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Freitag, 28. Februar 2020

Gerüchte, Gerüchte

Manche Seiten und Nutzer behaupten, der Täter von Volkmarsen sei muslimischer Marokkaner und heiße "Hij" mit Nachnamen. 

Da wird munter drauflos behauptet und so oder in ähnlicher Form verbreitet:

#Volkmarsen: Täter ist #Marokkaner, den man mit einem deutschen Pass ausgestattet hat. Aber auf allen Kanälen kommt die Nachricht von dem 29jährigen Deutschen, der in einen Karnevalszug raste. Die #Lügen der Medienschaffenden werden immer dreister…“

Eindeutig falsch, aber die Fakten sind für viele völlig belanglos. - Eine der Quellen des Irrtums ist die falsche Wiedergabe des Namens "Maurice Pahler" als "Maurice P. Hij": 

L’uomo, Maurice P. Hij, è un cittadino tedesco 29enne che fino ad oggi non si era fatto notare come ipotetico estremista politico.
zu Deutsch: „Der Mann, Maurice P. Hij, ist ein 29-jähriger deutscher Staatsbürger, der sich bisher nicht als hypothetischer politischer Extremist zu erkennen gegeben hat.

https://www.mimikama.at/allgemein/maurice-p-hij-war-der-taeter-von-volkmarsen-marokkaner-faktencheck/



Erst ein Irrtum, dann ein Hochschaukeln zu gewollter Stimmungsmache.

Montag, 10. Februar 2020

Eklat in Thüringen




"AfD-Parteichef Jörg Meuthen schrieb, das Ergebnis sei der „erste Mosaikstein der politischen Wende in Deutschland“."
https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Kemmerich


Das Erschreckende ist:
Da könnte er recht haben. Der Eklat in Thüringen zeigt, dass parlamentarische Bündnisse zwischen "Bürgerlichen" und Rechtsextremen in Deutschland nicht mehr undenkbar sind, auch wenn dieses Mal der Widerstand dagegen vorerst stärker war.




"Konstruktiv-destruktive" Strategie der AfD/ Strategie der "kreativen Zerstörung" nach der Methode Trump - s. Kommentare unten.

Mittwoch, 16. Januar 2019

"Schade, dass Ihnen der Kommentar nicht gefallen hat"

"Schade, dass Ihnen der Kommentar nicht gefallen hat" - das ist der Standardspruch von Yahoo, wenn man einen Hasskommentar melden will.


"Schade" findet Yahoo zum Beispiel, wenn einem Folgendes "nicht gefallen hat":


Ein Kommentator begrüßte den gestrigen Terroranschlag in Kenia, weil er sich freut, wenn "die sich gegenseitig abschlachten", dann kämen sie wenigstens nicht nach Deutschland.




(wird fortgesetzt)




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07.09.2019





Sonntag, 16. September 2018

"Finale Lösung der Flüchtlingsfrage" ?

Manfred Weber (* 1972) ist ein deutscher Politiker der CSU. Er ist seit 2014 Fraktionsvorsitzender der Europäischen Volkspartei (EVP) im Europäischen Parlament, dem er seit 2004 angehört. Seit 2015 ist Weber stellvertretender Parteivorsitzender der CSU. Von 2009 bis 2014 leitete Weber die CSU-Grundsatzkommission.

Er kündigte an, 2019 für das Amt des EU-Kommissions-Präsidenten zu kandidieren.
Am 5. Januar 2018 sagte Weber bei der jährlichen CSU-Klausur im Kloster Seeon, 2018 sei das Jahr für die „finale Lösung der Flüchtlingsfrage“ auf EU-Ebene. Diese Lösung sei nur mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán zu erreichen, der zu Gast war. Webers Wortwahl wurde wegen ihres Anklangs an die Sprache des Nationalsozialismus – „Endlösung der Judenfrage“ – kritisiert.[21]
Aus Wikipedia (Es gibt auch einen kürzlich aktualisierten englischsprachigen Wikipedia-Eintrag zu Manfred Weber; dieser enthält die Passage über die kritisierte Äußerung nicht).


In der "Welt" und in zahlreichen Kommentaren in sozialen Medien wurden Hinweise auf die Ähnlichkeit zu dem NS Begriff "Endlösung der Judenfrage" als "Boshaftigkeit" bezeichnet. Auch Weber selbst äußerte sich in diesem Sinne. Bei den Kommentaren fällt auf, dass immer wieder betont wird, Weber sei von seinem ganzen Werdegang und seinem Auftreten her alles andere als ein Nazi - so, als werde ihm mit einem Hinweis auf die Ähnlichkeit der Wortwahl unterstellt, ein Nazi zu sein.
Dies erscheint mir exemplarisch für die Schwierigkeit, aus der Geschichte zu lernen. Es scheint zu ungeheuerlich und unvorstellbar, dass viele, die in der Zeit der Weimarer Republik und der frühen NS-Herrschaft zur Entwicklung von Parolen wie "Endlösung der Judenfrage" beitrugen, keine Vorstellung davon hatten, welche Dynamik sie damit begünstigten, und wohin sie führen würde. Noch unvorstellbarer scheint es, dass Äußerungen anständiger Menschen von heute mit Äußerungen aus der damaligen Zeit irgendwie in Verbindung gebracht werden dürften - wenn dies doch geschieht, so ist eine verbreitete Meinung, würde dem Betreffenden damit automatisch die Anständigkeit abgesprochen.
Darum geht es aber nicht.
Der NS-Begriff "Judenfrage" entstand bereits in der Weimarer Zeit und hat einen Vorläufer: "Ostjudenfrage". Dieser Begriff wiederum entstand im Zusammenhang mit der Einwanderung sogenannter "Ostjuden", die auf der Flucht vor Pogromen in osteuropäischen Ländern waren.
1920 wurde in Ingolstadt das erste Abschiebelager für "Ostjuden" eingerichtet. - Siehe dazu auch den vorigen Post.

Donnerstag, 6. September 2018

Ingolstadt und Bentschen

Nachtrag 08.09.2018: In dem Post "Blaupause Ingolstadt" auf meinem anderen Blog habe ich Informationen zur "Festungs- und Lagergeschichte" von Ingolstadt geordnet, die ich zunächst hier Stück für Stück in ergänzenden Kommentaren zusammen getragen hatte. (Siehe http://zettelmaus.blogspot.com/2018/09/blaupause-ingolstadt-doch-nicht-der.html). Diese fasse ich hier noch einmal stärker zusammen und stelle die Zusammenfassung diesem früheren Post voran.


