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Freitag, 21. September 2012

47 Prozent


Ein paar Zitate


“47 Prozent der Menschen werden für den Präsidenten stimmen – komme, was wolle. Also gut, 47 Prozent stehen hinter ihm, die vom Staat abhängen, die glauben, sie seien Opfer, die glauben, der Staat habe eine Verpflichtung, für sie zu sorgen, die glauben, dass sie einen Anspruch auf Gesundheitsversorgung, auf Essen, auf Unterbringung, auf was auch immer haben. Dass das ein Rechtsanspruch ist, den der Staat erfüllen muss. Und sie werden für diesen Präsidenten stimmen – komme, was wolle … das sind alles Leute, die keine Einkommensteuer zahlen. ... Mein Job ist nicht, mir Sorgen um diese Menschen zu machen. Ich werde sie niemals überzeugen, selbst Verantwortung zu übernehmen und für ihre Leben zu sorgen.”
- US Präsidentschaftskandidat Mitt Romney
http://blog.zeit.de/us-wahl/2012/09/18/an-diesem-tag-hat-romney-die-wahl-nicht-verloren/
Volle Mitschrift des Videos, aus dem dieses Zitat stammt, auf "Mother Jones"
http://www.motherjones.com/politics/2012/09/full-transcript-mitt-romney-secret-video
Siehe auchhttp://guttmensch.blogspot.com/2012/08/romney-und-ryan.html


Ähnlich gedacht:
  • "Grundsätzlich sollte man überlegen, ob das Mitbestimmungs-und Wahlrecht nicht nur denjenigen zusteht, welche sich an der Gemeinschaft beteiligen. Die ursprüngliche griechische Demokratie basierte darauf, dass nur Bürger mit Grundbesitz ein Mitbestimmungs- und Wahlrecht besaßen. Dies könnte man wieder einführen - vielleicht auf Netto-Steuerzahler bezogen."
    -
    sok1950 auf SPON, 18.09.2012 
  • http://forum.spiegel.de/f22/us-google-page-rankingaesidentschaftskandidat-romney-unplugged-71091-2.html
    Anm.: Dies entspricht weitgehend dem Demokratie-Verständnis von Hans F. K. Günther (Demokratie für "bäuerliche Freisassen");
    s. Stichwort "Günther" auf diesem Blog 
  • (Ergaenzung 14.5.2013) Paul Weyrich, Gruender vom Institutionen und Netzwerken der “konservativen Bewegung” in den USA (z.B. ALEC, s. http://guttmensch.blogspot.com/2013/05/sudstaaten-blues.html) verkuendete im Herbst 1980 in Dallas, Texas, dass es keineswegs wuenschenswert sei, dass alle Buerger ermuntert wuerden, zur Wahl zu gehen. Je weniger Buerger waehlen, meinte er, desto besser sei es fuer die Republikaner. (Aber gegen doppeltes Stimmrecht fuer diejenigen, die er als "Leistungstraeger" ansieht, s.o. haette er sicher auch nichts)
  • http://www.youtube.com/watch?v=WPsl_TuFdes (Paul Weyrich – GooGoo Syndrome) 
  •  "… als das direkteste Mittel... gegen Armut … und gegen die Faulheit und Verschwendung usf., woraus der Pöbel hervorgeht, (ist) dies erprobt, die Armen ihrem Schicksal zu überlassen und sie auf den öffentlichen Bettel anzuweisen."- Hegel, zustimmend zitiert von Thilo Sarrazin (DSSA, 2010)

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Aus dem ZEIT Leser-Forum

"… Das Schlimme in sogenannten “Demokratien” ist der Umstand, dass das öffentliche Jammern mit den Vermögen zunimmt: Werden die Ärmsten erst gar  nicht gehört, weiß jedermann über die vermeintlichen Steuersorgen der Superreichen bescheid. Das immergleiche Argument der Spitzenverdiener, sie alleine kommen für ein Großteil der Steuereinnahmen auf, verweist dabei auf das eigentliche Problem: Die höchst ungerechte Einkommens-(….und damit Steuer…)-verteilung. Aktuelle Zahlen aus Deutschland belegen: Die “unteren” 50% in Deutschland besitzten gerade mal 1% der Vermögen!"

