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Samstag, 23. Juli 2011

Auch Rassen-Günther berief sich auf John Stuart Mill

„Er zitierte John Stuart Mill, einen der großen liberalen Denker. Jetzt glaube ich, ich werde krank.“ - Kommentar von Danny Wier heute auf der Webseite der Huffington Post (orig. Englisch; Hervorhebung in Fettdruck von mir); http://www.huffingtonpost.com/social/Danny_Wier/anders-behring-breivik-id_n_907513_98650662.html

Der Kommentar bezieht sich auf die einzige bekannt gewordene Twitter-Botschaft des Amokläufers Anders Behring Breivik, ein Zitat nach Mill: „Eine Person mit einer Überzeugung hat so viel Kraft wie 100.000, die nur Interessen pflegen“. (Siehe dazu auch den vorigen Post, http://guttmensch.blogspot.com/2011/07/anschlage-in-norwegen.html).

Es ist wohl wenig bekannt, dass John Stuart Mill (1806-1873) schon von dem Nazi-Rassenideologen und Protagonisten der „Nordischen Bewegung“ Hans K. Günther (1891 – 1968), im Volksmund auch „Rassen-Günther“ genannt, als Kronzeuge gegen das „Ideal der Gleichartigkeit aller Menschen“ reklamiert wurde. Diese Vereinnahmung könnte jedoch Spuren in rechtsextremem Gedankengut unserer Zeit hinterlassen haben.

Günther verfasste für die Nazi-Ideologie maßgebliche pseudo-wissenschaftliche Standardwerke. Eine Liste seiner Bücher und weitere Informationen findet man unter dem Eintrag Hans F. K. Günther auf Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_F._K._G%C3%BCnther). - Der Wikipedia-Beitrag enthält auch eine Abbildung des Heftes  „Vererbung oder Erziehung“ (erschienen 1936 in Berlin in der Schriftenreihe des Rassenpolitischen Amtes der N.S.D.A.P. und des Reichsbundes der Kinderreichen).

Aus dem folgenden Textauszug ist zu ersehen, dass Günther sich auf John Stuart Mill (und Herbert Spencer, den maßgeblichen Begründer des Sozialdarwinismus) berief, um seinen Warnungen vor einer "ungehemmten Massenfreiheit" und seinem Gegenmodell einer "indogermanischen", nur für einen bestimmten Personenkreis geltenden Freiheit mehr Autorität zu verleihen. Mit dem Begriff und der Idee vom "Indogermanentum" an sich hat Mill nichts zu tun, was Günther auch einräumt; er beruft sich auf grundsätzliche Ideen in Mills Essay On Liberty/ Über Freiheit, die seiner Auffassung nach der Idee von der indogermanischen Freiheit entsprechen. Der unten wiedergegebene Text stammt aus einer noch von Günther selbst bearbeiteten Nachkriegs-Version. (Günther hatte einigen Quellen zufolge Kontakte zu Wickliffe Preston Draper, dem Gründer des Pioneer Fund, der seit Jahrzehnten Publikationen zur Förderung eugenischen Gedankenguts unterstützt - wird noch ergänzt; s. auch Pioneer Fund mit Stichwortsuche auf diesem Block.)

Hans F. K. Günther: Frömmigkeit nordischer Artung. Ein Querschnitt durch das Indogermanentum von Benares bis Reykjavik 7. Auflage, 1989, Verlag Hohe Warte • Franz von Bebenburg • KG (zu finden auf URL: http://www.velesova-sloboda.org/antrop/guenther-froemmigkeit-nordischer-artung.html)

Auszug (Hervorhebungen mit Fettdruck von mir):

„Die Letzten, die …  die indogermanische Freiheit, nämlich die Demokratie der freien und untereinander gleichen landbesitzenden Familienväter …. — die Letzten, die in Europa diese Freiheit gefordert und verteidigt haben, waren die englischen Philosophen J. St. Mill und H. Spencer; John Stuart Mill, so mit seinem Buch „On Liberty“ vom Jahre 1859. Mit einem fast unbegreiflichen Weitblick hatte der englische Philosoph schon damals die Gefahren erkannt, die der würdigen Freiheit selbständig und unabhängig urteilender Einzelmenschen von der „Freiheit“ der sich in den Städten sammelnden Massen drohte. Schon damals fürchtete Mill die „Tyrannei der Mehrheiten“ in den Volksvertretungen, die Bedrückung der Urteilsfähigen durch die wechselnden Öffentlichen Meinungen. Er fürchtete das „chinesische Ideal der Gleichartigkeit aller Menschen“ und sah — wie Goethe in dem Trauerspiel „Die natürliche Tochter“ (1,5) — alle „politischen Umgestaltungen des Zeitalters“ dahin zielen, „die Niederen zu erhöhen und die Hohen zu erniedrigen“. Wenn erst die Menschen durch Gesetze „gleich“ gemacht seien, würden alle Abweichungen von dieser „Gleichheit“ als „ruchlos, unsittlich, ungeheuerlich und naturwidrig“ beurteilt werden123. Damit war im Jahre 1859 und in dem damals noch so freiheitlichen England schon der „Konformismus“ vorausgesagt, unter dem heute sogar die Zeitungsschreiber und Literaten einer ungehemmten Massenfreiheit stöhnen. ...
Die Germanen kann man als die „geborenen Demokraten“ bezeichnen, wenn unter Demokratie das Freiheits- und Gleichheitsbewußtsein bäuerlicher Freisassen verstanden wird. Eine solche Demokratie wird immer einer Weisung folgen, die in der Edda126 ausgesprochen ist: „Führe selber dich selbst!“ — Diese Freiheit, eine würdige Freiheit aus dem Wesen des zur Selbstbestimmung fähigen Menschen, konnte auf Island, wohin norwegische Freisassen vor dem Zwange bekehrter und bekehrender norwegischer Könige ausgewichen waren, mit … Entschlossenheit durchgeführt werden ….Solche Gesinnung spricht auch aus der früher in Deutschland geltenden Weisung „Selbst ist der Mann“, und diese Gesinnung wird jede Beihilfe anderer, auch des Staates ablehnen; sie entspricht einem echt indogermanischen Worte des Kaisers Marcus Aurelius Antoninus ... : „Du sollst aufrecht stehen, nicht von anderen gestützt werden!“ …. Solche Gesinnungen sind aber in den Spätzeiten der Völker indogermanischer Sprache jeweils dahingeschwunden — entsprechend dem Aussterben der zu selbständigem Gewissen und Urteil erblich befähigten Menschen, der eigentlichen Freigeborenen."