Zusammenfassung zur Festungs- und Lagergeschichte von Ingolstadt

Wie seinerzeit das erste Abschiebelager für sogenannte "Ostjuden" ist auch das Transitzentrum in der Max-Immelmann-Kaserne, das eine "Blaupause" für die im Koalitionsvertrag genannten Ankerzentren sein soll, im historischen Festungsring um Ingolstadt untergebracht. Die Forts sind mit Nummernzahlen bezeichnet und z.T. zusätzlich nach Personen benannt. Erhalten ist heute nur noch eines; Fort Prinz Karl (Fort VI). Das Gelände des Fort IX bei Oberstimm wurde nach der Zerstörung für die Neuerrichtung einer Bundeswehrkaserne (Max-Immelmann-Kaserne) genutzt.
Die Kaserne auf dem Gelände des früheren Fort IX, bestehend aus mehreren Häusern auf dem knapp 40 Hektar großen Gelände, wurde 2015 endgültig geschlossen. Die Gemeinde Manching sicherte sich den Erstzugriff auf das Kasernengelände. Dort wurde am 1. September 2015 auf einen Beschluss der bayerischen Staatsregierung hin das das bundesweit erste Lager für Schnellabschiebungen, die „Ankunfts- und Rückführungseinrichtung I“ errichtet. Sie ist, z.B. nach den Worten von Bayerns Sozialministerin Emilie Müller, als „Blaupause“ für weitere Einrichtungen dieser Art („ANKER-Zentren“) gedacht.

Die Geschichte der Stadt, die 1537 zur „bayerischen Landesfestung“ ausgebaut wurde, ist stark geprägt von einer hohen wirtschaftlichen und ideengeschichtlichen Bedeutung der militärischen Konfrontation und Abwehr. In der Region wird Ingolstadt auch heute noch des Öfteren als „die Schanz" bezeichnet. Bauten des Festungsrings dienten der Abwehr und Abschreckung. Darüber hinaus wurden sie auch in verschiedenen Phasen der Geschichte für die Unterbringung und das Festhalten von Personen verwendet, die als Teil einer Bedrohung angesehen wurden.

Im deutsch-französischen Krieg von 1870/71 wurde die Festung (erstmals) als Kriegsgefangenenlager genutzt. Unter den Gefangenen waren Truppenangehörige aus französischen Kolonien Afrikas; ein beliebtes Motiv für Maler der Zeit, mit Bezeichnungen wie „Afrika in Bayern“. Im Ersten Weltkrieg wurde die Festung erneut Kriegsgefangenenlager. Überliefert ist die Nutzung von Fort VIII, das auch als Zwischenwerk Manching bekannt war. Aus dieser Zeit stammen Ansichtskarten, die das Deutsche Reich zum Zweck der Auslandspropaganda auch in französischer und spanischer Sprache herausgegeben hat. Diese vermittelten negative Völker-Stereotype. “Kulturbrüder” war ein typischer politisch-abwertender Kampfbegriff in der deutschen Propaganda. (Die Assoziation „Kulturbereicherer“ liegt nahe.)
1920 errichtete man im Fort Prinz Karl ein Lager, in dem unerwünschte "Ausländer", unter ihnen vor allem "Ostjuden", vor ihrer Ausweisung interniert wurden. Bereits im Dezember 1919 hatte sich ein Abgeordneter der DNVP im Preußischen Landtag dafür ausgesprochen, "Einwanderer aus dem Osten" in "Konzentrationslagern" unterzubringen und von dort "sobald als möglich" abzuschieben.“ Der Historiker Dirk Walter kam (1999) zu dem Schluss, dass die NS-Judenpolitik seit 1933 nicht ohne Vorgeschichte war. Radau-antisemitische Aktionen von unten und bürokratische Initiativen von oben hätten sich bereits in der Weimarer Republik wechselseitig verstärkt und einen dynamischen Prozess in Gang gesetzt.

In der aktuellen Diskussion stellt sich die Frage: Wieweit „darf“ man in politischen Diskussionen „Lehren der Geschichte“ und Überlegungen zu Kontinuitätslinien mit heran ziehen; zumal, wenn Berührungspunkte zum Nationalsozialismus ins Spiel kommen? Ein heikles Thema, denn erfahrungsgemäß droht jede Diskussion, die auch nur entfernt solche Bezüge beinhaltet, in einen Schlagabtausch zu entgleiten. Thema für einen separaten Post.



Der Festungsring um Ingolstadt und die Lage der Forts
Quelle: Wikimedia Commons


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Ohne die von Horst Seehofer propagierten „Ankerzentren“ (zuerst in Ingolstadt 2015) mit Abschiebelagern unseligen Angedenkens (zuerst in Ingolstadt 1920) gleichsetzen zu wollen: Ein Blick in die Geschichte stimmt besorgt.

Ingolstadt, 1920

Das 1920 in Ingolstadt errichtete Abschiebelager für sogenannte „Ostjuden“ war nach Einschätzung des Historikers Dirk Walter (in seinem 1999 erschienenen Buch „Antisemitische Kriminalität und Gewalt – Judenfeindschaft in der Weimarer Republik“) Teil eines Geschehens, bei dem sich radau-antisemitische Aktionen von unten und bürokratische Initiativen von oben wechselseitig verstärkten und einen dynamischen Prozess in Gang setzten

Zbąszyń (Bentschen), 1938

Zbąszyń (deutsch Bentschen) ist eine Stadt in Polen, ca. 100 km östlich von Frankfurt (Oder).

Ende Oktober 1938 erfolgte die Polenaktion, die Abschiebung von etwa 17.000 polnischen Juden aus Deutschland. Diejenigen, die in Polen keine Familienangehörigen bzw. Bekannten hatten, bei denen sie unterkommen konnten, und diejenigen, denen man die Einreise verweigerte, wurden in Zbąszyń interniert. Für Herschel Grynszpan, dessen Eltern betroffen waren, war dies Anlass, in Paris den deutschen Botschaftsmitarbeiter Ernst vom Rath zu erschießen.
Dem nationalsozialistischen Regime diente diese Tat als Vorwand, um unter dem Motto Rache für den Mord an vom Rath schon lange beabsichtigte Pogrome gegen die jüdische Bevölkerung in Deutschland durchzuführen.



 

Konzentrationslager - Vor- und Frühgeschichte des Begriffs


In der frühen Weimarer Zeit kam in Deutschland der Begriff "Konzentrationslager" ins Gespräch; dabei ging es um das "Konzentrieren" unerwünschter Ausländer, insbesondere sogenannter "Ostjuden", an Orten, wo man sie gesammelt im Blick haben und von wo aus man sie abschieben wollte. Die furchtbare Bedeutung, die aufgrund der Kenntnis der weiteren Geschichte das Wort heute für uns hat, hatte es damals noch nicht. - Ob man im Zusammenhang mit der Diskussion um "Ankerzentren" auf die Vor- und Frühgeschichte der Konzentrationslager verweisen darf, ist sehr kontrovers.


Aus Wikipedia:

Der Begriff Konzentrationslager steht seit der Zeit des Nationalsozialismus für die Arbeits- und Vernichtungslager des NS-Regimes.
Vorgängereinrichtungen: ... Im Zuge der angestrebten massenhaften Ausweisung von „Ostjuden“, zumeist Migranten, die vor antisemitischer Verfolgung aus Osteuropa ins Deutschen Reich geflohen waren, ließ die bayerische Regierung 1920 in Ingolstadt und die preußische Regierung 1921 in Cottbus-Sielow und in Stargard in Pommern jeweils ein Konzentrationslager einrichten. Dort wurden zur Abschiebung vorgesehene Ostjuden interniert.
Man kann die Entwicklung der nationalsozialistischen Konzentrationslager in vier zeitlich zu trennende Phasen einteilen (1933–1935, 1936–1938, 1939–1941 und 1942–1945). Diese lassen sich durch die Gruppen der Inhaftierten, den Haftzweck, die Art der Durchführung und die Haftfolgen beschreiben. Stand in der ersten Phase die Einschüchterung und Verfolgung politischer und gesellschaftlicher Gegner der NSDAP im Vordergrund, wurde schließlich die massenhafte Ermordung jüdischer Bürger in ganz Europa (Shoah) zum Hauptziel.