18. September 2012 um 14:05 Uhr
Agenda-Eigentor
http://blog.zeit.de/us-wahl/2012/09/18/an-diesem-tag-hat-romney-die-wahl-nicht-verloren/

 
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Romney und Ryan als Vertreter des Sozialdarwinismus
Karikatur auf einer Webseite, die Anliegen mexikanischer Einwanderer in den USA vertritt


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Der auch von Sarrazin verwendete Slogan des Sozialdarwinismus, “Survival of the Fittest”, ist wieder populaer geworden. Speerspitze der Wiederbelebung dieses Begriffs waren rechtsextreme Propagandisten. Seit den 1980er Jahren gibt es z.B. wieder Neuauflagen des 1910 erschienenen Opus “Might is Right, Or the Survival of the Fittest” eines Autors mit dem Pseudonym “Ragnar Redbeard”.
Abebooks verweist auf etliche Exemplare, zum Beispiel:

MIGHT IS RIGHT, Or the Survival of the Fittest.
Redbeard, Ragnar and Katja Lane (ed).
Bookseller: John K King Used & Rare Books (Detroit, MI, U.S.A.)
Book Description: Exclusive Millennial Wotansvolk Edition: np, 1999.
INSCRIBED "For your warrior spirit and the fourteen words" and SIGNED BY EDITOR, KATJA LANE, WIFE OF WOTAN FOUNDER DAVID LANE. Right-wing, Aryan-type novel; reprint of the 1910 ed. The phrase "fourteen words" is a white separatist code. Bookseller Inventory # 98-1898
http://www.abebooks.com/servlet/SearchResults?an=Redbeard&sts=t&tn=survival+of+the+fittest 
  • "The Fourteen Words is a White supremacist phrase which refers to the 14 word slogan "We must secure the existence of our people and a future for White Children," though it can also refer to the slogan "Because the beauty of the White Aryan women must not perish from the earth."[1] The slogans were both coined by noted racist David Lane in reference to an 88-word excerpt from Mein Kampf. Thus, white supremacists will sometimes combine "the 14 words" in reference to the excerpt in the phrase "14/88" where "88" has dual meaning as it also is used to reference H as the 8th letter of the alphabet, and thus the 88 can also be used to stand for HH, or "Heil Hitler".[2]  Hungarian far-right (though purportedly not Neo-Nazi) party Jobbik often uses the numbers 14 and 88. …"  - http://rationalwiki.org/wiki/Fourteen_Words (24.04.2012)
 


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Ergänzung 24. Mai 2013


Tea-Party-Bewegung endlich in Deutschland angekommen -
Ökonomieprofessor aus Las Vegas weiß wo's lang geht

Aus
AfD: Wahlrecht für Arbeitslose abschaffen?
Andreas Kemper  April 15, 2013

http://andreaskemper.wordpress.com/2013/04/15/afd-wahlrecht-fur-arbeitslose-abschaffen/


Konrad Adam wurde heute zusammen mit Bernd Lucke und Frauke Petry zum Vorstand
der neuen rechten Partei Alternative für Deutschland gewählt. Damit haben wir
nun erstmals ein Parteivorstandsmitglied, welches das Wahlrecht für Arbeitslose
anzweifelt. ... Adam [bezieht sich] auf einen Artikel von André Lichtschlag, Herausgeber des
marktlibertären Magazins eigentümlich frei ...

Lichtschlag hatte zuvor (19.09.2006) in der WELT geschrieben:
“Wählen dürfen demnach in Zukunft nur noch die Nettosteuerzahler, also
Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft. Ein solcher
Wahlrechtsentzug für die Unproduktiven wurde bereits in den 70er-Jahren von
Wirtschaftsnobelpreisträger Friedrich August von Hayek angedacht und kürzlich
von Ökonomieprofessor Hans-Hermann Hoppe aus Las Vegas präzisiert.” André
Lichtschlag: Entzieht den Nettostaatsprofiteuren das Wahlrecht!