Mehr Information über Günther mit Stichwortsuche auf diesem Blog. Bisher wird Günther erwähnt in:

Darwin und die völkische Ecke
http://guttmensch.blogspot.com/2011/07/volkischer-nationalismus-und-die-idee.html

Bevölkerungsurne und Schrumpfvergreisung: Brisante Mischung aus Zahlen, Annahmen und Emotionen vor 80 Jahren und heute.

"Anstelle eines doktrinären Allgemeinbegriffes 'Menschheit' "

Ergänzung über Günthers Verbindung zu Norwegen:
"Seit 1923 lebte er zusammen mit seiner zweiten Frau, einer Norwegerin, in Skandinavien. Er erhielt gelegentlich von verschiedenen Universitäten wissenschaftliche Aufträge, unter anderem von der Universität Uppsala und vom Schwedischen Staatsinstitut für Rassenbiologie des Herman Lundborg. In Norwegen lernte Günther Vidkun Quisling kennen und schätzen. Bereits damals verkehrte Günther in deutschen nationalsozialistischen Kreisen. Der völkische Architekt und Schriftsteller Paul Schultze-Naumburg vermittelte ihm Kontakte zu Richard Walther Darré und Baldur von Schirach."http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_F._K._G%C3%BCnther (Stand August 2011)

Wikipedia über Herman Lundborg: "Lundborg vertrat die Ansicht, dass bestimmte Volksgruppen rasseuntauglich seien, so z.B. Lappen, Schwarze und Juden. 1921 wurde Lundborg zum Professor und Leiter des neugegründeten Staatlichen Instituts für Rassenbiologie in Uppsala ernannt, dessen Ziel in der Erforschung der Kennzeichen wertvoller Rassen bestand." - über das Staatliche Institut für Rassenbiologie in Uppsala, Schweden (Statens institut för rasbiologi, Rasbiologiska institutet, SIFR): "Der Vorschlag für das Gesetz zur Gründung dieses weltweit ersten wissenschaftlichen rassebiologischen Institutes war von den Sozialdemokraten in den schwedischen Reichstag eingebracht worden."

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Über die von Alfred Rosenberg gegründete Nordische Gesellschaft siehe auch Birgitta Almgren, Jan Hecker-Stampehl, Ernst Piper: Alfred Rosenberg und die nordische Gesellschaft. Der "nordische Gedanke in Theorie und Praxis. Humboldt-Universität Berlin (2008). http://edoc.hu-berlin.de/nordeuropaforum/2008-2/almgren-birgitta-7/PDF/almgren.pdf

Rosenberg hatte auch außerhalb Deutschlands ideellen Einfluss, vor allem mit seiner Darstellung vom Bolschewismus als Ergebnis einer jüdischen Weltverschwörung (in Zusammenarbeit mit dem Karrikaturisten Otto von Kursell). Auf diesem Blog kurz angesprochen am Ende des Posts http://guttmensch.blogspot.com/2011/08/henry-ford-uber-die-juden-ein.html ; Weiteres mit Stichwortsuche "Rosenberg" auf diesem Blog.

