenhang zwischen der Anzahl der Kinder in einer Familie und dem sozio-ökonomischen Status der Familie hingewiesen haben. ...

    Auf der gleichen Seite:
    Ist Wolfgang Schäuble das Ergebnis von Inzucht? →

    https://sciencefiles.org/2016/06/09/down-breeding-hartz-iv-macht-kinder/

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