Konrad Adam pflichtete einen Monat später (16.10.2006) der Idee bei und
begründete dies historisch:
“Nur der Besitz schien eine Garantie dafür zu bieten, dass man vom Wahlrecht
verantwortlich Gebrauch machte. Erst später, mit dem Aufkommen der industriellen
Revolution und seiner hässlichsten Folge, der Massenarbeits losigkeit, ist die
Fähigkeit, aus eigenem Vermögen für sich und die Seinen zu sorgen, als
Voraussetzung für das Wahlrecht entfallen. Ob das ein Fortschritt war, kann man
mit Blick auf die Schwierigkeiten, die der deutschen Politik aus ihrer
Unfähigkeit erwachsen sind, sich aus der Fixierung auf unproduktive
Haushaltstitel wie Rente, Pflege, Schuldendienst und Arbeitslosigkeit zu
befreien, mit einigem Recht bezweifeln. Das Übergewicht der Passiven lähmt auf
die Dauer auch die Aktiven und zerstört den Willen zur Zukunft”  Konrad Adam:
Wer soll wählen? ...


André Lichtschlag freut sich, dass seine – bzw. Hayeks –
Ideen nun eine Partei gefunden haben. Er bejubelt, dass mit der AfD endlich die
Tea-Party- Bewegung in Deutschland angekommen sei. ...


Gottfried Ludewig hatte als RCDS-Vorsitzender 2008 eine ähnliche Forderung
gestellt (“Doppeltes Wahlrecht für Leistungsträger”). Ludewig wurde daraufhin
aus seiner Hochschulgruppe geworfen. Konrad Adam aber wurde in den Vorstand der
AfD gewählt, nachdem er diese Forderung gestellt hatte. ...


Konrad Adam steht mit seiner Idee, den sogenannten “unteren Schichten” das
Wahlrecht abzuerkennen, nicht allein. Auch der zum wissenschaftlichen Beirat
gehörende Volkswirtschaftsprofessor Roland Vaubel stellte Überlegungen in diese
Richtung an. In seinem Beitrag Der Schutz der Leistungseliten in der Demokratie
diskutierte er, wie die sogenannten “Leistungseliten”  ”vor der Tyrannei der
Mehrheit geschützt werden können”. Er wurde fündig in “Solons Verfassung” ...

Hermann Behrendt wurde zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der AfD in
Nordrhein-Westfalen gewählt. Behrendt fordert, dass die Parlamente auf Bundes-
und Landesebenen abgeschafft werden, weil die derzeitige Politikform
“Arbeitsscheue” (Originalton) begünstige.

 

Kommentare:

  1. Willkommen Papst Franziskus!

    Franziskaner-Brueder waren diejenigen, die aus einer religioesen Sicht Romneys Einstellungen gegenueber den Armen anprangerten.
    (S. Post "Romney und Ryan").

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    1. Ob ein Papst, der Solidaritaet mit den Armen so stark in den Vordergrund stellt, ueberhaupt gewaehlt worden waere, wenn die US Praesidentschaftswahl anders ausgegangen waere?

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  2. Merkzettel

    Hegels radikale Rezepte gegen die Armen, zustimmend zitiert von Thilo Sarrazin (s. Post), spielen auch in der Ideengeschichte der "Konservativen Revolution" der Weimarer Zeit und des historischen "Hofgeismarkreises" der SPD (bzw. rechtsgerichteter Jungsozialisten)eine Rolle.