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Zur Einordnung von Hans K. Günther siehe auch


"1862 wird der Sozialdarwinist Ernst Haeckel Professor der Zoologie in Jena.
Als Mitglied der Gesellschaft für Rassenhygiene plädiert er für die Ausmerzung behinderter Kinder. 1925, sechs Jahre nach Haeckels Tod, fordert die NSDAP im Thüringer Landtag, Juden von der Universität zu verbannen.
Jüdische Industrielle drohen dem Zeiss-Konzern mit Boykott. Landesregierung und Rektor dementieren, einen Arierparagrafen zu planen. 1926 folgt die Gründung der Ortsgruppe Jena des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes.
Thüringen ist das erste Land, dem bereits 1930 ein NSDAP-Innenminister vorsteht: Wilhelm Frick, zugleich Minister für Volksbildung. Er beruft umgehend Hans Günther, genannt Rasse-Günther, auf einen Lehrstuhl in Jena.
Bei der Antrittsvorlesung Die Ursachen des Rassenverfalls des deutschen Volkes sind Göring und Hitler anwesend. Thüringen zum NS-Mustergau aufzurüsten ist Sache des Sportarztes Karl Astel. Er wird 1933 Präsident des Landesamtes für Rassewesen in Weimar, 1934 zudem Professor für Züchtungslehre an der Universität Jena, die von 1934 an Friedrich-Schiller-Universität heißt. Der NS-Züchtungslehrer 1935 an Himmler: "Die Universität Jena soll SS-Universität werden."
Anm (Blogger).: Züchtungslehre (wie hier angewendet auf Menschen) ist ein anderer Begriff für Eugenik oder Rassenhygiene.

und
 
DER SPIEGEL, 24.10.2006

Lange braune Schatten, von Michael Sontheimerhttp://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-49324470.html

"Adolf Hitler interessierte sich kaum für das akademische Geschehen. Einmal besuchte er eine universitäre Veranstaltung, 1930 in Jena die Antrittsvorlesung des Rassenkundlers Hans F. K. Günther. Der thüringische Innenminister und spätere Reichsinnenminister Wilhelm Frick hatte für den Verfasser der populären "Rassenkunde des deutschen Volkes" einen Lehrstuhl für Sozialanthropologie eingerichtet. Hitler begrüßte Günther mit den Worten: "Ich freue mich ja so, dass Sie hierher berufen worden sind."
Günther hatte die "Nordische Rasse" zu der allen anderen überlegenen erklärt und eine "Aufnordung" des deutschen Volkes gefordert. Die Juden sollten nach Meinung des "Rassen-Günther" genannten Pseudowissenschaftlers nach "Palästina oder ein anderes ihren Erbanlagen angemessenes Gebiet auswandern". ....
Diejenigen, die sich dem Rassenwahn der Nazis verschrieben und ihn wissenschaftlich untermauerten, machten sich zu Schreibtischmördern. Nach dem Untergang des "Dritten Reichs" kamen sie erschreckend glimpflich davon. "Rassen-Günther" zum Beispiel war zwar gut drei Jahre interniert, wurde dann aber als "Mitläufer" entnazifiziert. Er veröffentlichte weiter fleißig Bücher. Darin relativierte er den Holocaust, ließ sich über die "Vernegerung" aus oder warnte in einem Ratgeber zur "Gattenwahl" vor der Heirat mit "Zuckerkranken, Frauenrechtlerinnen und Gewohnheitstrinkern".
Günthers Kollege und Lehrer, der Anthropologe Eugen Fischer, befand nach dem Krieg: "Man kann gerechterweise Günther nicht für den maßlosen, zuletzt geradezu verbrecherischen und größenwahnsinnigen Missbrauch seiner Ergebnisse durch den Nationalsozialismus verantwortlich machen." "

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John Stuart Mill und Schlagwort vom "Selbstmord der westlichen Zivilisation" auch in einem Kommentar in der "Welt" einige Monate vor dem Norwegen-Attentat, Autor: Ibn Warraq| 14.03.2010, Titel:  "Der Westen muss islamische Barbarei abwehren"

"Geert Wilders verdient Applaus, man sollte ihn als Helden feiern, nicht nur dafür, dass er die richtigen Schritte unternimmt, um Muslimen zu helfen, eine eigene Aufklärung zu schaffen, sondern auch für seinen mutigen Kampf zur Verteidigung der westlichen Werte. In den Worten von John Stuart Mill: „Ein Mensch, der nichts hat, für das er bereit wäre zu kämpfen, und dem nichts wichtiger ist als seine persönliche Sicherheit, ist eine armselige Kreatur ohne die Chance, frei zu sein; außer er wird es und bleibt es durch die Anstrengung jener, die größer sind als er selbst.“ Wilders ist weitaus größer als diejenigen, die ihn vor Gericht brachten und die kollektiv entschlossen zu sein scheinen, einen Selbstmord an ihrer Zivilisation zu verüben."


Siehe auch Berufung auf John Stuart Mill und sein Lob des religioesen Eifers bei Francis Galton (nach der Biographie von Karl Pearson); Stichwort "John Stuart Mill" auf diesem Blog

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Eugenische Netzwerke und ihr Fortbestehen “nach Hitler”: Einige von Brian Salter (2005) zusammengestellte Informationen

Brian Salter, questionsquestions.net
31 January 2005
http://www.questionsquestions.net/docs04/ruppert_darwin.html


Open white supremacy declined after World War II outside the American South. The idea that Aryans or Nordics should rule the world sounded too much like Hitler, and people shied away from it when they recognized it. It continued in many subtle forms …