Sonntag, 2. September 2018

Neue alte Einflüsse in Bayern

"Eingebaute natürliche Eugenik"
Von der Webseite "Bayern ist frei",
Rubrik "Christentum"


"Gegen Menschenrechts-Dogmatismus und überbordende EU-Regelungskompetenzen zu opponieren, kann kaum falsch sein. Gegenüber unseren katholischen Freunden möchten wir zu bedenken geben, dass wir ein Dysgenik-Problem haben. Nach der Kindersterblichkeit und Armut sind Abtreibungen fast das einzige, was der Dysgenik (d.h. verstärkten Ausbreitung lebensuntauglicher Genome) noch entgegenwirkt. Frühere Gesellschaften hatten eingebaute natürliche Eugenik, und das Christentum wirkte dieser stets entgegen, was nicht besonders konservativ (volkserhaltend) aber bis ca 1800 auch nicht weiter gefährlich war. Die natürliche Eugenik ermöglichte zusammen mit anderen Kräften den zivilisatorischen Fortschritt, der Europa auszeichnete und zu dem das Christentum entscheidendes beitrug. Richard Lynn warnt in dem sehr fundierten Buch Dysgenik, dass die Erkenntnisse der Eugeniker des 19.-20. Jahrhunderts im wesentlichen richtig und wichtig waren und dass sie erst in jüngster Zeit sich besonders bedrohlich bewahrheiten."


"Bayern ist -frei" - auch in Gaststätten und Hotels"


https://bayernistfrei.com/tag/christentum/

Samstag, 21. Juli 2018

1200 Todesopfer - gleiche Größenordnung, verschiedene Wahrnehmung

Allein in diesem Jahr ertranken fast 1200 Menschen bei dem Versuch, über das Mittelmeer nach Europa zukommen. Das entspricht etwa der Größenordnung der Todesopfer der Anschläge vom 11. September 2001. Nicht zu vergleichen ist allerdings die Wahrnehmung in den Medien und in der Öffentlichkeit.


The tragedy playing out in the Mediterranean Sea – nearly 1,200 people drowned so far this year – brings shame to this Europe that acts shocked at violations of democratic rules and human rights. It is easy to blame the xenophobic and populist government of Italy, which has closed its doors to rescue ships, but the hard truth is that the European Union as a whole is ultimately responsible for so much cruelty.
A few days ago, EL PAÍS reporter Naiara Galarraga published the story of a migrant from Sierra Leone named Joshua who described the rape, torture, detentions, blackmail, in vivo castrations and other barbaric practices that go on at these nice “disembarkation platforms” where hundreds of migrants, children included, are held. His tale will no doubt sound obscene to Europeans’ delicate ears.
Two hundred Libyan Coast Guard officers have been trained to “rescue” those who flee to Europe, and to return them to Libya. The EU pays for their training. Another group of 200 will be trained in the coming months. Only the best are selected, say the authorities, but the non-profits insist that besides their brutal treatment of migrants, many of these officers are in collusion with people smugglers. It’s a perfect circle.
What the EU is doing looks a lot like the outsourcing of services that some companies make liberal use of. It is a well-oiled system that enables them to bypass collective bargaining agreements and facilitates staff cuts through simple terminations of business contracts. What’s notable about this case is that the outsourcing leaves it up to a failed state to deal with the dirty work of dissuading Africans from coming to Europe.
Other countries are cooperating to stem the immigration flows to the north in exchange for money – Turkey and Morocco, essentially – but handing the same task to a country that cannot guarantee the bare minimum humanitarian standards is not acceptable; that is, unless it finally turns out that the Libyan model is a good match for this new Europe, whose principles are quickly going down the drain.
http://www.msn.com/en-xl/europe/life-arts/better-to-drown-than-return-to-libya/ar-BBKT8Fn?ocid=iehp


Sonntag, 24. Juni 2018

"Die Not des Tages ist: Das deutsche Volk stirbt aus"

"Die Not des Tages ist: Das deutsche Volk stirbt aus"
Joachim Römer


Die Spur der Ahnen (Großenhain)
https://www.youtube.com/watch?v=BOrsflBRD7Y
ca. 10:10 - 10:40


Vom MDR - Zeitreise
https://www.mdr.de/zeitreise/ns-zeit/spur-der-ahnen-vom-vater-erschossen102.html


In der Nacht zum 22. April 1945 ereignet sich im sächsischen Großenhain eine Familientragödie. Der Tuchfabrikant Joachim Römer erschießt seine Familie und am Ende sich selbst. Was brachte ihn zu dieser scheinbaren Wahnsinnstat? Auf Spurensuche gehen 70 Jahre nach dem Kriegsende sein Großneffe und dessen Tochter.

Samstag, 22. Juli 2017

NS Erbe in den Niederlanden


Zufallsfund: Artikel in der niederländischen Wikipedia über De Misthoorn, ein antisemitisches Hetzblatt, das den Stürmer nachahmte.

"De Misthoorn trachtte een imitatie te zijn van het Duitse antisemitische scheldblad Der Stürmer, ook was het goed te vergelijken met het Vlaamse blad Volksche Aanval, ook al zeer laag antisemitisch van inhoud. (https://nl.wikipedia.org/wiki/De_Misthoorn)

Mitbegründer war der "Rassenbiologe" Pieter Emiel Keuchenius. (https://nl.wikipedia.org/wiki/Pieter_Emiel_Keuchenius)

Keuchenius war Verfasser u.a. eines "talmudkritischen" Hetzwerks Uit den Talmoed (1942), s. Wikipedia-Artikel, und einer Broschüre Die Niederländer: Rasse und Volkstum (1944), derzeit im Angebot über das Antiquariatsportal Abebooks. Ob es sich um eine Übersetzung handelt oder das Buch in deutscher Sprache verfasst wurde, ist aus dem Angebot nicht zu ersehen. Verlagsangabe: Volk und Reich Verlag, Amsterdam.


Es gibt in den Niederlanden eine Tradition, deren Einfluss auf Geert Wilders und andere Rechtspopulisten man nicht übersehen sollte.