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  3. Die Alliierten sind auch die tüchtigsten erfolgreichsten Plünderer der Geschichte, https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/564x/a1/7b/26/a17b26e69c537fde65e3f0ee67fca4a2.jpg denn sie betrieben zuerst Sklavenhandel

    Gerade die Siegermächte sind die größten Sklavenhändler und Sklavenhalter. Rußland hat stets
    seine Millionen Verbannten als Sklaven mißbraucht. Gegenwärtig schützt man die Sklavenarbeiter der Sowjetunion auf 15 bis 20 Millionen. England und Frankreich beuteten die Eingeborenen ihrer Kolonien Jahrhunderte lang als Sklaven aus. Und hier bei uns in Amerika wurde die Sklaverei offiziell erst vor 8o Jahren abgeschafft, während die Neger in den Südstaaten immer noch als Bürger dritten Grades behandelt werden. Wir haben noch immer kein Gesetz gegen die Lynchjustiz. Und in welcher schmählichen Weise haben wir unsere deutschen Kriegsgefangenen in Verletzung des Völkerrechts als Sklavenarbeiter an England und Frankreich verkauft. Die Deutschen haben solche Verbrechen niemals begangen, wurden aber gehängt. Die Verbrecher der siegreichen Nationen dagegen befinden sich immer noch auf freiem Fuße.

    Die wirklichen Aggressoren sind die heutigen Grossmächte

    Rußland war im 16. Jahrhundert ein verhältnismäßig kleines Land mit einer zum Teil noch wilden Nomadenbevölkerung. Der grausame Zar Iwan, der Schreckliche, führte nach allen Seiten hin rücksichtslose Angriffskriege und begründete auf diese Weise das Moskowitische Reich. Peter der Große der europäische Kultur in sein Land verpflanzen wollte, bereiste Deutschland und Holland und rief Tausende von Deutschen als Lehrer und Lehrmeister seines Volkes in sein Land. Deutsche bauten ihm eine neue Hauptstadt, St. Petersburg (heute Leningrad), und eine Hafenstadt, Kronstadt, die ihren deutschen Namen bis zum heutigen Tage trägt Unter der Herrschaft Peters wurden Dutzende von Völkerschaften dem russischen Joch unterworfen. Die gewaltigste Ausdehnung jedoch erfuhr Rußland unter der skrupellosen Zarin Katharina II. Unter ihrer Regierung wurde Polen geteilt, die Baltischen Staaten, die Ukraine, die Krim und das gewaltige Sibirien für immer der Krone aller Russen unterstellt. Solange es besteht, wurde Rußland mit der Knute regiert, sowohl unter den absolutistischen Zaren wie unter den zynischen Diktatoren der bolschewistischen Ära. Der russische Koloß wurde in Unbildung gehalten, um leichter regiert werden zu können. Bis in unser Jahrhundert hinein gab es dort mehr als 70 % Analphabeten

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  4. Die Ausdehnung des Riesenreiches vollzog sich in einer ununterbrochenen Folge von grausamen Angriffskriegen. Die unterworfenen Völkerschaften wurden in allen Richtungen durcheinandergeworfen und so geschwächt daß sie niemals mehr in der Lage waren, ihre Unabhängigkeit wiederzugewinnen. Das riesige Wald- und Eisland Sibirien wurde zur Strafkolonie gemacht, besiedelt von Millionen Verurteilter und Verbannter, die dort als Zwangsarbeiter ein elendes Dasein fristen. So entstand der Koloß durch Gewalt und Brutalität Er stellt heute die größte Gefahr und Bedrohung für die Menschheit dar. Mit Hilfe der Ermordung des Zaren und seiner Familie und über zahllose Leichen gelangte Stalin, den Roosevelt seinen "persönlichen Freund" nannte, zur Macht. Und diese größten und grausamsten Aggressoren bezeichnete die Rooseveltregierung als "friedliebende Demokraten" und unsere "edlen Verbündeten"!