The Pioneer Fund, run by Harry Laughlin and then by Major General Frederick Osborn, has continued its work. And in 1960, English eugenicists launched a new journal, Mankind Quarterly. The editor was R. Gayre of Gayre. There were two associate editors: Professor Henry E. Garrett and Professor R. Ruggles Gates. Gates had been married to Marie Stopes, whose career in England was similar to that of Margaret Sanger in the United States. That is, Stopes was committed to eugenics, and built an alliance with feminists to promote birth control. Before they parted ways, Gates had helped Stopes to launch the Society for Constructive Birth Control and Racial Progress.
The lead article in the inaugural issue of Mankind Quarterly was part one of "World Population," by Sir Charles Galton Darwin. He was a grandson of the renowned biologist for whom he was named. (… the Eugenics Society membership list includes a bewildering array of Darwin cousins.) …
One idea advanced in the journal is … that mankind is divided into four species. An early issue of the journal stated that desegregation happened because "American anthropologists were responsible for introducing equalitarianism into anthropology, ignoring the hereditary differences between races ... "
Mankind Quarterly was launched at a time when there was a great deal of discussion about integrating schools, ending a practice of running separate (but theoretically equal) schools for blacks and whites. Gayre of Gayre and Gates wrote a review together (of Race and Reason, by Carleton Putnam), in which they said that "separate schools are better for both races." …

Von Verschuer, who had significant connections with the infamous Dr. Mengele, has served on the editorial board of "The Mankind Quarterly," a racist journal whose continuing service to fascism can be seen through an examination of the footnotes to the current fascist bestseller, The Bell Curve. Hans Gunther, another Nazi scientist, joined the "Nordic League", a fascist political group with ties; through Roger Pearson, to "The Mankind Quarterly."

But perhaps the most salient evidence of continuity lies in the ongoing role of the Pioneer Fund. Set up in the 1930s by the textile magnate Wickliffe Draper to aid the eugenics movement, it remains today the principle funding source for racist science. Pioneer Fund moneys have been distributed to a number of Roger Pearson enterprises, including "Mankind Quarterly," and to such famous racists as Arthur Jensen, Phillipe Rushton, and William Shockley, the latter of whom actually proposed paying African-Americans to have themselves sterilized.

Even in Germany, the eugenics movement did not die out. The most offensive example of its resurgence after Hitler was the rehabilitation of Professor Dr. Otmar Freiherr von Verschuer.

In 1935, von Verschuer said that he was "responsible for ensuring that the care of genes and race, which Germany is leading worldwide, has such a strong base that it will withstand any attacks from outside." In 1937, he was Director of the Third Reich Institute for Heredity, Biology and Racial Purity.

Von Verschuer was Josef Mengele's mentor before the Nazi holocaust, and his collaborator during the holocaust. Mengele's horrific experiments at Auschwitz have put his name alongside those of Hitler and Eichmann. And yet, a few years after the war, von Verschuer founded the Institute of Human Genetics in Munster, where he worked educating another generation until his death in 1969. He had not turned away from his old ideas: was an adviser for the Mankind Quarterly, and a member of the American Eugenics Society.

The rehabilitation of Mengele's mentor and collaborator was not an accidental oversight. Eugenicists in America were aware of von Verschuer; several stories about him appeared in English in the Eugenical News in the 1930's. The first, a review of his book Erbpathologie, said: "Race culture, the selection of proposed cases for sterilization or marriage advice [i.e., genetic counseling] are impossible without the earnest collaboration of the entire medical profession ... In this book the author clearly outlines the duties of the physician to the nation. The word 'nation' no longer means a number of citizens living within certain boundaries, but a biological entity. This point of view also changes the obligation of the physician ... Dr. von Verschuer has successfully bridged the gap between medical practice and theoretic scientific research."

Another article about von Verschuer appeared in the Eugenical News May/June 1936. This article specifically mentions that von Verschuer intended to use twin studies to test a racist idea (the race doctrine of Count Gobineau). Mengele's horrors at Auschwitz were twin studies. There was a follow-up article in October 1937.

From Galton's research came the Galton Laboratory of National Eugenics in Great Britain, which, among other things, compiled "detailed statistics concerning the practice and results of uncontrolled breeding." (8) Galton saw it as his mission to "improve the breeding stock" of humanity. …

"I do not see why any insolence of caste should prevent the gifted class, when they had the power, from treating their [lower caste] compatriots with all kindness, as long as they maintained celibacy. But if these continued to procreate children, inferior in moral, intellectual, and physical qualities, it is easy to believe that the time may come when such persons would be considered as enemies to the State, and to have forfeited all claims to kindness.(12)

Galton eventually reached the conclusion that selection (of) individuals of the highest eugenic value "cannot even produce any great degree of artificial and temporary improvement."(10)  (Anm. Blogger: Galton unterschied  zwischen “positiver” und “negativer” Eugenik, und meinte, “positive” Massnahmen, d.h. Massnahmen zur Foerderung der Geburtenrate fuer wertvoll gehaltener Bevoelkerungsgruppen, haetten einen zu schwachen Effekt, wichtig sei vor allem, die Vermehrung “minderwertiger” Bevoelkerungsgruppen zu unterbinden.)   