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... Der niederländische Bund der Antifaschisten AFVN/BvA ... will den Friedhof [Ysselsteyn], der auch gerne von deutschen Neonazis besucht wird, am liebsten schließen lassen.
In Ysselsteyn sind auch niederländische Kollaborateure beerdigt, zum Beispiel der gefürchtete Polizeikommandant von Nijmegen, Antonius van Dijk, ein fanatischer Faschist und »Judenjäger«. Im Juli 1943 wurde van Dijk vom niederländischen Widerstandskämpfer Hendrik Romeijn niedergeschossen und starb Ende August an seinen Verletzungen. Der kaum 20 Jahre alte Attentäter wurde nach seiner Verhaftung hingerichtet. Während aber der Nazi van Dijk ein Grab in Ysselsteyn hat, weiß heute niemand mehr, wo Hendrik Romeijns sterbliche Überreste verscharrt sind.

https://www.jungewelt.de/artikel/314768.bundeswehr-ehrt-nazis.html


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Meinoud Marinus Rost van Tonningen (* 19. Februar 1894 in Surabaya; † 6. Juni 1945 in Scheveningen) war ein niederländischer Politiker der nationalsozialistischen Partei Nationaal-Socialistische Beweging (NSB). Zunächst 1923–1928 und 1931–1936 Vertreter des Völkerbundes in Österreich, trat er 1936 der NSB bei und kehrte in die Niederlande zurück, wo er die NSB-Parteizeitung Het Nationale Dagblad leitete. Während der deutschen Besetzung der Niederlande im Zweiten Weltkrieg arbeitete er intensiv mit den deutschen Besatzungstruppen zusammen, zunächst bei dem Versuch, die niederländische Arbeiterschaft gleichzuschalten, später dann als Leiter der niederländischen Finanzgeschäfte. ...

Er war der Sohn des KNIL-Generals Bernardus Marinus Rost van Tonningen, der eine Revolte gegen die niederländische Herrschaft auf Lombok, Aceh (Atjeh) und Bali niedergeschlagen hatte. ...

Als die Gefahr eines Angriffs auf die Niederlande größer wurde, setzte man Rost 1940 auf eine Liste „staatsgefährlicher Personen“, weil angenommen werden konnte, dass er im Falle eines Angriffs mit den Deutschen zusammenarbeiten würde. Am 3. Mai wurde er schließlich verhaftet und kam in ein Internierungslager auf der Insel Overflakkee. Schon eine Woche später begann der Westfeldzug der Deutschen mit einem Angriff auf die Niederlande. Rost und seine Mithäftlinge wurden sofort evakuiert und zuerst nach Belgien, dann nach Nordfrankreich gebracht. Die Flucht vor der deutschen Armee hatte schließlich ein Ende im französischen Calais, das die Deutschen am 26. Mai eroberten. Rost, nach dem sich Himmler und Hitler persönlich erkundigt hatten, kam so schon nach weniger als einem Monat wieder frei. ...

Am 2. Juni 1940 kehrte Rost van Tonningen unter dem begeisterten Applaus von 400 Nationalsozialisten, die sich zur Begrüßung vor dem Gebäude der NSB-Parteileitung versammelt hatten, nach Den Haag zurück. Sofort begann er seine umfangreiche Kollaboration mit dem deutschen Regime. ...
 
Als Generalsekretär des Finanzministeriums war Rost van Tonningen an der Gründung der Nederlandse Oost Compagnie (NOC) beteiligt. Diese Organisation sollte gemäß der germanischen Großraumpolitik Hitlers die Ansiedlung von niederländischen Bauern in den besetzten Ostgebieten fördern. Auch dieses Projekt scheiterte jedoch aufgrund des mangelnden Interesses potentieller Geldgeber und Siedler, nur etwa 200 Niederländer siedelten tatsächlich in den Osten über. ...
Im März 1945 ging Rost schließlich an die Front und kämpfte gegen den Vormarsch der Alliierten. Am 8. Mai 1945 wurde er von kanadischen Einheiten gefangengenommen und in ein Kriegsgefangenenlager in Elst eingeliefert. Als bekannt wurde, wer er war, kam er in ein Gefängnis nach Utrecht. Nach einem ersten Selbstmordversuch wurde er nach Scheveningen überstellt, wo er sich am 6. Juni 1945 durch einen Sprung von einem Balkon das Leben nahm. ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Meinoud_Rost_van_Tonningen

Samstag, 6. Mai 2017

Woher kommt das Wort 'Untermenschen'?

Als 'Untermensch' ('subhuman') bezeichnete ein amerikanischer Vater den Abschlussball-Partner seiner Tochter - weil dieser schwarz ist.

Aus einem Artikel vom 6. Mai 2017 (Yahoo Canada Style)


Dad tells daughter 'you're dead to me' for going to prom with black man

Anna’s father didn’t approve of her attending with a black student, and subsequently went on a racist tirade after seeing social media photos of the event. “We are done. I wont be coming to your graduation. Nor will I pay for your college. Go live with the n***ers,” he begins in a text message.
“I went to prom with a black guy so that’s a problem? Racist much,” Anna responded.
“Yes I am,” he admitted. “Your dead to me.”
The verbal abuse gets worse and he even refers to Anna’s black friend as “subhuman.”

https://www.yahoo.com/news/dad-tells-daughter-youre-dead-going-prom-black-man-205858039.html


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1923 erschien das Buch des amerikanischen Eugenikers Lothrop Stoddard, 'The Revolt Against Civilization: The Menace of the Under Man'. Es scheint heute wieder nachgefragt zu sein; jedenfalls ist es als Nachdruck bei Amazon erhältlich. Die deutsche Übersetzung von 1925 (von Dr. Wilhelm Heise), erschienen im Lehmann-Verlag, trägt den Titel: "Der Kulturumsturz, Die Drohung des Untermenschen".
Der NS Ideologe Alfred Rosenberg verwandte den Begriff in seinem 1930 erschienenen Buch 'der Mythus des 20. Jahrhunderts' und bezog sich dabei ausdrücklich auf Lothrop Stoddard. Als 'Untermenschen' bezeichnete er russische Kommunisten.

Mehr in dem Post
https://guttmensch.blogspot.com/2011/07/stoddard-und-sarrazin-beiden-gemeinsam.html


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Untermensch (... underman, sub-man, subhuman; plural: Untermenschen) is a term that became infamous when the Nazis used it to describe non-Aryan "inferior people" often referred to as "the masses from the East", that is Jews, Roma, and Slavs (mainly ethnic Poles, Serbs, and later also Russians). The term was also applied to most Blacks, and persons of color ...
 
Although usually incorrectly considered to have been coined by the Nazis, the term "under man" was first used by American author Lothrop Stoddard in the title of his 1922 book The Revolt Against Civilization: The Menace of the Under-man.It was later adopted by the Nazis from that book's German version Der Kulturumsturz: Die Drohung des Untermenschen (1925). The German word Untermensch had been used earlier, but not in a racial sense, for example in the 1899 novel Der Stechlin by Theodor Fontane. Since most writers who employed the term did not address the question of when and how the word entered the German language, Untermensch is usually translated into English as "sub-human." The leading Nazi attributing the concept of the East-European "under man" to Stoddard is Alfred Rosenberg who, referring to Russian communists, wrote in his Der Mythus des 20. Jahrhunderts (1930) that "this is the kind of human being that Lothrop Stoddard has called the 'under man.'" ["...den Lothrop Stoddard als 'Untermenschen' bezeichnete."] Quoting Stoddard: "The Under-Man – the man who measures under the standards of capacity and adaptability imposed by the social order in which he lives".

It is possible that Stoddard constructed his "under man" as an opposite to Friedrich Nietzsche's Übermensch (superman) concept. ... German author Theodor Fontane contrasts the Übermensch/Untermensch word pair in chapter 33 of his novel Der Stechlin. Nietzsche used Untermensch at least once in contrast to Übermensch in Die fröhliche Wissenschaft (1882); however, he did so in reference to semi-human creatures in mythology, naming them alongside dwarfs, fairies, centaurs and so on. ...