    England bestand zur Zeit der Königin Elisabeth, vor ungefähr 400 Jahren, lediglich aus dem südlichen Teil der Britischen Inseln und hatte etwa 3 Millionen Einwohner. Durch grausamen Mord und lange Eroberungskriege wurden Irland und Schottland unter die englische Herrschaft gezwungen und so das "Vereinigte Königreich" mit etwa 7 Millionen Einwohnern begründet (Zur gleichen Zeit besaß das HI. Römische Reich Deutscher Nation eine Bevölkerung von 18 Millionen). Nach Konsolidierung des Vereinigten Königreichs zogen die Engländer in allen Himmelsrichtungen auf Eroberungen aus. Die Geschichte Englands bestand von damals bis in unsere Tage aus einer ununterbrochenen Folge von Angriffskriegen. Es baute die mächtigste Kriegs- und Handelsflotte und war bis zum Zweiten Weltkrieg die bedeutendste Seemacht der Erde, also der wirkliche Militarist. Das "perfide Albion" spielte die europäischen Mächte mit Intrigen und verschlagener Diplomatie unter der selbst erfundenen Devise des "Gleichgewichts der Kräfte" gegeneinander aus. Wurde ihm eine Nation auf dem Festland zu mächtig so machte sich England auf, sie zu vernichten So geschah es Spanien und den Niederlanden. Die dänische Flotte wurde mitten im Frieden überraschend angegriffen und geraubt, Napoleon Bonaparte in die Knie gezwungen. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg mobilisierte England die ganze Erde gegen Deutschland, seinen größten Rivalen, um es zu vernichten. Winston Churchill erklärte er sei bereit, sich selbst mit dem "Sohn der Hölle" zu verbünden, um sein Ziel zu erreichen. Die Brutalität und Grausamkeit, mit der England seine Eroberungskriege führte, kannte keine Grenzen. Ich erinnere an die Konzentrationslager im Burenland, in denen Frauen, alte Leute und Kinder zu Tode gequält wurden, um die tapferen Männer, die für ihre Freiheit kämpften zur Unterwerfung zu zwingen.

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  5. Jedes Schulkind weiß oder müßte wissen, wie Tausende von aufständischen Indern vor Kanonen gestellt und in Stücke gerissen, wie Millionen von ihnen dem Hungertode geopfert wurden. Nach dem Ersten Weltkrieg setzte England die Hungerblockade gegen Deutschland noch ein volles Jahr fort und ließ auf diese Weise über eine Million deutsche Kinder, Frauen und alte Leute verhungern. Das sind einige der Mittel, mit deren Hilfe England sein Weltreich begründet hat, in dem es heute ein Sechstel der Erde und mehr als 550 Millionen Untertanen beherrscht. Und dieses Volk besitzt die Anmaßung sich selbst eine "friedliebende Nation" zu nennen. Vor dem Angesicht Gottes frage ich jeden Christenmenschen: Wie kann die Menschheit im Lichte der geschichtlichen, geographischen und ethnographischen Tatsachen diese große Lüge stillschweigend hinnehmen?

    Amerika, die jüngste und machtvollste unter den Großmächten von heute, war zu der Zeit, als der erste deutsche Kaiser, Karl der Große in Rom zum Beschützer der Christenheit gekrönt wurde, der weißen Rasse noch unbekannt. Als Dr. Martin Luther geboren wurde, hatte Kolumbus die Küsten der Neuen Welt noch nicht gesehen. Wie konnte Amerika in so kurzer Zeit so groß, so reich und so mächtig werden? Wir sind durch unsere Schulbücher gewohnt, unsere Geschichte seit der Zeit der Pilgerväter im Glorienschein zu sehen. In Wirklichkeit ist unsere kurze Nationalgeschichte eine ununterbrochene Kette von grausamen und blutigen Eroberungsfeldzügen gewesen.

    Oder kann etwa ein aufrichtig denkender Mensch glauben, die ursprünglichen Einwohner unseres Landes hätten nur auf den weißen Mann gewartet, um ihm ihr schönes Land mit seinen reichen Schätzen zu präsentieren? Nein! Spanier, Portugiesen, Franzosen, Holländer und Schweden führten die blutigsten Eroberungskriege der ganzen westlichen Hemisphäre, beraubten und zerstörten die einst blühenden Reiche der Azteken, Inkas und Mayas. Der Wahlspruch der Eroberer lautete: "Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer!" Schließlich kamen die Engländer und raubten den anderen Eroberern den gesamten damals bekannten nordamerikanischen Kontinent. Die einst freien Herren des Landes, die Indianer, wurden auf die grausamste Weise ausgerottet und ihres Landes beraubt. Gegen die weitaus tödlicheren Waffen des weißen Mannes waren die tapferen Indianer mit ihren Pfeilen und Bogen machtlos. Die List, Heimtücke und Brutalität mit der der weiße Mann in der Neuen Welt auftrat, spottet jeder Beschreibung.