One of the disciples of Francis Galton was a man by the name of Karl Pearson (1857-1936). When Francis Galton died in 1911 he left the main portion of his estate to University College of London for a Chair in Eugenics. Pearson, a radical socialist, was chosen by Galton before his death to be the first Galton Professor of Eugenics at the college, which post he held for many years.
Pearson did not believe that everyone had the right to have children:
"The right to live does not connote the right of each man to reproduce his kind ... As we lessen the stringency of natural selection, and more and more of the weaklings and the unfit survive, we must increase the standard, mental and physical, of parentage." Darwinism, Medical Progress and Parentage (London 1912).

Pearson was an advocate of social imperialism, the evolutionary concept that so-called superior races and countries should produce more of their share of offspring than those considered to be less developed, in order to maintain their political and social supremacy. He sought to integrate the new science of statistics with evolutionary theory, calling it Biometrics. Kevles noted that oftentimes Pearson's theories went against solid biological science, but Pearson turned a deaf ear to criticism of his work by other scientists.(18)

Charles P. Davenport was another disciple of Galton's. Davenport (1866-1944) … became professor (1901) at the University of Chicago. He met Karl Pearson and Francis Galton in London in 1902, and consequent on this meeting he became obsessed with setting up his own laboratory for the study of evolution. In 1904 he persuaded the Carnegie Institute to donate ten million dollars, an enormous sum for that day, to establish a "Station for Experimental Evolution" at the Cold Springs Harbor lab.

Like most eugenicists, Davenport was a racist, and felt that Jews were "'intermediate between the slovenly Servians and Greeks and the tidy Swedes, Germans and Bohemians.'" He further felt that the great migration to American during the early part of the 20th Century of people from Southeastern Europe would make the country's population "'darker in pigmentation, smaller in stature, more mercurial . . .more given to crimes of larceny, kidnapping, assault, murder, rape, and sex-immorality.'"(19)

Davenport defended the Nazi pledge to exterminate the Jews, and endorsed the "'infinitely superior' weapon of capital punishment against Nordic and non-Nordic race polluters whose inferior genes threatened the purity of the Aryan racial gene pools of the Third Reich." (20)

Mary Harriman, the mother of future U.S. Ambassador to Russia and United Nations representative W. Averell Harriman, was an undergraduate at Cold Springs Harbor in the summer of 1905. Her family bred racehorses, and she thought that the laws of heredity used in breeding horses might be used in breeding men as well. In 1910 she was instrumental in raising money to establish a Eugenics Record Office next to Cold Springs Harbor Laboratory, which became incorporated with it in 1918.

Davenport used the office to ferret out records of people in "prisons, hospitals, almshouses, and institutions for the mentally deficient, the deaf, the blind, and the insane." He labeled these people as "defectives" Davenport was so pleased with the success of the Eugenics Records Office that he wrote to Mrs. Harriman: "What a fire you have kindled! It is going to be a purifying conflagration some day!" (21)

Charles Galton Darwin … spoke on the centennial of the publication of his grandfather's great book. … In C. G. Darwin's words: "It may well be that it would take hundreds of generations for the progenitive instinct to develop in this way, but if it should do so, nature would have taken her revenge, and the variety Homo contracipiens would become extinct and would be replaced by the variety Homo progenitivus."  
(Anm. Blogger: Der Darwin-Enkel Charles Galton Darwin aeusserte die Befuerchtung, es koennte hunderte von Generationen dauern, bis der Fortpflanzungsinstinkt auf die Gefahren der Ueberbevoelkerung reagiert hat; bis dahin waere die Sorte von Menschen, die Empfaengnisverhuetung betreibt, ausgestorben, und ersetzt von der Sorte, die auf Fortpflanzung ausgerichtet ist. Er verwendete fuer die beiden von ihm charakterisierten Sorten von Menschen pseudo-biologische Begriffe. – Inzwischen gibt es zahlreiche Beispiele dafuer, wie sich das Fortpflanzungsverhalten fuer besonders vermehrungsfreudig gehaltener Gruppen innerhalb weniger Generationen drastisch aendern kann: siehe z.B. Stichwort “Libanon” auf diesem Blog.)

Verweise von Brian Salter:







Eugenics and Racism:
http://www.africa2000.com/ENDX/eug_d.htm

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"If the engineer, Gottfried Feder, was the parent of Nazi economics, Hitler himself, Alfred Rosenberg, the Baltic journalist, and Professor Hans F. K. Guenther, the anthropologist, were the chief apologists of Nazi racialism."
 http://libertyparkusafd.org/lp/Hancock/CD-ROMS/GlobalFederation%5CWorld%20Trade%20Federation%20-%206%20-%20World%20Trade%20Federation%20Designs%20a%20New%20Economic%20and%20Financial%20System%20to%20Manage%20the%20World%20Economy.html 

Kommentare:

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  2. Geleitworte von Hans F. K. Günther - The Apricity Forum: A ...
    Der Nordische Gedanke wertet somit nicht Einzelmenschen als solche, sondern immer nur als Erbträger.
    www.theapricity.com/earlson/dknr/gunther.htm