While the Nazis were inconsistent in the implementation of their policy (mostly implementing the Final Solution while implementing Generalplan Ost), the democidal death toll was in tens of millions of victims. It is related to the concept of "life unworthy of life", a more specific term which originally referred to the severely disabled who were involuntarily euthanised in Action T4, and was eventually applied to the extermination of the Jews. ...

https://en.wikipedia.org/wiki/Untermensch


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Der Verlag, der Stoddards Machwerk neu aufgelegt hat (2009) nennt sich Bibliobazaar und hält das Buch für "kulturell bedeutend").
("We believe this work is culturally important and have elected to bring the book back into print as part of our continuing commitment to the preservation of printed works worldwide.")

https://www.amazon.de/Revolt-Against-Civilization-Menace-Under/dp/1113463333

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Da Lothrop Stoddard auf diesem Blog mittlerweile in mehreren Posts vorkommt und seine Rolle als Scharnier zwischen der deutschen und der amerikanischen Eugenik/ Rassenhygiene auffallend ist, bekommt sein Name jetzt ein eigenes Label.

Samstag, 28. Januar 2017

Malala appelliert an Trump

Trump executive order leaves Malala ‘heartbroken’

Colin Campbell
Jan. 28, 2017  

Pakistani Nobel Peace Prize laureate Malala Yousafzai addresses delegates at a London conference on Syria in 2016. (Photo)

Malala Yousafzai, the youngest recipient of the Nobel Peace Prize, on Friday condemned President Trump’s executive order establishing new vetting measures for immigrants.
“I am heartbroken that today President Trump is closing the door on children, mothers and fathers fleeing violence and war,” Yousafzai said. “I am heartbroken that America is turning its back on a proud history of welcoming refugees and immigrants — the people who helped build your country, ready to work hard in exchange for a fair chance at a new life.”
Yousafzai, 19, issued the statement at about the same time that Trump announced his latest executive orders, including one that reportedly will suspend the U.S. refugee program for 120 days. The text of the order was not immediately available.
According to CNN, drafts of the order also bar “all persons from Iraq, Syria, Iran, Sudan, Libya, Somalia or Yemen from entering the United States for 30 days.” ...

https://www.yahoo.com/news/trump-executive-order-leaves-malala-heartbroken-224304286.html#comments


Erster Kommentar dazu
Helpful Dan 12 hours ago
If they want sharia law it should be an automatic ticket home.

 

Dafür gab es innerhalb von 12 Stunden 1527 Likes
Die zahlreichen anderen Kommentare gehen ganz überwiegend in die gleiche Richtung.
 
Den meisten Lesern, zumindest den Kommentatoren, scheint gar nicht klar zu sein, wer Malala ist, und sie halten sich auch nicht damit auf, dies im Artikel nachzulesen. Sie halten Malala, die als Schülerin in Pakistan ein gegen sie gerichtetes Taliban-Attentat überlebte, für eine Vertreterin von Sharia-Gesetzen, Taliban-Herrschaft und Terrorismus. Mit ihrer Kritik an Trumps Initiative, die Einreise von Personen aus Ländern mit überwiegend muslimischer Bevölkerung pauschal nicht zuzulassen, wollen sie sich nicht auseinander setzen.
 
Ein vielsagendes und besorgniserregendes Stimmungsbild aus Trumps Amerika.


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Malala condemns Donald Trump call for Muslim ban in US

  • 16 December 2015
Malala Yousafzai has condemned a call by US presidential hopeful Donald Trump to ban Muslims from entering the US.
The Nobel Prize winner said his comments were "full of hatred" and blaming Muslims for terrorism would only "radicalise more terrorists".

http://www.bbc.com/news/world-asia-35109350



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Mit ständigem Widerspruch konfrontiert, resignieren wir erschöpft – und offensichtlich Falsches schleicht sich zunächst in den Bereich des Denkbaren und dann in den Bereich des Faktischen. Ist dieser Mechanismus erst einmal etabliert, fällt es leicht, auch bei größeren Themen zu lügen. Zum Beispiel: "Alle Muslime sind kriminell" – und plötzlich fangen wir an, uns über Kriminalitätsstatistiken zu streiten, anstatt die Errungenschaft zu verteidigen, dass Verdacht aufgrund von Geburt oder Religion keinen Platz in einer Demokratie hat. ...

Wenn ich Ihnen sage: "Der Himmel ist grün", dann ist es gar nicht so sehr mein Ziel, dass Sie mir auf Anhieb glauben. Mein Ziel ist es vielmehr, so häufig zu behaupten, der Himmel sei grün, bis Ihre Ressourcen, den Widerspruch auszuhalten, erschöpft sind und Sie einlenken und sagen: "Das ist Ihre Meinung. Ich denke, der Himmel ist blau. Es gibt wohl keine Möglichkeit, die Farbe des Himmels objektiv festzustellen." ...

Die neuen rechten Regierungen und Parteien zwingen demokratische Gesellschaften derzeit dazu, den Kampf um bereits ausgefochtene Werte noch einmal zu führen. Diesen Kampf zu verlieren wäre schlicht fatal.

Aus
"Alternative Fakten": Keine Macht der Lüge
Die Methoden der neuen US-Regierung ähneln jenen aus der UdSSR. Wir dürfen uns nicht auf sie einlassen.
 

Freitag, 11. November 2016

Schrecken des Wallstreet-Establishment?

Aus
Manager Magazin, 10.11.2016      

Hedgefonds-Milliardär Carl Icahn klärt auf  Warum Donald Trump der neue Liebling der Wall Street ist

Die Börse feierte den Mann, der als Schreck der Finanzelite angetreten war und den Wall-Street-Sumpf "trockenlegen" wollte, mit einer spontanen Party. Hedgefonds-Manager Carl Icahn, ein langjähriger Vertrauter Trumps, konnte sein Glück kaum fassen: Er habe bereits am Mittwochmorgen rund eine Milliarde Dollar auf steigende Kurse gesetzt, erzählte Icahn siegestrunken einem Reporter von Bloomberg TV.
Dass er deswegen ein wenig früher die Feier seines Freundes Donald verlassen musste, entschuldigte der 80jährige Icahn mit den Worten: "Big Poppa" müsse jetzt mal richtig Geld verdienen.
Dass Donald Trump keineswegs ein Börsenschreck, sondern der neue Darling der US-Investoren ist, begründete Icahn per Telefon ausführlich gegenüber Bloomberg. Immer wieder beschwor Icahn mit heiserer Stimme die Schlagworte "Deregulation" und "Deficit Spending": Trump, der Businessman, werde Big Business endlich wieder in Ruhe machen lassen, ohne störende Regulierung. Und notfalls wird diese Party mit dem Geld der Steuerzahler, also einer höheren Verschuldung, in Schwung gebracht. Weg mit den Vorschriften aus der Obama-Zeit, her mit öffentlichen Aufträgen auf Pump: "Big Poppa" Icahn kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus.
Icahn war nicht der einzige Vertreter der Finanzelite, der Grund zum Jubeln hatte und feierte, als wäre Ronald Reagan wieder auferstanden. Die Party an der US-Börse zog sich durch alle Branchen, mit Big Pharma und den Großbanken vorneweg.
Big Money: Die Aktien der Großbanken Goldman Sachs Börsen-Chart zeigen, Wells Fargo Börsen-Chart zeigen, und Bank of America Börsen-Chart zeigen zogen am Tag nach Trumps Wahlsieg zwischen 5 und 7 Prozent an. Der Anlass: Trump will die Bankenkontrolle entschärfen und Teile des Dodd-Frank-Gesetzes zurücknehmen, das als Antwort auf die Finanzkrise verabschiedet worden war und den Banken verbietet, auf eigene Rechnung zu spekulieren. War Trump im Wahlkampf noch als Kritiker der Großbanken aufgetreten, dürfte er ihnen nun wieder mehr Freiraum einräumen. Seine Gegnerin Hillary Clinton hatte Trump noch als "Marionette" der Wall Street beschimpft. Er selbst könnte mit seiner geplanten Deregulierung zum Schoßhund der Wall Street werden. ...
http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/carl-icahn-donald-trump-ist-wegen-deregulation-der-wall-street-darling-a-1120674.html