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  6. So wird aus der frühen Geschichte unseres Landes berichtet, daß die Weißen gefangene Indianer bei lebendigem Leibe rösteten, um die Eingeborenen einzuschüchtern. Trotz ihrer überlegenen Waffen nicht imstande, mit den mutigen Verteidigern ihrer Heimat fertig zu werden, ließen die Weißen "Feuerwasser" und Geschlechtskrankheiten wirken und rotteten damit ganze Stämme kaltblütig aus.

    Eine weitere Gewalttat in unserer Geschichte, die in die Kolonialzeit zurückreicht, ist die Sklaverei. Im fernen Afrika wurden die armen Schwarzen wie das Wild gejagt und in Ketten nach Amerika auf den Sklavenmarkt gebracht. Wieviel Qual und menschliches Elend durch eine so grausame Habgier entstand, läßt sich nicht beschreiben. Erst vor wenig mehr als 80 Jahren wurde dieses nationale Verbrechen unterbunden. Noch heute leben Schwarze, die als Kinder von Sklaven zur Welt kamen.

    Als dann die englischen Kolonien Nordamerikas (mit deutscher Hilfe) ihre sogenannte "Unabhängigkeit" vom britischen Mutterland erkämpft hatten, führten die Staaten den Eroberungskrieg weiter. Die Indianer wurden weiter dezimiert. In ihrer unmenschlichen Habgier rotteten Amerikaner die Eingeborenen mit allen nur denkbaren Mitteln aus, vertilgten in weiten Gebieten des Landes die Büffelherden, die Hauptunterhaltsquelle der Indianer, und zwangen diese durch Aushungern, weiter und weiter zu wandern, bis endlich die weißen Eindringlinge von dem ganzen großen reichen und gesegneten Land Besitz ergriffen hatten. Die Überlebenden der wirklichen Herren dieses Landes leben heute in den "Reservationen", das heißt in Konzentrationslagern. Sie haben in Fragen der Regierung ihres Vaterlandes nichts zu sagen und werden in Unwissenheit gehalten. Wir fuhren dann mit unseren Eroberungskriegen gegen Spanien, Mexiko und Mittelamerika fort und nahmen uns, was wir wollten. Weder Deutschland noch Italien oder Japan mischten sich in unsere Angelegenheiten. So wurden wir die mächtigste reichste und "friedliebendste" Nation. Doch verschwiegen wir bewußt, daß wir das alles durch Angriffskriege, Sklavenhandel und Aushungerungspolitik erreicht haben. Es gab damals weder Rundfunk noch Filme noch ein modernes Presseberichterstattungswesen, um die Grausamkeiten jener Zeiten der Nachwelt zu erhalten. Natürlich wollen wir jetzt, nachdem wir alles zusammengerafft haben, wonach uns der Sinn stand, in Ruhe gelassen werden, um uns unserer Reichtümer in Frieden zu erfreuen.

    Die Sieger haben kein moralisches Recht

    Die große und für einen Christen entscheidende Frage der Zukunft lautet: Woher nehmen die Siegernationen das Recht, ein ganzes Volk zu verurteilen und in dieser unmenschlichen Weise zu behandeln? Ein moralisches Recht haben sie nicht. Sie können ihr brutales Vorgehen nur mit ihrer rohen Macht begründen, denn die Siegernationen haben hundertmal mehr Kriegsverbrechen begangen als die Deutschen und begehen sie ungestraft noch heute.

    Quelle: http://ip-klaeden.selfhost.eu/webseiten/hitler/berlin/verbrech.htm

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