    Dictionary - Definition of Nordic theory - Webster's Online ...
    Hans F. K. Günther, one of Fischer's students, first defined "Nordic thought" in his programmatic book Der Nordische Gedanke unter den Deutschen.
    www.websters-online-dictionary.org/definition/Nordic+theory - Cached

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  3. Aus ZVAB
    Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher

    Nordische Gesellschaft (Herausgeber: Dr.Ernst Timm)
    Der Norden. Monatsschrift der Nordischen Gesellschaft. Auslandsausgabe 1941, 18.Jahrgang

    Berlin Wilhelm Limpert 1941
    (Fortsetzung von Nr.12091b:) ...E.Schaper, Die letzte Variante / Bilder von der finnischen Front (acht Fotoaufnahmen, zB.: "Immer enger wird der Gürtel um Leningrad gezogen; wieder ist ein Dorf am Stadtrand erreicht;" "Waffen-SS überquert auf einem Behelfssteg einen Fluß im karelischen Kampfgebiet"; "Unübersehbare Mengen von Kriegsmaterial am nördlichen Ufer vom Ladogasee") / Aus dem befreiten Dorpat (viele halbseitige Fotoaufnahmen von Kriegszerstörungen) / Pekka Katara: Wechselwirkung zwischen der deutschen und der finnischen Wissenschaft, ein Vortrag im finnischen Rundfunk / Niederländische Freiwillige im Kampf gegen den Bolschewismus, von Generalleutnant H. A. Seyffardt, Kommandant der Niederländischen Freiwilligen Legion ("Am 10.Juli 1941 richtete der Reichskommissar für die besetzten niederländischen Gebiete, Dr.Seyß-Inquart, folgenden Aufruf an das niederländische Volk: Niederländer! Der Kampf im Osten ist für Sie kein Schauspiel, er stört auch nicht nur ihre Ruhe, sondern ist ihr Schicksal. Tausende junger Niederländer haben dies bereits begriffen. Sie sind zu den Waffen geeilt und kämpfen bereits an der Seite der deutschen Armee für das Bestehen und die Zukunft Europas und somit auch für das niederländische Volk Gleichzeitig richte auch ich durch Presse und Rundfunk einen Aufruf an meine Volksgenossen mit dem Hinweis, daß mit dem Kampf gegen den Bolschewismus im Osten Europas für unseren Weltteil die Entscheidung über Leben und Tod fallen wird. Das entsetzliche Elend, mit dem die asiatischen Horden Stalins das europäische Kulturleben bedrohten, wurde durch den Führer des Großdeutschen Reiches noch rechtzeitig erkannt durch und durch schnelles Eingreifen abgewendet. Man kann sich nun fragen, wie es möglich war, daß die Völker des zivilisierten Europa, wenigstens die Mehrheit der Bevölkerung, die Größe und Abscheulichkeit der bolschewistischen Bedrohung nicht erkannt hatten In absehbarer Zeit wird eine gut geschult und mit den modernsten deutschen Waffen ausgerüstete niederländische Legion bereitstehen, um so wie die Kameraden aus den skandinavischen Ländern Seite an Seite mit den deutschen Waffenbrüdern da eingesetzt zu werden, wo der deutsche Oberbefehl dies für nötig erachtet. Sie werden in den Kampf ziehen für den Sieg der Kultur über die höllische Macht des menschenentehrenden Bolschewismus. Die Segenswünsche aller wohldenkenden Volksgenossen werden sie bei ihrem harten Kampf begleiten. Aber der Sieg ist sicher!" / ...