Siehe auch
https://guttmensch.blogspot.com/2016/10/der-markt-sagt-wahlsieg-fur-donald.html ;
https://guttmensch.blogspot.com/2016/03/clausnitz-und-louisville.html

Sonntag, 9. Oktober 2016

"Tag des deutschen Pöbels"


... am letzten Montag in Dresden.

Mitternachtsspitzen 08.10.2016
https://www.youtube.com/watch?v=AoHEGHc2-iw
ca. 08:20 - 11:10


Tag des deutschen Pöbels - taz.de

www.taz.de/!5340792/
04.10.2016 - Tag des deutschen Pöbels. Dresden Rechte Demonstranten beschimpfen Politiker bei Feiern zum Jahrestag der Deutschen Einheit



Aus
Proteste: Volksverräter? Aber gerne doch!
Ein Kommentar von
... Das eigentliche Problem an den Protestierenden in Dresden ist, dass sie selbst keine Demokraten sind. Sie definieren Deutschland offenkundig nicht als Rechts- und Wertegemeinschaft. Das Wort Verfassungspatriotismus ist ihnen dem Sinn nach fremd. Für sie und ähnlich denkende Protestler ist Deutschland zuerst eine Volksgemeinschaft, in der nur derjenige Rechte haben soll, der dem deutschen Volk durch Geburt (und Blut) angehört. So verstehen sie ihren Ruf "Wir sind das Volk". Er schließt den Flüchtling aus, aber letztlich auch jeden anderen, der nicht so aussieht oder denkt wie sie selbst.
Würden diese Leute das Land regieren, wäre es mit dem Pluralismus und der freien Meinungsäußerung wohl bald vorbei. Denn Pegida-Demonstranten, AfD-Sympathisanten und Facebook-Pöbler sind eben keine besorgten Bürger, sondern Menschen mit einem nationalistischen, autoritären und völkischen Staatsverständnis.
Entlarvt werden die angeblich nur "besorgten" Bürger durch ihre Sprache: Der zentrale Begriff, der immer wieder in den rechtsradikalen Foren und bei Protesten auftaucht, lautet "Volksverräter". Er wurde in Dresden den demokratisch gewählten Politikern entgegengerufen. Er entspringt demselben Denken, das die AfD-Vorsitzende Frauke Petry dazu veranlasst hat, unlängst in einem Interview zu erklären, der Begriff "völkisch" solle wieder positiv besetzt werden. ...
Als "Volksverräter" wurden nach dem Ersten Weltkrieg von Rechtsextremen erst all jene Demokraten betitelt, die sich für einen Frieden stark gemacht hatten und für die Weimarer Republik eintraten. Dann führten die Nazis den Begriff ins Strafrecht ein. Fortan konnte jeder als Volksverräter verurteilt werden, der sich gegen die rassisch definierte Idee der "Volksgemeinschaft" auflehnte. Schon die kleinste missliebige Äußerung gegen das NS-Regime war mithin "Volksverrat". In diesem Sinne müsste man den Dresdner Demonstranten entgegenrufen: Wenn ihr mich Volksverräter nennt, bin ich es gerne....
In den neuen Bundesländern haben Politiker viel zu lange Verständnis geäußert für "besorgte Bürger", weil sie um ihre Wiederwahl fürchteten. Auch so konnte rechtsextremes Denken in Teilen der Bevölkerung zum Mainstream werden.
Deshalb ist es wichtig, aufzuklären, Grenzen zu setzen und Grenzüberschreitungen klar beim Namen zu nennen. AfD und Pegida sind groß geworden, weil sie sich einen bürgerlichen Anstrich geben, dabei verbirgt sich hinter der Fassade eben auch der alte braune Sumpf. Und: Rassisten müssen Rassisten genannt werden, Nazi-Vokabular muss Nazi-Vokabular genannt werden.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/dresden-proteste-volksverraeter-aber-gerne-doch-kommentar-a-1115094.html

Sonntag, 2. Oktober 2016

"Der Markt" sagt Wahlsieg für Donald Trump voraus

The market is forecasting a Donald Trump victory

Joe Fahmy, Yahoo Finance Contributor
Oct. 2, 2016
 

...  My reasoning is the INCREDIBLE number of people who are quietly supporting Trump but can’t voice their opinion. It is politically incorrect to publicly admit that you are supporting Trump. If you do so, you are instantly chastised and even viewed as a racist. The interesting thing is that many Trump supporters don’t agree with what he says; they simply think he will be better for Business.
For example, Carl Icahn recently said (and I’m paraphrasing): Do I agree with everything he says? Of course not. Do I think he says stupid things at times? Of course. But I don’t care about all that. I care about the economy and Trump will be better for business than Hillary.

In other words, many of Trump’s supporters are focused on the more important issues instead of obsessing over every foolish off the cuff remark. ...

https://www.yahoo.com/finance/news/the-market-is-forecasting-a-donald-trump-victory-213426531.html



"Der Markt" heißt Carl Icahn.

Carl Icahn ist einer der größten Anteilseigner von Cheniere, der Firma, die sich für das umstrittene "Fracking" einsetzt. Icahn ist ein Freund und politischer Unterstützer seines Milliardär-Kollegen Donald Trump.
https://guttmensch.blogspot.com/2013/09/spendierhosen.html



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Trump drohte, Hillary Clinton ins Gefängnis zu bringen, wenn er Präsident wird.
Ein Kommentator vergleicht Trump mit Putin, der seinen politischen Rivalen, Präsidentschafts-Bewerber Gary Kasparow, ins Gefängnis bringen ließ.

Keith Olbermann on Trump threatening to arrest Clinton
By The Baptist Death Ray   
http://www.dailykos.com/stories/2016/10/10/1580592/-Keith-Olbermann-on-Trump-threatening-to-arrest-Clinton

verlinkt
Jailing Hillary!? Trump’s Outrageous Case for Dictatorship
https://www.youtube.com/watch?v=nTBi8iqnhfk

Samstag, 23. Juli 2016

Amoklauf in München



Aus
n-tv, 23. Juli 2016


... Er hat neun Menschen getötet. Am Ende richtete er die Waffe gegen sich selbst. Inzwischen ist er identifiziert: Der Amokläufer von München ist ein 18-jähriger Deutsch-Iraner aus der bayerischen Landeshauptstadt. ...

Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, soll er sich viel mit Computer-"Ballerspielen" beschäftigt haben. Aus Sicherheitskreisen heißt es, der Deutsch-Iraner habe Probleme in der Schule gehabt.
Nach Angaben der Polizei wurde er in München geboren, Medienberichten zufolge sind die Eltern in den 90er Jahren in die Bundesrepublik gekommen. ...

Ein im Internet veröffentlichtes Video zeigt offenbar den mutmaßlichen Täter in einem Wortwechsel mit Anwohnern während der Tat. Darin sagt der 18-Jährige: "Ich bin Deutscher", während er von den Anwohnern unter anderem als "Kanake" beschimpft wird. Er sei in Deutschland geboren und komme aus einer "Hartz-IV-Gegend", fügt er hinzu und sagt, er sei "in Behandlung" gewesen. Die Polizei betonte, er soll wegen einer Erkrankung aus dem depressiven Symptombereich behandelt worden sein. Die sei aber noch nicht bestätigt. ...

Eine Nachbarin des 18-Jährigen beschrieb ihn als "guten Menschen". Der Agentur AFP sagte sie: "Er war eine gute Person, ein guter Mensch". Sie "habe ihn nicht einmal sauer gesehen, niemals habe ich Probleme mit der Polizei oder Nachbarn gehört". Die 40-Jährige aus Mazedonien fügte hinzu: "Er hat gelacht wie ein normaler Mensch." Andere Nachbarn beschreiben ihn ebenfalls als freundlich und hilfsbereit. "Der Junge war sehr sehr nett. Ich kann nichts Schlimmes sagen", berichtete eine Nachbarin. So habe er die Zeitungen im Haus verteilt. Von der Polizei hieß es dazu, auch für die Angehörigen sei die Tat ein "schwerer Schicksalsschlag", sie seien nicht mehr vernehmungsfähig gewesen.         

Nach gegenwärtigen Erkenntnissen begann der junge Mann seinen Amoklauf in einem Schnellrestaurant. Dann ging er in den nahegelegene Einkaufszentrum. Dort stellte ihn eine Zivilstreife und schoss auch auf ihn. Die Obduktion ergab jedoch, dass die Beamten den 18-Jährigen verfehlten. Demnach starb der Jugendliche an einem aufgesetzten Kopfschuss, den er sich selbst beigebracht hatte. ...

Seine Leiche fanden die Einsatzkräfte später etwa einen Kilometer vom Einkaufszentrum entfernt in einer Nebenstraße. Dort wurde auch eine Pistole sichergestellt. Es handelte sich der Polizei zufolge um eine 9mm-Glock, die der Täter offenbar illegal besaß. Die Seriennummer der Waffe war ausgefeilt, auch eine waffenrechtliche Erlaubnis hatte er nicht. In der Waffe habe sich noch Munition befunden, außerdem habe er noch eine größere Menge Munition im Rucksack gehabt.

Die Ermittler sind inzwischen sicher, dass er die Tat als Einzeltäter beging. Die Tat habe überhaupt keinen Bezug zum Thema Flüchtlinge, ein islamistischer Hintergrund sei nirgends erkennbar.


Quelle: n-tv.de , jwu/sba

http://www.n-tv.de/panorama/Der-nette-Junge-aus-Muenchen-article18259891.html

Mittwoch, 11. Mai 2016

"Behindertenfeindlichkeit darf nicht salonfähig werden"

Aus

"Behindertenfeindlichkeit darf nicht salonfähig werden" ...

Julia Probst

Dresden. Sachsens AfD-Vize und Landtagskandidat Thomas Hartung spricht Menschen mit Trisomie 21 die Fähigkeit ab, den Beruf eines Lehrers ausüben zu können. Seine extrem behindertenfeindliche Äußerung auf seiner Facebookseite empört Menschen aus ganz Deutschland: „Was sagt uns das: Sei nur blöd genug, reise in der Welt herum, die Dummen wenden sich schon ganz allein dir zu. Er kam im andalusischen Malaga zur Welt mit Down Syndrom. Jetzt will er Lehrer werden. Wo soll das hinführen, wenn es als normal gezeigt wird?“

Angehängt war ein Artikel über den Spanier Pablo Pineda vom 21.März 2009. Pablo Pineda ist kein Einzelfall eines Menschen, der mit einem Down Syndrom einen Universitätsabschluss schafft und als Lehrer tätig ist. ...
Vom Gegenwind seines Beitrags befeuert, legte er [Hartung] auf Facebook trotzig noch eine Schippe oben drauf: „Ich stelle fest: ich spreche einem Menschen mit Trisomie 21 die Befähigung ab, in Deutschland den Hochschulberuf eines Lehrers zu ergreifen, und gebe kund, dass ich als Nichtbehinderter von einem solchen nicht unterrichtet werden möchte.“An dieser Stelle möchte ich Herrn Hartung zum wiederholten Male mitteilen, dass es in Deutschland bereits seit Jahren einen Lehrer mit Trisomie 21 an der Montessori- Schule in Starnberg gibt, welcher Englisch unterrichtet. Tobias Wolf machte seinen High-School-Abschluss in den USA und ist außerdem Autor für das Magazin „Ohrenkuss“ für und mit Menschen mit Trisomie 21. ...

Herr Hartung hat  wie viele andere in der AfD offenbar ein ganz großes Problem mit Menschen mit Behinderungen ...  auch ich hatte im August 2013  in Berlin ein behindertenfeindliches Erlebnis mit der AfD. Ich saß mit meinen gehörlosen Freunden im Garten zur Straße hin und wir unterhielten uns in Gebärdensprache. In dem Moment liefen Flyerverteiler der AfD an uns vorbei und meinten mit abfälligen Blick auf uns: „So was hätten wir früher ja vergast.“   Ein weiteres Problem an dieser Stelle ist die scheinbare, aber nicht totale Distanz der AfD zu der behindertenfeindlichen Haltung des Herrn Hartung, wenn man sich die Pressemitteilung von AfD-Sachsen-Chefin Frauke Petry ansieht. Auf Facebook hat sie ihn nämlich mit den Worten kritisierte:   „Thomas – wann ist endlich Schluss mit dieser Diskussion??? Gib einfach zu, dass Du verbal total danebengehauen hast. Ich dachte, wir hatten das geklärt!!!!!“

Aha. Laut Frauke Petry hat Thomas Hartung verbal danebengehauen, aber inhaltlich lag er richtig?! Die AfD lässt mich mit ihrer Haltung an eine ganz dunkle braune Zeit in Deutschland denken, wo Menschen mit Behinderungen als minderwertig und unproduktiv angesehen wurden.

Das ist nicht mein Deutschland. Mein Deutschland ist vielfältig, bunt und inklusiv.

Ich begrüße es sehr, dass die TU Dresden sich deutlichst von den Äußerungen von Herrn Hartung distanziert hat und die Prüfung der Konsequenzen eingeleitet hat. ... 