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    1. ... Entsagende Liebe: Johann Ludwig Runeberg und Emilie Björksten / Glückwünsche des Führers zum Geburtstag des Königs von Dänemark ("Der Führer übermittelte seiner Majestät dem König von Dänemark zum Geburtstag drahtlich seine Glückwünsche") / Zum 70. Geburtstag von Maila Tolvio, mit Glückwunsch-Telegrammen von Reichsleiter Alfred Rosenberg und der Nordischen Gesellschaft / Die Wiener Sängerknaben in Schweden / Aufbau einer niederländischen Kulturkammer / Buchbesprechung "Rassesieg in Wien, von Robert Körber ("R.K., der verdiente Vorkämpfer gegen das Judentum in der Ostmark, liefert mit dem vorliegenden Werk einen äußerst wertvollen Beitrag zur Geschichte des Judentums und des völkischen Freiheitskampfes. Reichhaltiges Quellen- und Bildmaterial stützt die ausführliche Darstellung der Entwicklung des Wiener Judentums, des verzweifelten Widerstands der deutschbewussten Bevölkerung, der feigen Haltung vieler Habsburger und des Verrats des "christlich-sozialen" Systems. Es ist geradezu erschütternd zu lesen, wie das Judentum gegen Wien, die Grenzwerte des Reiches gegen gesamten Osten, Sturm läuft, verjagt wird, sich langsam wieder einfrisst, zur Macht gelangt und seine Gewaltherrschaft über jedes Deutschtum errichtet. Die Schilderung des Jahrhunderte währenden Kampfes vermittelt wertvolle Einblicke in das Unwesen der jüdischen Volkseele, die Methoden jüdischer Propaganda und Machtpolitik ") / Bildanzeigen, u.a. "Deutsche Reichspost - für Übersee-Telegramme nur deutsche Funkwege" und Zeitschrift "Die neue Linie" Verlag Otto Beyer, "Kötitz Kunstleder Ledertuch Wachstuch Werkstoff Lederett, Kötitzer Ledertuch- und Wachstuch-Werke AG Coswig Bezirk Dresden", "Freiberger Papierfabrik zu Weißenborn Kreis Freiberg-Sachsen" / Gedanken von Carl Nielsen über Mozart, zum 150. Todestag von Wolfgang Amadeus Mozart am 5.Dezember / Ture Rangstrom: Mozart in Schweden / Altenpflegestätten der Mozart Musik in Finnland, von Dr.Toivo Haaapanen(Helsinki) / Bilder aus dem befreiten Uri (mit sechs Fotoaufnahmen der von den Bolschewisten teilweise kriegszerstörten Stadt) / Der Norden und Europa / Jacob Grimm und der nordische Gedanke, von Dr. Wilhelm Schoof / Aune Lindstrom, Die ältere finnische Malerei und ihre Beziehungen zur deutschen Spätromantik / A.F., Zum Andenken an Gustav Kosinna / Fotoabbildung "Reichsminister Rust eröffnet die Ausstellung der Nordischen Gesellschaft und des Deutschen Zentralinstituts für Erziehung und Unterricht in Oslo im November 1941" (abgebildet auch Vidkun Quisling) / Empfang für die Führerin der finnischen Lotta-Svärd-Organisation Fanny Luukkonen (mit Bild), u.a. mit Stellvertretender Reichsfrauenführerin Fräulein Paul und Generalsführerin des Deutschen Roten Kreuzes Frau Ilse Göring /Gründung eines Europäischen Schriftstellerverbandes in Weimar unter Vorsitz von Dichter Hans Carossa / Fotoabbildung " in Wien ein Konzert unter Stabführung des schwedischen Komponisten Kurt Atterberg. Unser Bild zeigt von links: Generalkulturreferent des Reichsstatthalters Walther Thomas, Kurt Atterberg, SS-Oberführer Stadtrat Hans Blaschke und Generalmusikdirektor Hans Weisbach" / Fotoabbildung "Die 29.Deutschen Ostmesse in Königsberg, die Ehrengäste besichtigen den Stand der Nordischen Gesellschaft: Direktor Konsul Jonas, der italienische Botschafter Alfieri, Reichsminister Funk, Gauleiter Erich Koch, Reg.-Präs.Magunia-Bialstok" / Minister K.Schnurre in Finnland ("der deutsche Leiter der soeben abgeschlossenen Handelsverhandlungen zwischen Finnland und Deutschland") / ...

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    2. ... Deutsche Kunstausstellung in Kopenhagen / Oberstarbeitsführer Müller-Brandenburg sprach in Finnland / Deutsche Buchausstellung in Bergen / Wilhelm Furtwängler dirigierte in Stockholm / Ausstellung "Neue deutsche Baukunst" in Kopenhagen. - Je Heft mehrere Seiten Werbe-Anzeige, teilweise mit Fotoabbildungen und Zeichnungen, u.a. von E.Merck/Darmstadt und Sächsische Textilmaschinenfabrik Hartmann in Chemnitz. - Kriegsdruck, EA, Erstausgabe, erste Auflage ... -
      Die Nordische Gesellschaft war eine 1921 in Lübeck gegründete und dort ansässige Gesellschaft, die sich um wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen im Ostseeraum um die Pflege des nordischen Gedankens bemühte. Im Mittelpunkt ihrer völkischen und rassemäßigen Grundhaltung stand die nordischen Rasse als Trägerin germanisch-deutscher Kulturüberlegenheit. Zunächst noch parteipolitisch ungebunden, wurde die Nordische Gesellschaft, die bis dahin nie mehr als örtliche Bedeutung besessen hatte, 1933 gleichgeschaltet und 1934 dem Außenpolitischen Amt der NSDAP (APA) unterstellt. Zwecks Verbreitung ihrer Kulturpropaganda veranstaltete die NG u.a. Sonnwendfeiern und jährliche Reichstagungen. Neben dem Hauptsitz, dem Reichskontor in Lübeck, gab es zuletzt mehr als vierzig - mit den NSDAP-Gauen deckungsgleiche - Kontore im gesamten Reichsgebiet, außerdem Verbindungsleiter in den Hauptstädten der nordischen Länder. 1934 -1945 führte Hinrich Lohse, Gauleiter der NSDAP in Schleswig-Holstein, die NG. Verbindungsmann des APA zur NG war der Privatsekretär von Reichsleiter Alfred Rosenberg, Thilo von Trotha. Zum Großen Rat der Gesellschaft gehörten auch Reichsführer SS Heinrich Himmler sowie Reichsbauernführer Walther Darre. 1935 machte Rosenberg deutlich, daß er und Hinrich Lohse mit der Nordischen Gesellschaft vor allem politische Ziele mit internationaler Ausrichtung verfolgt haben. Künstlerischer Beirat war Alfred Mahlau. Die Nordische Gesellschaft verfolgte hauptsächlich drei Ziele: 1. Enge Beziehungen zwischen Deutschland und dem Norden ("Nordischer Gedanke") 2. Förderung dieses Gedankens in Deutschland. 3. Sämtliche irgendwie nordisch ausgerichteten Bemühungen sollten in der Nordischen Gesellschaft ihren Mittelpunkt finden. Dazu dienten u.a. propagandistische Empfänge, Konzerte sowie Ausstellungen und auch die Deutschen Nordlandreisen. (frei nach Wikipedia)

      http://www.zvab.com/buch-suchen/textsuche/die-verbreitung-der-deutschen-in-europa

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    3. Maila Talvio (1871-1951) - pseudonym for Maria Mikkola - original surname Winter

      Prolific Finnish writer and translator, who admired simple values of life, represented by idealized, unspoiled peasants. Talvio's novels often registered ongoing cultural and historical currents and events – opposition to Russian policy in Finland, fennicisation ideology of the 1920s, and conservative suspicion about the leftist movements. Nowadays her fame rests on her historical novels, especially on the "Daughter of the Baltic" trilogy, for which she found material from the past generations of her own family. During the 1930s and early 1940s, Maila Talvio was along with V.A. Koskeniemi a highly visible advocate for German cultural influence in Finland.

      "Ja nyt yhtäkkiä kunniallinen ja hyvän sivistyksen saanut, arvossapidetyn helsinkiläisen kauppamiehen tytär väittää niin rakastavansa venäläistä, että karkaa kotoaan, jolleivät vanhemmat anna suostumustaan avioliittoon! Koko kaupunki joutui kauhun valtaan. Ei milloinkaan vielä sivistynyt ruotsalainen tyttö ollut mennyt ryssälle!" (from Linnoituksen iloiset rouvat, 1941) …

      In 1890 she met the linguist J.J. Mikkola (1866-1946) – later professor at the University of Helsinki – and married him three years later. Mikkola opened her doors to Helsinki's literary circles – he knew the poet Kasimir Leino and writers around the newspaper Päivälehti and the poet Eino Leino. At that time, about 50 percent of Helsinki's inhabitants was Swedish-speaking, but Talvio, an ardent fighter for the Finnish cause, pretented not to know Swedish, and declated that she won't pay taxes unless her receipt were in Finnish. ...

      Talvio published her first writings at Päivälehti and the magazine Suomen Kuvalehti. In protest against increasing Russian suppression – Finland was a Grand Duchy under Russian rule – Talvio joined other Finnish artists and politicians, making speeches, writing patriotic articles, and directed a literary club for students. Once she dressed herself as the Goddess of Liberty. …

      At her home she created a salon, which became an important meeting place and was frequented by many prominent writers, including Ilmari Kianto, Otto Manninen and L. Onerva. Among the foreign guests were the Russian writers Maxim Gorky and Aleksander Kuprin, and a number of Baltic intellectuals. In the 1920s and 1930s her salon attracted German and Italian cultural figures, too. …

      Literary fame Talvio gained with her Pimeänpirtin hävitys (1901, The Destruction of Pimeäpirtti), a tragic family story which had connections with Selma Lagerlöf's romantic works. Although Talvio later contrasted the traditional Finnish countryside, healthy and pure, with the rottenness of the capital, in this incest drama her program was somewhat unclear. The tension between the Finnish-speaking tenant farmers and their Swedish-speaking landlords provided background for the story. Hanni doesn't know that she is the daughter of Otto von Holten, the owner of a rich estate. Otto visits once the small cottage of Hanni and her mother, Liena. Hanni feels attraction to the world of Otto, who seduces her without knowing her background. In the end of the story the reader meets Hanni again. She has become Jeannette, a dangerous temptress. Her life ends tragically, when her grandfather kills her. "Girl, you must die," he says and stabs her with a knife in the heart. …

      Talvio was disappointed when the plan in 1918-19 to import Kaiser Wilhelm's brother-in-law as the 'king' of Finland collapsed. From the late 1920s she started to publish historically oriented books. …

      Partly influenced by her husband, the Slavist J.J. Mikkola, she defended passionately Poland under Russian oppression and Baltic neighbours. …

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    4. ... Like many conservatives, Talvio was sympathetic toward Nazi Germany, regarding Germany as a defender of Europe against Communism, and in 1942, she joined Joseph Goebbels' European Writers' Guild. Between 1941 and 1943 three of Talvio's books were translated into German, which made her one of the most translated Finnish writers in Germany during the war: Yölintu: ein finnischer Herrenhof-Roman (Yölintu) appeared in 1941, Der Verlobungsring (Kihlasormus) in 1942, and Pimeänpirtin hävitys in 1943, under the title Der Untergang von Pimeänpirtti. …

      When the city of Helsinki celebrated its 400th anniversary in 1950, Talvio was awarded a honorary doctorate by the University of Helsinki. In 1936 she received the State Literature Prize, and Aleksis Kivi Literary Prize in 1940. Talvio's books have been translated into Swedish and German. Her translated books earned her the Golden Wreath of the Polish Academy and the Heinrich Steffens Prize of Hamburg University. …

      http://www.kirjasto.sci.fi/mtalvio.htm..

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