Die Realität ist nämlich: Behindertenfeindlichkeit, Rassismus und andere Arten von Diskriminierungen stehen keiner Gesellschaft gut zu Gesicht. Lasst uns die Gesellschaft hin zur Inklusion ändern mit den Worten von Pablo Pineda: »Für mich gibt es zwei Konzepte: Das Konzept der Angst und das Konzept der Liebe. Und wenn wir bis jetzt mit dem Konzept der Angst gelebt haben, wird es Zeit, dieses zu verlassen.« (Pablo Pineda Ferrer) ...

Julia Probst ist Bloggerin und setzt sich seit Jahren für mehr Akzeptanz für Behinderte ein. Für die Ausgabe vom 18.5.2012 war sie DNN-Gastchefredakteurin.
© DNN-Online, 24.06.2014
http://archive.fo/n2NDH




Nach Behinderten-Beleidigung: Uni Dresden wirft AfD-Mann raus
Er hatte einen Lehrer mit Down-Syndrom bei Facebook schwer beleidigt - jetzt darf Thomas Hartung an der TU Dresden nicht länger unterrichten. Zuvor hatte der sächsische AfD-Vize sein Parteiamt niedergelegt.
SPIEGEL ONLINE, 26.06.2014

Erst legte er alle Ämter nieder, jetzt lässt ihn auch die Technische Universität Dresden fallen: Thomas Hartung, ehemals stellvertretender Landeschef der Alternative für Deutschland (AfD) in Sachsen, wird ab sofort nicht mehr an der TU unterrichten, teilt die Uni auf ihrer Webseite mit. Der Lehrauftrag laufe aus, ein neuer werde nicht geschlossen, noch ausstehende Veranstaltungen werden von anderen Dozenten übernommen.
Im Sommersemester hatte er das Seminar "Kopflicht.TV" angeboten, in dem Studenten ein Magazin produzieren. Am Montag hatte die Uni bereits eine Stellungnahme veröffentlicht: "Die TU Dresden distanziert sich in aller Deutlichkeit von Inhalt und Form der Äußerungen seitens Herrn Dr. Thomas Hartung", stand darin. ...
Auf seiner Facebook-Seite hatte er [Hartung] einen alten Artikel über den Spanier Pablo Pineda verlinkt. Der Akademiker Pineda hat Trisomie 21 und arbeitet als Lehrer, zudem spielte er die Hauptrolle in dem Film "Me Too", viele Aspekte der Geschichte sind seinem eigenen Leben entliehen.
Den Artikel kommentierte Hartung mit den Worten: "Was sagt uns das: Sei nur blöd genug, reise in der Welt herum, die Dummen wenden sich schon ganz allein dir zu", berichtet unter anderem die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Dann zitierte er aus dem Artikel: "Er kam mit Down-Syndrom zur Welt, im andalusischen Málaga. Jetzt will er Lehrer werden. Der Erste mit dieser Genmutation." Hartung fragt: "Wo soll das hinführen, wenn er als 'normal' gezeigt wird?"
Nachdem sich Sachsens AfD-Vorsitzende Frauke Petry einschaltete, löschte Hartung alle Beiträge und bat inzwischen auch um Verzeihung. Am Dienstagabend hatte der sächsische AfD-Vorstand auf einer außerordentlichen Sitzung den Fall besprochen. Am Mittwoch teilte die Partei dann mit, Hartung verzichte auch auf eine Kandidatur bei der Landtagswahl in Sachsen. Der "Bild"-Zeitung sagte Petry, Hartung werde einfaches Mitglied der AfD bleiben.

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/uni-tu-dresden-afd-mann-thomas-hartung-wird-nicht-mehr-lehren-a-977603.html




Es täte ihm unendlich leid - erklärte er nach Angaben seiner Partei

Aus
Menschen mit Down-Syndrom beleidigt : AfD-Vize in Sachsen tritt zurück
Nach seinen beleidigenden Äußerungen gegen Behinderte ist der sächsische AfD-Vizechef Thomas Hartung von seinen Ämtern zurückgetreten. Auch auf seine Kandidatur für den sächsischen Landtag verzichtet er.
Tagesspiegel 25.06.2014
 
von
Er bat um Verzeihung. "Ich bitte den spanischen Lehrer Pablo Pineda und weiterhin alle direkt und indirekt betroffenen Bürger aufrichtig um Verzeihung für meine Äußerungen über die Fähigkeiten behinderter Menschen. Mir ist inzwischen bewusst geworden, dass ich damit unabsichtlich einen Schaden für die AfD verursacht und wiederholt gegen ihre politischen Grundsätze verstoßen habe. Dies tut mir unendlich leid", erklärte er nach Angaben seiner Partei.

http://www.tagesspiegel.de/politik/menschen-mit-down-syndrom-beleidigt-afd-vize-in-sachsen-tritt-zurueck/10103960.html




Aus
Die Achse der Rechtspopulisten : Wie AfD und Pegida paktieren
28.01.2015
Die AfD versucht seit Wochen, eine enge Allianz mit Pegida zu schmieden. Die CDU in Sachsen steht dabei nicht völlig abseits.
von

Mit im Bund mit Pegida ist auch der frühere stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Thomas Hartung – er war 2014 von diesem Posten zurückgetreten, nachdem er sich abfällig über Menschen mit Trisomie geäußert hatte. Hartung gehört ebenfalls dem Dresdner AfD-Kreisvorstand an und bekennt sich im Internet als „überzeugter Pegida-Gänger“. Mit dem Hinweis „lesenswert, sehr lesenswert“ postete Pegida auf ihrer Facebook-Seite am Mittwoch einen Aufsatz von Hartung, in dem es heißt: „Das Schlagwort ,Willkommenskultur‘ verpflichtet die Deutschen gutzuheißen, im eigenen Land zur Minderheit zu werden.“

http://www.tagesspiegel.de/politik/die-achse-der-rechtspopulisten-wie-afd-und-pegida-paktieren/11295584.html




Schnell zurück aus dem Abkühlbecken:
Thomas Hartung wieder im AfD-Landesvorstand Sachsen, zuständig für Kommunikation/ PR

Aus
AfD-Landesvorstand Sachsen hat sich konstituiert – Petry: „Für die nächsten zwei Jahre gut aufgestellt“
‐ Stellvertreter Sven Simon: Vernetzung der parteinahen Organisationen der AfD, vor allem des Mittelstandsforums, daneben der Christen in der AfD, der Jungen Alternative und ggf. später anzuerkennender Gruppierungen ...

„Wir haben offen, konstruktiv und zügig unseren Geschäftsverteilungsplan angepasst und freuen uns auf die kommenden Herausforderungen der nächsten zwei Jahre, für die wir gut aufgestellt sind“, erklärt Frauke Petry. „Wir halten an unserem Ziel fest, die Machtfrage im Bund so schnell wie möglich zu klären, damit es endlich wieder zur Klärung von Sachfragen in Deutschland kommt. Wir wollen und müssen in Zukunft Regierungsverantwortung übernehmen, um unserem Anspruch gerecht zu werden, den Bürgern eine Alternative zu den Konsensparteien zu bieten.“

Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
stellv. Landesvorsitzender AfD Sachsen/Kommunikation
...

http://afd-dd.de/afd-landesvorstand-sachsen-hat-sich-konstituiert-petry-fuer-die-naechsten-zwei-jahre-gut-aufgestellt/